Vor einiger Zeit durften diese Whiskys (hier werden Malt Whiskys unterschiedlicher Brennereien gemischt) noch Vatted Malts genannt werden. The Scotch Whisky Association änderte diese Vatted Malts in Blended Malts, um das Verständnis der unterschiedlichen Whiskyarten zu vereinfachen.
Seit einigen Jahren tauchen scheinbar vermehrt Blended Malts auf dem Markt auf und wurden auch recht populär zu werden. Hinter manchen Abfüllungen verstecken sich sicherlich auch Fast-Single Malts, die nur durch durch die Zugabe einer kleinen Mengen Malt Whiskys einer anderen Destillerie zu einem Blended Malt wird – sogenannte teaspooned Whiskys.
Serge Valentin nimmt sich heute einiger aktuellen Abfüllungen an und kommt fast durch die Bank auf gute bis sehr gute Bewertungen. Hier seine Wertungen der heutigen Verkostung auf Whiskyfun:
Highland Journey (46.2%, Hunter Laing, blended malt, +/-2014) 80 Punkte
Old Perth ‘Number 4’ (43%, Morrison & Mackay, blended malt, 2016) 82 Punkte
Scallywag 13 yo (46%, Douglas Laing, blended malt, 2018) 86 Punkte
Timorous Beastie 10 yo (46.8%, Douglas Laing, batch #1, blended malt, +/-2017) 83 Punkte
Speyside 29 yo 1988/2017 (49.7%, Le Gus’t, blended malt, hogshead, cask #403, 262 bottles) 89 Punkte
Speyside 39 yo 1978/2017 (60.4%, Le Gus’t, blended malt, sherry butt, cask #4, 104 bottles) 91 Punkte
963 8 yo (59%, Sasanokawa Shuzo, Japan, blended malt, +/-2017) 75 Punkte
Für Einsteiger in das Verkosten von Whisky, aber auch als Auffrischung für Fortgeschrittene, kann ein Artikel in Scottish Field dienen, der die Schritte für richtiges Nosing seines Whiskys aufzählt und vor allem etwas genauer erläutert, was das Wie und das Warum angeht.
Sechs Punkte sind es, die man hier bespricht, und pars pro toto möchten wir einen davon, sozusagen als Appetithappen, aufgreifen, nämlich die Wahl des Glases:
If you really want to get the most out of a whisky then it’s important that you are using a glass that highlights the aromas. A Glencairn whisky glass is ideal as it allows you to swirl the whisky and has a nice narrow opening which will concentrate the aromas near to where your nose fits into the glass. If you can’t get your hands on a Glencairn then a copita (sherry) glass works well too.
Zu einigen weiteren Punkten möchten wir noch kleine Anmerkungen machen:
2. Die Blickprüfung: Die Farbe ist, bei ungefärbtem Whisky, ein Anhaltspunkt für das verwendete Fass, aber es ist wichtig zu wissen, dass sie kein Indikator für den Qualitätsfaktor ist.
3. An den „legs“ erkennt man die Viskosität des Whiskys (also wie „wässrig“ oder „ölig“ er ist), die Alkoholstärke an der Größe der Tropfen (je stärker, desto kleiner sind sie). Auch dies erlaubt keine Aussage über die Qualität des Whiskys.
4. Zusatz: Lassen Sie beim Nosen den Mund leicht geöffnet, das macht Sie sensibler für Gerüche.
Falls Sie die Ratschläge nicht ohnehin schon befolgen, probieren Sie sie bei ihrem nächsten Tasting. Und schreiben Sie Ihre Eindrücke auf, auch wenn es nur für Sie selbst ist…
Schon in einem Interview, welches wir mit Steven Cameron auf der Finest Spirits in München führen durften, wurden die ersten Details der Änderungen in der Struktur der Gordon & MacPhail Bottlings bekannt. Mitte April gab es dann von offizieller Seite die Details zur neuen Aufstellung der Connoisseurs Choice Reihe. Heute veröffentlichte Gordon & MacPhail, wie ihre neue Discovery Reihe aussehen wird.
In dieser Reihe werden die Whiskys in die drei unterschiedlichen Geschmacksprofilen „Smoky“, „Sherry“ und „Bourbon“ eingeteilt und farblich gekennzeichnet. Jede Flasche wird eine kurze Verkostungsnotiz und entweder eine Vintage- oder eine Altersangabe enthalten. Die ersten Abfüllungen der Reihe stammen aus den Brennereien Balblair, Tormore, Miltonduff und Caol Ila, die Preise werden bei £ 49,95 beginnen und können regional aufgrund von Steuern und Abgaben unterschiedlich sein.
Und so sieht die neue Linie aus:
Gordon & MacPhail unveils new ‘Discovery’ range of single malt Scotch whiskies
Family-run single malt whisky creators, Gordon & MacPhail, has announced the launch of ‘Discovery’, a new range that is part of the company’s commitment to strengthen and streamline the brand’s portfolio.
The range of carefully selected whiskies is grouped and colour-coded under three flavour profiles – ‘Smoky, ‘Sherry’ and ‘Bourbon’. Designed to help whisky drinkers to begin an exploratory journey through the Gordon & MacPhail portfolio, each bottle features a brief tasting note and either a vintage or age statement.
The first expressions to be released within the new ‘Discovery’ range comprise spirit originally from Balblair, Tormore, Miltonduff and Caol Ila distilleries, then matured in Gordon & MacPhail’s own hand-selected casks. Prices start from £49.95 UK (RSP) and vary in available markets around the world due to taxes and duties.
Stephen Rankin, Director of Prestige and a fourth-generation member of the Urquhart family, owners of Gordon & MacPhail, remarked:
“We’re proud to be the curators of the world’s most diverse stock of single malt whiskies from over 100 distilleries. We’ve spent several years working to develop this new range for whisky lovers globally.“
“’Discovery’ offers whisky drinkers the opportunity to begin a journey with us through the Gordon & MacPhail whiskies portfolio. By offering flavour profiles and tasting notes, we want to help the discerning consumer navigate their choices with confidence, beyond their usual malt.”
‘Discovery’ is the second range to launch as part of the updated portfolio, which offers consumers five distinct ranges. The new look ‘Connoisseurs Choice’ range was unveiled last month (April 2018). The additional ranges for ‘Distillery Labels’ and ‘Private Collection’ will be revealed to consumers in the summer and autumn respectively. The launch of the next ‘Generations’ release is yet to be revealed.
For more information about the new ‘Discovery’ range and the streamlined portfolio, visit www.gordonandmacphail.com.
Sie kommt, zumindest für unsere Breiten, faktisch aus dem Nichts und läuft der Aber Falls Distillery den Rang ab, zumindest was den Launch des ersten Whiskys aus North Wales seit 118 Jahren betrifft: Die Anglesey Môn Distillery des Besitzers Dafydd Thomas will schon im Sommer den ersten Whisky auf den Markt bringen – bei Aber Falls dauert das noch bis 2020.
Thomas sagt in einem Bericht mit der Daily Post, dass sie mit der Entwicklung des Whiskys vor einigen Jahren begonnen haben und in den nächsten Wochen den ersten Batch abfüllen wollen. Die Lagerhäuser an der Küste Anglesays sollen für die Lagerung ausgezeichnet geeignet gewesen sein und man erwarte sich viel vom ersten Batch, der dort gemeinsam mit dem eigenen Rum gelagert wurde. Der Whisky wurde auf vier kleinen Stills erzeugt.
Das Unternehmen, das den Whisky und die anderen Spirituosen erzeugt, ist auch Abfüller von Quellwasser für die Region (angleseyspring.co.uk) und möchte die Spirituosen zunächst über das Netzwerk vertreiben, das auch das Wasser anbietet. Es operiert von Pentraeth aus. Auch eine eigene Facebook-Seite für die Brennerei gibt es bereits, sie hat im Moment, da wir das schreiben, 50 Fans.
Wenn es Neuigkeiten von der Anglesey Môn Distillery gibt und/oder die Distribution des Whiskys über das lokale Umfeld hinausgeht, sind wir natürlich mit den entsprechenden News zur Stelle.
Der Whisky der Anglesey Môn Distillery – mit freundlicher Genehmigung der Destillerie
Gefunden haben wir den Black Art 6.1 aus dem Hause Bruichladdich bereits vor 7 Monaten in der TTB-Datenbank, jetzt verdichten sich die Anzeichen, dass der Whisky ganz knapp vor seiner Veröffentlichung steht. Mehrere Onlineshops im Ausland listen ihn als „coming soon“.
Adam Hannett, Head Distiller bei Bruichladdich, sagt über den Black Art 6.1:
The spirit used in black art 6 is whisky that i have worked with since my first week In the warehouse. Under jim’s guidance and instruction, some of this spirit was recasked to continue its journey and shape it in a new and exciting way. I know the ins and outs of the journey it has taken, and over the last few years i have been making the judgements on when and where the spirit should be moved… so i feel like this spirit and i have been on parallel journeys, each learning and developing In the warehouses, until i have the honour of selecting the casks that i want to represent the next release of black art. It is a whisky i love to create – there are no rules, only instinct to follow
18000 Flaschen wird es weltweit von dem mit 46.9% Alkohol abgefüllten Whisky geben, in den UK wird er um 270 bis 292 Pfund angeboten, wann er tatsächlich und auch in Deutschland erhältlich sein wird, bleibt jetzt einmal abzuwarten.
Beim Artwork für diesen Beitrag greifen wir auf die Labels der TTB-Datenbank zurück, da wir noch kein offizielles Bild der Abfüllung besitzen.
Inchmoan, Inchmurrin, Inchfad, Croftengea, Rosdhu… . Dies sind nur einige Namen, unter denen die Whiskys der Loch Lomond Distillery zu finden sind. Die recht junge Brennerei, sie wurde 1966 gegründet, zeichnet sich dadurch aus, dass neben Pot Stills auch eine Coffey Still und die sogenannten Lomond-Stills verwendet werden. Diese Brennanlage ist vereinfacht gesagt eine Mischung aus einer traditionellen Pot Still und einer Coffey Still. Dadurch können in der Loch Lomond Distillery unterschiedliche Whiskys hergestellt werden. In seiner heutigen Session auf Whiskyfun verkostet Serge Valentin einiger dieser Abfüllungen. Größtenteils wurden sie von unabhängigen Abfüllern veröffentlicht.
Insgesamt wissen die Whiskys der Loch Lomond Distillery zu gefallen, wie ein Blick auf Punktewertungen zeigt:
Inchmoan 12 yo (46%, OB, peated, +/-2017) 81 Punkte
Inchmoan 1992/2017 (48.6%, OB, peated, refill bourbon) 90 Punkte
Die Zeit wird knapp, und Sie sollten sie nutzen, denn unser neuestes Gewinnspiel hat es gleich dreifach in sich: Wir verlosen gemeinsam mit unseren Partnern Douglas Laing und Bremer Spirituosen Contor einen großartigen, fasstarken und ein Vierteljahrhundert perfekt gereiften Blended Malt aus Islay, den Big Peat 25yo Gold Edition. Und von dieser tollen Rarität haben wir nicht nur eine, sondern gleich drei Flaschen für Sie. Damit können sich am Ende des Gewinnspiels gleich drei Whiskyliebhaber über eine ganz besondere und wertvolle Abfüllung freuen!
Und damit die Vorfreude noch mehr wächst, hier noch einige Infos zu dem ganz besonderen Big Peat:
Big Peat 25 YO Gold Edition
Der unabhängige schottische Abfüller Douglas Laing & Co. feiert in diesem Jahr sein 70-jähriges Jubiläum und wir feiern mit! Mit der im vergangenen Dezember erschienenen Abfüllung, der Big Peat 25 YO Gold Edition, setzte man gleich ein Ausrufezeichen. Dementsprechend hoch war der Andrang auf diesen besonderen Tropfen von dem nur noch eine Handvoll Flaschen auf dem deutschen Markt erhältlich sind.
Die Big Peat 25 Y.O. „Gold Edition“ markierte den Startschuss einer dreiteiligen Reihe des beliebten Islay Blended Malts, welche sich, jährlich bis 2019, über Zuwachs freuen darf. Sie war und ist zudem die erste limitierte Big Peat Abfüllung mit einer Altersangabe. Kreiert wurde dieser außergewöhnliche Blend aus mindestens 25 Jahre gereiften Malts der Region Islay.
Ganz in Douglas Laing Manier wird Big Peat 25 Y.O. in Fassstärke mit 52,1% Vol., ungefärbt und ohne Kältefiltration abgefüllt. Weltweit ist diese Abfüllung auf nur 3000 Flaschen limitiert. Und mit unserem Gewinnspiel auf Whiskyexperts können Sie sich eine der letzten verfügbaren Flaschen sichern!
Wie schmeckt der Big Peat 25yo Gold Edition? Die Tasting Notes:
Ein einzigartiger Geschmack Islay’s. In der Nase überzeugt der Big Peat 25 Y.O. auf sanfte und reife Art und Weise mit Noten von Bootslack, Strandfelsen und einem rauchigen Grillgeruch. Der Gaumen öffnet sich so süß wie man es vom Big Peat gewohnt ist und zeigt später Nuancen von schwarzem Pfeffer und Rauch. Das Finish hat einen warmen, süßen Charakter bevor köstliche Noten von feuchter Lagerfeuerasche, Kohlenstaub und geröstetem Fleisch erscheinen.
Und so gewinnen Sie eine der drei Flaschen Big Peat 25yo Gold Edition von Douglas Laing und BSC:
1. Beantworten Sie bitte folgende Gewinnfrage, die Sie durch aufmerksames Lesen unseres Beitrags leicht beantworten können: Welches Jubiläum feiert der unabhängige Abfüller Douglas Laing in diesem Jahr?
a) sein 70-jähriges Jubiläum
b) sein 30-jähriges Jubiläum
2. Die richtige Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „Big Peat“!
Unter allen richtigen Antworten, die uns bis 27. Mai 2018, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinnerinnen oder die Gewinner der Preise und geben sie am 28. Mai bekannt. Der Versand der Flaschen erfolgt dann durch den Importeur Bremer Spirituosen Contor.
Pro Person ist nur eine Teilnahmemail möglich!
Teilnahmebedingungen:
Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt, die Gewinnfrage richtig beantwortet, seine Lösung mit dem Betreff „Big Peat“ einsendet und das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 27. Mai 2018, 23:59 Uhr. Die Gewinner/innen werden am 28. Mai auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Bremer Spirituosen Contor, Douglas Laing und Whiskyexperts sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Versand der Flaschen erfolgt durch BSC. Alle Adressdaten werden nach Abschluss des Gewinnspiels gelöscht.
Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden.
Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen!
Bei der Cotswolds Distillery in der gleichnamigen englischen Region hat sich seit der Veröffentlichung ihrer Erstabfüllung einiges getan: Eine neue Abfüllanlage wurde gebaut und Pläne für ein neues, größeres Besucherzentrum wurden konkretisiert.
Anlass genug für Petra Milde von meinwhisky.com, der Destillerie einen erneuten Besuch abzustatten und vor Ort mehr über die Veränderungen zu erfahren. So zum Beispiel, wo genau das Besucherzentrum entstehen wird – zwischen dem momentanen Shop und der Destillerie.
Hier ein kleiner Ausschnitt aus dem Beitrag, über die neue Abfüllanlage:
Wer die vollautomatischen Abfüllanlagen großer Brennereien vor Augen hat, wird vielleicht lächeln über die neue Cotswolds-Anlage, bei deren Betrieb noch viel Handarbeit nötig ist. Doch Zoe Rutherford und Nick Franchino erklären, dass mit jeder der beiden eingerichteten Bottling-Lines rund 1.000 Flaschen täglich abgefüllt werden können, insgesamt also 2.000. Bisher läuft meist nur eine. Die Anlage ist für den derzeitigen Bedarf der Brennerei also völlig ausreichend. Wenn man auf lange Sicht ein größeres Abfüllvolumen braucht, dann sieht man weiter – Die Halle bietet noch reichlich Platz.
Der Artikel hat natürlich noch mehr zu bieten, zum Beispiel viele aktuelle Bilder aus der Brennerei (Stand: Mai 2018).
Seit nunmehr 76 Wochen bringen wir Ihnen jeden Sonntag Videos und Podcasts aus dem deutschen Sprachraum zum Thema Whisky und Whiskey. Entstanden ist diese Idee anlässlich eines Treffens deutscher Vlogger im Brühler Whiskyhaus von Marco Bonn – ein Event, der sich übrigens übernächsten Samstag endlich wiederholen wird (und bei dem wir natürlich dabei sind).
Zurück aber zu den Videos und Podcasts der Woche. Das ist diesmal dabei:
Alle Videos aus dieser Liste können Sie bei uns auch als Playlist komplett ansehen, entweder hier auf der Seite oder auch auf Youtube – frühere Folgen, bis zurück zu Episode 25, gibt es zudem jeweils als Playlist auf unserer Youtube-Seite.
Wie wir die Beiträge aussuchen: Die Videos und Podcasts werden uns zugeschickt. Wir treffen dabei keine Auswahl außer jener, dass die von uns gezeigten Blogger/Vlogs schon länger aktiv sein sollten, eine gewisse Anzahl Follower/Hörer/Leser haben. Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann.
Wollen Sie mit Ihrem Beitrag dabei sein? Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird. Bitte halten Sie die eingereichten Videos auch werbefrei, sprich keine Links und Kaufaufforderungen im Video. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!
Unser Sonntagsvideo unter dem Titel „Hitchhiking in Scotland“ ist heute einmal etwas – anders. Wir begleiten in ihm zwei junge Leute, die mit dem Rucksack drei Wochen lang durch Schottland touren und uns dabei Einblicke in ihre Reise geben. Und zwar auf eine ganz persönliche und erfrischende Art.
Fast 18 Minuten lang nehmen uns die beiden auf Ihrer Reise mit, und erzählen die Geschichte ihres Trips in dynamischen kleinen Miniaturen. Der Autor JIECHXN schreibt darüber:
This is a compilation of all the little bits and pieces of the time I went backpacking for 3 weeks with my friend Cameron in July 2015! It was my very first attempt at daily vlogging the travels we had but sometimes I forgot and mostly because I ran out of memory and battery! There are many parts that are not videotaped such as our adventures in Glencoe, many parts in the Isle of Skye where we tried biking to Storr from Portree in 40mph winds. We also took a train to York, stayed a night in Brighton, and hung out with Cameron’s relatives. I want to give a huge thank you to all of the people we met that helped us along the way! Especially Cameron’s lovely family! We couldn’t have done all the amazing experiences without you all! 🙂
Viel Vergnügen beim Mitreisen hier oder auf Youtube. 🙂
Eine Erstabfüllung einer Destillerie, die 12 Jahre ist – diese Cohones muss man als Brennereibesitzer einmal haben. Gehabt hat man sie bei Daftmill, und sie stehen im Besitz von Francis Cuthbert, der tatsächlich allen Versuchungen widerstand, seinen Whisky früher auf den Markt zu bringen und damit Geld zu machen.
Nur: War es richtig oder war es Dickköpfigkeit? Hat sich das Warten gelohnt? Oder war es, wie Angus MacRaild sein Tasting mit einem Augenzwinkern übertitelt, „noch zu früh“?
Es war genau richtig, wenn man sich die Punktewertung ansieht. Und mehr noch, wenn man sich die Beschreibung durchliest. Der Daftmill kann gefallen, sei extrem gut gemacht und trinkbar – und man sollte auf ihn in den nächsten Jahren sicher viel Augenmerk legen, sagt Angus, der wie fast immer am Samstag Serge Valentin vertritt.
Zudem hat er zwei Fassproben verkostet, aber diese, gemäß den Richtlinien von Whiskyfun, nicht bewertet, nur beschrieben. Hier sind die Kandidaten der Verkostung aufgelistet:
Jeweils mehr als eine Million Dollar brachten diese beiden Flaschen gestern bei einer Auktion von Bonham in Hongkong: Links, der Macallan Peter Blake-1926-60 Year Old (lot 381) ging für HK$7,962,500 (US$1,014,422 / £751,703) an einen Telefonbieter, und wurde danach noch von dem Macallan Valerio Adami-1926-60 Year Old (lot 608) für HK$8,636,250 (US$1,100,197 / £814,081) übertroffen, der an einen Bieter im Raum ging. Bei beiden Flaschen wurden die Schätzwerte um ca. das Doppelte überschritten.
Damit hat Macallan die Krone des teuersten Auktionswhiskys wieder aus Japan nach Schottland zurückgeholt. Zuletzt hielten ihn Abfüllungen von Yamazaki und Karuizawa. Auf schottischer Seite waren die teuersten Flaschen nach 2001 von Dalmore, Glenfiddich und Bowmore. Nach diesen 17 Jahren ist The Macallan wieder an der Spitze.
Falls Ihnen die beiden Flaschen bekannt vorkommen: Am Airport von Dubai wurden sie vor nicht ganz einem Monat um je 600.000 Dollar verkauft – wir berichteten hier darüber. Je 12 Flaschen mit dem Etikett des britischen Künstlers Sir Peter Blake gibt es, 12 weitere gestaltete 1993 der italienische Pop Art Künstler Valerio Adami. Offen verkäuflich waren diese nie, sondern wurden von Macallan an besonders gute Kunden abgegeben.
Interessant wäre es zu wissen, wie viele dieser 24 Flaschen geöffnet wurden. Sie kosteten den speziellen Kunden damals übrigens 20.000 britische Pfund.
Die südlichste Highland-Destillerie Glengoyne (ihre Lagerhäuser auf der anderen Straßenseite liegen bereits in den LOwlands) hat heute Batch #6 ihres Cask Strength Whiskys angekündigt – und dieser ist der erste, der vollständig aus Sherryfässern abgefüllt wurde.
Zum Einsatz kamen beim Glengoyne Cask Strength Batch #6 first-fill European oak sherry casks, American oak sherry butts und refill sherry butts. Das ganze ergibt dann laut Destillerie den Geschmack von Vollkornkeksen, reifen Bananen und einer Spur Pfeffer.
Es steht anzunehmen, dass der mit 59.8% Alkohol abgefüllte Single Malt so wie seine Vorläufer auch wieder nach Deutschland kommen wird – im Webshop der Brennerei ist er jetzt schon um 55 Pfund erhältlich.
Ganz aufmerksame Leser werden bemerken, dass wir den neuen Glengoyne mit einem Bild von Batch #1 illustrieren – die Destillerie tut es auf ihrer Webseite ebenfalls. Wenn wir das richtige Bild haben, tauschen wir es natürlich so rasch wie möglich aus.
Freunde von Glen Grant, die in nächster Zeit am Flughafen Heathrow oder anderen Flughäfen in UK einen Stopp einlegen, könnten zwei neue Abfüllungen aus der Speyside-Destillerie Glen Grant interessieren, die dort ausgestellt und als „UK Airport Exclusive“ ausgezeichnet waren. Wir haben sie sozusagen „im Vorbeigehen“ fotografiert,
ZUnächst gibt es einmal den Glen Grant „Rothes Chronicles Cask Haven“, der aus First Fill Bourbon & Sherry Casks stammt – eine recht typische NAS-Abfüllung mit 46% und kostet 60 Pfund.
Der zweite neue Glen Grant ist einer mit Altersangabe: Glen Grant 15yo Batch Strength First Edition. Zumindest auf den ersten Blick sind bei ihm keine Angaben über die verwendeten Fässer auszumachen, klein gedrückt sieht man dann, dass er aus 1st füll Bourbon casks stammt. Er ist mit 50% abgefüllt und kostet 82 Pfund: