Video: Drei Drohnenclips aus Schottland

Unser Sonntagsvideo ist diesmal drei Videos, und drei Mal zeigen wir Ihnen wunderschöne Aufnahmen aus einem winterlichen Schottland (was ja zumindest zu dem lokalen Wintereinbruch passt, der die Gegend um die Redaktionsräume wieder in Beschlag genommen hat).

Unser erster Film, obenstehend zu sehen, nennt sich „My Scotland – A Highland Winter“ und stammt von JagerScot. In beeindruckenden Aufnahmen zeigt er die winterlichen Landschaften in den Highlands, die er in den letzten Wochen und Monaten durch die Region mit seiner Drohne aufgenommen hat. Das knapp vierminütige Video ist auch auf Youtube zu sehen.

Knapp viereinhalb Minuten dauert das Video „Black Cuillin winter ridge flight footage, Skye Scotland from the air by drone“ von The Great Outdoors by Drone, das wir ebenfalls auf Youtube gefunden haben. Es zeigt die großartige Bergwelt um den Loch Coruisk auf Skye.

Video Nummer 3 stammt von Dylanfilms und nennt sich einfach „Scotland„. Hier die Beschreibung des Autors für den etwas unter drei Minuten dauernden Clips auf Youtube, der trotz seiner Kürze mit tollen Aufnahmen aufwarten kann:

In February I went on a 4 day road trip with my dad and brother. We started in Glasgow and drove to the north of the Isle of skye. We had such an amazing time, we should defienatly do it again, maybe Iceland next time…

Video: Ralfy verkostet Glendalough 13yo Mizunara Cask (Review #718)

Niemand sollte verwundert sein, wenn heute Irland aus allen Nachrichtenfugen quillt – am St. Patrick’s Day ist ja die ganze Welt quasi irisch. Und auch – so scheint es – die Isle of Man, wo Ralfy beheimatet ist.

Ralfy hat sich für heute den Glendalough 13yo Mizunara Cask Finish eingeschenkt, ein Ire, der in japanischer Eiche gefinisht ist (wenn Sie unser letztes Newsbit ansehen: Serge hat diesen heute auch verkostet und ihm 83 Punkte gegeben). Bei Ralfy schneidet er noch deutlich besser ab, er vergibt für den interessanten Iren satte 89 Punkte. Ja, die beiden Skalen sind nicht wirklich vergleichbar, aber die Aussage, dass ihn Ralfy deutlich besser als Serge findet (der ihn dennoch recht gut findet), die darf gestattet sein.

Das knapp 13 Minuten lange Video von Ralfy können Sie obenstehend sehen – oder direkt auf Ralfys Kanal auf Youtube.

Serge verkostet: Irische Whiskeys

Zum St. Patrick’s Day hat Serge heute mit einer (neueren) Tradition gebrochen und am Samstag wieder selbst das Regiment auf seiner Seite übernommen, anstatt das Feld seinem Partner Angus MacRaild zu überlassen. Deshalb können wir heute Tasting Notes und Bewertungen zu irischen Whiskeys lesen – sieben davon, die meisten aktuell, und natürlich auch wieder Besonderes, wie zum Beispiel der Glendalough aus dem Mizunara-Fass.

Von 75 bis 92 Punkte reichen  die Wertungen heute, und selbst der am niedrigsten bewertete Kilbeggan bekommt noch recht positive Worte umgehängt: „Recht harmlos und recht gut“.

Hier die Wertungen der Verkostung im Detail:

  • Kilbeggan (40%, OB, Irish, blend, +-2018): 75 Punkte
  • Bushmills ‘Sherry Cask Reserve’ (40%, OB, Steamship Collection, Irish, single malt, +/-2017): 84 Punkte
  • Glendalough 13 yo (46%, OB, Irish, single malt, Mizunara Oak Finish, +/-2017): 83 Punkte
  • Method & Madness ‘Single Malt’ (46%, OB, Irish, bourbon barrels, +/-2017): 81 Punkte
  • Teeling ‘Brabazon Bottling 01’ (49.5%, OB, Irish, single malt, sherry, 12500 bottles, 2017): 83 Punkte
  • Teeling 27 yo (41.6%, OB, for Switzerland, Irish, single malt, rum cask, cask #658, 2017): 92 Punkte
  • Irish Single Malt Whiskey 27 yo 1990/2017 (47.1%, Acla da fans, Switzerland, Irish, single malt, barrel, 182 bottles): 91 Punkte
Barschilder in Irland. Foto: Whiskyexperts

Irish Times: Vier Whiskeys zum St. Patrick’s Day

Allen unseren Lesern wünschen wir zunächst einen Happy St. Patrick’s Day – schöne Feste und ausgelassenes Feiern und die beste Stimmung überhaupt!

Wenn Sie noch im Zweifel sind, welchen Whiskey Sie zu diesem Anlass trinken sollten, dann haben wir uns gedacht, dass niemand besser geeignet ist, Ihnen einen dementsprechenden Vorschlag zu machen als die Iren selbst. Und deshalb empfehlen wir Ihnen die Lektüre eines Artikels aus der Irish Times, der vier Whiskeys zum St. Patrick’s Day vorschlägt – vier Tropfen, die in verschiedensten Preisklassen angesiedelt sind und eigentlich auch bei uns alle problemlos zu erhalten sein sollten.

Die vier Iren, um die es sich handelt, finden Sie oben abgebildet, die recht treffenden Tasting Notes dazu im Artikel, den wir Ihnen hiermit empfehlen. Alle vier Vorschläge können wir bedenkenlos abnicken – die Iren trinken die auch :).

Also nochmals: Schönen Feiertag und viel Spaß.

Whisky im Bild: Das neue Gebäude der Cotswolds Distillery

Im letzten Herbst gab es den ersten Whisky aus der englischen Cotswolds Distillery – zur Feier der Erstausgabe veranstaltete man ein großes Fest, an dem auch Whiskyexperts teilnahm (unseren Bericht dazu sehen Sie hier).

Während der Besichtigung der Brennerei konnten wir auch das Fundament des neuen Gebäudes sehen, das man dort errichten wollte und das die Abfüllanlage sowie andere Bereiche enthalten sollte (zum Beispiel eine Gin-Brennblase oder einen Tastingraum):

Hinter dem Gebäude der Destillerie wird eine neue Abfüllhalle gebaut. Momentan kann man entweder Gin oder Whisky abfüllen, nach der Fertigstellung beides zugleich. Jährlich sollen es je 100.000 Flaschen sein. Bild © Whiskyexperts

Nun, gestern war es soweit und dieses Gebäude konnte endlich eröffnet und eingeweiht werden. Die Destillerie hat uns freundlicherweise die Bilder der Eröffnung und des Gebäudes, die sie auch auf ihrer Facebook-Seite brachte, zur Verfügung gestellt. Wir bringen Sie hier mit freundlicher Genehmigung der Destillerie.

 
 
Bild © Cotswolds Distillery, mit freundlicher Genehmigung
Bild © Cotswolds Distillery, mit freundlicher Genehmigung
Bild © Cotswolds Distillery, mit freundlicher Genehmigung
Bild © Cotswolds Distillery, mit freundlicher Genehmigung
Bild © Cotswolds Distillery, mit freundlicher Genehmigung
Bild © Cotswolds Distillery, mit freundlicher Genehmigung
Bild © Cotswolds Distillery, mit freundlicher Genehmigung
Bild © Cotswolds Distillery, mit freundlicher Genehmigung

PR: Beam Suntory zählt erneut zu den besten Arbeitgebern Deutschlands

Whisky lebt nicht nur von der Leidenschaft der Menschen, die ihn genießen, sondern auch von jener der Leute, die ihn produzieren und an den Mann bringen. Zigtausende Menschen rund um den Globus sind in vielen Unternehmen damit beschäftigt, Whisky zu dem zu machen, was er für uns ist: Ein Vergnügen, eine Lebensart, ein Genußmittel.

Eines dieser Unternehmen ist Beam Suntory – mit der deutschen Niederlassung Beam Suntory Deutschland. Eine Presseaussendung, die uns heute erreicht hat, informiert darüber, dass das Unternehmen zu den besten Arbeitgebern Deutschlands zählt, und diese Auszeichnung schon zum dritten Mal in Folge gewonnen hat. Eine gute Bestätigung dafür, dass nicht nur das Genießen von Whisky etwas Schönes sein kann, sondern auch die Arbeit an und mit ihm. Wir freuen uns mit den Angestellten des Unternehmens.

Hier die Presseaussendung:

Zum dritten Mal ausgezeichnet: Great Place to Work®

Beam Suntory zählt erneut zu den besten Arbeitgebern Deutschlands

Frankfurt am Main, 16. März 2018. Hervorragende Arbeitsbedingungen, regelmäßige Maßnahmen zur beruflichen Weiterbildung und eine attraktive Arbeitskultur – die Beam Suntory Mitarbeiter fühlen sich wohl. Deshalb wurde das Unternehmen zum dritten Mal in Folge in der Kategorie mit bis zu 250 Mitarbeitern als einer der besten Arbeitgeber in Deutschland ausgezeichnet. Erstmalig erhält Beam Suntory auch eine Prämierung im Landeswettbewerb „Beste Arbeitgeber in Hessen 2018“.

Dieses Jahr hat sich Spirituosenunternehmen Beam Suntory wieder einmal als attraktiver Arbeitgeber bewiesen und gleich zwei Preise des unabhängigen Instituts Great Place to Work® gewonnen. Am 15. März wurde dem Unternehmen in Berlin die Auszeichnung „Deutschlands Beste Arbeitgeber 2018“ verliehen. Bereits am 9. März wurde es in Frankfurt als einer der besten Arbeitgeber in Hessen ausgezeichnet. Arbeitsplatzthemen wie Vertrauen zu Führungskräften, Qualität der Zusammenarbeit, aber auch Befragungen zum Management wie förderliche Maßnahmen und Angebote der Personalarbeit bilden die Grundlage der anonymen Befragung der Mitarbeiter.

„Wir sind stolz, zum ersten Mal für Hessen und zum dritten Mal in Folge für Deutschland das Great Place to Work® Qualitätssiegel erhalten zu haben. Unsere Mitarbeiter sind die Pfeiler unseres Erfolgs, deshalb geben wir unser Bestes, ihnen eine besonders attraktive Unternehmenskultur zu bieten. Die Auszeichnungen bestätigen unser Engagement“, so Ulrike Weber, HR Director EMEA bei Beam Suntory.

Seit 2002 findet jährlich der Great Place to Work® Dachwettbewerb „Deutschlands Beste Arbeitgeber“ statt. Gemeinsam mit seinen Partnern, „Handelsblatt“, „Personalmagazin“, „Das Demographie Netzwerk e.V. (ddn)“ und „Initiative Ludwig Erhard Preis e.V.“, ermittelt das Institut die besten Arbeitgeber des Landes. 2018 nahmen rund 740 Unternehmen jeder Größenordnung an dem Wettbewerb teil. Sie stellten sich einer freiwilligen Prüfung der Qualität und Attraktivität ihrer Arbeitsplatzkultur durch Great Place to Work® und ihren Mitarbeitern in einer anonymen Befragung. Der Award steht für besonderes Engagement bei der Gestaltung einer vertrauensvollen und förderlichen Kultur der Zusammenarbeit im Unternehmen. Der Wettbewerb „Beste Arbeitgeber in Hessen“ findet seit 2016 statt. Partner ist der Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW, Landesverband Hessen).

Serge verkostet: Grain Whiskys en masse

Jede Menge verschiedene Grain Whiskys stehen heute auf dem Programm bei Serge Valentin, genauer gesagt zehn davon. Uns so viele es diesmal sind, so breit gestreut ist laut Serge auch die Qualität der Abfüllungen. Die Wertungen reichen von 40 Punkten (was bei Serge einem erschütternden Erschaudern entspricht) bis hin zu 88 Punkten.

Kurz für jene, die sich noch nicht lange für Whiskys interessieren: Grain Whisky kann aus einer Vielzahl von Getreidesorten hergestellt werden und dient normalerweise als „Füllstoff“ für Blends. Es ist in kontinuierlicher Destillation hergestellter Industriesprit, der aber durch eine gute Fassreifung eigene Qualitäten entwickeln kann. Meist ist er süß, bringt Kokos- und Bananennoten und erinnert manchmal etwas an Rum. Er ist meisten auch deutlich günstiger zu haben als gleichalter Single Malt – weil er auch deutlich länger reifen muss, um seinen Charakter zu entwickeln.

Jetzt aber zu den Wertungen in der heutigen Verkostung von Serge:

  • Hamiltons Lowland Single Grain (40%, Angus Dundee, grain, +/-2017): 40 Punkte
  • The Norfolk Farmers (45%, OB, St. George Distillery, grain, 1998 bottles, 2016): 78 Punkte
  • Cambus 25 yo 1991/2017 (52.1%, Claxton’s, sherry butt, cask # 1725-103028, 571 bottles): 83 Punkte
  • Cameronbridge 23 yo 1994/2017 (53.9%, Archives, grain, refill sherry hogshead, cask #19928, 234 bottles): 84 Punkte
  • Invergordon 27 yo 1988/2016 (45.8%, The Single Cask, cask #8118): 80 Punkte
  • Strathcolm ‘Extra Special’ (40%, Alistair Forfar, scotch grain, +/-2017): 42 Punkte
  • Strathclyde 28 yo 1989/2017 (46%, Cadenhead, 216 bottles): 83 Punkte
  • North British 1964 (46%, Moon Import, 10th Anniversary, sherry wood, 300 bottles, +/-1990): 83 Punkte
  • Invergordon 43 yo 1974/2018 (41.9%, Kintra, cask #15, 198 bottles): 88 Punkte
  • North of Scotland 41 yo 1970/2012 (47.1%, Finest Whisky, cask #5, 234 bottles): 86 Punkte
Auch aus Weizen kann Grain Whisky erzeugt werden. Photo by Jonathan Combe on VisualHunt.com / CC BY

Wir verkosten: Bruichladdich 2002 Sherry Hogshead, 58.9% (Whiskyhort)

Bruichladdich 2002
1st Fill Sherry Hogshead
Cask #18003
58.9% vol. Alk.
nicht kühlfiltriert, ohne Farbstoff
Malts of Scotland für Whiskyhort
Verkoster: Bernhard Rems
Sample: Whiskyhort

Nase: Sofort dichte Noten von in Sirup eingelegten Aprikosenhälften, dazu der Geruch des Saftes, der sich aus reifen Gartenerdbeerstückchen und Puderzucker bildet. Der starke Alkohol fordert Respektabstand der Nase. Eine lebendige Frische und schmeichelnde Süße verbinden sich. Ein Spritzer Zitrone, ein Hauch eingekochter Rharbarber. Höchst einladend!

Gaumen: Den ersten Schluck gilt es zu überwinden, denn da legen sich zuerst einmal die fast 59% Alkohol auf den Hintergrund der Zunge und fordern ihren Tribut. Aber dann: Süßer Antritt, der in ein breites Spektrum von Gartenfrüchten explodiert. Reife Reneclauden/Ringlotten, überreife rote Beeren, dazu eine Glasur von Milchschokolade, hauchzart bestreut mit Kakaopulver und gemahlenen Espressobohnen, in einer öligen Textur eingebunden, dahinter etwas Tabaksaft und gestoßener bunter Pfeffer. Der Alkohol tritt zurück und überlässt dem Geschmack die Bühne.

Finish: Sehr lang, mit einem Nachklang der Süße, die in dezente Rauchigkeit eingebettet ist.

Alles in allem: Bruichladdich und Sherryfässer sind per se immer recht gute Freunde, aber hier hat sich eine Liebesbeziehung entwickelt. Die Balance zwischen Spirit und Fass (man kann dieses Fass gar nicht genug loben ob seiner Qualität) hätte besser nicht gelingen können, und sie hat einen wirklich beeindruckenden Whisky geschaffen, der breit und wuchtig und akzentuiert an die Sinne tritt. Bravo!

Seit 2016 verzichten wir in unseren Tasting Notes auf numerische Bewertungen und geben unseren Eindruck nur mehr über die Beschreibung wieder. Wir tragen damit unserem Gefühl Rechnung, dass man mit einem starren Punkteschema Vergleiche forciert, die den Whiskys nicht gerecht werden. PS: Wir haben Geschmack. Unseren. Nicht Ihren. Unsere Verkostungsnotizen sind also kein richterliches Urteil, sondern unser persönlicher Eindruck.

PR: „Whisky 2018 Festival“ in Limburg an der Lahn – Das Festival der Sinne –

Am 21. und 22. April ist es wieder soweit: Das Festival „Whisky Fair“ in Limburg an der Lahn öffnet wieder seine Pforten. Dazu haben wir von dem Veranstalter eine Presseinfo erhalten, die wir natürlich gerne hier veröffentlichen:

Das Festival „Whisky Fair“ rückt Limburg zum mittlerweile 17. Mal in den Fokus des Interesses aller Freunde Schottlands, Irlands und deren Nationalgetränk, dem Whisky. Über 2.000 Probiermöglichkeiten lassen die Veranstaltung zu einer der größten ihrer Art weltweit werden.

Das „Festival der Sinne“

Schottischer Whisky und sein irischer Verwandter Whiskey bilden demnach auch das zentrale Thema des Festivals. Musikalische Events schottischer und irischer Folk-Musiker, Kunst, Buch- und Fotopräsentationen orientieren sich daran. Vorträge zu vielen Aspekten der Whiskyherstellung und viele Verkostungsmöglichkeiten qualitativ außergewöhnlicher Erzeugnisse, sogenannte „Masterclass Tastings“, runden das Angebot ab.

Hoher Besucherandrang erwartet

Eine internationale Palette von über 100 Ausstellern – darunter auch Chocolatiers und Hersteller von Edelbränden und viele mehr – auf einer erweiterten Fläche von über 2.300 m² wird erneut Liebhaber aus aller Welt nach Limburg locken. Das Interesse ist enorm: Größere Gruppen aus Schweden, Japan, USA, der Schweiz, den Niederlanden, Norwegen, Luxemburg und auch Importeursdelegationen aus Russland, Taiwan und Kanada haben ihr Kommen erneut angemeldet. Um dem wieder erwarteten Besucherandrang gerecht zu werden, wird die Ausstellungsfläche wie in den vergangenen Jahren um ein Großraumzelt auf dem Europaplatz in der Fußgängerzone erweitert. In einem weiteren Zelt auf dem Serenadenhof am unteren Eingang der Stadthalle wird wieder das Rahmenprogramm und der Ticketvorverkauf für die Masterclass Tastings untergebracht sein (Öffnungszeiten der Tasting-Ticket-Kassen siehe unten).

Nobby Stiles Bluesband – Neuer Musik-Act am Samstag

Ihren Einstand auf der Whisky Fair feiert in diesem Jahr die „Nobby Stiles Bluesband“, die am Samstag für die musikalische Begleitung im Zelt auf dem Serenadenhof sorgen wird: Mal slow, mal rockig, aber immer blue – die Konzerte der Nobby Stiles Bluesband sind eine Hommage an den

Großstadt-Blues von Muddy Waters bis B. B. King. Auf der Bühne beweisen die Musiker aus dem Rhein-Main-Gebiet schon seit Jahren, dass sie das Genre beherrschen.

Neue Raumerweiterung im Untergeschoss

Neu in diesem Jahr ist eine Raumerweiterung im Untergeschoss., welche nach umfangreichen Renovierungsarbeiten vom Betreiber der Stadthalle freigegeben wurde. Durch diese zusätzliche Fläche können die Veranstalter der Whisky Fair zahlreichen neuen Ausstellern die Gelegenheit gegeben, sich mit ihren Produkten einem fachkundigen Publikum zu präsentieren. Darunter in der Whiskyszene bekannte Namen wie z. B. Saar Whisky, Kirsch Whisky, St. Kilians Distillery, SpiritsONE, Reidemeister & Ulrichs, Brühler Whiskyhaus, Whisky for Life, Murray McDavid, GlenWyvis Distillery, Dornoch Distillery & Enrico Gaddoni, RareMalt Spezialist Cask88 und das Auktionshaus CataWiki.

Informationen aus erster Hand

Nahezu alle etablierten deutschen Branchenvertreter, sowie viele andere Hersteller, Importeure, Reiseveranstalter und Clubs werden vor Ort sein. Repräsentanten schottischer, irischer & sogar japanischer Brennereien haben sich angesagt, um den Besuchern Informationen aus erster Hand zu vermitteln. Dabei gibt es in jeder Hinsicht Vielfältiges, sowohl für den Liebhaber, als auch für den absoluten „Neuling“ zu entdecken. So konnten in den Vorjahren jeweils über 5.000 Besucher in der Limburger Josef Kohlmaier Halle gezählt werden.

Rahmenprogramm mit Tasting-Dinner am Festivalwochenende

An den Abenden des Festivalwochenendes wird wieder ein vielfältiges Rahmenprogramm angeboten: Von Freitag 20.4. (Vorabend der Messe) bis Sonntag 22.4. können die Messe-Besucher aus einer breiten Palette an Tasting-Dinner-Veranstaltungen auswählen. Namhafte Größen der Whisky-Szene werden vor Ort sein und den Teilnehmern besondere Einblicke in die Welt des schottischen „Lebenswassers“ und seiner Geschichten und Mythen gewähren.

Aktuelle Informationen im Internet

Die Programmübersicht wird laufend aktualisiert und steht auf unserer Internetseite www.whiskyfair.de bereit. Interessenten, die sich einen Eindruck von der Veranstaltung machen möchten, finden dort einen filmischen Zusammenschnitt der Messe 2012 als Video-Download.

Tickets im Vorverkauf ohne Versandkosten und Gebühren

Über die Internetseite www.whiskyfair.de können auch Eintrittskarten zu 10 Euro pro Stück erworben werden. Da es sich um sogenannte „print at home“-Tickets handelt, fallen keine zusätzlichen Gebühren oder Versandkosten mehr an. Einfach bestellen, ausdrucken und zur Veranstaltung mitbringen.

Öffnungszeiten

Öffnungszeiten sind Samstag, 21.04.2018, 11:00 – 19:00 Uhr und Sonntag, 22.04.2018, 10:00 – 18:00 Uhr. Der Eintrittspreis beträgt 10,– Euro inklusive eines Verkostungsglases.

Wichtig: Der Vorverkauf für die Masterclass-Tastings beginnt am Samstag bereits um 9.00 Uhr im Zelt auf dem Serenadenhof (Sonntag ab 10:00 Uhr).

Nähere Informationen unter www.whiskyfair.de, per E-Mail an: info@whiskyfair.de

Jim Beam füllt Fass #15.000.000 seit dem Ende der Prohibition

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Gerade mal 2 Jahre ist es her, da hat Jim Beam das 14-millionste Fass Bourbon gefüllt. Die letzte Million war die schnellste in der Geschichte des Bourbon – und so stehen wir seit einigen Tagen bei der magischen Marke von 15 Millionen Bourbonfässern, die von Jim Beam seit dem Ende der Prohibition gefüllt wurden.

Ort des Geschehens war die Destillerie in Clermont, Kentucky – handelnde Personen Master Distiller Fred Noe und sein Sohn Freddie Noe. Das Fass wurde von Angestellten der Destillerie signiert und darf nun neben den anderen 2.3 Millionen Barrels reifen, die Jim Beam zur Zeit in den Lagerhäusern hat.

Fred Noe ist übrigens in siebter Generation Nachfahre von Jim Beam, und Urenkel jenes Master Distillers, der nach der Prohibition Fass #1 in der Brennerei in Clermont füllte.

Freddie Noe und Master Distiller Fred Noe mit dem Fass #15.000.000. Bild: Beam Suntory

Titebild: Photo credit: fake cars on Visual hunt / CC BY-SA

Serge verkostet: Glen Moray im Quartett

Für alljene, die sich der Leidenschaft des Whiskys nicht erst seit kurzem hingeben, zählt der Glen Moray 16yo zu den Klassikern der Whiskyregale. Das mag vordergründig an der „typischen“ Gestaltung seiner Blechdose gelegen haben (ein Dudelsackspieler im Schottenrock und ein Design, das nach Vergangenheit duftet), aber auch der Whisky hatte es verdient, Klassiker genannt zu werden. Zugänglich, rund, gut gereift war er.

War er, denn auch bei Glen Moray ist der Zug der Zeit in Richtung Sortimentsüberarbeitung abgefahren (den 16er bekommt man allerdings noch in vielen Whiskyläden). Das sollte nicht verwundern und ist der natürliche Lauf der Dinge, und was sich auch geändert hat: Momentan ist Glen Moray doch auch verstärkt bei Unabhängigen zu finden – was wiederum den Abschied vom 16er etwas leichter machen sollte.

Drei unabhängige Abfüllungen und eine offizielle aus der Speyside-Brennerei sind heute in der Verkostung bei Serge Valentin – und so sieht das Ergebnis nach Punkten aus:

  • Glen Moray 15 yo (40%, OB, +/-2017): 81 Punkte
  • Glen Moray 9 yo 2007/2017 (55.4%, Kintra, cask #6712, 138 bottles): 85 Punkte
  • Glen Moray 1994/2017 (54.8%, The Whisky Agency & Three Rivers Tokyo, re-charred hogshead, 230 bottles): 82 Punkte
  • Glen Moray 25 yo 1992/2018 (46.2%, Cadenhead, Authentic Collection, bourbon barrel, 216 bottles): 87 Punkte
Die Destillerie Glen Moray. Bildrechte bei Lars Pechmann

PR: St. Patrick’s Day Cocktail „Jameson Perfect Match“

In drei Tagen ist es wieder soweit: Die ganze Welt feiert mit Irland den St. Patrick’s Day. Und damit Sie ihn auch mit einem besonderen Cocktail feiern können, hat uns Pernod Ricard Austria im Namen von Jameson ein passendes Cocktail-Rezept gesendet. Die Kreation von Dominik Möller aus dem Birdyard, nicht weit der Whiskyexperts-Redaktion im 8. Wiener Gemeindebezirk, lässt Sie typisch irisch, typisch grün anstoßen. Wir wünschen gutes Gelingen und viel Vergnügen!

„SIP ME, I’M IRISH“: Jameson Irish Whiskey präsentiert Drink zum St. Patrick’s Day

Dass es zum St. Patrick’s Day auch ein grüner Drink statt einem grünen Bier sein darf, beweist Jameson Irish Whiskey. Gemeinsam mit Dominik Möller, Barkeeper im The Birdyard, präsentiert der irische Whiskey den Signature-Drink zum diesjährigen grünen Feiertag: „Jameson Perfect Match“ überzeugt mit einer außergewöhnlichen Kombination aus Jameson Irish Whiskey, Matcha, Apfelsaft und Kleeblatt-Dekoration aus Spinatpulver.

Barkeeper Dominik Möller hat sich für den wichtigsten Feiertag der Iren eine besondere Drink Kreation überlegt und erklärt, warum man sich dieses Jahr mit dem Jameson Perfect Match „Sláinte“ zuprosten sollte: „Die Komponenten Matcha und Apfel passen hervorragend zu Jameson Irish Whiskey, da man unter anderem auch Apfelaromen im Whiskey findet. Natürlich darf auch das klassische Grün nicht fehlen, welches ebenfalls durch die beiden Zutaten im Drink gegeben ist.“

DRINKREZEPT „JAMESON PERFECT MATCH“:

Zutaten

  • 5cl Jameson Irish Whiskey
  • 2,5cl Zitronensaft
  • 2cl naturtrüber Apfelsaft
  • 2cl hausgemachter Matcha-Sirup
  • 1 Eiklar

Zubereitung

Alle Zutaten in einen Shaker mit Eis geben und shaken. Double strain in eine Cocktailschale oder auf Eis in einem Double Old Fashioned Glas. Mit einem Zitrusspray den Drink besprühen. Shamrock als Deko anhand einer Schablone und Spinatpulver.

Bild und Titelbild © Sebastian Stahlschmidt

Szene: Sebastian Büssing neuer Brand Ambassador NRW bei Mackmyra

Das Ruhrgebiet darf sich über spezielle Betreuung in Sachen Mackmyra freuen: Wie die schwedische Destillerie vor kurzem bekannt gab, hat man mit Sebastian Büssing einen neuen Brand Ambassador „für das Ruhrgebiet und drum herum“ ernannt.

Büssing ist vielen Whiskyfreunden aus der Gegend kein Unbekannter: Der Mitarbeiter von Frank Gauert, Messeveranstalter (Whisky’n’More) und unabhängiger Abfüller (Cask Alive), ist Genussmittelexperte, Experimentator in Sachen Fassfinishes und bekennender Skandinavienfreund  und wird in Hinkunft in der Region für Mackmyra tätig sein.

Wir gratulieren Sebastian zu seiner zusätzlichen Aufgabe!

Sebastian Büssing

Neu: Bladnoch Bicentennial 29yo

Ein neuer Bladnoch ist heute erschienen – er kommt, so wie seine drei Vorläufer Samsara, Adela und Talia, direkt aus der Destillerie und nennt sich Bladnoch Bicentennial. Der 29 Jahre alte Whisky stammt aus zwei Fässern, die im Jahr 1988 destilliert wurden.

Der Bladnoch Bicentennial wurde mit 41.2% vol. Alk. abgefüllt. Er stammt aus Oloroso Sherry Casks, wurde aber die letzten eineinhalb Jahre er in Moscatel-Fässern gefinisht. Insgesamt gibt es von ihm 200 Flaschen, die mit einem aufwendig gestalteten Verschluss ausgestattet ist.

Geschmacklich beschreibt ihn Master Distiller Ian Macmillan so:

Chestnut gold in colour, our bicentennial release has lovely rich Sherry and acacia aromas, with notes of dark chocolate, sweet oak and citrus with a long and satisfying finish

Der neue Bladnoch Bicentennial 29yo wird in ausgesuchten Märkten weltweit erhältlich sein – ob man ihn auch in Deutschland erhalten wird, wissen wir noch nicht. Der Preis von 5000 Pfund pro Flasche macht Impulskäufe ohnehin auch eher schwierig…