Und noch ein drittes Video möchten wir Ihnen heute anbieten: Der Veranstalter der Aquavitae 2016 in Mülheim, die Ende Oktober über die Bühne ging, hat uns über das Erscheinen des offiziellen Videos zur Preisverleihung des C2C Spirits Cup informiert. Es ist der einzige Wettbewerb, in dem Konsumenten in Blindverkostungen ihren Sieger unter den eingereichten Whiskys küren. Es geht also um den Geschmack – und nur um diesen.
Julia Nourney, die Initiatorin des Cups, den wir von Whiskyexperts von Anfang an mit unterstützen, gibt in diesem knapp zwanzigminütigen Video die Sieger bekannt. Wer nicht dabei war und die offizielle Pressemitteilung nicht kennt, der kann sich hier von den Entscheidungen der Konsumenten überraschen und inspirieren lassen…
Von Zeit zu Zeit schauen wir hier gerne auf die andere Seite des Globus und berichten von der Whiskyszene in Australien – die ja eigentlich zum Großteil eine Whiskyszene auf Tasmanien, der Australien im Süden vorgelagerten Insel, ist.
Einen recht interessanten Bericht über den Boom dort kann man heute in The Journal nachlesen. Er berichtet von verschiedenen Destillerien (hauptsächlich von Sullimans Cove) und wie sich die Szene von drei Brennereien vor zehn Jahren auf 22 heute ausgeweitet hat. Man geht auch der Frage nach, was das Besondere an Tasmanien ist, warum dort so viel Whisky erzeugt wird – und findet eine sehr einfache, einleuchtende Antwort, die mit einem einfachen Grundstoff zu tun hat. Mehr dazu im Artikel.
Unser Titelbild zeigt die Nant Distillery auf Tasmanien. Bildrechte bei der Nant Distillery
Während der Finest Spirits Vienna hatten wir die Gelegenheit, nochmals mit Melanie Stanger, von Springbank Distillers, zu sprechen. War in unserem ersten Interview (Sie finden es hier) noch die Destillerie selbst das Hauptthema, so haben wir sie diesmal gebeten, uns etwas über die Abfüllungen der Core Range zu erzählen. Melanie spricht im Video über den Hazelburn 10yo, vier Abfüllungen von Springbank (10yo, 12yo Cask Strength, 15yo und 18yo) sowie den Longrow. Auch können wir erfahren, warum der Longrow CV eingestellt wurde. Viel Vergnügen mit unserem Video.
Weitere Interviews finden Sie auf unserem Youtube-Kanal.
Mit unserem Sonntagsvideo laden wir Sie ein auf die Insel Skye, die Heimat von Talisker. Diese wunderschöne Insel an der Westküste Schottlands hat aber viel mehr zu bieten als Whisky – und einiges davon hat Harry Mateman mit seinem Video, das knapp über vier Minuten dauert, einzufangen versucht. Genießen Sie die schönen Aufnahmen in Full HD entweder gleich bei uns oder auf Youtube – wir wünschen Ihnen einen schönen Sonntag und melden uns später mit weiteren Beiträgen…
Und wieder einmal wollen wir von einer Messe live berichten: Diesmal sind wir am Nachmittag ab 14 Uhr auf der Finest Spirits Vienna und werden dort unsere Eindrücke von der Messe auch fotografisch sammeln.
Unter dem hashtag #fspwe berichten wir von der Veranstaltung in der Marx-Halle im 3. Wiener Gemeindebezirk – und falls Sie auf der Messe sind, können Sie das ebenso, denn unser untenstehender Feed sammelt die Bilder und bringt sie hier gesammelt für unsere Leser. Wir freuen uns auf viele verschiedene Eindrücke! Schauen Sie immer wieder mal vorbei – diese Seite wird jede Minute mit neuen Bildern aktualisiert…
Auch an diesem Wochenende wollen wir Ihnen ein Wallpaper mit einem schottischen Motiv zum Download zur Verfügung stellen – diesmal mit einer fantastischen Landschaftsaufnahme aus den schottischen Highlands. Sylvain Guiheneuc hat sie gemacht, und untenstehend finden Sie das Bild in der Größe und Auflösung reduziert zum Betrachten.
Auch hier bitten wir die Leser wieder um Tipps, wo genau das Bild aufgenommen worden sein könnte – die rechtefreie Aufnahme kommt nämlich ohne diese Informationen…
Während die Finest Spirits Vienna noch im Laufen ist, gibt sie uns die Gelegenheit, wieder mit interessanten Personen aus der Whiskyszene und Repräsentanten von Destillerien zu sprechen. Gestern taten wir das unter anderem mit Ginny Boswell, Regional Sales Manager der Kingsbarns Distillery.
Die junge Destillerie in den Lowlands hat noch keine gereiften Whiskys, und daher sucht man dort nach Möglichkeiten, das Interesse an der Destillerie durch andere Angebote zu wecken. Vor kurzem brachte man Flaschen mit dem (übrigens unserer Meinung nach wirklich ausgezeichneten) New Make Spirit auf den Markt, und man hat einen Founders Club für jene gegründet, die den Werdegang der Destillerie, die potentiell 800.000 Liter pro Jahr produzieren könnte, aus der Nähe beobachten wollen. Was dieser Founders Club ist und wie er funktioniert, das erklärt Ginny in unserem Video.
Auch wenn wir in diesem Jahr aus terminlichen Gründen nicht in Frankfurt auf der Interwhisky vertreten sein können, haben wir doch unsere Augen und Ohren dort – und so können wir Ihnen dank Petra Milde ganz aktuell von den Siegern zur Wahl der besten Whiskybar und zum besten nationalen Whisky berichten.
Beste Whiskybar wurde die Bar Whiskyplaza von Björn Lahmann auf Norderney, den Preis für den besten Whisky national durfte sich die Destillerie & Brennerei Heinrich Habbel für den Hillock 14, Cask Strength, Single Cask German Malt Whisky mit 53.9% an die imaginäre Brust heften.
Auch bei den Whiskyshops gab es Gewinner: Hier siegte die Viktor Riegger GmbH aus Villingen-Schwenningen, gefolgt von der Die Whiskybotschaft GmbH aus Kerken. Unser Dank an Roger Vollenweider für die Info.
Marcel Freudenstein hat uns wieder einige neue Bilder für unsere Rubrik „Whisky im Bild“ geschickt, und während wir uns gerade auf der Finest Spirits Vienna umsehen, möchten wir mit Ihnen der Islay-Distillery Bruichladdich einen kleinen Besuch abstatten. Klicken Sie einfach die Bilder zum Vergrößern an:
Willkommen bei Bruichladdich. Bild: Marcel FreudensteinDer Bruichladdich-„Computer“. Bild: Marcel FreudensteinEin Blick in den Mashtun. Bild: Marcel FreudensteinHier wird der Spirit gelagert. Bild: Marcel FreudensteinDer Bruichladdich-Truck. Bild: Marcel FreudensteinIm Fasslager bei Bruichladdich. Bild: Marcel FreudensteinIm Fasslager bei Bruichladdich. Bild: Marcel FreudensteinVerkostung mit Duncan McGillivray. Bild: Marcel FreudensteinDer Valinch. Bild: Marcel Freudenstein
Auf dem Blog von Kirschwhisky.de hat Bernd Scheer einen bebilderten Artikel über den Baufortschritt bei der Destillerie Edradour veröffentlicht. Dort wird ja seit einiger Zeit kräftig ausgebaut – eines der neuen Lagerhäuser, die 12000 bis 15000 Fässer fassen sollen, wird noch im November fertig sein. Laut dem Bericht wird dort auch die Produktion erweitert – man wird auf Zweischichtbetrieb umstellen.
Wer sich die Fotos im Artikel ansieht, kann sie übrigens ganz gut mit dem untenstehenden Bauplan vergleichen, den wir schon im April veröffentlicht haben (das Titelbild unseres Artikels wurde auf der grauen Fläche im roten Bereich stehend aufgenommen):
Es gibt Lost Distilleries, die alle kennen, weil sie Berühmtheiten sind: Port Ellen zum Beispiel, oder Brora. Andere stehen weniger im Rampenlicht der Sammler – North Port oder Millburn fallen da ein, auch wenn es von ihnen hin und wieder noch Abfüllungen gibt.
Und dann sind da solche Lost Distilleries, die tatsächlich immer mehr in Vergessenheit geraten, weil man auch schon lange keine Bottlings von ihnen mehr bekommt. So eine, Glen Flagler, verkostet Serge heute. Die Lowland-Destillerie produzierte zwischen 1965 und 1985, und die wenigen Single Malts, die von dort stammen, sind echte Raritäten. Und glaubt man dem Gaumen von Serge Valentin, waren sie auch nicht zu verachten:
Glen Flagler 5 yo (40%, OB, half-gallon bottle, +/-1980): 86 Punkte
Die Reste von Glen Flagler, Foto von Alan Stewart, CC-Lizenz
Der Mutterkonzern von Bruichladdich, Remy Cointreau, meldet – nicht zuletzt wegen der Islay-Destillerie – einen sehr positiven Geschäftsverlauf in den sechs Monaten bis Ende September des aktuellen Jahres.
Das Betriebsergebnis wuchs von 107 Millionen Euro auf 124 Millionen Euro, die Einnahmen erhöhten sich in der selben Periode um 13 Millionen Euro auf 513 Millionen Euro. Das Unternehmen schreibt das dem stetigen Wachstum in den Premium-Kategorien, dem hervorragenden Ergebnis in den USA und dem wieder anziehenden Wachstum in China zu, berichtet Herald Scotland.
Das Wachstum der Islay-Sparte, die Bruichladdich, Port Charlotte, Octomore und Botanist Gin umfasst, war zweistellig.
Heute wollen wir Ihnen wieder ein schönes schottisches Wallpaper in voller Auflösung (6000×3327 Pixel) zum Download anbieten. Das rechtefreie Bild mit Schafen, Steinen und Bergen, das Sie ganz nach Belieben verwenden dürfen, stammt von Mingheras Cosmin – und wer diesmal weiß, wo es genau aufgenommen wurde (wir wissen es nicht), darf sich den Titel „Großmeister der schottischen Landschaftserkennung“ auf sein Türschild malen :).
Das Bild gibt es untenstehend auch einfach zum Ansehen – ein Klick darauf macht es nochmals größer.
Von der Destillerie Kammer-Kirsch erreichte uns heute am Morgen eine Pressemitteilung zu drei neuen Sondereditionen des Black Forest Rothaus Single Malt Whiskys. Um diese Jahreszeit hat es ja schon bisher immer eine Sonderausgabe des deutschen Single Malts gegeben – diesmal sind es derer drei. Welche, verrät der Text der Destillerie:
Black Forest Rothaus Single Malt Whisky erscheint 2016 erstmals mit drei Sondereditionen
Black Forest Rothaus Whisky überrascht mit neuen Fassreifungen
Jedes Jahr um diese Zeit erscheint von Black Forest Rothaus Single Malt Whisky eine Sonderedition, die in außergewöhnlichen Fasstypen zur Vollendung reifte. Dieses Jahr gibt es eine Besonderheit, denn es werden gleich drei der beliebten Sondereditionen in limitierter Auflage angeboten.
In Kooperation der Badischen Staatsbrauerei Rothaus mit der Destillerie Kammer-Kirsch wird seit 2006 Whisky hergestellt, der von Jahr zu Jahr Whiskykenner als auch Einsteiger mit seinem Geschmack begeistert.
Nachdem der Single Malt Whisky in der Brauerei Rothaus im Hochschwarzwald aus speziellem Malz und besonders weichen Rothauser Brauwasser gemaischt und vergoren wird, destilliert ihn Kammer-Kirsch in Karlsruhe zweifach in kleinen Kupferbrennblasen.
Die Edition 2016 Lemberger Cask Finish reifte zunächst zwei Jahre auf Ex-Bourbon-Fässern bis er die Vollendung seiner Reifung in Lemberger Eichenfässern fand. Das Eichenholz für diese Fässer stammt aus den Wäldern des Herzogs von Württemberg, in dessen Weingut auch Lemberger Weine in ebendiesen Eichenfässern reiften. Die Sonderedition Lemberger überzeugt mit weichen, fruchtigen Anklägen und typischen Aromanoten des Lembergers.
Die Edition 2016 Sherry Cask Finish hingegen vollendete seine Reifung in Oloroso Sherry Fässern. Dies übt einen deutlichen Einfluss auf Farbe und Geschmack aus und verleiht dem Single Malt Whisky besonders warme Sherry-Noten. Aromen von Rosinen und Gewürzen runden den angenehm fruchtigen Geschmack ab.
Eine große Überraschung stellt die Edition 2016 Highland Cask Finish dar. Dieser Whisky erhielt seine Vollendung in Holzfässern aus Schwarzwälder Eiche und dürfte damit der wohl erste Whisky sein, der jemals in Fässern aus Schwarzwälder Eiche endreifte. Die Fässer wurden aus Holz der Region rund um den Schluchsee von einem der letzten Küfer im Schwarzwald hergestellt. Die Reifung erfolgte in extra dafür hergerichteten Kellern der Brauerei Rothaus auf 1.000 Metern Höhe und trägt so zu Recht den Namen „Highland“. Seine Aromen spiegeln mit den Noten von Tannenhonig, Nüssen, Früchten und Kräutern die Flora und Fauna des Schwarzwaldes wider.
Alle drei Spezialitäten wurden in Fassstärke abgefüllt und ungekühlt filtriert, um ihren Charakter voll entfalten zu können.