Gleich zwei Videos möchten wir Ihnen heute am Sonntag in unserer fortlaufenden wöchentlichen Serie mit Filmen über Schottland und Whisky präsentieren. Das erste Video von Youtube-User Jack Boothby zeigt uns die Isle of Mull, die Heimat der Destillerie Tobermory, in ihrer ganzen prachtvollen Schönheit. Das in Full HD aufgenommene Video bringt in dreieinhalb Minuten wunderschöne Bilder aus atemberaubenden Perspektiven und ist mit orchestraler Musik hinterlegt.
Video Nummer 2, das Sie untenstehend finden, ist von einem Bewohner von Mull gestaltet. Youtube-User Tobermory Cat zeigt, was bei der entsprechenden Beherrschung des Fluggeräts alles möglich ist. Auch dieses Video ist auf Mull aufgenommen – schlägt aber eine ganz andere Tonart an.
Viel Vergnügen bei den beiden Videos und einen schönen Sonntag, an dem wir Sie wie jeden Tag seit nunmehr bald vier Jahren mit whiskybezogenen Inhalten begleiten werden.
Ach ja, und wenn Ihnen die Filme gefallen – teilen Sie diesen Artikel. Die Drohnenpiloten werden sich darüber freuen – und wir auch 😉
Nicht viele Freunde macht sich die Scotch Whisky Association in Schottland mit ihrer Ankündigung, den festgeschriebenen Mindestpreis für Alkohol, den das schottische Parlament vor kurzem beschlossen hat (wir berichteten hier) anzufechten und eine Klage vor dem Höchstgericht einzubringen.
Wie Herald Scotland und viele weitere schottische Medien berichten, hält die SWA das Gesetz, das für die billigsten Alkoholika einen Mindestpreis festsetzen würde, für nicht EU-konform und schlägt vor, den Preis über Steuern zu regeln.
Die British Medical Association Scotland ist eine der vielen Organisationen, die sich enttäuscht über die Ankündigung der SWA zeigen. Man wirft der Interessensvertretung der schottischen Whiskyproduzenten vor, aus eigennützigen Gründen die Umsetzung eines für die öffentliche Gesundheit geschaffenen Gesetzes zu verzögern.
Wie die Angelegenheit endet, werden wir natürlich wieder berichten.
Heute wollen wir den Tag einmal mit einem Whiskyrezept beginnen – und zwar eines zum Backen, das in einer Minute per Video erklärt ist und nicht viel mehr Zeit braucht, um zubereitet zu werden: Knob Creek Monkey Bread. Als Whiskey wird Knob Creek verwendet, aber wir getrauen uns zu sagen, dass es andere Bourbons auch tun (und wer experimentierfreudig ist, darf sich auch mit Scotch darüber wagen). Die Zutaten hier noch kurz aufgelistet:
Eine halbe Tasse gehackte Nüsse
Eine halbe Tasse Rosinen
Eine viertel Tasse Knob Creek (+2 Teelöffel)
Ein Kilo Biskuitteig
1 Tasse Zucker
2 Teelöffel Zimt
3/4 Tasse Butter
Eine Tasse braunen Zucker
Und das war es auch schon. Danke an den Youtube-User James Beam für dieses Video. Wir wünschen gutes Gelingen 🙂
Sie erinnern sich vielleicht: Anfang November berichteten wir über den ausstehenden Verkauf eines „Nationalheiligtums“ der Schotten durch den weltgrößten Getränkekonzern, Diageo. „Monarch of the Glen“ von Sir Edwin Landseer sollte über das Auktionshaus Christie’s versteigert werden, die schottische Öffentlichkeit fürchtete, dass das Gemälde ins Ausland gehen würde und nicht mehr in Schottland zu sehen sei.
10 Millionen Pfund erwartete sich das Auktionshaus – auf eine Summe von vier Millionen Pfund haben sich nun Diageo und The National Galleries of Scotland geeinigt, um die der Verband der Museen das Gemälde ankaufen könnte, berichtet The National aus Schottland. Jetzt soll diese Summe durch eine Spendenkampagne zusammenkommen. NGS zeigt sich zuversichtlich, dass dieser Betrag aufgebracht werden könnte – und dann würde sich das Bild zum ersten Mal in seiner Geschichte im Besitz der öffentlichen Hand befinden. Hoffen wir also auf ein Happy End für die Schotten.
Auch in der Vorweihnachtszeit geht der Auktionsreigen des Auktionshauses Kirschner & Sons munter weiter: Die 21. Auktion ist seit 12 Uhr live, diesmal mit Highlights mit so klingenden Namen wie Glenfiddich, Hanyu, Glenlivet und Pappy van Winkle. Ab sofort können Sie um die Flaschen mitbieten – das Auktionsende ist am Sonntag, den 27. November. Hier die vier Highlights, die so wie alle anderen Flaschen mit einem Ausrufpreis von einem Euro starten, in einer Kurzvorstellung:
Highlightflaschen der Auktion Nr. 21 (18.11. – 27.11.2016)
Old Rip Van Winkle’s Family Reserve 20 Years Old
Nur wenig ausgewählte Fässer ergeben jedes Jahr die neuen Batches von Pappy Van Winkle’s. Die seltenen Flaschen sind nicht nur bei den Bourbon Genießern heiß begehrt. Sammler auf der ganzen Welt jagen diesen seltenen Whiskyschätzen hinterher. Bei unserer aktuellen Auktion gibt es eine dieser raren Flaschen mit einer Reifezeit von mindestens 20 Jahren zu ersteigern.
Glenlivet The Winchester Collection 50 Years Old Single Cask 1964/2014
Bei dieser hochwertigen Flasche handelt es sich um die Veröffentlichung der 50-jährigen Whiskys von Glenlivet mit dem Namen „The Winchester Collection“. Es handelt sich um das erste Release mit der Flaschennummer 29. Maximal 100 Flaschen von dieser Serie werden insgesamt auf den Markt gebracht. Auf Grund des Alters, der Seltenheit und der Tatsache, dass das erste Release bereits ausverkauft ist, wird man über den aktuellen Wert der Flasche nicht mehr viele Worte verlieren müssen. Neben der Flasche, erhält der Käufer eine Miniatur (5cl) und eine luxuriöse Holzverpackung.
Zum 50-jährigen Kronjubiläum von Queen Elizabeth II wurde dieser Whisky im Jahr 2003 aus einem Einzelfass abgefüllt. Wir haben für Sie die Nummer 476 von insgesamt 2336 Flaschen. Mit dieser Abfüllung ersteigern Sie nicht nur einen besonderen, sondern auch historischen Whisky.
Hanyu Ichiro’s Malt „Card“ Eight of Clubs 1988/2011
Auch in dieser Auktion erwartet Sie wieder eine besondere „Karte“, in dieser Auktion die Karte „Eight of Clubs“ aus der Card Series der japanischen Hanyu Brennerei. Bereits in unserer letzten Auktion durften wir eine solch besondere Flasche versteigern. Falls Sie das letzte Mal kein Glück hatten, klappt es vielleicht dieses Mal eine der bei Sammlern stark nachgefragten Karten zur ersteigern. Wir wünschen Ihnen viel Glück.
Die „Schottische Woche“ in Wien, die das Potstill von Dienstag bis Donnerstag veranstaltete, gab uns die Möglichkeit, mit verschiedenen Repräsentanten schottischer Destillerien kurze englischsprachige Videointerviews zu führen. So auch mit Scott Adamson, Regional Manager für die Highland-Destillerie Tomatin. Er erzählt uns im obenstehenden Video, das Sie auch auf unserem Youtube-Channel finden) über die Destillerie, den Hausstil von Tomatin und die Produktpolitik der Brennerei.
Scott hatte zur Verkostung nach Wien auch zwei ganz besondere Einzelfassabfüllungen der Destillerie mitgebracht – eine für Royal Mile Whiskys aus einem ungarischen Eichenfass, und eine für Liquor Barn in den USA. Unterschiedliche Holzarten, aber keine Finishes – diese beiden Whiskys zeigten eindrucksvoll, wie Holz allein den Geschmack eines Whiskys bestimmen kann.
Und auch den Cù Bòcan 1988 gab es im Tasting zu verkosten, der in Ardbeg-Fässern nachgereift wurde und so seine den Geschmack wunderschön unterstützende Rauchigkeit bezog. Hier ein Bild der unterschiedlichen Abfüllungen der Verkostung:
Nach einer kleinen schöpferischen Pause gestern bringt Serge Valentin wiederum Verkostungsnotizen von Whiskys, die keine Destillerie am Label nennen. Diesmal sind es, um Serge zu zitieren, lauter Abfüllungen aus Glenf… äh, der Speyside – und wiederum können sie ganz passable Noten für sich reklamieren – bis auf den fassstarken The Hive von Wemyss Malts, der nicht sein Gefallen findet:
The Hive ‘Batch Strength’ (54.5%, Wemyss Malts, blended malt, Batch No. 1, 6000 bottles, 2016): 78 Punkte
Speyside 21 yo 1993/2015 (48%, Langside, Distiller’s Art, sherry butt): 85 Punkte
Speyside Region 20 yo 1994/2015 (53.2%, Whisky-Fässle, sherry butt): 86 Punkte
Sozusagen eine amerikanisch-österreichische Koproduktion ist die Koval Distillery in Chicago. Robert Birnecker, ein Oberösterreicher aus dem Salzkammergut, und seine Frau Sonat Birnecker Hart, haben die Destillerie gemeinsam gegründet und über die Jahre zu einer der renommiertesten Craft Distilleries des Landes ausgebaut.
Peopleandthingsmag.com hat nun einen Bericht über die Destillerie und über Sonat Birnecker Hart veröffentlicht, der sich mit dem Werdegang der Inhaberin und der Besonderheit der Destillerie beschäftigt. Wer sich über einen amerikanischen Whiskey abseits des Mainstreams informieren will, findet in dem Artikel eine gute Lektüre.
Robert und Sonat Birnecker. Bild: Koval Distillery
Nur noch bis Sonntag läuft es, unser Gewinnspiel mit den tollen Preisen, die wir gemeinsam mit Beam Suntory Deutschland verlosen. Gleich drei hochwertige Whiskys gibt es bei diesem Gewinnspiel: einen Laphroaig Lore, einen Glenrothes 1995 und einen Yamazaki 12yo. Nutzen Sie Ihre Chance und machen Sie mit! Wie, das sagen wir Ihnen nachdem wir Ihnen die Gewinne nochmals ausführlich vorstellen:
LAPHROAIG LORE
The richest of the rich: Der neue Laphroaig Lore ist der bisher gehaltvollste Laphroaig. Der Begriff Lore – kurz für: Folklore – steht für die Überlieferung von Wissen über Generationen hinweg.
200-jährige Tradition in einem Whisky vereint
Inspiriert von dieser Tradition der Wissensweitergabe vereint der neue Single Malt im Laphroaig-Portfolio die Geschichten und Fähigkeiten aller bisherigen Master Distiller der Marke. In dem neuen, gehaltvollen Laphroaig Lore bringt John Campbell, aktueller Master Distiller, das Beste dieser persönlichen Handschriften zusammen. „Das charakteristische Können der bisherigen Master Distiller hat Laphroaig zu dem unverwechselbaren Premium-Whisky gemacht, der er heute ist. Laphroaig Lore vereint in sich die Geschichte der Marke Laphroaig selbst, präsentiert durch eine Vielzahl typischer Geschmacksausprägungen – von torfig-rauchig über fruchtig und floral, mit trocken-süßem Finish – eine Hommage an die Generationen seiner Master Distiller“, sagt John Campbell.
Tasting Notes:
Farbe: dunkles Mahagoni Aroma: reich-rauchig, mit Meeresmineralien und einem Anklang von Bitterschokolade, gefolgt von Vanille und salziger Karamell-Süße Geschmack: reich-torfig, mit würziger Chili-Note Abgang: trocken und lange süß im Abgang Trinkempfehlung: pur, eventuell mit ein paar Tropfen Wasser genießen
THE GLENROTHES VINTAGE 1995
Die Fässer des Vintage 1995 wurden speziell für diese Abfüllung gelagert und haben 2011 den Höhepunkt ihrer Reife erlebt. Dieser Vintage reift in amerikanischen und europäischen Sherryfässern sowie sogenannten “re-fill” Fässern, in denen bereits The Glenrothes Whisky gelagert wurde. Im Geschmack besticht diese Abfüllung durch eine Komplexität an Gewürzen, Süße und Fruchtigkeit.
Die kleine, von den Highlands umgebene Region Speyside ist dafür bekannt, dass sie äußerst fruchtige und milde Whiskys hervorbringt. Typisch hierfür ist ein Glenrothes, welcher nur abgefüllt wird, wenn er den Zenit seiner Reife und somit seine Perfektion erreicht hat. Bis heute wird Glenrothes daher von Master Blendern als außergewöhnlicher Speyside Single Malt hoch geschätzt und ist Grundlage von einigen der prestigeträchtigsten und berühmtesten Blended Scotch Whiskys.
Reife statt Alter zählt bei diesem Malt
Durch die hohen Brennblasen und die ungewöhnlich langsame Destillation wird eine sehr edle Spirituose geschaffen. Das Ergebnis sind besonders süße und fruchtige Single Malts. Noten von reifen Früchten, Zitrus, Vanille und einem Hauch von Gewürzen zeichnen dabei den Hauscharakter der Brennerei aus. Die charakteristischen, runden Glenrothes Flaschen, mit handgeschriebenen Tasting Notes, erinnern dabei an Probeflaschen, die von den Master Blendern in Schottland verwendet werden.
Tasting Notes
Aroma: Floral, mit Zitrusfrüchten, Toffee, weißem Pfeffer und Zedernholz Sirup. Geschmack: Reich, süß, leichter Fruchtgeschmack gefolgt von einer kräftigen Würze. Abgang: Nach süßen Zitrusschalen, Früchten, leicht trocken mit viel Würze. Trinkempfehlung: Pur oder auf Eis
THE YAMAZAKI 12yo
Diese Abfüllung des japanischen No.1 Single Malt Whiskys reifte 12 Jahre in amerikanischen, spanischen und japanischen Eichenfässern und erhält somit einen ganz besonderen fruchtig-würzigen Geschmack.
Als erste Brennerei Japans startete der Gründer Shinjiro Torii 1923 die Erfolgsgeschichte des japanischen Whiskys mit dem Aufbau der Yamazaki Destillerie. Die älteste Brennerei Japans liegt nördlich von Osaka am Stadtrand der ehemaligen Hauptstadt Kyoto. Gründe für die Wahl des Standortes waren neben der hohen Wasserqualität auch das besondere Klima.
Nach schottischem Vorbild wird hier der Yamazaki Whisky im klassischen Potstill-Verfahren hergestellt. Beste Wasservorkommen, ehemalige Bourbon- und spanische Sherry-Fässer sowie Fässer aus japanischer Wassereiche vollenden auf harmonische Weise den Whisky aus dem Land der aufgehenden Sonne. Heutzutage kann die Yamazaki Destillerie mit einer großen Bandbreite an Whiskys aufwarten. Die milden japanischen Yamazaki Whiskys sind international erhältlich und erfreuen sich immer größerer Beliebtheit.
Tasting Notes
Aroma: Pfirsiche, Ananas und Grapefruit sowie Nelken, Vanille und japanische Eiche Geschmack: Mild mit Noten von Kokosnuss, Cranberry und Butter Abgang: Lang anhaltend, süß mit Ingwer und Zimt Trinkempfehlung: Pur oder mit einem Tropfen Wasser
Na, Lust bekommen? Dann machen Sie mit! Unsere Verlosung ist gleich doppelt spannend: So, wie wir zufällig die Gewinner auswählen, so zufällig losen wir den Gewinnern auch die Flasche zu – sind es doch drei ausgezeichnete Whiskys, von denen jeder Freude macht.
Und so gewinnen Sie einen der drei Whiskys von Beam Suntory:
1. Beantworten Sie bitte folgende Gewinnfrage: Aus welchen beiden Ländern stammen die Whiskys, die Sie gewinnen können?
a) Aus Frankreich und Schweden
b) Aus Japan und Schottland
2. Die richtige Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „Gewinnspiel November“!
Unter allen richtigen Antworten, die uns bis 20. November 2016, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinnerinnen oder die Gewinner der Preise.
Pro Person ist nur eine Teilnahmemail möglich!
Teilnahmebedingungen:
Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt, die Gewinnfrage richtig beantwortet, seine Lösung mit dem Betreff „Gewinnspiel November“ einsendet und das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 20. November 2016, 23:59. Die Gewinner/innen werden am 21. November auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Beam Suntory und Whiskyexperts sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Versand der Flaschen erfolgt durch Beam Suntory.
Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden.
Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen!
Vom Veranstalter der Aquavitae in Mülheim an der Ruhr, die Ende Oktober stattgefunden hat, haben wir frisch vom Schneidetisch das offizielle Messevideo erhalten, mit dem Sie nochmals einen Rundgang durch die Messe machen können. Neben Besuchen an den Ständen ist auch ein Bericht von der Preisverleihung des Blind Tastings des Cutty Sark Forums dabei.
Viel Vergnügen mit dem 15 Minuten langen Video in HD, das auch direkt auf Youtube abrufbar ist.
Eine ausgezeichnete Themenstrecke über die Wiedergeburt des irischen Whiskeys können Sie heute auf den Internetseiten des irischen Independent finden: Optisch üppig aufgemacht und mit Infos über verschiedenste neue Destillerien, ist sie an diesem sehr langsamen Newstag eine wirklich empfehlenswerte Lektüre für alle, die ein wenig tiefer in die Materie eindringen wollen. Konkret widmet man sich neben der allgemeinen Lage des irischen Whiskeys auch der Slane Distillery und der Connacht Distillery, berichtet über die Whiskeyreifung, stellt verschiedene Cocktails vor (in Zusammenarbeit mit Pernod Ricard) und besucht irische Bars, die schon vom Anblick her zum Verkosten einladen. Unbedingt lesenswert!
Unser Titelbild zeigt die Destillerie Kilbeggan. Foto: Marcel Freudenstein
Am Rande einer Verkostung in Wien haben wir mit Regional Sales Manager Andy Bell von den Isle of Arran Distillers über die Destillerie und den geplanten zweiten Bau am Südende der Insel, den Erfolg der Smugglers‘ Editions und die Einstellung einer beliebten Abfüllung in der Core Range gesprochen. Das Video finden Sie obenstehend.
Während des Tastings wurde übrigens weltexklusiv eine neue Abfüllung von Arran vorgestellt, die Ende November oder Anfang Dezember auf den Markt kommen soll und in diesen Tagen abgefüllt wird: Zum 21. Geburtstag der Destillerie wird es eine Jubiläumsabfüllung geben, die aus First Fill Sherryfässern der ersten drei Jahre (1995-1997) der Destillerie besteht. Wir konnten sie beim Tasting verkosten und waren von ihr begeistert. Der Whisky, der mit 53% in Fassstärke abgefüllt ist besticht durch Eleganz und Reife und bringt fein nuancierte Noten, die mundfüllend und im Nachklang ohne überbordende Holznoten sind. Abgefüllt wird er in einer speziellen Flaschenform und mit einer entsprechenden Verpackung. Beim offiziellen Erscheinen werden wir natürlich nochmals gesondert darüber berichten.
Hier ein Bild des Samples, das Andy Bell mitgebracht hat (man beachte die Farbe):
The Balvenie berichtet mit einer Presseaussendung über das zweite Kapitel des DCS Compendiums, das nun offiziell erschienen ist. Alles Wissenswerte über den Teil zwei der fünfteiligen Serie können Sie dem untenstehenden Pressetext entnehmen:
THE BALVENIE ENTHÜLLT DAS DCS COMPENDIUM „CHAPTER TWO“, VON MALT MASTER DAVID STEWART MBE ‚THE INFLUENCE OF OAK‘ DOKUMENTIERT MALT MASTER DAVID STEWARTS
MEISTERLICHE FÄHIGKEITEN, UNTERSCHIEDLICHE HOLZARTEN WIRKUNGSVOLL FÜR DIE WHISKY-HERSTELLUNG EINZUSETZEN
Oberhaching, November 2016. Nach dem bedeutsamen Launch des „Chapter One“ des The Balvenie DCS Compendiums im Oktober 2015 wird heute das mit Spannung erwartete „Chapter Two“ eröffnet. Mit ‚The Influence of Oak‘ umfasst der zweite Teil der fünfteiligen Serie, fünf äußerst seltene Single Malt Whiskys, die alle die immense Wirkung von unterschiedlichen Eichenfässern beim Reifeprozess auf die Aromen der Whiskys betonen.
Der Einfluss der Eiche
Das The Balvenie DCS Compendium ist das Lebenswerk von David Stewart MBE, sowohl in schriftlicher Form als auch zusammengefasst in einer Kollektion von 25 seltenen Qualitäten von The Balvenie, hierzu- lande vertrieben durch die Campari Deutschland GmbH. Das DCS Compendium steht stellvertretend für David Stewarts Leistungen und seinen Beitrag für das Whisky-Handwerk und die gesamte Industrie. Während seiner 54-jährigen Karriere bei The Balvenie kreierte David die Reifung in mehreren Fässern, das Double Cask Finish, das insbesondere den 12 Year Old DoubleWood auszeichnet. Das nun enthüllte Kapitel umfasst sein immenses Wissen und seine einzigartige Expertise dieses Prozesses, die er genutzt hat, um Whiskys von außergewöhnlicher Qualität zu fertigen. The Balvenie DCS Compendium „Chapter Two“ umfasst Whiskys mit einer Reifedauer von 15 bis zu 43 Jahren, die in unterschiedlichen Fasstypen reiften: unter anderem Oloroso Sherry-Fässer aus europäischer Eiche, First Fill Bourbon-Fässer, europäische Port-Fässer sowie Fässer aus europäischer Eiche, in denen zuvor Pedro Ximénez Sherry lagerte. Jedes Fass trägt durch sein ganz eigenes Geschmacksprofil zur finalen Kreation bei.
Eine Hommage an Malt Master David Stewart
David Stewart MBE über DCS Compendium „Chapter Two“:
„Als Malt Master fühle ich mich geehrt, dass mir so viel Vertrauen entgegengebracht wurde. Ich durfte mit verschiedenen Finish-Prozessen experimentieren und meine eigene Technik ausprobieren, um herauszufinden, wie die Wirkung auf die unverwechselbaren Honig-Noten von The Balvenie ausfällt. Zu verstehen, wie die Eiche und die vorher in den Fässern gelagerten Spirituosen oder Weinsorten den Single Malt beeinflussen, ist ein sehr wichtiger Teil meiner Arbeit. Dieses Kapitel betont die Komplexität der Aromen, die das Holz den verschiedenen Qualitäten verleiht. Ich mag besonders die Noten, die durch das alte Oloroso Sherry-Fass entstanden sind. Der Whisky hat dadurch ein fantastisches florales und fruchtiges Aroma erhalten, gefolgt von einer Süße von Honig. Der Single Malt von 2001 mit Finish im Pedro Ximénez Sherry-Fass ist ungewöhnlich, er wirkt fast wie ein Likör mit der Süße von Toffee und einem Hauch würzigem Ingwer.“
Genau wie beim „Chapter One“ des DCS Compendiums wird auch das „Chapter Two“ in einem hochwertigen Rahmen aus Walnussholz und Messing präsentiert, handgefertigt von The Balvenie Craftsman Sam Chinnery. In streng limitierter Auflage von nur 50 Exemplaren weltweit weist jedes Set als besonderes Sammlerstück eine individuelle Gravur auf. Einzelne Flaschen der limitierten Auflage werden, ebenfalls in einem Walnussrahmen, separat erhältlich sein.
Die einzigartige Whisky-Komposition aus dem The Balvenie DCS Compendium „Chapter Two“ ist in Deutschland zu einem UVP von 30.000 € erhältlich.
Über das The Balvenie DCS Compendium
Das The Balvenie DCS Compendium ist eine Hommage an David Stewart MBE, dem dienstältesten Malt Master der Industrie. Bestehend aus 25 Single Cask-Raritäten ist das DCS Compendium und das zugehörige Buch eine Dokumentation von David Stewarts Fähigkeiten und seiner Expertise für die zukünftigen Generationen von Craftsmen der The Balvenie Destillerie. Das Begleitbuch der Whiskykollektion wurde ge- schrieben von Dr. Samuel J. Simmons, dem Global Brand Ambassador von The Balvenie und von David Stewart signiert. Es wird ergänzt durch eine Sammlung von Bildern aus dem The Balvenie-Archiv und dokumentiert Davids Handwerk bei der Auswahl der 25 Whiskys des Compendiums. Mit einer Sammlung von Bildern aus dem The Balvenie-Archiv begleitet und erweitert jedes der fünf Kapitel das Buch und demonstriert Davids Fertigkeiten bei der Entstehung des Compendiums.
Weitere Kapitel des DCS Compendiums Das „Chapter One“ des DCS Compendiums „Distillery Style“ thematisierte den wesentlichen Charakter von The Balvenie und wurde im Oktober 2015 mit großer Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit präsentiert. Den ersten beiden Kapiteln werden weitere drei Kapitel folgen, die jährlich bis 2019 veröffentlicht werden. Diese umfassen ebenfalls je fünf besondere Fässer und werden von einem Kapitel im Begleitbuch ergänzt.
Und noch eine offizielle Ankündigung haben wir von der BenRiach-Gruppe erhalten: Der von uns vor drei Tagen schon kurz angesprochene BenRiach Moscatel Wood Finish 22yo ist nun offiziell erschienen.
Der BenRiach Moscatel Wood Finish 22yo reifte in American bourbon barrels und wurde dann in Muskateller-Fässern aus Portugal und Spanien nachgereift. Er ist mit 46% abgefüllt und natürlich, wie bei BenRiach üblich, nicht kältefiltriert oder gefärbt.
Die offiziellen Tasting Notes haben wir wieder für Sie übersetzt:
Farbe: Sattes mahagonifarbenes Gold.
Nase: Eine dichte Nase aus dunkler Orangenmarmelade, Feigensirup und süßen Datteln. Mit Kakao und Zimt bestäubt, danach etwas Gartenminze.
Gaumen: Seidiger, dunkler Schokofondant mit glasierter Maraschinokirsche, danach Pflaumenmus und gewürzter Honig. Das lange Finish kommt mit einer erdigen Melange aus Kastanie, gedämpfter Gerste und altem Leder.
Finish: Dunkle Früchte des Mittelmeerraums und dazu ergänzend warme Gewürze und subtile Eichennoten.