Serge verkostet: Springbank (incl. 12yo Batch #12)

Springbank – eine Destillerie, die sich nicht umsonst unter Whiskyfreunden größter Beliebtheit erfreut, sind ihre Abfüllungen – egal, ob Springbank, Longrow oder Hazelburn – meist von wirklich bestechender Qualität. Und auch bei den unabhängigen Abfüllern ist durchwegs Beachtenswertes zu finden. Liegt es an der Handarbeit? Am Fassmanagement? An der doch eher kleinen Produktionsmenge?

Egal – auch in der heutigen Verkostung bei Serge kann Springbank wieder hohe Bewertungen einfahren, auch der neue 12jährige in Fassstärke, mittlerweile mit der Batchnummer bei 12 angekommen. War Nummer 11 eher auf der Sherryseite, so ist 12 nun rauchiger – ein Malt, so sagt Serge, der manchen Islay-Malt beschämen könnte. Und das, so nebenbei, zu einem außergewöhnlich günstigen Preis (an die 60 Euro):

  • Springbank 12 yo ‚Cask Strength‘ (54.1%, OB, batch #12, 2016): 90 Punkte
  • Springbank 22 yo 1993/2015 (51.8%, Sansibar, 150 bottles): 85 Punkte
  • Springbank 1972/1993 (46%, OB, for Tesco, rotation 93/132): 90 Punkte
  • Springbank 1972/1992 (46%, OB, for Tesco, rotation 92/336): 92 Punkte
  • Springbank 1969/1997 (46%, Murray McDavid, sherry, cask #MM7787): 89 Punkte

Video: Islay in den Siebzigern

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Zum Beginn des Newstages möchten wir Sie heute auf eine Reise nach Islay im Jahr 1973 mitnehmen – aus diesem Jahr stammt nämlich das kleine Filmchen, das Islayinfo gestern im Web ausgegraben hat. Wir fliegen mit einer Vickers Viscount auf die Insel und sehen dann die Orte und Landschaften. Die Qualität des Videos ist der Zeit entsprechend bescheiden, aber die Aufnahmen in den tonlosen zweieinhalb Minuten zeigen ein Islay, wie es leider längst vergangen ist. Viel Vergnügen hier oder auf Youtube.

PR: Whisky, Craftbeer und Soulfood. Das „Taste-the-Best-Fest“ in Nördlingen

Von den Veranstaltern des „Taste-the-Best-Fest“ in Nördlingen haben wir eine Presseinformation erhalten, die Ihnen Appetit auf das in Zusammenarbeit mit Frank Böer (Finest Spirits München) gestaltete Festival machen soll. Hier der Text – das Festival haben wir natürlich auch schon in unseren Eventkalender aufgenommen:

Ein Fest für Genießer in Nördlingen

Whisky, Craftbeer und Soulfood. Das „Taste-the-Best-Fest“ will mit einem Genuss-Pur-Konzept neue Maßstäbe setzen.

Es ist eine Mischung aus Verbrauchermesse, Genussmeile und Konzertbühne. Die Macher des „Taste-the-Best-Fest“ wollen bewusst einen etwas anderen Weg gehen als viele Veranstaltungen, die man aus Großstädten kennt, die reine Verkostungmessen für eine sehr spezielle Klientel sind.

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Das Nördlinger Event wird ein drei Tage langes „hedonistisches Get-Together“ in historischem Ambiente und kleinstädtischem Rahmen werden. Trotzdem wird natürlich probiert, verkostet und Trends nachgespürt. Aber es soll auch gut gegessen und ausgiebig gefeiert werden.

Das Angebot reicht von Weltmarken über Geheimtipps für Insider bis hin zu regionalen Köstlichkeiten, die rund um das Schwabenland produziert werden, Immer werden es Getränke und Lebensmittel von außergewöhnlicher Qualität und von leidenschaftlichen Genusshandwerkern sein. 60 handverlesene Aussteller mit Craftbeer, Whisky und anderen hochwertigen Spirituosen wie Gin, Rum und Bränden werden im Nördlingen Kulturzentrum Ochsenzwinger 3 Tage lang ihre „Schätze“ präsentieren, die es nicht an jeder Ecke zu kaufen gibt.

Dazu wird Gute-Laune-Essen serviert, das es – wie die Veranstalter versprechen – eigentlich auf Rezept geben müsste. Produziert von Menschen, für die Soulfood mehr ist als das Gegenteil von Mc & Co. Handwerklich, hochwertig; eben besser als ausgezeichnet.

Nach Kehle und Bauch gibt’s auch Balsam für die Ohren: abends werden die „Messehallen“ geschlossen und es wird in bestem Wortsinn Feierabend gemacht: Mit Live-Musik von Folk-Rock bis Abgeh-Jazz, passend zum Rest vom Fest. Tagsüber immer wieder spontan auf der Bühne oder „unterm Volk“, Freitag und Samstag Abend als Top-Acts konzertant zum Abfeiern.

Getastet und gefeiert  wird von Freitag, 10 Juni 2016, 16.00 Uhr bis einschließlich Sonntag, 12. Juni 2016, 19.00 Uhr. Halle und Freigelände im Ochsenzwinger sind die ideale Location und schon mal eine schöne Voraussetzung für ein gelungenes Fest. Karten gibt es im Vorverkauf direkt auf der Webseite www.taste-the-best-fest.de – die Seite wird laufend mit dem aktuellen Stand der Vorbereitungen ergänzt und auch auf Facebook kann man sich schon informieren unter www.facebook.com/taste-the-best-fest

Serge verkostet: Glenlossie

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Unterschiedlichste Abfüllungen aus der Destillerie Glenlossie stehen heute auf dem Programm der Verkostung bei Serge Valentin. Aus der Speyside-Destillerie gibt es knapp über 200 Abfüllungen, fast alle davon von Unabhängigen.

Hier die Wertungen, die Serge vergeben hat (wie immer sind die genaueren Beschreibungen auf seiner Site lesenswert) – besonders hoch greift er heute nicht:

  • Glenlossie 1997/2015 (53.1%, Rest & Be Thankful, bourbon, cask #7112, 295 bottles): 80 Punkte
  • Glenlossie 21 yo 1993/2015 (56,1%, Cadenhead, Small Batch, bourbon hogshead, 492 bottles): 82 Punkte
  • Glenlossie 21 yo 1992/2013 (51.7%, The Whisky Agency, Liquid Library, refill hogshead, 197 bottles): 78 Punkte
  • Glenlossie 20 yo 1992/2012 (57%, The Whisky Mercenary): 79 Punkte
  • Glenlossie 22 yo 1992/2015 (51.1%, Eiling Lim): 85 Punkte

Bild: Glenlossie Destillerie, Foto von Anne Burgess, CC-Lizenz

Malt-Review.com: Ardbeg Dark Cove gegen Ardbeg Dark Cove

In etwas mehr als einem Monat ist der Ardbeg Dark Cove in seiner Inkarnation mit 46.5% am Ardbeg Day (28. Mai) erhältlich. Gegenüber der Committee-Version (55%) hat man da ordentlich Fahrt rausgenommen – die Frage ist, wie sich das auf den Whisky auswirkt.

Eine erste Antwort kann man jetzt auf Malt-Review.com finden, wo man die beiden Versionen Seite an Seite verkostet hat. Ohne den detaillierten Tasting Notes vorgreifen zu wollen: Geschadet scheint die Reduktion des Alkoholgehalts nicht zu haben, denn der Rezensent findet die Version für den Ardbeg-Day durchaus gelungen und sie versöhnt ihn, nach eigenen Worten, nach dem für ihn schwachen Perpetuum wieder mit der Destillerie.

Einziger Kritikpunkt ist die doch etwas steile Preisvorlage – in England wird er 95.99 Pfund kosten. Bei uns wären das knapp 125 Euro, aber ganz so schlimm wird es uns wahrscheinlich dann doch nicht treffen – der Steueranteil ist hierzulande etwas geringer…

Video: Ralfy interviewt Peter Holroyd und Douglas Clement (Kingsbarns)

Ralfy veröffentlicht nicht nur hervorragende Reviews zu verschiedenen Whiskys, hin und wieder reist er auch zu Destillerien, um von dort in Bild und Ton zu berichten. Diesmal war er vor Ort in der noch jungen Kingsbarns Distillery in den Lowlands (von dort gibt es noch keine Single Malts, nur einen in 0.2l-Flaschen abgefüllten, unserer Meinung nach sehr leckeren, New Make).

In Kingsbarns hat Ralfy Interviews mit zwei interessanten Mitarbeitern der Destillerie geführt: Zunächst einmal mit Peter Holroyd, dem Distillery Manager – Sie finden das Video oben über dem Beitrag oder auf Youtube. Danach sprach Ralfy mit Douglas Clement, der für das Besucherzentrum zuständig ist. Dieses Interview finden Sie unterstehend (oder ebenfalls auf Youtube). Für beide Videos sind gute Englischkenntnisse nützlich, finden sie doch in Liveatmosphäre statt und sind deshalb etwas schwerer verständlich als Ralfys professionell produzierte Tasting Videos.

Übrigens: Sein neuestes Tastingvideo hat ebenfalls etwas mit Kingsbarns zu tun. Der Wemyss Glen Scotia (er erhält 92 Punkte von ihm) wird von der gleichnamigen Familie (Wemyss) abgefüllt, die auch bei Kingsbarns im Spiel ist. Das Video finden Sie bei Interesse hier.

Grant Gordon (Glenfiddich) ist die reichste Familie Schottlands

Wenn Sie vermutet haben, dass man mit Whisky reich werden kann, dann bestätigt Sie ein Artikel in Herald Scotland, in dem es um die reichsten Familien Schottlands geht. An der Spitze befindet sich tatsächlich eine Familie, die es durch das Destillieren der Nationalspirituose zu Milliarden gebracht hat.

Genauer gesagt: 2.6 Milliarden britische Pfund. Das ist das Vermögen der Familie Grant Gordon, die unter anderem auch die Destillerie Glenfiddich besitzt. Auf der Liste der reichsten Familien des Vereinigten Königreichs schafft sie es damit zwar nur auf Platz 49, unter den Schotten ist sie allerdings unangefochten die Nummer 1 und konnte ihr Vermögen seit letztem Jahr um 10 Millionen Pfund erhöhen.

Platz 2 in Schottland geht übrigens an jemanden, der reines Wasser in Flaschen füllt: Mahdi Al-Tajir und seine Firma Highland Spring. Flüssig muss man es anscheinend haben.

Unser Titelbild zeigt die Grants aus früheren Zeiten. Und mehr über diese Familie können Sie auch in diesem Artikel von Scotland Now erfahren (mit Video).

Video: Islay auf der BMW R1200RT

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Fast genau ein Jahr ist es her, als Padej Gajajiva auf einer gemieteten BMW R1200RT Schottland besuchte und dort unter anderem kreuz und quer auf der Insel Islay herumfuhr. Die Fahrten hat er mit einer Videokamera dokumentiert – heute wollen wir Ihnen in unserem Sonntagsvideo den Tag auf Islay zeigen – zwei Videos mit insgesamt 50 Minuten Laufzeit, die durch HD-Qualität und hervorragendes Wetter 🙂 gefallen können. Sie sind ohne Musik und ohne Kommentar, und vielleicht gerade deshalb ganz besonders beeindruckend, weil sie Sie einfach auf die Reise mitnehmen. Eventuell den Sound etwas dämpfen, die Windgeräusche sind manchmal ziemlich laut…

Den ersten Teil, in dem Port Ellen, Lagavulin, und Portnahaven besucht werden, können Sie oben oder auf Youtube ansehen, den zweiten Teil – hier geht es von Portnahaven nach Bowmore und zurück nach Port Ellen – untenstehend oder hier auf Youtube.

Erste Whiskydestillerie in Russland soll bei Kaliningrad gebaut werden

Jetzt könnte auch Russland offiziell zu den whiskyproduzierenden Nationen hinzustoßen: Nach einem Bericht der Newsweek soll in Kaliningrad (dem ehemaligen Königsberg) um umgerechnet 14.6 Millionen Dollar die erste Whiskydestillerie Russlands gebaut werden. Die lokalen Behörden haben für den Bau grünes Licht gegeben, allerdings ist noch nicht ganz klar, ob das Projekt schon ausfinanziert ist, berichtet das Magazin.

Laut einem der Besitzer, Igor Kudryavtsev, der auch im Wein- und Cognacgeschäft tätig ist, soll die Destillerie jährlich 5 Millionen Liter Whisky produzieren und könnte damit 35% des momentanen russischen Bedarfs an dieser Spirituose decken. Die Bauzeit beträgt zwei Jahre, also würde man bei baldigem Baubeginn im Jahr 2018 mit der Produktion beginnen und 2021 den ersten russischen Whisky auf den Markt bringen.

(Unser Titelbild zeigt die alte Kathedrale in Kaliningrad)

2 neue Springbank (16yo UK exklusiv und 12yo Burgundy Wood) angekündigt

Viele Informationen haben wir noch nicht darüber finden können, aber auf Abbey Whisky wurde heute am Morgen die Ankündigung veröffentlicht, dass zwei neue Springbank in den nächsten Wochen auf den Markt kommen werden. Nummer eins wird eine UK-exklusive Single Cask Abfüllung aus dem Sherryfass im Alter von 16 Jahren werden – von ihr wird es 540 Flaschen geben, abgefüllt mit 54.2%. Wirkliche Springbank Freaks können sich dazu anmelden, über sein tatsächliches Erscheinen informiert zu werden und eventuell dann einen zu ergattern, aber die Chancen stehen aller Erfahrung nach eher schlecht.

16springbank

Wohl nicht auf das Vereinigte Königreich beschränkt und damit für Deutschland, Österreich und die Schweiz  interessanter wird die zweite Abfüllung bleiben: Ein 12jähriger Springbank mit 53.5% aus dem Burgunder-Fass. Die Chancen dafür, dass er auch bei uns in den Handel kommt, sind bei ihm deutlich höher. Über ihn ist jedoch noch nicht mehr bekannt, wir bleiben aber natürlich für Sie am Ball.

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Bloomberg: Die schottische Whiskyregion, die kaum einer kennt

Es wird nicht viele Whiskyfreunde geben, die einen Whisky von der Isle of Lewis daheim stehen haben – und auch wenige, die die beiden Destillerien aus dem Stegreif kennen, die dort beheimatet sind. Eine produziert noch nicht, und eine betreibt so wenig Marketing, dass sie im Mainstream nicht wahrgenommen wird. Die Rede ist von der Isle of Harris Distillery und von Abhainn Dearg, und Bloomberg Pursuits hat den beiden Destillerien einen ausführlichen und schön bebilderten Artikel gewidmet, der die besondere Atmosphäre der Inseldestillerien ausgezeichnet einfängt. Wirklich lesenswert.

Einen weiteren Blick auf Abhainn Dearg bietet unser exklusiver Reisebericht von Mario Prinz, der im Vorjahr erschienen ist – und auch in der Isle of Harris Distillery können Sie mit ihm und uns ein zweites Mal vorbeischauen.

Unser Titelbild zeigt die Abhainn Dearg Distillery. Foto: Mario Prinz

PR: Alba goes Irish Teil II – „The Quiet Man“ im Vertrieb von Alba Import

Und wieder ein Neuzugang im Portfolio von Alba Import – dort hat man nun auch den Vertrieb von The Quiet Man für Deutschland übernommen. Näheres entnehmen Sie bitte der Pressemitteilung, die wir erhalten haben:

Alba goes Irish Teil II – „The Quiet Man“ im Vertrieb von Alba Import

Mit The Quiet Man Irish Whiskey begrüßt  Alba Import weitere Premium Produkte aus Irland im Portfolio.

Ab sofort übernimmt Alba Import den Vertrieb der Marke „The Quiet Man“ in Deutschland und kann so das Portfolio um zwei  Irish Whiskeys von einem unabhängigen irischen Unternehmen bereichern.

Bereits im Juni 2015 präsentierten Niche Drinks aus Nordirland ihre ersten beiden Abfüllungen unter dem Label „The Quiet Man“ – einen Traditional Irish Blend sowie einen Irish Single Malt „matured and bottled in Derry“.

Ciaran Mulgrew, Firmenchef von Niche Drinks, widmete beide Qualitäten seinem Vater John, der über 50 Jahre als Bartender in Belfast arbeitete und so manche Geschichte von seinen Gästen zu hören bekam, sie jedoch, wie es sich für einen guten Barkeeper gehört, nie weitererzählte – eben ganz der „Quiet Man“.

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Die Firma Niche Drinks – im Besitz von drei Privatinvestoren – treibt zudem ein Distillerieprojekt im nordirischen Derry voran. Derry war einst Zentrum irischer Whiskeyproduktion mit etlichen Brennereien, bis die Prohibition in den USA den Markt zugrunde richtete und 1921 die größte und letzte Brennerei, Watt’s Distillery, die Tore schloss.

Derry’s neue Distillery wird am Ufer des Flusses Foyle gebaut und soll ein großes Besucherzentrum erhalten, so kehrt auch Derry zurück auf die Whiskey-Landkarte. Bis es dann in ein paar Jahren den neuen Whiskey zu kosten gibt, werden unter der Marke „Quiet Man“ noch weitere spannende Abfüllungen folgen.

Schon kurz nach der Markteinführung wurde der 8-jährige Quiet Man Single Malt bei den Spirits Business Irish Whiskey Masters mit einer Goldmedaille ausgezeichnet. Mehr noch – beide Qualitäten, der Single Malt und der Irish Blend, erhielten kürzlich bei der San Francisco Spirits Competition einen „Double Gold“ Award.

Sowohl der Single Malt als auch der Irish Blend reifen in frischen Bourbon Barrel im nordirischen Derry. So präsentieren sich beide Whiskeys mit ausgeprägten Noten von Vanille und Karamell, der Single Malt überdies mit cremigem Körper und voller fruchtiger Süße, der Traditional Irish Blend mit weichen Fruchtnoten neben würzigen Zügen.

Die offiziellen Tasting Notes:

„The Quiet Man“ Traditional Irish Whiskey Blend

Nose: Fabulous spicy notes with underlying sweet, fruity and citrus notes

Taste: Strong spicy notes with sweet fruity undercurrent

Finish: Dry finish with spicy wooded vanilla notes

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„The Quiet Man“ 8 Year Old Single Malt Whiskey

Nose: Wonderful fruitiness with underlying sweet and spicy notes

Taste: Creamy sweetness with citrus and spicy flavours coming through

Finish: Dry finish with spicy wooded notes

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Im Unternehmen Alba Import freut man sich über eine weitere Marke aus Irland im Sortiment.

„Nachdem wir vor gut einem Jahr mit Hyde Irish Whiskey das erste irische Produkt in unser Portfolio aufgenommen haben, können wir  nun unser irisches Angebot ausbauen. Mit „The Quiet Man“ ergänzen wir es mit Premium Produkten aus Nordirland, abgefüllt wiederum von einem unabhängigen, privat geführten Unternehmen – was ja der rote Faden in unserem Sortiment ist“,

so Geschäftsführer Dietmar Schulz von Alba Import.

Im Laufe des Jahres wird Alba Import „The Quiet Man Irish Whiskey“ bei diversen Whisky Veranstaltungen und Messen präsentieren, so dass Whisk(e)yliebhaber sich  Eindrücke von der Qualität beider Abfüllungen machen können.

Serge verkostet: Rye

Rye, das ist Roggenwhisky in verschiedener Zusammensetzung, von fast ausschließlich bis gerade mal 51% in der Mashbill. Dementsprechend unterschiedlich kann auch der Geschmack sein.

Serge Valentin hat heute diverse Rye Whiskeys verkostet (nicht nur aus den USA) – und generell nicht gerade hohe Noten vergeben. Gerade mal zwei schaffen es über 80 Punkte (beides Nicht-Amerikaner), und Serge’s Hauptkritikpunkt ist, dass viele davon zu eichenlastig seien:

  • Materson’s 10 yo (45%, OB, USA, straight rye whiskey, +/-2016): 77 Punkte
  • Polugar ‚Single Malt Rye‘ (38.5%, OB, Poland, +/-2015): 81 Punkte
  • Kyro ‚Verso‘ (46.3%, OB, Finland, +/-2015): 83 Punkte
  • Fog’s End Monterey Rye (45%, OB, USA, +/-2016): 68 Punkte
  • Rebel Yell ‘Small Batch Rye’ (45%, OB, USA, +/-2015): 65 Punkte
  • Pikesville 6 yo (55%, OB, USA, Straight Rye, +/-2016): 70 Punkte

Bild: „Wild rye“ by Taken byfir0002 | flagstaffotos.com.auCanon 20D + Tamron 28-75mm f/2.8 – Own work. Licensed under GFDL 1.2 via Wikimedia Commons.

Bruichladdich: Volle Transparenz beim Classic Laddie

Seit gestern gibt es bei Bruichladdich auf der Webseite des Classic Laddie die Möglichkeit, sich mit dem sechsstelligen Code von der Flasche (z.B. 16/003) die für den Single Malt verwendeten Fässer anzeigen zu lassen und damit genau zu wissen, was in dem alterslosen Whisky verarbeitet wurde. Im Fall der Flasche in unserer Redaktion sind das 84 Fässer, 4 Jahrgänge (2005 bis 2008), 6 Fasstypen und zwei verschiedene Arten von Gerste.

Damit löst Bruichladdich sein Versprechen der totalen Transparenz beim Classic Laddie ein, das man dort anlässlich der Debatte, die Compass Box ausgelöst hat, gegeben hatte – ein vorbildlicher Schritt, wie wir finden.