Laut BBC scheint es durchaus denkbar, dass in the Borders nicht nur eine Destillerie (siehe unser voriger Bericht) entstehen wird, sondern auch eine zweite Anlage: Eion lokaler Whisky-Blender aus Coldstream versucht die Finanzierung für eine Destillerie im Tweed Valley nahe Walkerburn aufzutreiben. Geplant ist ein Investment von ca. 5 Millionen Pund, also deutlich weniger als die Jed Valley Distillery.
Walkerburn (Allt an Fhùcadair), Bild von Callum Black, CC-Lizenz
Der Boom findet kein Ende: 40 Millionen Pfund sollen laut einem Bericht des Southern Reporter investiert werden, in eine Destillerie in der Gegend um Jedburgh – und damit in einer Region, die auch unter dem Namen „The Borders“ bekannt ist. Am Gelände des früheren Jedforest Hotels sollen unter der Leitung der Rugby-Legende Finlay Calder auch ein Besucherzentrum und ein Restaurant errichtet werden. Die „Jed Valley Distillery“ wäre die erste Destillerie in dieser Region – und zur Verdeutlichung der Lage hier eine Karte von Jedburgh.
Diese Pressemitteilung wurde uns von William Grant & Sons zur Verfügung gestellt. Wir bringen sie in ihrer Gänze. Möge er in Frieden ruhen.
Charles Gordon – eine wahre Whisky Ikone, die die Spirituosen- und Whiskyindustrie über Jahrzehnte prägte, verstarb am 21. Dezember 2013 nach kurzer Krankheit im Kreise seiner Familie. Zu Gedenken an „Mr. Scotch Whisky“ fanden jetzt in Glasgow und New York internationale Trauerfeiern statt, die an den Mann erinnerten, der den schottischen Glenfiddich Whisky weltweit bekannt machte.
Gedenken an eine Ikone
Charles Gordon war eine der bedeutendsten Personen hinter William Grant & Sons Ltd., eine der Triebfedern in der Whiskybranche. Er verstarb im Alter von 86 Jahren in New York. Zusammen mit seinem Bruder Sandy, verwandelte Charles – von Freunden häufig auch Charlie genannt – das kleine, familiengeführte Unternehmen zu einem der weltweit führenden Herstellern von Scotch Whiskys mit Marken wie Glenfiddich, The Balvenie und Grant‘s. Vergangene Woche, am 18. und 21. Februar, fanden zunächst in seiner Hei- matstadt Glasgow und anschließend in New York besondere Gedenkfeiern statt, die sei-nen Beitrag für den weltweiten Whiskyhandel würdigten.
Der Erfolg eines Familienunternehmens
Charles Gordon war eine beeindruckende Persönlichkeit, die nicht nur seine Familie und Freunde schätzten, sondern alle, die ihn im Laufe seines Lebens begegneten. Er war „Mr. Scotch Whisky“, der bereits im jungen Alter von sechs Jahren beschloss, Distiller zu werden und dieses Bestreben 80 weitere Jahre fortführte. Charlie stand seinem Vater William Grant Gordon immer sehr nah und wurde schon früh in das Unternehmen eingeführt. Seinem ältesten Sohn Charles gab William mit dem Aufbau der Glenfiddich Destillerie einen bedeutenden Auftrag. Nach dem Tod seines Vaters übernahm Charles die Verantwortung für das Familienunternehmen. Unterstützt wurde er auch von seinem Bruder Sandy, der 1954 dem Familiengeschäft beitrat. Gemeinsam bestritten sie alle Hindernisse und strebten nach Visionen, die den Weg für den Erfolg von William Grant & Sons ebneten.
Tribute für eine außergewöhnliche Persönlichkeit
Sein Beitrag zur weltweiten Entwicklung von Scotch ist immens. Charlies Herzlichkeit und Charme, sein einzigartiges Wahrnehmungsvermögen und seine langfristigen Visionen führten William Grant & Sons zu seiner großen internationalen Anerkennung. Charles Leidenschaft und sein innovativer Charakter legten mit der internationalen Einführung von Glenfiddich den Grundstein für die Single Malt Kategorie, wie wir sie heute kennen. Er trieb die globale Entwicklung von William Grant & Sons voran und trat erst nach seinem 80. Geburtstag als Chairman des familiengeführten Unternehmens zurück.
Charles Gordon, 1964
Die heutige CEO des Unternehmens, Stella David, ehrt Charles beeindruckendes Lebenswerk: „Charlie brachte eine unglaubliche Energie in das Unternehmen. Wenn man die Art und Weise betrachtet, wie er die Integrität unserer Scotch Whiskys bewahrte, während er gleichzeitig innovative neue Marken wie Hendrick‘s Gin einführte, ist es leicht zu begreifen, warum er auf der ganzen Welt so hoch angesehen ist. Die Gedenkveranstaltungen in New York und Glasgow waren eine Hommage an das erfolgreiche Leben eines Mannes, der einen wesentlichen Beitrag zur globalen Spirituosen-Industrie leistete.“
Auch wenn die einzelnen Meinungen nicht so weit auseinander liegen, bringt jeder Beitrag einen anderen Aspekt dieses Themas in den Vordergrund. Wobei die Whiskysammler es deutlich kritischer sehen. Für sie sind NAS-Whiskys eher uninteressant: „Je geringer die (Informations-)Transparenz in Bezug auf die spezifische Abfüllung, desto tiefer wird der Single Malt Whisky bewertet.“ (Ralph L. Warth).
Diese Befragung bietet ein absolut lesenswertes Meinungsbild zu diesem Thema. Und unser Dank gilt Arne Wesche von Whic – für seine Arbeit, und dass wir mitmachen durften.
„Der“ Klassiker unter den Whiskys, mit einem Namen wie eine Legende (und einer Gegenwart, die nicht bei allen Whiskyfreunden auf ungeteilte Gegenliebe stößt – die gesamte Core-Range auf No Age Statement umzustellen zeugt entweder von Mut oder von Notwendigkeit): Macallan. Serge Valentin von Whiskyfun verkostet heute typisch sherrylastige Macallan-Abfüllungen:
Macallan 18 yo 1995 ‚Sherry Oak‘ (43%, OB, +/-2013): 89 Punkte
Macallan 17 yo 1996/2013 ‚Easter Elchies‘ (55.3%, OB, sherry butt, cask #26): 90 Punkte
Macallan-Glenlivet 21 yo 1974/1996 (46%, Murray McDavid, fresh sherry, cask #MM6024): 88 Punkte
Macallan 1980/2010 (49.6%, Jack Wiebers, Prenzlow Portfolio Colection, sherry butt, cask #16447, 120 bottles): 79 Punkte
Macallan-Glenlivet 12 yo 1980/1992 (60.4%, Cadenhead’s, 150th Anniversary, Black Label): 84 Punkte
Macallan 20 yo 1984/2005 (55.9%, Signatory, sherry butt, cask #7099, 515 bottles): 80 Punkte
Macallan Destillerie – Foto von Antonin Marcel – CC-Lizenz
Serge Valentin von Whiskyfun widmet sich in seiner heutigen Verkostung jungen Whiskys aus der Destillerie Springbank. Springbank, Longrow und Hazelburn kommen ja alle aus diese Campbeltown-Destillerie und sind nur unterschiedliche Ausprägungen des Hausstils (Springbank: geradeaus, Longrow: torfig, Hazeburn: dreifach destilliert und daher weicher). Der erste der vielen verkosteten Springbank sollte noch jetzt im Handel stehen, die anderen sind wohl nur mehr in Sammlungen zu finden.
Springbank 12 yo ‚Cask Strength‘ (50.3%, OB, +/-2013): 88 Punkte
Springbank 13 yo 1991/2004 (50%, Lombard, Jewels of Scotland, sherrywood): 40 Punkte (könnte auch eine verschmutzte Flasche gewesen sein)
Springbank 1991/2004 (54.2%, Murray McDavid, for Taiwan, bourbon, cask #MM430, 300 bottles): 90 Punkte
This is a file from the Wikimedia Commons. Author: Morigen
Selten kann man eine Erfindung oder den Beginn von etwas genau einer Person zuschreiben. Oft sind es verschiedene Menschen, die gleichzeitig oder kurz hintereinander die gleiche Idee haben. Und nur Kleinigkeiten führen oft dazu, dass der Eine scheitert und ein Anderer mit einer Idee oder einem Produkt erfolgreich ist.
Beim japanischen Whisky ist dies anders. Sein Ursprung, der Beginn der Whisky-Produktion ist mit Masataka Taketsuru verknüpft. Er wurde am 20.6.1894 in Takehara, Hiroshima geboren. Seine Eltern waren Besitzer einer Sake-Brennerei, welche seit 1733 im Familienbesitz war. 1918 schickten ihn seine Eltern nach Schottland. Dort sollte er einerseits organische Chemie an der University of Glasgow studieren. Anderseits, wenn er schon mal in Schottland war, sollte er auch die Prozesse der Whisky-Herstellung erlernen. So absolvierte er April 1919 ein Praktikum in der Longmorn Distillery in der Speyside und bekam dort einen Einblick in die Herstellung von Malt Whisky. Zwei Monate später zeigte ihm James Calder in der Brennerei in Bo’ness, südwestlich von Edinburgh, wie mit Coffey Stills Grain Whisky produziert wird. Nach diesen Praktika führte er sein Studium in Glasgow fort und traf dort seine spätere Frau Jessie Roberta „Rita“ Cowan. Sie hatte erst kürzlich zwei schwere Schicksalsschläge zu verkraften: ihr Verlobter fiel in Damaskus im Ersten Weltkrieg, und im Jahre 1918 starb ihr Vater an einem Herzinfarkt. Ihre Mutter entschloss sich, um die Haushaltskasse aufzubessern, zur Aufnahme eines Untermieters – Masataka Taketsuru.
Beide heirateten am 8. Januar 1920, ihre Familien waren gegen diese Verbindung, und Masataka musste vorher noch die Verlobung mit der Tochter seines Chefs lösen. Doch Rita und Masataka setzten sich über diese Widerstände hinweg und gingen ihren Weg – dieses sollte nicht das letzte Mal sein. Im selben Jahr schloss Masataka Taketsuru sein Studium ab, das jung vermählte Paar zog nach Campbeltown, dort fand er bei der Hazelburn Distillery seine erste Anstellung. Danach soll Masataka Taketsuru noch in den Destillerien Craigallachie und Lagavulin gearbeitet haben.
Im November 1920 brachen beide ihre Zelte in Schottland ab und zogen nach Japan, eine beschwerliche Reise über New York und Seattle. Denn Masataka Taketsurus Traum war weiterhin die erste japanische Whisky-Brennerei, und Rita unterstütze ihn, indem sie, ohne überhaupt ein Wort Japanisch sprechen zu können, mit ihm in sein Geburtsland ging. Dort angekommen, musste er erkennen, dass der elterliche Betrieb schwer unter der wirtschaftlichen Depression nach dem Ersten Weltkrieg litt. Aus diesem Grund musste der kostspielige Bau der eigenen Whisky-Brennerei aufgegeben werden, zumal seine Eltern ihm auch die Hochzeit mit Rita nicht verziehen hatten. Masataka Taketsuru kündigte seinen Arbeitsvertrag, und Rita sorgte für ein Einkommen, in dem sie Englischunterricht gab. Es sollten noch drei Jahre bis zur ersten japanischen Whisky-Brennerei vergehen, und erst 1934 konnte Masataka Taketsuru den Traum seiner eigenen Destillerie realisieren. Die Rolle seiner Frau Rita in dieser Zeit und auf diesem Weg kann nicht hoch genug bewertet werden. Die japanische öffentlich-rechtliche Rundfunkgesellschaft NHK wird in diesem Jahr in einen 15-minütigen Beitrag die Geschichte von Masataka und Rita Taketsuru zeigen.
Im nächsten Teil werden wir die erste japanische Whiksy-Destillerie vorstellen, Shinjirō Torii und die Anfangszeit von Suntory, dem weltweit drittgrößten Hersteller von alkoholischen Getränken.
Quellen:
Peter Hofmann: Whisky – Die Enzyklopädie, AT Verlag
Herausgegeben von Charles Maclean: Whisky- Kompakt und visuell, Dorling & Kindersley
Ian Buxton and Paul S Hughes: The Science and Commerce of Whisky, RSc Publishing
Altersangaben und deren Fehlen, zuweilen kompensiert durch marketingtechnische Raffinessen und ausschweifendes Packaging, Fasspolitik und Reifestadien – die Whiskywelt ist voll in Bewegung, die Diskussionen sind zahlreich.
Übersetzt etwa „The Origin“, ist A’bunadh“ in der Tat seit den späten 90er Jahren ein Ausdruck der Destillerie Aberlour, der Natürlichkeit und Ursprünglichkeit ins Glas zaubern soll. Ja, es ist ein No Age Statement Malt, jeweils als eigenes Batch auf den Markt gebracht, in Fassstärke aus spanischen Oloroso Sherry Butts gefüllt, ohne Kühlfiltration, dafür mit voller Wucht und Imposanz.
Selbstverständlich lassen sich über die Jahre und Chargennummern hinweg spannende Unterschiede degustatorisch herausarbeiten, die Verlässlichkeit dieses Single Malts ohne speziell ausgewiesenen Alters (im Schnitt bewegen wir uns zwischen fünf und fünfzwanzigjährigen Fässern) ist aber über die Jahre beachtlich. Hier die Verkostungsnotizen zu Batch Nummer 45, mit knackigen 60,2% Umdrehungen:
Nase: frisch, fruchtig, saftige Noten von Getreide und roten Früchten, ein jugendlicher Kraftlackel, der voll im Saft steht, etwas würzig, Selleriesalat, auch erdige Komponenten von Pastinake und Kohlrabi, Wacholderwürze deutet sich an, frische Vanille, leichter Blütenhonig umgarnt Zimtzucker, Puderzucker, erst mit Zeit offenbaren sich Rosine und Dörrpflaume, eine dezente Rauchigkeit gesellt sich dazu und bringt dunkle Aspekte mit, blättrig, stängelig, wie ein Herbstspaziergang im abfallenden Laub, Waldpilze, dann noch einmal druckvolle Olorosonoten, Christmaspudding, Macis und Kardamom, sehr rund, harmonisch und intensiv
Gaumen: straff, lebendig, jung aber in keinerlei Weise sprittig oder unruhig, sehr kühl strukturiert, Liebstöckel, frischer Thymian ergänzt durch Waldhimbeere, etwas Vogelbeere, Zitronenzeste nebst Kaffeebohnen, Rosinen in Bitterschokolade gehüllt, Butterbrot und etwas Kakaobutter, dann wird die Zitrusnote dunkler, Pink Grapefruit, Langpfeffer, Piment und Nelken, tropische Entwicklung, Koriander, Ingwer, ausgekratzte Vanilleschoten und dann wieder die trockenen Früchte, diesmal eher Marille, sehr füllig massives Mundgefühl
Finish: lange zieht sich das Spiel am Gaumen, die Fülle und Wucht ist beeindruckend, frisch getreidig im Abgang, Gewürze – ja klar!, ein echtes Kräutersträußchen, Rosmarin, dunkle Beeren, pfeffrig erdig bis in den letzten Zug
Alles in allem: auch so kann No Age Statement schmecken und Spaß machen, ohne Altersangabe erreicht man hier eine sehr gelungene Harmonie von Jugendlichkeit, Kraft, Druck und Gewürznoten, dezent unterlegte Reife, balancierte Süße, das Holz sehr gut integriert und der Gerbstoff von hoher Qualität, es zeigt sich eine grundlegende Komplexität, die Freude birgt und den Whiskyfan auf eine Reise schickt – ein sehr gutes Batch der A’bunadh Reihe und ein Feuerwerk im Glas, zu einem fantastischen Preis. Ein sehr gutes Sehr gut von uns.
Jack Teeling, Gründer der Teeling Whiskey Company, war gestern bei Carol Massar in Bloomberg’s Sendung “Taking Stock” zu Gast. Dort stellte er seine Whiskeys und sein Firmen-Konzept vor und wie er den Whiskey erstmals seit den 70ern mit seiner neuen Destillerie wieder nach Dublin bringt.
Heute vormittags hat unsere Glücksfee aus einem prall gefüllten Topf den Namen des glücklichen Gewinners unseres Miltonduff 1981 von Adelphi gezogen. Bevor wir uns ihm zuwenden, nochmals ein kleiner Blick auf die Flasche, die es zu unserem einjährigen Jubiläum zu gewinnen gab:
Der 31jährigeMiltonduff aus dem Jahr 1981, natürlich eine Einzelfassabfüllung in Fassstärke, ungefärbt und nicht kühlfiltriert, stammt vom unabhängigen Abfüller Adelphi – ein guter Name unter Whiskyfreunden. Noch dazu ist diese Flasche von Alex Bruce (Sales & Marketing Director Adelphi) und Charles MacLean (der weltbekannte Whiskyautor und -experte hat das Fass ausgewählt) handsigniert.
Unser Flasche geht nach Deutschland. Und zwar nach Münster. In die Wolbecker Straße. An unseren Leser Henning Weiler. Das gesamte Redaktionsteam gratuliert ganz herzlich. Nach dem Wochenende geht die Flasche in den Posversand und sollte kurz danach in den Händen des glücklichen Gewinners sein.
Ach ja, die richtige Antwort auf unsere Gewinnfrage war natürlich Adnamurchan.
An alle, die diesmal nicht gewinnen konnten: Natürlich geht es mit unseren Gewinnspielen weiter. Bald schon. Versprochen :-).
Eine der Lieblingsdestillerien des Autors dieses Artikels ist Rosebank. Die leider schon geschlossene (1993) Lowlands-Destillerie hatte für den Whiskyfreund sehr unverwechselbare, nussige und dennoch floral lowlandische Charakteristik. Sehr viel neue Rosebank-Abfüllungen kommen nicht nach, und die, die kommen sind sehr teuer (und nicht immer von überzeugender Qualität). Serge Valentin von Whiskyfun verkostet heute drei ältere Rosebank-Abfüllungen – und kommt zu sehr unterschiedlichen Ergebnissen in der Wertung:
Rosebank 7 yo 1989/1997 (43%, Signatory, cask #1739, 660 bottles): 75 Punkte
Die südafrikanische Business Day Live berichtet heute, dass die Distell Group (sie hat letztes Jahr Burn Stewart Distillers mit Destillerien wie Bunnahabhain oder Tobermory gekauft) erfreuliche Profite gemacht hat. Die Einnahmen vor Steuer stiegen um 22.9%, die internationalen Verkäufe um 12.7%. Analysten sind dennoch nicht ganz zufrieden, da es sich noch nicht abschätzen lässt, wie sich die Einkäufe von letztem April langfristig bewähren werden.
Keine guten Neuigkeiten, die uns da aus Schweden erreichen: Die schwedische Destillerie Mackmyra muss ein Drittel ihrer Angestellten entlassen, weil sie im Vorjahr fast 25 Milllionen Kronen (knapp 3.5 Millionen Euro) Verlust gebaut hat – eine Verfünffachung gegenüber 2012. Das bedeutet, dass 15 Leute ihren Hut nehmen müssen.
Wie Mackmyra CEO Magnus Dandanell der schwedischen Zeitung The Local heute sagte, wären zwar die positiven Signale von Konsumenten, Bloggern und der Fachpresse dagewesen, aber im Verkauf hätte sich das nicht niedergeschlagen. Beim Marketing oder auf Events hätte die Marke nicht durchdringen können, und man müsse das ändern.
Mackmyra will sich nun auf heimische Verkäufe und den Markt in Norddeutschland konzentrieren.
Dass wir mit unseren Nachrichten oft um einiges schneller sind als die PR-Abteilungen der Unternehmen, darauf sind wir schon etwas stolz. So geschehen auch mit der Jameson Limited Edition For St. Patrick’s Day, von der wir bereits vor 10 Tagen berichteten. Jetzt gibt es die offizielle Pressemitteilung und darin die Info, dass die Abfüllung auch in Deutschland erhältlich sein wird (das konnten wir damals noch nicht berichten).