Diesmal im Glas bei Ralfy: Ein Mortlach 16yo, 60.2% (Single Malts Of Scotland) – also eine kräftige Fassstärke in einem für Mortlach sehr typischen Alter, und als unabhängige Abfüllung eine gute Alternative zu den kommenden (und nicht gerade günstigen) offiziellen Abfüllungen. Mit 91 aus 100 Punkten ist sie auch bestens bewertet. Die gut 20 Minuten des informativen Videos gibt es hier und für Quellenpuristen auch auf Youtube.
Cotswold Distillery: Video vom Bau
Ein Zeitraffervideo, das die Arbeiten am Fundament der Cotswold Distillery zeigt, wurde heute auf Youtube gepostet. In den knapp über 90 Sekunden sieht man, wie die ersten Baggerarbeiten ausgeführt und das nächste Baumaterial herangeschafft wird. Insgesamt erstreckt sich das Video über mehr als einen Monat. Wer sich noch etwas näher über die im Bau befindliche englische Destillerie informieren will, findet hier unser Newsbit darüber.
Verkostungsbericht Carn Mor „Rarities & specialities“ in Purbach, 28. 3. 2014
„Sie werden den ganzen Abend nicht von mir hören, ob oder wie Ihnen der Whisky schmecken soll…“.
Thomas Gillespie führt durch das Raritäten Tasting von Vinum Purbach und Whisky Purbach in Kooperation mit Carn Mor.
Knapp sechzehn Freunde des schottischen Lebenswassers haben sich in dem heimeligen Lokal, einem ehemaligen Kellerstöckel im burgenländischen Purbach am Neusiedlersee eingefunden, um besondere Tropfen des unabhängigen Abfüllers Carn Mor zu verkosten. Zehn Drams stehen dabei auf der gustatorischen Tagesordnung, auch die Ankündigung einiger Single Malts mit besonderer Reifezeit war im Vorfeld zu vernehmen.
Als Auftakt serviert man jedoch zwei verschiedene Blended Whiskys, der eine weltbekannt und einer der meist getrunkenen zwölfjährigen Blends. Er steht neben Old Perth, einem Blended Malt (früher auch als Vatted Malt bezeichnet). Die Melange aus Aultmore, Mortlach, Tomatin und Ben Nevis, wenngleich ohne Altersangabe, besticht durch Fülle, Eleganz und Süffigkeit, die Unterschiede in der Stilistik sind für die Verkoster sehr schnell riech- und schmeckbar. Auch die bewusst vermiedene Kühlfiltration ist eines der charakteristischen Merkmale des artisanalen Verschnittwhiskys.
Zu den delikateren Ausprägungen des uisge beatha gibt es einen Apfel Sellerie Salat mit Speckstangerl und leichter Vinaigrette, dazu serviert Herr Gillespie Anekdoten und Geschichten aus seinem reichen Erfahrungsschatz und den Erfahrungswerten in der schottischen Whiskybranche. Fasspolitik, die oft magische Handwerksarbeit der Küfer, der Anteil der Engel, bis hin zu den praktischen Ausformungen von Verkaufsdruck, wirtschaftlichen Faktoren, Problemen und Chancen der Industrie.
Den Auftakt der Single Malts bildet ein Benrinnes aus 2002, mit sieben Jahren und 46% Volumen Alkohol abgefüllt. Wie für Carn Mor üblich, als Einzelfass, Single Cask. Dazu gesellt sich eine Fassstärke derselben Brennerei, 1991 destilliert und 22 Jahre später für reif befunden, Teil der „Celebration Of The Cask“ Serie.
Karamellig schokoladig, mit leichten Rauchakzenten präsentiert sich das erste Glas, durch etwas Zeit und besonders am Gaumen entwickeln sich noch Fruchtnoten und getreidige Honigsüße.
Für Gerald Petö, Veranstalter und der Mann hinter Whisky-Purbach, eines der ersten Highlights des Abends, ist Benrinnes ’91 mit seiner Eigenständigkeit in der Tat eine überraschende Entdeckung, bourbonesque und von markanter Kräuternote gezeichnet, helle Stilistik, trotz des Alters sehr lebendig, frisch und ziseliert, sehr fein gezeichnet.

Es schließt sich ein Vintage Collection Dram aus dem Hause Caol Ila an, er offenbart eine leicht fruchtig grünliche Note von Kochbanane, unterlegt von Rauchigkeit und maritim floraler Zigarrenasche, und das nach 27 Jahren in einem Bourbon Hogshead. Am Gaumen zeigt sich Süße, spritzig lebendige Frucht, mit 46% Volumen rund und balanciert.
Diese Zweierreihe wiederum wird ergänzt von Ledaig 2005, ein unglaublich spannender siebenjähriger Malt, ebenfalls mit 46 alkoholischen Umdrehungen. Salzig schmalzig und kraftvoll, in Vanillezucker gekleidete Selchnoten, Datteln im Speckmantel, frische gelbe Ringlotten, Apfel, etwas Zitrus, dahinter Buttertoffee, fett ölig, ein sehr spannendes Bild, abwechslungsreich.
Dazu wirft Thomas Gillespies einen Blick auf die Herkunft der Rauchnoten im Whisky, spricht über Getreidesorten und spezifische Produktionsprozesse.
Zu den rauchigen Whiskys serviert die Küche eine sehr harmonische Komposition von gebeiztem Lachs, einer Fischmousse und Oberskren, alles auf den Punkt gewürzt.
Im nächsten Flight widmet sich die gesellige Runde zwei unterschiedlichen Expressionen der Destillerie Macduff. Einmal in einer äußerst jugendlichen Ausprägung, nach gerade einmal 48 monatiger Fasslagerung 2009 gefüllt – demgegenüber ein 21 jähriges Bourbon Barrel von 1991 aus der Reihe der Vintage Collection.
Fast wie ein new make leuchtet der 2009er im Glas, nicht nur die Farbe, auch Duft und Gaumen sind von Jugendlichkeit geprägt, nun, eigentlich müsste man eher von zarter Babyhaut sprechen… Auch wenn durchaus Kraft zu spüren ist, frisch fruchtig, sehr helle Getreidenoten, etwas laktil, mit Erinnerungen an Molke, frische Joghurt, Erdbeeren und Spargel, unreife Marille. Das Holzfass hat hier noch kaum Spuren hinterlassen, der Charakter des Destillats schimmert in voller Pracht.
Ganz anders der ältere Bruder, der starke Reifetöne offenbart, lackig ledrige Schwere, tiefe Noten von Tabak und getrockneten Früchten, umspielt von Malzkaffee, altem Balsamico und Honig.
Auch die Macduffs werden von einem Stück Kochkunst perfekt unterstützt, klassisch pannonisch, der Blunzenstrudel mit Rote Rüben Salat ist ein Gedicht und für sich alleine ein Hochgenuss. Doch gerade die Verbindung mit dem ungestümen Jungspund und anschließend dem reifen Bourbon Matured macht das Gesamterlebnis besonders.
Das große Finale schließlich inszenieren zwei wahre Schätze von Carn Mor und seiner „Celebration Of The Cask“ reihe. Die 1817 in Alness, Rosshire, gegründete Teaninich Distillery war die erste Highland Brennerei mit elektrischem Licht und telefonischer Direktleitung zur Steuerbehörde, viel wichtiger aber ist, was sie ins Glas zu zaubern vermag. 1973 war das Jahr, in dem jener Whisky aus den Brennblasen floss, unglaubliche 40 Lenze später entschied man sich zur Abfüllung, natürlich völlig naturbelassen und mit 54,0% Volumen, cask strenght.
Ledrige Apfelnoten, etwas Williams, überraschende Frische zu Beginn, dann erarbeiten sich dunkle Würze, Koriandersamen und exotische Noten die Vormachtstellung. Am Gaumen eine prachtvolle Süße, gerade ideal balanciert vom Gerbstoff, den röstigen Tanninen und viel gelber Frucht, auch die Kräuter der Nase sind wieder präsent. Ein betörender Whisky von Fülle, Kraft, Eleganz und Finesse, ein Weltklasse Malt und vielleicht die Krönung der Veranstaltung.
Und wenn man glaubt es geht nicht mehr, … 48 Jahre… So lange schlummerte der Glen Grant, zugleich letzter Dram des Abends, in den warehouses, seit seinem Geburtsjahr 1965. Der Alkohollevel liegt hier noch bei 49,6% Volumen, die Engel hatten also ihren gerechten Anteil.
Die Beatles sangen „Help“ und die Rolling Stones konnten keine „Satisfaktion“ bekommen, derlei andere Kuriositäten bot 1965, doch ganz egal, die Runde interessiert nur der Whisky, ein wahrer Methusalem. Eine Bombe von Aromen, Reife, Druck und Fülle, Eleganz und alter Struktur. Viel Gerbstoff und viel ledrige Noten, dann roter Apfel, Bratapfel, Nüsse und Mandeln, Rauchschinken, Feigen. Kräutrige Pikanz und ein ewig langer Abgang.
So findet ein sehr gelungener Abend ein denkwürdiges Ende, wunderbar inszeniert und mit viel Hintergrundwissen und Information gespickt, mit exzellentem Essen und großartigen Gastgebern. Ein herzliches Dankeschön an Vinum Purbach, Stefan Meltsch, seine Frau und das gesamte Team, sowie Gerald Petö und Thomas Gillespie. Und in der Tat, nicht einmal wurde den Verkostern eine Meinung oder Tasting Note aufs Auge gedrückt, aber eines steht außer Zweifel, geschmeckt hat es allen.
Mit den besten Grüßen und Spirits,
Reinhard Pohorec
Neu: Glengoyne 25yo (mit Tasting Notes und Video)
Eine neue Abfüllung gibt es von Glengoyne zu vermelden: Glengoyne 25yo – mit 48% abgefüllt und im Glengoyne shop um 250 Pfund, also knapp 300 Euro zu erwerben. Der Glengoyne 25yo reifte ein Vierteljahrhundert in ausgesuchten Sherryfässern. In der Nase findet man rote Früchte, Leder und braunen Zucker, sanfte Eiche, Zimt, gedämpfte Früchte und Seville Orangen-Marmelade am Gaumen. Das Finish ist sehr lang mit würziger Lakritze.
Zum Veröffentlichung gibt es auch ein kurzes Video:
https://www.youtube.com/watch?v=cc-_wwdm_XI
Whisky im Bild: Fassbefüllung in Wolfburn
Die Wolfburn Destillerie ganz oben im Norden Schottlands hat gestern ein Bild gepostet, das wir Ihnen nicht vorenthalten wollen: Dort werden gerade die ersten der frisch eingetroffenen Miguel Sherry Butts befüllt. Wir werden noch bis Februar 2016 warten müssen, bis die ersten Flaschen von Wolfburn in den Verkauf kommen – aber Moment, sooo lange ist das ja auch nicht mehr :-)…

The Daily Beast: Geschichte des Small Batch Bourbon
Einen sehr ausführlichen und sehr interessanten Artikel zum Thema Small Batch Bourbon finden Sie heute auf dem Blog The Daily Beast. Es geht im Grunde genommen um einen Abriss der Geschichte dieser Abfüllungen, was sie auszeichnet und welche davon wann geschaffen wurden. Der ganze Artikel ist natürlich in Englisch, aber sehr lesenswert und lesbar. Hier ein kleines Zitat als Leseprobe:
Now, bourbon and rock and roll had gone hand in hand long before leather pants and hairspray hit the scene. In fact, you might even say whiskey helped give birth to the rebellious spirit of rock music. According to some accounts, a young Elvis Presley moved to Memphis after his father got into trouble in Mississippi for using his company’s delivery truck to drop off bootleg whiskey. Little Richard had a similar background—his old man was both a devout Seventh-Day Adventist and a law-bending bartender, famous for peddling illegal whiskey on the side. Jerry Lee Lewis also honed his image on a steady diet of whiskey and rebellion; rock and roll’s first true wild man, he was getting loaded on bourbon and smashing hotel television sets (not to mention a few of his pianos) long before the Yardbirds or the Who showed up. And when the British Invasion did at last arrive, those shaggy-haired Englishmen weren’t just imitating the rambunctious rhythms of American rock pioneers—they copied their drinking habits as well. Guitar legends like Keith Richards and Jimmy Page seldom missed an opportunity to be photographed with a bourbon bottle in hand, and some of their best gigs were played at the legendary L.A. club called, quite tellingly, the Whisky a Go Go.

Ardbeg präsentiert die neue limitierte Edition „Auriverdes“ (mit Tasting Notes)
Gerade frisch eingetroffen: Die Presseaussendung zur neuen Abfüllung „Auriverdes“ am Ardbeg Day, 31. 5. 2014. Wir bringen die relevanten Teile daraus:
Ardbeg, viermaliger Gewinner des World’s Best Scotch Whisky Award, bringt seine neueste Abfüllung in limitierter Auflage heraus: den Ardbeg Auriverdes. Er erscheint am Ardbeg Day, den die Destillerie alljährlich auf der ganzen Welt feiert.
Der Auriverdes ist in Fässern aus amerikanischer Eiche mit speziell angerösteten, eigens für diese einmalige Whiskykreation gefertigten Fassdeckeln gereift. Das neue Röstverfahren verleiht dem Whisky ein einzigartiges Geschmacksprofil. Dank der getoasteten Deckel bekommt er eine Mokkanote mit, die in einen cremigen Vanilleton hineinspielt – gepaart mit Noten von ahorngeräuchertem Schinken.
Der mit viel Erfahrung gereifte Ardbeg Auriverdes hat seinen Namen durch die goldene Farbe („auri“) und die legendäre grüne Flasche („verde“) erhalten. Auriverdes wird auch die Fußballnationalmannschaft Brasiliens genannt – jenem Land, das die diesjährige WM ausrichtet. Dieses Fußballereignis inspirierte Ardbeg zum großen und matschigen Torffußball-Turnier, das am Ardbeg Day in aller Welt stattfinden wird.
Dr. Bill Lumsden, Director of Distillation and Whisky Creation bei Ardbeg, kommentiert: „Bei der Herstellung des Auriverdes habe ich ein ganz bestimmtes Geschmacksprofil anvisiert, das ich auch tatsächlich umsetzen konnte. Es bringt den Ardbeg-Charakter auf ganz eigene Weise zum Ausdruck und hat alle meine Erwartungen übertroffen. Der charakteristische Ardbeg-Unterton ist präsent, wird aber durch ein aufregendes neues Geschmackserlebnis bereichert.
Auriverdes begeistert mit einem explosiven Mundgefühl, wonach sich allmählich ein komplexes Geflecht aus gemahlenem Kaffee, Lakritz, mit Ahornholz geräuchertem Schinken, malzigen bis biskuitartigen Andeutungen und weißem Pfeffer bei süß-salziger Balance auftut.“
Dr. Lumsden weiter: „Bei Ardbeg experimentieren wir gern und probieren Neues aus. Der Auriverdes wird am Ardbeg Day bei den Ardbeg-Anhängern ein Volltreffer sein, davon sind wir überzeugt!“
Die Markteinführung des Auriverdes fällt in die Zeit des Islay-Festival „Feis Ile“, das vom 23. bis 31. Mai 2014 stattfindet und mit dem Ardbeg Day seinen Höhepunkt erreicht. Die Feierlichkeiten sind für Malt-Liebhaber in aller Welt zu einem festen Termin geworden. Tausende reisen jedes Jahr auf die Insel Islay, um dabei zu sein.
Wer keine Gelegenheit dazu hat, dem bieten die lokalen Veranstaltungen zum Ardbeg Day – in Deutschland findet er dieses Jahr in Bonn statt – und eine Mitgliedschaft im 100.000 Mann starken Ardbeg Committee Gelegenheit, den Auriverdes in seinem eigenen Land zu feiern. Mehr Informationen unter www.ardbeg.com.
Verkostungsnotizen Ardbeg Auriverdes
Aroma: Teer- und Kräuternoten mit einem Anflug von Mokka
Geschmack: Zuerst gemahlener Kaffee, später geräuchertes Wurzelgemüse, ahorngeräucherter
Schinken und heißgeräucherter Lachs
Abgang: Anhaltender, rauchiger Vanilleton
Auriverdes wird mit 49,9 Volumenprozent Alkohol nicht kühlfiltriert abgefüllt und ist ab 31. Mai 2014 im gut sortierten Fachhandel zum Preis von ca. 72,90 € (UVP) erhältlich und wird außerdem in ausgewählten Bars und Restaurants ausgeschenkt.
Serge verkostet: Drei Speysider
Drei Abfüllungen aus der Speyside werden heute von Serge Valentin verkostet – alle drei von Destillerien, die man weniger oft in den Regalen findet als andere. Strathmill, Speyside und Glen Keith (letztere erst voriges Jahr mit altem Equipment wiedereröffnet) kamen ins Glas, und sie erhielten allesamt recht passable Wertungen:
- Strathmill 17 yo 1995/2012 (43%, Signatory Vintage, casks# 2663+2664, 831 bottles): 80 Punkte
- Speyside 19 yo 1994/2013 (55.7%, Spirit of Caledonia, refill sherry hogshead, cask #478, 265 bottles): 83 Punkte
- Glen Keith 21 yo 1992/2013 (49.5%, Tasting Fellows, barrel, cask #120610, 180 bottles): 87 Punkte

Der Whiskey-Streit in Tennessee wird aufgeschoben
Wir haben ja vor einiger Zeit darüber berichtet, dass in Tennessee die Wogen um ein Gesetz, wie Whiskey hergestellt werden muss, hochgegangen sind. Im Grunde ging es um die Frage, ob man für die Reifung in Tennessee auch gebrauchte Fässer einsetzen darf. Der Platzhirsch Jack Daniels war dagegen, Diageo dafür. Der Streit, in dem beide Seiten gewichtige Argumente einbringen konnte, geht nun, laut einem Bericht von The Drinks Business, in die Sommerpause. Am 25. März hat sich der Gesetzgeber entschieden, diese Debatte über den Sommer an eine Kommission zu übergeben. Allerdings bedeutet das, dass sich der Staat erst wieder in einem Jahr mit der Angelegenheit befassen muss. Beide Seiten zeigten sich mit dieser Entscheidung einverstanden. Wenn es dann wieder los geht, sind wir natürlich mit unseren Berichten wieder begleitend dabei…
Drei neue Bowmore für den Travel Retail – Twitter Tasting
Am 3. April 2014 wird es zwischen 19 und 21 Uhr GMT ein Online-Tasting für die drei neuen Abfüllungen von Bowmore im Travel Retail geben. Man kann das dann auf Twitter unter #PieceofIslay verfolgen. Black Rock, Gold Reef und White Sands sollen dem Vernehmen nach Enigma, Surf und Mariner ersetzen. Zwei der neuen sind ohne Altersangabe, der White Sands ist 17 Jahre alt. Black Rock wird mit 40% abgefüllt, die beiden anderen kommen mit 43% in die Flasche. Preise konnten wir leider noch nicht in Erfahrung bringen, reichen wir aber nach. Die offiziellen Tasting Notes dazu haben wir bereits am 12. März gebracht – sie finden sich hier.
Zum International Whisky Day: Whiskysponge’s Exklusiv-Interview mit Michael Jackson
Whiskysponge ist es gelungen – und wenn wir ehrlich sind, müssen wir sagen, wem auch sonst – zum International Whisky Day ein Interview mit Michael Jackson zu führen. An seinem Geburtstag wird er vom Schwamm auf den neuesten Stand der Entwicklungen im Bereich Whisky gebracht. Und vieles überrascht ihn, und manches auch nicht. Und seinen Tipp zum Ende des Interviews, den er uns uns aus seiner mittlerweile größeren Distanz mit auf den Weg gbit, sollten wir uns zu Herzen nehmen: „Don’t let it get to you, it’s just a drink“.
anCnoc Rutter, Flaughter und Tushkar – Offizielle Tasting Notes
Hier sind nun, nachfolgend zu unserem Bericht über die neuen, getorften anCnoc-Abfüllungen, weitere Infos und die offiziellen Tasting Notes. Die neuen Abfüllungen werden noch im April im Handel zu finden sein, Tushkar ist nur in Schweden erhältlich. Die Whiskys wurden gestern Abend zeitgleich mit unserer Nachricht bei einem Event in Glasgow vorgestellt. Hier also die offiziellen Tasting Notes in unserer Übersetzung:
Rutter (11.0ppm): glitzerndes Gold als Farbe, anfänglich rauchig in der Nase, dann kommen Gewürue, Ananas, Birnenbonbons und Vanillle. Ein vollmundiges Torfgefühl, aber mit Untertönen von Honig Vanille, Toffee und leder, mit grünen Äpfeln durchsetzt. Rauchiges, tofiges Finish.
Flaughter (14.8ppm) Farbe: Bleich golden, warme Rauchigkeit mit Gewürzen, Asche und überraschender Fruchtigkeit in der Nase. Sehr rauchig am Gaumen und ein fruchtiges, langanhaltendes Finish.

Tushkar (15.0ppm): Poliertes Golf. Süßer Honig, Vanille, gehüllt in Torfrauch mit Anklängen von frischen grünen Äpfeln, Orangenschale und Schnittblumen in der Nase. Am Gaumen warmer, reichhaltiger Holzrauch, der sich hin zu exotischen Gewürzen, Honig, Toffee und einem Hauch frisch gepresster Zitronen entwickelt.
Serge verkostet: Drei Maccallan zum World Whisky Day
Es hat schon Tradition bei Serge Valentin von Whiskyfun: Zum World Whisky Day in memoriam Michael Jackson verkostet Serge Whiskys aus Michaels Lieblingsdestillerie Macallan. Und es sind nicht irgendwelche, sondern solche, von denen man als Otto Normalgenießer nur träumen kann: Macallans aus den Jahren 1962, 1952 und 1951. Dementsprechend interstellar fallen die Wertungen aus:
- Macallan 1962 (80°proof, OB, Campbell, Hope & King, Rinaldi Italy, mid 1970’s): 93 Punkte
- Macallan 1952 (80°proof, OB, Campbell, Hope & King, Rinaldi Italy, late 1960’s): 96 Punkte
- Macallan 1951 (80°proof, OB, Campbell, Hope & King, Rinaldi Italy, mid 1960’s): 91 Punkte

The Highland Herold zum Frühjahr erschienen
Ganze 12 Seiten mehr als gewohnt hat die Frühjahrsausgabe des The Highland Herold. Schwerpunkt der aktuellen Ausgabe ist das Thema „Blindverkostung“. Neben der praktischen Umsetzung des Themas – es werden sieben Originalabfüllungen, die für 50 bis 80 Euro im Handel zu haben sind, von je zwei Redaktionsmitgliedern blind verkostet sowie drei Releases der Kavalan Solist Range – gibt es auch noch einen theoretischen Teil.
Passend zum kommenden Osterfest werden Süßspeisen mit Whisky vorgestellt, sowie das traditionelle Whisky-Trinkgefäß der Schotten, der Quaich, porträtiert, und vieles mehr.
“The Highland Herold” gibt es entweder in gedruckter Form kostenfrei im Fachhandel oder in digitaler Form als PDF auf ihrer Website.














