Die auf den Orkneys beheimatete Brennerei Highland Park erweiter ihr Angebot von Single Cask Releases und stellt ihre neueset Abfüllung vor, Highland Park London Edition. Der Single Malt Whisky wurde 2002 destilliert, reifte in einem refill Sherry-seasoned European oak cask und wurde 2021 vom master whisky maker Gordon Motion für diese Abfüllung ausgewählt. Da ihm, wenn es um länger als 18 Jahre gereiften Whisky geht, weniger Fässer zur Auswahl stehen, sind die Fässer der Single Cask-Serie ganz einfach die außergewöhnlichsten Highland Park-Fässer, die es gibt, zitiert ihn The spirit buisness.
Highland Park London Edition ist in Fassstärke von 58,5 % Vol. abgefüllt und auf 642 Flaschen limitiert. Die Abfüllung ist ab dem 11. September in Großbritannien zu einem UVP von £390 (etwas mehr als 450 €) erhältlich.
Im letzten Monat besuchten die drei Brüder Ewan, Jamie und Lachlan Maclean alle 121 schottischen Whisky-Brennereien. Innerhalb von zwei Wochen legte das Trio insgesamt 2.630 Meilen zurück – 2.200 per Rad, und 160 Meilen schwimmend. An ihren Zielorten nahmen sie Whisky-Spenden entgegen, deren Verkaufserlöse später dann ihrer The Maclean Foundation zu Gute kommen sollen. Die Stiftung, die sie gemeinsam mit ihrem Vater gründeten, fördert Projekte für sauberes Wasser auf der ganzen Welt (wir berichteten).
Nun übernimmt ihr Vater, der berühmte Whisky-Autor und -Experte Charles Maclean MBE, die Aufgabe, weiter für ihre neue Wohltätigkeitsorganisation zu sammeln. Er rief die schottische Whisky-Industrie auf, besondere und außergewöhnliche Abfüllungen für eine Charity-Versteigerung zu spenden, die jetzt bei Whisky.Auction startete.
Insgesamt 39 Lose werden dort angeboten. Zu den herausragenden Losen innerhalb eines hochwertigen Versteigerung gehören:
Eine von nur sechs Flaschen Karuizawa Omoiyari, gespendet von Sukhinder Singh
Eine Flasche Chichibu 2010 Cask No.1000 Mizunara Hogshead, gespendet von Marcin Miller
Die einzige Ausgabe des Port Ellen 1979 Casks 3847 & 3906, gespendet von Dr Nicholas Morgan
Glengoyne 1984 36 Year Old The Russell Family Single Cask, gespendet von Lenny Russell und Gordon Dundas (Ian Macleod Distillers)
Die Auktion endet am 12. September. Das Spendenziel für die Auktion, die kostenlos von Whisky.Auction veranstaltet wird, liegt bei 60.000 £. In einem Artikel bei The Herald können Sie mehr zu Hintergund der Auktion erfahren, die einzelnen Lose der Versteigerung finden Sie bei www.whisky.auction.
Mitte August sah es noch so aus, als stände das Freihandelsabkommen zwischen Indien und dem Vereinigten Königreich kurz vor dem Abschluss. Wie The New Indian Express berichtete, schien es sich bei der 12. Gesprächsrunde in Dehli um die finale Sitzungsperiode zu handeln, eine Einigung innerhalb eines Monats wurde erwartet (wir berichteten).
Nun allerdings tritt der britische Premierminister laut The Guardian deutlich auf die Bremse. Laut mehrerer an den Verhandlungen beteiligten Quellen lehnt Rishi Sunak die Idee eines vorschnellen Abkommens ab, welches zwar die Zölle auf Waren wie Whisky senken würde, allerdings nicht die anderen schwierigeren Themen einschließen würden. So wäre die Chance auf einen Abschluss der Verhandlungen kurz vor einem Treffen des britischen Premierminister Rishi Sunak mit seinem indischen Amtskollegen Narendra Modi während des G20-Gipfels in Indien in diesem Monat zunichte gemacht, wie die Zeitung schreibt. Laut der Quellen des Guardians ist es sogar wahrscheinlich, dass es nicht zu einer Einigung vor den Wahlen in beiden Ländern im kommenden Jahr kommt. Mehr zu diesem Thema und dem aktuellen Stand der Vehandelungen finden Sie im Artikel des Guardians.
Einmal um die Welt, so lassen wir uns den Start dieser Woche auf Whiskyfun gerne gefallen. Nach dem obligatorischen Start in Frankreich führt uns die Tour auf die andere Seite des Globus nach Australien, um dann wieder in der Mitte Europas in den Niederlanden und Deutschland Halt zu machen. Die Benotungen auf dieser Reise sind heute beeindruckend hoch, wie Sie in unserer Übersicht sehen können:
Abfüllung
Punkte
Ed Gwenn (46%, OB, Distillerie des Menhirs, Affinage Bourgogne, 2023)
Irland – die grüne Insel lockt nicht nur mit wundervollen Natur, sondern auch mit einem ganz besonderen Whiskey, der die Sanftheit und die Eigenständigkeit der irischen Landschaft perfekt widerspiegelt. Einer der besten Vertreter für diesen Whiskey ist die Dingle Distillery, im gleichnamigen Fischerort an der Atlantikküste Irlands gelegen. Dort produziert man seit mehr als zehn Jahren ausgezeichnete Whiskeys – und drei unserer Leserinnen und Leser können jetzt einen Querschnitt durch das fantastische Angebot der Destillerie gewinnen: Gemeinsam mit unserem Partner Kirsch Import verlosen wir drei Sets, bestehend aus je einer Flasche des Dingle Distillery Single Malts und einer Flasche des limitierten Lá le Bríde Single Malts!
Unser Gewinnspiel geht in die letzte Woche – seien Sie jetzt noch dabei!
Lesen Sie zunächst einmal Interessantes über die Destillerie und die Whiskeys, die Sie gewinnen können – mit diesen Infos fällt Ihnen die Beantwortung unserer Gewinnfrage nicht schwer.
Wir wünschen Ihnen jedenfalls viel Glück bei unserer Verlosung und freuen uns auf Ihre Teilnahme!
„The difference is Dingle“: Irish Single Malt Whiskey auf höchstem Qualitätsniveau
Eine der wenigen unabhängigen Destillerien Irlands ist im äußersten Westen Europas zu Hause. Hinter dem malerischen Örtchen Dingle auf der gleichnamigen Halbinsel erstreckt sich nichts als der tiefe, wilde Atlantik. Hier lässt man den Dingen ihre Zeit. Eile? Ein Fremdwort. Stattdessen wird Handarbeit großgeschrieben – in jedem Produktionsschritt. Vom Einmaischen über das Trennen von Vor-, Mittel- und Nachlauf bis hin zum Abfüllen in Flaschen legen Master Distiller Graham Coull und sein Team persönlich Hand an. Das Ergebnis: Irish Single Malt Whiskey auf höchstem Qualitätsniveau.
Süße Birne, Rosinen & ein würziges Finale: Dieser Dingle geht immer
Rund neun Jahre widmete die Dingle Distillery der Schöpfung ihres Standards. Wie für die unabhängige Brennerei üblich, ist der Dingle Irish Single Malt Whiskey das unverfälschte Ergebnis stolzer Handarbeit. In kupfernen Brennblasen von Forsyths langsam dreifach destilliert, reift der weiche Whiskey im mild-maritimen Klima der Dingle-Halbinsel – zu 69 Prozent in First Fill Pedro Ximénez Sherry Casks und zu 31 Prozent in First Fill Bourbon Casks. Der Effekt? Zitronenzeste, Minze und süße Birne in der Nase, karamellisierter Apfel, Rosinen und Vanille am Gaumen und ein honigsüßes, würziges Finale.
Lá le Bríde Single Malt: Limitierte Hommage an die Lebensfreude
Auf der Dingle-Halbinsel ist das keltische Erbe bis heute spürbar – dank der Dingle Distillery nicht nur in Form von Relikten. Mit der „Wheel of the Year“- Serie lässt sie die tausende Jahre alte Historie ihrer Heimat aufleben. Die Sonderabfüllungen orientieren sich am keltischen Rad des Jahres. Dieser Sonnenkalender zeigt die Zeit sowie Jahreszeiten an und ist in acht Abschnitte eingeteilt. Zu jedem von ihnen veröffentlicht die Brennerei einen limitierten Single Malt.
Mit Lá le Bríde ehrt Dingle das gleichnamige keltische Fest, das für den Frühlingsanfang und die Ankunft der helleren, wärmeren Tage steht. Sein Profil? Entsprechend lebhaft: Hier trifft bei 50,5% vol. Honig auf Himbeeren und Kekse sowie Karamell auf Ingwer und einen Hauch Minze. Dafür reifte der Irish Whiskey in Bourbonfässern, bevor er in Rye Casks veredelt wurde.
Wir verlosen drei Sets, bestehend aus je einer Flasche des Dingle Distillery Single Malts und einer Flasche des limitierten Lá le Bríde Single Malts!
Dingle Distillery Triple Distilled Irish Single Malt Whiskey (46,3% vol., 0,7 Liter): unabhängig destillierter Single Malt von Irlands malerischer Westküste; langsam dreifach destilliert und im mild-maritimen Klima in Sherry- wie auch Bourbonfässern gereift; vielschichtiges Profil aus süßen Gartenfrüchten, Frische, Vanille, Rosinen und Würze; weder gefärbt noch kühlfiltriert
Dingle Distillery Lá le Bríde, Triple Distilled Irish Single Malt Whiskey (50,5% vol., 0,7 Liter): auf 10.000 Flaschen limitierte Abfüllung der „Wheel of the Year“- Serie; Hommage an das gleichnamige keltische Fest und die Lebensfreude; in Bourbonfässern gereift, in Rye Casks veredelt; lebhaftes Profil aus Honig, Himbeeren, Keksen, Karamell, Ingwer und einem Hauch Minze; weder gefärbt noch kühlfiltriert
Und so gewinnen Sie eines der drei Sets mit je einer Flasche des Dingle Distillery Single Malts und einer Flasche des limitierten Lá le Bríde Single Malts:
Beantworten Sie einfach folgende Gewinnfrage: An welcher Küste Irlands liegt das Fischerdorf Dingle mit der gleichnamigen Brennerei?
A: Ostseeküste B: Atlantikküste
Ihre Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net und zwar mit dem Betreff „Dingle“!
Unter allen Einsendungen aus Deutschland mit der richtigen Antwort und dem richtigen Betreff, die uns bis 10. September 2023, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinner der Preise und geben sie am 11. September 2023 bekannt. Die Gewinne werden durch unseren Partner Kirsch Import versendet.
Pro Haushalt ist nur eine Teilnahmemail möglich!
Teilnahmebedingungen:
Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland wohnt, die Gewinnfrage richtig beantwortet und seine Antwort mit dem Betreff „Dingle“ einsendet sowie das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 10. September, 23:59 Uhr. Die Gewinner*innen werden am 11. September 2023 auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts und Eggers & Franke sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Gewinn wird von Kirsch Import versendet, wir übermitteln dafür die Gewinneradressen an das Unternehmen. Diese Daten werden dort wie alle Adressdaten bei uns nach Abschluss des Gewinnspiels sofort und unwiederbringlich gelöscht.
Hinweis zum Datenschutz: Wir erheben nur jene Daten von Teilnehmern, die für die Abwicklung des Gewinnspiels nötig sind (Name, email-Adresse und Postanschrift). Alle in diesem Zusammenhang erhobenen Daten werden nach Abschluss des Gewinnspiels und der erfolgreichen Versendung des Preises ausnahmslos gelöscht und weder für unsere Zwecke weiterverwendet noch an Dritte weitergegeben. Unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier.
Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden – und geben uns auch die Erlaubnis, Ihren Namen und Wohnort im Falle des Gewinns auf unserer Seite veröffentlichen zu dürfen.
Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen! Herzlichst, Ihr Whiskyexperts-Team
Willkommen zur 352. Folge der Whiskyvideos und Podcasts der Woche. Wie immer bringen wir in ihr Beiträge aus dem deutschen Sprachraum zum „Wasser des Lebens“, die uns von den Vloggern und Podcastern zugesendet wurden. In den Videos werden sowohl neue als auch ältere Abfüllungen verkostet – alles nach dem eigenen Ermessen der Verkoster und ohne kommerziellen Hintergrund.
Die Liste der teilnehmenden Vlogs oder Poodcasts ist nicht fix: Wenn Sie meinen, dass Ihr Video oder Podcast ebenfalls dazu gehören sollte, dann können Sie unten herausfinden, wie das möglich wäre.
In der Ausgabe 352 finden Sie die folgenden neuen Podcasts und Videos:
Podcasts:
Whisky-Podcast „50 Shades of Grain“: Folge 5 – Die Tränen der Schriftsteller
Friendly Mr. Z – Glendronach 15 Jahre Revival aus dem Jahr 2022
The Bourbon Dairies – Top 10 US-Whiskeys im Sommer
Wasser und Malz – Jura Rum Cask Finish
Whisky Evening – Springbank, Glendronach, Tamdhu – 18 Jahre alt
Whisky Haexler – Macallan Estate 43% vol.
World Wide Whisky – WHITE HEATHER 15 Jahre
Wie wir die Beiträge aussuchen: Die Videos und Podcasts werden uns zugeschickt. Wir treffen dabei keine Auswahl außer jener, dass die von uns gezeigten Blogger/Vlogs schon länger aktiv sein sollten, eine gewisse Anzahl Follower/Hörer/Leser haben. Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann.
Wollen Sie mit Ihrem Beitrag dabei sein? Wenn Sie selbst Videos oder Podcasts zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video oder den Podcast und einer Inhaltsangabe dazu jeweils bis Freitag, 12 Uhr an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird. Thema sind ausschließlich Verkostungsvideos (diese Vorgabe gilt nicht für Podcasts). Bitte halten Sie die eingereichten Videos auch werbefrei, sprich keine Links und Kaufaufforderungen im Video. Wir freuen uns auf Ihre Videos und Podcasts!
Einer ist alt, weil er alt ist, der andere, weil er vor langer Zeit abgefüllt wurde: Die beiden Whiskys aus der Destillerie Tomatin in den schottischen Highlands haben eigentlich außer der Herkunft wenig gemeinsam. 15 und 36 Jahre sind sie alt, 1963 und 1976 destilliert, 1981 und 2012 abgefüllt.
Doch – eines vereint die beiden noch: eine wirklich großartige Bewertung. Hier sind die beiden Whiskys aus der Verkostung durch Angus MacRaild von heute:
Abfüllung
Punkte
Tomatin 36 yo 1976/2012 (49.3%, The Whiskyman, 103 bottles)
92
Tomatin 15 yo 1963/1981 (80 proof, ‚Bottled by University Arms Hotel, Cambridge‘, sherry)
Wer unsere Seite regelmäßig verfolgt, der wird wissen, dass die Anzahl neuer Whiskys, die in einem Monat erscheinen, nur mehr in Dutzenden gemessen werden kann. Selbst probieren kann man nicht alle, genau so wenig wie ältere Abfüllungen, die noch irgendwo erhältlich sind.
Hier schlägt die Stunde der Whiskyblogger. Sie verkosten für Sie und uns, und beschreiben ihre Eindrücke anschaulich auf ihren Seiten. Und wir bieten Ihnen hier einen Platz, an dem Sie ihre Tasting Notes vorstellen können.
Unsere Serie „Fremde Federn“ am Samstag ist unser Forum für jene Genießer, die Woche für Woche auf ihren Webseiten Whiskys vorstellen und damit Orientierung für andere Whiskyfreunde bieten. Wir möchten damit unseren Lesern zeigen, wie vielfältig Whisky und die Whiskyszene in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist.
Diesmal stellt Ihnen unsere Rubrik deutschsprachige Blogger in der 268. Folge wieder jede Menge Tasting Notes vor – eine Sammlung von Geschmackseindrücken verschiedener Whiskys, die Ihnen vielleicht ein Leitfaden für eigene Entdeckungen sein können. Und wenn Sie sich auf eine eigene Entdeckungsreise begeben wollen, dann finden Sie in unserem Artikel über das richtige Verkosten (vor allem in dem enthaltenen weiterführenden Link) eine hilfreiche Unterstützung.
Die Notes geben die persönlichen Eindrücke der Blogger wieder und müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen. Viel Vergnügen bei der Lektüre und bis zur nächsten Ausgabe in einer Woche!
Haben Sie selbst aktuelle Tasting Notes, die wir hier verlinken sollen? Senden Sie uns unter press @ whiskyexperts.net den Link auf Ihre Verkostungsnotizen – bitte mit dem Betreff „Tasting-Link“. Wir publizieren dann jeden Samstag jene Notes, die bis Freitag 12:00 an uns gesendet werden. Wir publizieren die Links, ohne damit die Beiträge dahinter zu werten. Nicht publizieren werden wir Links auf Verkostungsnotizen von Seiten, die entweder kommerziell geführt sind, kommerzielle Links enthalten. in Verbindung mit Shops stehen oder solchen, bei denen Tasting Notes nur ein untergeordneter Bestandteil des Outputs der Seite sind, denn wir wollen gezielt der Verkosterszene eine Bühne bieten und für sie zusätzliche Öffentlichkeit schaffen.
Nach den Deerhounds kommen die Crazy Coos – Tilo Schnabl aka The Caskhound legt eine neue Serie von Abfüllungen auf – gemeinsam mit der Grafikerin Lana Mathieson, die für das ansprechende Design der Flaschen sorgt.
Los geht es mit einem Blair Athol 2009, der zur Gänze in einem Sherry-Fass reifen durfte. Mehr dazu, inklusive der Tasting Notes und der Bezugsquelle, nachfolgend:
Externer Text
Inhalt verantwortet das Unternehmen
Der neueste Streich von THE CASKHOUND & LANA MATHIESON: Die CRAZY COOS COLLECTION nimmt Whiskygenuss geschmackvoll auf die Hörner!
Nachdem Tilo Schnabel alias THE CASKHOUND bereits mit den sechs Abfüllungen seiner DEERHOUND COLLECTION vielen Whiskygenießern und Hundefreunden gleichermaßen ein Lächeln auf Gesicht und Gaumen zaubern konnte, kündigt sich nun der zweite Streich an: Die CRAZY COOS kommen!
Als Tilo Schnabel auf einem seiner Schottland-Trips die bezaubernden Motive der aus Deutschland stammenden Designerin LANA MATHIESON entdeckte, war er sofort angetan von ihrer Arbeit. Inspiriert von Schottland, seinen Menschen und Tieren, kreiert Lana wunderschöne & einzigartige Kunstwerke, die weit über die Grenzen Schottlands hinaus Menschen begeistern. Ihre gemeinsame Zuneigung für den legendären Scottish Deerhound führte schnell zur Zusammenarbeit des bekennenden Schottland- & Hundefreunds mit der sympathischen Wahlschottin.
Im Mittelpunkt der neuen Abfüllungsreihe CRAZY COOS stehen – wie der Name schon vermuten lässt – die niedlichen Highland Coos, deren handgezeichnete Motive liebevoll und ironisch zugleich den Blick auf sich ziehen. Und wie schon zuvor, ergänzen sich LANA MATHIESONs eindrucksvolle Werke und die Single Malt Scotch Whiskys aus dem Hause THE CASKHOUND auf geschmackvolle Weise …
Feinwürzig, fruchtig-süß und komplex: 2009er BLAIR ATHOL mit Vollreifung im Sherry Hogshead
Die vier Abfüllungen der CRAZY COOS-Reihe zeigen Destillationskunst und Fassmanagement auf höchstem Niveau – und bringen gemäß Tilo Schnabels persönlichem Credo sowohl Whiskykennern wie Neulingen einmal mehr ehrlichen Trinkgenuss und viel Abwechslung ins Glas. Den Auftakt macht dabei der 14-jährige BLAIR ATHOL Single Malt Whisky aus dem beschaulichen Pitlochry. Bekannt für ihre charakterstarken und komplexen Malts, genießt die Highland Distillery bei vielen Genießern einen hervorragenden Ruf. Dass die CRAZY COOS-Abfüllung mit ihrer Vollreifung im zweitbefüllten Sherry Hogshead da keine Ausnahme darstellt, ist kein Wunder, sondern durchaus ein „Match made in Whisky Heaven“!
The Crazy Coos Collection: BLAIR ATHOL
Highland Single Malt Scotch Whisky
14 Jahre alt (2009/2023) • 52,7 % ABV Natural Cask Strength
Fully Matured in a Second Fill Sherry Sherry Hogshead
Auflage 245 Flaschen (0,7 l) à 99,90 Euro (UVP)
Nose:Wir werden begrüßt von einem aromatischen Reigen dunkler Beeren, Feigen-marmelade und Trockenfrüchten, gefolgt von viel Süße, Gewürzen, weinartigen Noten sowie Erdnussplätzchen
Palate:eine weiche und mundfüllende Süße im Antritt, die von Nussigkeit, Datteln, Rosinen und feinen Tabaknoten abgelöst wird, danach genießen wir das Aroma von dunkler Schokolade mit Haselnüssen und einen Hauch von Orangenzesten
Finish:mittellang und leicht trocken, mit einem Anklang von Weinbrand-Pralinen und kandierten Orangen in Schokolade, am Ende sanfte Eichenwürze
FAZIT: Ein gediegener Highland-Gentleman mit veritablem Sherry-Kick!
Wie bei THE CASKHOUND üblich, erfreut auch dieser Malt durch natürlich Färbung & Fassstärke, und den Verzicht auf Kühlfiltrierung. Sie finden die Abfüllung ab Freitag, den 1. September 2023 in unserem Shop und bei unseren Handelspartnern.
Freuen Sie sich zudem schon jetzt auf die weiteren Abfüllungen der CRAZY COOS: einen 13-jährigen LINKWOOD, einen 2009er TULLIBARDINE sowie eine noch geheime Abfüllung zum Abschluss der Reihe. Weitere Informationen dazu in Kürze …
Haben wir Sie hinreichend neugierig gemacht? Besuchen Sie doch unsere ausgewählten Handelspartner – die Liste finden Sie im Shop unter www.thecaskhound.de oder melden sich dort einfach für unseren Newsletter an, um keine Nachricht zu neuen Bottlings zu verpassen.
Brora 50yo, Bowmore 55yo und jetzt der Glen Grant 70yo – momentan gibt es ganz besonders lang gereifte Whiskys im Angebot – allerdings sind das insgesamt nur neun Stück, denn sowohl der Brora und der Bowmore sind Einzelflaschen, und vom Glen Grant 70yo, der ältesten offiziellen Abfüllung bisher (von Gordon & MacPhail gab es im Vorjahr ebenfalls einen Glen Grant 70yo), wird es nur sieben Decanter geben. Die sind jeweils mit 55,5% vol. Alkoholstärke abgefüllt und stammen aus einem mir Oloroso Sherry präparierten französischen Eichenfass aus dem Jahr 1953. Präsentiert wird er in einer Holzstatue von John Galvin.
Einer der Decanter wird zwischen 11. und 22. September online versteigert, und der Erlös dieser Auktion soll an die Royal Scottish Forestry Society gehen, man erwartet sich davon 70.000 bis 110.000 Pfund. Nach der Auktion werden die restlichen sechs Dekanter in den USA und in Asien verkauft – Preis auf Anfrage.
Die Royal Scottish Forestry Society stand unter der Schirmherrschaft von Queen Elizabeth II., und der Whisky wurde von ihrem 70. Thronjubiläum inspieriert, sagt man seitens der Speyside-Brennerei. Dazu Master Distiller Dennis Malcolm:
“In the true spirit of The Glen Grant, we bring together the inspiring legacy of our story with the personal devotion of Her Majesty Queen Elizabeth II, to realise this exquisite masterpiece.
“To be devoted, is to show unwavering loyalty and love to something you care for deeply, which sits at the heart of our whisky-making philosophy, as well as shining through with our creative collaborators. This is a lifetime of character and legacy captured in a magnificent creation, like nothing we have ever seen.”
Die Tasting Notes des Glen Grant 70yo haben wir auch noch für Sie: Er soll nach Trockenfrüchten, Rosinen, trockenen Gewürzen und einem Hauch Eiche schmecken. Das Aroma wird als intensiver Gerstenzucker, reifer Pfirsich und Honigsüße beschrieben.
Auch der August brachte laut whiskystats.com keine Änderung im Abwärtstrend bei Whiskypreisen am Sekundärmarkt: um fast 5% sanken diese im abgelaufenen Monat, genauer gesagt um 4,7% bei den 500 meistgehandelten Whiskys.
Mehr als die Hälfte der im August gehandelten fast 20.000 Flaschen erzielten geringere Preise als im Vormonat. Die schottischen Whiskyregionen sind ebenfalls alle in den roten Zahlen, nur Campbeltown konnte sich mit einem leichten Plus von 0,6% halbwegs halten.
Interessanterweise gibt es einige Destillerien, die trotz der turbulenten Zeiten so etwas wie Preisstabilität bei den Sammlerflaschen bieten. Whiskystats.com stellt da zum Beispiel Glen Grant heraus, wo sich kaum etwas zum Schlechteren änderte. Auch Balvenie, Longmorn und Aberlour sind solche sicheren Häfen, und bis zum März dieses Jahres war es auch Glenfarclas – aber deren Whiskys haben seitdem durchschnittlich 15% an Wert verloren.
Die „Bestverdiener“ der letzten Jahre verlieren nun am meisten: Springbank, Macallan oder Yamazaki (-40% seit letztem Jahr) bauen nun kräftig ab. Auch Rosebank verliert deutlich, nachdem es einen Höhenflug hatte.
Insgesamt steckt der Sekundärmarkt momentan in einer Preiskrise, und es bleibt abzuwarten, ob sich diese langsam auch wieder legen wird. Angesichts der teilweise absurd gewordenen Preise kann man die Krise aber auch durchaus als Markberuhigung sehen. Wir werden weiter beobachten…
Personelle Veränderungen bei Brown-Forman Deutschland mit dem heutigen Datum: Maria Navas wird neue Geschäftsführerin von Brown-Forman Deutschland. Ihr Vorgänger Yiannis Pafilis wird nach Amsterdam übersiedeln und zur kaufmännischen Leitung Europas weitere Aufgaben übernehmen.
Alles Wissenswerte dazu finden Sie in der nachfolgenden Presseaussendung:
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Wechsel in der Geschäftsführung von Brown-Forman Deutschland Neubesetzung aus globaler Struktur – bisheriger Stelleninhaber übernimmt weitere europäische Funktionen
Hamburg, 1. September 2023 – Maria Navas wird mit Wirkung zum 1. September 2023 zum Vice President, General Manager ernannt und übernimmt in ihrer neuen Rolle die Geschäftsführung von Brown-Forman Deutschland. Navas tritt die Nachfolge von Yiannis Pafilis an, der nach Amsterdam umziehen und zusätzliche geografische Führungsaufgaben übernehmen sowie weiterhin die kaufmännische Funktion in Europa leiten wird.
Maria Navas
Navas kam 2017 zu dem Familienunternehmen Brown-Forman. Zu dieser Zeit brachte sie umfangreiche Branchenkenntnisse aus ihrer vorherigen Tätigkeit bei Bacardi mit. Ihre Karriere in der internationalen Brown-Forman Corporation startete sie in der spanischen Brown-Forman Organisation als Marketingdirektorin. Anschließend übernahm sie im Oktober 2020 die Position des General Manager für Tschechien und führte die Organisation erfolgreich in einer Phase des Wandels. Sie war zudem maßgeblich am Aufbau einer eigenen Brown- Forman Vertriebsorganisation in der Slowakei beteiligt, die im September dieses Jahres an den Start geht.
„Maria ist eine erfahrene Führungspersönlichkeit, und ich könnte mir niemanden vorstellen, der besser zu unserer Brown-Forman-Kultur passt. Ich bin überzeugt, dass sie zusammen mit unserem großartigen Team den Wachstumskurs fortsetzen und neue Höhen in einem unserer wichtigsten internationalen Märkte erreichen wird“
so Pafilis. Pafilis zeichnete sechs Jahre lang für das Brown-Forman Deutschland Geschäft verantwortlich und hat in dieser Zeit den Wachstumskurs des Unternehmens erfolgreich vorangetrieben.
„Ich könnte dem Brown- Forman Deutschland Team nicht dankbarer sein für die großartigen Dinge, die wir erreicht haben. Wir haben in den gemeinsamen Jahren viele Herausforderungen erfolgreich gemeistert, unsere Organisation und Kultur weiterentwickelt und unser Geschäft schrittweise verändert. Dies ist dem Engagement jedes und jeder Einzelnen innerhalb unserer Organisation zu verdanken. Ich freue mich sehr, zukünftig in meiner neuen Rolle in Zusammenarbeit mit Maria die Reise der deutschen Organisation weiter zu begleiten“,
so Pafilis. Navas wird in ihrer neuen Funktion an Pafilis berichten.
Nach pandemie-bedingter Pause finden in diesem Jahr am 29. und 30. September erstmals seit 2019 wieder die „Whisky & Genuss-Tage“ in Dresden statt. Jetzt hat man dafür seitens der Veranstalter den Messewhisky ausgesucht – einenüber zehn Jahre gelagerten, rauchigen Whisky, der in Sachsen in einem Cognac-Fass nachreifen konnte.
Alles dazu finden Sie in der Presseaussendung, die wir von der Messe dazu erhalten haben:
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Vierte „Whisky & Genuss Tage“ Ende September in Dresden
Dresdner Whisky Manufaktur mit Messe-Whisky aus Klipphausener Fasslage
Am 29. und 30. September finden in Dresden wieder die „Whisky & Genuss Tage“ statt. In den Gewölben am Bärenzwinger werden sich über 30 Aussteller präsentieren und dabei die Themen Whisky, Rum und Gin bedienen. Nach 2017, 2018 und 2019 dürfen sich die Dresdner nun erstmals wieder auf ihre Genussfachmesse freuen.
„Corona hatte uns einen Strich durch die Rechnung gemacht“,
sagt Roy Arnold, Geschäftsführer der „Whisky & Genuss Dresden GmbH“ und Initiator der Messe.
Nachdem wir nicht wussten, ob nochmals etwas nachkommt, wollten wir diesmal etwas kleiner planen. Der Zuspruch der Aussteller von nah und fern war aber so groß, dass wir nun doch über 30 Hersteller und Importeure vor Ort haben werden. Außerdem gibt es in diesem Jahr auch Stadtrundfahrten mit dem Whiskybus, die nicht nur an der Semperoper, sondern natürlich auch an der Dresdner Whisky Manufaktur vorbeifahren werden.
Traditionell gibt es zum Event auch einen Messe-Whisky. Bislang musste sich Arnold selbst Gedanken machen, wie dieser Whisky zu kreieren ist. „Mittlerweile gibt es ja in Dresden Deutschlands größte Whisky-Manufaktur, die ‚Dresdner Whisky Manufaktur‘, und die haben mir glücklicherweise ganz schön Arbeit abgenommen“, so Arnold weiter. Extra für diesen Dresdner Messe-Whisky öffnete Thomas Michalski, Geschmacksbeauftragter der Dresdner Whisky Manufaktur, deren geheimes Whisky-Lager in Klipphausen. „Normalerweise kommt hier keiner rein, es ist alles gesichert wie im Fort Knox. Unsere Technik ist die dieselbe wie im Grünen Gewölbe – nach dem Einbruch“, verrät Michalski. „Schließlich wollen wir unseren Schatz im Wert von über 2 Millionen Euro entsprechend schützen.“
Damit der Messe-Whisky aber bei den Messebesuchern gut ankommen wird, hat Michalski erstmals das Lager geöffnet und gemeinsam mit Arnold aus verschiedenen Fässern „ihren“ Favoriten gekürt. Die Wahl fiel auf einen über zehn Jahre gelagerten, rauchigen Whisky, welcher in Sachsen in einem Cognac-Fass nachreifte. „Der leicht rauchige, fruchtige Charakter des Whiskys war bei der Probe bereits deutlich zu schmecken“, so Michalski. „Gerade weil wir noch nicht so lange auf dem Markt sind, ist es für uns eine besondere Ehre, unseren ersten Messe-Whisky überhaupt stellen zu dürfen“, so Firmengründer Frank Leichsenring.
Noch gibt es Tickets für das Dresdner Genussevent. Aber leider ist die Messefläche endlich – rechtzeitige Ticketbuchungen sichern die Teilnahme. „So wie es aussieht, werden wir dieses Jahr wieder eine ausverkaufte Messe haben“, ist sich Arnold sicher. „Deshalb haben wir auch 250 Flaschen Messe-Whisky geordert.“ Dass er sich schnell verkaufen wird, wissen die drei Dresdner schon aufgrund zahlreicher Voranfragen.
Seinen Whisky gekonnt in Szene setzen und so Genuss am Gaumen und optischen Genuss verbinden – das kann man mit den handgefertigten Whiskyschränken des Möbel-Designers Christian Matern, die er unseren Lesern in der nachfolgenden Presseaussendung vorstellt.
Wer sich für so ein Schmuckstück, das auch individuell gestaltet werden kann, interessiert, findet am Ende des Artikels eine Kontaktmöglichkeit:
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Inhalt verantwortet das Unternehmen
Die Zeit der „unsichtbaren“ Whisky-Flaschen ist vorbei. Christian Matern baut den Whisky-Schrank für eine neue Zeit des Genießens
„Sie öffnen den Whisky-Schrank von Christian Matern.“ Eine angenehme Stimme begrüßt Christian Matern, wenn er seinen Whisky-Schrank öffnet. Es ist sein Meisterstück, mit dem er seine Handwerkskunst und seine Leidenschaft für Whisky zusammengeführt hat. Für den Schreinermeister aus der Fränkischen Schweiz sind die Zeiten definitiv vorbei, in denen er seine teuren Whisky-Flaschen in einem lichtdicht verschlossenen Schrank oder im kühlen Keller lagert.
Eichen-Faß gibt die Form vor
Den Impuls für seinen Whisky-Schrank gaben dem Möbel-Designer der Whisky selbst und seine Herstellung. Die Idee entwickelte sich bei einem Glas Whisky auf dem Balkon; die Umsetzung erfolgte in der eigenen Werkstatt. Und damit entstand ein Aufbewahrungsschrank, der traditionelle Handwerkskunst mit modernster Fertigung verbindet.
Der Whisky-Schrank ist mit seiner Höhe von 2,1 Metern nicht zu übersehen. Er hat die leicht gebogene Form eines Eichen-Faßes, in dem der Whisky reift und gelagert wird. Das Holz schimmert bernsteinfarben wie der Inhalt der Flaschen, die in seinem Innern aufbewahrt werden. Matern verwendet hierfür geräucherte Lärche. „Auf Wunsch verwende ich auch Eiche oder Eiche geräuchert“, erklärt der Schreinermeister. Doch er bevorzugt auf Grund ihrer Struktur die geräucherte Lärche, die durch den Räucherprozess eine nahezu seidene Oberfläche erhält.
Die Rahmentür des Schranks mit einer Glasfront weist eine traditionelle Holzverbindung auf. Die Glastür mit dem unverkennbaren Schriftzug „Whisky“ erlaubt einen Blick in das Innere des Schranks.
LED-Lichter setzen den Whisky in Szene
Das Herzstück des Schranks ist der untere Bereich. Hier stehen die Whisky-Flaschen mit ihrem wertvollen Inhalt. Lichtspots setzen die Flaschen in Szene. Die Farbe des Whiskeys, die Etiketten und damit Alter und Herkunft sind gut zu erkennen, ohne dass die Qualität durch das Licht beeinträchtigt wird. Im mittleren Bereich ist eine Mineralstoffablage aus Stein, Acryl und Härtungsmitteln. Neben Holz zählt dieser Mineralstoff zu den Materialien, mit denen Matern bevorzugt arbeitet. Dieser Mineralstoff ist nahezu universell einsetzbar und extrem widerstandsfähig. Für den Whisky-Schrank bringt er den Vorteil mit, dass er leicht abzuwischen ist. So bleiben weder Tropfen noch Ränder zurück. In einer Schublade unter dieser Platte befinden sich Accessoires, wie Kühlsteine, Glasuntersetzer, Tasting-Unterlagen oder eine Pipette. Im oberen Bereich stehen Gläser auf Glasböden, die durch eine Punktbeleuchtung in Szene gesetzt werden. „Es geht kaum bequemer“, freut sich Christian Matern. Mit einem Glas Whisky in der Hand, kann er seinen Gästen seine Whisky-Sorten zeigen, ihre Vorzüge erklären und zur Probe anbieten. Nicht selten bilden der Whisky-Schrank und sein Inhalt das zentrale Gesprächsthema seiner Gäste.
Interaktiver Whisky-Schrank
Bei der automatischen Begrüßung soll es jedoch nicht bleiben. Ziel des Möbeldesigner ist es, den Schrank in ein „smart-Home“-Konzept zu integrieren mit Hilfe einer App, die Informationen des Whiskys erkennt und mitteilt.
Jetzt bestellen – 2024 genießen
Schon jetzt erreichen Christian Matern die ersten Bestellungen. „Gerade die Whisky-Liebhaber, die drei- und vierstellige Summen für Whisky bezahlen, sind an dem Whisky-Schrank interessiert“, gibt er Auskunft. Mit der Produktion des Whisky-Schranks wird er dann im Januar des kommenden Jahres beginnen. Das Pilotprojekt dient als Grundlage für die nächsten Whisky-Schränke. „Wir besprechen dann die individuellen Wünsche mit unseren Kunden, was das Holz, die Ansprache etc. angeht.“
Es wäre nicht Christian Matern, hätte er nicht schon weitere Ideen für Schränke, dieser Art. So plant er einen Aufbewahrungsschrank für Wein oder Craft-Beer mit den dazugehörigen Accessoires, etwa einem Humidor für die Aufbewahrung von Zigarren.