Der Whisky aus den skandinavischen Ländern hat sich in den letzten Jahren mehr als etabliert. Mit einer kleinen Reise durch Brennereien in Dänemark, Schweden, Norwegen und Finnland stellt uns Serge Valentin elf Abfüllungen vor. Und richtig, in dieser Reihe fehlen Island und die Färöer Inseln. Das heutige Nordic Whisky Tasting auf Whiskyfun in der Übersicht:
Der Brexit bereitet der britischen Wirtschaft weiterhin große Probleme. Die Schwierigkeiten beim Warenverkehr zwischen Groß-Britannien und der Europäische Union sind immer noch gegeben, auch wenn diese in den Medien-Berichten auf beiden Seiten des Kanals nicht mehr so viel Raum einnehmen wie noch zu Beginn des Jahres. Zu diesen Problemen kommen noch die Aufgaben und Schwierigkeiten hinzu, deren Gründe in der covid-19-Pandemie liegen. Der daily record lässt in seinem Artikel ‚Scots whisky distilleries face burden of Brexit with supply and driver shortages‘ einige Whisky-Produzenten ihre speziellen Herausforderungen darstellen.
Die Verzögerungen beim Wareneingang nach Großbritannien führen beispielsweise bei schottischen Destillerien zu einer Knappheit von Glas, Korken und Karton. Denn auch nach neun Monaten Brexit ist der Export nach Großbritannien noch immer für EU ansässige Glas- und Korkanbieter keine Routine. Der Wachstum des Online-Shoppings während der Pandemie, gepaart mit der erhöhten Abkehr von Plastikverpackung, führt zu einem höheren Bedarf an Karton, so zu einer stärkeren Nachfrage und längeren Lieferzeiten. Die Vorlaufzeit von drei Monaten bei Karton hat sich nun für schottische Destillerien in der aktuellen Situation verdoppelt.
Hinzu kommt noch verstärkend, dass in Groß-Britannien momentan fast 100.000 Lkw-Fahrer fehlen. Nach dem Brexit verließen viele Angestellte aus Europa das Land, deren Jobs nicht neu vergeben werden konnten. Denn durch die Pandemie fielen Zehntausende Fahrprüfungen aus, es fehlt hier einfach der Nachwuchs, wie der Spiegel schreibt.
John Laurie, Geschäftsführer von The Glenturret, konkretisiert gegenüber dem daily record die momentane Situation anhand von Zahlen. Er geht davon aus, dass die Faktorkosten von The Glenturret aufgrund der Unterbrechung der Lieferkette um bis zu 10 Prozent gestiegen sein könnten. Die Knappheit an Kartons führte dazu, dass sie Verpackungskartons verspätet erhielten, bei Abfüllern gebuchte Termine deshalb absagen mussten und sich so die jährliche Markteinführung um drei Monate verzögerte. Für ihn stellt sich die Situation des Scotch Whisky so dar:
„We are in a very strange place just now – demand for single malt Scotch is globally high, we have the product, but the UK infrastructure has been eroded over the last few years and we are struggling to get our product to our customers.“
Die Schlumberger Vertriebsgesellschaft freut sich über jede Menge Auszeichnungen, die Whiskys aus ihrem Sortiment beim Internationale Spirituosen Wettbewerb 2021 gewinnen konnten. Welche Abfüllungen dies sind, und welche Medaille sie erhielten, können Sie in der Pressemitteilung dazu lesen:
Top-Auszeichnungen für die Whiskys aus dem Schlumberger-Sortiment
Sechsmal „Gold“, einmal „Großes Gold“ und „Bourbon des Jahres“: Schlumbergers Erfolgsbilanz beim Whisky-Tasting des ISW
Meckenheim, im August 2021. Die Schlumberger Vertriebsgesellschaft hat ihr Whisky-Sortiment in diesem und im letzten Jahr konsequent erweitert und die bestehenden erfolgreichen Marken um weitere ausgewählte Whiskys ergänzt, um ihren Kunden ein noch vielfältigeres Angebot qualitativ hochwertiger Whiskys präsentieren zu können. Dass sie damit den richtigen Weg eingeschlagen hat, zeigen auch die aktuellen Auszeichnungen beim Whisky-Tasting des ISW. Fünf Destillen (Heaven’s Door, Morrison Scotch Whisky Destillers, Speyside Distillery, Benromach und Kavalan) können sich über insgesamt sieben Goldmedaillen freuen, für Heaven’s Door Bourbon gab es sogar „Großes Gold“ und die besondere Ehrung als „Bourbon des Jahres“. „Wir sind sehr stolz auf die Medaillen und freuen uns, dass die großartige Arbeit unserer Partner-Destillen auch von der Fachjury des ISW honoriert wurde“, so Rudolf Knickenberg, CEO und Geschäftsführer der Schlumberger Vertriebsgesellschaft mbH & Co KG.
Das sind die ausgezeichneten Whiskys:
Heaven’s Door Bourbon, 42 % vol – Großes Gold und Bourbon des Jahres
Die handgefertigten amerikanischen Whiskys wurden in Zusammenarbeit mit Bob Dylan entwickelt. Als perfekte Verbindung von Kunst und Handwerk präsentiert jede Flasche Dylans unverwechselbare, geschweißte Eisentore, die er in seinem Metallbearbeitungsstudio, dem „Black Buffalo Ironworks“, hergestellt hat. Für den Heaven’s Door Tennessee Straight Bourbon mit seiner einzigartigen High-Rye-Mash-Bill werden neben Mais auch 30% kleinere Getreidesorten (Roggen und Gerste) verwendet. Das sorgt für einen vollendeten Charakter, den er durch seine mehr als 6-jährige Reife in neuen amerikanischen Eichenfässern entwickelt hat. Das Ergebnis ist ein geschmeidiger Bourbon mit anhaltenden Noten von Vanille und gebackenem Brot getragen von Noten von geröstetem Eichenholz. Heaven’s Door Tennessee Straight Bourban verkörpert die wahre Kunst des Blendings.
Old Perth Original, 46 % vol – Gold
Das Familienunternehmen Morrison Scotch Whisky Distillers liegt im Herzen der schottischen Region Perthshire und gehört zu den führenden unabhängigen Abfüllern. Ursprünglich wurde dieser Scotch Whisky als Blended Scotch Whisky von der Firma Peter Thomson in Perth auf den Markt gebracht. Er galt als einer der besten Blends Schottlands mit sehr hohem Malt-Anteil. Heute liegen die Markenrechte bei Morrison Scotch Whisky Distillers. Seit Januar 2021 präsentiert sich die Marke in neuem Gewand, und alle Old Perth Whiskys sind nun unfiltriert, ungefärbt und werden auf behutsamste Art und Weise mit viel Feingefühl ausschließlich mit Sherry-Fass gelagerten Malt Whiskys aus der Region Speyside Glenlivet geblended. In der Nase zeigen sich würziger Sherry, kräftige Schokolade, Brombeeren und frische Kirschen, dazu Toffee und Fudge. Am Gaumen ist er wundervoll schmeichelnd mit ganz viel fruchtiger Süße, Schokolade und Rosinen, einer Prise Pfeffer und einem Hauch von Eiche. Das Finish ist lang, voller Süße, Sherrywürze und etwas Ingwer, mit wenig Holz.
Old Perth Cask Strength, 58,6 % vol – Gold
Auch Old Perth Cask Strength lagert ausschließlich im Sherry-Fass und ist unfiltriert und ungefärbt. Er wird mit kräftigen 58,6 % vol abgefüllt – so können sich seine einzigartigen Aromen in voller Kraft entfalten. In der Nase besticht Old Perth Cask Strength mit einer kräftigen Sherry-Süße, dunklen Früchten und deutlicher Würzigkeit. Am Gaumen dominieren Schokolade (60%), Toffee und Trockenfrüchte, ergänzt um einen Hauch von Pfeffer, Ingwer, Nelken und Zimt. Außerdem zeigt sich deutlich ein Geschmack von würziger Eiche, der sehr schön mit den anderen Aromen harmoniert. Endloses Finish mit Obst, Nelken und Sherry-Süße.
Mac-Talla Terra, 46 % vol – Gold
Mac-Talla Terra kommt ebenfalls von den Morrison Scotch Whisky Distillers. Als eine der ältesten Whisky-Familien Schottlands sind die Morrisons seit fünf Generationen der berühmten „Whisky-Insel“ Islay verbunden. Der Name Mac-Talla, das gälische Wort für „Echo“, spiegelt genau diese Verbindung der Familie Morrison mit Islay wider. Mac-Talla Terra reifte in ex-Bourbon-Casks und ist geprägt vom Torfrauch, der seine Eigenschaften aus dem Boden Islays ableitet. In der Nase zeigen sich bei diesem Whisky viel Torf, frisch abgebranntes Lagerfeuer, dazu leichte Zitrusnoten, die Süße von Quitten und ein bisschen Pfeffer. Am Gaumen dominieren ebenfalls Rauch und Torf, dann eine schöne malzige Süße und etwas frische Eichennoten. Der Alkohol ist kaum spürbar, das Finish ist mittellang, geprägt von Torf, Malzbonbon und Eiche.
Spey Tenné, 46 % vol – Gold
Die Speyside Destillerie liegt näher an der Quelle des River Spey als jede andere Destillerie in Schottland, was ihr Zugang zum besten und reinsten Wasser der Region gibt. Spey Tenné reift zu Beginn in Bourbon-Barrels und bekommt zum Abschluss ein sechsmonatiges Finish in frisch entleerten Tawny-Port-Fässern. Diese Double-Wood-Reife verleiht ihm einen strahlenden Rosé-Farbton und eine süße Portwein-Wärme, die sich deutlich in der Nase zeigt. Am Gaumen ist er süß, er schmeckt nach warmem Honig, weiche Fruchtnoten führen zu einem cremigen Finish mit einem ausbalancierten Schokolade-Vanille-Nachgeschmack.
Benromach Contrasts Organic, 46 % vol – Gold
Wie alle Single Malts von Benromach erfüllt auch der Benromach Contrasts Organic das Qualitätsversprechen der Destillerie – die Verwendung von lediglich vier Zutaten: feinste schottische Gerste, reinstes Quellwasser aus den Romach Hills, Hefe und die Expertise der Brennmeister. Diese hohe Handwerkskunst beschreibt Benromach auch mit seinem Slogan: Made by hand for genuine character. Beim Benromach Contrasts Organic entsteht so eine perfekte Symbiose aus Naturbelassenheit und intensivem Geschmack. Er ist der weltweit erste zertifizierte biologische Single Malt Whisky seit 2006. Der von der UK Soil Association in jedem Produktionsschritt zertifizierte Benromach ORGANIC reift in Bio-Virgin-American-Oak-Fässern und vermittelt süße, malzige Noten mit cremigen Aromen von Pfeffer, Bananen, Kaffee und Kakao. Er ist der einzige ungetorfte Benromach in der Standard-Range – aus dem einfachen Grund, dass es keinen bio-zertifizierten Torf gibt.
Kavalan Sherry Oak, 54 % vol – Gold
Die taiwanesische und vielfach ausgezeichnete Kavalan-Destillerie in der Region Yilan produziert als erste staatlich unabhängige Brennerei hochwertige Single Malts, die Kenner in der ganzen Welt begeistern. Kavalan Sherry Oak reift in ausgewählten First-Fill-Oloroso-Sherry-Fässern und wird aus Batches verschiedener vier- bis sechsjähriger Fässer abgefüllt. Er ist weder kältefiltriert noch gefärbt. Optisch besticht er durch sein intensives dunkles Rotgold. In der Nase zeigt er sich rein und komplex mit deutlichen Sherrynoten, Aromen von Trockenfrüchten, Nüssen und Gewürzen sowie einem Hauch von Vanille. Am Gaumen ist er reichhaltig und geschmeidig mit angenehmen Fruchtnoten, Gewürzen und Aromen von Kaffee.
Irish Distillers haben heute ihre Ergebnisse des vergangenen Geschäftsjahr 2020/2021 (bis 30. Juni 2021) bekannt gegeben. Was sich beim Halbjahr-Zwischenstand im Februar andeutete, können die Irish Distillers auch nach 12 Monaten bestätigen. Trotz eines herausfordernden Umfelds, wie sie es formulieren, erlebte das Unternehmen ein deutliches Wachstum. Und dieses wird in erster Linie getragen von den starken Verkäufen ihrer Marke Jameson.
Jameson verkaufte weltweit 8,6 Millionen Cases, was ein Volumenwachstum von +14% im vergangenen Geschäftsjahr bedeutet. In Schlüsselmärkten, darunter USA (+19%), Russland (+19%), Großbritannien (+10%), Deutschland (+30%), Australien (+15%), Irland (+6%) Ukraine ( +43 %) und Polen (+48 %) konnte die Marke starke Verkaufszahlen erzielen. Auch in sogenannten Schwellenländern verzeichnet Jameson ein teilweise sehr deutliches Umsatzplus: Nigeria (+216%), Indien (+85%), Brasilien (+67%), China (+45%) Japan (+13%), ebenso in den Märkten Polen (+48%), Ukraine (+43 %) und Russland (+19 %).
Das sogenannte Prestige-Portfolio von Irish Distillers verzeichnete ein Volumenwachstum von +33 %, wobei alle Marken ein zwei- oder dreistelliges Wachstum verzeichneten, angeführt von Redbreast (+31 %) und dem Spot-Sortiment (+38 %), Midleton Very Rare (+19 %) und Method and Madness (126%).
Die vollständige und ausführliche Darstellung des Ergebnisses des Geschäftsjahrs zum 30. Juni 2021 finden Sie auf der Website der Irish Distillers.
Die Scotch Whisky Association als Vertretung und Lobby-Gruppe der schottischen Whisky-Hersteller ist weltweit im Einsatz. Und deshalb können wir auch regelmäßig über gerichtliche Auseinandersetzungen zwischen der SWA und Brennereien auf der ganzen Welt berichten. Über den Newsletter-Service PR Newswire for Journalists erhielten wir eine Pressemitteilung der kanadischen Macaloney’s Caledonian Brewery & Distillery zu ihrer aktuellen Auseinandersetzung mit der SWA. Wie so oft geht es um angebliche „reale oder fiktive Namen und/oder Bilder, die an Schottland erinnern“. Alles weitere hierzu, und wie Sie der Macaloney’s Caledonian Brewery & Distillery möglicherweise helfen können, finden Sie in der folgenden deutschsprachigen Pressemitteilung:
Kanadischer Brenner kämpft mit Scotch Whisky Association
VICTORIA, British Columbia, 31. August 2021 /PRNewswire/ — Aktualisierte Situation
Im April 2021 verklagte die Scotch Whisky Association (SWA) die preisgekrönte Destillerie Macaloney’s Caledonian auf Vancouver Island. Es gab einen öffentlichen Aufschrei und eine enorme Unterstützung durch die Medien in aller Welt, und die Menschen haben sich zu Wort gemeldet und Macaloney gegenüber dem SWA verteidigt.
Als Antwort auf die vielen Briefe zur Unterstützung von Macaloney, die die SWA erhielt, schrieb die SWA zurück und erklärte sich für Verhandlungen offen. Die Anwälte der SWA haben jedoch keine Kompromissvorschläge gemacht. Dies widerspricht direkt den Behauptungen der SWA.
Die SWA-Anwälte fordern eine vertrauliche und unverbindliche Mediation durch eine dritte Partei. Aufgrund des vertraulichen Charakters dieser erzwungenen Mediation hat die Öffentlichkeit keine Möglichkeit herauszufinden, ob die SWA dieses Verfahren in gutem Glauben eingeleitet hat oder ob es eine Taktik ist, um Macaloneys Prozesskosten in die Höhe zu treiben. Angesichts der widersprüchlichen Erklärungen und Handlungen der SWA bis zu diesem Zeitpunkt ist Macaloney’s misstrauisch gegenüber den Absichten der SWA.
Hintergrund – SWAs Geschichte der Strafklagen
Die Scotch Whisky Association ist seit jeher gegen kleine handwerkliche Brennereien vorgegangen, die ihr familiäres oder lokales schottisches Diaspora-Erbe zelebrieren wollen, darunter die Glenora Distillery in Nova Scotia (siehe unten), und gegen andere in der ganzen Welt mit der Drohung, sie in langwierige, kostspielige Gerichtsverfahren zu verwickeln.
In der Vergangenheit gab es die folgenden internationalen Rechtsstreitigkeiten:
In den USA gehören dazu Glen Fargo Whiskey ND, Virginia Distillery VA und Glen MacDonald Distillery WA.
In Deutschland gehörte dazu auch Glen Buchenbach, wobei der Richter anscheinend übersehen hat, dass Glen ursprünglich ein irisches Wort ist, das von den Schotten und Kanadiern übernommen wurde und nicht nur in Schottland vorkommt. So gibt es zum Beispiel Glendalough Whiskey in Irland und Glen Breton in Kanada.
Auch die Brasserie de Bercloux wurde von den SWA-Anwälten wegen ihrer französisch-schottischen Entente cordiale bedroht!
Die SWA verklagt Macaloney’s wegen angeblich „realer oder fiktiver Namen und/oder Bilder, die an Schottland erinnern“, darunter der Familienname des Eigentümers „Macaloney“, der Begriff „Island“, die gälischen Wörter „Inver“ und „Glen“ (die in Irland, Schottland und Kanada weit verbreitet sind) und „Caledonian“ (der ursprüngliche Name der Provinz British Columbia). Das gälische Wort ‚Glen‘ wurde zuvor vor kanadischen Gerichten nach einem neunjährigen Rechtsstreit, den die SWA gegen die Glenora Distillery, Nova Scotia, verlor, geregelt. Der schottische Whiskykritiker Ralfy meinte kürzlich, dass die Kanadier genauso das Recht haben, ihr schottisches Erbe zu feiern, und dass die SWA und ihre Vorstandsmitglieder kein exklusives Recht haben, sich die schottische Kultur für die Zwecke der schottischen Industrie „anzueignen“. Er sagte auch, dass die Aktionen der SWA, die durch die Gewinne aus schottischem Whisky finanziert werden, nach hinten losgehen und zu einem Boykott von schottischem Whisky führen könnten.
Bei den World Whiskies Awards (WWA) haben Macaloney’s Whiskys die Goldmedaille „Canadian Best Single Malt“ (Glenloy), „Canadian Best Single Malt Single Cask“ (Invermallie) und „World’s Best New Make“ (Peated Expression) gewonnen. Erst nachdem Macaloney’s Whiskys anfingen, Preise und internationale Anerkennung zu gewinnen, reichte die SWA ihre Klage gegen Macaloney ein.
Große multinationale Spirituosenunternehmen bestimmen das Handeln der SWA, verwenden aber weiterhin Namen, die an Schottland erinnern Der SWA-Verwaltungsrat setzt sich aus Vertretern von 16 schottischen Unternehmen zusammen, von denen 15 multinationale große Spirituosenunternehmen sind und eines im Miteigentum eines multinationalen Lebensmittelkonglomerats steht. Sie umfassen DIAGEO (drei SWA-Ratssitze), Pernod-Ricard (zwei Sitze), Edrington (zwei Sitze) und William Grants (zwei Sitze). Im SWA-Rat sind keine handwerklichen Destillateure vertreten. Ironischerweise gehören DIAGEO die in Indien hergestellten Whiskys McDowell’s (gegründet von dem Schotten Angus McDowell) und Bagpiper sowie Pernod-Ricard der in Irland hergestellte Whisky Jameson (gegründet von der schottischen Familie Jameson). Die Whiskys von Macaloney sind alle als „Product of Canada“ gekennzeichnet und tragen die kanadische Adresse von Macaloney auf jeder Flasche.
Die öffentliche Meinung zählt – wie die Öffentlichkeit helfen kann
Das Team von Macaloney’s Caledonian ist davon überzeugt, dass anhaltender öffentlicher Druck auf die SWA ein wirksames Mittel sein kann, um die SWA von seinen Strafklagen gegen handwerkliche Brennereien wie Macaloney’s abzuhalten. Um ein Unterstützungsschreiben zu verfassen, wird die Öffentlichkeit gebeten, eine E-Mail an Graeme Macaloney unter Graeme@MacaloneyDistillers.com mit dem Betreff „SWA assistance“ zu schicken, und er wird die Kontakte zum SWA und seinem Rat vermitteln.
Zwei Indie-Bottlings aus der königlichen Desillerie Brackla stehen heute auf dem Verkostungsplan von Serge Valentin. Doch der schmückende Titel ‚Royal‘ führt nicht automatisch zu überbordender Freude. Beide sind gute Whiskys, und der eine sei etwas besser, meint Serge. Ihre Benotungen auf Whiskyfun, die Sie hier in der Übersicht finden, entsprechen dann auch dieser Beschreibung:
Abfüllung
Punkte
Royal Brackla 10 yo 2007/2017 (59.4%, Distiller’s Art for S.Y.C. Vino & Cigar Company, refill hogshead, 313 bottles)
80
Royal Brackla 12 yo 2006/2018 (48.8%, Valinch & Mallet, bourbon hogshead, 352 bottles)
Im Süden Irlands, an den rauen Klippe des Atlantiks, befindet sich die Clonakilty Distillery in dem gleichnamigen Städtchen. Im März 2019 öffnete die Destillerie offiziell. Die Familie Scully bestellt seit der 8. Generationen Gerstenfelder am Fuße des Galley Head Leuchtturms. Das mediterrane Klima an der Atlantikküste verleiht dem Korn ein besonderes Aroma. Entlang des Wild Altantic Ways zum Leuchtturm kommt man immer wieder an Gerstenfeldern der Familie vorbei.
Ein ganz besonderes Feld liegt unterhalb des Gally Head, direkt auf einer Klippe. Dieses Gerstenfeld befindet sich seit über 300 Jahren im Besitz der Familie Scully. Auch das Lagerhaus der Clonakilty Distillery befindet sich an einem außergewöhnlichen Ort. Es wurde direkt an der Küste auf einer Klippe erbaut. Das Lagerhaus ist so konzipiert, dass viel Luftaustausch stattfindet und sich die Meeresluft verteilen kann. So erhält der Whiskey ein außergewöhnliches Aroma.
Vor zwei Jahren auf einem Bierfestival kam Mareike Spitzer mit Michael Graves von Crossroads Ales & Lagers aus Peiting ins Gespräch. Er hatte ein Stoutbier im Angebot, welches vorher in einem deutschen Whiskyfass lagerte. Eine tolle Kombination. Gleich kamen ihr die Bierkollaboration von Clonakilty mit Brauereien vor allem in Amerika in den Kopf. Während eines Stoutbieres wurden Ideen ausgetauscht und schnell war klar: Wir senden zwei Stout Fässer nach Irland.
Kaum kamen die Fässer bei Clonakilty an, wurde Single Malt Whiskey in die Fässer gefüllt, der vorab in Bourbonfässern reifte. Für ganze 18 Monate erhielt der Whiskey dann sein Finish im Crossroads Imperial Stout Cask. Herausgekommen ist ein toller Single Malt, der sehr harmonisch die Noten des Bourbon- und Bierfasses verbindet. Um keine Aromen zu verlieren, ist die Abfüllung in Fassstärke abgefüllt.
Die Abfüllung ist auf 714 Flaschen limitiert. Außerdem ist sie Teil des Irish Whiskey Wochenendes am 09. + 10.10.2021. Es ist die Sonderabfüllung des Clonakilty Tatingsets.
Auf der Suche nach einer akzeptabl bepreisten Abfüllung mit hoher Verfügbarkeit und von überzeugender Qualität lohnt es sich immer, bei den Brennereien der südafrikanischen Distell Group vorbeizuschauen. Deshalb fielen unsere Auswahl bei den Whiskys des Monats auch bereits auf den 12jährige Bunnahabhain und den gleich alten Tobermory. In diesem Monat bedienen wir uns bei der dritten schottischen Malt-Brennerei der Gruppe. Denn für September 2021 empfehlen wir den Deanston 12 yo.
Was ist der richtige Ort für eine Whisky-Brennerei?
Mit welch schöner Geschichte doch manche Brennerei aufwarten kann! Und hier sprechen wir jetzt nicht von den Stories, die manche Abfüllung begleitet, vielmehr sogar schmücken. Es geht uns um die Standorte der Destillerie. Da wird die legale Herstellung des Whiskys an Orte wieder zurückgebracht, an denen vor mehr als hundert, mancherorts sogar auch einhundertfünfzig Jahren die letzte legale Brennerei schloss. Oder die gewisse Mystik hervorgehoben, die den Ort auszeichnet. In den düsteren Zeiten vor der legalen Destillation kannten die dunklen Gestalten der heimlichen Herstellung diese bereits und nutzten sie. Oder die wunderschöne Aussicht, die manche Brennerei bieten kann. Sicherlich fällt Ihnen sicherlich eine oder sogar gleich mehrere Destillerien ein, die hier passen könnten. Und wir sind uns sehr sicher: Es ist nicht die Deanston Distillery.
Single Malt durch Strukturwandel
Dass die in den Highlands liegende Deanston Distillery bei einer Wahl der schönsten Brennerei Schottlands keinen Spitzenplatz belegen würde, wundert selbst die eingefleischtesten Deanston-Fans sicherlich nicht. Denn die Deanston Distillery ist ja auch keine Brennerei. Sie ist eine Baumwoll-Mühle. Vielmehr war sie es.
In der 1785 erbauten Fabrik am Ufer des Flusses Teith arbeiteten zeitweise mehr als 1.000 Menschen. Die Mühle sowie der Ort Deanston waren landesweit bekannt wegen einiger Innovationen und Erfindungen, die hier ihren Anfang hatten. So soll bereits im Jahr 1813 die Deanston Mill mit Gas beleuchtet worden sein. Deanston kann so das erste Gaswerk im Westen Schottlands vorweisen. Doch wie in vielen anderen Industriezweigen auch führte eine Mischung aus günstiger produzierenden Konkurrenten und Rückgang des Absatzes zu einer Krise. Und die Mühle schloss am 2. April 1965.
Eigentümer James Finlay & Co wandelte dann gemeinsam mit unter anderem dem Whiskybroker Brodie Hepburn aus Glasgow, die Mühle in eine Malt-Whisky-Brennerei um. Die Destillerie öffnete bereits am 17. Oktober 1966. Die umfassende Renovierung dauerte nur neun Monate und kostete £ 300.000. Der hier produzierte Single Malt Whisky fand zwar seine Verwendung in Blended Whiskys. Doch bereits 1971 erschien der erste Single Malt Whisky der Deanston Distellery, allerdings unter dem Namen Old Bannockburn. Nachdem Invergordon Distilers die Brennerei im Jahr darauf übernahmen, war der Single Malt dann auch unter dem Brennerei-Namen Deanston erhältlich.
Unter dem Dach der Distell Group: ungefärbt und ohne Kühlfiltrierung
Die Burn Stewart Distillers übernahmen 1990 die Brennerei, nachdem diese bereits 1982 schloss. Unter dem Dach der Distell Group (die Gruppe übernahm 2013 die Burn Stewart Distillers) bildet Deanston gemeinsam mit Bunnahabhain und Tobermory das Segment Single Malt Whisky. Mit diesen Brennereien teilt Deanston auch die Idee einer ungefärbten Standard-Abfüllung, die mit 46,3 % Vol. abgefüllt ohne Kühlfiltrierung in recht unaufgeregte Flaschen und Umverpackungen kommen. Und auch beim Preis und der Verfügbarkeit macht die Distell Group keinen Untersciedde bei den Dreien. So ist der Deanston 12 yo ebenfalls zu einem Preis um die 40 € erhältlich und im Fachhandel sowie auch im gut sortierten Getränkehandel zu finden. Und hier findet der Deanston 12 ähnlich bepreiste Abfüllungen, die in ihrem Auftreten und Geschmacksprofil deutlich auffälliger daherkommen. Nennen wir es mal ‚modebewusster‘.
Und folgerichtig verwenden wir natürlich, um den Deanston 12yo zu beschreiben, hingegen die Formulierung ‚Alte Schule‘. Seine natürliche Farbe lässt auf den Einsatz von hauptsächlich Ex-Bourbon-Fässern schließen. Auch finden wir in der Nase die typischen Noten von Vanille. Und dazu noch vieles mehr: Ein wenig Honig, Ingwer, reife helle Früchte, würzige Kräuternoten, etwas junges Holz. Alles fein verwoben und harmonisch vereint. Dieser Eindruck setzt sich auch am Gaumen fort. Hier schafft eine deutliche Öligkeit dem Trinkgenuss auch ein formidables Mundgefühl. Der äußerst einladende Malt verabschiedet sich mit einem Finish von Honig, hellen Früchten, einer feinen Bitter-Note sowie einer kräuterigen und holzigen Würze. Der Deanston 12yo vermag sowohl den Whisky-Einsteiger als auch den vermeintlichen wie auch den tatsächlichen Whisky-Experten begeistern.
Ein 2008er Bunnahabhain aus einem First Fill Sherry Hogshead aus dem Hause Signatory Vintage
Die Lost Distillery Imperial von The Single Malts of Scotland, exclusively bottled for Kirsch Import
Auch in dieser Woche heißt es: Alle Infos finden Sie hier, die Preise erfahren Sie beim Händler Ihres Vertrauens.
Sherry, Sherry, Signatory: Single-Cask-Köstlichkeit aus andalusischem Fass
Seltene, hochwertige Holzfässer haben Andrew Symington schon immer fasziniert. Uns auch. Aus den mehr als 10.000 Hogsheads, Butts und Co. umfassenden Warehouses seiner Signatory Vintage Scotch Whisky Company Ltd. haben wir ein vielversprechendes Einzelfass ausgewählt, bei dem Fans maritimer Noten ebenso wie Fruchtliebhaber auf ihre Kosten kommen.
Die einladende, natürlich dunkle Farbe lässt es vermuten: Die Single-Cask-Abfüllung hat Sherryholz gesehen. Der Islay Single Malt Bunnahabhain 2008/2021 verbrachte 13 Jahre vom ersten bis zum letzten Tag im First Fill Sherry Hogshead 1160. Bei fassstarken 59% vol. erhalten Nase und Gaumen eine Intensivkur mit dem komplexen Aromen-Potpourri des Inselwhiskys.
Bunnahabhain 2008/2021 Signatory Vintage Islay Single Malt Scotch Whisky
13 Jahre Dest. 12/03/2008 Abgef. 03/06/2021 Fasstyp: First Fill Sherry Hogshead Fassnr. 1160 286 Flaschen 59% vol. Cask Strength 0,7 Liter Nicht gefärbt Nicht kühlfiltriert
Schlüssel zur „Lost Distillery“: Imperial Single Cask von The Single Malts of Scotland
2013 verschwanden sie für immer aus der Speyside – die meisten Gebäude der Imperial Distillery. Seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert, genauer gesagt dem Jahr von Queen Victorias Diamant-Jubiläum, dem die Brennerei ihren royalen Namen verdankt, hatten ihre roten Aberdeen-Ziegelsteine die Gegend geprägt. Nach rund 100-jähriger Existenz waren die Pot Stills 1998 zum letzten Mal in Betrieb. Aus diesem finalen Jahr stammt die Exklusivabfüllung für die Kunden von Kirsch Import.
Die Essenzen der Imperial Distillery sind extrem selten. Für Imperial 1998/2020 aus der Reihe The Single Malts of Scotland haben sie die Experten des unabhängigen Abfüllers Elixir Distillers eingefangen – und öffnen Genießern so wieder die Tore der „Lost Distillery“. Der geschmeidige, florale Single-Cask-Whisky reifte 22 Jahre lang im Barrel. Unverfälscht abgefüllt in angenehmer Fassstärke von 46% vol. ergab das Eichenfass nur noch 121 Flaschen.
Imperial 1998/2020 The Single Malts of Scotland Exclusively bottled for Kirsch Import
22 Jahre Dest. 24/08/1998 Abgef. 25/11/2020 Fasstyp: Barrel 121 Flaschen 46% vol. 0,7 Liter Nicht kühlfiltriert Nicht gefärbt
Irish Whiskey des Jahres – mit diesem Titel zeichnet der Internationale Spirituosen Wettbewerb 2021 den Bushmills Single Malt Irish Whiskey 21 Years Old. Wir gratulieren Bushmills ganz herzlich zu dieser Auszeichnung und präsentieren Ihnen die dazu gehörende Pressemitteilung, die wir heute erhielten:
Irish Whiskey des Jahres – Bushmills Single Malt Irish Whiskey 21 Years Old erhält besondere Ehrung beim ISW 2021
Ein ausgezeichneter Whiskey – Das sieht auch der Internationale Spirituosen Wettbewerb so und krönt 2021 den Bushmills Single Malt Irish Whiskey 21 Years Old zum „Irish Whiskey des Jahres“. Insgesamt reift der Whiskey 21 Jahre zu einem ganz besonderen Tropfen heran, 19 davon in ehemaligen OlorosoSherry- und Bourbon-Whiskey-Fässern sowie zwei weitere in Madeira-Fässern. Dadurch werden ihm Frucht-, Gewürz-, und Röstnoten und ein Geschmack von Nüssen und Rosinen verliehen. Das macht ihn zu einem „exquisite[n] Hauptdarsteller, der Irlands Premium-Whiskeys als stolzes Aushängeschild dient“, wie Meininger, Veranstalter des ISW, schreibt.
Bushmills im Whisk(e)y Test
Seit 2004 kürt Meiningers Internationaler Spirituosen Wettbewerb hochwertige Destillate aus verschiedensten Kategorien und gibt Produzenten somit Feedback zu ihren Produkten und Konsument:innen eine Empfehlung. In diesem Jahr konnte sich die älteste lizenzierte Whiskey-Destillerie der Welt mit Bushmills Single Malt Irish Whiskey 21 Years Old als Irish Whiskey des Jahres 2021 behaupten.
Flüssiges Gold
Dank seiner langen Reifung ist Bushmills Single Malt Irish Whiskey 21 Years Old ein Whiskey von beträchtlicher Tiefe und bietet ein elegantes Zusammenspiel zwischen süß und trocken. Sein edles Case zum Aufklappen unterstreicht den qualitativ hochwertigen Charakter auch Außen und rundet das Gesamtpaket ab. Das macht ihn zum perfekten Geschenk – eben ein ausgezeichneter Whiskey für besondere Anlässe. Das flüssige Gold ist für 164,95 Euro (UVP) beim Fachhändler des Vertrauens oder auf www.ludwig-von-kapff.de erhältlich.
«Drink More… Water»: So einfach und deutlich ist der Titel der neuen Kampagne, die Pernod Ricard im Rahmen ihrer Initiative Responsible Party startet. Alles Weitere finden Sie in der dazu gehörenden Pressemitteilung von Pernod Ricard Deutschland, die wir hier sehr gerne mit Ihnen teilen:
«Drink More… Water»: Kampagne von Responsible Party provoziert mit starker Botschaft
Pernod Ricards Initiative Responsible Party startet mit einer neuen Kampagne durch und ruft junge Erwachsene dazu auf, mehr zu trinken – und zwar mehr Wasser. Der Kampagnenname «Drink More… Water» ist gleichzeitig Kernbotschaft und Aufruf an junge Erwachsene. In Deutschland fällt der Startschuss für die Digitalkampagne Anfang September mit der Verbreitung über bekannte Social Media Kanäle. Zusätzlich sorgt eine Kooperation mit dem Portal für Studenten und Studium Unicum für mehr Reichweite.
Generation Z steht vor Herausforderung
Studienabbrüche, Verlust von Arbeitsplätzen oder Praktika und der große Mangel an sozialen Kontakten sind nur ein paar der Probleme, die als Folgen der Pandemie auftreten und psychische Auswirkungen haben. Vor allem junge Menschen mussten mehr als jede andere Generation unter den weitreichenden Folgen leiden und sich in ihrem Leben stark einschränken. Die Generation Z steht also vor einer besonderen Herausforderung. Einerseits möchte sie das Leben genießen und feiern, andererseits gilt es Verantwortung für sich und andere, gerade im Hinblick auf den Alkoholkonsum, zu übernehmen.
Die Einschränkungen aufgrund der Pandemie werden allmählich wieder aufgehoben. Damit wächst bei der Generation Z das Bedürfnis zu feiern und wieder andere Menschen zu treffen. In dieser Zeit möchte Responsible Party in Zusammenarbeit mit der Agentur Buzzman mit «Drink More… Water» die jungen Erwachsenen auf das Thema „verantwortungsvoller Alkoholkonsum“ aufmerksam machen. Authentische Live-Action-Aufnahmen und die pulsierende Musik der Kampagne fordern Feiernde dazu auf, mehr Wasser zu trinken und Alkohol bewusst zu genießen. Der Ansatz der Kampagne beruht dabei nicht auf Kritik, sondern auf Aufklärung und Sensibilisierung.
Gemeinsam international erfolgreich
Die Initiative Responsible Party wurde 2009 vom Erasmus-Studentennetzwerk und Pernod Ricard ins Leben gerufen. Das gemeinsame Ziel ist es, junge Menschen für verantwortungsvollen Genuss zu sensibilisieren sowie übermäßigen Alkoholkonsum und Alkoholmissbrauch zu reduzieren. Seit dem Start der Initiative konnten durch das Programm über 450.000 junge Leute in 33 Ländern erreicht werden. Vor dem Hintergrund der weltweiten pandemiebedingten Schließungen hat Responsible Party im vergangenen Jahr in mehr als 30 Ländern die digitale Kampagne «Sharing Good Vibes» gestartet, die bisher über sechs Millionen junge Erwachsene erreicht hat.
Die Destillerie Aberlour, in Charlestown of Aberlour in der Speyside gelegen, ist im Besitz des französischen Konzerns Pernod Ricard. Auf dem Heimatmarkt des Eigentümers, in Frankreich, zählen ihre Single Malts zu den meist gekauften. Das mag sicherlich daran liegen, dass Pernod Ricard hier ein Heimspiel hat. Doch auch die Qualität des Whiskys trägt natürlich dazu bei. Dass diese auch bei unabhängigen Abfüllungen und unabhängig vom Alter zu finden ist, zeigt Serge Valentin in seiner heutigen Verkostung. Zwanzig Jahre Unterschied in der Reifezeit liegen zwischen den Beiden. Um welche Indie-Aberlours es sich handelt, und wie ihre Bewertungen auf Whiskyfun ausfallen, können Sie wie gewohnt unserer tabellarischen Übersicht entnehmen:
Die Speyside-Destillerie The Macallan bewies in den letzten Jahren mehrmals, dass sie es versteht, sich und ihre Abfüllungen gekonnt in Szene und in den Fokus zu setzen. Auch mit ihrem neuesten Projekt scheint sie dies zu bestätigen. The Macallan Estate Pioneers Experience ist eine Destillerie-Führung gepaart mit einer im wahrsten Sinne des Wortes theatralischen Reise durch die Geschichte der Brennerei. Ab dem 11. September und für eine Dauer von vier Wochen versetzt The Macallan zweimal täglich seine Besucher in die Zeit, als Captain John Grant im frühen 18. Jahrhundert die spirituelle Heimat von Macallan, das Easter Elchies House, erbaute. Es folgt ein Picknick-Mittagessen am River Spey mit den Pionieren Roderick Kemp, der 1892 die Macallan Distillery übernahm, und seiner Frau Katherine.
The Macallan Estate Pioneers Experience kann über die Website der Brennerei gebucht werden und kostet £70 pro Person. Eine Experience ist auf 12 Personen beschränkt, die alle über 18 Jahre alt sein müssen. Buchungen sind bis zu 24 Stunden im Voraus möglich.
Recht schnell, ohne die gewohnte langatmige Einleitung und somit etwas überraschend startet Ralfy Mitchell seine aktuelle Review #892 direkt mit der Verkostung des Highland Park 10yo Viking Scars. Doch während die obligatorische und hier sinnvolle Wasserzugabe sich ihre nötige Zeit nimmt, widmet Ralfy sich der Destillerie Highland Park, ihren Abfüllungen und den Änderungen im Geschmack und Aussehen in den letzten Jahre. Gerade bei diesen Themen bieten sich für Ralfy die Gelegenheit langer und umfassender Ausführungen. Fast beiläufig bewertet er den Highland Park 10yo Viking Scars mit 81 Punkten. Und stellt in seinem 12:28-minütigen Video auch dar, für welche Zielgruppen solch eine Abfüllung gedacht ist – und für welche eher nicht. Das Video der Review #892 finden Sie wie immer hier im oberen Bereich und natürlich auf Youtube.