1994, Diageo war noch nicht geboren und Royal Lochnagar gehörte noch zu den United Distillers, beauftragte ihr Vorsitzender gleichzeitiger stellvertretende Vorsitzender des Scottish Ballet Lord MacFarlane of Bearsden den schottischen Künstler Norman Edgar mit einer besonderen Arbeit. Auf den Deckel eines Fasses malte er das Abbild der Solotänzerin des Scottish Ballet Nicci Theis in der Rolle der Prinzessin Aurora, der schlafenden Schönheit. Nun, mehr als 26 Jahre später, wird The Sleeping Beauty aufgeweckt, als Teil der prestigeträchtigen Casks of Distinction-Reihe abgefüllt und von Diageo sowie Whisky Auctioneer gemeinsam versteigert. Der Erlös der Auktion kommt dem Scottish Ballet zu Gute.
Das erste Auktionslos umfasst die Flasche Nummer eins und das einzigartige Gemälde von Norman Edgar auf dem Fassdeckel, das Prinzessin Aurora, die schlafende Schönheit, darstellt. Die ersten 10 Lose beinhalten auch exklusive Einblicke hinter die Kulissen des Scottish Ballet. Alle Abfüllungs- und Auktionskosten werden von Diageo und Whisky Auctioneer zur Unterstützung des Scottish Ballet gespendet. Weitere Informationen zum Fass, zur Auktion sowie die Möglichkeit sich zu dieser registrieren zulassen, finden Sie auf der Website des Scottish Ballet.
Im Juli stellte The Macallan den dritten und zugleich letzten Teil ihrer Concept-Reihe vor (wir berichteten). Diese Abfüllung ist für den Travel Retail vorgesehen. Gleichzeitig wurde The Macallan Concept Number 3 auch über ein Los-System auf der Webseite von Macallan vergeben. Die £450 teure Abfüllung entsprang der gemeinsamen Arbeit von The Macallan Whisky Maker Polly Logan und dem Grafikdesigner David Carson. Ín einem Interview mit DFNI stellen die Beiden diesen Prozess ausführlich dar. Sie stellten fest, dass ihre jeweiligen Tätigkeiten gar nicht so weit auseinander liegen. Denn sowohl bei der Whiskyherstellung als auch beim Grafikdesign gehe es darum, neue Ideen zu erforschen und sich von der Umgebung inspirieren zu lassen, wie es The Macallan Whisky Maker Polly Logan formuliert:
“There is a process that we both follow which involves understanding the subject we are going to work on – that was us spending time together here on the Macallan Estate, from then you try and think how that will work – for David that is texture, colour, shapes etc, for me that is in cask type and flavour, a translation of the subject or person or time and connecting each component part with a whisky and then pulling it all together in a final whisky or in a design piece.”
Am Ende war es dann doch mehr als erwartet (wir berichteten): Für ein 30 Jahre altes Fass der The Macallan Distillery wurde ein neuer Weltrekord für ein Einzelfass bei einer Auktion erzielt. Wie Bonhams Hong Kong mitteilt, fiel der Hammer des Auktionators erst bei 4.464.000 HK$, was in etwa 487.235 € entspricht. Ende des letzten Monats, als Bonhams das Fass für ihre Auktion Fine and Rare Whisky vorstellten, erwarteten sie einen Preis zwischen 3.200.000 bis 4.000.000 HK$ (in etwa 350.000 bis 435.000 €).
Foto via Bonhams
Doch nicht nur dieses Ergebnis des Macallan-Fass lässt Bonhams Hong Kong zufrieden auf ihre Auktion schauen. Insgesamt belief sich die Verkaufssumme auf 24,5 Millionen HK$. Die angebotenen Abfüllungen der japanische Brennereien Karuizawa und Yamazaki Whiskys wurden zu 100% verkauft. Die Verkaufsrate für den gesamten Bonhams Fine and Rare Whisky Sale betrug stolze 88%.
Es ist mal wieder Zeit für eine kleine Whiskyfun-Reise um die Whisky-Welt. Serge Valentin verkostet heute Abfüllungen aus Frankreich, Irland, Belgien, Deutschland und Kanada. Fast durchgehend hohe Benotungen vergibt Serge in dieser Session, in der wir neben Waterfords kommendes ‚The Cuvée‘ (wir berichteten) auch die erste Einzelfassabfüllung von Whiskyfolks (wir berichteten) finden. Die fünf heutigen Kandidaten und ihre Punktezahlen auf Whiskyfun in der Übersicht:
Abfüllung
Punkte
Le Breuil ‚Origine‘ (46%, OB, Château du Breuil, France, single malt, +/-2021)
Was für eine Chance! In unserer aktuellen Verlosung können Sie einen Whisky gewinnen, der durch seine Herkunft, sein Alter und sein garantiert erstklassiges Fassmanagement unter den fachkundigen Händen von Gordon & MacPhail eine kostbare Besonderheit ist: Der Glenlivet 1987, abgefüllt in Fassstärke mit 49,2% nach 33 Jahren Reife. Eine von nur 173 Flaschen weltweit gibt es hier exklusiv auf Whiskyexperts zu gewinnen – dank unseres Partners Kirsch Import.
Spielen Sie mit – eine solche Chance kommt nicht so schnell wieder! Wie Sie gewinnen können, erfahren Sie untenstehend, nach einigen Worten zu Gordon & MacPhail und der exquisiten Abfüllung, die Ihnen beim Beantworten unserer Gewinnfrage helfen:
Gordon & MacPhail: seltene Whisky-Abfüllungen renommierter schottischer Brennereien
Ein kleiner Kaufladen für Tee, Wein und Spirituosen in der South Street im schottischen Elgin – das ist der Ursprung des unabhängigen Abfüllers Gordon & MacPhail. Seit seiner Gründung hat sich das Familienunternehmen zu einem internationalen Experten in der Reifung besonderer Scotch Whiskys entwickelt. Gordon & MacPhail kaufen frische Destillate schottischer Brennereien und lagern diese New Makes zum Teil über mehrere Generationen in ihren eigenen Fässern – für 8, 20 oder neuerdings bis zu 80 Jahre , für den ältesten Single Malt Scotch der Welt. Insgesamt lässt der Abfüller die Destillate häufig länger reifen als in der jeweiligen Brennerei üblich. Eine Spezialität des Familienunternehmens sind Sherry-Fässer aus Jerez in Spanien und Ex-Bourbon-Casks von einer befreundeten Küferei im nahegelegenen Craigellachie.
Expertise aus einer Hand: familiengeführt seit Ende des 19. Jahrhunderts
Das Geschäft Gordon & MacPhail wurde 1895 von James Gordon und John Alexander MacPhail gegründet und später von ihrem Angestellten John Urquhart übernommen. Der begann erstmals eigene Fässer zu kaufen und sie bei renommierten Brennereien – darunter Glenlivet, Glen Grant und Linkwood – befüllen zu lassen. Gordon & MacPhail ist noch heute in der Hand der Familie Uruqhart. Diese ist inzwischen auch Inhaber einer eigenen Brennerei: der Benromach Destillerie – nur 12 Meilen von ihrem Shop in Elgin entfernt.
Gordon & MacPhail in Elgin
Ausnahme-Whiskys: Single Malt Scotch – bis zu 80 Jahre gereift
Gordon & MacPhail veröffentlichen ihre Abfüllungen in verschiedenen Kollektionen. Eine davon ist die „Discovery Range“, die Single Malts von unterschiedlichen Brennereien umfasst und rund um die Geschmacksprofile Rauch, Sherry und Bourbon aufgebaut ist. Kennzeichen der „Distillery Labels“ Range sind historische Etiketten von einigen der beliebtesten Destillerien Schottlands. Whiskys der Reihe „Connoisseurs Choice“ sind Abfüllungen in kleinen Auflagen – die dementsprechend stark limitiert und gefragt sind. Sie werden mit 46 % vol. oder in Fassstärke und zum Teil mit einem Wood Finish abgefüllt.
Letzterer Reihe gehört der Glenlivet 1987/2020 an. Stolze 33 Jahre gönnte Gordon & MacPhail dem Speyside Single Malt im Fass. Dafür wählte man ein Refill American Hogshead aus, in dem die Scotch-Whisky-Rarität komplexe Aromen von grünem Apfel und dunklem Honig, Orangenzesten, braunem Zucker und frisch gemahlenem schwarzen Pfeffer entwickelte.
Nur 173 Flaschen existieren von der edlen Abfüllung aus derselben Brennerei wie der älteste Single Malt Scotch der Welt – wir verlosen exklusiv ein Exemplar des Glenlivet 1987/2020 von Gordon & MacPhail im Wert von über 700 Euro!
Glenlivet 1987/2020, Speyside Single Malt Scotch Whisky (49,2% vol. Cask Strength, 0,7 Liter): 33-jährige Reifung im Refill American Hogshead; komplex mit hellen Früchten wie Apfel und Birne sowie Orangenzesten, mit der malzigen Süße von dunklem Honig und braunem Zucker und der Würze von schwarzem Pfeffer; weder gefärbt noch kühlfiltriert; limitiert auf 173 Flaschen.
Und so gewinnen Sie den Glenlivet 1987 von Gordon & MacPhail im Wert von über 700 Euro:
Beantworten Sie folgende Gewinnfrage: Wie lange ist der älteste Scotch Single Malt der Welt, ebenfalls ein Glenlivet von Gordon & MacPhail, gereift?
a. 40 Jahre b. 50 Jahre c. 80 Jahre
Ihre Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „Glenlivet“!
Unter allen Einsendungen mit der richtigen Antwort und dem richtigen Betreff, die uns bis 12. September 2021, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinner der Preise und geben sie am 13. September 2021 bekannt. Die Gewinne werden durch unseren Partner Kirsch Import versendet.
Pro Haushalt ist nur eine Teilnahmemail möglich!
Teilnahmebedingungen:
Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt, die Gewinnfrage beantwortet und seine Antwort mit dem Betreff „Glenlivet“ einsendet sowie das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 12. September 2021, 23:59 Uhr. Der/die Gewinner*in werden am 13. September 2021 auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts und Kirsch Import sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Gewinn wird von Kirsch Import versendet, wir übermitteln dafür die Gewinneradressen an das Unternehmen. Diese Daten werden dort wie alle Adressdaten bei uns nach Abschluss des Gewinnspiels sofort und unwiederbringlich gelöscht.
Hinweis zum Datenschutz: Wir erheben nur jene Daten von Teilnehmern, die für die Abwicklung des Gewinnspiels nötig sind (Name, email-Adresse und Postanschrift). Alle in diesem Zusammenhang erhobenen Daten werden nach Abschluss des Gewinnspiels und der erfolgreichen Versendung des Preises ausnahmslos gelöscht und weder für unsere Zwecke weiterverwendet noch an Dritte weitergegeben. Unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier.
Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden – und geben uns auch die Erlaubnis, Ihren Namen und Wohnort im Falle des Gewinns auf unserer Seite veröffentlichen zu dürfen.
Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen! Herzlichst, Ihr Whiskyexperts-Team
Ein etwas anderer Irischer Whiskey stand im Mittelpunkt unseres neuen Gewinnspiels: Wie verlosten für Sie 3 Flaschen des Slane Irish Whiskey – anlässlich der Übernahme ins offizielle Portfolio des Unternehmens Brown-Forman Deutschland (wir berichteten hier).
Wieder einmal möchten wir uns für die zahlreichen Einsendungen bedanken – unsere Glücksfee hatte jede Menge Arbeit, um die drei Gewinner aus den Zuschriften zu ziehen. Aber jetzt stehen die Glücklichen fest.
Bevor wir Ihnen sagen, wer von Ihnen eine der drei Flaschen gewonnen hat, wollen wir Ihnen natürlich, um die Spannung noch etwas zu erhöhen, Ihren Preis nochmals genauer vorstellen:
Slane Irish Whiskey
Slane Irish Whiskey – ein Triple Casked Blended Whiskey – ist die innovative Interpretation des klassischen Irish Whiskeys. Sein Charakter hebt ihn von vielen traditionellen Blended Irish Whiskeys ab. Durch das sorgfältige Mischen von drei in unterschiedlichen Fässern gereiften Whiskeys erhält Slane Irish Whiskey sein einzigartig vielfältiges Geschmacksprofil: Er reift in neuen Fässern aus amerikanischer Eiche, Bourbon-Fässern aus den USA sowie Oloroso Sherry-Fässern aus Spanien. Dabei entstehen Vanille-, Toffee- und Röstaromen, die auf den Geschmack süßer Trockenfrüchte treffen.
Die schwarze Flasche im markanten Design symbolisiert die Herkunft des Whiskeys: Die Slane Distillery liegt auf dem Anwesen von Slane Castle, dessen symmetrische Bauweise sich in der Flaschenform wiederfindet; das eingeprägte Siegel der Heugabel ist dem Wappen der Familie Slane entnommen. Die gesamte Gestaltung steht sinnbildlich dafür, was Slane Irish Whiskey auszeichnet: ein souveräner, selbstbewusster Whiskey, der seinen eigenen Weg geht.
Die Wurzeln der neu gegründeten Slane Distillery führen auf den Zusammenschluss zweier traditionsreicher Familien zurück: die amerikanische Familie Brown, deren Vorfahren 1870 die heute weltweit Spirituosen distribuierende Brown-Forman Corporation in Louisville/Kentucky gründeten; und die irische Familie Conyngham, seit über drei Jahrhunderten Besitzer von Slane Castle und ebenfalls mit Leidenschaft der nachhaltigen Whiskeyproduktion verpflichtet. Von ihr erwarb die Brown-Forman Corporation im Jahr 2015 die Slane Castle Irish Whiskey Company, die zu diesem Zeitpunkt die Whiskeyproduktion ausgesetzt hatte. Nach dem Kauf entstand auf dem Anwesen der Familie Conyngham direkt neben dem Schloss die Slane Distillery, wo die Brown-Forman Whiskeyexperten gemeinsam mit den Schlossherren Henry Conyngham und seinem Sohn Alex den einzigartigen Slane Irish Whiskey entwickelten.
Der Ort Slane ist auch Rock-Fans auf der ganzen Welt ein Begriff: Hier rief Henry Conyngham 1981 das berühmte Slane Castle Festival ins Leben, das Jahr für Jahr zahlreiche Rock-Begeisterte auf das idyllische Gelände des Anwesens zieht und bisher über eine Millionen Besucher begeistert hat. Das Dorf Slane liegt 45 Minuten nördlich von Dublin im Boyne River Valley und zählt rund 1400 Einwohner.
Slane Irish Whiskey wird bevorzugt pur oder als Longdrink mit Ginger Ale getrunken. Noch jung auf dem Markt, wurde Slane Irish Whiskey schon mehrfach preisgekrönt: Zuletzt wurde er 2020 sowohl bei der San Francisco World Spirits Competition in der Kategorie Blended Irish als auch bei den Global Bartender Brand Awards im Geschmack mit einer Goldmedaille ausgezeichnet.
Und die drei Gewinner von je einer der Flaschen Slane Irish Whiskey sind:
Jens Feinen aus 04318 Leipzig Peter Dorscht aus 97437 Haßfurt Mario Creyels aus 52223 Stolberg
Wir gratulieren ganz herzlich! Die Gewinne werden durch Whiskyexperts noch heute versendet – aus Österreich kann das aber trotzdem etwas länger dauern, wir bitten um Verständnis.
Wenn Sie die Glücksfee diesmal nicht ausgesucht hat – keine Bange. Schon heute geht es mit unserem nächsten Gewinnspiel weiter, und das hat es wieder in sich! Seien Sie gespannt!
Willkommen zur 247. Folge der Whiskyvideos und Podcasts der Woche. Wie immer bringen wir in ihr Beiträge aus dem deutschen Sprachraum zum „Wasser des Lebens“, die uns von den Vloggern und Podcastern zugesendet wurden. In den Videos werden sowohl neue als auch ältere Abfüllungen verkostet – alles nach dem eigenen Ermessen der Verkoster und ohne kommerziellen Hintergrund.
Die Liste der teilnehmenden Vlogs ist nicht fix: Wenn Sie meinen, dass Ihr Video ebenfalls dazu gehören sollte, dann können Sie unten herausfinden, wie das möglich wäre.
In der Ausgabe 247 finden Sie neun neue Videos:
Whisky Helden – Lindores Abbey MCDXCIV Single Malt Whisky
Whisky Evening – Longmorn 18 Whisky
WhiskyJason – Bunnahabhain 2009/2020 Vikings Series
Friendly Mr. Z. – Glenmorangie Cognac Cask Finish
Whiskynotes CS – Bunnahabhain 2001 Marsala Finish
The Bourbon Diaries – Old Grand Dad 114
World Wide Whisky – Glenrothes 1996 Cadenhead 22 Jahre
The Whisky Waiter – Glenmorangie 13 Jahre Cognac Cask Finish
Whisky Enjoy – Larceny Kentucky Straight Bourbon
Wie wir die Beiträge aussuchen: Die Videos und Podcasts werden uns zugeschickt. Wir treffen dabei keine Auswahl außer jener, dass die von uns gezeigten Blogger/Vlogs schon länger aktiv sein sollten, eine gewisse Anzahl Follower/Hörer/Leser haben. Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann.
Wollen Sie mit Ihrem Beitrag dabei sein? Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu jeweils bis Freitag, 12 Uhr an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird. Bitte halten Sie die eingereichten Videos auch werbefrei, sprich keine Links und Kaufaufforderungen im Video. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!
Wir freuen uns, Ihnen jeden Sonntag ein Stück einer wunderbaren Geschichte über Schottland, Whisky und das Reisen vorstellen zu dürfen: Exklusiv auf Whiskyexerts präsentieren wir Ihnen Whisky Cycle, das neueste Buch von Uli Franz, als Fortsetzungsgeschichte.
Uli Franz lebt als Schriftsteller im Chiemgau und auf der dalmatinischen Insel Brac’. Von 1977-80 arbeitete er als Zeitungskorrespondent in Peking. Über China und Tibet veröffentlichte er zahlreiche Bücher. Zuletzt erschienen Radgeschichten und „Die Asche meines Vaters“ (Rowohlt Verlag).
Das BuchWhisky Cycle – Eine Radreise durch Schottland (ca. 320 Seiten) ist momentan in der ersten Auflage vergriffen – über Neuigkeiten zu Bestellmöglichkeiten werden wir Sie natürlich rechtzeitig informieren.
Die Radtour zu 17 schottischen Destillerien. Karte von Alba Collection
Whisky Cycle – Eine Radreise durch Schottland von Uli Franz (Folge 39)
Ganz ohne Beflaggung kam hier das Visitors Center aus. Dafür staunte ich nicht schlecht über den italienischen Lifestyle in Laufstegformat. Solides, gebürstetes Metall gab einer luftigen Glasfront Halt und edle Hölzer formten Tische und Bänke, vom Ambiente bis zu den verwegen kurzen Kilts der attraktiven Serviererinnen war alles topmodern wie in Mailand oder Florenz. Auch was den Kaffee anging, bekam man einen alles krönenden Cappucino aus viel Arabica und einem Schippchen Robusta – eben auch eine Art von Blend. Was die geistigen Getränke anging, sollten allerdings Wünsche offen bleiben.
Mein erstes Dram war der Glen Grant „The Major’s Reserve“, ein Single Malt ohne Altersangabe, dafür leicht, fruchtig und preisgünstig. Nun ist ein NAS Whisky, ein no-age-statement-whisky, nicht nach jeder Art von Geschmack, denn es handelt sich hier um einen Modewhisky, der noch nicht allzu lange unter dem Deckmantel „Kreativität“ verkauft wird. Da heutzutage viele Brennereien einen NAS Malt anbieten, muss man wissen, was es mit jenem „zeitlosen“ Whisky auf sich.
Der Master Blender einer Destillerie entdeckt, dass von einer Edition der Fassbestand ausläuft, also nicht mehr genug Reserve am Lager ist, um einen ganzen Jahrgang zu bestreiten. Sozusagen aus der Not heraus, erschuf ein findiger Kopf NAS und mischte nach einer vorgegebenen Rezeptur die Whiskyreste aus unterschiedlich lang gelagerten Fässern. Diese Restbestände können Abfüllungen mit einer Reifezeit von vier, fünf bis acht Jahren sein. Da das Alter nicht mehr auszumachen ist, sprechen kritische Stimmen beim NAS Trend von einem Marketing-Trick und ehrlich gesagt, ist diese Kritik an einer „zeitlosen“ Edition nicht von der Hand zu weisen: junge Abfüllungen werden gemischt, erhalten tolle Titel und vielleicht als Zugabe noch eine homöopathische Dosis der verdunkelnden Lebensmittelfarbe E 150 und schon gewinnt der Käufer den Eindruck, er hätte einen gut gereiften, älteren Malt super günstig erworben.
Im Auge erschien mir der Bestseller von Glen Grant heller als strohblond und wie ich ihn im Glas kreiseln ließ, tänzelte er einmal kurz um die eigene Achse und schon sank er matt zu Boden. Erwartungsvoll hob ich das Glas an die Nase, sofort grüsste ein Kitzel, und unter dem Nasendach kamen Aromen von reifen Äpfeln an. Auf der Zunge und im Rachenraum dominierte Vanille. Der Nachklang war wie eine steile Rutschbahn, über die die nussigen und malzigen Töne rasch verschwanden. Leicht, allzu leicht, verflogen die Aromen und schnell vergaß der Mund die Begegnung, weil sie sich eher als Speed Dating, denn als ein Rendezvous entpuppte. Zwei Stützräder gab ich dem Einsteiger-Malt aus den besagten Gründen.
By S8z11 – Own work, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=12115254
Auch wenn das erste Dram kein Aufputscher war, kam ich doch ins Schwitzen. Nicht von den 40 % vol. wurde mir heiß, sondern vom Sonnenschein auf der Terrasse. Im Tal von Grant herrschten bereits sommerliche Temperaturen, aber niemals wäre ich auf die Idee gekommen, ein Dram auf Eiswürfeln zu verkosten. Whisky on the rocks mag kühlen, aber die Eiseskälte im Glas killt den feinen Geschmack und tötet die Aromen. Whisky, das ist für mich ein ehernes Gesetz, trinke ich immer handwarm, selbst wenn die Sonne noch so brezelt. Sollte ich mal wieder ins Schwitzen kommen, bestelle ich ein kühles Blondes, einen Cocktail oder einfach stilles Wasser. Bei sommerlichen Temperaturen ist es angebracht, einen handwarmen Whisky mit einigen Spritzern gekühltem Wasser zu verdünnen, dafür gibt es die Pipette oder das Karaffenwasser. Da eine Verkostung mit Schweißperlen auf der Stirn eher Stress als Genuss bedeutete, zog ich mich für die zweite Kostprobe in den klimatisierten Pavillon des Visitors Center zurück.
Auch der zweite Glen Grant brachte es auf leichte 40 % vol. und war zehn Jahre lang ausschließlich in wiederbefüllten Bourbonfässern gereift. Als ich diese Historie hörte, überraschten mich die fruchtig-lieblichen Aromen und die durchdringende Vanille nicht. Bestimmend füllte die cremige Süße der Vanille das Nosing Glas, in dem sich der hellblonde Malt eher wässrig als ölig wiegte. Am Gaumen öffnete sich intensiver als beim Major’s Reserve ein Früchtekorb aus Feige, Apfel, Birne und Quitte. In den Backentaschen schmeckte ich noch Schokolade aus geröstetem Malz heraus. Beim zweiten Schluck, den ich kaute und im Mund so lange hin und her schob, bis der Speichel einschoss, offenbarte sich nochmals dunkle Schokolade. Schließlich beförderte ich ihn schmatzend, wofür ich mich als kritischer Verkoster nicht zu schämen brauchte, in Richtung Gaumenzäpfchen. Der abfließende Alkohol war mild und ohne Kratzen und Brennen sammelte er sich als Wärmepaket im Abgang zum Magen. Drei Stützräder lautete das Fazit für das zweite Dram und als Erkenntnis bleibt zu vermelden: beide Glen Grants eignen sich als Lunch Whisky, als Digestif und auch als Espresso-Begleiter.
So beschäftigt wie ich mit meiner Verkostung war, vergaß ich alles, was um mich herum geschah. Nun ja, viel war das nicht, auch in Rothes herrschte noch Vorsaison und den Pavillon bevölkerten nur wenige Besucher.
Ohne es zu merken, waren meine Examination, das Glasheben und Gegen-das-Licht-Schauen, das Schnüffeln, Riechen und Kauen, und dann das Notieren der sensorischen Eindrücke, all mein Tun, aus dem Hintergrund beobachtet worden. Vertieft in meine Notizen, hob ich überrascht den Kopf, als unerwartet eine Frauenstimme neben mir ertönte: „Werter Herr, anscheinend wollen Sie es genau wissen! Recht anspruchvoll erscheint mir ihr Tasting, sind Sie aus beruflichen Gründen hier? Oder gar von der Konkurrenz? Wie dem auch sei, ich habe auf jeden Fall für Sie etwas Besonders vorbereitet. Übrigens, ich heiße Isabella!“
„Hallo, das ist aber eine Überraschung!“ Hastig klappte ich mein Tagebuch zu und während ich den Stift weglegte, schoss mir die Röte ins Gesicht. Nicht vom Feuerwasser, auch nicht von der Süße des gurrenden Zungenschlags, sondern vom Anblick der jungen Whiskyfee im grünbraun karierten Kilt, dessen Saumlänge einen Blick auf atemberaubende Beine erlaubte. Die kurzberockte Isabella lächelte und erklärte: „Ein Malt zum 170. Jubiläum von Glen Grant. Abgefüllt im Jahr 2010 in Fassstärke mit 46 % vol.“
Ihre Ankündigung hörte sich verlockend an, freudig erregt und dankbar nickend ergriff ich die Gabe, die sie mir auf einem winzigen Tablett servierte. Während sie einen diskreten Schritt zurücktrat, schwenkte ich das Nosing Glas in der Rechten und sah hinein. Der Jubiläumswhisky zeigte Bernstein pur und wie ich ihn rotieren ließ, leckte seine Öligkeit am Glasbauch und lief in Streifen klebrig abwärts. Sein Bouquet brachte den Duft von Rosinen, Feigen und viel Vanille in die Nase und gleich darauf wurde die geatmete Fruchtigkeit vom Gaumen bestätigt. Eine zungenschwere Cremigkeit, voller Zimt und Pfirsich, belegte den Mundraum und setzte sich dort fest, als sei dieser Ort ihr Zuhause. Im Abgang war ein Anflug von geräuchertem Schinken und auch Röstaromen zu entdecken, die sich aber dezent in den Reigen von Zimt, Pfirsich und Orangen einfügten. Aus dem eingehauchten Rauchgeschmack schloss der Detektiv in mir, dass das Finish für einen Monat oder so in einem Refilled-Cask mit Torfwhisky vollzogen worden war. Die mit Rauch veredelte Frucht in seinem Bouquet war so komplex und harmonisch verwoben, dass mir der dritte Glen Grant wie eine Rhapsodie der Fruchtigkeit vorkam und ich ihn frohlockend mit vier Stützrädern bewertete. Zu meiner eigenen Überraschung war mir bereits am ersten Tag in Speyside ein perfekter Schluck auf die Zunge gekommen und selbstredend erkor ich den Glen Grant, 170th Anniversary, 2010, zum vierten perfect dram auf der schottischen Reise.
Da die spendable Dame immer noch an meiner Seite ausharrte und mich wie einen Ehrengast betreute, fragte ich sie nach dem Geheimnis der milden Whiskys ihrer Firma.
„Alle Glen Grants“, sagte sie und zeigte auf das Regal am Tisch, „sind für ihre sanfte Note berühmt, die von Brennblasen mit einem schlanken ‚Schwanenhals‘ herrührt. Aber nicht nur daher! Wir sind auch stolz auf eine Besonderheit, den sogenannten spirit purifier. Das ist ein wassergekühltes Gefäß, das hinter der Krümmung des ‚Schwanenhals’ sitzt. In diesem kleinen Kupferkessel werden die aufsteigenden alkoholischen Dämpfe abgekühlt und ein gewisser Anteil des Alkohols wird über eine dünne Rohrleitung wieder zurück in die Blase gelenkt und nochmals gebrannt. Klingt kompliziert, ist aber nur eine ausgeklügelte Technik, die allerdings den Effekt hat, dass der new make milder und fruchtiger wird, was letztendlich unser Markenzeichen ist. Vermutlich ist Ihnen auch bekannt, dass die alkoholischen Dämpfe beim Aufsteigen leichter werden und auf jedem Meter Fuselöle und metallische Bestandteile verlieren. Diese unguten Bestandteile des Brands fließen innen an den hohen Kupferwänden wieder zurück und werden Rückfluss genannt. Unser stillman, Mister Gormock, vergleicht gern den Rückfluss mit Sodbrennen, wobei ja auch die Verdauungssäfte aus dem Magen zurück in die Speiseröhre fließen und für Aufstossen und flammendes Brennen sorgen. Dieses Übel haben wir mit dieser Technik eliminiert.“
Als ich noch wissen wollte, woher sie kommt, antwortete die schwarzgelockte Isabella frank und frei: „Aus Katalonien.“
War diese junge Schönheit womöglich das späte Kind einer in grauer Vorzeit geraubten Katalanin? Unterwegs hatte ich mich schon mehrmals gefragt, ob die Altvorderen der Schotten, die Kelten und Wikinger, die ja umherziehende Krieger waren, Bräute von fernen, auch südländischen Gestaden in die Highlands verschleppt hatten?
„Aber nein!“, sagte sie lachend und zwischen dem Schwung ihrer Lippen blitzten helle Zähne, als ich schmunzelnd diesen Gedanken offenbarte. „Es war genau umgekehrt, ich fand meine Liebe auf Mallorca und folgte ihr freiwillig hierher.“
Nach drei Drams zur Lunchtime fühlte ich mich in der Schwüle der ersten Junitage ziemlich schlapp und entschloss mich zu einem Ausnüchterungsgang durch den schattigen Glen Grant Garten. Schon auf den ersten Metern über knirschenden Kies ermüdeten die Beine derart, dass ich vom Weg abwich und mich hinter einem Rhododendron auf den Rasen legte – und prompt einnickte. Länger als eine Stunde musste ich auf dem grünen Teppich geschlafen haben, denn der Schattenriss des Strauchs war merklich gewandert. Die vorgerückte Sonne hatte mich wachgekitzelt, aber darüber war ich ihr nicht böse, hatte ich doch am Nachmittag noch etwas vor.
Heiß war es in den Tälern von Speyside geworden, ganz unspektakulär hatte das Thermometer die 20 Grad überklettert. Endgültig lagen die kühlen Tage hinter mir, die warme Jacke brauchte ich ab jetzt nicht mehr, auch nicht die thermische Überhose aus Elastan. Ich streifte sie ab und verstaute sie voller Genugtuung ganz tief in der Gepäcktasche. Ab sofort genoss ich die Freiheit einer Radhose mit kurzem Bein.
Vom Frischluftnickerchen ertüchtigt, schlenderte ich zu meinem parkenden Rad und schwang – wie gewohnt – das rechte Bein über die Stange und geschmeidig ging es mit dem ersten Pedaltritt los. Sanft fiel die Straße ab, durch eine schattige Allee, nur einige hundert Meter weiter, schon sah ich mein Etappenziel – die Metallfabrik Forsyths, die auf meiner To-do-Liste als nächstes abzuhaken war.
Im Jahr 1890 gründete Alexander Forsyth eine Schmiedewerkstatt in Rothes, im Herzen von Speyside, weil in den umliegenden wasserreichen Tälern neue Whisky-Manufakturen zu Hauf gebaut wurden: Destillerien, die Brennblasen und das ganze Zubehör zum Whiskymachen brauchten. Rückblickend betrachtet, lohnte sich das Investment in die ländliche und abgelegene Region allemal – heute ist Forsyths eine Weltfirma für Destillationsgerätschaften aller Art.
Als ich am Fabriktor vorfuhr, war mir sofort klar: hier ging es richtig zur Sache. In der langgestreckten Fabrikhalle mit dem staubblinden Fensterband beschäftigte man sich nicht mit Klein-Klein, sondern hier ging es um die Fertigung von gewaltigen Werkstücken, von denen die allermeisten aus Kupfer bestanden und nur wenige aus Edelstahl. Das Poltern und Wummern von Stanzhämmern schallte über den Fabrikhof, und Rauchwolken vom Schweißen quollen durch das offene Hallentor. Schon zuckelte ein Deckenkran unter dem Hallendach entlang – ich glaubte, nicht recht zu sehen, an schweren Ketten hing der gewaltige Kessel einer halbfertigen Brennblase aus glänzendem Kupfer in der Luft. Noch fehlten an ihr der Schwanenhals und der Brennhut. Der Kranführer hupte markerschütternd, um die Arbeiter im Gefahrenbereich zu warnen. Helme und floreszierende Signalwesten trugen sie alle zur Einhaltung der Sicherheitsbestimmungen. Der gehämmerte Kupferbauch, der wie eine übergroße Schmuckkugel durch die Halle schwebte, schien vor dem russgeschwärzten Hintergrund zu glühen, als käme er geradewegs aus der Gießerei. Das warme Rot des frischgetriebenen Kupfers sah ungemein ästhetisch aus. Wirklich, das kupferne Werkstück war ungemein fotogen, und gleich zückte ich das Handy. Aber allein die Schönheit konnte doch nicht der Grund für den Einsatz von Kupfer im Destillationshandwerk sein, dafür musste es noch andere Gründe geben.
Und wirklich, ich wurde aufgeklärt: Kupfer hat eine sehr, sehr gute Wärmeleitfähigkeit, diese sei fünfundzwanzigmal höher als die von Edelstahl. Doch das sei nicht der Hauptgrund, entscheidend sei seine chemische Eigenschaft, die Blausäure, die den Brand nach Mandel und Marzipan riechen lässt, zu binden und außerdem die metalligen und fleischig riechenden Aromen dazu. Kupfer reinige wie kein zweites Metall den Brand von vielen üblen Schwefelverbindungen. Auch sei es im Gegensatz zu Eisen weich und biegsam, demnach bestens geeignet für die Herstellung runder Formen – von Glocken, Birnen und Ballons. Schließlich sei Kupfer nicht magnetisch und harmoniere vorzüglich mit anderen Metallen.
Dank meines Besuchs bei Lagavulin wusste ich, dass Brennblasen mit einem kurzen Hals für einen wilden Brand sorgen, während die bauchigen Blasen mit dem säulenartig langen Hals – 5,4 m hoch ist Schottlands höchste bei Glenmorangie[1] – einen sanften Brand liefern. Ein Nachteil des Kupfers soll an dieser Stelle nicht verschwiegen werden: die Kupferminen sind nicht unerschöpflich und das Recycling reicht bei weitem nicht aus. So ist der Weltmarktpreis für eine Tonne reines Kupfer auf 6.500 Euro geklettert, was zur Folge hat, dass eine mittelgroße Brennblase 80.000 bis 100.000 Euro kostet.
Die wenigsten Whiskytouristen, die sich mit ihren Handys und Kameras um diese fotogenen Models scharen, wissen, dass die rötlich schimmernde Kupferhaut mit einem Schutzlack überzogen ist, denn das rote Edelmetall oxidiert und bildet mit den Jahren eine giftgrüne Patina, wie wir sie von Kirchturmdächern kennen.
Ein etwas anderer Irischer Whiskey steht im Mittelpunkt unseres neuen Gewinnspiels: Wie verlosen für Sie 3 Flaschen des Slane Irish Whiskey – anlässlich der Übernahme ins offizielle Portfolio des Unternehmens Brown-Forman Deutschland (wir berichteten hier).
Das Gewinnspiel läuft nur noch bis morgen, Sonntag – also spielen Sie jetzt mit und sichern Sie Ihre Chance!
Der mit 40% vol. abgefüllte Whiskey stammt aus drei verschiedenen Fassarten und zeigt dadurch viele unterschiedliche, aber harmonisch aufeinander abgestimmte Geschmacksnoten. Laut dem Unternehmen interpretiert er mit seinem Stil die Traditionen irischen Whiskeys auf neue Weise
Bevor wir Ihnen sagen, wie Sie eine der drei Flaschen gewinnen können, wollen wir Ihnen natürlich Ihren Preis noch genauer vorstellen:
Slane Irish Whiskey
Slane Irish Whiskey – ein Triple Casked Blended Whiskey – ist die innovative Interpretation des klassischen Irish Whiskeys. Sein Charakter hebt ihn von vielen traditionellen Blended Irish Whiskeys ab. Durch das sorgfältige Mischen von drei in unterschiedlichen Fässern gereiften Whiskeys erhält Slane Irish Whiskey sein einzigartig vielfältiges Geschmacksprofil: Er reift in neuen Fässern aus amerikanischer Eiche, Bourbon-Fässern aus den USA sowie Oloroso Sherry-Fässern aus Spanien. Dabei entstehen Vanille-, Toffee- und Röstaromen, die auf den Geschmack süßer Trockenfrüchte treffen.
Die schwarze Flasche im markanten Design symbolisiert die Herkunft des Whiskeys: Die Slane Distillery liegt auf dem Anwesen von Slane Castle, dessen symmetrische Bauweise sich in der Flaschenform wiederfindet; das eingeprägte Siegel der Heugabel ist dem Wappen der Familie Slane entnommen. Die gesamte Gestaltung steht sinnbildlich dafür, was Slane Irish Whiskey auszeichnet: ein souveräner, selbstbewusster Whiskey, der seinen eigenen Weg geht.
Die Wurzeln der neu gegründeten Slane Distillery führen auf den Zusammenschluss zweier traditionsreicher Familien zurück: die amerikanische Familie Brown, deren Vorfahren 1870 die heute weltweit Spirituosen distribuierende Brown-Forman Corporation in Louisville/Kentucky gründeten; und die irische Familie Conyngham, seit über drei Jahrhunderten Besitzer von Slane Castle und ebenfalls mit Leidenschaft der nachhaltigen Whiskeyproduktion verpflichtet. Von ihr erwarb die Brown-Forman Corporation im Jahr 2015 die Slane Castle Irish Whiskey Company, die zu diesem Zeitpunkt die Whiskeyproduktion ausgesetzt hatte. Nach dem Kauf entstand auf dem Anwesen der Familie Conyngham direkt neben dem Schloss die Slane Distillery, wo die Brown-Forman Whiskeyexperten gemeinsam mit den Schlossherren Henry Conyngham und seinem Sohn Alex den einzigartigen Slane Irish Whiskey entwickelten.
Der Ort Slane ist auch Rock-Fans auf der ganzen Welt ein Begriff: Hier rief Henry Conyngham 1981 das berühmte Slane Castle Festival ins Leben, das Jahr für Jahr zahlreiche Rock-Begeisterte auf das idyllische Gelände des Anwesens zieht und bisher über eine Millionen Besucher begeistert hat. Das Dorf Slane liegt 45 Minuten nördlich von Dublin im Boyne River Valley und zählt rund 1400 Einwohner.
Slane Irish Whiskey wird bevorzugt pur oder als Longdrink mit Ginger Ale getrunken. Noch jung auf dem Markt, wurde Slane Irish Whiskey schon mehrfach preisgekrönt: Zuletzt wurde er 2020 sowohl bei der San Francisco World Spirits Competition in der Kategorie Blended Irish als auch bei den Global Bartender Brand Awards im Geschmack mit einer Goldmedaille ausgezeichnet.
Und so gewinnen Sie eine der drei Flaschen Slane Irish Whiskey:
Beantworten Sie einfach folgende Gewinnfrage: Wofür ist der Ort Slane außer für die Slane Distillery und dem Slane Castle noch berühmt?
a. für sein Rock-Festival b. für die Gänsezucht
Ihre Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „Slane“!
Unter allen Einsendungen mit der Antwort auf die Gewinnfrage und dem richtigen Betreff, die uns bis 29. August 2021, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinner der Preise und geben sie am 30. August 2021 bekannt. Die Gewinne werden durch Whiskyexperts versendet – aus Österreich kann das etwas länger dauern, wir bitten um Verständnis.
Pro Haushalt ist nur eine Teilnahmemail möglich!
Teilnahmebedingungen:
Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt, die Gewinnfrage beantwortet und seine Antwort mit dem Betreff „Slane“ einsendet sowie das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 29. August 2021, 23:59 Uhr. Die Gewinner*innen werden am 30. August 2021 auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Gewinn wird von Whiskyexperts aus Österreich versendet.
Hinweis zum Datenschutz: Wir erheben nur jene Daten von Teilnehmern, die für die Abwicklung des Gewinnspiels nötig sind (Name, email-Adresse und Postanschrift). Alle in diesem Zusammenhang erhobenen Daten werden nach Abschluss des Gewinnspiels und der erfolgreichen Versendung des Preises ausnahmslos gelöscht und weder für unsere Zwecke weiterverwendet noch an Dritte weitergegeben. Unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier.
Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden – und geben uns auch die Erlaubnis, Ihren Namen und Wohnort im Falle des Gewinns auf unserer Seite veröffentlichen zu dürfen.
Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen! Herzlichst, Ihr Whiskyexperts-Team
Jede Woche erscheinen viele neue Whisky-Abfüllungen – und gesellen sich zu den Abertausenden dazu, die es bereits gab oder gibt. Wer soll das alles trinken und herausfinden, was wie schmeckt?
Blogger tun es – und in der Summe ergibt sich durch sie ein recht schöner Überblick über das, was man ins Glas bekommen kann.
„Fremde Federn“ stellt Ihnen in der nun 164. Folge Samstag für Samstag Verkostungsnotizen der Blogger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vor – eine Sammlung von Meinungen zu verschiedenen Whiskys, die Ihnen ein wenig ein Leitfaden für eigene Entdeckungen sein können. Und wenn Sie sich auf eine eigene Entdeckungsreise begeben wollen, dann finden Sie in unserem Artikel über das richtige Verkosten (vor allem in dem enthaltenen weiterführenden Link) eine hilfreiche Unterstützung.
Aus der Vielzahl von Neuerscheinungen und Klassikern haben die Blogger nach ihren Vorlieben Abfüllungen herausgesucht und für ihre Leser beschrieben.
Die Notes geben die persönlichen Eindrücke der Blogger wieder und müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen. Viel Vergnügen beim Lesen und bis zur nächsten Ausgabe in einer Woche!
Hier die Verkostungsnotizen dieser Woche, urlaubsbedingt noch etwas ausgedünnt:
Haben Sie selbst aktuelle Tasting Notes, die wir hier verlinken sollen? Senden Sie uns unter press @ whiskyexperts.net den Link auf Ihre Verkostungsnotizen – bitte mit dem Betreff „Tasting-Link“. Wir publizieren dann jeden Samstag jene Notes, die bis Freitag 12:00 an uns gesendet werden. Wir publizieren die Links, ohne damit die Beiträge dahinter zu werten. Nicht publizieren werden wir Links auf Verkostungsnotizen von Seiten, die entweder kommerziell geführt sind, kommerzielle Links enthalten, in Verbindung mit Shops stehen oder solchen, bei denen Tasting Notes nur ein Bestandteil des Outputs der Seite sind, denn wir wollen gezielt der Verkosterszene eine Bühne bieten und für sie zusätzliche Öffentlichkeit schaffen.
Glendronach, Benriach und Glenglassaugh – das sind die schottischen Destillerien in Besitz von Brown-Forman, und sie stehen unter der Leitung von Master Blender Rachel Barrie, die seit der Übernahme der Destillerien von Billy Walker viel Bewegung in die drei Brennereien gebracht hat.
Rachel Barrie bekommt nun weitere Unterstützung, und auch diese ist weiblich: Kirsten Ainslie wird neuer Assistant Blender für die drei Brennereien und mit Rachel Barrie gemeinsam an den Bereichen Qualität des Spirits, Produktentwicklung, Innovation, Fasswahl und Holzmanagement arbeiten.
Kirsten Ainslie und Rachel Barrie
Kirsten kommt aus der Barszene, danach arbeitete sie in der Glasgow Distillery Company und wurde danach Master Distiller in der John Crabbie Distillery in Leigh, Edinburgh. Im Facebook-Posting meinte die Master Distillerin über ihre neue Assistentin, sie hätte eine hervorragende „Nase“ – eine wichtige Voraussetzung für den Job.
Kirsten Ainslie selbst sagte in einem Statement:
“I feel very privileged to be taking on the role of Assistant Blender and working alongside Rachel Barrie who is renowned in the whisky industry. Working closely with Rachel, I hope to build on the legacy of maturing and marrying different casks, and crafting whiskies to be enjoyed by newcomers and connoisseurs alike.”
Die „Mutterflasche“ dieser Miniatur, die aus dem Jahr 1970 stammt, und die Sie hier in der Abbildung sehen, war schon ein sehr rares Gebinde: Gerade einmal 24 Flaschen von diesem Springbank 1919 wurden in der Destillerie in Campbeltown abgefüllt – und galt für sich bereits einmal als teuerster Whisky der Welt.
Die Miniatur dieser Flasche, aus dem Besitz von Sukhinder Singh, dem Mitbegründer von The Whisky Exchange, befand sich in einem Konvolut von mehr als 400 MIniaturen, die Singh im Laufe von 40 Jahren gesammelt hatte und die insgesamt für fast 57.000 Pfund auf whisky.auction versteigert wurden.
Der Mini-Springbank 1919 erzielte dabei 6.440 Pfund, ein Glenfiddich aus dem Jahr 1940 2.350 Pfund, ein Macallan Spiral Label aus den Siebzigern 2.185 Pfund. Insgesamt gab es 10 Miniaturen, die einen Preis über 1.000 Pfund erzielten.
Sukhinder Singh verkaufte die Miniaturen über Whisky.Auction, um – nach eigenen Angaben – für künftige Käufe Platz zu schaffen, und behielt nur eine Flasche aus jeder Brennerei. Was vermuten lässt, dass es nicht die einzige Flasche des Springbank 1919 in seinem Besitz war…?
Bild mit freundlicher Genehmigung von whiskybase.com
Isle of Raasay Distillery, Dalmunach, Kingsbarns und Wolfburn – das sind die Destillerien, die heute die Whiskys für die Verkostung auf Whiskyfun liefern. Alle zählen zu den jüngeren Brennereien in Schottland – alle haben daher auch relativ junge Whiskys im Angebot.
Die Werungen der Verkostung liegen mit 76 bis 85 Punkten im Bereich von „geht so“ bis „recht gut“, was aber durch die schriftlichen Notes etwas relativiert wird (der für Deutschland abgefüllte Wolfburn mit 76 Punkten wird dann mit „interessant und gut gemacht, aber meiner Meinung nach nicht Whisky“ beschrieben). Was wieder einmal zeigt, dass die Punkte allein nicht alles sagen.
Hier jedenfalls wieder unsere Tabelle der Verkostung:
Liebhaber von Bourbon stehen in ihrer Sammelfreude und Findigkeit, was die Beschaffung von interessanten Abfüllungen betrifft, den Scotch-Liebhabern um nichts nach. Die nachfolgende Presseaussendung, die vom Erscheinen der zweiten Edition der Blood Oath Trilogy mit den Abfüllungen #4 bis #6 berichtet, ist für einige davon wieder ein Anlass, diese Findigkeit auszupacken, denn die Abfüllungen werden wohl bei uns auf regulärem Wege nicht erhältlich sein.Und auch die Limitierung ist mit 1400 Sets eher eng gehalten.
Die Blood Oath Trilogies sind für Kentucky Bourbon in etwa das, was die Black Art Serie für Bruichladdich ist. Während die Black Art Abfüllungen Single Malts sind, deren Zusammensetzung nur dem Head Distiller bekannt ist, sind die Blood Oath Bourbons Blends aus verschiedenen Kentucky straight Bourbons, deren Rezept nur Lux Row Master Distiller John Rempe kennt.
Hier also die Pressemitteilung für das neue Dreierset, das im September erscheint und 799 Dollar kosten wird:
Lux Row Distillers releases the second edition of its Blood Oath Trilogy featuring Pacts 4, 5 and 6
Highly collectible bourbons will be available in September
ST. LOUIS, Aug. 26, 2021 — Lux Row Distillers announced the release of Blood Oath Trilogy – Second Edition, the latest collection of limited-release bourbons, or „Pacts,“ created by Lux Row Master Distiller John Rempe. Featuring 750 ml bottles of Pacts 4, 5 and 6, this latest Trilogy has a limited supply of 1,400 sets, and its $799 suggested retail price reflects the quality and scarcity of these bourbons. The newest Blood Oath Trilogy will be available in late September.
Lux Row Distillers announced the release of Blood Oath Trilogy – Second Edition, the latest collection of limited-release bourbons, or “Pacts,” created by Lux Row Master Distiller John Rempe.
In 2014, Rempe decided to create an exceptional bourbon using a blend of three unique Kentucky straight bourbon whiskeys. The following year, that idea came to fruition with the creation of the Blood Oath series. The name refers to a promise Rempe made to keep the blend of Kentucky straight bourbon whiskeys a secret known only to him, as well as a promise to create the best bourbon for bourbon connoisseurs. Now, every year Rempe adds a new Pact to the Blood Oath family. Each Pact comes in at 98.6 proof (49.3% ABV), is carefully crafted and will never be repeated.
The second Blood Oath Trilogy contains Pacts 4, 5 and 6 – reserved since 2018, 2019 and 2020, respectively – and is packaged in a black wooden display box designed to highlight each Pact’s distinctive label.
Blood Oath Pact 4 is a blend of an extra-aged 12-year bourbon, a rich 10-year bourbon and a 9-year bourbon finished in toasted barrels for seven months. It has an ultra-smooth finish with lasting notes of caramel, vanilla and oak.
Blood Oath Pact 5 is a blend of a 13-year mahogany bourbon, peppery with shavings of dark chocolate; an 11-year silky, wheated bourbon rich with vanilla and honey; and an 8-year bourbon finished in Caribbean rum barrels to impart orange, brown sugar and warm island spice notes.
Pact 6 rounds out the Trilogy with a blend of a 14-year ryed bourbon which provides oak and leather undertones; an 8-year, toasty, ryed bourbon that delivers hints of spice; and a 7-year ryed bourbon finished in cognac casks to produce a slightly fruity, brandy flavor.
„I look back on each Pact I’ve created for the Blood Oath Series with a tremendous sense of pride and accomplishment, and with each new Pact I develop, I become more eager to create the next. The bourbons I’ve selected to create each Pact are becoming rarer and harder to find, as are the resulting Pacts themselves. A Blood Oath Trilogy set is like a piece of bourbon history. I’ll never repeat a blend, so once it is gone, it’s gone.“
Lux Row Master Distiller John Rempe
About Luxco
Founded in St. Louis in 1958 by the Lux Family, Luxco is a leading producer, supplier, importer and bottler of beverage alcohol products. Our mission is to meet the needs and exceed the expectations of consumers, associates and business partners. Merged with MGP Ingredients, Inc. in 2021 (Nasdaq: MGPI), Luxco operates as MGP’s Brands Division and manages all MGP/Luxco brands. This extensive and award-winning spirits portfolio includes well-known brands from five distilleries: Bardstown, Kentucky-based Lux Row Distillers, home of Ezra Brooks, Rebel, Blood Oath, David Nicholson and Daviess County; Lebanon, Kentucky-based Limestone Branch Distillery, maker of Yellowstone Kentucky Straight Bourbon Whiskey, Minor Case Straight Rye Whiskey and Bowling & Burch Gin; Jalisco, Mexico-based Destiladora González Lux, producer of 100% agave tequilas, El Mayor, Exotico and Dos Primos; MGP’s historic distillery in Lawrenceburg, Indiana, where the George Remus Straight Bourbon Whiskey and Rossville Union Straight Rye Whiskey are produced; and the Washington, D.C.-based Green Hat Distillery, producer of the Green Hat family of gins. The innovative and high-quality brand portfolio also includes Everclear Grain Alcohol, Pearl Vodka, Saint Brendan’s Irish Cream, The Quiet Man Irish Whiskey and other well-recognized brands.