Eine in Niigata, Japan entstehende Whiskybrennerei soll bei der Herstellung ihres Whiskys eine unterirdische heiße Quelle nutzen. Niigata Beer, welches zur Shin Group gehört (diese führt bereits verschiedene Whisky in ihrem Portfolio), möchte in direkter Nähe zu ihrer Brauerei auch eine Destillerie errichten. Hierzu wird das „Kakugami Lakeside Recreation Center“ sowie das Bad „Kanose Onsen Akayu“ renoviert und zur destillerie umgebaut. Zwei Brennblasen sollen dort Whisky herstellen, beheizt werden diese dann mit heißem Wasser aus einer unterirdischen Quelle. Das mittels Geothermie erhitzte Wasser kommt mit einer Temperatur von 59,5 Grad aus der Erde. Durch den Einsatz von Propan-Gas wird es dann für den Einsatz bei der Destillation auf fast 80 Grad erhitzt. Die zukünftige Brennerei wird so weniger Energie zur Whisky-Herstellung aufwenden müssen und kann somit kostensparender produzieren.
Im nächsten Monat soll mit der Stadt ein Vertrag über den Kauf der Einrichtungen unterzeichnet werden. Bereits im August soll dann mit den Baumaßnahmen und schon im Herbst mit der Produktion begonnen werden, wie auf Think geoenergy zu lesen ist.
Bei der ganzen Aufregung, die die Wiedereröffnung der Destillerie Brora in großen Teilen der weltweiten Single Malt Gemeinschaft verursachte, wird fast ihre Schwester-Brennerei vergessen. Damit dies auch nicht geschehen wird, stellt Serge Valentin die Destillerie Clynelish in den Mittelpunkt seiner heutigen Verkostung. Die einzelnen Kandidaten und ihre Punktbewertungen der Session auf Whiskyfun finden Sie wie gewohnt in unserer Übersichts-Tabelle, inklusive der kleinen Brora-Zugabe:
Zum zweiten Mal in Folge wird ab 7. Juni das Glen Scotia Malts Festival online abgehalten werden – und auch in diesem Jahr hat man sich dafür einiges einfallen lassen.
Master Distiller Iain McAlister wird mit Unterstützung vieler bekannter Gesichter unter anderem eine interaktive Online-Tour durch die Destillerie abhalten, und natürlich auch ein Tasting der diesjährigen Festival Edition, wobei er von Charlie MacLean begleitet werden wird.
Neil Ridley und Joel Harrison werden die Core Range der Brennerei verkosten – und zwar am 16. Juni um 20 Ihr deutscher Zeit, mit dem Glen Scotia Double Cask, dem Glen Scotia 15 Years Old und dem Glen Scotia Victoriana. Von den drei wird es Sampleboxen im Shop auf der Webseite der Brennerei geben. Beim Tasting wird man auch viel über die Geschichte der Brennerei erfahren.
Die Festival Edition wird Charlie MacLean verkosten. 200 Flaschen davon wurden vom Kontingent zurückbehalten und können am Beginn des Festivals am 7. Juni noch im Webshop gekauft werden.
Besonders beliebt sind aber die Dunnage Warehouse Tastings – und dazu wird es wieder ein eigenes Tasting Set geben. 2500 Sets zu je 50 Pfund werden für die internationalen Märkte auf der Webseite verkauft, 600 zusätzlich für UK. 5 Samples zu je 25ml zeigen den Einfluss von Fässern auf den Spirit – mit einem Fokus auf Bourbonfässern, refill american oak und european oak. Zur Box gibt es auch den Zugang zu einem privaten Video mit Master Distiller Iain McAlister, das mehr über die Whiskys und die Fässer erzählt.
Alles Weitere zum Festival können Sie in einem Newsletter erfahren, den sie hier auf der Homepage bestellen können.
Der neue Glenfarclas 185 ist eine limitierte Ausgabe zum 185. Geburtstag der von jeher familiengeführten Destillerie im Herzen der Speyside, die aber (weil die Speyside ein Teil der Highlands ist) auf die Bezeichnung als Highland Destillerie Wert legt. Im Mai 1836 begann man im „Tal des grünen Graslands“, die Übersetzung von Glenfarclas, legal Whisky zu brennen.
Der Glenfarclas 185 besteht aus Whiskys, die zu zwei Dritteln in Sherryfässern lagerten, zu einem Drittel in nicht näher spezifizierten Eichenfässern. Der Clou daran: Man hat Fässer aus sechs Jahrzehnten für ihn verwendet, sodass ein Teil von ihm noch aus den 1950ern stammt (eine ähnliche Zusammensetzung haben wir zum Beispiel beim Tomatin Decades gesehen).
Momentan wird der Glenfarclas 185 nur in Großbritannien verkauft (in einer Auflage von 6000 Flaschen und einem Preis von 120 Pfund), aber wie wir nun von der Hanseatische Weinhandelsgesellschaft erfahren haben, dem Importeur von Glenfarclas nach Deutschland, werden die Flaschen, die mit 46% vol. abgefüllt sind, auch hierzulande in den Handel gelangen
Walsh Whiskey hat heute die 13 Edition Ihres The Irishman Whiskeys in der Jahresausgabe 2021 angekündigt. Insgesamt 3000 Flaschen werden mit einer Alkoholstärke von 54,8% vol. abgefüllt. Sie stammen aus First Fill Bourbon Casks und kostet pro Flasche € 130,-.
In der nachfolgenden Presseaussendung finden Sie nähere Infos dazu, und auch die originalen Tasting Notes des Whiskeys, der auch in Deutschland erhältlich sein wird:
Walsh Whiskey Releases the 2021/13th Edition of The Irishman Vintage Cask
13th Release of rare, super-premium cask strength (54.8% ABV) whiskey limited to just 3,000 bottles worldwide (750 bottles USA & -2,250 bottles RoW).
Carlow, Ireland – 24 May 2021: Walsh Whiskey, has released the 2021 vintage of The Irishman Vintage Cask, a rare cask strength Irish whiskey expression. This year’s vintage is limited to 3,000 bottles worldwide, with 750 bottles (25.4 U.S. Fl. Oz./ 750 ml) assigned to the United States and 2,250 bottles (23.7 U.S. Fl. Oz./ 700 ml) for the Rest of the World. The 2021 vintage is the 13th release since 2008, when it became the first triple-distilled Cask Strength Irish whiskey released in over half a century.
The Irishman Vintage Cask is a unique marriage of Aged Single Malt & Aged Single Pot Still, matured in first-fill bourbon casks, non chill-filtered and bottled at 54.8% ABV. The recommended retail price is €130/ US$140.
Describing the 13th edition of The Irishman Vintage Cask, Bernard Walsh said:
“We have built a strong following for our Cask Strength vintages over the years, with many choosing to develop collections. The 2021 vintage has decadent notes of candied orange and cherries to the fore, while a subtle nuttiness builds slowly on the palate.”
The Irishman Vintage Cask 2021 is available in Travel Retail and a selection of countries including the USA, Ireland, Australia, Canada, France, Germany, Holland, Japan, Poland, Russia, the UK and select Travel Retail outlets.
Each bottle is presented in an elegant wooden cask, uniquely numbered, and with a dated certificate signed by Bernard Walsh, the co-founder of Walsh Whiskey and creator of The Irishman.
An additional 750 bottles were added to the non-US markets assignment after the first batch of 1,500 were bottled and labelled. The numbers of the extended run of bottles run from bottle number 1,501 to 2,250.
Tasting Notes to the 2021/13th Edition of The Irishman Vintage Cask
Nose: Notes of candied orange and cherries.
Taste: A subtle nuttiness builds slowly. Hints of clove and nutmeg.
Finish: Decadent. One to sip and savour.
About The Irishman
The Irishman is the Walsh family’s original whiskey. Bernard’s love and dedication to reviving old whiskey recipes of the 19th Century forged The Irishman Founder’s Reserve and then the development of the award-winning range of eight whiskeys, including five core expressions (The Irishman – Founder’s Reserve; Single Malt; 12 Year Old Single Malt; 17 Year Old Single Malt & the Vintage Cask). These tripled-distilled whiskeys include several Single Malt expressions and some very limited special cask finishes.
About Walsh Whiskey:
Established in 1999 by husband and wife, Bernard and Rosemary Walsh, Walsh Whiskey is a leading producer of premium and super-premium, triple-distilled, craft, Irish whiskeys – Writers’ Tears and The Irishman. Demand for these critically acclaimed whiskeys currently exceeds available supply in the 50 countries they are distributed to worldwide.
Led by founder Bernard Walsh, and with a strong board of industry veterans, the company has built a portfolio of international award-winning drinks brands. These include 8 core expressions in a range of 13 premium Irish whiskeys under the Writerṣ’ Tears and The Irishman brands, as well as The Hot Irishman – Irish Coffee and The Irishman – Irish Cream Liqueur.
Fast auf den Tag genau drei Jahre ist es her, dass die Brennerei Macallan mit großem Aufwand und vor internationalem Publikum die neue Destillerie eröffnet hat. Die architektonisch reizvolle, in die Landschaft eingepasste und von den Dimensionen her eindrucksvolle Destillerie wurde den geladenen Gästen nach einem Festakt mit Abendessen präsentiert – zunächst einmal durch eine Licht- und Lasershow, für deren musikalische Gestaltung man Jean-Michel Jarre als Komponisten gewinnen konnte.
Wir waren zur Eröffnung vor Ort und konnten diesen Moment auf Video einfangen, nachdem wir in die neue Brennerei geleitet wurden, um dort die gigantischen Brennblasen in Augenschein zu nehmen.
Sehen Sie obenstehend unser Video von diesem denkwürdigen Ereignis – und untenstehend einige Eindrücke vom Rundgang durch die Brennerei, den wir am selbsen Abend machen durften. Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen und einen schönen Feiertag!
Und wieder einmal nimmt uns Serge Valentin mit auf eine Whiskyreise um die Welt, auch wenn wir heute bis auf eine Ausnahme nicht den europäischen Kontinent verlassen. Die eine Ausnahme ist dafür bei unseren Antipoden in Australien, in Europa widmet er sich den Ländern Italien, Frankreich, England und die Niederlande.
Insgesamt bewegen sich die Wertungen der Verkostung in den Achzigern, mit dem tasmanischen Whisky um Nasenlänge voran:
Nur noch diese Woche haben Sie noch die Möglichkeit, bei unserem aktuellen und außergewöhnlichen Gewinnspiel mitzumachen: Gemeinsam mit unserem Gewinnspiel-Partner Schlumberger verlosen wir vier Whiskys, die den weltweiten Einfluss einer Whiskylegende zeigen: Dr. Jim Swan. Als Berater und Mentor hat er Destillerien wie Kavalan, Penderyn, die Speyside Distillery oder Filey Bay in Yorkshire entscheidend mitgestaltet und deren Geschmack geprägt.
In der exklusiv für unsere Leser zusammengestellten Dr. Jim Swan Legacy Collection finden Sie Flaschen typischer Whiskys aus diesen vier Brennereien aus aller Welt – nutzen Sie Ihre Chance auf diesen einzigartigen Gewinn und spielen Sie jetzt mit!
DR. JIM SWAN “THE SINGLE MALT WHISPERER”
Ein der breiten Masse kaum bekannter, aber in der Whisky-Branche eine in höchstem Maße anerkannter Persönlichkeit war Dr. James Sneddon (Jim) Swan. Der studierte Chemiker war ein langjähriger Experte und Berater der Whiskyindustrie und hat viele jener Whiskys mitgeprägt, die wir heute genießen dürfen. Swan starb am 17.2.2017 im Alter von 75 Jahren und hat uns ein Vermächtnis exzellenter Whiskys aus der ganzen Welt hinterlassen.
Am ehesten bekannt war seine Arbeit mit Taiwans Kavalan Distillery und ihren preisgekrönten Single Malt Whiskys, aber Swan arbeitete mit Brennereien auf der ganzen Welt zusammen. Darunter mit der Welsh Whisky Company (Penderyn), der israelischen Milk & Honey Distillery und der Dublin Distillery Company. Kilchoman oder die Speyside Distillery aus Schottland und Spirit of Yorkshire mit ihren Filey Bay Whiskys aus England gehörten ebenso zu Swans Zöglingen wie Amrut in Indien und viele andere.
Sein besonderer Verdienst war es, jungen Brennereien mit auf den Weg zu geben, wie man Whisky so produziert, dass er deutlich früher als üblich Reife und Komplexität erlangt. Seine frühen Arbeiten zum Thema Chemie des Holzes halfen zu entschlüsseln, wie verschiedene Teile der Eiche zum Geschmack der Whiskys beitragen. Insbesondere war er ein Pionier und Verfechter der STR-Methode (kurz für shaved, toasted und recharred) für die Aufbereitung von Rotweinfässern.
Kavalan Distillery Select 40% vol:
Ein eleganter, ausgewogener Whisky, der in einigen der feinsten Refill Fässer in Yilans subtropischen Klima reift. Der für KAVALAN typische weiche und fruchtige Charakter kommt hier besonders zur Geltung. Das Flaschendesign erinnert and das Wahrzeichen Taipeis, den 101 Wolkenkratzer.
Nase: weich und elegant mit Noten reifer tropischer Früchte, wie grüner Apfel, Mango, Ananas und Kirsche.
Gaumen: reich und komplex mit einem Hauch süßer Vanille und Karamell.
Penderyn Rich Oak 46% vol:
Dieser goldene Whisky reifte zuerst in Ex-Bourbon-Fässern und erhielt dann in STR aufbereiteten Ex-Rotweinfässern sein Finish für mehr Komplexität, mit einen tropisch-fruchtigen und würzigen Charakter sowie reichhaltigen, eleganten Holznoten.
Nase: Auf Zartbitterschokolade, Zimt und der Würze von schwarzem Pfeffer, folgen üppige Aromen von Früchten wie grüner Apfel, Mango, Banane und Guave.
Gaumen: Reichhaltig und komplex. Die cremige Textur mit Noten von Vanille, Eiche, Zimt und einem Hauch von nussigem Toffee geben ein angenehmes Mundgefühl.
Filey Bay STR Finish 46% vol:
Dieser unverwechselbare Single Malt reift in First-Fill-Bourbon-Barrels, bevor er mit einem Finish in STR-Rotwein-Barriques aus der Rioja seinen krönenden Feinschliff erhält.
Der Fumare (lat.: rauchen) ist ein Novum für die Destille, der allererste SPEY Single Malt der mit getorfter Gerste hergestellt wird. Ausschließlich in ex-Bourbon-Barrels gereift, verbindet er den Charakter der Destille mit einem völlig neuen Aromenspektrum, Rauch, Torf und Phenole. Ein spannendes, sehr gelungenes Experiment.
Nase: Deutlich medizinisches Aroma, Lagerfeuerglut und Teer – mit einer frischen maritimen Brise von Salzluft, Jod und Algen. Mit etwas Luft kommen Noten wie Vanille und Toffee zum Vorschein.
Gaumen: Cremige Textur, süß und leicht salzig, mit einem rauchig-medizinischen Finish. Ein Nachgeschmack von Lagerfeuer und süßen Basilikum-Noten.
Und so gewinnen Sie die vier Whiskys in der Dr. Jim Swan Legacy Collection:
Beantworten Sie folgende Gewinnfrage: Welche Methode der Fassbearbeitung wird mit dem Namen Dr. Jim Swan verbunden?
a. OAK-Methode b. POT-Methode c. STR-Methode
Ihre Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „Legacy“!
Unter allen Einsendungen mit der richtigen Antwort und dem richtigen Betreff, die uns bis 30. Mai 2021, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinner der Preise und geben sie am 31. Mai 2021 bekannt. Die Gewinne werden durch unseren Partner Schlumberger versendet.
Pro Haushalt ist nur eine Teilnahmemail möglich!
Teilnahmebedingungen:
Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt, die Gewinnfrage beantwortet und seine Antwort mit dem Betreff „Legacy“ einsendet sowie das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 30. Mai 2021, 23:59 Uhr. Der/die Gewinner*in werden am 31. Mai 2021 auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts und Schlumberger sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Gewinn wird von Schlumberger versendet, wir übermitteln dafür die Gewinneradressen an das Unternehmen. Diese Daten werden dort wie alle Adressdaten bei uns nach Abschluss des Gewinnspiels sofort und unwiederbringlich gelöscht.
Hinweis zum Datenschutz: Wir erheben nur jene Daten von Teilnehmern, die für die Abwicklung des Gewinnspiels nötig sind (Name, email-Adresse und Postanschrift). Alle in diesem Zusammenhang erhobenen Daten werden nach Abschluss des Gewinnspiels und der erfolgreichen Versendung des Preises ausnahmslos gelöscht und weder für unsere Zwecke weiterverwendet noch an Dritte weitergegeben. Unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier.
Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden – und geben uns auch die Erlaubnis, Ihren Namen und Wohnort im Falle des Gewinns auf unserer Seite veröffentlichen zu dürfen.
Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen!
Willkommen zur 233. Folge der Whiskyvideos und Podcasts der Woche. Wie immer bringen wir in ihr Beiträge aus dem deutschen Sprachraum zum „Wasser des Lebens“, die uns von den Vloggern und Podcastern zugesendet wurden. In den Videos werden sowohl neue als auch ältere Abfüllungen verkostet – alles nach dem eigenen Ermessen der Verkoster und ohne kommerziellen Hintergrund.
Die Liste der teilnehmenden Vlogs ist nicht fix: Wenn Sie meinen, dass Ihr Video ebenfalls dazu gehören sollte, dann können Sie unten herausfinden, wie das möglich wäre.
In der Ausgabe 233 finden Sie elf neue Videos:
Whisky Plausch – St. Kilian Bud Spencer Peated
Whisky Evening – Glenturret 30yo
Pat Hock – XXL Blindverkostung
WhiskyJason – Balcones Pot Still Straight Texas Bourbon
Malts and Metal – Talisker Distillers Edition 2001 u. 2020
Barrelbeast – Port Ellen 1978 – Rare Malts Selection
Friendly Mr. Z. – Kilchoman PX Sherry Cask 2021
Malt Mariners – Glendronach 15 Jahre Revival
The Whisky Waiter – Bunnahabhain Fèis Ìle 2021 Mòine
World Wide Whisky – Old Raven – The Torrero 6 Jahre PX
Whisky Enjoy – Lot 40 Cask Strength Third Edition
Wie wir die Beiträge aussuchen: Die Videos und Podcasts werden uns zugeschickt. Wir treffen dabei keine Auswahl außer jener, dass die von uns gezeigten Blogger/Vlogs schon länger aktiv sein sollten, eine gewisse Anzahl Follower/Hörer/Leser haben. Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann.
Wollen Sie mit Ihrem Beitrag dabei sein? Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu jeweils bis Freitag, 12 Uhr an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird. Bitte halten Sie die eingereichten Videos auch werbefrei, sprich keine Links und Kaufaufforderungen im Video. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!
Wir freuen uns, Ihnen jeden Sonntag ein Stück einer wunderbaren Geschichte über Schottland, Whisky und das Reisen vorstellen zu dürfen: Exklusiv auf Whiskyexerts präsentieren wir Ihnen Whisky Cycle, das neueste Buch von Uli Franz, als Fortsetzungsgeschichte.
Uli Franz lebt als Schriftsteller im Chiemgau und auf der dalmatinischen Insel Brac’. Von 1977-80 arbeitete er als Zeitungskorrespondent in Peking. Über China und Tibet veröffentlichte er zahlreiche Bücher. Zuletzt erschienen Radgeschichten und „Die Asche meines Vaters“ (Rowohlt Verlag).
Das BuchWhisky Cycle – Eine Radreise durch Schottland (ca. 320 Seiten) ist momentan in der ersten Auflage vergriffen – über Neuigkeiten zu Bestellmöglichkeiten werden wir Sie natürlich rechtzeitig informieren.
Die Radtour zu 17 schottischen Destillerien. Karte von Alba Collection
Whisky Cycle – Eine Radreise durch Schottland von Uli Franz (Folge 25)
Länger musste er den passenden Schlüssel suchen, dann schloss er die Haustür auf und zeigte die ausgetretenen Stufen einer abgewetzten Holztreppe hinauf. „Ganz oben unter dem Dach ist ein schönes Zimmer frei, ich geb’s dir für 30 Pfund. Schau’s dir in Ruhe an, ich warte hier unten.“
Die verschwitzten Radklamotten waren inzwischen schon wieder trocken, aber die Schmerzen hinter den pochenden Schläfen nahmen zu, als ich zur obersten Etage hinaufstieg.
Oben fand ich ein Nachtasyl der schäbigsten Sorte vor. Rauchschwanger, regelrecht abgehangen, stand alte Luft hinter löchrigen Gardinen im Mansardenzimmer. Durchgelegen waren die Matratzen des Doppelbetts aus den vierziger Jahren und das Klosett im fensterlosen, toten Raum konnte ich nur im Schummerlicht erahnen, weil die Deckenlampe nicht funktionierte. Erschwerend kam hinzu, dass ich in jedem Fall die urinmüffelnde Schüssel mit einem Fremden hätte teilen müssen. In der winzigen Duschkabine hing wieder so ein befremdliches Gerät, allerdings eines der ersten Generation, das noch bauchiger und schäbiger aussah. Nein, danke! Nach einem langen Radtag verlangte es mich nach etwas Gemütlichkeit und für den folgenden freien Tag nach dem kleinen Komfort. Mit verhärteten Muskeln stakste ich die Treppe wieder hinab und sagte zu ihm: „Sorry, no!“
Lässig eine Zigarette rauchend, lehnte er am Geländer und entgegnete trocken: „Ok, aber für 30 Pfund darfst du nichts erwarten.“
Recht sollte er behalten, auf meiner ganzen Reise sollte ein Zimmer mit Frühstück mindestens 50 Pfund kosten. Als ich meinen Helm wieder überstülpte und das rechte Bein, gefühlte zwei Zentner Muskel- und Knochenmasse, über das Oberrohr hob, trat er nochmals auf mich zu und zeigte verschwörerisch die Straße in Richtung Zentrum hinab. „Komm doch morgen bei meinem Friseursalon vorbei, er liegt dort hinten am Ende der Straße, gleich bei der Destillerie.“
„Mal sehen“, rief ich ihm noch über die Schulter zu, dann trat ich hastig in die Pedale. Einfach weg, nur weg aus dem Dunstkreis dieses halbseidenen Typen. Abwärts zur Uferpromenade ließ ich das Rad rollen, bis es am gewaltigen Kasten des Alexandra Hotels zum Stillstand kam. Auch dort fragte ich an der Rezeption nach einem Zimmer.
„Sorry, no vacancies!“, flötete es hinter dem bauchigen Monitor hervor, „aber Sie können es ja an der Promenade stadtauswärts noch versuchen, dort gibt es viele Villenpensionen.“
Ich nickte und verschwand, bevor mir der schnatternde Pulk einer Busgesellschaft mit sperrigen Rollkoffern den Fluchtweg ins Freie versperren konnte.
Schon dämmerte es, als ich endlich im Anbau einer Gründerzeitvilla ein frisch renoviertes Apartment mit King Size-Bett und Flatscreen-TV fand. Ganz zu schweigen vom Badezimmer mit Bidet, schneeweißen Handtüchern und einer gläsernen Duschkabine, die sogar ohne Wasserdruck-Durchlauferhitzer heißes Wasser lieferte. Das obligatorische Set aus Keksen, Teebeuteln, Nescafé-Tütchen, Minicontainer für Milch und zwei Tassen sowie einem Wasserkocher war noch um ein Minifläschchen hochprozentigen Oban erweitert. Mein Herz lachte beim Anblick dieser üppigen Willkommensgabe und gerne bezahlte ich das geforderte Sümmchen, das verdammt noch mal ein gehöriges Loch ins Portemonnaie riss.
Die verschwitzten Kleider zog ich noch aus, während ich schon über die Kekse herfiel, erst dann nahm ich eine Dusche zusammen mit der Radhose und dem Hemd, auf denen ich wie ein Waschweib herumtrampelte, um sie mit dem schaumigen Brauchwasser sauber zu kriegen. In einem Aufwasch reinigte ich also mich und meine müffelnde Wäsche. Der heiße Wasserstrahl spülte Erschöpfung und Nervosität von der Haut, und fröhlich sang ich unter der heißen Dusche das Lied vom schwäbischen Uli, der seiner Sparsamkeit ein Schnippchen geschlagen und 200 Pfund losgelassen hat.
Am nächsten Morgen war ich froh, dass ich den Anorak nicht mit in die Dusche genommen hatte, denn ich brauchte ihn, um trocken über den Parkplatz zum Frühstücksraum in der nahen Villa zu gelangen. Lange hatte ich geschlafen, so waren die meisten Tische bereits abgeräumt und ich konnte ungestört nahe dem Buffet Platz nehmen. Nach dem bescheidenen Keks-Abendessen nagte ein so gewaltiger Hunger an mir, dass mir unversehens die Geschichte „Die Liebe zum Leben“ von Jack London einfiel.
In dieser knappen Erzählung geht es um den Überlebenskampf eines einsamen Goldsuchers in der Einöde am nördlichen Eismeer, der kurz vor dem Verhungern steht und nur deshalb nicht verendet, weil er mit letzter aufwallender Kraft einem kranken und ebenfalls hungernden Wolf die Kehle durchbeißt und dessen Blut trinkt. Das Wolfsblut gibt ihm gerade soviel Kraft, dass er die letzten Meter zu einem ankernden Walfänger hinkriechen kann. Auf dem Schiff erholt sich er sich zwar körperlich, aber psychisch kann er nicht gesunden. Heimlich und zwanghaft sammelt er Schiffszwieback, immer nur Zwieback aus der Kombüse. Als man ihn Wochen später tot in seiner Kajüte entdeckte, „barst die Koje von Schiffszwieback“.
An diese Geschichte erinnerte ich mich, weil ich auf der Sitzfläche meines Nachbarstuhls eine Tupperdose, vom Buffet aus nicht einsehbar, platziert hatte. Kaum war der erste Hunger gestillt, füllte ich sie mit geschmierten Toastbroten, drei hartgekochten Eiern, zwei Joghurts und zwei Küchlein. Zwei Äpfel steckte ich mir auch noch in die Tasche. Es war mir bewusst, dass ich gegen guten Anstand verstieß, und ich erinnerte mich an die gängige Büfet-Anweisung „Essen Sie sich satt, aber nehmen Sie nichts mit!“ So will ich mich an dieser Stelle reumütig für das Mitgehenlassen von 800 Kalorien entschuldigen.
Magentechnisch aufgerüstet, stand ich schließlich vom Frühstückstisch auf und schlurfte schweren Schritts in mein Zwei-Zimmer-Apartment im Nebengebäude. Matt warf ich mich aufs Bett, während mein Magen-Darmtrakt gurgelnd in Fahrt kam. Eigentlich ist ein derart unmässiges Nahrungsverlangen nur eine Ausgeburt des kognitiven Verlangens, dachte ich im Liegen und musste an die Behauptung von Yuval Noah Harari denken, dass noch immer die Gene der Steinzeitjäger, deren Leben sich zwischen Sattessen und Hungern abspielte, im modernen homo sapiens lebendig sind.
Gegen 11 Uhr beendete ich die frühe Siesta, hängte die Radwäsche zum Trocknen auf den Röhrenheizkörper im Bad, zog ein T-Shirt und den weißen Ausgehpulli über und schlüpfte in die Jeans und die weißen Sneakers. Den Anorak packte ich unter den Arm genauso wie die Umhängetasche mit dem Bargeld und wichtigen Utensilien. So großstadtfein verließ ich das Haus, nicht ohne nach dem Rad in der Garage zu schauen.
Voller Erwartungen verließ ich zu Fuß mein mondänes Domizil und erreichte schon nach wenigen Schritten die Uferstraße, die in die Esplanade einmündete. Nahe am Wasser stutzte ich, weil mir die Orientierung abhanden gekommen war: hatte ich nun Festland unter den Füßen oder spazierte ich am Saum einer Insel entlang? Ernsthaft stellte ich mir diese Frage, als ich auf das graugrüne Wasser der Bucht von Oban hinaussah.
Die schottische Atlantikküste ist derart zerklüftet und unübersehbar mit Archipelen von Inseln bestückt, dass man sich zurecht an vielen Orten am Wasser diese Frage stellt. Lediglich auf der Landkarte zeigt sich die Topographie der vielen küstennahen Inseln überschaubar, und nur auf der Landkarte kann man Festland und Inseln wirklich auseinander halten. Aber was heißt schon Festland! Leicht wird vergessen, dass man auf einer ganz großen Insel steht.
Ein Wirrwarr von Inseln und Inselchen breitete sich schon oft vor meinem Vorderrad aus, wenn ich einen Hügelrücken in Küstennähe erklommen hatte. Sobald ich dann durch die Ansammlung und Abfolge von weiteren Hügeln und Höhen fuhr, erblickte ich vor mir plötzlich einen flachen Streifen Land und dahinter einen mehr oder weniger breiten Wasserstreifen, der gegen den Horizont wiederum von einem grünen Hügelrücken bedrängt wurde. Begegnete mir solch eine Land-Wasser-Formation fragte ich mich, ist das nun ein Sund mit Meereszugang oder ein Loch oder nur ein kleiner See, ein Lochan? Einmal hätte ich schwören können, ich radelte an einem lieblichen Seeufer entlang, bis zu dem Augenblick, als sich plötzlich eine Hochseefähre ins Bild schob und mir schlagartig bewußt wurde, dass kein Loch vor mir lag, sondern ein Sund, ein besonders vorwitziger Meeresfinger, der sich tief ins Landesinnere vorgewagt hatte.
Als ich nun an der Promenade von Oban aufs graugrüne, von Regentropfen porös aufgebrochene Wasser schaute, ragten die hügelige Insel Mull und eine vorwitzige Festlandnase in mein Blickfeld und bildeten hinter dem Wasserstreifen eine grüne Kulisse gegen den Horizont. Diese Enge wirkte schmal, aber tatsächlich wurde sie vom Meer durchflossen.
Zu meinen Füßen herrschte Ebbe, der Atlantik hatte sich zurückgezogen, aber trotzdem war ich nicht alleine. Scharen von Seemöwen flogen neugierig über mich hinweg, drehten bei und kamen zurück, wohl in der Hoffnung, dass der spendable Tourist womöglich ein Fresstütchen bei sich trug. Ganze Vogelscharen fielen kreischend aus den Wolken und segelten zum Greifen nahe über den verschlickten und säuerlich-fischig riechenden Strand, an welchem ich entlang stadteinwärts spazierte. Vermutlich wunderten sich die fliegenden Späher über meinen hölzernen Gang, einen Gang, der von strapazierten Knien herrührte. Ja, beide Knie schmerzten beim Gehen und, ehrlich gesagt, kamen sie mir vor wie eingerostete Scharniere. An diesem Tag durften sie sich regenerieren und ihre alte Geschmeidigkeit wiedererlangen, heute hieß es: no cycle, only sip!
Gegen das gelegentliche Tröpfeln aus einem inkontinenten Himmel schützte mich der schwarze Anorak, der zwischen den schlammfarbenen Outdoor-Anoraks der bummelnden Touristen nicht auffiel. Wie ich die George Street entlanglief, am dritten Tattoo & Body Piercing, am fünften Gift & Souvenirshop und an einem neueröffneten E-Zigaretten-Laden vorbei, stockte mein Schritt vor dem Schaufenster eines Radladens. Kein bisschen prüde hing zwischen Luftpumpen und Trikots im Schaufenster ein Spruch, den ich so eindeutschen würde: „Mein Fahrrad und ich: Man könnte es fast Sex nennen. Es quietscht, ich stöhne.“ War das nun eine schwarzhumorige, schottische Spruchweisheit? Oder eine Verarschung von Leuten wie mir? Kurz überlegte ich. Nein, auf mich konnte dieser anzügliche Spruch nicht zutreffen – eine libidinöse Beziehung zu meinem Fahrrad ging mir gänzlich ab. Im Gegenteil, die momentane Enthaltsamkeit fühlte sich ganz wunderbar an. Schmunzelnd schlenderte ich weiter, denn aus dem Radladen brauchte ich nichts, nicht einmal ein Tröpfchen Schmieröl. Mein Trekkingrad hatte die bisher gefahrenen 520 Kilometer ohne quietschen gemeistert und genau für diese Geräuschlosigkeit liebte ich es bedingungslos.
Am Ende der George Street fiel mir im stockenden Verkehr ein kirschroter Porsche auf. Genau! Der Cayman! Er parkte vor einem Friseursalon, und wie ich langsam an dessen großer Sichtscheibe vorbeischlenderte, winkte mir der rotblond Toupierte von drinnen zu. Verhalten winkte ich zurück und machte mich gleich aus dem Staub, damit er mich nicht in seinen Laden locken konnte. Jetzt stand ich an der Kreuzung, wo die enge Stafford Street anfing und von wo aus ich den Eingang der Oban-Destillerie auf der anderen Straßenseite erblicken konnte.
Die Brennerei war umzingelt von strotzenden Gebäuden mit hohen Dächern und armierten Balkonen und wirkte wie eingezwängt. Als sie im Jahr 1793 gegründet wurde, konnten die Gebrüder Stevenson nicht ahnen, dass schon bald rings um ihre Mälzerei, ihr Brennhaus und das Fasslager herum Manufakturen, Wohn- und Geschäftshäuser und Hotels gebaut würden. So befindet sich die Brennerei heutzutage in einer Art steinernem Korsett und kann ihre Produktionsstätte nicht erweitern. Dieser Nachteil hielt allerdings den Spirituosengiganten Diageo nicht davon ab, die Destillerie zu kaufen und sie ins Portfolio seiner 28 Destillerien aufzunehmen.
Anscheinend kommt die neue Direktion mit dem Platzmangel gut zurecht, vor allem deshalb, weil im Haus nicht mehr gemälzt, sondern die ready-made-Gerste in Tanklastern angeliefert wird. Ebenfalls aus Platzmangel wird der gereifte Whisky als Bulkwhisky nach Glasgow gefahren und dort in der Diageo Abfüllfabrik verdünnt und auf Flaschen gezogen. Den Marketing-Strategen von Diageo gelang es geschickt, aus dem Standortnachteil einen werbewirksamen Vorteil zu konstruieren, indem sie das heute sehr selten vorzufindende Spezifikum „urban distillery“ weltweit vermarkten.
Fünf Destillerien stellen zehn Whiskys in der paarweisen Verkostung bei Angus MacRaild, der wie fast jeden Samstag für Serge in die Bresche springt und die Seite befüllt: Auchentoshan, Arran, dann ein Pärchen, das irgendwie mit Glenmorangie zu tun hat (um es regelkonform auszudrücken), Glenrothes und Ledaig – sodass wir auch fast alle Regionen mit Ausnahme von Campbeltown und Islay vertreten haben.
Was die zehn Whiskys eint: Sie sind alle in den letzten Jahren abgefüllt worden, und sie haben bei der Verkostung gefallen:
Auchentoshan 21 yo 1999/2021 (51.3%, Lady Of The Glen, cask #501673, refill bourbon barrel, 30 bottles)
In der us-amerikanischen TTB-Datenbank sind eine Reihe neuer Veröffentlichungen aus den Beständen des unabhängigen Abfüllers Gordon & MacPhail eingetragen worden. Highlight ist ein 68 Jahre gereifter Glen Grant in der Private Collection, der mit 54,9% vol. in die Flasche kommt. Eine Flaschenanzahl ist nicht angegeben, auch über das Fass (oder eher: die Fässer) kann man nur finden: „Aged 68 years in oak casks“.
Hier zeigen wir Ihnen zunächst die Etiketten, danach listen wir die anderen neu eingetragenen Whiskys von Gordon & MacPhail auf (darunter auch zwei Bottlings aus Lost Distilleries, die nur mehr sehr selten neu abgefüllt werden):
Auf welche neuen Bottlings aus Elgin dürfen wir uns noch freuen? Hier sind sie: Glenlivet 1976, Glenlivet 1975, Dallas Dhu 1981, Convalmore 1975, Glenlivet 1980, Pulteney 1972, Mortlach 1974. Linkwood 1973 und Glenlivet 1976.
Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf.
Jede Woche erscheinen viele neue Whisky-Abfüllungen – und gesellen sich zu den Abertausenden dazu, die es bereits gab oder gibt. Wer soll das alles trinken und herausfinden, was wie schmeckt?
Blogger tun es – und in der Summe ergibt sich durch sie ein recht schöner Überblick über das, was man ins Glas bekommen kann.
„Fremde Federn“ stellt Ihnen in der jetzt bereits 150. Folge Samstag für Samstag Verkostungsnotizen der Blogger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vor – eine Jubiläumsausgabe also, eine durch die Nähe der Feiertage im Umfang etwas Bescheidenere, aber durch die Inhalte wie immer Interessante. In diesem Zusammenhang wieder einmal unser Dank an die Blogger, die mit uns in dieser samstäglichen Serie zusammenarbeiten! Es ist schön, eine so lebendige Whiskyszene zu erleben!
Aus der Vielzahl von Neuerscheinungen und Klassikern haben die Blogger nach ihren Vorlieben Abfüllungen herausgesucht und für ihre Leser beschrieben.
Hier sind die Tasting Notes jener Blogger, die uns für die aktuelle Ausgabe ihre Links gesendet haben:
Die Notes geben die persönlichen Eindrücke der Blogger wieder und müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen. Viel Vergnügen beim Lesen und bis zur nächsten Ausgabe in einer Woche!
Haben Sie selbst aktuelle Tasting Notes, die wir hier verlinken sollen? Senden Sie uns unter press @ whiskyexperts.net den Link auf Ihre Verkostungsnotizen – bitte mit dem Betreff „Tasting-Link“. Wir publizieren dann jeden Samstag jene Notes, die bis Freitag 12:00 an uns gesendet werden. Wir publizieren die Links, ohne damit die Beiträge dahinter zu werten. Nicht publizieren werden wir Links auf Verkostungsnotizen von Seiten, die entweder kommerziell geführt sind, kommerzielle Links enthalten. in Verbindung mit Shops stehen oder solchen, bei denen Tasting Notes nur ein Bestandteil des Outputs der Seite sind, denn wir wollen gezielt der Verkosterszene eine Bühne bieten und für sie zusätzliche Öffentlichkeit schaffen.
Vor kurzem erst in Irland angekündigt, und nun bereits auf dem Weg in den Handel in Deutschland: Die Dingle Distillery an der irischen Westküste bringt ihren ersten Single Malt auch nach Deutschland – über den Importeur und Distributor Kirsch Import. Von dem haben wir auch die Infos zu dieser Abfüllung erhalten, die Sie schon bald beim Händler Ihres Vertrauens finden werden:
Dingle feiert Premiere – Der erste Single-Malt-Standard der Iren ist da
Im Winter 2012 fasste man im kleinen Örtchen Dingle an der irischen Westküste einen zukunftsweisenden Beschluss: Eine unabhängige Destillerie wurde gegründet. An einem der westlichsten Punkte Europas erstreckt sich hinter Dingle nichts als der tiefe, unendlich scheinende Atlantik. Durch die Nähe zum Ozean reifen die Whiskeys der Brennerei in einem milden, maritimen Mikroklima. Leise und doch bemerkenswert spricht es durch den Inhalt der geprägten Flaschen zu Genießergaumen. Bislang gab es Dingle-Genusserlebnisse ausschließlich in Form von Small Batch Releases. Jetzt legen die Iren ihren ersten dauerhaft verfügbaren Single Malt Irish Whiskey nach.
Wie für Dingle üblich, ist auch die erste Abfüllung der Core Range das unverfälschte Ergebnis stolzer Handarbeit in jedem Schritt der Whiskyherstellung. In Forsyth’s Brennblasen langsam dreifach destilliert, reift der weiche Single Malt im idealen Klima der Dingle-Halbinsel zu 69 Prozent in First Fill PX-Sherry Casks und zu 31 Prozent in First Fill Bourbon Casks. Aus der Fasskombination ergibt sich ein komplexer Single Malt mit Noten von Zitronenzesten, Minze und süßer Birne in der Nase. Das cremige Mundgefühl ist getragen von Aromen wie karamellisiertem Apfel, Rosinen und Vanille, die in ein honigsüßes Finish mit anhaltender Würze übergehen.
Dingle Distillery Single Malt Triple Distilled Irish Whiskey
Fasstyp: 69% First Fill PX-Sherry Casks, 31% First Fill Bourbon Casks 46,3% vol. Nicht gefärbt Nicht kühlfiltriert