PR: Kanadischer Brenner kämpft mit Scotch Whisky Association

Die Scotch Whisky Association als Vertretung und Lobby-Gruppe der schottischen Whisky-Hersteller ist weltweit im Einsatz. Und deshalb können wir auch regelmäßig über gerichtliche Auseinandersetzungen zwischen der SWA und Brennereien auf der ganzen Welt berichten. Über den Newsletter-Service PR Newswire for Journalists erhielten wir eine Pressemitteilung der kanadischen Macaloney’s Caledonian Brewery & Distillery zu ihrer aktuellen Auseinandersetzung mit der SWA. Wie so oft geht es um angebliche „reale oder fiktive Namen und/oder Bilder, die an Schottland erinnern“. Alles weitere hierzu, und wie Sie der Macaloney’s Caledonian Brewery & Distillery möglicherweise helfen können, finden Sie in der folgenden deutschsprachigen Pressemitteilung:


Kanadischer Brenner kämpft mit Scotch Whisky Association

VICTORIA, British Columbia, 31. August 2021 /PRNewswire/ — Aktualisierte Situation

Im April 2021 verklagte die Scotch Whisky Association (SWA) die preisgekrönte Destillerie Macaloney’s Caledonian auf Vancouver Island. Es gab einen öffentlichen Aufschrei und eine enorme Unterstützung durch die Medien in aller Welt, und die Menschen haben sich zu Wort gemeldet und Macaloney gegenüber dem SWA verteidigt.

Als Antwort auf die vielen Briefe zur Unterstützung von Macaloney, die die SWA erhielt, schrieb die SWA zurück und erklärte sich für Verhandlungen offen. Die Anwälte der SWA haben jedoch keine Kompromissvorschläge gemacht. Dies widerspricht direkt den Behauptungen der SWA.

Die SWA-Anwälte fordern eine vertrauliche und unverbindliche Mediation durch eine dritte Partei. Aufgrund des vertraulichen Charakters dieser erzwungenen Mediation hat die Öffentlichkeit keine Möglichkeit herauszufinden, ob die SWA dieses Verfahren in gutem Glauben eingeleitet hat oder ob es eine Taktik ist, um Macaloneys Prozesskosten in die Höhe zu treiben. Angesichts der widersprüchlichen Erklärungen und Handlungen der SWA bis zu diesem Zeitpunkt ist Macaloney’s misstrauisch gegenüber den Absichten der SWA.

Hintergrund – SWAs Geschichte der Strafklagen

Die Scotch Whisky Association ist seit jeher gegen kleine handwerkliche Brennereien vorgegangen, die ihr familiäres oder lokales schottisches Diaspora-Erbe zelebrieren wollen, darunter die Glenora Distillery in Nova Scotia (siehe unten), und gegen andere in der ganzen Welt mit der Drohung, sie in langwierige, kostspielige Gerichtsverfahren zu verwickeln.

In der Vergangenheit gab es die folgenden internationalen Rechtsstreitigkeiten:

  • In den USA gehören dazu Glen Fargo Whiskey ND, Virginia Distillery VA und Glen MacDonald Distillery WA.
  • In Deutschland gehörte dazu auch Glen Buchenbach, wobei der Richter anscheinend übersehen hat, dass Glen ursprünglich ein irisches Wort ist, das von den Schotten und Kanadiern übernommen wurde und nicht nur in Schottland vorkommt. So gibt es zum Beispiel Glendalough Whiskey in Irland und Glen Breton in Kanada.
  • Die SWA-Klage gegen Glen Breton Whisky wurde von dem niederländischen Whisky-Autor Johannes van den Heuvel treffend und pointiert kommentiert.
  • Auch die Brasserie de Bercloux wurde von den SWA-Anwälten wegen ihrer französisch-schottischen Entente cordiale bedroht!

Die SWA verklagt Macaloney’s wegen angeblich „realer oder fiktiver Namen und/oder Bilder, die an Schottland erinnern“, darunter der Familienname des Eigentümers „Macaloney“, der Begriff „Island“, die gälischen Wörter „Inver“ und „Glen“ (die in Irland, Schottland und Kanada weit verbreitet sind) und „Caledonian“ (der ursprüngliche Name der Provinz British Columbia). Das gälische Wort ‚Glen‘ wurde zuvor vor kanadischen Gerichten nach einem neunjährigen Rechtsstreit, den die SWA gegen die Glenora Distillery, Nova Scotia, verlor, geregelt. Der schottische Whiskykritiker Ralfy meinte kürzlich, dass die Kanadier genauso das Recht haben, ihr schottisches Erbe zu feiern, und dass die SWA und ihre Vorstandsmitglieder kein exklusives Recht haben, sich die schottische Kultur für die Zwecke der schottischen Industrie „anzueignen“. Er sagte auch, dass die Aktionen der SWA, die durch die Gewinne aus schottischem Whisky finanziert werden, nach hinten losgehen und zu einem Boykott von schottischem Whisky führen könnten.

Bei den World Whiskies Awards (WWA) haben Macaloney’s Whiskys die Goldmedaille „Canadian Best Single Malt“ (Glenloy), „Canadian Best Single Malt Single Cask“ (Invermallie) und „World’s Best New Make“ (Peated Expression) gewonnen. Erst nachdem Macaloney’s Whiskys anfingen, Preise und internationale Anerkennung zu gewinnen, reichte die SWA ihre Klage gegen Macaloney ein.

Große multinationale Spirituosenunternehmen bestimmen das Handeln der SWA, verwenden aber weiterhin Namen, die an Schottland erinnern Der SWA-Verwaltungsrat setzt sich aus Vertretern von 16 schottischen Unternehmen zusammen, von denen 15 multinationale große Spirituosenunternehmen sind und eines im Miteigentum eines multinationalen Lebensmittelkonglomerats steht. Sie umfassen DIAGEO (drei SWA-Ratssitze), Pernod-Ricard (zwei Sitze), Edrington (zwei Sitze) und William Grants (zwei Sitze). Im SWA-Rat sind keine handwerklichen Destillateure vertreten. Ironischerweise gehören DIAGEO die in Indien hergestellten Whiskys McDowell’s (gegründet von dem Schotten Angus McDowell) und Bagpiper sowie Pernod-Ricard der in Irland hergestellte Whisky Jameson (gegründet von der schottischen Familie Jameson). Die Whiskys von Macaloney sind alle als „Product of Canada“ gekennzeichnet und tragen die kanadische Adresse von Macaloney auf jeder Flasche.

Die öffentliche Meinung zählt – wie die Öffentlichkeit helfen kann

Das Team von Macaloney’s Caledonian ist davon überzeugt, dass anhaltender öffentlicher Druck auf die SWA ein wirksames Mittel sein kann, um die SWA von seinen Strafklagen gegen handwerkliche Brennereien wie Macaloney’s abzuhalten. Um ein Unterstützungsschreiben zu verfassen, wird die Öffentlichkeit gebeten, eine E-Mail an Graeme Macaloney unter Graeme@MacaloneyDistillers.com mit dem Betreff „SWA assistance“ zu schicken, und er wird die Kontakte zum SWA und seinem Rat vermitteln.

Serge verkostet: Zwei unabhängige Royal Brackla

Zwei Indie-Bottlings aus der königlichen Desillerie Brackla stehen heute auf dem Verkostungsplan von Serge Valentin. Doch der schmückende Titel ‚Royal‘ führt nicht automatisch zu überbordender Freude. Beide sind gute Whiskys, und der eine sei etwas besser, meint Serge. Ihre Benotungen auf Whiskyfun, die Sie hier in der Übersicht finden, entsprechen dann auch dieser Beschreibung:

AbfüllungPunkte

Royal Brackla 10 yo 2007/2017 (59.4%, Distiller’s Art for S.Y.C. Vino & Cigar Company, refill hogshead, 313 bottles)80
Royal Brackla 12 yo 2006/2018 (48.8%, Valinch & Mallet, bourbon hogshead, 352 bottles)83

PR: irish-whiskeys.de veröffentlicht Clonakilty Crossroads Imperial Stout Cask Finish

Clonakilty Crossroads Imperial Stout Cask FinishClonakilty Distillery

Im Süden Irlands, an den rauen Klippe des Atlantiks, befindet sich die Clonakilty Distillery in dem gleichnamigen Städtchen. Im März 2019 öffnete die Destillerie offiziell. Die Familie Scully bestellt seit der 8. Generationen Gerstenfelder am Fuße des Galley Head Leuchtturms. Das mediterrane Klima an der Atlantikküste verleiht dem Korn ein besonderes Aroma. Entlang des Wild Altantic Ways zum Leuchtturm kommt man immer wieder an Gerstenfeldern der Familie vorbei.

Ein ganz besonderes Feld liegt unterhalb des Gally Head, direkt auf einer Klippe. Dieses Gerstenfeld befindet sich seit über 300 Jahren im Besitz der Familie Scully.
Auch das Lagerhaus der Clonakilty Distillery befindet sich an einem außergewöhnlichen Ort. Es wurde direkt an der Küste auf einer Klippe erbaut. Das Lagerhaus ist so konzipiert, dass viel Luftaustausch stattfindet und sich die Meeresluft verteilen kann. So erhält der Whiskey ein außergewöhnliches Aroma.

Clonakilty Crossroads Imperial Stout Cask Finish

Vol.%: 57,7 %
Füllmenge: 0,7 Liter
Farbstoff: Nein

Aroma: Malz, Grapefruit, dunkle Schokolade, Gewürznelken, Marzipan
Geschmack: Zitrusnoten, Kakaonibs, Malz, geröstetes Holz, würzige Noten
Nachklang: langanhaltend mit dunkler Schokolade mit heller Frucht

Preis: 64,90 € – erhältlich hier im Onlineshop

Vor zwei Jahren auf einem Bierfestival kam Mareike Spitzer mit Michael Graves von Crossroads Ales & Lagers aus Peiting ins Gespräch. Er hatte ein Stoutbier im Angebot, welches vorher in einem deutschen Whiskyfass lagerte. Eine tolle Kombination. Gleich kamen ihr die Bierkollaboration von Clonakilty mit Brauereien vor allem in Amerika in den Kopf. Während eines Stoutbieres wurden Ideen ausgetauscht und schnell war klar: Wir senden zwei Stout Fässer nach Irland.

Kaum kamen die Fässer bei Clonakilty an, wurde Single Malt Whiskey in die Fässer gefüllt, der vorab in Bourbonfässern reifte. Für ganze 18 Monate erhielt der Whiskey dann sein Finish im Crossroads Imperial Stout Cask. Herausgekommen ist ein toller Single Malt, der sehr harmonisch die Noten des Bourbon- und Bierfasses verbindet. Um keine Aromen zu verlieren, ist die Abfüllung in Fassstärke abgefüllt.

Die Abfüllung ist auf 714 Flaschen limitiert. Außerdem ist sie Teil des Irish Whiskey Wochenendes am 09. + 10.10.2021. Es ist die Sonderabfüllung des Clonakilty Tatingsets.

Whisky des Monats September 2021: Deanston 12 yo

Auf der Suche nach einer akzeptabl bepreisten Abfüllung mit hoher Verfügbarkeit und von überzeugender Qualität lohnt es sich immer, bei den Brennereien der südafrikanischen Distell Group vorbeizuschauen. Deshalb fielen unsere Auswahl bei den Whiskys des Monats auch bereits auf den 12jährige Bunnahabhain und den gleich alten Tobermory. In diesem Monat bedienen wir uns bei der dritten schottischen Malt-Brennerei der Gruppe. Denn für September 2021 empfehlen wir den Deanston 12 yo.

Was ist der richtige Ort für eine Whisky-Brennerei?

Mit welch schöner Geschichte doch manche Brennerei aufwarten kann!
Und hier sprechen wir jetzt nicht von den Stories, die manche Abfüllung begleitet, vielmehr sogar schmücken. Es geht uns um die Standorte der Destillerie. Da wird die legale Herstellung des Whiskys an Orte wieder zurückgebracht, an denen vor mehr als hundert, mancherorts sogar auch einhundertfünfzig Jahren die letzte legale Brennerei schloss. Oder die gewisse Mystik hervorgehoben, die den Ort auszeichnet. In den düsteren Zeiten vor der legalen Destillation kannten die dunklen Gestalten der heimlichen Herstellung diese bereits und nutzten sie. Oder die wunderschöne Aussicht, die manche Brennerei bieten kann.
Sicherlich fällt Ihnen sicherlich eine oder sogar gleich mehrere Destillerien ein, die hier passen könnten. Und wir sind uns sehr sicher: Es ist nicht die Deanston Distillery.

Single Malt durch Strukturwandel

Dass die in den Highlands liegende Deanston Distillery bei einer Wahl der schönsten Brennerei Schottlands keinen Spitzenplatz belegen würde, wundert selbst die eingefleischtesten Deanston-Fans sicherlich nicht. Denn die Deanston Distillery ist ja auch keine Brennerei. Sie ist eine Baumwoll-Mühle. Vielmehr war sie es.

Die Destillerie Deanston. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings

In der 1785 erbauten Fabrik am Ufer des Flusses Teith arbeiteten zeitweise mehr als 1.000 Menschen. Die Mühle sowie der Ort Deanston waren landesweit bekannt wegen einiger Innovationen und Erfindungen, die hier ihren Anfang hatten. So soll bereits im Jahr 1813 die Deanston Mill mit Gas beleuchtet worden sein. Deanston kann so das erste Gaswerk im Westen Schottlands vorweisen. Doch wie in vielen anderen Industriezweigen auch führte eine Mischung aus günstiger produzierenden Konkurrenten und Rückgang des Absatzes zu einer Krise. Und die Mühle schloss am 2. April 1965.

Eigentümer James Finlay & Co wandelte dann gemeinsam mit unter anderem dem Whiskybroker Brodie Hepburn aus Glasgow, die Mühle in eine Malt-Whisky-Brennerei um. Die Destillerie öffnete bereits am 17. Oktober 1966. Die umfassende Renovierung dauerte nur neun Monate und kostete £ 300.000. Der hier produzierte Single Malt Whisky fand zwar seine Verwendung in Blended Whiskys. Doch bereits 1971 erschien der erste Single Malt Whisky der Deanston Distellery, allerdings unter dem Namen Old Bannockburn. Nachdem Invergordon Distilers die Brennerei im Jahr darauf übernahmen, war der Single Malt dann auch unter dem Brennerei-Namen Deanston erhältlich.

Bild mit freundlicher Genehmigung von whiskybase.com

Unter dem Dach der Distell Group: ungefärbt und ohne Kühlfiltrierung

Die Burn Stewart Distillers übernahmen 1990 die Brennerei, nachdem diese bereits 1982 schloss. Unter dem Dach der Distell Group (die Gruppe übernahm 2013 die Burn Stewart Distillers) bildet Deanston gemeinsam mit Bunnahabhain und Tobermory das Segment Single Malt Whisky. Mit diesen Brennereien teilt Deanston auch die Idee einer ungefärbten Standard-Abfüllung, die mit 46,3 % Vol. abgefüllt ohne Kühlfiltrierung in recht unaufgeregte Flaschen und Umverpackungen kommen. Und auch beim Preis und der Verfügbarkeit macht die Distell Group keinen Untersciedde bei den Dreien. So ist der Deanston 12 yo ebenfalls zu einem Preis um die 40 € erhältlich und im Fachhandel sowie auch im gut sortierten Getränkehandel zu finden. Und hier findet der Deanston 12 ähnlich bepreiste Abfüllungen, die in ihrem Auftreten und Geschmacksprofil deutlich auffälliger daherkommen. Nennen wir es mal ‚modebewusster‘.

Bild mit freundlicher Genehmigung von whiskybase.com

Und folgerichtig verwenden wir natürlich, um den Deanston 12yo zu beschreiben, hingegen die Formulierung ‚Alte Schule‘. Seine natürliche Farbe lässt auf den Einsatz von hauptsächlich Ex-Bourbon-Fässern schließen. Auch finden wir in der Nase die typischen Noten von Vanille. Und dazu noch vieles mehr: Ein wenig Honig, Ingwer, reife helle Früchte, würzige Kräuternoten, etwas junges Holz. Alles fein verwoben und harmonisch vereint. Dieser Eindruck setzt sich auch am Gaumen fort. Hier schafft eine deutliche Öligkeit dem Trinkgenuss auch ein formidables Mundgefühl. Der äußerst einladende Malt verabschiedet sich mit einem Finish von Honig, hellen Früchten, einer feinen Bitter-Note sowie einer kräuterigen und holzigen Würze. Der Deanston 12yo vermag sowohl den Whisky-Einsteiger als auch den vermeintlichen wie auch den tatsächlichen Whisky-Experten begeistern.

Die Destillerie Deanston. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings

Quellen
Malt Whisky Yearbook 2021
https://en.wikipedia.org/wiki/Deanston_distillery

PR: Neu von Kirsch Import – Single Casks von Bunnahabhain und Imperial

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Neu bei Kirsch Import in dieser Woche:

  • Ein 2008er Bunnahabhain aus einem First Fill Sherry Hogshead aus dem Hause Signatory Vintage
  • Die Lost Distillery Imperial von The Single Malts of Scotland, exclusively bottled for Kirsch Import

Auch in dieser Woche heißt es: Alle Infos finden Sie hier, die Preise erfahren Sie beim Händler Ihres Vertrauens.


Sherry, Sherry, Signatory:
Single-Cask-Köstlichkeit aus andalusischem Fass

Seltene, hochwertige Holzfässer haben Andrew Symington schon immer fasziniert. Uns auch. Aus den mehr als 10.000 Hogsheads, Butts und Co. umfassenden Warehouses seiner Signatory Vintage Scotch Whisky Company Ltd. haben wir ein vielversprechendes Einzelfass ausgewählt, bei dem Fans maritimer Noten ebenso wie Fruchtliebhaber auf ihre Kosten kommen.

Die einladende, natürlich dunkle Farbe lässt es vermuten: Die Single-Cask-Abfüllung hat Sherryholz gesehen. Der Islay Single Malt Bunnahabhain 2008/2021 verbrachte 13 Jahre vom ersten bis zum letzten Tag im First Fill Sherry Hogshead 1160. Bei fassstarken 59% vol. erhalten Nase und Gaumen eine Intensivkur mit dem komplexen Aromen-Potpourri des Inselwhiskys.

Bunnahabhain 2008/2021
Signatory Vintage Islay Single Malt Scotch Whisky

13 Jahre
Dest. 12/03/2008
Abgef. 03/06/2021
Fasstyp: First Fill Sherry Hogshead
Fassnr. 1160
286 Flaschen
59% vol. Cask Strength
0,7 Liter
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert


Schlüssel zur „Lost Distillery“:
Imperial Single Cask von The Single Malts of Scotland

2013 verschwanden sie für immer aus der Speyside – die meisten Gebäude der Imperial Distillery. Seit dem ausgehenden 19. Jahrhundert, genauer gesagt dem Jahr von Queen Victorias Diamant-Jubiläum, dem die Brennerei ihren royalen Namen verdankt, hatten ihre roten Aberdeen-Ziegelsteine die Gegend geprägt. Nach rund 100-jähriger Existenz waren die Pot Stills 1998 zum letzten Mal in Betrieb. Aus diesem finalen Jahr stammt die Exklusivabfüllung für die Kunden von Kirsch Import.

Die Essenzen der Imperial Distillery sind extrem selten. Für Imperial 1998/2020 aus der Reihe The Single Malts of Scotland haben sie die Experten des unabhängigen Abfüllers Elixir Distillers eingefangen – und öffnen Genießern so wieder die Tore der „Lost Distillery“. Der geschmeidige, florale Single-Cask-Whisky reifte 22 Jahre lang im Barrel. Unverfälscht abgefüllt in angenehmer Fassstärke von 46% vol. ergab das Eichenfass nur noch 121 Flaschen.

Imperial 1998/2020
The Single Malts of Scotland
Exclusively bottled for Kirsch Import

22 Jahre
Dest. 24/08/1998
Abgef. 25/11/2020
Fasstyp: Barrel
121 Flaschen
46% vol.
0,7 Liter
Nicht kühlfiltriert
Nicht gefärbt

PR: Irish Whiskey des Jahres – Bushmills Single Malt Irish Whiskey 21 Years Old erhält besondere Ehrung beim ISW 2021

Irish Whiskey des Jahres – mit diesem Titel zeichnet der Internationale Spirituosen Wettbewerb 2021 den Bushmills Single Malt Irish Whiskey 21 Years Old. Wir gratulieren Bushmills ganz herzlich zu dieser Auszeichnung und präsentieren Ihnen die dazu gehörende Pressemitteilung, die wir heute erhielten:


Irish Whiskey des Jahres – Bushmills Single Malt Irish Whiskey 21 Years Old erhält besondere Ehrung beim ISW 2021

Ein ausgezeichneter Whiskey – Das sieht auch der Internationale Spirituosen Wettbewerb so und krönt 2021 den Bushmills Single Malt Irish Whiskey 21 Years Old zum „Irish Whiskey des Jahres“. Insgesamt reift der Whiskey 21 Jahre zu einem ganz besonderen Tropfen heran, 19 davon in ehemaligen OlorosoSherry- und Bourbon-Whiskey-Fässern sowie zwei weitere in Madeira-Fässern. Dadurch werden ihm Frucht-, Gewürz-, und Röstnoten und ein Geschmack von Nüssen und Rosinen verliehen. Das macht ihn zu einem „exquisite[n] Hauptdarsteller, der Irlands Premium-Whiskeys als stolzes Aushängeschild dient“, wie Meininger, Veranstalter des ISW, schreibt.

Bushmills im Whisk(e)y Test

Seit 2004 kürt Meiningers Internationaler Spirituosen Wettbewerb hochwertige Destillate aus verschiedensten Kategorien und gibt Produzenten somit Feedback zu ihren Produkten und Konsument:innen eine Empfehlung. In diesem Jahr konnte sich die älteste lizenzierte Whiskey-Destillerie der Welt mit Bushmills Single Malt Irish Whiskey 21 Years Old als Irish Whiskey des Jahres 2021 behaupten.

Flüssiges Gold

Dank seiner langen Reifung ist Bushmills Single Malt Irish Whiskey 21 Years Old ein Whiskey von beträchtlicher Tiefe und bietet ein elegantes Zusammenspiel zwischen süß und trocken. Sein edles Case zum Aufklappen unterstreicht den qualitativ hochwertigen Charakter auch Außen und rundet das Gesamtpaket ab. Das macht ihn zum perfekten Geschenk – eben ein ausgezeichneter Whiskey für besondere Anlässe.
Das flüssige Gold ist für 164,95 Euro (UVP) beim Fachhändler des Vertrauens oder auf www.ludwig-von-kapff.de erhältlich.

PR: «Drink More… Water»: Kampagne von Responsible Party provoziert mit starker Botschaft

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«Drink More… Water»: So einfach und deutlich ist der Titel der neuen Kampagne, die Pernod Ricard im Rahmen ihrer Initiative Responsible Party startet. Alles Weitere finden Sie in der dazu gehörenden Pressemitteilung von Pernod Ricard Deutschland, die wir hier sehr gerne mit Ihnen teilen:


«Drink More… Water»: Kampagne von Responsible Party provoziert mit starker Botschaft

Pernod Ricards Initiative Responsible Party startet mit einer neuen Kampagne durch und ruft junge Erwachsene dazu auf, mehr zu trinken – und zwar mehr Wasser. Der Kampagnenname «Drink More… Water» ist gleichzeitig Kernbotschaft und Aufruf an junge Erwachsene. In Deutschland fällt der Startschuss für die Digitalkampagne Anfang September mit der Verbreitung über bekannte Social Media Kanäle. Zusätzlich sorgt eine Kooperation mit dem Portal für Studenten und Studium Unicum für mehr Reichweite.

Generation Z steht vor Herausforderung

Studienabbrüche, Verlust von Arbeitsplätzen oder Praktika und der große Mangel an sozialen Kontakten sind nur ein paar der Probleme, die als Folgen der Pandemie auftreten und psychische Auswirkungen haben. Vor allem junge Menschen mussten mehr als jede andere Generation unter den weitreichenden Folgen leiden und sich in ihrem Leben stark einschränken. Die Generation Z steht also vor einer besonderen Herausforderung. Einerseits möchte sie das Leben genießen und feiern, andererseits gilt es Verantwortung für sich und andere, gerade im Hinblick auf den Alkoholkonsum, zu übernehmen.

Die Einschränkungen aufgrund der Pandemie werden allmählich wieder aufgehoben. Damit wächst bei der Generation Z das Bedürfnis zu feiern und wieder andere Menschen zu treffen. In dieser Zeit möchte Responsible Party in Zusammenarbeit mit der Agentur Buzzman mit «Drink More… Water» die jungen Erwachsenen auf das Thema „verantwortungsvoller Alkoholkonsum“ aufmerksam machen. Authentische Live-Action-Aufnahmen und die pulsierende Musik der Kampagne fordern Feiernde dazu auf, mehr Wasser zu trinken und Alkohol bewusst zu genießen. Der Ansatz der Kampagne beruht dabei nicht auf Kritik, sondern auf Aufklärung und Sensibilisierung.

Gemeinsam international erfolgreich

Die Initiative Responsible Party wurde 2009 vom Erasmus-Studentennetzwerk und Pernod Ricard ins Leben gerufen. Das gemeinsame Ziel ist es, junge Menschen für verantwortungsvollen Genuss zu sensibilisieren sowie übermäßigen Alkoholkonsum und Alkoholmissbrauch zu reduzieren. Seit dem Start der Initiative konnten durch das Programm über 450.000 junge Leute in 33 Ländern erreicht werden. Vor dem Hintergrund der weltweiten pandemiebedingten Schließungen hat Responsible Party im vergangenen Jahr in mehr als 30 Ländern die digitale Kampagne «Sharing Good Vibes» gestartet, die bisher über sechs Millionen junge Erwachsene erreicht hat.

Serge verkostet: Zwei unabhängige Aberlour, jung und alt

Die Destillerie Aberlour, in Charlestown of Aberlour in der Speyside gelegen, ist im Besitz des französischen Konzerns Pernod Ricard. Auf dem Heimatmarkt des Eigentümers, in Frankreich, zählen ihre Single Malts zu den meist gekauften. Das mag sicherlich daran liegen, dass Pernod Ricard hier ein Heimspiel hat. Doch auch die Qualität des Whiskys trägt natürlich dazu bei. Dass diese auch bei unabhängigen Abfüllungen und unabhängig vom Alter zu finden ist, zeigt Serge Valentin in seiner heutigen Verkostung. Zwanzig Jahre Unterschied in der Reifezeit liegen zwischen den Beiden. Um welche Indie-Aberlours es sich handelt, und wie ihre Bewertungen auf Whiskyfun ausfallen, können Sie wie gewohnt unserer tabellarischen Übersicht entnehmen:

AbfüllungPunkte

Aberlour 10 yo 2010/2021 ‚Marsala Cask Finish‘ (46%, Hart Brothers, Finest Collection)86
Aberlour 30 yo 1989/2020 (51.5%, The Perfect Fifth, 241 bottles)91
Die Destillerie Aberlour. Bild © Jochen Wied, Joe’s Tastings

Die Geschichte von The Macallan als Live-Theater

Die Speyside-Destillerie The Macallan bewies in den letzten Jahren mehrmals, dass sie es versteht, sich und ihre Abfüllungen gekonnt in Szene und in den Fokus zu setzen. Auch mit ihrem neuesten Projekt scheint sie dies zu bestätigen. The Macallan Estate Pioneers Experience ist eine Destillerie-Führung gepaart mit einer im wahrsten Sinne des Wortes theatralischen Reise durch die Geschichte der Brennerei. Ab dem 11. September und für eine Dauer von vier Wochen versetzt The Macallan zweimal täglich seine Besucher in die Zeit, als Captain John Grant im frühen 18. Jahrhundert die spirituelle Heimat von Macallan, das Easter Elchies House, erbaute. Es folgt ein Picknick-Mittagessen am River Spey mit den Pionieren Roderick Kemp, der 1892 die Macallan Distillery übernahm, und seiner Frau Katherine.

The Macallan Estate Pioneers Experience kann über die Website der Brennerei gebucht werden und kostet £70 pro Person. Eine Experience ist auf 12 Personen beschränkt, die alle über 18 Jahre alt sein müssen. Buchungen sind bis zu 24 Stunden im Voraus möglich.

Video: Ralfy verkostet Highland Park 10yo @ 40%vol (Review #892)

Recht schnell, ohne die gewohnte langatmige Einleitung und somit etwas überraschend startet Ralfy Mitchell seine aktuelle Review #892 direkt mit der Verkostung des Highland Park 10yo Viking Scars. Doch während die obligatorische und hier sinnvolle Wasserzugabe sich ihre nötige Zeit nimmt, widmet Ralfy sich der Destillerie Highland Park, ihren Abfüllungen und den Änderungen im Geschmack und Aussehen in den letzten Jahre. Gerade bei diesen Themen bieten sich für Ralfy die Gelegenheit langer und umfassender Ausführungen. Fast beiläufig bewertet er den Highland Park 10yo Viking Scars mit 81 Punkten. Und stellt in seinem 12:28-minütigen Video auch dar, für welche Zielgruppen solch eine Abfüllung gedacht ist – und für welche eher nicht. Das Video der Review #892 finden Sie wie immer hier im oberen Bereich und natürlich auf Youtube.

Ein besonderes Fass Royal Lochnagar Whisky kommt zur Versteigerung zugunsten des Scottish Ballet

1994, Diageo war noch nicht geboren und Royal Lochnagar gehörte noch zu den United Distillers, beauftragte ihr Vorsitzender gleichzeitiger stellvertretende Vorsitzender des Scottish Ballet Lord MacFarlane of Bearsden den schottischen Künstler Norman Edgar mit einer besonderen Arbeit. Auf den Deckel eines Fasses malte er das Abbild der Solotänzerin des Scottish Ballet Nicci Theis in der Rolle der Prinzessin Aurora, der schlafenden Schönheit. Nun, mehr als 26 Jahre später, wird The Sleeping Beauty aufgeweckt, als Teil der prestigeträchtigen Casks of Distinction-Reihe abgefüllt und von Diageo sowie Whisky Auctioneer gemeinsam versteigert. Der Erlös der Auktion kommt dem Scottish Ballet zu Gute.

Das erste Auktionslos umfasst die Flasche Nummer eins und das einzigartige Gemälde von Norman Edgar auf dem Fassdeckel, das Prinzessin Aurora, die schlafende Schönheit, darstellt. Die ersten 10 Lose beinhalten auch exklusive Einblicke hinter die Kulissen des Scottish Ballet. Alle Abfüllungs- und Auktionskosten werden von Diageo und Whisky Auctioneer zur Unterstützung des Scottish Ballet gespendet.
Weitere Informationen zum Fass, zur Auktion sowie die Möglichkeit sich zu dieser registrieren zulassen, finden Sie auf der Website des Scottish Ballet.

DFNI Interview: Die Köpfe hinter The Macallan Concept Number 3 im Gespräch

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Im Juli stellte The Macallan den dritten und zugleich letzten Teil ihrer Concept-Reihe vor (wir berichteten). Diese Abfüllung ist für den Travel Retail vorgesehen. Gleichzeitig wurde The Macallan Concept Number 3 auch über ein Los-System auf der Webseite von Macallan vergeben. Die £450 teure Abfüllung entsprang der gemeinsamen Arbeit von The Macallan Whisky Maker Polly Logan und dem Grafikdesigner David Carson. Ín einem Interview mit DFNI stellen die Beiden diesen Prozess ausführlich dar. Sie stellten fest, dass ihre jeweiligen Tätigkeiten gar nicht so weit auseinander liegen. Denn sowohl bei der Whiskyherstellung als auch beim Grafikdesign gehe es darum, neue Ideen zu erforschen und sich von der Umgebung inspirieren zu lassen, wie es The Macallan Whisky Maker Polly Logan formuliert:

“There is a process that we both follow which involves understanding the subject we are going to work on – that was us spending time together here on the Macallan Estate, from then you try and think how that will work – for David that is texture, colour, shapes etc, for me that is in cask type and flavour, a translation of the subject or person or time and connecting each component part with a whisky and then pulling it all together in a final whisky or in a design piece.”

Das ausführliche Interview finden Sie auf der Website von Duty Free News International.

Neuer Auktions-Weltrekord für ein Einzelfass

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Am Ende war es dann doch mehr als erwartet (wir berichteten): Für ein 30 Jahre altes Fass der The Macallan Distillery wurde ein neuer Weltrekord für ein Einzelfass bei einer Auktion erzielt. Wie Bonhams Hong Kong mitteilt, fiel der Hammer des Auktionators erst bei 4.464.000 HK$, was in etwa 487.235 € entspricht. Ende des letzten Monats, als Bonhams das Fass für ihre Auktion Fine and Rare Whisky vorstellten, erwarteten sie einen Preis zwischen 3.200.000 bis 4.000.000 HK$ (in etwa 350.000 bis 435.000 €).

Foto via Bonhams

Doch nicht nur dieses Ergebnis des Macallan-Fass lässt Bonhams Hong Kong zufrieden auf ihre Auktion schauen. Insgesamt belief sich die Verkaufssumme auf 24,5 Millionen HK$. Die angebotenen Abfüllungen der japanische Brennereien Karuizawa und Yamazaki Whiskys wurden zu 100% verkauft. Die Verkaufsrate für den gesamten Bonhams Fine and Rare Whisky Sale betrug stolze 88%.

Serge verkostet: Whisky aus aller Welt

Es ist mal wieder Zeit für eine kleine Whiskyfun-Reise um die Whisky-Welt. Serge Valentin verkostet heute Abfüllungen aus Frankreich, Irland, Belgien, Deutschland und Kanada. Fast durchgehend hohe Benotungen vergibt Serge in dieser Session, in der wir neben Waterfords kommendes ‚The Cuvée‘ (wir berichteten) auch die erste Einzelfassabfüllung von Whiskyfolks (wir berichteten) finden. Die fünf heutigen Kandidaten und ihre Punktezahlen auf Whiskyfun in der Übersicht:

AbfüllungPunkte

Le Breuil ‚Origine‘ (46%, OB, Château du Breuil, France, single malt, +/-2021)80
Waterford ‚The Cuvée‘ (50%, OB, Ireland, 2021)87
Wave Distil 6 yo 2014/2020 (50%, Bottles & Legends, Belgium, 140 bottles)87
St. Kilian 2017/2021 ‚Pleased to meet you‘ (60%, OB, for Whiskyfolks, Germany, cask #666, 433 bottles) 87
Macaloney’s Caledonian ‚Peated Darach Braiche‘ (46%, OB, Canada, ex-bourbon, 2020)89