Bei der Blindverkostung der European Spirits Challenge 2021, bei der Spirituoseneinkäufer prominenter Firmen weder über das verkostete Produkt noch den Preis desselben Bescheid wissen durften, und auch eine Diskussion untereinander nicht erlaubt war, konnten die Whiskys von SEVEN SEALS gleich drei Goldmedaillen gewinnen.
Mehr zu diesem Erfolg hat uns das Schweizer Unternehmen in der nachfolgenden Pressemitteilung für unsere Leser übermittelt:
SEVEN SEALS Spirituosen-Erfolg bei The European Spirits Challenge 2021
SEVEN SEALS hat gerade die Spitze der Branche bei einem von Europas wichtigsten Spirituosenwettbewerben erreicht.
„Das sind großartige Neuigkeiten“,
berichtet Oliver Schneider, Head of Marketing.
„Wir arbeiten sehr hart daran, die absolut besten Whiskys und Spirituosen herzustellen. Das ist unsere Passion und unser Leben!“
Mara Pereira, European Spirits Challenge Judge, kommentierte:
„Die Blindverkostung war extrem inspirierend und ich bin sehr glücklich, dass ich mein Wissen und meine Erfahrung einbringen konnte.
Oliver Schneider fährt fort…
„Die von der European Spirits Challenge angewandte dreifache Verkostungs-Methode bedeutet, dass die Juroren keine Informationen über die Proben, die sie verkosten, haben dürfen. Sie können die Flasche nicht sehen. Sie wissen nicht, aus welchem Land sie stammt. Sie haben keinen Hinweis auf den Preispunkt. Außerdem diskutieren sie ihre Gedanken nicht gemeinsam. Das bedeutet, dass der Gewinn einer Goldmedaille der European Spirits Challenge 2021 eine RIESIGE Ehre ist, und wir haben drei davon gewonnen. Jetzt teilen unser ganzes Team und alle unsere Unterstützer unseren Sieg. Wir danken allen für ihre Unterstützung und ihr Vertrauen in uns.“
Die prominentesten Spirituoseneinkäufer Europas versammelten sich unter dem ikonischen Blick des London Eye. Tausende Proben aus 21 Ländern lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Die aufregendsten Spirituosen der Welt kämpften darum, die anspruchsvollen Juroren der European Spirits Challenge zu beeindrucken, darunter hochrangige Vertreter von The Ritz Hotel, Bibendum und Venus Wine & Spirit Merchants PLC.
Willkommen zur 231. Folge der Whiskyvideos und Podcasts der Woche. Wie immer bringen wir in ihr Beiträge aus dem deutschen Sprachraum zum „Wasser des Lebens“, die uns von den Vloggern und Podcastern zugesendet wurden. In den Videos werden sowohl neue als auch ältere Abfüllungen verkostet – alles nach dem eigenen Ermessen der Verkoster und ohne kommerziellen Hintergrund.
Die Liste der teilnehmenden Vlogs ist nicht fix: Wenn Sie meinen, dass Ihr Video ebenfalls dazu gehören sollte, dann können Sie unten herausfinden, wie das möglich wäre.
In der Ausgabe 231 finden Sie einen Podcast und zwölf neue Videos:
The Malthead – Tullibardine The Murray Double Wood
Whisky Enjoy – Jack Daniel’s Single Barrel Barrel Strength
Whisky Plausch – Currach (Kombu Seaweed Casks)
Whisky Evening – Glendronach Traditionally Peated
Malte talks Malts – Fettercairn – 22 Jahre
Malt Mariners – Ben Bracken Islay Malt 27 Jahre (LIDL)
Pat Hock – Powers John’s Lane 12
https://youtu.be/meyWfV7wie0
WhiskyJason – The Glenlivet Illicit Still 12 Jahre
Malts and Metal – Glencadam 21, An Cnoc 24 Jahre
Friendly Mr. Z. – St Kilian Fass Nummer 1
The Whisky Waiter – The Dalmore King Alexander III
World Wide Whisky – Glenmorangie Signet
Wie wir die Beiträge aussuchen: Die Videos und Podcasts werden uns zugeschickt. Wir treffen dabei keine Auswahl außer jener, dass die von uns gezeigten Blogger/Vlogs schon länger aktiv sein sollten, eine gewisse Anzahl Follower/Hörer/Leser haben. Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann.
Wollen Sie mit Ihrem Beitrag dabei sein? Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu jeweils bis Freitag, 12 Uhr an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird. Bitte halten Sie die eingereichten Videos auch werbefrei, sprich keine Links und Kaufaufforderungen im Video. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!
Wir freuen uns, Ihnen jeden Sonntag ein Stück einer wunderbaren Geschichte über Schottland, Whisky und das Reisen vorstellen zu dürfen: Exklusiv auf Whiskyexerts präsentieren wir Ihnen Whisky Cycle, das neueste Buch von Uli Franz, als Fortsetzungsgeschichte.
Uli Franz lebt als Schriftsteller im Chiemgau und auf der dalmatinischen Insel Brac’. Von 1977-80 arbeitete er als Zeitungskorrespondent in Peking. Über China und Tibet veröffentlichte er zahlreiche Bücher. Zuletzt erschienen Radgeschichten und „Die Asche meines Vaters“ (Rowohlt Verlag).
Das BuchWhisky Cycle – Eine Radreise durch Schottland (ca. 320 Seiten) ist momentan in der ersten Auflage vergriffen – über Neuigkeiten zu Bestellmöglichkeiten werden wir Sie natürlich rechtzeitig informieren.
Die Radtour zu 17 schottischen Destillerien. Karte von Alba Collection
Whisky Cycle – Eine Radreise durch Schottland von Uli Franz (Folge 23)
Nicht mehr ganz taufrisch kletterte ich aufs Rad und fuhr direttissima zur Rampe der Caledonia Fähre zurück. Wieder das gleiche Spiel, diesmal zurück über den Sund aufs Festland. Angelandet am brachial in die Landschaft betonierten Pier, stieg ich eilends in den Sattel und versuchte vor den beiden mitgefahrenen Tanklastern der Glasgower Whiskyspedition Mundell Ltd. die erste Anhöhe zu erklimmen. Doch mein Vorsprung war zu gering, gewiss war ich auch schon zu ausgepowert, so dass ich im Dieseldunst der PS-Giganten hustend aufwärtsstrampeln musste. Erst als sie sich aus ihrer Abgaswolke davon gestohlen hatten, umarmten mich wieder gute Luft und der Frieden des Alleinseins.
Nach acht Kilometern war Schluss mit lustig, vorbei war es mit dem Komfort.
An der Einmündung zur geschäftigen A 83 entlang der Westküste von Kintyre wurde mein verpenntes Sträßlein jäh aus dem Schlaf gerissen. Ab sofort musste ich die Verkehrsdichte einer Autobahn auf der Enge einer Landstraße erdulden. Zum Glück nicht lange, denn bereits nach drei Kilometern fand ich den Hinweis auf einen Radweg, der im Gebüsch parallel zur Autostraße verlief. Die frisch geteerte Trasse war so neu, dass sie kartographisch noch nicht erfasst war, aber das scherte mich nicht, da ich eh ohne papierene Radkarte unterwegs war.
Natürlich musste ich mich orientieren und in der Fremde zurecht finden, allerdings dienten mir dazu der Sonnenstand, Hinweisschilder oder auch die Auskunft der Einheimischen vor Ort. Wenn ich mal in einem Labyrinth verloren ging, dann nutzte ich als letzte Möglichkeit die digitale Standortbestimmung meines Handys. Doch der Rückgriff auf das GPS von unterwegs kam nur in Frage, wenn ich mich mal so richtig verfranzt hatte, was vor allem im urbanen Kosmos oder im Wirrwarr der Ausfallstraßen großer Städte vorkam. In der Regel bereitete ich mich gründlich und rechtzeitig vor. Immer am Vorabend brütete ich über dem GPS Routenplaner und notierte auf einem Zettelchen die Namen der nächsten Orte, die Kreuzungen und die Abbiegungen, die ich am nächsten Tag auf einer möglichst radgerechten Route nehmen musste. Diesen Spickzettel trug ich in der Brusttasche bei mir und zog ihn im Notfall sogar im Fahren heraus.
An der Kreuzung zur A 83, die den Islay-Verkehr von und nach Glasgow lenkt, stand auf dem schwarzweißen Straßenschild: Tarbert, darunter Ardrishaig und die Distanz von 32 Meilen. Im ersten Augenblick hörten sich 32 Meilen bis Tarbert lässig an und ich sagte zu mir, das reißt du schnell mal runter. Aber kaum, dass die grauen Zellen zu rechnen anfingen und als unumstößliches Ergebnis auf ganze 51 Kilometer kamen, verließ mich der Elan und augenblicklich fühlten sich die Beine bleischwer an. Ich überlegte: 32 Meilen bis Tarbert, das wäre die kürzeste Entfernung, allerdings eingekesselt in die Hektik des Autoverkehrs. Doch was bot sich mir für eine Alternative? Ja, es gab sie, die untergeordnete B 8024, auf der der Caledonia Cycle Path, auch National Cycle Route 78 genannt, verlief. Auf dieser ruhigeren Radroute würde sich allerdings die Strecke auf 64 Kilometer summieren. Wir hatten bereits späten Nachmittag und bis zur Dämmerung war mein Zeitfenster nicht größer als drei Stunden. Dieses Zeitlimit gab mir zu denken. Nun ja, acht Meilen Unterschied, das hörte sich weiß Gott nicht wie eine Tour de France-Etappe an. Richtig, aber wenn man schon so viele Meilen wie ich an diesem Tag zurückgelegt hat, dann zählt jeder Meter.
Für ein mit dem metrischen System großgewordenes Gehirn ist das Umdenken von Kilometer in Meile, von Meter in Yard und von Kilogramm in Pfund eine mühsame Schädelübung. Als ich die ersten Tage von Edinburgh nach Glasgow am Union Canal entlangfuhr, nahm ich die Meilendistanz von einem Ort zum nächsten noch auf die leichte Schulter. Vermutlich, weil ich die angelsächsische Extrawurst nicht annehmen wollte, nahm ich sie unreflektiert 1:1 wahr. Tatsächlich aber erstreckt sich eine Meile auf einer Länge von 1609 Metern, also nicht viel weniger als das Doppelte an Entfernung.
Unschlüssig schaute ich in den Himmel, würde das Tageslicht noch ausreichen? Längst hatte die Sonne den Zenit überschritten und es ging bereits auf 5.00 p.m. zu. Besser, ich wählte die kürzere Strecke, die Autostrecke, auch wenn der Stoßverkehr von PKW und LKW mit Bulkwhisky, Gerste oder Versorgungsgütern aller Art aus Campbeltown und Islay heftig an den Nerven zerren würde. Aber weitere 51 Kilometer waren an diesem langen Tag, mit dem Abstecher nach Arran, und einer Verkostung wirklich mehr als das Höchste der Gefühle. Schließlich musste ich ja auch noch an die Quartiersuche denken.
Gut, inzwischen hatte ich eine beachtliche Kondition aufgebaut, aber weitere 51 Kilometer bis nach Ardrishaig am Ufer von Loch Tyne waren für den Rest von Nachmittag ein überaus ehrgeiziges Ziel. Kurzentschlossen schminkte ich mir die verkehrsarme, 14 km längere Strecke auf der Radroute 78 ab und wählte den Autostress auf dem kürzesten Weg nach Loch Fyne.
Loch Fyne ist ein ziemlich altes Gewässer – entstanden vor 200 Millionen Jahren. Über eine unvorstellbar lange Zeit war der Loch von einem zwei Kilometer starken, sich unendlich langsam bewegenden Eispanzer in die Landschaft gefräst worden und zwar so tief, dass er Teil des urzeitlichen Tethysmeers wurde. Nach dem Abschmelzen der Gletscher hoben sich einst die befreiten Erdschichten und senkten sich nie wieder auf das Niveau des Meeresspiegels ab. Dieser Lifteffekt hatte zur Folge, dass aus Loch Fyne ein tiefer Binnensee wurde, der sein Süßwasser seitdem aus ober- und unterirdischen Flüssen bekommt. Aber nicht nur Loch Fyne wurde so geschaffen, sondern alle Firths, Lochs und Lochans, alle Buchten, Seen und Seechen entlang der schottischen Küste. Loch ist übrigens ein Begriff aus dem Gälischen und stammt vom lateinischen lacus ab, was See bedeutet. Diese Begriffsdefinition und mehr hatte ich einst in Latein unter Kopfzerbrechen lernen müssen.
Am Westufer von Loch Fyne radelte ich staunend entlang, immer wieder zog das Ostufer meine Blicke auf sich. Drüben über dem fernen Ufer schwebte bereits der Dunst des Abends. Über dem Wasser stiegen die ersten rauchzarten Schleier empor und nahe bei mir wuchsen die Schatten der Uferbäume in die Länge. Kaum merklich verdunkelte sich der Loch, und als seine Wellen vom Abendwind weiße Kämme aufwarfen, wähnte ich mich in einer erwachenden Zwischenwelt: halb Erde – halb Meer. Beim Queren der Landschaft von Argyll and Bute spürte ich noch immer die Eiszeit, die vulkanische Erruption. Überhaupt, das Land, das ich durchfuhr, atmete noch immer die urzeitliche Energie.
Im verlöschenden Abendlicht querte ich einen Landstrich rollender Hügel, deren weiche Silhouette mir den Atem nahm. Aber auch die Auffahrten, die sich nun häuften, ließen mich auf ihre Art und Weise staunend schauen. Während mein Blick vagabundierte, hämmerte das Herz maschinengleich und trotz der abendlichen Kühle rann mir der Schweiß von der Stirn. Noch kam ich zügig voran, dank meines treuen Begleiters und Freunds, des Atlantikwinds, der von Irland herüberwehte.
Tarbert durchfuhr ich ohne Halt, und gleich hinter dem Ortsende sah ich mich verwirrt in alle Richtungen um – war ich an der spanischen Riviera gelandet? Ab jetzt rückte die A 83 bis auf wenige Meter an die Sandstrände von Loch Fyne heran, und ich hätte mit dem rechten Fuß ins Wasser patschen können. Der Blick über den zur Ruhe gekommenen Wasserspiegel sorgte für Gleichklang beim stetigen Pedalieren auf rauhem Asphalt. Aber wenig später war mit dem Vagabundieren wieder Schluss: höllisch musste ich achtgeben, dass mich der dichte Verkehr nicht in den vermüllten Straßengraben abdrängte.
Hinter Erines wurde es richtig eng, aus Sicht des Autoverkehrs wurde ich zum Hindernis, denn nur bei freier Gegenfahrbahn konnte er mich überholen. Auf keinen Fall wollte ich einen Unfall riskieren, also trat ich schneller und nahm dafür ein Brennen in den Oberschenkeln in Kauf. Um alles in der Welt wollte ich die enge Passage rasch hinter mich bringen. Von wegen absteigen und die Steigung zu Fuß meistern! Für einen Radfahrer, der neben seinem Vehikel ging, war kein bißchen Platz. Die Straße und ich als ihr Sklave mussten über einen Felsriegel hinweg, da half kein Vertun. Wenig später kam es richtig dicke: Achtung 12 % Steigung warnte ein rotweißes Schild.
Zwar stand alle hundert Meter in verschobener, schmutzig weißer Schrift „slow“ auf dem ausgewalzten Asphalt, aber viele hielten sich nicht an diese Aufforderung und wieder einmal wurde deutlich, dass die Langsamkeit zur Philosophie des Cyclisten, nicht aber zu der des Motoristen gehört. Gewiss wollten alle, die mich mit Karacho überholten, noch vor Einbruch der Nacht in Glasgow sein. Am Scheitel der aufwärts führenden Kurve hoffte ich inständig, dass es gleich wieder abwärts ging – aber nein, ich musste weiter, weiter bergauf. Kaum, dass der Puls hochschnellte und der Schweiß von der Stirn brennend in die Augen tropfte, begann ich mit mir zu hadern: warum dieser Ehrgeiz, warum bist du nicht in Tarbert geblieben?
Viele Radfahrer und Sportler ärgern sich über den inneren Schweinehund, ich ärgerte mich über seinen Gegenspieler, den Ehrgeizling. Ohne Frage, ich hatte mich überfordert. Sollte ich auf der Stelle kehrtmachen und nach Tarbert mit Schwung zurückfahren? überlegte ich ernsthaft. Aber was hieße das für den folgenden Tag?
Die Tortur nur aufschieben!
Sollte ich auf der Stelle eine Trinkpause einlegen? Nicht einmal das ging, dafür fehlte der Platz, die Uferböschung endete jäh am Straßenrand. Angestrengt fuhr ich weiter und weiter und bilanzierte missmutig, dass ich mir mit meinem Draufgängertum bis dahin eine Distanz von 95 Kilometern eingebrockt hatte. Und die Tagesetappe war immer noch nicht vollendet. Zum Glück blieb es am Abend bereits länger hell. So erreichte ich, zwar unterkühlt, aber unfallfrei, gegen 20 Uhr das grau in grau daliegende Ardrishaig. Eigentlich wollte ich es nun gut sein lassen, aber im 1300-Seelen-Dorf fand ich nirgendwo ein Hotel oder ein B&B.
Im Tante-Emma-Laden von Ardrishaig, wo ich eine Flasche Wasser und eine Packung Kekse kaufte, meinte die Kassiererin, in Lochgilphead würde ich gewiss eine Unterkunft finden. Also weiter, weiter nach Norden ins Argyller Land hinein. Fünf Meilen später ebbte der Autoverkehr ab und ich konnte endlich wieder abgasfreie Luft atmen. Am Ende des Lochs zweigte rechter Hand der Schwerverkehr nach Glasgow ab, während ich geradeaus weiterfuhr. An einem Kriegerdenkmal kam ich vorbei, und als ich in meiner Erschöpfung die steingemeißelte Huldigung gefallener Veteranen passierte, kam mir der Gedanke, dass ich müder Krieger eigentlich auch eine Ehrung verdient hätte.
Völlig fertig von einem dreizehnstündigen Satteltag, landete ich in einem Straßendorf, dessen staubgraue Fassaden von rußigen Schlieren, schimmeligen Regenflecken und wuchernden Moospolstern gesprenkelt waren. Auf dem Zahnfleisch hatte ich mich hinter Lochgilphead die letzte Steigung hinaufgequält. Inzwischen war mir alles egal, nicht das geringste Verlangen nach Komfort keimte noch in mir – nur noch die kaputten Knochen ablegen und unter einer warmen Decke verschwinden!
Abgesehen von der Begegnung mit dem Ehrgeizling und der daraus resultierenden Erkenntnis, in Zukunft die Kräfte besser einzuteilen, lernte ich an jenem langen Fahrtag das Für und Wider einer permanenten Erreichbarkeit kennen. Der digitalen Revolution war es zu verdanken, dass ich einen Reifenabdruck im hintersten Winkel von Schottland hinterließ und dem Internet meine Route und mein Tempo unbeabsichtigt mitteilte.
Aus meiner Jugend kannte ich eine derartige Verfügbarkeit nicht. Auf meinen früheren Reisen per Autostop nach Spanien und Nordafrika schickte ich Briefe oder Postkarten, geschmückt mit exotischen Briefmarken, an Familie und Freunde. Und von Zuhause erhielt ich, wenn ich mal wieder für vier, fünf Wochen unterwegs war, eingeschriebene Zeilen von meinem Vater oder meiner Freundin als poste restante in Malaga, Tunis, Algier oder Rabat.
Heute funktioniert die weltweite Kommunikation mit einem Klick, einem Wusch, und die WhatsApp-Botschaft, gesprochen oder geschrieben, ist gleich tausende von Kilometern geflogen. Genauso gut klappt es mit dem Versenden von Bildern. Aber eben auch die weniger erfreulichen Nachrichten, Nachrichten über Steuernachzahlungen oder Krankheiten von Verwandten und Freunden, über die Mätzchen der zurückgelassenen Freundin, also über Bedrückendes, erreichten mich an diesem Fahrtag und saßen mir während der stundenlangen Beinarbeit wie eine Zecke im Nacken.
Unabhängige Abfüller aus Deutschland, Österreich und der Schweiz sind ein integraler und wichtiger Bestandteil der heimischen Whiskyszene – und es freut uns immer wieder, neue Abfüllungen von Ihnen einer breiteren Öffentlichkeit vorstellen zu dürfen.
Solch ein Abfüller ist Dramful! – Malt Connection, und nach ihrem „Heart of Peatness“ bringen sie nun eine neue, zweiteilige Serie, die auch einen wohltätigen Zweck unterstützt. Mehr darüber und über die erste Abfüllung, einen 13 Jahre alten Croftengea, im nachfolgenden Infotext, den uns Dramful! geschickt hat:
Neu von Dramful! – Croftengea 13yo Charity Edition 1/2
Nach „Heart of Peatness“ meldet sich Dramful! – Malt Connection nun mit einer neuen Einzelfassabfüllung zurück.
Hiermit wird eine schöne Spendenaktion verbunden, die auch für zukünftige Abfüllungen fester Bestandteil bleiben soll.
Mit www.dramful.com steht nun auch eine eigene Website inkl. Shopsystem parat.
Das neue Bottling wird als zweiteilige „Charity Edition“ erscheinen. Beim ersten Teil handelt es sich um einen 13-jährigen, im Bourbon-Hogshead gereiften Croftengea – eine der rauchigen Varianten aus dem Portfolio der in den Highlands liegenden Brennerei Loch Lomond.
Das Tasting von Part 1 lässt sich wie folgt beschreiben:
„Süße erdige Rauchschwaden erreichen die Nase zuerst, gefolgt von Sahnebonbons, Weingummi, Haferkeksen, flambierte Ananas, Physalis und reifen Pfirsichen.
Am Gaumen präsentiert er sich sehr vollmundig und cremig mit Marzipan, verbrannten Marshmallows, feinen getrockneten Kräutern und Obstkuchen mit Aprikosen.
Der Abgang ist lang mit süßen Torfnoten, Getreide, Zimt und leicht gerösteter Eiche“
Der restliche Teil des Fasses wird derzeit noch in einem 1st Fill Tawny Octave nachgereift und voraussichtlich im Laufe des Jahres als Part 2 veröffentlicht.
Die Motive der jeweiligen Teile sind handgezeichnet und sollen die Spendenaktion visuell untermalen.
Die Spende unterstützt die 2011 gegründete „Hardcore Help Foundation“, die beispielsweile im Gesundheitswesen, der Bildung sowie der Obdachlosen- und Katastrophenhilfe tätig ist.
Zu einem fairen Preis von 72,90€ zzgl. Versand ist die Flasche ab sofort im Webshop und bei teilnehmenden Händlern erhältlich.
Eine Spende in Höhe von 5,- Euro ist bereits im Verkaufspreis inbegriffen.
Aktuelle Informationen rund um Dramful! sind auf der Facebookseite sowie über den Newsletter der Website zu bekommen.
Die heutige Verkostung auf Whiskyfun, die Angus McRaild in Vertretung von Serge Valentin durchführt, ist eigentlich keine, sondern soll auf eine Charity-Auktion auf Whiskyauctioneer.com hinweisen, bei der 10 speziell von Phil und Simon Thompson, den Besitzern der Dornoch Distillery, abgefüllte Flaschen zur Versteigerung kommen – und sämtliche Erlöse gehen an das India Covid Relief program by Khalsa Aid und die O2 For You initiative by Hemkunt Foundation, die beide Hilfsprogramme für das von Covid-19 momentan hart getroffene Indien sind.
Die Flaschen stehen jetzt, da wir diesen Artikel schreiben, bei über 500 Pfund pro Flasche, die Auktion läuft noch bis Montag, den 10. Mai 20 Uhr unserer Zeit. Eine Flasche dieses jungen Malts aus der Dornoch Distillery hat Angus verkostet, und wir scheuen keine Kosten und Tabellen, um Ihnen das Punkteresultat formschön präsentieren zu können:
Dornoch Distillery 2017/2021 (58.43%, OB charity auction special for India Covid relief, cask #26a, PX sherry/refill octave, 12 bottles)
Jede Woche erscheinen viele neue Whisky-Abfüllungen – und gesellen sich zu den Abertausenden dazu, die es bereits gab oder gibt. Wer soll das alles trinken und herausfinden, was wie schmeckt?
Blogger tun es – und in der Summe ergibt sich durch sie ein recht schöner Überblick über das, was man ins Glas bekommen kann.
„Fremde Federn“ stellt Ihnen in der jetzt bereits 148. Folge Samstag für Samstag Verkostungsnotizen der Blogger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vor. Aus der Vielzahl von Neuerscheinungen und Klassikern haben die Blogger nach ihren Vorlieben Abfüllungen herausgesucht und für ihre Leser beschrieben.
Hier sind die Tasting Notes jener Blogger, die uns für die aktuelle Ausgabe ihre Links gesendet haben:
Die Notes geben die persönlichen Eindrücke der Blogger wieder und müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen. Viel Vergnügen beim Lesen und bis zur nächsten Ausgabe in einer Woche!
Haben Sie selbst aktuelle Tasting Notes, die wir hier verlinken sollen? Senden Sie uns unter press @ whiskyexperts.net den Link auf Ihre Verkostungsnotizen – bitte mit dem Betreff „Tasting-Link“. Wir publizieren dann jeden Samstag jene Notes, die bis Freitag 12:00 an uns gesendet werden. Wir publizieren die Links, ohne damit die Beiträge dahinter zu werten. Nicht publizieren werden wir Links auf Verkostungsnotizen von Seiten, die entweder kommerziell geführt sind, kommerzielle Links enthalten. in Verbindung mit Shops stehen oder solchen, bei denen Tasting Notes nur ein Bestandteil des Outputs der Seite sind, denn wir wollen gezielt der Verkosterszene eine Bühne bieten und für sie zusätzliche Öffentlichkeit schaffen.
Die Rolf Kaspar GmbH ist für ihre Black Corbie Abfüllungsreihe schon seit vielen Jahren bekannt. Nun hat man uns mit einer kleinen Pressenotiz über das Erscheinen eines neuen Bottlings in der Serie informiert. Der getorfte Ben Nevis 2015 wurde zur Abrundung im ex Panama Rum Barrel gefinisht.
Nachfolgend alle näheren Informationen:
Zwei neue Black Corbie Abfüllungen – Ben Nevis 2015 peated, Caol Ila 2016
Es gibt immer wieder Diskussionen über die angebotene Qualität von Einzelfässern aus Schottland in Fassstärke. Wir können euch beruhigen:
Es gibt sie noch oder wieder, die außergewöhnlich guten Einzelfässer.
Neu: Black Corbie Caol Ila, 6y Amarone Style Finish
Fast sieben Jahre jung, angenehm rauchig, im Mund weich und rund mit schönen weinigen Fruchtnoten durch das Finish im ex Amarone Style Cask – so präsentiert sich unser neuer Black Corbie Single Malt Scotch Whisky.
Neu: Black Corbie Ben Nevis peatet hogshead mit ex Panama Rumbarrel-Finish
Mit 5 Jahren schon ein komplexes, charaktervolles Destillat mit süßen, vollmundigen Rum-Noten und gut eingebundenem Rauch.
Auch die Scotch Malt Whisky Society darf sich über mehrere Auszeichnungen bei der San Francisco World Spirits Competition (SFWSC) freuen – die sie für ihre Abfüllungen errang. Insgesamt gab es dabei 5 Medaillien, von „Best in shoe“ über „Double Gold“ bis „Gold“. Hier alle Details dazu:
THE SOCIETY HAS GOLD RUSH AT SAN FRANCISCO WORLD SPIRITS COMPETITON
All whiskies entered by the SMWS took either Double Gold or Gold at prestigious awards
The Scotch Malt Whisky Society (SMWS) have continued their annual success at the San Francisco World Spirits Competition by taking home a ‘Best in show’ award along with a host of ‘Double Gold’ and ‘Gold’ awards.
The Society took home the coveted top award for their bottle 46.104 Turn Me Inside Out as well as a range of other ‘Double Gold’ medals for G7.18 A Colourful Oldie and 112.75 Queen of Tarts.
There was also ‘Gold’ accreditation at the 2021 awards for casks 112.74 A Preternatural Good-Striker and 35.264 Midnight Marmalade, overall recognising the consistently outstanding quality of their whiskies across the board.
Founded in 2000, the influential San Francisco World Spirits Competition (SFWSC) is the oldest of its kind in the U.S. and has become one of the world’s most respected spirits competitions. A SFWSC medal is a universally recognised indicator of exceptional quality and craftsmanship.
A seasoned panel of experts review over 1,000 whisky entries before world-class judges score and award only the highest calibre liquids with a globally prestigious SFWSC medal.
The Society, which is ‘the world’s most entertaining whisky club’, specialises in single cask whisky and takes a unique approach to their bottlings by celebrating the flavours across whisky through 12 flavour profiles.
Membership to The Scotch Malt Whisky Society includes access to buy from their unique whisky range, as well as entry to exclusive Members’ Rooms, partner bar discounts, colourful tasting events, whisky education and content including a monthly members magazine Unfiltered, all for only £65: https://smws.com/whisky-club-membership
Kai Ivalo, Spirits Director at The Scotch Malt Whisky Society said:
“We’re excited to have continued our success and picked up another haul of prestigious awards for our excellent array of single malt whiskies. These triumphs demonstrate that now is the perfect time to get on board with our entertaining whisky club.”
Full awards listed below:
Double Gold
Best Independent Merchant Single Malt Scotch
DOUBLE GOLDMEDAL, The Scotch Malt Whisky Society Cask 46.104 Turn Me Inside Out, Scotland, United Kingdom [57.2%] $120. Importer: MHW, Ltd www.smwsa.com — Award Code: 414
DOUBLE GOLD MEDAL, The Scotch Malt Whisky Society Cask G7.18 A Colourful Oldie, Scotland, United Kingdom [54.5%] $210. Importer: MHW, Ltd www.smwsa.com — Award Code: 413
DOUBLE GOLD MEDAL, The Scotch Malt Whisky Society Cask 112.75 Queen of Tarts, Scotland, United Kingdom [59.1%] $120. Importer: MHW, Ltd www.smwsa.com — Award Code: 416
Gold
GOLD MEDAL, The Scotch Malt Whisky Society Cask 112.74 A Preternatural Good-Striker, Scotland, United Kingdom [56.8%] $120. Importer: MHW, Ltd www.smwsa.com — Award Code: 415
GOLD MEDAL, The Scotch Malt Whisky Society Cask 35.264 Midnight Marmalade, Scotland, United Kingdom [46.1%] $595. Importer: MHW, Ltd www.smwsa.com — Award Code: 417
Auch wenn Fèis Ìle im Jahr 2021 wiederum nur virtuell stattfindet – die Whiskys, die die Islay-Destillerien dafür abfüllen, sind es gottlob nicht. Von Bunnahabhain kommen zwei neue Abfüllungen, erstmal unter der Ägide des neuen Master Distillers Brendan McCarron, der aus der (fast ewigen) Warteposition bei Glenmorangie auf den Posten bei der Distell Group wechselte, auf den Markt, die aber noch von Master Blender Julieann Fernandez und Bunnahabhain Distillery Manager, Andrew Brown erschaffen wurden:
Der Bunnahabhain 2013 Moine Bordeaux Finish ist mit 53,6% vol. abgefüllt und wurde am Gelände der Destillerie gereift. Er kostet 85 Pfund.
Der Bunnahabhain 2001 Marsala Finish reifte 20 Jahre in Fässern, die zuvor mit diesem fortifizierten Wein belegt waren. Diese Abfüllung wird um 200 Pfund verkauft.
Beide Abfüllungen sowie weitere Angebote wie das Fèis at Home Tasting Kit finden sich im bereits im Webshop der Brennerei. Der Versand in die meisten EU-Länder ist möglich, auch nach Deutschland und Österreich.
Der Glendronach 50yo, den wir in einem Eintrag in der us-amerikanischen TTB-Datenbank gefunden haben, ist die älteste bislang bekannte Abfüllung aus der Highland-Brennerei. Bislang gab es als ältesten Glendronach einen 47 Jahre alten Whisky aus der Single Cask Serie Batch #13 im Jahr 2016, aber einen Glendronach 50yo hat es bislang noch nicht gegeben.
Der Whisky stammt aus PX- und Oloroso Sherryfässern, ist also technisch keine Einzelfassabfüllung, auch wenn von ihm laut Etikett nur 35 Flaschen auf den Markt kommen werden. Abgefüllt ist er mit 45% Alkoholgehalt.
Interessant ist auch, dass er als 700ml-Flasche in die TTB-Datenbank eingepflegt wurde – das ist wohl deshalb möglich, weil nach einer Gesetzesänderung auch diese Flaschengröße zum Handel in den USA zugelassen ist.
Wann der Glendronach 50yo dann offiziell angekündigt wird, können wir noch nicht sagen – wir werden natürlich ausführlich davon berichten. Unserer Schätzung nach sollten Sie allerdings bereits vor einiger Zeit damit angefangen haben, auf so eine Flasche zu sparen – der Preis wird sich wohl eher in der Luxusklasse bewegen…
Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf.
Und wieder absolviert Serge Valentin fünf Stationen auf seiner Whiskyweltreise, diesmal in Frankreich, den Niederlanden, Dänemark, Schweden und England. Und auch wenn eine der Abfüllungen die 80 Punkte, die bei Serge die Pforte ins Land des Wohlwollens sind, nicht ganz erreicht, gibt es auch für sie lobende Worte.
Und hier sind die Kandidaten von Kornog, Cley, Stauning, Mackmyra und Bimber für die Verkostung von heute:
Kornog 2007/2020 (57.7%, LMDW, Version Française, France, 243 bottles)
84
Cley 3 yo ‚Cask Strength‘ (52%, OB, The Netherlands, cask #127, 2020)
Die irischen Samuel Gelston’s Whiskeys von Halewood Artisanal Spirits kommen nun auch nach Österreich: Nach einem Screening hat man sich für Vienna Distribution als exklusiven Importeur der Whiskeys nach Österreich entschieden – und das in Wien ansässige Unternehmen stellt die neue Marke in ihrem Portfolio in der nachfolgenden Presseaussendung vor:
Vienna Distribution stellt Samuel Gelston’s Whiskeys dem österreichischen Markt vor
Halewood Artisanal Spirits baut die globale Marktpräsenz der Produktgruppe seiner Samuel Gelston’s Irish Whiskeys durch eine Reihe neuer Vertriebspartner in Westeuropa aus.
„Wir freuen uns sehr, eine weitere irische Whisky-Marke unserem Publikum in Österreich präsentieren zu dürfen. Die Marke Samuel Gelston’s hat eine lange Tradition und viel Geschichte. Sie passt perfekt zu unserem Portfolio“,
So die Direktorin der Firma Vienna Distribution GmbH – der Exklusivimporteur für Samuel Gelston’s in Österreich.
Samuel Gelston’s Old Irish Whiskey wurde im Jahr 1830 von Samuel Gelston gegründet. Es war eine Zeit, in der irischer Whiskey in der ganzen Welt berühmt war. Samuel, ein Wein- und Whiskey-Händler aus Belfast, machte es sich zur Aufgabe, den besten irischen Whiskey aus ganz Irland zu beschaffen, zu mischen und abzufüllen. Zu dieser Zeit gab es auf der Insel 88 lizenzierte Brennereien, und Samuel wählte für jede Flasche nur die hochwertigsten Flüssigkeiten aus.
Der Whisky ist nun seit fünf Generationen im Besitz der Familie Neill. Der Ururenkel von Harry Neill, Johnny Neill, tritt nun in Harrys Fußstapfen und erweitert das Sortiment von Samuel Gelston’s um eine sechsköpfige Produktreihe innovativer, hochwertiger irischer Whiskys mit außergewöhnlichen Fassfüllungen und rate-aged Single Malts. Er und der bekannte Brennmeister Frank McHardy machten sich erneut auf den Weg, um die besten Spirituosen zu beschaffen, abzufüllen und zu mischen, und so ist Samuel Gelston’s Old Irish Whiskey wiedergeboren.
„Die Marke Samuel Gelston’s ist ein Qualitäts-Whisky-Angebot mit einer starken Tradition und Herkunft, von dem wir wissen, dass sie unseren europäischen Kundenstamm anspricht. Gleichzeitig wissen wir zu schätzen, dass unsere neuen Vertriebspartner sich wirklich für das Angebot von Samuel Gelston’s engagieren“,
sagte Lawrence Williamson, der Managing Director von Halewood Artisanal Spirits Westeuropa, LAC und Kanada.
Die Samuel Gelston’s-Marken wurden von den Kunden in Großbritannien gut aufgenommen, und nun werden neue Partnerschaften mit den vertrauenswürdigen Vertriebspartnern in Europa wie Vienna Distribution abgeschlossen, um das Sortiment auf den internationalen Markt zu bringen.
Maria fügt anschließend noch hinzu,
„Die Whiskys sind bereits bei uns eingetroffen. Wir freuen uns auf die spannende Zusammenarbeit, um ein neues Kapitel für Samuel Gelston’s Whiskys in Österreich zu eröffnen.“
Die aktuelle Kollektion umfasst Samuel Gelston’s Single Malt, Single Pot Still, 5 Jahre alten Single Malt, 10 Jahre alten Single Malt, 15 Jahre alten Single Malt, 26 Jahre alten Single Malt. Die Cousins Johnny & Sam Neill, Nachfahren von Harry und Percival, schließen sich für die neueste Einführung zusammen und vermählen Johnnys Irish Whiskey mit Sams Pinot Noir New Zealand Weinfass.
Manchmal dauert es nicht lang, bis eine Abfüllung, die in der us-amerikanischen TTB-Datenbank zu finden war, auch offizell angekündigt wird. Der neue Torabhaig Legacy Series – Allt Gleann war am 22. April von uns in der Datenbank entdeckt worden (wir haben ihn hier schon vorgestellt), nun ist er offiziell angekündigt worden.
Er ist die zweite von vier Abfüllungen, die in der Legacy-Serie erscheinen werden, und dient der Destillerie selbst sozusagen als Standortbestimmung und Meilenstein auf dem Weg zum 10 Jahre alten Torabhaig, der der Standard der Brennerei auf der Insel Skye werden soll.
DerTorabhaig Legacy Series – Allt Gleann, ein stark getorfter Single Malt Whisky, ist mit den Angaben zu seiner Machart und den verwendeten Zutaten extrem transparent. So können wir vom Etikett erfahren, dass er mit Concerto- und Laureate-Gerste, die mit 77ppm getorft ist, hergestellt wurde. Das Rückseitenetikett, das wir auf der TTB-Datenbank fanden, führt auch die verwendeten Hefen an: Pinnacle MG+ und Safspirit M-1.
Der Whisky reifte in First Fill Bourbon und refill Whiskyfässern und wird oder wurde ohne Kühlfiltration und Farbstoffe mit 46% vol. abgefüllt. Nicht mehr als 30 Fässer sollen für diese limitierte Ausgabe verwendet worden sein. In den Handel kommt sie im Juli dieses Jahres. Laut der offiziellen Vorstellung werden noch weitere Batches in diesem und im nächsten Jahr erscheinen.
Ein neuer Kavalan Whisky aus dem Madeira Fass, exklusiv für den österreichischen Markt abgefüllt, das ist der Kavalan OX, den der österreichische Importeur, Vienna Distribution, heute vorgestellt hat. Die insgesamt 219 Flaschen sind mit 57,1% abgefüllt und sind noch diese Woche im Handel zu einem UVP von 229 Euro erhältlich.
Mehr Infos und die Tasting Notes zu dieser Sonderabfüllung finden Sie nachstehend:
Vienna Distribution stellt eine exklusive Abfüllung des Kavalan OX vor
Die für den österreichischen Markt bestimmten Kavalan OX Solist Single Cask Strength Flaschen sind bereits eingetroffen.
„Wir haben von dem für Österreich bestimmten Madeira Fass insgesamt 219 Flaschen erhalten“,
Maria Kitsati, Country Managerin der Vienna Distribution GmbH, ist hocherfreut.
Der Whisky ist in einer wunderschönen Flasche mit rosa Etiketten versehen und in einer gleichfarbigen und edlen Geschenkbox verpackt. Der Whisky ist exklusiv für den österreichischen Kunden gedacht und sofort ab dieser Woche erhältlich. Das für österreichischen Markt bestimmter Madeira-Fass wurde mit dem jungen Kavalan Destillat am 14.05.2015 befüllt, zuvor war der aus roten und weißen Trauben hergestellter Madeira Wein mindestens ein Jahr in diesem Fass gelagert. Wie lange der Whisky im Fass gelagert war, erfährt man über das Abfülldatum auf der Rückseite jeder Flasche. Der UVP liegt hier bei 229 EURO und ist mit 57,1% abgefüllt.
Tasting Notes:
Farbe: dunkle Marmeladefarbe
Aroma: Öffnet sich mit den Düften von frischer Kirsche, Traube und Apfel mit einem Hauch von Honig und Zimt.
Geschmack: Reich an Melonen und Aprikosenaromen, welche durch eine Reihe von Feigen, Marmelade und Trauben und einem Hauch von weißem Pfeffer und Zimt intensiviert werden. Es entwickelt sich weiter in den Geschmack von süßem Toffee und Honig und hinterlässt einen vollen und langanhaltenden Nachgeschmack.
„Der Name Kavalan OX bezieht sich auf dieses Jahr: 2021 ist das Jahr des Ochsen. Ochsen sind fleißige Arbeiter im Hintergrund. Der Ochse ist intelligent und zuverlässig, aber fordert nie nach Lob. Mit der Einstellung können wir uns in einer gewissen Weise identifizieren, wir sind da, um schöne Produkte auf dem österreichischen Markt einzuführen“, so Frau Kitsati, „außerdem wird es in diesem Jahr viele Single-Cask-Releases für Österreich geben. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit beispielsweise Starward Australian Whisky, Glen Scotia aus Schottland, Edradour, Signatory Vintage, Ballechin und natürlich Chichibu.“
Jede der Kavalan OX Solist Single Cask Strength Flaschen ist ein Traum für seinen Besitzer. Der Glückwunsch für den Besitzer ist deutlich gekennzeichnet am Ende jedes Etikettes: Möge großes Glück im Jahr des Ochsen mit Dir sein!