Whisky Cycle – Eine Radreise durch Schottland von Uli Franz (Folge 7)

Wir freuen uns, Ihnen jeden Sonntag ein Stück einer wunderbaren Geschichte über Schottland, Whisky und das Reisen vorstellen zu dürfen: Exklusiv im Vorabdruck präsentieren wir Ihnen Whisky Cycle, das neueste Buch von Uli Franz.

Uli Franz lebt als Schriftsteller im Chiemgau und auf der dalmatinischen Insel Brac’. Von 1977-80 arbeitete er als Zeitungskorrespondent in Peking. Über China und Tibet veröffentlichte er zahlreiche Bücher. Zuletzt erschienen Radgeschichten und „Die Asche meines Vaters“ (Rowohlt Verlag).

Das Buch Whisky Cycle – Eine Radreise durch Schottland (ca. 320 Seiten)  erscheint am 01.02.2021 im Alba Collection Verlag GbR. Es kann bis zum 20.01.2021 zum Einführungspreis (Subskriptionspreis) von 16,- Euro hier vorbestellt werden.

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Die Radtour zu 17 schottischen Destillerien. Karte von Alba Collection

-hier geht es zur Folge 6-

Whisky Cycle – Eine Radreise durch Schottland von Uli Franz (Folge 7)

Der Rundgang bei Lagavulin ging nun rasch zu Ende. Das Brennhaus durchliefen wir im Eilschritt, vorbei an vier gewaltigen Brennblasen. Schon wollte ich protestieren, warum wir an den hoch aufragenden kupfernen Skulpturen nicht verweilten! Doch als ich bemerkte, dass unser Guide mehrmals verkniffen auf die Uhr schaute, vermutlich weil wir über den Erklärungen und Fragen aus dem Zeitfenster gefallen waren, hielt ich den Mund und sagte mir, du wirst in den nächsten Wochen noch viele Brennhäuser besuchen können. Auch in die Schatzkammer, in das riesige Lagerhaus mit dem himmlischen Duft aus Tausenden ruhenden Fässern, durften wir nicht einmal einen flüchtigen Blick werfen. Keiner murrte, die Gruppe fügte sich, so dass wir uns nach der halbstündigen Tour im Verkostungssaal an einem ehrwürdigen Eichentisch wiederfanden.

Lagavulin vom Meer aus gesehen. Bild: Whiskyexperts

Der Raum mit rauchgeschwärzten Ölgemälden, einer Sesselgarnitur im Stil von Chippendales und einer Mahagoni-Anrichte, wo edle Whiskys unter Verschluss gehalten wurden, war altbelassen und ließ erahnen, dass hier bereits im Jahr 1816 der Gründer John Johnston sein Erzeugnis am Kaminfeuer verkostete und an dessen Trinkqualität feilte. Wie in diesem Raum mit dem ausgetretenen Dielenboden war die Gründerzeit noch allerorts präsent und als unser Guide den Namen „Lagavulin“ auf seinen Ursprung zurückführte, auf die uralte Sprache der Goidelen, dem mythischen Volk der Kelten, und ihn mit „Mulde, in der die Mühle steht“ übersetzte, nickten wir andächtig und alle waren gespannt auf die anstehende Verkostung.

Nicht unbedingt durstig, aber erwartungsvoll, ergriff jeder der Gruppe, zu der auch ein schweigsamer Chinese gehörte, ein Tasting Glas, in dem sich ölig ein erstaunlich dunkler Malt wiegte. Zwei Editionen standen bereit: die erste war eine Distillers Edition, die in Ex-Bourbonfässern über zehn Jahre gelagert und anschließend ein dreimonatiges Finish in Pedro Ximenez Sherry Fässern erhalten hatte. Zwar fehlte auf der Flasche die Jahresangabe, dafür erfuhren wir, dass diese Kostprobe 43 % vol. Alkohol enthielt.

Wie zu erwarten, bestürmten torfige und rauchige Noten die Nase und hinterher rüttelte auch noch eine Prise bitteres Salz am Nasendach. Nur zwei Schnüffler später grüssten Aromen von Rosinen und Trockenfrüchten und verabschiedeten den medizinischen Geruch von Rauchspeck und Klebstoff, der nun nur noch unterschwellig zu riechen war. Der erste Schluck schmeckte trocken und bitter, doch kaum, dass er sich mit dem Gaumen angefreundet hatte, traten versöhnliche Töne von Karamell und geröstetem Malz aus dem Hintergrund hervor. Dann, beim Kauen, tat sich wieder was: Zitrone wechselte mit Rosinensüße und ließ die heiße Landschaft von Andalusien erahnen. Angenehm bitzelnd passierte er den Gaumen, anhaltend, gar träge ging der Schluck in den Abgang über und überraschte hier wieder mit viel Karamell. Der Lagavulin räumte meine Skepsis beiseite, meine kleine Angst vor dem speckigen Rauch. Ja, sein Torfgeschmack verhielt sich wie ein Kavalier, der niemals einer Dame auf die Füße treten würde. Und auch das Feuer im Abgang hielt sich in Grenzen und – wirklich, der Spruch auf dem Etikett „Time Takes out the Fire but leaves in the Warmth“ erwies sich nicht als hohle Phrase.

Nun gut, der Torfwhisky war immerhin sechzehn Jahre gereift und vor der Abfüllung auf 43 % vol. herunter verdünnt worden. Dem formidablen Alter seiner Reifung war es letztlich zu verdanken, dass der Alkohol den Schlund nicht verbrannte, sondern angenehm wärmte. Was den Gesamteindruck anging, zeigte er mir einen zu flachen Spannungsbogen, zu wenig Dynamik in der Dualität von bitter und süß. So belegte ich ihn im Resultat mit drei Stützrädern.

Nach einer kurzen Pause für Notizen widmete ich mich der zweiten Kostprobe: Distillers Exclusive Edition mit 54 % vol. aus dem Abfülljahr 2017. Der erste Schnüffler verpasste mir einen Nasenstüber, so heftig stieg mir ein Cocktail aus Patex, Teer und Nagellackentferner in die Nase. Der Grund: saure Phenole. Durch das Dörren der gekeimten Gerstenkörner über dem Torffeuer finden diese Phenole zusammen mit weiteren achtzig aromarelevanten Substanzen den Weg in das Malz und sorgen im Guten wie im Schlechten für einen ausladenden Fächer an Aromen.

Jetzt nur noch schmecken! Leichter gesagt, als getan, denn zwischen Nasendach und Mundraum gibt es eine gutgemeinte, organische Verbindung. Der erste Tropfen an der Zungenspitze war versöhnlich milde, geradezu weich wie Seide. Zwar fehlte ihm nicht der Rauch, aber das Grimmige von Klebstoff und Teer. Wenig später schwebten über dem Gaumen nur noch einige Rauchschwaden von Torffeuer, dafür dockten Früchte an: Vanille im Überfluss, exotische Pampelmuse, Zitrone und Limette, auch Schokolade und im Abgang wieder die schönste Süße exotischer Früchte. Als hätten sie sich in meine Schleckzunge verliebt, verweilten diese Aromen lange am Gaumen, während eine pfeffrige Wärme bereits den Magen massierte. Dem Exklusiv gelang, was keinem Whisky bisher gelungen war – er nahm mich gefangen. Mit seiner Weichheit und der Seide im Abgang, einem lange nachhallenden bye bye.

Mit einem zweiten Schluck musste ich mich vergewissern, ob dieser Torfwhisky womöglich ein Schummler war und auf raffinierteste Weise meinen Gaumen irritierte. Aber nein, im zweiten Schluck fehlte auch das Verbrannte, das Holz und der Geschmack von Teer. Zwar waren Teer und Torf im Hintergrund noch zu erahnen, sie wurden aber von Rosinen, Apfel, Vanille, Zimt und Honig zügig und mit Ellbogenkraft beiseite geschoben. Im Abgang fehlte das Brennen und zu meiner Genugtuung war der Alkohol eingebunden wie ein behütetes Baby. Dieser Exclusive verdiente eine maximale Bewertung und erhielt als erstes Dram auf meiner Reise vier Stützräder, weil er eine tragende Geschmacksbrücke vom Torf von Islay zum Karamell der nordamerikanischen Weißeiche und der andalusischen Sherrysüße baute. Dank dieser weitgespannten Brücke, dank dieser Komplexität war er der Beste aller fünfzehn bis dahin probierten Single Malts. Der perfekte „Exclusive“ bestätigte mir – Geschmack kennt keine Luftschlösser.

Nun wollte ich natürlich mehr über diesen Exclusive wissen. Also trat ich auf einen jungen Mann mit Lagavulin Signet auf dem Poloshirt zu, der gerade frische Gläser auf einem Tablett in den Raum balancierte, und fragte ihn frank und frei nach dem Geheimnis dieses exklusiven Single Malts.

Er schmunzelte und sein Lächeln bewies, dass er sich geschmeichelt fühlte. „Wir haben etwas Gutes für uns gemacht!“

Was für eine Ansage: „Für uns!“

Der Schotte mit der beachtlichen Fassstärke unter dem Gürtel wäre kein echter Whiskymacher gewesen, hätte er nicht auch Fakten benannt: „Bei diesem Malt achteten wir ganz besonders auf das Wood Management. Er lagerte zehn Jahre in Ex-Bourbonfässern aus amerikanischer Weißeiche und zwei Jahre zur Abrundung in Ex-Sherryfässern von Pedro Ximenez aus Andalusien. Dazu kommt auch noch die Lagavulin-Besonderheit, die lange Lagerung nahe am Meer, die salzige Seeluft, die von außen durch die Poren in die Eichenfässer eindringt.“

Ich nickte verständnisvoll, wollte aber nicht tiefer in die Materie eindringen, denn der zweifache Gaumenkitzel hatte mich leicht bedudelt, gar mein Hirn umwölkt und leicht benebelt. Ja, so benebelt, dass ich einen großen Fehler beging – ich versäumte eine Flasche Exclusive für umgerechnet 116 Euro zu kaufen. Kurz hatte ich daran gedacht. Aber meine Gepäcktaschen waren bereits randvoll und eine Flasche über viele Hundert Kilometer mitzuschleppen, das wäre doch übertrieben gewesen. Natürlich hätte ich sie mir auch abends zügig in tüchtigen Schlucken hinter die Binde gießen können, aber mein Motto lautete ja nicht „hit the bottle & cycle“, sondern „sip & cycle“. So lebt der erste perfekte Schluck meiner schottischen Reise nur noch in der Erinnerung. Aber dafür regt er umso stärker mein Träumen von Islay an. 

Beschwingt und um ein großartiges Geschmackserlebnis reicher, stieg ich nach zwei Dram wieder aufs Rad und gondelte vier Kilometer auf dem bekannten Sträßlein zurück in Richtung Port Ellen. Wären die Herden von Schafen und Lämmern nicht so fresswütig gewesen, hätten sie gewiss ihre Köpfe gehoben und meinem geträllerten Loblied auf die Bottler von Lagavulin gelauscht. Auf der Rückfahrt schwebte ich solange im Reiseglück, bis mir die Terminplanung für die folgenden Tage und Destilleriebesuche in den Sinn kamen. Klar, nach dem ersten perfekten Schluck lag die Messlatte für das nächste geplante Tasting bei Bruichladdich[1] verdammt hoch, aber jetzt musste ich erst einmal meine drei sonntäglichen Besuche verdauen. Leicht ermattet erreichte ich Port Ellen. Außer Puste umfuhr ich die hübsche Hafenmole in weitem Bogen bis ich das B&B von Frau Lorry erreichte, wo ich an der Gartenmauer vom Fahrrad stieg.

Port Ellen, Blick über den Hafen. Bild: Whiskyexperts

* * *

Kaum, dass ich mich in meinem Winzzimmer auf dem Bett ausstreckt hatte, rumpste es hinter der Wand, so erschreckend nah, dass ich hochfuhr und die beige Streifentapete in Augenschein nahm. Nein, die Wand hatte kein Loch und war auch nicht aus Pappmaché, vermutlich aber aus einer einfachen Lage Rigips. Eine derart jämmerliche Schallisolierung sollte ich nicht nur bei Frau Lorry ertragen müssen, sondern in den nächsten Wochen in vielen Quartieren. Der Grund war ganz einfach der, dass die ursprünglichen Zimmer in den Cottages mit billigsten Materialen in möglichst viele Winzzimmer unterteilt worden waren, um möglichst viele Touristen einzuquartieren. Das privat betriebene B&B-Gewerbe ist in Schottland für viele Familien die einzige Einkommensquelle und hilft enorm, die weitverbreitete Arbeitslosigkeit zu dämpfen. 

Die Hafenstraße in Port Ellen. Bild: Whiskyexperts

Dürftig isolierte Wände mit fremden Gästen nebenan, quietschende Holzdielen im Flur, sturzbachartiges Rauschen der Nachbartoilette, aber auch der Verkehrslärm von draußen und das Vogelgezwitscher vom Fensterbrett konnten letztendlich meinem Nervenkostüm nichts anhaben, weil ich – wie auf all meinen Reisen – Ohrstöpsel dabei hatte. So versiegelte ich die Gehörgänge mit bunten Plastikkegelchen, schloss die Äuglein und dämmerte angezogen auf dem Bett liegend dem Abend entgegen. Um 8.00 post meridiem war ich ja in der Hotelbar auf der gegenüberliegenden Straßenseite verabredet.

Wir wissen um die Opulenz des englischen Frühstücks: Bacon, Ham, Sausage, Eggs, Porridge und jede Menge Toast mit bittersüßer Orangenmarmelade. Und das der Schotten ist nicht weniger opulent. Dagegen ist wenig über das englische und schottische Abendessen bekannt. An dieser Stelle sei nur soviel verraten, es wird recht früh am Abend, eigentlich bereits am Spätnachmittag serviert, was verdauungstechnisch günstig ist, da es dank der Vorherrschaft von Fleisch und Kartoffeln für Stunden den Darmtrakt beschäftigt. Die vor vielen Jahrzehnten eingewanderten Inder brachten zum Glück exotische Gerichte wie Currys mit und heute stehen auf jeder Speisekarte eines schottischen Restaurants und Pubs diese Gerichte. Natürlich auch das Allerweltsgericht Pizza, das nach vielen Lehrjahren auch von den Schotten vortrefflich zubereitet werden kann. Nun braucht der Vegetarier nicht gerade zu verhungern, aber in den meisten Restaurants hat er nur die Wahl zwischen gekochtem oder gegrilltem Beilagen-Gemüse und Gemüse-Curry mit Chutney.

Um später trinkfest an der Bar zu stehen, bestellte ich im Hotelrestaurant eine doppelte Portion gegrilltes Gemüse mit Kochkartoffeln und ein Blondes vom Hahn. Auf das Craft Bier freute ich mich sehr, denn es schmeckte immer wieder unglaublich frisch und fruchtig. Nach dem Abendessen wechselte ich in den Nebenraum, wo über der Tür „Ceud Mille Failte[2]“ stand. In diesem Raum ging es schon lebhaft zu, vor allem der Tresen war von Gästen belagert wie ein Freibier Ausschank. Oder sah es für den Neuankömmling nur so aus, weil viele Gäste an der Theke auf ihr Getränk warteten, das sie dann eigenhändig an die Tische trugen. Nun blieb mein Blick nicht an den sich knubbelnden Thekengästen und am flinken Hantieren der beiden Barmänner hängen, sondern wurde von der Regalwand hinter dem Tresen gefesselt. Hier standen auf beleuchteten Glasböden bis zur Decke an die hundert Whiskyflaschen, nicht nur von Islay, sondern auch von den anderen Inseln, den Highlands, von Speyside und den Lowlands. Wirklich! Auf den Glasböden des deckenhohen Regals stand das trinkbare Schottland für jeden Geschmack bereit. Nach einigem Hin und Her, was den gestressten Barmann ungehalten machte, entschied ich mich für den Organic 2009 von Bruichladdich, einer Brennerei, die an der Westküste von Islay liegt. Morgen würde ich dorthin radeln, das hatte ich bereits geplant. Als Vorbereitung und erstes Hallo wählte ich eine Novität – einen biologisch-dynamischen Single Malt.

Kaum stand das Dram vor mir an der Kante des Bartresens, wurde ich sofort zum Bezahlen aufgefordert, was mir missfiel, da ich diese Angewohnheit von zuhause nicht kannte. Der sofortige Zahlzwang war für mich ein gastronomisches No-Go, denn er vermittelte dem Gast, insbesondere dem ausländischen Gast, den Eindruck, dass er als potentieller Zechpreller betrachtet wurde. Für mich, den temporären Inselbesucher, fiel die sofortige Zahlungsaufforderung unter die mehrmals erlebte „Islay-Arroganz“, was ich dem Barkeeper nicht gerade dezent unter die Nase rieb.

Er zog die Stirn in Falten, schaute mich verkniffen an und erwiderte in barschem Tonfall: „Das ist so Brauch in ganz UK.“

Rumps, da hatte ich`s! Ein interkulturelles Missverständnis, das mich enttäuscht und den Schotten mürrisch zurückließ. Mit eisiger Miene und ohne Trinkgeld zu geben, bezahlte ich das Bio Dram und in unterkühltem Ton, ohne „please“ und „sorry“, bat ich ihn, mir die Flasche anzureichen. Frostig, mit starrer Miene, befolgte er meinen Wunsch und hielt mir die Flasche hin, während er abfällig zur Seite schaute. Aus seiner verletzten Eitelkeit machte ich mir nichts, in aller Ruhe las ich das Etikett: 50 % vol., acht Jahre, ungetorft, organic, zertifiziert von der Biodynamic Association. Diese Zertifizierung entsprach dem Zertifikat der britischen Soil Association und erfüllte die Auflagen eines pestizidfreien Anbaus. Auf der Rückseite der Flasche stand noch die Information, dass der Bruichladdich Organic aus biologisch angebauter Gerste von der Mid Coul Organic Farm von Dalcorss destilliert wurde.

(zur nächsten Folge)


[1] brook-lad-die
[2] tet-mila-folta „zehntausendfaches Willkommen“

Whiskyfun: Angus verkostet Aultmore x2

Die Destillerie Aultmore zählt zu jenen, die nicht besonders laut auf der Klaviatur des Marketings spielen. Man findet die Whiskys allerdings immer wieder bei unabhängigen Abfüller – und zwei dieser unabhängigen Bottlings hat Angus MacRaild heute auf seiner Verkostungliste bei Whiskyfun.

Beide Bottlings punkten in der Verkostung gleich, so unterschiedlich sie auch in der Abfüllung sein mögen – Angus findet beim ersten, es sei ein sehr angenehm trinkbarer Whisky, der zweite verlange der Verkoster einiges ab, würde ihn aber dann belohnen:

Aultmore 9 yo 2011/2020 (48%, Elixir Distillers ‚Reserve Casks‘, six barrels)83
Aultmore 2011/2018 (67.5%, Whisky Illuminati ‚Solaria series‘, cask #900367, 1st fill Spanish oak sherry butt, 120 bottles)83
Die Destillerie Aultmore

Fremde Federn (132): Verkostungsnotizen deutschsprachiger Blogger


Jede Woche erscheinen viele neue Whisky-Abfüllungen – und gesellen sich zu den Abertausenden dazu, die es bereits gab oder gibt. Wer soll das alles trinken und herausfinden, was wie schmeckt?

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Blogger tun es – und in der Summe ergibt sich durch sie ein recht schöner Überblick über das, was man ins Glas bekommen kann.

„Fremde Federn“ stellt Ihnen in der nun schon 132. Folge Samstag für Samstag Verkostungsnotizen der Blogger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vor (diesmal auch eine englischsprachige aus den USA, die uns der deutschstämmige Eigner der Seite geschickt hat). Aus der Vielzahl von Neuerscheinungen und Klassikern haben die Blogger nach ihren Vorlieben Abfüllungen herausgesucht und für ihre Leser beschrieben.

Hier sind die Tasting Notes jener Blogger, die uns für die aktuelle Ausgabe ihre Links gesendet haben:

Die Notes geben die persönlichen Eindrücke der Blogger wieder und müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen. Viel Vergnügen beim Lesen und bis zur nächsten Ausgabe in einer Woche!


Haben Sie selbst aktuelle Tasting Notes, die wir hier verlinken sollen? Senden Sie uns unter press @ whiskyexperts.net den Link auf Ihre Verkostungsnotizen – bitte mit dem Betreff „Tasting-Link“. Wir publizieren dann jeden Samstag jene Notes, die bis Freitag 12:00 an uns gesendet werden. Wir publizieren die Links, ohne damit die Beiträge dahinter zu werten. Nicht publizieren werden wir Links auf Verkostungsnotizen von Seiten, die entweder kommerziell geführt sind, kommerzielle Links enthalten. in Verbindung mit Shops stehen oder solchen, bei denen Tasting Notes nur ein Bestandteil des Outputs der Seite sind, denn wir wollen gezielt der Verkosterszene eine Bühne bieten und für sie zusätzliche Öffentlichkeit schaffen.

Nur noch bis Sonntag: 4 Sets mit der Waterford Sheestown Edition 1.2 und der Ballymorgan Edition 1.2 gewinnen!

Wir freuen uns riesig darüber, Ihnen gleich zu Jahresbeginn ein neues Gewinnspiel vorstellen zu können, diesmal wieder gemeinsam mit unserem Partner Kirsch Import, dem Importeur der Whiskys aus der irischen Waterford Distillery von Mark Reynier.

Falls Sie noch nicht mitgespielt haben – tun Sie es JETZT! Am Montag ist es zu spät!

Diesmal wird Fortuna viel zu tun haben: Gleich vier unserer Leser*innen dürfen sich bei diesem Gewinnspiel auf jeweils ein Set der aktuellen Abfüllungen aus der Destillerie freuen, den Waterford Sheestown Edition 1.2 und den Waterford Ballymorgan Edition 1.2 – die jeweils mit Gerste einer bestimmten Farm im Südosten Irlands gebrannt werden. Ein beeindruckendes, sehr ausdifferenziertes Geschmackserlebnis.

Bevor wir Ihnen verraten, wie Sie eines der vier Sets gewinnen können, lesen Sie hier mehr über die außergewöhnliche Destillerie und die beiden Abfüllungen (und finden Sie dabei auch die Antwort auf unsere Gewinnfrage):

Waterford Whisky: Terroir-getrieben und einzigartig

Irlands Südosten ist weltweit eines der besten Anbaugebiete für Braugerste und das Zuhause der Waterford Distillery. Einst Brauerei, heute Whisky-Brennerei auf dem neuesten Stand der Technik – dank Mark Reynier. Die Koryphäe mit legendärem Werdegang in der schottischen Whisky-Szene erwarb Waterford 2014. Sein Ziel? Die Destillerie zum Epizentrum für die radikale Umsetzung einer aus der Winzerwelt bekannten Philosophie machen: Terroir. Denn wo Gerste wächst, wie der Boden beschaffen ist oder wie viel Sonne oder Wind das Getreide ausgesetzt ist, birgt das Geheimnis einzigartig authentischer Irish Single Malts. Für sie schlägt das Herz von Waterford.

Farm für Farm: die Aromen ausgewählter Orte Irlands

Eine Bandbreite ausgewählter Fässer, lange Fermentation oder langsame Destillation sind Faktoren für die Aromenreinheit des Single Malts von Waterford. Geschmacklich entscheidend für Mark Reynier und Team, ist jedoch das Korn selbst. Mehr als 70 irische Farmen bilden das Fundament der Brennerei. Deren Gerste wird separat angebaut, gelagert, gemälzt und destilliert. Farm für Farm entstehen so die „Single Farm Origins“ – Whiskys, die das Geschmacksprofil ihres Herkunftsortes einfangen. Jede der Editionen ist absolut einzigartig und nur limitiert verfügbar.

Vom Feld bis ins Regal: kompromisslose Transparenz

Ein digitales Logistiksystem mit über 20.000 Datenpunkten pro Destillation und Farm macht den Terroir-basierten Whisky zu 100 Prozent rückverfolgbar. Umfangreiche Informationen zum Herkunftsort, den Gerstenbauern oder der Destillerie selbst eröffnen sich für Single-Malt-Liebhaber über einen Terroir-Code auf jeder Flasche Whisky, der lediglich auf der Webseite eingegeben werden muss. Waterford hat nichts zu verstecken: An den Ufern des Flusses Suir entstehen Whiskys mit außergewöhnlicher geschmacklicher Tiefe und Vielfalt. Alle Editionen werden mit mindestens 46% vol. abgefüllt, sind weder gefärbt noch kühlfiltriert.

Wir verlosen vier Sets, bestehend aus den beiden aktuellen Abfüllungen von Waterford: Sheestown Edition 1.2 und Ballymorgan Edition 1.2!

Jede Abfüllung von Waterford erkundet einen Ort in Irlands fruchtbarem Südosten. Die Gerste für den fruchtigen, zugleich pikanten „Sheestown Edition 1.2“ wächst am „Ort des üppigen Grases“. Das hügelige Tiefland-Terroir aus gut entwässertem Lehmboden bewirtschaftet seit einem halben Jahrhundert Philip O’Brien. Im Regenschatten der Wicklow Mountains dagegen baut Robert Milnes Familie in fünfter Generation Gerste auf besonders ergiebiger Erde an. Sein Getreide ist Destillationsbasis für „Ballymorgan Edition 1.1“ mit Noten von rotem Apfel, Milchschokolade und Pfeffer.

Sheestown Edition 1.2, Waterford „Single Farm Origins“ (0,7 Liter, 50% vol.): Destilliert in KW 24/2016 und abgefüllt im September 2020, erlangte der Single Malt seine komplexe Reife in First Fill Amercian Oak (33%), Virgin American Oak (19%), Fässern aus französischer Premium-Eiche (25%) und Vin Doux Naturel Casks (23%).

Ballymorgan Edition 1.2, Waterford „Single Farm Origins“ (0,7 Liter, 50% vol.): Vier Jahre, einen Monat und zwei Tage reifte der einzigartige Single Malt in einer Holzkomposition aus First Fill Amercian Oak (34%), Virgin American Oak (20%), Fässern aus französischer Premium-Eiche (23%) und Vin Doux Naturel Casks (23%).

Und so gewinnen Sie eines der vier Sets, bestehend aus den beiden aktuellen Abfüllungen von Waterford: Sheestown Edition 1.2 und Ballymorgan Edition 1.2:

Sagen Sie uns einfach, welche Philosophie aus der Winzerwelt die Waterford Distillery für ihren Whisky kompromisslos umsetzt:

a) Flaschengärung
b) Terroir

Ihre Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „Waterford“!

Unter allen Einsendungen mit der richtigen Antwort und dem richtigen Betreff, die uns bis 17. Januar 2021, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinnerin oder den Gewinner der Preise und geben sie am 18. Januar 2021 bekannt. Die Gewinne werden durch unseren Partner Kirsch Import versendet.

Pro Haushalt ist nur eine Teilnahmemail möglich!

Teilnahmebedingungen:

Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt, die Gewinnfrage richtig beantwortet und seine Antwort mit dem Betreff „Waterford“ einsendet sowie das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 17. Januar 2021, 23:59 Uhr. Die Gewinner*innen werden am 18. Januar 2021 auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts und Kirsch Import sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Gewinn wird von Kirsch Import versendet, wir übermitteln dafür die Gewinneradressen an das Unternehmen. Diese Daten werden dort wie alle Adressdaten bei uns nach Abschluss des Gewinnspiels sofort und unwiederbringlich gelöscht.

Hinweis zum Datenschutz: Wir erheben nur jene Daten von Teilnehmern, die für die Abwicklung des Gewinnspiels nötig sind (Name, email-Adresse und Postanschrift). Alle in diesem Zusammenhang erhobenen Daten werden nach Abschluss des Gewinnspiels und der erfolgreichen Versendung des Preises ausnahmslos gelöscht und weder für unsere Zwecke weiterverwendet noch an Dritte weitergegeben. Unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier.

Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden – und geben uns auch die Erlaubnis, Ihren Namen und Wohnort im Falle des Gewinns auf unserer Seite veröffentlichen zu dürfen. 

Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen!

Herzlichst,

Ihr Whiskyexperts-Team

TTB Neuheiten: 2x Aberfeldy Exceptional Cask 18yo Double Cask Limited Edition

Die Exceptional Cask Serie von Aberfeldy gibt es seit November 2019 (später legte Bacardi auch eine Version für Craigellachie auf) – damals startete sie im Travel Retail, war danach aber auch in Deutschland zu finden.

Nun sind zwei neue Abfüllungen in der us-amerikanischen TTB-Datenbank aufgetaucht, die sich bei einem Alter von 18 Jahren durch die Stärke und die Fassnummer unterscheiden. Ob diese in den Travel Retail gehen werden, ob sie US-exklusiv sind oder international gestreut werden, oder ob es Vorboten für ähnliche Abfüllungen in Europa sind – wir können das anhand der Angaben in der Datenbank nicht sagen.

Jedenfalls haben beide Abfüllungen ein Finish über 1 Jahr und 8 Monate in Oloroso Sherryfässern erhalten, sind mit 52,5% vol. (Aberfeldy Exceptional Cask 18yo Double Cask Limited Edition Fass 3065) und 53,5% vol (Aberfeldy Exceptional Cask 18yo Double Cask Limited EditionFass 3075) abgefüllt und werden in einer limitierten Auflage von 366 (Fass 3075) und 312 (Fass 3065) Flaschen erscheinen.

Hier sind die, fast identischen, Etiketten der beiden möglichen Neuheiten:

Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf. 

So wertvoll wie noch nie: Whiskypreise am Sammlermarkt auf historischem Höchststand

Ist Whisky eine krisensichere Anlageform? Wenn man die Entwicklung der Zweitmarktpreise betrachtet, die das Unternehmen whiskystats seit 2013 erhebt, muss man diese Frage momentan mit einem klaren „Ja“ beantworten – zumindest dann, wenn man mittel- bis langfristig gedacht hat. Und wenn man der Tatsache eingedenk ist, dass das, was auf diesem Gebiet heute gilt, morgen schon ganz anders sein kann.

Das monatliche Update von whiskystats, das nun wieder die Gesamtmarktentwicklung zum Thema hat, nachdem man sich über Monate immer mit Teilaspekten des Markte beschäftigte, hat die Preisentwicklung von 8000 unterschiedlichen Whiskys am Sammlermarkt analysiert und sieht den Whiskystat-Index, der die Preise der 500 meistgehandelten Whiskys abbildet, im Dezember 2020 auf einem Allzeithoch von 250 Punkten (Im Dezember 2012 waren es 100 Punkte). Der Anstieg von 6,6% in nur einem Monat verteilt sich auf viele Whiskys gleichermaßen und gilt auch für die regionalen Indizes, die ebenso stark anzogen. Die japanische Hanyu Distillery war die Destillerie mit den stärksten Steigerungen, auch Glenfarclas und Macallan werden als starke Performer erwähnt.

Mehr Details können Sie dem Originalartikel auf whiskystats.net entnehmen, auf den uns wie immer unser treuer Leser jedi aufmerksam gemacht hat.

Irische Alkoholexporte 2020 um 19% geschrumpft – Whiskey verzeichnet sogar Rückgang um 26%

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Es wird wohl ein Umstand sein, der nicht nur die irische Whiskeyindustrie getroffen hat, aber zu ihr gibt es nun, laut eines Artikels in The Spirits Business, konkrete Zahlen: Um 19% ist der Export von alkoholischen Getränken aus Irland wegen der Covid-Pandemie und den US-Strafzöllen gefallen. In die EU war das Minus 16%, in das Vereinigte Königreich 12%.

Besonders hart hat es dabei Whiskey getroffen: Gleich um mehr als ein Viertel, nämlich 26%, sind die Exporte eingebrochen. Statt 754 Millionen US-Dollar hat man damit 2020 nur mehr 620 Millionen erlöst.

Der Rückgang betrifft in Bezug auf die USA und Europa die Exporte des Jahres, aber nicht in gleichem Ausmaß den Verkauf, da die Lager schon vor 2020 gut gefüllt wurden. Die Pandemie (und dabei besonders die Schließung der Gaststätten und Bars) hat auch maßgeblich den Verkauf im eigenen Land und auch die Produktion negativ beeinflusst, konkrete Zahlen wurden dazu aber nicht genannt.

Für 2021 ist man verhalten optimistisch, es wird aber auch davon abhängen, wie der Verlauf der Pandemie und die Entwicklungen nach dem Brexit ausfallen werden. Ein gewisses Wachstum solle aber im Bereich des Möglichen liegen.

PR: Neue Whisky.de exklusiv Abfüllungen von Hunter Laing

Über zwei neue Abfüllung des Onlinehändlers whisky.de können wir heute berichten: Dort hat man gemeinsam mit dem unabhängigen Abfüller Hunter Laing einen Ben Nevis 9yo aus dem Sherry Butt und einen Talisker 9yo, ebenfalls aus dem Sherry Butt, exklusiv abgefüllt, beide mit 50% vol. Alkoholstärke.

Hier die Infos, die wir dazu erhalten haben, jeweils mit Links zur Kaufmöglichkeit:


Neue Whisky.de exklusiv Abfüllungen von Hunter Laing

Whisky.de hat zwei neue Exklusivabfüllungen auf den Markt gebracht. Der Talisker und der Ben Nevis Single Malt reiften jeweils 9 Jahre lang in einzelnen Sherry Butts und wurden von Hunter Laing exklusiv für Whisky.de abgefüllt. 

Talisker 9 Jahre Sherry Butt ‚Whisky.de exklusiv‘

Sorte: Single Malt Whisky
Datum: 07.2011/09.2020
Fasstyp: Sherry Butt
Fassnummer: HL17930
Limitiert auf 819 Flaschen!
Preis: 98,90 EURerhältlich hier

Tasting Notes:

Aroma: Rauchig mit Pfeffer und roten Beeren.

Geschmack: Leichter Torfrauch, gesalzenes Karamell und Pflaumen.

Abgang: Lang und anhaltend salzig und pfeffrig.

Ben Nevis 9 Jahre Sherry Butt ‚Whisky.de exklusiv‘

Sorte: Single Malt Whisky
Datum: 03.2011/09.2020
Fasstyp: Sherry Butt
Fassnummer: HL17821
Limitiert auf 593 Flaschen!
Preis: 69,90 EURerhältlich hier

Tasting Notes:

Aroma: Rote Beeren, Kaugummi und Karamell.

Geschmack: Grasig mit reifen Früchten und Chili-Schokolade.

Abgang: Langanhaltend süß und ölig.

PR: Neu – Lichtburg #I Marika Single Cask, Single Malt Irish Whiskey

Die Rolf Kaspar GmbH bringt uns Whiskyfreunden immer wieder ausgezeichnete Abfüllungen aus Irland, so zuletzt in der leider bereits ausgelaufenen Serie „Essener Hof„.

Nun aber gibt es einen sozusagen spirituellen Nachfolger – die Serie „Lichtburg„, und in ihr die erste Abfüllung, ein 15 Jahre alter Single Malt Irish Whiskey, der in ehemaligen Armagnac-Fässern reifen durfte.

Mehr über den Lichtburg #I Marika Single Cask, Single Malt Irish Whiskey aus den Beständen von Jack Teeling hier in der Aussendung, die wir für Sie erhalten haben:


Neu – Lichtburg #I Marika Single Cask, Single Malt Irish Whiskey

Auch wenn Freunde und Fans der historischen Serie Hotel Essener Hof weiterhin vergeblich auch die fehlende No 11 warten, fand diese Serie mit der No 16 vorerst ein Ende. Zuletzt wurde von No 11-16 das Thema The Astra Theater, beheimatet im ehemaligen Festsaal des Hotels, aufgegriffen. So entstand der Kontakt zu Frau Menze und dem wunderbaren Kino Lichtburg in Essen: die Idee für eine Fortsetzung war geboren!

Lichtburg #I Marika Single Cask, Single Malt Irish Whiskey

Mit einem großen Gala-Programm eröffnete die Lichtburg vor 2000 Festgästen am Donnerstag, den 18. Oktober 1928, ihren Spielbetrieb. Heute besitzt das schönste deutsche
Premierenkino eine bundesweite Strahlkraft und ist mit seinem vielfältigen Programm ein kultureller Leuchtturm des Ruhrgebiets – getragen von Menschen, für die Kino
Leben und Leidenschaft ist.

Auszug Verkostungsnotizen: vollmundiges, rundes Mundgefhühl, eine vanillig-zimtige Süße und Aromen, die an schwarze Johannisbeeren, reife Pflaumen und Brombeeren erinnern

Ab sofort erhältlich bei www.kaspar-spirituosen.de und im ausgesuchten Fachhandel.

PR: Dänemark trifft Frankreich: Stauning Single Calvados Cask für Kirsch Import – und Rauchfreunde

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Kirsch Import stellt uns heute in seiner Aussendung eine besondere Abfüülung der der dänischen Brennerei Stauning vor. Stauning Danish Whisky HEATHER ist eine Limited Edition, welche für Kirsch Import abgefüllt wurde. Dieser Floor Malted Smoked Barley Single Malt Whisky reifte zunächst in einem Maker‘s Mark Bourbon Cask, danach erhielt er ein Finsih im mit Calvados vorbelegt Cask Nr. 377. Alles Weitere zu dieser Abfüllung finden Sie in der folgenden Aussendung:


Dänemark trifft Frankreich: Stauning Single Calvados Cask für Kirsch Import – und Rauchfreunde

Whiskys mit unverwechselbar dänischem Charakter machen – das war die Zielsetzung einer neunköpfigen Gruppe von Freunden aus Jütland bei der Gründung von Stauning. Allesamt Whisky-vernarrt, abenteuerlustig, aber vor allem weitestgehend ahnungslos, was die Herstellung des Lebenswassers betrifft. Mit ihrem Tellerrand-Blick haben es die vier Ingenieure, ein Lehrer, ein Koch, ein Fleischer, ein Helikopterpilot und ein Arzt geschafft, einzigartige und äußerst erfolgreiche Whiskys zu destillieren, die ihren Herkunftsort von Entstehung bis Geschmack reflektieren. Das exklusiv für Kirsch Import abgefüllte Single Cask der Dänen liefert dafür einen weiteren Beweis.

HEATHER ist ein spannender Whisky für Rauchfreunde, gebrannt aus Gerstenmalz, das Stauning über der appetitlichen Kombination aus Torf und Heidekraut räuchert. Lagerfeuerrauch und florale Noten, Apfel und Zitrusfrüchte entfalten sich bei kräftigen 57,2% vol. in Nase und am Gaumen. Die fruchtigen Einflüsse verdankt die limitierte Abfüllung dem Finish im Cask Nr. 377, vorbelegt mit Calvados, dem französischen Edelbrand aus sauren, süßen und bitteren Äpfeln.

Stauning Danish Whisky HEATHER – Single Calvados Cask

Floor Malted Smoked Barley Single Malt Whisky
Limited Edition Bottled for Kirsch Import

5 Jahre
Dest. 09/2015
Abgef. 11/2020
Fasstyp: Maker‘s Mark Bourbon Cask, Calvados Cask (Finish)
Fassnr. 377
258 Flaschen
57,2% vol.
0,7 Liter
Nicht kühlfiltriert
Nicht gefärbt

UVP: 79,90

Tasting Notes:

Ein körperreicher, nuancierter Whisky – mit Lagerfeuerrauch, frischen Noten von Apfel und Zitrusfrüchten, Einschlägen von Salz sowie floralen und krautigen Aromen der Heide, die sich auch im Raucharoma niederschlagen.

PR: Alba-Collection Verlag aktualisiert „Scotland’s Distilleries“ und bringt neuen „Whisk(e)yatlas North America“

Nach der Ankündigung der gebundenen Ausgabe von „Whisky Cycle – eine Radreise durch Schottland“, über die wir hier berichteten, gibt es noch zwei weitere Neuigkeiten aus dem Alba-Collection Verlag zu berichten: die beliebte Übersichtskarte „Scotland’s Distilleries“ ist in einer aktualisierten Neuauflage erschienen – und ganz neu ist der „Whisk(e)yatlas North America“.

Mehr zu beiden Neuerscheinungen hier:


Karten „Scotland’s Distilleries“ im Format 42 x 60 cm und 70 x 100 cm in aktualiserter Auflage

Pünktlich zum Jahresanfang erscheinen unsere Karten „Scotland’s Distilleries“ in den Formaten 42 x 60 cm (Medium) und 70 x 100 cm (Large) als aktualisierte Auflage. Trotz Pandemie scheint der Bauboom bei den schottischen Whiskydestillerien unverändert stark zu sein, so dass es zahlreiche Änderungen in den neuen Auflagen gibt.

Auch das in der Premium Edition enthaltene Booklet wurde auf den neusten Stand gebracht. Das 36-seitige Booklet hat sich mittlerweile zum Handbuch / Reiseführer für Whiskyreisende entwickelt. Die Destillerien sind nach Whiskyregionen geordnet und werden nach aktiven und geschlossen Destillerien getrennt.

Enthalten sind nun auch Karten mit den Destillerien zu den Whiskyregionen. Neben wichtigen Fakten zu den Destillerien erhält der Leser auch den Postcode für sein Navigationsgerät und die Information, welche Destillerien ein Visitors Center bieten oder bei welchen Destillerien eine Voranmeldung notwendig ist.

In den Karten und im Booklet sind 148 aktive Whisky Destillerien, 30 Neubauprojekte und zahlreiche geschlossene Destillerien enthalten.

Informationen zu den Karten:

„Scotland’s Distilleries“ (Medium)

  • Format: 42 x 60 cm
  • gerollt in Posterröhre

– ISBN 978-3-944148-16-8 (Standard Edition); VK: 10,95 €

– ISBN 978-3-944148-00-7 (Premium Edition); VK: 17,95 €

(inklusiv 36-seitigen Booklet & Posterklemmschienen)

  • erhältlich in Whiskyfach- und Buchhandel oder direkt beim Verlag

„Scotland’s Distilleries“ (Large)

  • Format: 70 x 100 cm
  • gerollt in Posterröhre

– ISBN 978-3-944148-67-0 (Standard Edition); VK: 17,95 €

– ISBN 978-3-944148-66-3 (Premium Edition); VK: 25,95 €

(inklusiv 36-seitigen Booklet & Posterklemmschienen)

  • erhältlich in Whiskyfach- und Buchhandel oder direkt beim Verlag

Neuerscheinung: „Whisk(e)y Atlas North America“

Der „Whisk(e)y Atlas North America“ ist die logische Konsequenz um der rasanten Entwicklung des amerikanischen Whisk(e)ys in den letzten Jahren Rechnung zu tragen. Zumal es nicht mehr möglich ist, die Zahl der US-Whiskey Destillerien auf einem Kartenblatt sinnvoll unterzubringen.

Waren es 2013 in den USA noch überschaubare 300 Destillerien, wuchs deren Zahl 2016 auf über 800 Destillerien an und 2020 sind uns über 1750 US-Whiskey Destillerien bekannt.

Ähnlich auch die Entwicklung in Kanada, dort hat sich die Zahl von ca. 60 im Jahre 2016 auf 143 im Jahr 2020 mehr als verdoppelt.

Und wer käme auf die Idee in Mexico 8 aktive Whisky Destillerien zu vermuten.

In Atlas sind mehr als 1900 nordamerikanische Whisk(e)y Destillerien mit Adresse & Webadresse gelistet und in 30 regionalen Karten abgebildet.

Der „Whisk(e)y Atlas North America“ ist sicher das ideale Hilfsmittel und der Wegbegleiter für Freunde und Interessierte des Amerikanischen Whisk(e)ys, um sich in der heutigen Zeit orientieren zu können.

Informationen zum Whisk(e)y Atlas North America“

  • Hardcover, fadengeheftet
  • 100 Seiten
  • Sprache: Englisch
  • 30 regionale Karten
  • 5 Übersichtskarten
  • über 2000 Destillerieeinträge:
·1757Whiskey Destillerien in den USA
·215geschlossene Destillerien in den USA
·143Whisky Destillerien in Kanada
·21geschlossene Destillerien in Kanada
·8Whisky Destillerien in Mexico
·2geschlossene Whisky Destillerien in Mexico
  • Erscheinungstermin: 1. Februar 2021

– ISBN 978-3-944148-88-5

– VK 35 €

  • erhältlich in Whiskyfach- und Buchhandel oder direkt beim Verlag

Whiskyfun: Angus verkostet Linkwood

Ruhig, bescheiden, zuverlässig, konstant, gelegentlich beruhigend, aber selten brillant, aufregend, auffällig oder aufregend. Dies ist der sehr persönliche Eindruck, den Angus MacRaild im Laufe der Jahre in Bezug auf die Whiskys der Brennerei Linkwood sammelte. Auf Whiskyfun stellt er eine kleine Session mit drei unabhängigen Abfüllungen der Speyside-Destillerie vor. Und seine Punktebewertungen für dieses Trio spiegeln seine bisherigen eindrücke wider, wie Sie in unsere tabellarische Auflistung der heute verkosteten Linkwoods sehen können:

Linkwood 12 yo ‚Pure Highland Malt‘ (70 proof, Gordon & MacPhail, 1970s)78
Linkwood 10 yo 2009/2020 ‚Parcel 4‘ (48%, The Single Malts Of Scotland ‚Reserve Casks‘)82
Linkwood 10 yo (55%, Dràm Mòr, cask #306772, 1st fill barrel)85

PR: Teeling Whiskey veröffentlicht vierte und letzte Brabazon-Abfüllung

Eine beliebte Whiskey-Serie aus Irland ist mit der vierten Abfüllung nun komplett: Teeling Whiskey aus Dublin veröffentlicht die vierte Abfüllung in der Serie der Brabazon Bottlings, einen irischen Single Malt aus dem Jahr 2007, der zwei Jahre lang in Carcavelos Portwein-Fässern gefinisht wurde. 10.000 Flaschen mit 49,5% vol. Alkoholstärke wurden abgefüllt.

Die Abfüllung ist zur Zeit in Irland erhältlich, wird aber auch nach Deutschland kommen.

Hier alle Infos aus der Aussendung, die uns erreicht hat:


Teeling Whiskey Releases Fourth & Final Bottling in Brabazon Single Malt Series 

We are proud to have released the fourth and last in our award-winning series of limited edition Single Malts, entitled the Brabazon Bottling, Series 4. This series continues upon Teeling Whiskey’s dedication to creating new and interesting expressions of Irish whiskey and in particular, expanding the underdeveloped Irish Single Malt category. The Brabazon Bottling Single Malt Series focuses on creating a full flavoured taste experience that pays homage to the unique and distinct role that fortified wines can have on Irish whiskey.

The Teeling Whiskey Brabazon bottlings celebrate the combination of the old and new, producing very unique and interesting Irish whiskeys. For Series 4, we have sourced unique barrels used by a long forgotten historical style of Portuguese Port, to produce a truly unique and distinctive bottling of Teeling Whiskey. Carcavelos is a style of Portuguese fortified wine dating back to the 18th century. Produced historically just outside of Lisbon, its wineries have mainly disappeared over the years. Now only 25 acres remain with Carcavelos  produced on a very small artisanal scale, so we were very lucky to get our hands on some barrels used in its production.

These rare Port barrels were filled with our Single Malt which was distilled in 2007 and left for over two years to impart the full range of flavour and character on the whiskey. The result is truly a unique 13 Year Old Single Malt whiskey bursting with soft citrus fruits and distinctive, effervesce style spice. Limited to 10,000 bottles and bottled at 49.5% this is truly an Irish whiskey to savour.

Jack Teeling, Founder and Managing Director of Teeling Whiskey, commented:

“Our aim with our Brabazon Bottling Series is to create full bodied tasting experiences for people who enjoy the added complexity and taste that fortified wine maturation imparts. We now complete the Series with our final bottling, this time using barrels previously used for a rare White Port, which produces  a very unique expression of Teeling and Irish whiskey. This is a fitting end to our award winning Series which celebrates the combination of old and new as well as highlighting our unique approach to making Irish Whiskey and our spirit of innovation.” 

Teeling Whiskey’s Brabazon Bottling, Series 4 is currently available in  Ireland and is now being rolled out to our partners in Benelux, France, Germany, Switzerland, Russia, Australia and select Asian markets in due course.


2009 Daftmill Summer Release wird bei Berry Bros & Rudd über Lossystem vergeben – mit Link zum Mitmachen

Abfüllungen aus der Daftmill Distillery sind nicht gerade einfach zu bekommen – und das ist nicht vor allem künstlicher Verknappung geschuldet, sondern der Kleinheit der Farm Distillery.

Seit gestern wird die 2009 Daftmill Summer Release bei Berry Bros & Rudd über ein Lossystem verkauft (wessen Los gezogen wird, der kann die Flasche dann um 100 Pfund käuflich erwerben). Mitmachen kann man auch aus Kontinentaleuropa, aber Achtung – es bedarf einer Versandadresse im Vereinigten Königreich, um danach dann auch an die Abfüllung zu kommen.

Wer diese Voraussetzungen erfüllt, der kann bei Interesse hier unter diesem Link sein Glück versuchen. Insgesamt sind es 600 Flaschen des mit 46% vol. abgefüllten Whiskys, die auf diese Weise ihren neuen Besitzer suchen.