Serge verkostet: Amerikanische Whiskys

Neben sehr vielen Tasting Notes zu amerikanischen Whiskys (das möglicherweise fehlende ‚e‘ denken wir uns dabei) präsentiert Serge Valentin heute jede Menge Humor. Und dies gleich doppelt. Für die heutige Session sei jetzt die richtige Zeit gekommen, bevor Präsident Duck das Verkosten amerikanischer Whisky in der EU verbietet. Und ab sofort ist das Lesen der Verkostungsnotizen auf Whiskyfun kostenpflichtig. Pro gelesener Notiz werden 50 Cent fällig, Whiskyfun akzeptiert Paypal, Visa, Mastercard, oder ganz allgemein: Freundschaft.

Ein weiteres Lächeln lässt die heutige Session erscheinen. Die insgesamt neuen Abfüllungen zeigen den amerikanischen Whisky von seiner allerbesten Seite, wie Sie in der Kürzsicht des Tastings auf Whiskyfun sehen können:

  • 1776 (92proof/46%, OB, James. E. Pepper, Straight Bourbon Whiskey, 2019) 81 Punkte
  • Heaven Hill 23 yo 1996/2020 (54.5%, Cadenhead, World Whiskies, barrel, 132 bottles) 87 Punkte
  • Tennessee Whisky 16 yo 2003/2019 (48.9%, Cadenhead, bourbon, Small Batch, 282 bottles) 86 Punkte
  • Tennessee Whisky 16 yo 2003/2019 (49.8%, Cadenhead, bourbon, World Whiskies, 216 bottles) 87 Punkte
  • Jack Daniel’s ‘Red Dog Saloon’ (43%, OB, 2017) 82 Punkte
  • Heaven Hill 9 yo 2009/2018 (50.3%, The Whisky Mercenary) 84 Punkte
  • Heaven Hill 9 yo 2009/2019 (50.6%, Liquor Library, Australia) 84 Punkte
  • Ragtime Rye (45.2%, OB, New York Distilling Company, American Straight Whiskey, +/-2019) 85 Punkte
  • Sazerac 18 yo ‘Summer 2018’ (45%, OB, Kentucky straight rye whiskey) 86 Punkte

Neu: Tomintoul Seiridh

Ein neue Abfüllung kann die Destillerie Tomintoul präsentieren. Tomintoul Seiridh reifte zunächst in ehemaligen Bourbonfässern. Anschließend erhielt der Whisky ein Finish in Oloroso Sherry Butts aus Jerez in Andalusien, Spanien. Das gälische Wort Seiridh wird „sheh-ree“ ausgesprochen und bedeutet, wenig verwunderlich, Sherry.

Abgefüllt ist dieser Single Malt mit 40 % Vol., für Batch 1 wurden 6.000 Flaschen abgefüllt, die auch alle einzeln nummeriert sind. Die offiziellen Tasting Notes versprechen eine volle und einladende Nase mit Armomen von Sultaninen, Butterscotch und kandierten Pekannüssen. Am Gaumen süß und üppig mit Noten getrockneter Feigen und Weihnachtskuchen, im Finish dann warm, nussig und lang.

Eine unverbindliche Preisempfehlung ist auf der Website der Brennerei nicht zu finden. Britische Online-Händler bieten aktuell den Tomintoul Seiridh zu einem Preis von unter 40 € an. Ob dieses Bottling auch auf unseren Märkte erhältlich sein wird, ist momentan nicht zu erfahren.

PR: GlenAllachie erhält 30 Millionen Pfund Investment für globales Wachstum

Billy Walker’s Speyside-Brennerei Glenallachie erhält ein Asset-basiertes Kreditpaket über vier Jahre von der Clydesdale Bank – in der Höhe von 30 Millionen Pfund. Das Geld wird von der Brennerei zur Unterstützung des globalen Wachstums eingesetzt werden, berichtet The Spirits Business.

Nach den Worten von Billy Walker wird das Geld nicht nur in die Steigerung der Absätze investiert werden, sondern auch dazu dienen, die Marke GlenAllachie als Premium Single Malt zu etablieren:

“This new debt facility will enable us to continue our journey at the pace we want and further develop GlenAllachie as a premium single malt brand around the world,”

Übrigens: Ein Videointerview mit Billy Walker, das wir im vergangenen Winter bei seinem Besuch in Deutschland geführt haben, können Sie hier sehen.

Hier die gesamte PR:


THE GLENALLACHIE’S SECURES A £30M LENDING PACKAGE TO SUPPORT GLOBAL GROWTH

Award-winning Speyside Scotch whisky company set to invest in further development

The GlenAllachie Distillers Co. Limited has secured a £30m asset-based lending package from Clydesdale Bank Plc thanks to the new Scottish arm of Belfast-based boutique corporate finance specialists HNH.

The award-winning whisky company appointed Bruce Walker, a Director of HNH’s Edinburgh team, to lead the refinancing exercise. The Scottish office of HNH was established last year to advise SMEs and family-owned firms during mergers & acquisitions, debt and transaction services.

HNH advised The GlenAllachie on securing an inventory only asset-based debt facility on a committed basis for a four-year period on significantly improved terms.  Clydesdale Bank Plc was selected to provide the facility on a bilateral basis following a competitive tendering process, which was developed and manged by HNH. 

The GlenAllachie, winners of the Distillery of the Year Award at The Scottish Whisky Awards, will use the facility to fund working capital and capital expenditure as it continues to develop its brand around the world. 

The GlenAllachie distillery, which is located near Aberlour in the heart of the world-renowned Speyside region, and a significant volume of mature whisky was bought from Chivas by Billy Walker and his team in 2017.

The business has quickly earned a reputation as a producer of premium single malt whisky. Its award-winning current products include The GlenAllachie’s core range of aged single malts and the richly peated blended malt, MacNair’s Lum Reek.  The White Heather brand is also owned by GlenAllachie, and will be relaunched in May of this year.

Billy Walker,the Managing Director of The GlenAllachie, said:

“This new debt facility will enable us to continue our journey at the pace we want and further develop GlenAllachie as a premium single malt brand around the world.”

HNH’s Walker said:

“This deal is a great result for The GlenAllachie, and the outcome of a competitive process led locally by the HNH team. We were delighted to work with such a high-quality asset with an outstanding management team with a crystal clear strategic vision. It was also good to work again with Clydesdale Bank Plc who were able to deliver a compelling proposal based on their clear understanding of the sector and strong existing relationship with the GlenAllachie team. Appetite for the credit was strong reflecting the strength of both the business and the whisky market more widely.”

Alan Gilchrist, the Finance Director of The GlenAllachie, said:

“HNH’s clear understanding of the debt markets, ABL product and current lender appetite was key in securing our new facilities in the required timeframe.  We were very pleased with the way Bruce and Fiona King of HNH managed the process and left us to continue running the business. The input we received from HNH was invaluable in securing our deal. Asset-based lending is ideal for us as it provides highly flexible funds secured against our appreciating whisky stocks.”

“Clydesdale Bank Plc demonstrated an assured and mature approach to the deal process. They maintained momentum to ensure delivery to timetable and a deep knowledge of the Scotch whisky sector to create a straightforward solution from a clear requirement.”

David Hunter, Director – Asset Based Lending with Clydesdale Bank Plc, Glasgow said:

“We are looking forward to working with the management team at The GlenAllachie and are delighted to be able support them through such an exciting stage of their business.”

Glenfiddich und Balvenie schließen Besucherzentren wegen Coronavirus

Wie Press & Journal berichtet, haben die sich die Brennereien Glenfiddich und Bavenie, beide im Besitz von William Grant & Sons, zur Schließung ihrer Besucherzentren entschlossen. Angestellte der beiden Brennereien haben Gäste, die die Destillerien besuchen wollten, weggeschickt.

Eine griechische Reisegruppe berichtete, dass man ihnen gesagt habe, das wären Vorsichtsmaßnahmen auf Grund der Verbreitung des Coronavirus, und dass andere Brennereien ihre Zentren ebenso schließen würden.

Ein Sprecher von William Grant & Sons bestätigte die Schließung „auf unbestimmte Zeit“ und betonte, dass momentan kein Mitarbeiter des Unternehmens mit dem Coronavirus infiziert wäre. Die Brennereien selbst würden normal arbeiten.

Ein Sprecher der Scotch Whisky Association sagte, dass man in enger Zusammenarbeit mit den Behörden die Situation genau beobachte und Mitgliedern die weitere Handlungsweise empfehlen würde.

Ardbeg veröffentlicht Bier: The Shortie Smoky Porter

Ganz selten verlassen wir mit unserer Berichterstattung die reinen Whiskygefilde und bewegen uns auch im Umkreis unseres gemeinsamen Interesses, sei es mit schönen whiskybezogenen Fahrrädern – oder jetzt zum Beispiel mit Bier.

Grund dafür ist eine Idee von Alan McIntyre, Global Brand Manager bei Ardbeg, und Alan Mahon, Gründer der Brewgooder. Gemeinsam hat man das Shortie Smoky Porter entwickelt, ein Bier, das aus dem gleichen getorften Malz hergestellt wird wie die Whiskys von Ardbeg – und damit auch den rauchigen Charakter der Brennerei wiedergibt. Zudem findet man im Bier auch den Geschmack von dunkler Bitterschokolade, Malzkeksen, Espresso und einen Hauch Lakritze.

Aufgelegt wurde das Bier zur Unterstützung von Projekten in Malawi, die der Bevölkerung den Zugang zu sauberen Wasser ermöglichen sollen. Alle Profite aus dem Verkauf des Bieres gehen an diese Projekte.

Wer das Shortie Smoky Porter von Ardbeg probieren will, der muss sich allerdings auf eine Reise machen und beeilen: Es gibt das Porter nur im Besucherzentrum bei Ardbeg und ab 24. März auch in verschiedenen Shops im Vereinigten Königreich – 4 Dosen kosten dann 14 Pfund.

R.I.P. Duncan McGillivray (ex General Manager Bruichladdich)

Addendum: Wir haben diesen Beitrag von gestern auf Bitte der Familie wieder von der Seite genommen und erst heute wieder online gestellt.

Im Jahr 2014 ging Duncan McGillivray bei Bruichladdich in den wohlverdienten Ruhestand. Der General Manager der Brennerei hatte dort vierzig Jahre lang gearbeitet und war auch bei der Wiedereröffnung der Destillerie im Jahr 2001 maßgeblich an deren Erfolg beteiligt. 1974 als anzulernender Stillman, ab 1978 als Head Brewer und zuletzt als General Manager war er soetwas wie die Seele der Brennerei.

In der vergangenen Nacht ist Duncan McGillivray verstorben. Wir trauern mit den Hinterbliebenen.

Serge verkostet: Glen Mhor vs. Glenury Royal

Zwei schöne alte Lost Distilleries treten heute bei Serge Valentin gegeneinander an: Glen Mhor und Glenury Royal. Beides sind Highland-Whiskys vom alten Schlag, und leider auch schon sehr teuer geworden. Vor allem auch deshalb, weil man in der Regel (aber nicht ausnahmslos) von ihnen sehr gute Whiskys erwarten darf.

Wie war es in der kleinen Verkostung bei Serge Valentin? Sehen Sie selbst:

  • Glen Mhor 1969 (45%, Campbell & Clark, cask #1407/1409, 2265 bottles): 85 Punkte
  • Glenury Royal 50 yo 1968/2018 (45%, OB, Casks of Distinction, hogshead, cask #8709, 192 bottles): 89 Punkte

PR: Neu von Kirsch Import – 6 neue Signatory-Abfüllungen

Fans von Signatory Abfüllungen (aber nicht nur die) werden sich freuen: Kirsch Import hat sechs neue Bottlings nach Deutschland geholt. Fünf davon sind aus der Un-Chillfiltered Collection, einer davon, ein Glenturret, stammt aus der Cask Strength Collection. Hier alle Infos dazu:


Neue Abfüllungen der Signatory Vintage Un-Chillfiltered Collection!

1988 gründete Andrew Symington die „Signatory Vintage Scotch Whisky Company Ltd.“ und füllt seitdem exklusive Fässer ganz unterschiedlicher schottischer Brennereien ab. Sein Lager beherbergt mehr als 10.000 Fässer – zum Teil aus Brennereien, die es gar nicht mehr gibt oder die normalerweise ausschließlich Whisky für Blends produzieren. Basis für den Erfolg von Signatory Vintage ist zu großen Teilen sein Inhaber – und sein Talent, das wirklich Gute vom Mittelmaß zu unterscheiden.

Die Whiskys der Reihe „46 % Signatory Un-Chillfiltered“ werden allesamt nicht kühlfiltriert – für ein noch vielfältigeres Geschmacksprofil. Gleich fünf Neuheiten aus dieser Range können wir Ihnen diese Woche präsentieren.

Glendullan 2007/2020
Signatory Un-Chillfiltered Collection

12 Jahre
Dest. 30.11.2007
Abgef. 05.02.2020
Gereift in Hogsheads
Fassnr. 319311+319312
46,0 % Vol.
0,7 Liter
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert

Glen Elgin 2007/2020
Signatory Un-Chillfiltered Collection

12 Jahre
Dest. 01.05.2007
Abgef. 05.02.2020
Gereift in Hogsheads
Fassnr. 800244+800245
46,0 % Vol.
0,7 Liter
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert

Glen Ord 2007/2020
Signatory Un-Chillfiltered Collection

12 Jahre
Dest. 04.09.2007
Abgef. 05.02.2020
Gereift in Hogsheads
Fassnr. 312741+312742
46,0 % Vol.
0,7 Liter
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert

Glenlossie 2007/2020
Signatory Un-Chillfiltered Collection

12 Jahre
Dest. 12.06.2007
Abgef. 06.02.2020
Gereift in Hogsheads
Fassnr. 3953+3967
46,0 % Vol.
0,7 Liter
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert

Knockando 2007/2020
Signatory Un-Chillfiltered Collection

12 Jahre
Dest. 20.12.2007
Abgef. 06.02.2020
Gereift in Hogsheads
Fassnr. 304110+304111
46,0 % Vol.
0,7 Liter
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert

Fruchtbombe:Glenturret 1989 Signatory Vintage Cask Strength Collection

Bei unseren Besuchen bei Signatory Vintage kommen wir immer wieder in den Genuss verschiedene Fassproben verkosten zu können. Wenn uns eines dieser Fässer besonders gut gefällt, dann lassen wir es unter der Signatory Vintage Cask Strength Collection für uns abfüllen.

So auch dieses Hogshead, das über 30 Jahre mit Whisky aus der Glenturret Brennerei befüllt in den Lagerhäusern von Signatory Vintage schlummerte. Die lange Reifezeit macht sich auf jeden Fall bemerkbar, so strömen neben intensiven Malznoten auch ausgeprägte Eichenwürze und Vanillenoten in die Nase. Dazu viele verschiedene Fruchtaromen wie Orange, Kiwi und Pfirsich – auch Birne und Apfel lassen sich finden. Die vielen Früchte dominieren auch zunächst das Geschmacksbild, nach einer Weile kämpfen sich leichte Holzeinflüsse durch die süßen Früchte. Vanille und verschiedene Gewürze bleiben am Ende auf der Zunge.

Ein wirklich wundervoller Glenturret wie wir finden, der jetzt schon lust auf Frühling und Sommer macht. Wie man am Alkoholgehalt schon sehen kann, hat das Fass in den 30 Jahren der Reifung hart gearbeitet, so dass nur noch 282 Flaschen dieses köstlichen Glenturrets abgefüllt werden konnten.

Glenturret 1989/2019 – Kirsch Exclusive
Signatory Vintage Cask Strength Collection

30 Jahre
Dest. 21.04.1989
Abgef. 17.09.2019
Gereift im Hogshead
Fassnr. 230
282 Flaschen
47,1 % Vol. Fassstärke
0,7 Liter
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert

PR: Everybody is Irish on St. Patrick’s Day – so be prepared to party in style!

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Neben dem stets interessanten Highland Herold haben die Leute um Sebastian Stein und auch nette T-Shirts mit whiskybezogenen Motiven im Angebot – und jetzt auch eine spezielle St. Patrick’s Day Collection, die sie mit der nachfolgenden Pressemitteilung vorstellen:


Everybody is Irish on St. Patrick’s Day – so be prepared to party in style!

Die neue Irland-Kollektion ist bestellbar und für Kurzentschlossene bieten wir bis 11.03.2020 eine 20%-Rabatt-Aktion an!

Für alle, die Irland lieben und/oder den „St. Patrick’s Day“ am 17. März 2020 mit Freunden im nächstgelegenen Irish Pub einmal gebührend begehen wollen, haben die Macher von WhiskyMerch.de das Richtige: ein umfangreiches Angebot an Shirts und mehr mit passenden Motiven, die jeden Fan der „Grünen Insel“ begeistern werden.

Der „Everybody is Irish“-Rabatt gilt übrigens auch auf nicht zur Irland-Kollektion gehörende Artikel.

WhiskyMerch.de, ein Gemeinschaftsprojekt des Whiskymagazins The Highland Herold und der Designagentur FederFuchs, bietet seit September 2019 eine breite Auswahl an Shirts, Hoodies, Taschen und anderen Merchandise-Artikeln rund um die Themen Whisk(e)y, Schottland und Irland an. Kreative Ideen, schicke Designs und zum Teil limitierte Editionen – quasi „Whisky Couture“ von Whiskyfans für Whiskyfans.

Weitere Infos auf www.whiskymerch.de.

Wallpaper: Bowmore

Auch heute haben wir zwischendurch zwischen den Meldungen etwas Zeit für einfach Schönes. Einfach Schönes zeigen – das ist ja auch der Gedanke, den wir mit unserer Serie „Wallpaper“ verbinden. In ihr stellen wir unseren Lesern schöne Bilder rund um Whisky in hoher Auflösung und vor allem zur absolut freien Verwendung anbieten.

Heute geht es um die Destillerie Bowmore, eines der Schmuckstücke auf Islay. Das rechtefreie Bild von Eric Schmidt zeigt die traditionsreiche Brennerei, die zu Beam Suntory gehört. Das Bild in seiner vollen Auflösung (5184×3456 Pixel, ca. 3MB), können Sie hier als ZIP-Datei herunterladen, untenstehend finden Sie es als verkleinerte Version zum Ansehen und Anklicken (dann öffnet sich eine größere Fassung). Wie gesagt: Sie können das Bild ganz nach eigenem Gutdünken verwenden, auch für kommerziellen Einsatz. Viel Vergnügen damit!

Serge verkostet: Ben Nevis mit Sherryfass

Heute geht es bei Serge Valentin auf Whiskyfun in die Highlands, genauer gesagt zur Brennerei Ben Nevis, benannt nach dem höchsten Berg Schottlands. Fünf Abfüllungen sind es, und als zweite Gemeinsamkeit haben sie alle einen Sherry-Einfluss, entweder rein aus dem Sherryfass oder solche gemeinsam mit Bourbon Casks.

Bis auf eine einzige Ausnahme bekommen alle sehr hohe Wertungen, und auch der ganz normale Ben Nevis 10yo ist in der Verkostung ganz vorne dabei:

  • Ben Nevis 10 yo (46%, OB, +/-2019): 89 Punkte
  • Ben Nevis 22 yo 1996/2019 (53.4%, The Single Malts of Scotland for Kensington Wine Market, butt, cask #1659, 440 bottles): 89 Punkte
  • Ben Nevis 23 yo 1996/2019 (52.7%, The Single Malts of Scotland, sherry butt, cask #1479, 405 bottles): 90 Punkte
  • Ben Nevis 25 yo 1984/2010 (54%, OB, bourbon + sherry, casks #3008-3046, crystal decanter): 78 Punkte
  • Ben Nevis 21 yo 1998/2019 (55.4%, Hidden Spirits, sherry, cask #BN9819, 279 bottles): 91 Punkte

Ralfy verkostet: Glenmorangie Quinta Ruban 14yo (Review #816)

Das Schöne bei Ralfy ist, dass er auch die Standards auf dem Radar hat und sie immer wieder einmal verkostet. Heute, in seiner Verkostung Nummer 816, widmet er sich dem Glenmorangie Quinta Ruban 14yo.

Diesen Whisky gab es lange Zeit als 12 Jahre alte Abfüllung, dann hat sich Glenmorangie, eigentlich ganz entgegen aller Trends, dazu entschlossen, das Alter auf 14 Jahre hochzusetzen. Haben sich die beiden Jahre mehr ausgezahlt?

Ganz offensichtlich. Bei Ralfy erhält er 89 Punkte, also eine sehr hohe Wertung, und dementsprechend voll Lob ist Ralfy auch für ihn. 16 Minuten lang beschäftigt er sich mit dem Whisky und seinen Eigenschaften – zu sehen bei uns hier oder natürlich auch auf Youtube.

Whisky im Bild: Die Puni Destillerie im Vinschgau/Italien

Wieder einmal können Sie Jochen Wied von Joe’s Tasting bei einem seiner Destilleriebesuche begleiten – heute entführt er Sie in die Puni Destillerie im Vinschgau in Südtirol, im Ort Glurns. Dort hat die Familie Ebensperger im Jahr 2010 eine moderne Brennerei gebaut, die schon durch die interessante Architektur jede Menge Gesprächstoff lieferte.

Die 24 Bilder der Galerie lassen sich durch Anklicken vergrößern – viel Freude mit dem Entdecken!

PR: Johnnie Walker Master’s Ruby Reserve – Whisky zum 40-jährigen Jubiläum von Master Blender Jim Beveridge in extrem begrenzter Auflage

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Neues gibt es von Johnnie Walker zu vermelden, dem weltweit erfolgreichen Blend aus dem Hause Diageo: die Johnnie Walker Master’s Ruby Reserve. Der 40 Jahre alte Blend mit Whisky aus den geschlossenen Destillerien Cambus, Carsebridge, Pittyvaich und Port Ellen sowie weiteren Whisky von Talisker, Royal Lochnagar, Glendullan und Cragganmore wird in einem aufwendigen Decanter mit eingeschmolzenem 24-Karat Gold präsentiert. Dementsprechend auch der Preis: Die Flasche kostet 15.000 Pfund, umgerechnet etwas mehr als 17.200 Euro zum heutigen Wechselkurs.

Hier alle Infos dazu in der Pressemitteilung von Johnnie Walker:


Johnnie Walker Master’s Ruby Reserve: Whisky zum 40-jährigen Jubiläum von Master Blender Jim Beveridge in extrem begrenzter Auflage

LONDON, 9. März 2020 /PRNewswire/ — Johnnie Walker präsentiert mit großer Freude einen neuen Scotch zu Ehren von Johnnie Walker Master Blender Jim Beveridge, der seit vierzig Jahren mit Hingabe und einzigartiger Handwerkskunst Whisky kreiert.  

Johnnie Walker Master’s Ruby Reserve wird aus dem edelsten Scotch in den Johnnie Walker Reserves hergestellt. Jim wählt dazu acht extrem seltene Whiskys aus, die seine frühesten Erinnerungen an die Whiskyherstellung wecken. So entsteht ein ganz besonderer Scotch, der seine beispielhafte Karriere verkörpert. 

Johnnie Walker Master’s Ruby Reserve, the new celebratory prestige release from Johnnie Walker

John Williams, Johnnie Walker Global Brand Director, sagte: „Jim gehört zur Crème de la Crème unserer Branche und wir wollten diesen Meilenstein mit einem ganz besonderen Whisky markieren. Daher haben wir Jim gebeten, einen Scotch in Erinnerung der Whiskys zu kreieren, die seine Karriere entscheidend beeinflusst haben.“ 

Alle Whiskys, die als Grundlage für Johnnie Walker Master’s Ruby Reserve dienen, sind mindestens vierzig Jahre alt. Insgesamt werden nur 398 Flaschen produziert – eine extrem begrenzte Auflage eines unglaublich raren Tropfens.

Jim, der gerade erst mit einem OBE für seine Verdienste um den Scotch ausgezeichnet wurde, hat in den vergangenen vierzig Jahren mit viel Hingabe grandiose Whiskys kreiert, die in mehr als 180 Ländern rund um die Welt genossen werden.

Für diese feierliche Limited Edition hat Jim in enger Zusammenarbeit mit seinem Whisky-Maker-Team Whiskys aus den ‚Ghost‘-Brennereien von Cambus, Carsebridge, Pittyvaich und Port Ellen in perfekter Harmonie mit altgereiften, ausdrucksvollen Talisker-, Royal Lochnagar-, Glendullan- und Cragganmore-Sorten kombiniert.

Jim sagte:

„Jeder Whisky, der in diese limitierte Auflage eingeflossen ist, liegt mir ganz besonders am Herzen. Ich habe während meiner Berufslaufbahn in jeder dieser Brennereien gearbeitet und die Aromen und Duftnoten dieser Whiskys wecken sehr glückliche Erinnerungen an meine Karriere bei Johnnie Walker.“

„Die ‚Ghost‘-Whiskys von Cambus, Carsebridge und Pittyvaich verleihen dem Scotch eine vielschichtige, kräftige Fruchtnote. In Zusammenspiel mit den Noten von dunkler Schokolade, Pflaumen und Kirschen in der wundervoll gereiften Expressivität von Royal Lochnagar, Glendullan und Cragganmore und den zurückhaltenden aromatischen Meersalznoten von Talisker und Port Ellen ist ein grandioser Whisky mit vollem Körper entstanden.“ 

Dieser einzigartige Whisky wird in einer wunderschönen, handgearbeiteten rotgoldenen Baccarat-Karaffe aus Kristallglas präsentiert. Die symbolhafte Farbe – eine Hommage an Jims Rubinjubiläum und charakteristisch für Baccarats edelste Kreationen – verkörpert die besondere Handwerkskunst, die seit Mitte des 19. Jahrhunderts von Generation zu Generation weitergegeben wird. Klares Kristallglas wird bei exakt 540 °C mit 24-Karat-Goldpulver verschmolzen, um die unverwechselbare rotgoldene Farbe hervorzubringen. 

Neben Jims Rubinjubiläum feiert Johnnie Walker 2020 sein 200-jähriges Bestehen mit mehreren Neuvorstellungen und der Eröffnung der Johnnie Walker Princes Street – eine Touristenattraktion im Herzen von Edinburgh (Schottland).

Johnnie Walker Master’s Ruby Reserve hat einen Alkoholgehalt von 43 % und wird ab sofort zum empfohlenen Verkaufspreis (EVP) von 15.000 GBP (inklusive Steuern und Abgaben) verkauft.

Bitte Johnnie Walker verantwortungsvoll genießen.