Whiskyexperts Video Classic: Besuch bei FEW Whiskey in Evanston, Illinois

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In unserer Serie Whiskyexperts Classics möchten wir Ihnen immer wieder einmal Videos ans Herz legen, die wir schon vor einiger Zeit für Sie gebracht haben und gerne jetzt noch einmal in Erinnerung rufen wollen. In diesem Video heute sind wir in der FEW Spirits Distillery in Evanston, einem „eingewachsenen“ Vorort von Chicago, wo uns und damit Sie der Gründer und Master Distiller Paul Hletko auf eine Tour durch die Brennerei und die Lagerhäuser mitnimmt. Das Video ist im letzten Sommer entstanden – und weil die USA ja momentan unerreichbar sind, besuchen wir sie eben mit einem Film noch einmal.

FEW Spirits liegt in einem Hinterhof in dem früher gestohlene Autos neu lackiert und damit „unsichtbar“ gemacht wurden. Besonders in Großbritannien sind die Whiskeys von FEW begehrt, vor allem in der Bar Community, aber auch in Deutschland ist der Name kein Unbekannter mehr.

In den knapp über 20 Minuten sind wir nicht nur in der Brennerei, sondern auch in einem der schmucklosen Lagerhäuser, um Paul Hletko hat eine Menge interessante Dinge zu erzählen.

Viel Vergnügen beim Video – und bis später, wenn wir Ihnen wieder die Podcasts und Whiskyvideos der Woche präsentieren!

Fremde Federn (104): Verkostungsnotizen deutschsprachiger Blogger

Jede Woche erscheinen viele neue Whisky-Abfüllungen – und gesellen sich zu den Abertausenden dazu, die es bereits gab oder gibt. Wer soll das alles trinken und herausfinden, was wie schmeckt?

Blogger tun es – und in der Summe ergibt sich durch sie ein recht schöner Überblick über das, was man ins Glas bekommen kann.

„Fremde Federn“ stellt Ihnen schon in der 104. Folge Samstag für Samstag Verkostungsnotizen der Blogger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vor, die uns von ihnen zugesendet wurden. Aus der Vielzahl von Neuerscheinungen und Klassikern haben die Blogger nach ihren Vorlieben Abfüllungen herausgesucht und für ihre Leser beschrieben.

Hier sind die Tasting Notes jener Blogger, die uns für die aktuelle Ausgabe ihre Links gesendet haben:

Die Notes geben die persönlichen Eindrücke der Blogger wieder und müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen (die ohnehin meist nicht einheitlich ist 😉 ). Viel Vergnügen beim Lesen und bis zur nächsten Ausgabe in einer Woche!


Haben Sie selbst aktuelle Tasting Notes, die wir hier verlinken sollen? Senden Sie uns unter press @ whiskyexperts.net den Link auf Ihre Verkostungsnotizen – bitte mit dem Betreff „Tasting-Link“. Wir publizieren dann jeden Samstag jene Notes, die bis Freitag 12:00 an uns gesendet werden. Wir publizieren die Links, ohne damit die Beiträge dahinter zu werten. Nicht publizieren werden wir Links auf Verkostungsnotizen von Seiten, die entweder kommerziell geführt sind, in Verbindung mit Shops stehen oder solchen, bei denen Tasting Notes nur ein Bestandteil des Outputs der Seite sind, denn wir wollen gezielt der Verkosterszene eine Bühne bieten und für sie zusätzliche Öffentlichkeit schaffen.

Whiskyfun: Angus verkostet ein DIY Blending Kit aus den 70ern

Eine ganz besondere Verkostung präsentiert Angus MacRaild heute auf Whiskyfun, wo er wie jeden Samstag Serge Valentin vertritt: Von einem italienischen Freund hat er ein Set von sieben kleinen Flaschen aus den 70ern geschickt bekommen, das man damals zum Selbstblenden von Whisky kaufen konnte. Die Flaschen sind bis auf eine Ausnahme nur nach Region ausgezeichnet (und eine stammt aus einer Region, in der es damals nur eine Brennerei gab), welche Whiskys in den anderen Fläschchen enthalten sind, ist aber zum Teil rekonstruierbar (mehr dazu dann im Verkostungstext von Angus).

Hier die einzelnen Komponenten und wie Angus sie bewertet:

  • Lowland Pure Unblended Malt (57%, Stanley P Morrison, Importato E Confezionato Da Bairo, 1970s): 74 Punkte
  • Glenlivet Pure Unblended Malt (57%, Stanley P Morrison, Importato E Confezionato Da Bairo, 1970s): 78 Punkte
  • Inverness Pure Unblended Malt (57%, Stanley P Morrison, Importato E Confezionato Da Bairo, 1970s): 83 Punkte
  • Campbeltown Pure Unblended Malt (57%, Stanley P Morrison, Importato E Confezionato Da Bairo, 1970s): 92 Punkte
  • Kirkwall Pure Unblended Malt (57%, Stanley P Morrison, Importato E Confezionato Da Bairo, 1970s): 94 Punkte
  • Skye Pure Unblended Malt (57%, Stanley P Morrison, Importato E Confezionato Da Bairo, 1970s): 93 Punkte
  • Islay Pure Unblended Malt (57%, Stanley P Morrison, Importato E Confezionato Da Bairo, 1970s): 93 Punkte

Und als Titelbild haben wir uns die eine Brennerei auf der Insel Skye ausgesucht, die bis vor kurzem ein Solitär auf der Insel war…

PR: Simple Sample veröffentlicht 8 Jahre alten Mackmyra aus 1st Fill Oloroso Cask (mit Video)

Einen speziellen Mackmyra hat der unabhängige Abfüller Simple Sample ab sofort im Angebot: Der achtjährige Mackmyra aus dem 1st Fill Oloroso Cask ist nun im Onlineshop von Simple Sample erhältlich – wie immer mit einem 2,5cl-Sample dazu – für 73,01€ für die 0.5l Flasche inkl. Sample und Versand (wie man am Preis erkennt, gibt Simple Sample die Umsatzsteuersenkung an die Kunden weiter.

Hier alle Infos zum Whisky, samt den offiziellen Tasting Notes:


Simple Sample veröffentlicht 8 Jahre alten Mackmyra aus 1st Fill Oloroso Cask

Simple Sample stellt hiermit ihr nächtes Single Cask Bottling vor!

Dieses Mal stammt der Whisky aus Schweden, von der beliebten Destillerie Mackmyra. Dieser Whisky reifte für 8 volle Jahre lang ausschließlich in einem First Fill Oloroso Cask. Das Fass besteht aus europäischer Eiche, welches mit Oloroso Sherry gesättigt wurde bevor das Destillat seinen Weg ins Fass fand.

Herausgekommen sind gerade einmal 45 Flaschen mit einer Fassstärke von 47,3%vol.!

Alle Details zur Abfüllung und viele Hintergrundinformationen gibt es im passenden Vorstellungsvideo, welches auf der Produktseite, dem YouTube-Kanal, auf der offiziellen Facebookseite von Simple Sample und auch hier zu finden ist:

Eckdaten zur Abfüllung:

– Mackmyra Single Cask
Vollreifung im First Fill Oloroso Cask, nur 30 Liter groß!
Fassstärke 47,3%vol.
– Nicht gefärbt
– Nicht kühlfiltriert
– 0,5l Flasche, handgraviert
Limitiert auf gerade einmal 45 Flaschen!
– 73,01€ inkl. 2,5cl Sample (100 ml = 13,91 €) und inkl. Versand – der krumme Preis kommt durch die Umsatzsteuersenkung zustande.

Tasting Notes:

 Nase:
Als erstes strömt direkt die Mackmyra-typische Bananennote in die Nase.
Anschließend wird diese wunderbar untermalt von einer intensiven Kirschnote, die sich langsam aber sicher in den Vordergrund schiebt.
Zusammen ergeben die beiden Noten eine schöne Kombination, ja fast wie KiBa-Saft.
Hinzugesellen sich nun Getreidenoten wie Hafer oder Gerste, erinnert nun an ein Müsli mit frisch aufgeschnittenen Bananen und Kirschen.
Langsam kommt eine würzige Eichenholznote zum Vorschein die an Zimt erinnert.
Allgemein sehr komplex.

 Geschmack:
Von der Banane ist nun weniger zu spüren, die Kirsche dagegen ist allgegenwärtig.
Starker Antritt mit ausbalancierter Eichenwürze, sehr vollmundig, ölig und cremig.
Nun weckt der Whisky auch Assoziationen zu anderen Früchten wie reife Mandarinen und Orangen, aber auch Litschi und Stachelbeeren finden sich.
Definitiv eine außergewöhnliche Fruchtigkeit.

 Abgang:
Mittelang und ausbalanciert.
Schöne Eichenwürze gepaart mit der Fruchtigkeit aus dem Geschmack.
Wieder finden sich leichte Gewürze wie Zimt.

Das Single Cask Bottling gibt es ausschließlich im Onlineshop von Simple Sample zu erwerben.

Die Lieferung erfolgt, wie immer bei Simple Sample, inklusive 2.5cl Sample und inklusive Versand!

PR: Deliziöse Erscheinung – Inchgower 21 Jahre (whic Amazing Whiskies) jetzt erhältlich

Jetzt ist sie da, die neueste Abfüllung aus der Serie whic Amazing Whiskies – ein Inchgower mit dem reifen Alter von 21 Jahren und Fassstärke von 59,3% Alkoholgehalt.

Und auch über den Geschmack gibt es einiges zu erzählen – das lesen sie in der nachfolgenden Pressemitteilung mit den Tasting Notes von Arne Wesche, Geschäftsführer von whic. In der Pressemitteiluing finden Sie auch die Verlinkung zum Shop, wo der Whisky exklusiv bezogen werden kann:


DELIZIÖSE ERSCHEINUNG! INCHGOWER 21 JAHRE (whic AMAZING WHISKIES)

Die zweite Episode von whics Amazing Whiskies bringt den Beweis, dass sich inmitten der Speyside, auf dem Gelände der Inchgower Distillery, Außergewöhnliches zuträgt. Jahrzehntelang waren es nur Gerüchte. Nun wurden ausführliche Tests und das Sherryfinish abgeschlossen. Nach 21 Jahren kann ein überraschender Fund, ein Fassteil in fabelhafter Fassstärke von 59,3% Vol., der Öffentlichkeit präsentiert werden. Um die Ergebnisse nicht zu verfälschen, wurde beim Abfüllen der 186 Flaschen selbstverständlich auf Farbstoffe und Kältefiltration verzichtet.

„Aus dem Glas springen mir zuerst sehr süße, sonnengereifte, exotische Früchte wie saftige Ananas, reife Limetten und Orangen entgegen. Fast fühle ich mich in die Kindheit versetzt. Saure Schnüre mit Apfel Aroma am Nordseehafen. Auch Erinnerungen an eine liebgewonnene Ledertasche und altes Pergament kommen mir in den Sinn.
Die Eindrücke aus der Nase münden am Gaumen in einem Zusammenspiel aus intensiver Süße von Vanille und Milchschokolade mit würzigen Pfeffer- und Eichennoten.

Der warme, wunderbar ausgewogene Charakter bleibt im Gedächtnis.“

– Arne Wesche

Geschäftsführer whic UG (haftungsbeschränkt)

Die Serie Amazing Whiskies

Dieser Inchgower 21 Jahre ist Episode 2 von whics Amazing Whiskies Serie. Die zweite Abfüllung einer fulminanten 30-teiligen Reihe aus Single Cask Whiskys. Jeder Whisky kommt in einer schwarzen Tube und mit einem fantasievollen Mini-Booklet. Auffällig, andersartig und außergewöhnlich sind nicht nur die Whiskys, sondern auch das Design. Inspiriert von einer Zeit, in der die Begeisterung für unglaubliche Geschichten noch bis ins Unendliche reichte. In der das Unbekannte und Fantastische die Augen hat leuchten lassen. In der heutigen Zeit, in der alles schneller, größer und lauter sein muss, ist Whisky die ultimative Entschleunigung. Mit einem ironischen Augenzwinkern und extragroßem Tamtam liefert Amazing Whiskies einfach leckeren Whisky.

Die Flaschen sind exklusiv bei whic.de erhältlich und können unter folgender URL gefunden werden: https://whic.de/amazing-whiskies

PR: Whisky im Abo – der Craft Whisky Club

Vielen unserer Leser wird der Craft Whisky Club aus Schottland bereits ein Begriff sein, ist er doch der Initiator von Caskshare, bei dem man sich Anteile von Fässern junger Destillerien sichern kann, die dann nach einer gewissen Zeit als eigene Flasche abgefüllt werden.

Mit der nachfolgenden Pressemitteilung möchte sich der Craft Whisky Club mit seinem Kernbereich vorstellen – das Whiskyabo, bei dem man alle zwei Monate eine oder zwei Flaschen Whisky zugesendet bekommt, gemeinsam mit ausgesuchten Produkten aus dem Food-Bereich für ein besonderes Pairing und ausführlichen Infos zu den Brennereien. Hier alle Infos dazu in englischer Sprache:


Craft Whisky Club – The ultimate whisky lovers subscription service

Online whisky initiative Craft Whisky Club has created the ultimate whisky lovers subscription service, for those who not only want to discover a new world of craft, artisan and innovative whisky-making but get a chance to try them too. 

From casks to pairings, locally-produced to the exotic, learning and exploring the world of whisky is a fundamental part of the whisky experience. Resident experts at the Craft Whisky Club handpick the finest small batch and artisan whiskies, carefully selecting exciting and innovative distillers from Scotland and beyond. Each box includes up to two full size bottles, as well as a specially selected food pairing to match with the whiskies, alongside plenty of information about the distillery and how the whiskies are matured, developed and brought to life. 

Choose from either 1 bottle or 2 bottles of whisky every 2 months. Bottles come from award winning distilleries from all over the world such as American Whiskey, Rye and Bourbon producer High West from the Rockies, to independent bottler and blender extraordinaire, Douglas Laing who has just launched The Epicurean Edinburgh Edition, which pays homage to Scotland’s historic capital. From £29.95 per month. For further information on how the membership works and pricing please see here.

For those looking for something more unique, Caskshare allows whisky lovers to reserve ‘shares’ of whisky casks from their favourite distilleries, choosing between a wide variety of wood types and ages as the whisky matures. Single cask bottles will then be sent directly to buyers upon maturation, or even traded between them on this new leading-edge technology platform. This allows whisky-lovers the chance to experience different cask variations by lowering the financial barrier to cask-ownership. Customers pre-order cask ‘shares’ from their distillery of choice via the Caskshare online platform. Once the ageing process is complete, whisky allocations are bottled and distributed to ‘shareholders’.

Serge verkostet: Sechs aus Dailuaine

Single Malts aus der Speyside-Destillerie Dailuaine findet man bis auf wenige Ausnahmen (Special Editions und Flora & Fauna-Serie zum Beispiel) nur bei unabhängigen Abfüllern. Dort ist der Malt aus der Diageo-Brennerei aber sehr beliebt, ist er doch ausdrucksstark und zeigt, das merkt auch Serge zu Beginn seiner Verkostung an, oft ledrige, schwefelige, ölige Noten, ohne dabei brachial oder rabiat zu sein.

Sechs unabhängige Abfüllungen von Dailuaine stehen heute bei Serge Valentin auf dem Verkostungszettel, und die Noten reichen dabei von mauen 69 Punkten bis zu sehr guten 88 Punkten – wobei diesmal in der Verkostung die schwachen Bewertungen allerdings Legion sind:

  • Dailuaine 11 yo 2008/2019 (56.5%, Hart Bros for Gianni Migliore, Switzerland, first fill sherry butt, 642 bottles): 88 Punkte
  • Dailuaine 11 yo 2009/2020 (55.6%, James Eadie, refill hogshead, 219 bottles): 72 Punkte
  • Dailuaine 19 yo 1996 (57%, Scotland Grindlay, 236 bottles, +/-2016): 74 Punkte
  • Dailuaine 19 yo 1998/2018 (46%, Gordon & MacPhail, Connoisseurs Choice, refill American oak hogshead, 670 bottles): 69 Punkte
  • Dailuaine-Glenlivet 14 yo 2004/2019 (46%, Cadenhead): 72 Punkte
  • Dailuaine 10 yo 2007/2018 (56.1%, Hidden Spirits, cask #DU718, 300 bottles): 77 Punkte
Dailuaine Bild: Potstill Wien

TTB-Neuheiten: Benromach 21yo, drei letzte Fässer von Gordon & MachPhail

Wenn eine Brennerei, die sich durch beachtliche Qualität in den letzten Jahren einen festen Platz in den Regalen und Whiskyschränken erobert hat, einen neuen Standard vorbereitet, dann ist das eine gute Meldung. Und genau danach sieht es laut einem Eintrag in der us-amerikanischen TTB-Datenbank auch aus: Benromach scheint eine 21 Jahre alte Abfüllung als Teil der Standardrange veröffentlichen zu wollen. Und Gordon & MacPhail, der unabhängige Abfüller aus Elgin in der Speyside, holt zu seinem 125. Geburtstag drei letzte Fässer aus seinen Lagerhäusern – und da diese extrem gut bestückt sind, wird es wohl generell von diesen drei Whiskys kaum mehr etwas geben. Echte Raritäten also.

Aber alles der Reihe nach: Von Benromach, ebenfalls Gordon & MacPhail gehörend, wird ein mit 43% vol. abgefüllter Benromach 21yo erwartet. Aus First Fill Casks, soll er süße Sherryaromen bieten, subtile Gewürznoten und Geschmack von Sevilleorangen und Himbeeren, mit einem weichen, rauchigen Finish. Der ganzen Aufmachung entnehmen wir, dass dies wohl ein globaler Standard zum Benromach 10yo und zum Benromach 15yo werden wird – man darf sich darauf freuen. Hier die Etiketten:

Jetzt zu drei Abfüllungen aus dem Haus Gordon & MacPhail. Dort hat man anlässlich des 125. Geburtstags drei letzte Fässer abegfüllt, mit Whiskys, die mittlerweile absolute Raritäten sind und de facto nicht mehr zu bekommen: Abfüllung Nummer 1 ist ein Glenugy Royal 35yo aus dem Jahr 1984 (also einem Jahr vor der Schließung) und mit 49,1% vol. abgefüllt. Die Etiketten:

Abfüllung Nummer 2 in dieser Serie ist ein Mosstowie 40yo aus dem Jahr 1979. Mosstowie ist keine eigene Destillerie, sondern die Bezeichnung von Whisky aus der Miltonduff-Brennerei, der auf zwei Lomond Stills gebrannt wurde. Die wurden 1964 eingebaut und 1981 wieder entfernt. Dieser Whisky, mit 49,8% vol abgefüllt, stammt aus dem Jahr 1979. Und so sehen die Etiketten aus:

Und dann ist da noch ein Glencraig 44yo aus dem Jahr 1975. Auch Glencraig ist keine eigene Brennerei, sondern ein Whisky aus der Destillerie Glenburgie von den damaligen Lomond Stills, die in den 60ern und 70ern dort installiert waren. Dieser Whisky wurde mit 54,2% vol. abgefüllt, und die Etiketten sehen so aus:

Man kann annehmen, dass diese drei Whiskys relativ hochpreisig sein wird – und dies ist wie gesagt der Seltenheit dieser Abfüllungen geschuldet. Wer andere Abfüllungen dieser Whiskys daheim hat, darf sie ruhig „kleine Schätze“ nennen…

Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf. 

TSB: Die 10 meistverkauften indischen Whisky-Marken

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Auch heute präsentiert The Sprit Business erneut eine ihrer beliebten Listen. Nach den 10 meistverkauften Scotch-Marken am Montag und den zehn meistverkauften Welt-Whiskys am Dienstag folgen heute die zehn meistverkauften indischen Whisky-Marken.

In unseren Breitengarden sind diese Abfüllungen nicht erhältlich. Indien hat eigene Rageln, was einen Whisky zu einem Whisky macht. Und die sind nicht kompatibel mit den hier geltenden. Interessant sind auf jeden Fall die Umsatzzahlen, die die indischen Whisky-Marken erzielen können. Oder besser Absatzzahlen, denn die Liste sortiert nach dem Absatz in sogenannten nine-litre case gerechnet aus dem Jahr 2019. Und diese sind schon beeindruckend. Die Marke auf Platz 10 verkaufte 5,5 Millionen Cases. Wer das genau ist, welche europäischen Spirituosen-Hersteller auch stark auf dem indischen Markt performen, und wer die Top3 sind: Die Antworten auf diese Fragen finden Sie im Artikel bei The Spirit Business.
Unsere kompakte kurze Zusammenfassung hingegen sieht so aus:

Die 10 meistverkauften indischen Whisky-Marken sind:

  • Platz 10: Royal Challenge
  • Platz 9: Bagpiper
  • Platz 8: Blenders Pride
  • Platz 7: 8PM
  • Platz 6: Haywards Fine
  • Platz 5: Original Choice
  • Platz 4: Royal Stag
  • Platz 3: Imperial Blue
  • Platz 2: Officer’s Choice
  • Platz 1: McDowell’s No.1 Whisky

Neu: Zwei gefinishte ‚The One‘ der The Lakes Distillery

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Das Herz ihres Blend The One der The Lakes Distillery bildet Whisky aus ihrer eigenen Brennerei. Dieser wird dann vermählt mit ausgesuchten Scotch Grain und Malt Whiskys aus den Highlands, der Speyside und von Islay. Und die zwei neuen Bottlings aus dieser Kollektion, die sie heute vorstellten, erhielten dann abschließend jeweils noch ein besonderes Finish.

The One – Orange Wine Cask Finished Whisky reifte abschließend in Fässern, in denen zuvor Vino de Naranja lagerte. Dieser, auch Orangen-Wein genannt, wird ausschließlich in Huelva, Andalusien, an der Südküste Spaniens hergestellt. Bei diesem aromatisierte Wein werden Orangenschalen in einer Spirituose auf Traubenbasis mazeriert. Diese reift danach in Eichenfässern. In solchen Fässern genoss der auf 2.994 Flaschen limitierte The One – Orange Wine Cask Finished Whisky sein abschließendes Finish.

The One – Sherry Cask Finished Whisky erhielt ein Finsh in Pedro Ximénez und Oloroso Sherryfässern. Diese Abfüllung ist auf 4.512 Flaschen limitiert.

The One – Orange Wine Cask Finished Whisky und The One – Sherry Cask Finished Whisky sind beide mit 46,6 % Vol. abgefüllt und ab sofort unter www.lakesdistillery.com für einen UVP von jeweils £ 48 erhältlich. Interessierte müssen beachten, dass ein internationaler Versand momentan nicht möglich ist. The Lakes Distillery verweist hier auf ihre Partner außerhalb Großbritanniens.

Neu: Bimber González Byass Oloroso Sherry Finish

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Die Bimber Distillery kündigt eine neue Abfüllung an und präsentiert hierfür auch einen neuen Einzelhandelspartner. Denn Bimber González Byass Oloroso Sherry Finish erscheint in Zusammenarbeit mit der in London ansässigen Kaufhauskette Selfridges und nur bei ihr exklusiv erhältlich. Und auch bei der Umverpackung dieser exklusiven Abfüllung entwickelte Bimber etwas Besonderes. Sie ist mit einer Arbeit des niederländischen Künstlers und Bildhauers Eelke van Willegen verziert.

Das neue Bottling lagerte zunächst in Ex-Bourbon-Fässern. Abschließen erhielt der Whisky ein Finish in einem Vintage-Oloroso-Sherry-Butt des renommierten spanischen Sherry-Herstellers González Byass. Abgefüllt mit 51,5% Vol., ergab dieses Fass dann 936 Flaschen. Bimber González Byass Oloroso Sherry Finish ist ab dem 6. Juli exklusiv bei Selfridges für einen unverbindlichen Preisempfehlung von £ 79,99 erhältlich.

Loch Lomond Distillers mit Umsatzplus und Anstieg der Verluste

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Der schottische Whiskyhersteller Loch Lomond Distillers präsentiert seine aktuellsten Geschäftszahlen und notiert einen Anstieg seines Umsatzes und seiner Verluste. Im vergangenen Geschäfts-Jahr stieg der Umsatz um 2,3% auf insgesamt £ 54,1 Millionen. Doch in den zwölf Monaten bis September 2019 erzielte der Eigentümer der Brennerein Loch Lomond und Glen Scotia gleichzeitg Verluste von £ 17,1 Millionen. Bereits im Geschäfts-Jahr zuvor betrugen die Verluste £ 10,1 Millionen.

Das Unternehmen meint dazu, dass diese Verlustzahlen nicht die eigentliche Geschäftsleistung widerspiegeln. Buchhalterische Gründe geben hierfür den Ausschlag, konkreter geht es um die Änderung der Mehrheitsbeteiligung. Im letzten Sommer übernahm das chinesische Hillhouse Capital die gesamte Loch Lomond Group inklusive der Loch Lomond Distillers und den beiden Brennereien Loch Lomond und Glen Scotia (wir berichteten).

Loch Lomond. Bild © Whiskyexperts 2019

Serge verkostet: Ein Highland Park Trio

Es ist bei den Indie-Abfüllungen der Brennerei Highland Park recht einfach. Entweder wurde den ubahängigen Abfüllern erlaubt, den Namen der Brennerei auf dem Label zu präsentieren. Oder der gewählte Name des Bottlings verweist in irgendeiner Art und Weise auf die Orkneys. Da sich auf dieser Insel-Gruppe nur zwei Destillerien befinden, und es bei Indie-Abfüllungen der anderen Brennerei Scapa keine Einschränkung bei der Namensnennung gibt, muss es sich dann um einen Highland Park Whisky handeln. Deshalb kann Serge Valentin sein heutiges Tasting auch einfach als ‚Highland Park Trio‘ beschreiben. Denn der als ‚Orkney‘ bezeichnete Whisky ist kein Scapa. Sonst würde er ja auch zu heißen. So einfach ist das.

Ebenfals recht einfach lassen sich ihre Bewertungen auf Whiskyfun zusammenfassen: Sehr gut bis hervorragend, wie Sie unserer Zusammenfassung entnehmen können

  • Highland Park 13 yo 2007/2020 ‘Houston, we’ve had a problem’ (61.3%, The Whisky Barrel, refill oloroso hogshead, cask #TWB1011): 82 Punkte
  • Highland Park 1998/2020 (52.5%, Malts of Scotland, for my-whisky-shop, sherry hogshead, cask #MoS20021, 144 bottles): 89 Punkte
  • Orkney 19 yo 2000/2020 (57.1%, Thompson Bros. Dornoch, refill hogshead, 343 bottles): 90 Punkte
Highland Park © Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen

Die Arbeiten an der Craggan Distillery werden fortgesetzt

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Der Bau der Craggan Distillery von Gordon & MacPhail verzögerte Covid-19 deutlich. Bereits im letzten Oktober genehmigte die Behörde des Cairengorms National Park den Bauantrag für die neue Brennerei. Die Bauarbeiten auf dem Gelände in Craggan sollten Anfang dieses Jahres beginnen. Doch aufgrund der Pandemien stockte das ganze projekt. Der unabhängige Abfüller und Besitzer der Brennerei Benromach setzte allerdings seine Planungsarbeiten fort, und benennt nun Morrison Construction zum Hauptauftragnehmer für das Projekt. Die Destillationsausrüstung liefert und installiert die bekannte Firma Forsyths aus Rothes.

Die geplante Eröffnung zum Ende diesen Jahres muss allerdings wohl verschoben werden. An den kennzahlen der neue Brennerei hat sich allerdings während der Pause nichts geändert. Die Destillerie ist weiterhin geplant mit einer die jährlich Kapazität von rund 2 Millionen Liter Whisky zu produzieren. Zur Brennerei wird auch ein Shop und ein Café gehören, pro Jahr soll die Destillerie etwa 50.000 Touristen anziehen.