PR: French Smoke – die erste eigene Whisky Abfüllung von Tastillery

Tastillery geht unter die Abfüller – und beginnt das neue Kapitel des Unternehmens mit einer Abfüllung aus der Destillerie Caol Ila. Der French Smoke ist eine sechsjährige Abfüllung, die sechs Monate lang in einem First Fill Château Lafite Bordeaux Rotweinfass nachreifen durfte. Die fasstarke Abfüllung mit 51,7% vol ist ab sofort im Webshop von Tastillery erhältlich und kostet dortt 109 Euro.

Hier die Informationen dazu, die uns Tastillery für Sie zur Verfügung gestellt hat:


French Smoke: die erste eigene Whisky Abfüllung von Tastillery

Die Story hinter French Smoke

Zwei Jahre ist es her, dass wir unsere Herzen vollständig an Whisky verloren. Natürlich auf einer Reise durch Schottland. Wo auch sonst?

Als wir zusammen mit Whisky-Liebhabern vor Ort unsere Nasen und Zungen tief ins Thema Single Cask steckten. Wahres Zeug, nur aus einem Fass. Wahnsinn, dachten wir. Der ungebändigte und einzigartige Charakter eines Whiskys hat uns umgehauen. Und so trafen wir (vielleicht nicht ganz nüchtern) den Entschluss: wir wollen, nein, wir brauchen ein eigenes Whisky Fass.

Und wir fanden es. So einzigartig wie wir. Aus der legendären Caol Ila Destillerie, von der Insel Islay – bekannt für rauchige, torfige & intensive Malts stammt unser Whisky. Mit einer exquisiten Vergangenheit: denn nachdem unser Whiskey für 6 Jahre in einem Eichenfass lagerte, reifte er weitere 6 Monate in einem Rotweinfass nach, dessen Herkunft nobler nicht sein könnte. Es stammt vom renommierten Château Lafite-Rothschild, das die besten Bordeaux-Weine der Welt herstellt. Reichhaltige, intensive, schwere und beeindruckende Spitzenweine – deren Charakter nun auch unseren Whisky verzaubert. Deswegen French Smoke. Ein Hauch Rotwein, viel schottischer Rauch. Ein Whisky wie eine Love-Story – mit gehörigen 51,7 Umdrehungen.

328 Flaschen kamen aus unserem Fass. Ihr werdet doch sicherlich verstehen, dass wir einige davon für uns selbst behalten? Aber für unsere Community gibt es ab jetzt 300 Flaschen auf Tastillery.com für je 109€ zu bestellen.

French Smoke – der erste Tastillery Whisky. Ein Sammlerstück? Vielleicht. Ein raffinierter Sommerwhisky mit Rotweincharakter und viel Rauch? Absolut. Und haben wir schon über die Rosé-Goldene Farbe gesprochen? Einfach umwerfend! Natürlich Non-Chill-Filtered und ungefärbt. French Smoke, get it before it’s gone.

Ein unglaublicher Whisky trifft auf eines der besten Rotweinfässer der Welt.

Das Resultat ist eine Liebesgeschichte zwischen Schottland und Frankreich, zwischen Rauch & Rotwein: French Smoke.

• Die erste eigene Whiskyabfüllung von Tastillery
• Destilliert in Schottland bei Caol Ila
• Nachgereift im Bordeaux Rotweinfass
• Fass von weltberühmten Château Lafite-Rothschild
• Whisky trifft auf Rotwein
• Single Cask – Whisky aus nur einem Fass
• Limitiert auf nur 300 Flaschen
• Mit ordentlichen 51,7% Alkohol
• 109€ pro Flasche

Neu von Macallan: The Macallan Double Cask 15yo, The Macallan Double Cask 18yo

Zwei permanente Ergänzungen der neuen Core-Range von The Macallan gibt es zu vermelden: Die Destillerie in der Speyside hat heute den The Macallan Double Cask 15yo und den The Macallan Double Cask 18yo präsentiert. Beide stammen aus amerikanischen und europäischen Eichenfässern, die zuvor mit Sherry gefüllt waren und gesellen sich zum The Macallan Double Cask 12yo.

Der Macallan Double Cask 15yo ist mit 43% vol. abgefüllt und kostet ca. 135 Dollar, also in etwa 125 Euro. In der Nase soll er Anflüge von Toffee und Bratapfel zeigen, am Gaumen Rosinen und Fasswürze, im Finish dan Ingwer und Orangencreme.

Der Macallan Double Cask 18 Years Old ist ebenfalls mit 43% vol. abgefüllt und wird 330 Dollar pro Flasche kosten, also in etwa 300 Euro. In der Nase zeigt er laut Kirsteen Campbell, Master Whisky Maker bei The Macallan, Notn von Muskatnuss und ingwer, am Gaumen Sultaninen, Weinachtskuchen und Karamell, im Finish dann wieder Ingwer und Fruchtzesten.

PR: Neues von Kirsch Import: Signatory for Germany, Duncan Taylor Whiskys, Willowburn

Schöne (und zahlreiche) Neuheiten hat wie fast jede Woche Kirsch Import zu bieten – so zum Beispiel fünf exklusiv für Deutschland abgefüllte Bottlings von Signatory, Neuheiten in den Serien The Octave, Rare Auld Grain und Dimensions von Duncan Taylor (zwei davon exklusiv für Kirsch Import und damit für Deutschland) sowie einen neuen Willowburn aus der Hammerschmiede im Harz.

Hier gleich ohne viel Vorrede die Neuheiten mit allen relevanten Informationen dazu – wie immer ohne Angabe des Preises, denn diesen erfahren Sie beim Händler Ihres Vertrauens.


Für anspruchsvolle Whisky-Käufer: Fünf neue Abfüllungen von Signatory Vintage

Ein kleines Luxus-Hotel in Edinburghs Osten ist der Startpunkt von Andrew Symingtons Karriere in der Whisky-Branche. Als Assistant Manager bekam er die Aufgabe, herausragende Tropfen aufzuspüren – die Geburtsstunde für Symingtons Faszination für individuelle Einzelfassabfüllungen. Exklusive Fässer schottischer Destillerien füllt er seit 1988 unter dem Label der „Signatory Vintage Scotch Whisky Company Ltd.“ ab.

Unsere langjährige Zusammenarbeit mit Signatory Vintage ermöglicht es uns, eigene limitierte Abfüllungsreihen für unsere Kunden auf den Markt zu bringen. Dazu gehören auch die folgenden fünf Abfüllungen. Die Single Malts basieren auf herausragenden Fässern aus den Lagerhallen des schottischen Bottlers und sind durchgängig in Fassstärke abgefüllt. Diese und weitere Details für anspruchsvolle Whisky-Käufer, liefern die von uns entwickelten Etiketten.

Neben einem 11-jährigen Vintage-Whisky von Balmenach aus der Un-Chillfiltered Collection sind zwei fruchtige Abfüllungen aus Fässern der Linkwood Distillery dabei – einmal 9 Jahre im verkohlten Wein-Hogshead gereift, einmal 13 Jahre gereift mit Finish im Sherry Butt. Dazu gesellen sich ein 12 Jahre alter Glenburgie aus dem Sherry Butt sowie ein intensiver Single Malt von Glenlivet, der 13 Jahre in einem der viel gelobten First Fill Sherry Butts der Destillerie reifen durfte.

Linkwood 2010/2020
Signatory Vintage Speyside Single Malt Scotch Whisky

9 Jahre
Dest. 05/2010
Abgef. 03/2020
Fass-Typ: verkohltes Wein-Hogshead
Fassnr. 306203
283 Flaschen
58,1 % vol. Cask Strength
0,7 Liter
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert

Linkwood 2006/2020
Signatory Vintage Speyside Single Malt Scotch Whisky

13 Jahre
Dest. 12/2006
Abgef. 02/2020
Fass-Typ: Sherry Butt
Fassnr. 7
701 Flaschen
58,5 % vol. Cask Strength
0,7 Liter
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert

Glenburgie 2007/2019
Signatory Vintage Speyside Single Malt Scotch Whisky

12 Jahre
Dest. 06/2007
Abgef. 10/2019
Fass-Typ: Sherry Butt
Fassnr. 900078
583 Flaschen
64,4 % vol. Cask Strength
0,7 Liter
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert

Glenlivet 2006/2020
Signatory Vintage Speyside Single Malt Scotch Whisky

13 Jahre
Dest. 10/2006
Abgef. 01/2020
Fass-Typ: First Fill Sherry Butt
Fassnr. 901045
638 Flaschen
63,6 % vol. Cask Strength
0,7 Liter
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert

Balmenach 2008/2020 – Vintage 2008
Signatory Vintage The Un-Chillfiltered Collection

11 Jahre
Dest. 10/2008
Abgef. 01/2020
Fass-Typ: Hogshead
Fassnr. 345
286 Flaschen
59,6 % vol. Cask Strength
0,7 Liter
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert

Kompromisslose Premium-Whiskys: The Octave, Rare Auld Grain und Dimensions von Duncan Taylor

Von Blended Scotch, Premium Single Malts und Single Grains bis zu legendären Single Cask Bottlings: das Sortiment von Duncan Taylor & Co. zeichnet sich vor allem durch edle Whiskys aus. Whisky-Fachleute und -Liebhaber auf der ganzen Welt schwärmen von der Arbeit der unabhängigen Abfüller mit einer der weltweit größten Fass-Sammlungen: Komplex, authentisch und kompromisslos hochwertig sind die Abfüllungen. Derzeit stehen 14 verschiedene Whisky-Serien zur Auswahl, u. a. The Octave, Dimensions sowie Rare Auld Grain, zu denen die Whiskys in dieser Woche gehören. 

Aus der Octave-Reihe mit dabei sind zwei Exklusiv-Abfüllungen für die Kunden von Kirsch Import: je ein 11-jähriger Single Malt aus der insularen Tobermory Distillery sowie von Dailuaine aus der Speyside. Beide erhielten ein dreimonatiges Finish in den für die Serie namensgebenden kleinen Oktav-Fässern.

Den 12 Jahre gereiften Rare Auld Single Grain Scotch destillierte einst Girvan. Mit 17 Jahren der Älteste der Runde: ein Single Malt der Dimensions-Reihe aus dem Sherry-Fass von Bunnahabhain, der gelungen den Einfluss individueller Fässer demonstriert.

Tobermory 2008/2020
The Octave Single Malt Scotch Whisky
Exclusively bottled for Kirsch Import

11 Jahre
Dest. 2008
Abgef. 2020
Fass-Typ: Eichenfässer, Oktav-Fässer
Fassnr. 1626713
96 Flaschen
54 % vol. Cask Strength
0,7 Liter
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert

Dailuaine 2009/2020
Duncan Taylor: The Octave Single Malt Scotch Whisky
Exclusively bottled for Kirsch Import

11 Jahre
Dest. 2009
Abgef. 2020
Fass-Typ: Eichenfässer, Oktav-Fässer
Fassnr. 10926813
80 Flaschen
54 % vol. Cask Strength
0,7 Liter
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert

Girvan 2007/2020
Duncan Taylor: Rare Auld Grain Scotch Whisky

12 Jahre
Dest. 05/2007
Abgef. 04/2020
Fass-Typ: Ex-Sherry-Eichenfässer
Fassnr. 210003
150 Flaschen
55,8 % vol. Cask Strength
0,7 Liter
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert

Bunnahabhain 2002/2020
Duncan Taylor: Dimensions

17 Jahre
Dest. 10/2002
Abgef. 05/2020
Fass-Typ: Ex-Sherry-Eichenfässer
Fassnr. 383213
240 Flaschen
54,2 % vol. Cask Strength
0,7 Liter
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert

Aromenlawine aus dem Harz: Willowburn Ember 2020

Seit 2002 kommt Single Malt auch aus dem Harz. Das Team der Brennerei Hammerschiede schafft in 100 Prozent Handarbeit verschiedene Reihen anspruchsvoller Whiskys made in Germany. Die hohe handwerkliche Qualität, die beeindruckende Fassvielfalt und Experimentierfreude der Harzer findet Beachtung von höchster Stelle: Gleich fünf Abfüllungen erzielten in Jim Murray’s Whisky Bible 2016 über 90 von 100 möglichen Punkten.

In der Willowburn Range werden Freunde von würzig-aromatischen Single Malts fündig. Das Gerstenmalz für diese Whiskys wird zu 25 bis 50 Prozent über Torf oder Holz geräuchert und die Destillate lagern in handverlesenen Süd- und Likörweinfässern. Die limitierte Jahrgangsedition 2020 punktet mit einer besonders großen Fassvielfalt: ehemalige Sherry-, Moscatel-, Amarone-, Malaga-, Port-, Marsala- und Claret-Fässer kamen bei der Reifung des komplexen Single Malts zum Einsatz.

Willowburn Ember 2020
Peated Hercynian Single Malt Whisky

Batch-Nr. 1
Abgef. 2020
Fass-Typ: ehemalige Sherry-, Moscatel-, Amarone-, Malaga-, Port-, Marsala- und Claret-Fässer
2876 Flaschen
45,9 % vol.
0,7 Liter
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert

Edrington Group: Gewinne im Geschäftsjahr 2019, Warnung vor signifikantem Rückgang 2020

Die Edrington Group, Besitzer von Macallan, Highland Park und Glenrothes sowie von Famous Grouse, konnte laut eigenen Angaben das Geschäftsjahr 2019, das mit 31. März 2020 endete, mit einem Plus von 6 Prozent beim Gewinn im Vergleich zur Vorjahresperiode beenden. Macallan war dabei der Gewinntreiber, für Highland Park und Glenrothes scheint das Jahr eher durchwachsen gewesen zu sein. Famous Grouse konnte die Nr. 1 Position in UK als Blend festigen, allerdings ist die Kategorie im Gesamten eher auf dem Rückzug.

Ganz und gar nicht optimistisch ist man aber für das laufende Jahr und warnt vor einem signifikanten Rückgang des Verkaufs und damit des Gewinns. Man hat darauf mit einem Zurückfahren der Ausgaben reagiert, um diese Zeit gut durchsteuern zu können. Generell sieht man sich nach den Worten des CEOs Scott McCroskie gut aufgestellt, um mit den geänderten Markt- und Konsumbedingungen umgehen zu können:

I believe the business is well-equipped to respond to changes in both consumer preferences and the channels through which spirits are sold. Fundamentally, our capabilities are strong, and our brands are in good health and remain desirable to consumers..

In eigener Sache: Whiskyexperts – der Halbjahresrückblick

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Ein verrücktes, ja eigentlich unglaubliches erstes Halbjahr 2020 ist abgelaufen – und wir finden uns in einer Welt, die wir uns zu Jahresbeginn nicht hätten vorstellen können, geschweige denn wollen. Gerade in solchen bewegten Zeiten ist es beruhigend, wenn sich dann doch manches nicht ändert oder ändern muss. Was uns in dieser Hinsicht wohl alle verbindet ist die Liebe zum Wasser des Lebens in all seinen Spielarten, die von den Umständen nicht verändert werden kann. Und die gemeinsam zu zelebrieren, dafür gibt es unter anderem auch Whiskyexperts.

Dass 2020 ein außergewöhnliches Jahr ist, merkt man natürlich auch dann, wenn man sich nur die Whiskyindustrie ansieht und alles andere außer Acht lässt. Geschlossene Brennereien und Besucherzentren sind nur ein Aspekt davon – die Absage von Messen und das generell reduzierte Angebot an Neuheiten sind weitere Zeichen der Veränderung, die stattgefunden hat. Aber auch vieles, was wahrscheinlich noch sichtbar werden wird, ist es jetzt noch nicht oder erst schemenhaft. So könnte die Schließung von Besucherzentren und der Wegfall des Whiskytourismus gerade für junge und kleine Brennereien ein existentielles Problem werden, weil sie ja diese Einnahmen in ihre Rechnungen einkalkuliert haben.

Aber: Das hier soll keine Vorausschau werden, sondern ein Rückblick, und der ist natürlich hauptsächlich Whiskyexperts gewidmet:

Dass Whiskyexperts im deutschen Sprachraum ein fixer Bestandteil des Whiskylebens geworden ist, zeigen uns auch die Zahlen aus den letzten sechs Monaten. Fast 800.000 Mal wurde unsere Seite in dieser Zeit besucht, über 1.3 Millionen Pageviews konnten wir laut Google Analytics seit Januar verzeichnen, in jedem Monat deutlich über 200.000. Diese Zahlen bedeuten einen Zuwachs von ca. +20% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum – ein gesundes Wachstum, dass sich in dieser Höhe nun schon seit Jahren ungebremst fortsetzt. Zwischen 60.000 und 65.000 whiskyinteressierte Personen haben unser Informationsangebot in jedem Monat genutzt und mit Nachrichten und Infos über Whisky und Whiskey Neues entdeckt.

Abseits der Webseite florieren auch unsere Facebook-Seite (über 30.000 Abonnenten) und die geschlossene FB-Gruppe Whiskyexperts-Whiskyfreunde, die wohl noch im Juli oder August 5000 Mitglieder zählen wird.

Das alles zeigt uns, dass das Interesse an Whisky ungebrochen ist, und dass wir Whiskyfreunde untereinander, mit Händlern und Destillerien verbinden und so unseren Beitrag zur Popularität des Wassers des Lebens leisten können. Wir versuchen das natürlich nicht nur über zeitnahe und spannende Infos zum Thema, sondern auch dadurch, dass wir Bloggern und Vloggern eine Bühne bieten, oder die lokalen Händler unter unseren Kunden in der für sie sicher nicht einfachen Zeit mit Gratiswerbung nach Kräften unterstützen.

Und das Schönste daran ist, wenn wir mal abschließend ein paar persönliche Worte anbringen dürfen: Es macht immer noch und immer wieder viel Spaß und Freude, mindestens genauso viel wie zu Beginn von Whiskyexperts vor nun schon über sieben Jahren. Mindestens!

Wir freuen uns darauf, weiter für Sie und Whisky da sein zu dürfen!

Serge verkostet: Zwei aus Balvenie

Ein digitales Tasting mit David Stewart zum Thema The Balvenie Stories war Anlass für Serge Valentin, sich zweier Abfüllungen aus der Serie und aus dem Tasting zu widmen. Es geht dabei um den Balvenie 19yo „The Edge of Burnhead Wood“ und den Balvenie 26yo „A Day of Dark Barley“.

Beide Whiskys aus der Destillerie Balvenie werden von ihm gut bewertet, der 26 Jahre alte „A Day of Dark Bourbon“ kommt dabei sogar über 90 Punkte.

Die Details der Verkostung finden Sie wie immer hinter unserem Link, hier einmal die reinen Daten:

  • Balvenie 19 yo 2000/2020 ‘The Edge of Burnhead Wood’ (48.7%, OB, Stories, refill bourbon barrels): 86 Punkte
  • Balvenie 26 yo 1992/2019 ‘A Day of Dark Barley’ (47.8%, OB, first fill bourbon barrel, cask #6864): 91 Punkte

Whisky des Monats Juli 2020: Kingsbarns ‚Dream to Dram‘

Unsere regelmäßige, weil monatliche Suche nach einer Empfehlung aus der Redaktion führt uns diesmal in eine schottische Whisky-Region, in der wir uns recht selten begeben. Jedoch erwarten wir, dass wir uns in der nächsten Zeit öfter in die Lowlands aufmachen werden. Im Monat Juli laden wir Sie ein, mit der als unabhängiger Abfüller und Whisky-Produzenten bekannten Familie Wemyss an ihrem Traum einer eigenen Brennerei und ihrem eigen Dram teilzunehmen. Denn unser Whisky des Monats ist Kingsbarns ‚Dream to Dram‘.

Bereits im ersten Jahr von Whiskyexperts beschäftigten wir uns mit der Whisky-Region der Lowlands. In einer damals aktuellen Vorstellung aller aktiven Brennereien konnten wir mit Auchentoshan, Bladnoch und Glenkinchie nur drei „last men standing“ präsentieren. Doch es war zu dieser Zeit absehbar, dass diese Drei nicht lange alleine bleiben würden. Schon 2013 produzierten neue Destillerien ihren ersten New Make. Und weitere Brennereien befanden sich im Bau oder in der Planungsphase. Die Lowlands entwickelten sich von einer dünn besiedelten Brennerei-Landschaft zu der Whisky-Region mit einer sehr großen, vielleicht der größten Dynamik in Schottland.

Die Grenze zwischen den Highlands und den Lowlands

Grenzen haben eine große Willkürlichkeit. Manche nehmen die Gegebenheiten der Natur auf, etwa einen Fluss. Manchmal wurden sie mit einem Lineal gezogen. Manche verschieben oder verändern sich über die Jahre. Und auch im schottischen Whisky gibt es Grenzen.

Schottland kann man grob in zwei Regionen unterteilen: den Highlands und den Lowlands. Dafür gab es kulturelle und historische Unterschiede, aus der eine Grenze definiert wurde. Schwierig wird es immer, wenn aus Unterschieden eine Ungleichheit entsteht. Der Wash Act von 1784, der die Besteuerung der Brennereien regelte, unterteilte Schottland erstmals in Whisky-Regionen und unterschied zwischen Destillieren in den Highlands und den Lowlands. Lowland-Brennereien wurden pro Gallone Wash besteuert. Bei ihren Kollegen in den Highlands war die Größe der Stills entscheidend. Die Lowland-Brennereien sahen hier eine deutliche Benachteiligung, die Highland-Brennereien erfreuten sich an ihrem deutlichen Standort-Vorteil.

Die damals geschaffenen schottischen Whisky-Regionen haben heute noch Bestand, wenn auch nicht mehr in dieser ursprünglichen Form. Die aktuell geltenden The Scotch Whisky Regulations von 2009 unterteilen Schottland in fünf Regionen. Neben den Highlands und den Lowlands kommen die Speyside, Islay und Campbeltown dazu. Und natürlich muss die Abgrenzung dieser Regionen klar definiert sein. Und deshalb gilt für die Lowlands:

In this regulation “the line dividing the Highland region from the Lowland region” means the line beginning at the North Channel and running along the southern foreshore of the Firth of Clyde to Greenock, and from there to Cardross Station, then eastwards in a straight line to the summit of Earl’s Seat in the Campsie Fells, and then eastwards in a straight line to the Wallace Monument, andf rom there eastwards along the line of the B998 and A91 roads until the A91 meets the M90 road at Milnathort, and then along the M90 northwards until the Bridge of Earn, and then along the River Earn until its confluence with the River Tay, and then along the southern foreshore of that river and the Firth of Tay until it comes to the North Sea.

Verbunden mit den unterschiedlichen Regionen sind auch recht deutliche Zuschreibungen der Aromen und Geschmacksprofilen. Wir sprechen von einem rauchigen Whisky als typischen Islay-Whisky, und auch ein klassischer Speysider benötigt keine weiteren, großen Erläuterungen.Wie immer bei Regeln und vermeintlichen Gesetzmäßigkeiten – es gibt natürlich auch Ausnahmen. Doch sie spielen hier keine Rolle.

Der typische Lowländer

Als die Geschwistern William und Isabella Wemyss begannen, die Idee einer, ihrer Kingsbarns Distillery zu konkretisieren, mussten sie über manche Fragen wohl nicht lange nachdenken. In ihrer Heimat an der schottischen Ostküste, in Fife, soll die Kunst der Whisky-Destillation wieder Einzug erhalten. Und ihr Whisky soll durch seine Charakteristik einen typischen Lowländer repräsentieren: leicht, fruchtig, blumig und ausbalanciert.

Um solch einen Whisky herstellen zu können, bedarf es des passenden Equipments, der richtigen Zutaten und einen Master Distiller, der dies alles gekonnt ein- und so die Idee eines typische Lowländers umsetzen kann. Auf der diesjährigen Finest Spirits in München trafen wir diesen Mann. In einem Video-Interview sprachen wir mit Peter Holroy, dem Master Distiller und Distillery Manager der Kingsbarns Distellery, Er erläuterte hier unter anderem den Hausstil der Brennerei und wie dieser realisiert wird.

Am 24. Januar des letzten Jahres, knapp vier Jahre nach ihrer Eröffnung, konnte die Kingsbarns Distellery ihre erste reguläre Abfüllung präsentieren. Kingsbarns ‚Dream to Dram‘, ohne Kühlfilterung mit 46 % Vol. abgefüllt, reifte hauptsächlich in Bourbon-Fässern, die die Brennerei von Heaven Hill aus Kentucky bezieht. Ein kleiner Teil, etwa 10 %, lagerte in sogenannten STR-Casks, portugiesischen Weinwässern, welche shaved, toasted und re-charred wurden. Mit dieser Sonderbehandlung werden die Fässer innen geschält, neu getoastet und angekohlt.

Der wahr gewordene Traum der Kingsbarns Distillery zeigt zu Beginn sehr viele Früchte. Eine Spur Erdbeeren verbindet sich mit süßer Ananas. Leichte Noten von Bananen ergänzen die Aromen süßer Birnen und grüner Äpfel. Im Hintergrund dieser Obst-Komposition zeigen sich Anflüge getreidige Noten, die am Gaumen etwa deutlicher werden und mit dem weiterhin vorhandenen Früchte-Ensemble ein überraschendes, recht komplex Bouquet bilden. Im Finish hallt Kingsbarns ‚Dream to Dram‘ noch länger nach, dabei wird er trocken mit einer wohltuenden leichten Schärfe.

Wer an Kingsbarns Traum teilhaben möchte, findet im Whisky-Fachhandel das passende Angebot, welches sich um die 40 € bewegt. Wir wünschen viel Vergnügen, Genuss und Freude mit diesem Lowlander, der vielleicht Ihr Interesse für diese Whisky-Region weckt.

Kingsbarns. © Bernd Scheer

Neu im August: Glencadam Reserva Andalucía

Ein neuer Glencadam, alterslos und mit einem Oloroso Sherry Cask Finish, wird morgen offiziell durch die Highland Destillerie vorgestellt. Claire Tesh, Brand Ambassador für die Brennerei, wird den Glencadam Reserva Andalucía um 20 Uhr britischer Zeit (also 21 Uhr bei uns) auf Instagram live präsentieren (sie können hier dabei sein).

Was gibt es über den Whisky zu sagen? Wir wissen, dass er mit 46% Alkoholstärke abgefüllt wurde und natürlich nicht kühlgefiltert oder gefärbt ist. Er stammt ursprünglich aus Sherry- und Bourbonfässern und wurde danach noch zusätzlich in Oloroso Sherry Butts gefinisht.

Der Markstart in UK ist erst für den August vorgesehen, und wahrscheinlich ist das auch das Datum, zu dem der Glencadam Reserva Andalucía auch bei uns erhältlich sein wird. Mehr Details gibt es morgen bei Claire Tesh auf Instagram.

TSB: Die zehn meistverkauften Welt-Whiskys

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Nachdem wir Ihnen gestern den Artikel von The Spirits Business über die zehn meistverkauften Scotch Whiskys präsentierten, möchten wir Sie heute auf den Nachfolgeartikel aufmerksam machen, der die zehn meistverkauften Whiskys und Whiskeys aus nichtschottischen Destillerien auflistet. In Wirklichkeit sind es genau vier Länder, die den Sprung in die Liste schafften, und zwar Kanada, die USA, Japan und Irland.

Auch hierbei ist natürlich nicht nur das Ranking interessant, sondern auch die prozentuellen Veränderungen gegenüber dem Vorjahr, und im Vergleich zu schottischen Blends, wo sechs der Top Ten Whiskys Einbußen hinnehmen mussten, sieht es hier besser aus.

Hier einmal die Top Ten:

  • Platz 10: Seagram’s 7 Crown
  • Platz 9: Canadian Club
  • Platz 8: Maker’s Mark
  • Platz 7: Suntory Torys
  • Platz 6: Black Nikka
  • Platz 5: Suntory Kabukin
  • Platz 4: Crown Royal
  • Platz 3: Jameson
  • Platz 2: Jim Beam
  • Platz 1: Jack Daniel’s

Fast alle haben hier prozentuell zugelegt, wer das stark und wer das schwach tat und welcher Whisky trotz des Verbleibs in den Top Ten stark verlor, können Sie im Originalartikel nachlesen.

Serge verkostet: Caol Ila, Teil 2

Und auch heute geht es bei Serge Valentin auf Whiskyfun wieder zu Caol Ila nach Islay. Im Gegensatz zu gestern sind heute bei der Verkostung aber auch einige alte Abfüllungen dabei, und mit dem „Moch“ auch eine alterslose Originalabfüllung.

Hier die heute verkosteten Whiskys samt ihrer Punktewertung:

  • Caol Ila 11 yo 2008/2019 (54.2%, Abbey Whisky, 120 bottles): 85 Punkte
  • Caol Ila 20 yo 1999/2020 (48.4%, Maltbarn, sherry, 118 bottles): 90 Punkte
  • Caol Ila ‚Moch‘ (43%, OB, +/-2018): 81 Punkte
  • Caol Ila 7 yo 2011/2018 (56.1%, Asta Morris, sherry butt, cask #AM055, 580 bottles): 86 Punkte
  • Caol Ila 33 yo 1984/2017 (54.5%, Cadenhead, Authentic Collection, 175th Anniversary, bourbon, 144 bottles): 89 Punkte
  • Caol Ila 35 yo 1983/2019 (50.3%, The Whisky Jury, refill hogshead, cask #75, 90 bottles): 91 Punkte

PR: Diageo stellt Prima & Ultima-Serie vor – 238 Sets von acht Single Malts aus 1971 – 1994

Diageo hat soeben eine neue Serie von exklusiven Abfüllungen unter dem Namen Prima & Ultima, Die Ersten und Letzten, vorgestellt. Es handelt sich dabei um acht von Dr. Jim Beveridge OBE ausgesuchte Whiskys, die nur gemeinsam als Set erhältlich sein werden. Ab 22. Juli kann man sich dafür auf einer speziellen Webseite anmelden.

Die acht Single Malts stammen aus den Brennereien Caol Ila, Clynelish, Cragganmore, Lagavulin, Mortlach, Port Ellen Dufftown und Talisker und sind zwischen 1971 (Cragganmore – eines der letzten Fässer, bei denen die Stills noch mit Kohle geheizt wurden) und 1994 (Mortlach, eines der ältesten PX-Fässer aus diesem Jahr) destilliert worden.

Die 238 Sets kosten jeweils 20.000 Pfund – ein Set wird auch im August bei Sotheby’s in London versteigert werden.

Hier alle Infos zu den durchwegs interessanten Whiskys:


DIAGEO ANNOUNCES THE LAUNCH OF PRIMA & ULTIMA:

A NEW COLLECTABLE SERIES OF EXQUISITE SINGLE VINTAGE MALT WHISKIES

Only 238 full sets available to purchase through a global registration from 22nd July 2020

Prima & Ultima, the first and the last. This is the first set in a new series of collectable releases of magnificent, incredibly rare Single Malt Scotch Whisky. Each is the first and last of its kind; drawn from a tiny number of highly sought-after casks from celebrated distilleries including Lagavulin, Mortlach and The Singleton of Dufftown.

The eight single vintage malts chosen to open this inaugural series were personally selected by one of the world’s most respected whisky makers, Dr Jim Beveridge OBE. Dr Beveridge is one of Diageo’s most distinguished whisky blenders, widely known for his vast expertise and deeply respected among Scotland’ whisky masters. Dr Beveridge remarked

‘Over the past forty years I have worked intimately with our distilleries across Scotland and I’ve been fortunate enough to witness great change in the whisky industry. Each of the eight whiskies I’ve selected for Prima & Ultima tells a tale of heritage and craftsmanship and I’ve chosen them from distillers of great personal importance to me.’

For the enthusiast, Prima & Ultima is an opportunity to build a collection of rare and historic Scotch on the solid foundation of Dr Beveridge’s expertise – the first time he has curated such a series of single malts; for the collector and connoisseur, it is a gathering of exquisite vintage single malts into an unmissable anthology of spirited tales.

Every bottle in the inaugural Prima & Ultima series has a story to tell and is its own record of this significant period of whisky-making. Dr Beveridge marks the moment coal-firing of stills ended in 1971 at Cragganmore by including in the collection the last cask to be filled with whisky made this way at the distillery. The inclusion of three casks of The Singleton of Dufftown from 1988 marks a time when the grassy, fruit flavours were uncovered in The Singleton character from a new slow-craft technique. This complex, rich whisky is the first 30-year-old released of this kind. The existence of prized 1979 whisky from a silenced Port Ellen, stoically maturing for 40 years, also speaks to the end of an era – and is a nod to the spirit of invention that will return when the beloved distillery will open its doors once again.

During his career at Diageo, Dr Jim Beveridge spent considerable time at Lagavulin to learn how the true distillery character is refined and perfected. The vintage he selected from this distillery comes from a handful of refill American oak hogshead casks filled right around this time, in 1991. A 26-year-old Clynelish from 1993 represents a triumph of his inquiry into how this distillery character reveals its renowned waxiness. His taste for the exceptional also informs this collection: six standout casks of Talisker with a more rounded and gently peated style to the distillery’s smoky signature have been carefully safeguarded for a moment like this since 1988, the last of their kind. Meanwhile, a 1984 cask of Caol Ila, number #5773 to be specific, was the first of a new style, and this bottling tells the story of a decade-long chase for this cask’s recovery. The final addition to this inaugural number, a muscular 25-year-old Mortlach takes its place as one of the last remaining first-fill Pedro Ximenez seasoned oak butt casks from 1994.

There will be an opportunity to own the very first set of the series, one of just 238 full sets, when it goes under the hammer for charity at Sotheby’s online auction from 26th August – 2nd September 2020 in London. Bottle No 1 of each of the eight bottlings has been signed by Dr Jim Beveridge and all proceeds will be donated to Diageo’s charity partner WaterAid.

The inaugural release of The Prima & Ultima Collection will be available to purchase for £20,000 directly through appointed Prima & Ultima agents across the world. A global registration at www.exceptionalwhisky.com will open on Wednesday 22nd July 2020 for whisky collectors to register their interest. Each of the 238 full sets of cask strength bottlings is accompanied by a limited-edition book of personal stories from curator Dr. Jim Beveridge OBE and 20ml samples of each whisky.

The First Release of The Prima & Ultima Collection:

All of the single malt Scotch whiskies included are natural cask strength, non-chill filtered, with no colour added.

Caol Ila 1984

35-Year-Old | 50.8% ABV 

Bottled: 9.12.19 | Cask #5773 – Refill European Oak Butt

Number Bottled: 499 | Port Askaig, Isle Of Islay

A 1984 Caol Ila from a single refill cask (#5773) – the first release of a new style at the time, this particular cask was recovered after initially being sold. Mild in aroma, it is rich in texture with a long smoky-spice finish.

Clynelish 1993

26-Year-Old | 49.8% ABV

Bottled: 9.12.19 | Refill American Oak Casks

Number Bottled: 941 | Brora, Sutherland

One of the first casks filled after the mysterious waxiness of Clynelish was understood and perfected. This 1993 small batch release is aromatic and intense, with a waxy, creamy smooth quality that is now the distillery’s hallmark.

Cragganmore 1971

48-Year-Old | 43.7% ABV

Bottled: 10.12.19 | Cask #2301 – First-fill ex-sherry butt

Number Bottled: 352 | Ballindalloch, Speyside

This is the very last cask of whisky which was made at Cragganmore on coal fired stills – cask #2301 – before the switch to oil-fired steam heating. A remarkable piece of history from a single first fill ex-Sherry butt, the whisky’s flavours run deep with hints of dark chocolate, it has a long fresh and drying finish.

Lagavulin 1991

28-Year-Old | 50.1% ABV

Bottled: 10.12.19 | Refill American Oak Casks

Number Bottled: 1013 | Port Ellen, Isle Of Islay

Distilled not long after Lagavulin’s true distillery character was refined and perfected, this whisky comes from a handful of refill American oak hogshead casks filled in 1991. This 28-year-old is the first to highlight the pure golden Lagavulin spirit, thanks to carefully managed cask influence, and has a terrific depth of flavour.

Mortlach 1994

25-Year-Old | 55.1% ABV

Bottled: 10.12.19 | Cask #2652 – First-fill Pedro Ximenez/Oloroso seasoned European Oak Butt

Number Bottled: 389 | Dufftown, Speyside

One of the last remaining first-fill Pedro Ximenez / Oloroso seasoned oak butt casks from 1994. The result is a 25-year-old with robust muscularity – the deep, rich style of mature Mortlach that earned its name as ‘The Beast of Dufftown’, by whisky expert Dave Broom

Port Ellen 1979

40-Year-Old | 51.2% ABV

Bottled: 11.12.19 | Cask #6422 – Refill European Oak Butt

Number Bottled: 436 | Port Ellen, Isle Of Islay

One of the very last 1979 European Oak butts from Port Ellen, selected from the few casks remaining, long after the Islay distillery closed in 1983. It characterises Port Ellen at its peak – expressing to the full the wonderful balance between sweetness, saltiness and smokiness that is elegant and full of flavour after forty years.

Singleton of Dufftown 1988

30-Year-Old | 48.8% ABV

Bottled: 12.12.19 | Refill American Oak Casks

Number Bottled: 469 | Dufftown, Speyside

From three of the last remaining casks filled in 1988, at a time when the new grassy, fruity flavours were uncovered from a new slow-craft technique at this Singleton distillery. This complex, rich whisky is the first 30-year-old released of this kind. 

Talisker 1988

31-Year-Old | 51.4% ABV

Bottled: 12.12.19 | Refill American Oak Casks

Number Bottled: 721 | Carbost, Isle Of Skye

A 31-year-old Talisker from the last 6 casks that showed an unusual less peaty, more rounded character, specially put aside in 1988 to mature. A Talisker full of vitality with sweet, smoky and peppery flavours.

Video: Ralfy verkostet anCnoc 16yo 125th Anniversary Edition (Review #832)

Mit 56,3% Alkoholstärke bringt der AnCnoc 16yo zum 125. Geburtstag der Destillerie, eine Sonderausgabe, ziemlich viel Kraft ins Glas. Ralfy versucht heute in seinem Domizil auf der Isle of Man herauszufinden, ob die Kraft auch einen bemerkenswerten Geschmack transportiert – und er tut es wie immer in einem interessanten, knapp 15 Minuten langen Verkostungsvideo.

Um es gleich vorweg zu nehmen: Für Ralfy ist der Whisky aus der Brennerei Knockdhu, die zu Inverhouse Distillers gehört, solide aber nicht herausragend. Er kann recht viel Luft im Glas vertragen, um seinen doch deutlichen „Biss“ etwas zu verlieren, aber dann zeigt er sehr wohl seine Qualitäten. Dementsprechend vergibt Ralfy für den AnCnoc 16yo 125th Anniversary Edition 87 Punkte, was bei Ralfy gehobene Mittelklasse bedeutet und – natürlich – eine gute Wertung, wie Ralfy auch extra betont.

In Deutschland ist der Whisky im offiziellen Import übrigens nicht zu finden – wer ihn kaufen will, muss in UK Ausschau halten.

Wie immer viel Vergnügen mit dem Video von Ralfy!

PR: Diageo wird die neue Destillerie für Bulleit in Kentucky 100% CO2-neutral bauen

Etwas Besonderes hat sich Diageo für seine Bulleit-Destillerie, die man in Kentucky errichtet, vorgenommen: Die Brennerei in Lebanon soll eine der größten CO2-neutralen Destillerien in Nordamerika werden.

Erreichen will man das durch dein ausschließlichen Einsatz von 100% erneuerbarer Energie – ein Weg, den das Unternehmen bis 2030 für alle seine Brennereien weltweit gehen will. Wie man das im Fall der Bulleit Distillery erreichen will, können Sie in der folgenden englischsprachigen Pressemitteilung nachlesen:


Diageo Takes Stride Towards Climate Change Goal with First Carbon Neutral Distillery

Announces Plans for Kentucky Whiskey Distillery Producing Bulleit to be One of Largest Carbon Neutral Distilleries in North America

LEBANON, Ky., June 29, 2020 /PRNewswire/ — Global beverage leader Diageo announced today that its new Kentucky whiskey distillery, which will distill Bulleit, is expected to be carbon neutral – one of the largest in North America, and a first for Diageo. Reinforcing Diageo’s global commitment to reducing its carbon emissions and addressing climate change, the site will be powered by 100% renewable electricity, with a capacity to produce up to 10 million proof gallons per year. 

The new distillery, which is currently under construction in Lebanon, Kentucky, reflects Diageo’s commitment to achieving net-zero carbon emissions and moves the company closer to its goal of sourcing 100% of its electricity from renewable sources by 2030. Employing electrode boilers, the site will utilize a mix of renewable electricity sources to power a 72,000 square-foot distillery, dry house, and warehousing facilities. As previously announced „The Diageo Lebanon Distillery“ will have the capability to distill a variety of bourbon and American whiskey brands. Bulleit will be the first and lead brand produced at the new distillery – supplementing existing production at The Bulleit Distilling Co. in Shelbyville, Kentucky. This move will further strengthen the brand’s commitment to a more sustainable future.

„As a company we know that our long-term sustainable growth depends on reducing our reliance on fossil fuels that contribute to climate change,“ said Perry Jones, President, North America Supply for Diageo. „This groundbreaking undertaking to electrify our operations and then power them with renewable electricity will result in one of the largest carbon neutral distilleries in North America. This is a significant step to strengthen our commitment to minimizing our carbon emissions and will result in an important reduction of Diageo’s environmental impact on a global level.“

„For Bulleit, our passion for sustainability began when we built the Bulleit Distilling Co. in Shelbyville, where we focus on reducing carbon emissions, water conservation and waste management during production. Then, when we opened our Visitor Experience there, we chose to implement practices like eliminating single use plastics from our bar and sourcing locally-grown organic cocktail garnishes from our onsite garden,“ said Sophie Kelly, SVP Whiskies, Diageo NA. „Our commitment to the environment evolves with the Lebanon distillery, where no fossil fuels will be consumed for the production of Bulleit. This allows us to really begin to double down on our ambition to reinvent category standards.“

To achieve carbon neutrality at the site, Diageo plans to incorporate a variety of features that will avoid annual carbon emissions by more than 117,000 metric tons[1]. This is the equivalent of taking more than 25,000 cars off the road for an entire year[2].

These features include:

  • Electrification of operations:
    • Electrode boilers will enable the avoidance of direct carbon emissions that would normally be generated by the use of fossil-fuel fired boilers. Electrode boilers also offer benefits that include reduced noise pollution and reduction of other air contaminants.
    • All vehicles operated onsite, including trucks and forklifts, will be electric, and charged onsite by renewable energy.
    • 100% of the steam used onsite – for the cooking, distillation and drying process – will be generated by the electrode boilers (which are powered by the renewable electricity)
  • Energy efficiency embedded into facility design:
    • Energy efficiency will be optimized in the new electric boilers
    • Exterior lighting will be solar powered
    • All onsite interior lighting will be light-emitting diode (LED)
    • Warehouse interior lighting will only activate during loading or unloading activities
    • Lowered roofs will minimize heating and cooling requirements
  • Sourcing renewable electricity:
    • Long term contracts with the local utility will allow for the purchase of zero greenhouse gas emission electricity from certified renewable sources.
    • Renewable electricity will be supplied by Inter-County Energy and East Kentucky Power Cooperative (EKPC).
  • Water savings design
    • Site is being designed to be industry-leading in efficiency and minimization of water usage
  • Zero waste to landfill
    • Once operational, the site is designed to minimize use of materials and waste through reuse and recycling, and any residual waste will not be sent to landfill

„I welcome Diageo’s commitment to carbon neutrality and using renewable electric at its Bulleit distillery in Lebanon. This is a notable example of a historic Kentucky industry embracing a new future,“ said Kentucky Governor Andy Beshear. „To continue the commonwealth’s economic recovery, attract business investment and create jobs for Kentuckians across all counties, it’s important we and our economic development partners provide a cost-competitive energy mix. Energy diversity is something more industries are considering when they choose where to locate, and offering the right mix will help us provide a brighter future for generations to come.“

„We want to extend a warm welcome as Diageo makes this valuable investment in Lebanon-Marion County,“ said Jerry Carter, President and CEO of Inter-County Energy, which will provide electric service to the Lebanon distillery. „Inter-County Energy is proud to work in partnership with Diageo and East Kentucky Power Cooperative (EKPC) to understand the energy needs of this facility and to develop innovative ways to meet the sustainability goals of one of the largest renewable energy consumers in Kentucky.“

A Commitment to Sustainability
Committed to decarbonization with approved science-based targets, Diageo is part of a pioneering group of organizations that are championing a green recovery and supporting the Sustainable Development Goals, through membership of the United Nations Global Compact, We Mean Business Coalition and other key global advocacy organizations. Also, as mentioned above, as a signatory to RE100, Diageo aims to source 100% of its electricity from renewable sources by 2030. In addition, Diageo has also signed onto the global Race to Zero campaign, a commitment to achieving net-zero carbon emissions by 2050. The company recently joined over 150 multinationals to reaffirm our commitment to Science Based Targets and urge governments around the world to align their COVID-19 recovery efforts with the latest climate science.

Bulleit has a long-standing commitment to sustainability at their current distillery in Shelbyville, KY, which was recently honored with the title of ‚Highly Commended‘ for Sustainable Distillery of the Year at Whisky Magazine’s 2020 Icons of Whisky American Awards. The Shelbyville site includes the first ever industrial solar array in Shelby County, and a focus on reducing their carbon footprint by sourcing local ingredients from local farmers.  In addition, Bulleit implemented thoughtful practices at the Visitor Experience, such as a partnership with the non-profit Oceanic Global to ensure its tasting experience and cocktail bar aligns with The Oceanic Standard (TOS), a badge and certification for venues that have adopted sustainable operating practices and are committed to eliminating single-use plastics.

Investing in Kentucky
Bulleit continues a strong trajectory of growth, with the brand continuing to gain share, and global volume up more than six percent year over year[3]. Diageo broke ground on the $130 million distillery in July of 2019, and the site is expected to be fully operational in 2021. Once fully operational the facility will employ 30 full-time team members. Since 2014, Diageo has invested more than $500 million in Kentucky. This facility will supplement the company’s other Kentucky operations: Stitzel-Weller in Louisville, and The Bulleit Distilling Company and Visitor Experience in Shelbyville.

[1] Both direct and indirect carbon emissions – comprising over 35,000 metric tons direct emissions, and over 82,000 metric tons of indirect emissions of CO2-eq

[2] According to the United States Environmental Protection Agency (Greenhouse Gas Equivalencies Calculator): https://www.epa.gov/energy/greenhouse-gas-equivalencies-calculator

[3] Diageo results, F20 P6, +6.4%

PR: Neu – The Loch Lomond 12 Year Old The Open Special Edition 2020

Eine Sonderausgabe für das 149. Open hat die Loch Lomond Group heute aus ihrer gleichnamigen Brennerei angekündigt. Die Loch Lomond 12 Year Old The Open Special Edition 2020 wurde für das abgesagte Golf-Tournier komponiert und jetzt auf den Markt gebracht. 3000 Flaschen, mit 46% vol. abgefüllt, werden Anfang Juli auf den Markt kommen – wohl auch in Deutschland.

Das Interessante an diesem Whisky ist, dass er von Master Blender Michael Henry mit Hefe aus einer Chardonnay-Rebe geschaffen wurde. Der Preis in UK wird 50 Pfund betragen, umgerechnet ca. 55 Euro.

Alle Infos dazu in der englischsprachigen Pressemitteilung:


Loch Lomond Whiskies pay tribute to 149th Open

Independent distiller adds special edition to range

Loch Lomond Whiskies, the Official Spirit of The Open, has unveiled a new special edition single malt to mark the Championship that was due to take place in July this year.

The Loch Lomond 12 Year Old The Open Special Edition 2020 was created to celebrate The 149th Open at Royal St George’s in Kent, which has been cancelled due to the Covid-19 pandemic. It is the first time since WWII that the Championship will not be played.

The special edition, crafted by master blender Michael Henry, showcases Loch Lomond’s unique straight neck pot still, and is created from a Chardonnay wine yeast, a fermentation process that’s rarely used in whisky distilling as it requires greater time to achieve the final liquid. Full of lively flavour, hints of grapefruit and vanilla syrup are balanced with cinnamon and lime juice.

Priced at £50 RRP with an ABV of 46%, 3,000 limited-edition bottles will be released globally in early July, giving both whisky and golf fans the opportunity to experience The Open in spirit from their homes.

Loch Lomond Whiskies’ became The Official Spirit of The Open in 2018, and although the Championship will not be played as planned in 2020, Loch Lomond’s Open Special Edition pays tribute to golf’s original championship. The 149th Open will now be played at Royal St George’s in July 2021, with The 150th Open at St Andrews moving to 2022.

Colin Matthews, CEO of Loch Lomond Group, said:

“Of course we, like thousands of golf enthusiasts around the globe, were disappointed to learn of the cancellation of The Open this year, but given the current circumstances, it’s absolutely the right decision.

“Our Loch Lomond 12 Year Old The Open Special Edition 2020 is a very special limited edition, showcasing Loch Lomond’s style beautifully, and will allow thousands of golf and whisky fans around the world to raise a dram during these difficult, unprecedented times.

“We are very proud of our partnership with The Open, allowing us to raise awareness of the Loch Lomond Whiskies range among golf lovers all over the world. We are very much looking forward to visiting Royal St George’s for the first time as the Spirit of The Open next year.”

Michael Henry, Master Distiller added:

“It has been a real pleasure crafting this limited edition to mark The 149th Open. We are one of very few distilleries currently using wine yeasts in the fermentation process, which brings a unique and vibrant flavour to the finished liquid. As a distillery we are perfectly placed to be able to develop these rare expressions, which is ideally suited to our preference for longer fermentation times, combined with the control we have over the final character using our straight-necked stills.”

Loch Lomond Whiskies, based in Alexandria near Loch Lomond, agreed a five-year partnership with The R&A, organisers of The Open, in February 2018.  Known as “The One”, The Open is the most international of the major championships with qualifying events across five continents.

Neil Armit, Chief Commercial Officer at The R&A, said:

“Loch Lomond Whiskies’ special edition products have already proven to be a hit with fans of The Open, bringing together two of Scotland’s greatest exports beautifully: golf and whisky.

“Although we will have to wait until next year to visit Royal St George’s, fans will still be able to enjoy a taste of The Open from home until we all meet again at the famous Kent links in 2021.”

The Loch Lomond 12 Year Old The Open Special Edition 2020 will launch for sale in early July. For more information, please visit www.lochlomondwhiskies.com