Serge verkostet: Grain Whisky

Acht Abfüllungen von Single Grains hat sich Serge Valentin von Whiskyfun heute für seine Verkostung vorgenommen. Single Grains brauchen fast immer ein gewisses Alter, um geschmacklich komplex und interessant zu werden (natürlich gibt es auch hier Ausnahmen), und so sollte es nicht verwundern, dass der jüngste Single Grain in der Verkostung 25 Jahre alt ist.

Die Abfüllungen stammen aus Carsebridge, Invergordon, Strathclyde, Cameronbridge und Cambus – und die Punkte kommen zwischen 78 und 89 zu liegen. Hier alle Daten der Verkostung:

  • Carsebridge 43 yo 1974/2018 (43.6%, Eldvatten, cask #SE096, 90 bottles): 84 Punkte
  • Invergordon 46 yo 1972/2019 (49.3%, The Whisky Blues, barrel, cask #28, 230 bottles): 82 Punkte
  • Strathclyde 30 yo 1989/2019 (52.1%, Cadenhead, Authentic Collection, 162 bottles): 87 Punkte
  • Cameronbridge 25 yo (57.6%, Whic, sherry, 503 bottles, 2019): 78 Punkte
  • Cambus 42 yo 1976/2019 (57.6%, The Perfect Fifth, bourbon, cask #05916, 138 bottles): 89 Punkte
  • Invergordon 43 yo 1973/2017 (50.5%, The Whisky Fair, refill hogshead, 180 bottles): 81 Punkte
  • Cambus 26 yo 1993/2019 (55.4%, James Eadie, sherry, cask #48094, 617 bottles): 88 Punkte
  • Cambus 30 yo 1988/2019 (46.1%, Cadenhead, Single Cask, bourbon hogshead, 300 bottles): 86 Punkte
Whiskyfässer bei Invergordon. Photo credit: foxypar4 via Visual Hunt / CC BY

Was tut sich am Whisky-Sammlermarkt? Der Quartalsbericht für das vierte Quartal 2019

Whisky wird seit jeher nicht nur getrunken, sondern auch gesammelt – sei es, um besondere Tropfen für später aufzuheben oder rein des Sammelns willen. Immer schon, und verstärkt in den letzten Jahren, war Whisky auch ein Gegenstand der Wertanlage – begünstigt durch den Umstand, dass ältere Jahrgänge immer rarer werden und sich der Markt für Whisky global ausweitet.

Märkte sind dynamisch und ändern sich. Gastautor Marco Jansen von der Whisky Investments GmbH wirft für uns vierteljährlich einen Blick auf den Sammlermarkt und berichtet dabei über relevante Ereignisse und Entwicklungen. Und weil man mit Distanz mehr Überblick hat, kommt der neueste Bericht nicht direkt nach dem Abschluss des letzten Quartals 2019, sondern mit zwei Monaten Abstand.

Hier jedenfalls der aktuelle Beitrag von Marco Jansen:


Bericht zum Whiskysammlermarkt 4. Quartal 2019

Mit ein wenig Abstand wollen wir noch einmal den Blick zurückrichten auf die Entwicklung der Whiskysammlermärkte im Jahr 2019. Das politische Umfeld war das ganze Jahr hinweg geprägt von dem Hin-und-Her rund um das Thema Brexit, eine endgültige Entscheidung in diesem Thema sollte dann schließlich doch erst zu Beginn des aktuellen Jahres fallen. Gänzlich unbeeindruckt von den Verwerfungen in der europäischen sowie der globalen politischen Situation erreichten über den Globus hinweg die Aktienmärkte neue Höchststände und brachten den Investoren zweistellige Renditen.

Für Whiskyraritäten als Anlageklasse war das Jahr 2019 wechselhaft und von Nervosität geprägt. Neben den politischen Unsicherheiten und den damit verbundenen wirtschaftlichen Risiken hörte man nach den phänomenalen Zuwächsen der letzten Dekade immer öfter das Wort von der Preisblase unter den Sammlern kursieren. Mit der letzten Auktion des Jahres stand zwar fest, dass der breite Markt  Whiskysammlerflaschen abgebildet durch den Rare Whisky 101-Apex 1000 Index auch im Jahr 2019 wieder um 7.2% zulegen konnte, allerdings offenbart ein Blick in die Details, dass an der einen oder anderen Stelle durchaus auch Preisrückgänge zu verzeichnen waren:

So konnten im schottischen Markt weder z.B. die Malts von Macallan (-0.5%), der Sammlerikone schlechthin, noch die Abfüllungen der Islay-Legende Bowmore (-6.5%) positive Wertzuwächse verzeichnen. Auch die Sammler der begehrten Lost Distillery Abfüllungen von Port Ellen und Brora mussten teils zweistellige, prozentuale Preisrückgänge im letzten Jahr verkraften. Positiv hervorzuheben sei an dieser Stelle Rosebank – die Originalabfüllungen, von denen in der Anzahl auch nur wenig am Markt verfügbar sind, konnten sich nach einem großen Preissprung im vierten Quartal im Preis fast verdoppeln -die Sammler sehen sich der bevorstehenden Wiederaufnahme der Produktion entgegen!

Ungebremst positiv hingegen entwickelten sich die Malts aus Japan, dem Land der aufgehenden Sonne. Durch die Bank weg zogen die Preise der großen Destillerien wie Suntory, Karuizawa und Hanyu um mehr als ein Drittel an. Der sehr enge Markt und die immer weiter vorschreitenden Abkehr von Altersangaben bei japanischen Whiskies dürfte seinen Teil zu dieser Entwicklung beigetragen haben.

Ebenfalls im Jahr 2019 zu beobachten war das extrem hohe Aufkommen an Releases im High-End-Bereich. Kaum eine Destillerie von der nicht eine sehr seltene oder sehr alte Abfüllung am Markt platziert wurde. Kein Wunder, denn besonders im High-End-Bereich war die Nachfrage nach seltenen Abfüllungen – auch getrieben durch die immer mehr an vermögende Kunden weitergereichten Negativzinsen – höher als je zuvor.

Zusammenfassend bleibt zu sagen: das Jahr 2019 war ein Übergangsjahr, in dem Übertreibungen im Markt abgebaut aber auch neue Preisniveaus gefestigt wurden. Das Interesse an Single Malt Whisky als Sachwertanlage in Zeiten von negativen Zinsen und Rekorden an Aktienmärkten ist ungebremst hoch und nimmt weiter deutlich zu. Die prozentual zweistelligen Wertzuwächse der Vergangenheit können nicht ohne weiteres in die Zukunft fortgeschrieben werden, aber die positiven Vorzeichen für eine Fortsetzung der Erfolgsgeschichte an den Whiskysammlermärkten sind gegeben und lassen uns optimistisch in das Jahr 2020 und darüber hinausschauen.

Aus aktuellem Anlass: Aufgrund der Coronavirus Pandemie -die China schwer trifft- kommen wieder teure Raritäten zum guten Preis auf den Markt. Dies könnte kurzfristig zu einem sinkenden Preisniveau sorgen, auf der anderen Seite aber auch zu Wiederverfügbarkeit von Abfüllungen, die es lange nicht mehr zu kaufen gab – eine wichtige Info für alle Interessierten, die ein bekannter Händler von seiner letzten Asienreise aus Gesprächen mit Whiskykontakten aus Singapur sowie Thailand mitgebracht hat.


Marco Jansen 

Autor Marco Jansen, Gesellschafter der Whisky Investments GmbH, arbeitet seit 16 Jahren in der Finanzbranche und sein Betätigungsfeld 1 – neben der Betreuung von vermögenden Privatkunden – sind die internationalen Kapitalmärkte. Vor etwa 10 Jahren entdeckte er bei einer Reise nach Schottland seine Leidenschaft für Single Malt Whisky. Seitdem verfolgt er mit Interesse die Whiskymärkte und eine kleine Sammlung erlesener Tropfen füllt die speziell dafür eingerichtete Vitrine in seiner Heimat am Niederrhein.

Unser Titelbild zeigt die Catedral do Whisky – eine der größten Whiskysammlungen der Welt

PR: Nc’nean schließt Finanzierungskampagne erfolgreich ab

Die Whisky Distillery Nc’nean schließt ihre Kampagne zur Finanzierung der weiteren Entwicklung erfolgreich ab. In ihrer Crowdfunding-Kampagne nahm die Brennerei bereits zu Beginn des Jahres mehr als 1 Million Pfund ein (wir berichteten). Wie die Destillerie heute in ihrer Presseaussendung mitteilt, stehen am Ende der Kampagne Nc’nean nun mehr als1,7 Million Pfund zur Verfügung. Dies Summe kommt sowohl aus der Crowdfunding-Kampagne als auch von Privatinvestoren.

Mit Hilfe der zur Verfügung stehenden Investitionen möchte die Nc’nean Distillery unter anderem in diesem Jahr ihren ersten Whisky auf den Markt bringen (dies kündigte Annabel Thomas, CEO/Founder der Nc’nean Distillery bereits unserem Videointerview an).

Alle weiteren Informationen zu diesem Meilenstein der Nc’nean Distillery finden Sie in der folgenden englischsprachigen Presseaussendung:


LEADING ORGANIC SCOTTISH DISTILLERY RAISES OVER £1.7M FOLLOWING A SUCCESSFUL FUNDING CAMPAIGN

  • Female-founded whisky distillery, Nc’nean, has successfully raised over £1.7m in funding through both crowdfunding and private investors
  • The funding will help Nc’nean’s continued growth and the launch of its first whisky this year
  • Nc’nean will continue to produce its award-winning Botanical Spirit
  • Nc’nean is a young, independent, organic whisky distillery with a strong sustainable ethos and innovative approach to spirit making

London, 5th March 2020: Scotland’s leading female-founded, organic and sustainable whisky distillery, Nc’nean, has successfully raised more than £1.7m in a new funding round from both a crowdfunding campaign and private investors to help accelerate its current growth plans.

The innovative whisky distillery exceeded its funding target in little over a week after launching the campaign on investment platform Seedrs. Further funding was injected from existing and new private investors, bringing the total funding to over £1.7m.

The investment raised will go towards supporting the launch of their first whisky this year, the continued growth of their innovative Botanical Spirit, as well as buying bottling equipment and supporting further portfolio expansion.

Nc’nean is a young, independent, organic distillery that set out to create a more forward-thinking, modern and sustainable whisky. 

Kerry Sharp, Director of the Scottish Investment Bank, the investment arm of Scottish Enterprise (one of Nc’nean’s key investors), said: “We are delighted to support this female-led innovative young company, which has a strong commitment to sustainability and is creating additional jobs in a rural area of Scotland.

“The Scottish Investment Bank has been pleased to support Nc’nean and congratulates the company on its latest funding round.  We are excited to see how Nc’nean flourishes in the future and look forward to the release of its first whisky later this year.”

Annabel Thomas, CEO and Founder of Nc’nean, said: “Nc’nean’s funding success shows the overwhelming support from our community in what we do. We would like to thank our existing investors for their continued support and welcome all our new investors on board. Since inception, we have strived to drive change in the whisky industry through experimental spirits and sustainable production. 2020 will be our most exciting year to date as we introduce our whisky to the world for the first time and continue to grow our business.”

Nc’nean’s first product was a Botanical Spirit, a whisky-gin hybrid that showcases the distillery’s unaged whisky spirit as its base. Launched in late 2018, it was voted ‘Top 10 most innovative new spirits’ by The Spirits Business and has helped raise Nc’nean’s profile as a creative player in the spirits category. 

Originally produced in a limited run, the distillery will use part of the funding to continue the production of their Botanical Spirit. Described by highly-esteemed spirit experts at The Great British Food Awards 2019 as “a tipple that’s truly different” and “made to celebrate Scotland’s landscape within the spirit”, it was also awarded a Silver Medal in the International Spirits Challenge 2019 and a Gold in the Wizards of Whisky 2020. The distillery itself was also recently listed first in the article “Ten of the best whisky tours in Scotland” by The Guardian.

www.ncnean.com 

Neu: Redbreast 27 Year Old

Single Pot Still Irish Whiskey Redbreast erweitert seine Standard-Range und bringt heute seinen ältesten irischen Whisky auf den Markt! Der Redbreast 27 Year Old reifte in Ruby Port Fässern aus dem portugiesischen Duoro-Tal und kam in Fassstärke mit 54,6% Vol. in die Flaschen.

Den Whisky kreierten Master Blender Billy Leighton und Blender Dave McCabe. Bei der Herstellung des Redbreast 27 Year Old haben beide auf ihre jahrelange Arbeit mit Sherry und anderen Weinfässern zurückgegriffen. Bei der Weiterentwicklung der Range von Redbreast wollten sie allerdings Grenzen überschreiten und haben so einen Ausdruck geschaffen, der sich nahtlos an die Spitze der Range setzt, zitiert sie The Spirit Business.

Redbreast 27 Year Old wird laufend, jedoch in begrenzten Mengen hergestellt. Die neue Abfüllung ist in 11 Märkten zu einem Preis von 495 € erhältlich.

Sotheby’s in 2019 mit einen Rekordumsatz

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Das Auktionshaus Sotheby’s vermeldet in ihrem ‚2019 Sotheby’s Wine Market Report‘ für das vergangene Jahr einen Rekordumsatz von $118 Millionen (etwa 105 Millionen €). In den Wine Report gehören auch die Auktionen mit Spirtuosen. Hier hat die Sparte Whisky einen großen Anteil an der Umsatzsteigerung. Allen voran steht natürlich die Versteigerung der ‚The Ultimate Whiskey Collection‘. Allein diese Auktion erziete einen Umsatz von $10 Millionen (wir berichteten).

In den Spirituosen-Auktionen bei Sotheby’s belegt die Brennerei Macallan mit ihren Abfüllungen den ersten Platz. Über 50% der versteigerten Spirituosen fallen auf die Speyside-Brennerei. Und so ist es auch kein Wunder, dass sich auf den ersten drei Plätze der Lose mit den höchsten erzielten Preisen fast selbstverständlich Macallan-Abfüllungen befinden.

Wie wir bei Barrons lesen können, erzielte Whisky, über die letzten zehn Jahren gesehen, im Bereich „Luxusinvestitionen“ den stärksten Zuwachs. Der Wert seltener Whiskys stieg zwischen 2010 und 2019 um 564%. Den größten Zuwachs im letzten Jahr gab es allerdings beim Modeaccessoire Handtasche. Das Segment „collectable handbags“ legte im letzten Jahr um 13% an Wert zu. Bei Whisky konnten nur 5% notiert werden, noch hinter Briefmarken mit 6%.

Jane Walker kommt wieder

Der Spirituosen-Konzern Diageo nimmt mit seiner Johnnie Walker Sonderedition Jane Walker einen zweiten Anlauf. Die neue Konzeption sieht neben der Abfüllung Jane Walker auch das Bottling Bulleit Bourbon Blenders‘ Select No. 001 sowie ein Craftswomen-Programm.

Bereits vor zwei Jahren veröffentlichte Diageo die Limited Edition Jane Walker in den USA. Doch, wie wir berichteten, schlug dies hohe Wellen auf beiden Seiten des Atlantiks. In den Vereinigten Staaten sahen einige Publikationen diese Aktion als einen zweifelhaften PR-Stunt an. Und im schottischen Kilmarnock machte der Vorsitzende des East Ayrshire Council, Douglas Reidd, deutlich, dass Johnnie Walker keine Kunstfigur sei und deshalb kein Objekt für Marketingspielereien.

Nun der zweite Versuch (auf den es in der TTB-Datenbank bereits einen Hinweis gab). Gemeinsam mit Jane Walker erscheint Bulleit Bourbon Blenders ‚Select No. 001, beide in limitierter Auflage. Und viel wichtiger und als Schirm über diesen beiden Abfüllungen, spannt Diageo das Craftswomen-Programm. Es soll „die talentierten, mutigen und wegweisenden Frauen feiern, die einige der beliebtesten Spirituosen der Welt herstellen.“ So finden wir bei Diageo zum Beispiel:

  • Johnnie Walker Master Blender Emma Walker
  • Bulleit Blender Eboni Major
  • Crown Royal Master Whisky Blender Joanna Scandella
  • Ron Zacapa Master Blender Lorena Vasquez
  • Buchanan’s Master Blender Maureen Robinson
  • Cascade Hollow General Manager und Distiller Nicole Austin
  • und viele, viele weitere Frauen.

Alle weiteren Informationen zum Craftswomen-Programm sowie den beiden Abfüllungen Jane Walker und Bulleit Bourbon Blenders ‚Select No. 001 finden Sie in der folgenden englischsprachigen Pressemitteilung sowie ein Video mit Emma Walker und ein Bild des Bulleit Bourbon Blenders ‚Select No. 001.


The Women Who Make Johnnie Walker And Bulleit Frontier Whiskey, Two Of The World’s Most Beloved Spirits, Celebrated In New Craftswomen Program

Introducing two new limited-edition whiskies: Jane Walker by Johnnie Walker from Master Blender Emma Walker and Bulleit Bourbon Blenders‘ Select No. 001 by Blender Eboni Major

NEW YORK, Feb. 27, 2020 /PRNewswire/ — Diageo, a global leader in beverage alcohol, is proud to support its Craftswomen program, celebrating the talented, bold and pioneering women who make some of the world’s most beloved spirits. From Johnnie Walker Master Blender Emma Walker to Bulleit Blender Eboni Major, Crown Royal Master Whisky Blender Joanna Scandella and Ron Zacapa Master Blender Lorena Vasquez, as well as Buchanan’s Master Blender Maureen Robinson, Cascade Hollow General Manager and Distiller Nicole Austin, and many others, these skilled Craftswomen are creating spirits enjoyed around the world and are among the diverse blenders leading the industry.

Coinciding with the launch of Craftswomen, Diageo will introduce two new limited-edition whisky innovations from Johnnie Walker and Bulleit that will hit shelves this Spring. Jane Walker by Johnnie Walker, a new blend from Master Blender Emma Walker and Bulleit Bourbon Blenders‘ Select No. 001 from Blender Eboni Major highlight the skill and creativity of the fierce female blenders behind the brands and the range of flavor discovery to be had in Scotch whisky and bourbon. Each Craftswoman’s unique story will be featured a retail, on brand social channels and at key industry events across the country.

„We could not be prouder to debut this fantastic line up of limited-edition whiskies that will introduce more people to the incredibly skilled women behind these iconic brands. This is yet another step in our ongoing commitment to becoming an industry leader in equality and inclusivity through impact driving programming and product innovation,“ shared Sophie Kelly, Senior Vice President of Whiskies, Diageo North America.

The new Jane Walker by Johnnie Walker limited edition blend follows the 2018 release of the Jane Walker Edition of our award winning Black Label. The new blend heroes whisky from Cardhu – a nearly 200-year-old distillery in the heart of Speyside that flourished under the leadership of Elizabeth Cumming.  This pioneering woman ultimately sold Cardhu to the Walker family in 1893, but played a significant role in the brand’s history. Now, with access to more than ten million casks of maturing whisky from distilleries across Scotland, Emma Walker carries forward this tradition. Combining her extensive scientific research and spirits industry background with a precise palette and understanding of flavor, she brings to life a well-rounded and smooth whisky in Jane Walker by Johnnie Walker, featuring notes of ripe orchard fruit and white peaches, which develop into hints of baked apple and sweet cream, with a lingering dark chocolate finish.

Jane Walker by Johnnie Walker is a celebration of the pioneering women who stretched boundaries throughout the history of Johnnie Walker, and the whisky is an excellent example of the depth of flavor and innovative blends we can create from our incredible reserves,“ said Master Blender Emma Walker.

Created by Bulleit Blender Eboni Major, Bulleit Bourbon Blenders‘ Select No. 001 is the latest innovation out of Bulleit Distilling Co. and features the thoughtful mingling of three out of the 10 whiskey types used to make the original Bulleit Bourbon.  The exceptional blend includes distinct notes of vanilla bean, honey, dried fruit and toasted oak, as well as a smooth finish with a lingering of sweet cream and fruit wine decadence. This limited-edition offering showcases Eboni’s rich understanding of how the progression of aromas and balance of complimentary flavors elevate the sensory experience, as well as her commitment to innovation and expanding the Bulleit portfolio. Bulleit Bourbon Blenders‘ Select No. 001 is the first offering in the new limited-edition Blenders‘ Select series, which offers the blending team an opportunity to experiment and flex their creativity in the lab at Bulleit Distilling Co.

„Bulleit is a frontier whiskey, meaning we are always looking for new ways to challenge convention. Being given the creative freedom to take the traditionally higher rye experience that Bulleit is synonymous with and craft something brand new is an incredible honor and is also what makes my job so fun! Fruit-forward, rich and delightfully complex, Bulleit Bourbon Blenders‘ Select No. 001 is a true expression of who I am as a blender. I am thrilled to be taking risks and pushing boundaries at Bulleit and in the world of whiskey alongside other women who are also making waves in the industry,“ said Bulleit Blender Eboni Major.

To further champion and inspire pioneering women in the food and beverage industries, Johnnie Walker and Bulleit will also kick off a robust Craftswomen partnership with Cherry Bombe this spring. Through the biannual magazine’s Radio Cherry Bombe Podcast tour, and Jubilee conference, Johnnie Walker and Bulleit will connect with the platform’s community of trailblazing women making waves in the food and drink world to reinforce inclusivity, whisky education and responsible drinking.

Additionally, Johnnie Walker will be launching an upcoming industry program and event series under the Craftswomen platform that will support more women entrepreneurs in food and beverage to grow their businesses through access to funding, education, resources and mentorship. More details will be announced in the coming months.

For more information, please visit JohnnieWalker.com and Bulleit.com, and follow @JohnnieWalkerUS and @Bulleit on Facebook and Twitter as well as Instagram with the hashtag #DIAGEOCRAFTSWOMEN.

PR: 82 Chapters to Newcastle veröffentlicht Dailuaine Single Cask Abfüllung

Der unabhängige Abfüller 82 Chapters to Newcastle aus Würzburg informiert uns über seine neue Einzelfassabfüllung, die unter dem Namen Vier Fässer für ein Halleluja abgefüllt wurde. Alle Infos zu dieses Dailuaine Single Cask können Sie in der Pressemitteilung nachlesen:


Chapters to Newcastle veröffentlicht Dailuaine Single Cask Abfüllung

Mit NFC und Augmented Reality Technologie sowie Reifung in vier verschiedenen Fässern

Der Whisky „Vier Fässer für ein Halleluja“ reifte in Schottland und untertage im Bergwerk Gleissinger Fels.

Besondere Reifung

Diese Abfüllung vereint technische Innovation mit einem aufwendigen Reifeprozess: Die ersten sieben Jahre reifte der Whisky in Schottland und wurde daraufhin nach Deutschland, genauer ins Fichtelgebirge, importiert. Im Bergwerk Gleissinger Fels wurde das 1st Fill Bourbon Barrel auf zwei kleinere Fässer aufgeteilt: In ein 1st Fill Bourbon Fass, der Brennerei „Garrison Brothers“ sowie in ein Sherryfass. Daraufhin wurden beide Fässer wieder vereint und für zwei Monate in einem Pacherenc Süßweinfass veredelt.

Besondere Technik

In Zusammenarbeit mit dem Würzburger Startup „Watchar“ wurde eine Augmented Reality ( = computergestützte Erweiterung der Realität) Flasche der Abfüllung erstellt. Das Startup ist eine der ersten Firmen, welches dies ohne App umsetzen kann. Über diesen Link kann mit jedem Smartphone eine digitale Version der Abfüllung erzeugt werden: https://bit.ly/2vxBujE. Darüber hinaus befindet sich ein NFC Chip im Label. Über das Einscannen des Labels gelangt der Kunde zur Baumspenderurkunde, denn für jede Flasche wird ein Baum gepflanzt.

Tasting Notes

Aroma: Komplexe Nase mit exotischen Früchten, braunem Zucker und dunkler Schokolade.

Geschmack: Starker, malziger Antritt mit Walnussnoten, Kaffee und braunem Zucker. Es folgen Zartbitterschokolade, Karamell und fruchtige Weinnoten.

Abgang: Mittellanger, kräftiger Abgang mit Haselnüssen und Kaffee satt.

Dies ist ein Whisky, der – aufgrund seines sehr intensiven Finishes – ans Ende eines Tastingabends gehört. Am 28.02.2020 wurde der achtjährige Dailuaine veröffentlicht und ist – inklusive Vor-Finish-Sample – hier erhältlich: www.82newcastle.de/productpage/dailuaine-vier-fässer-für-ein-halleluja

Serge verkostet: Ein neuer Ardbeg plus Begleitung

Wohl gereift und gealtert, ohne Fantasienamen, ohne Branding und ohne Nachbehandlung in einem Weinfass – Serge Valentin stellt uns in seinem heutigen Tasting einen neuen Ardbeg vor. Dieses Einzelfass-Bottling des unabhängigen Abfüllers Cadenhead präsentiert die Islay-Brennerei in einer Art und Weise, die bei den Brennerei-Abfüllungen eher seltenen zu finden ist: Nämlich eine ausschließliche Reifung in ehemaligen Bourbon-Fass.

Den Einstieg in die heutige Ardbeg-Session ist einer älteren Destillerie-Abfüllung vorbehalten. Und beide zeigen alles, was Serge an Ardbeg liebt. Deshalb wundern wir uns auch nicht über die hohen Bewertungen auf Whiskyfun:

  • Ardbeg 1975/1999 (43%, OB) 92 Punkte
  • Ardbeg 26 yo 1993/2020 (53.7%, Cadenhead, Authentic Collection, bourbon hogshead, 240 bottles) 91 Punkte

Neu: Chivas Extra 13yo

Chivas legt eine neue Serie von Blends auf, die Chivas Extra 13yo. Von ihnen wird es, so wurde es heute verlautbart, vier Abfüllungen geben:

  • Chivas Extra 13 Oloroso Sherry Cask aus Olorosofässern, mit süßem Finish, reife Birnen im eigenen Saft, Vanille und Karamell, Zimt und Mandel.
  • Chivas Extra 13 Rum Cask wurde in Rumfässern gefinisht und soll ebenfalls ein süßes Finish bieten, dazu saftige Orange, süße Aprikosenmarmelade, Honig und würzigen Zimt.
  • Chivas Extra 13 American Rye Cask erhält ein Finish aus amerikanischen Rye-Fässern und soll ein weiches, rundes Finish bieten, mit Orangentönen und cremiger Milchschokolade
  • Chivas Extra 13 Tequila Cask wurde in Tequilafässern gefinisht, bietet wie die anderen ein weiches Finish und zeigt Noten von Grapefruit und Ananas.

Alle vier Varianten sind mit 40% Alkoholgehalt abgefüllt. Die Sherry, Rye und Tequila-Varianten werden im Laufe des Monats in den Handel kommen (ob das auch in Deutschland der Fall sein wird, können wir der Meldung nicht entnehmen), die Rum-Variante ist ab Juli für den Travel Retail vorgesehen.

Whisky im Bild: Sonnenaufgang über der James Sedgwick Distillery in Südafrika

Und wie es der Zufall so will, haben wir heute noch drei tolle whiskybezogene Bilder für Sie: In den letzten beiden Tagen gab es wundervolle Sonnenaufgänge bei der James Sedgwick Distillery in Wellington/Südafrika – der Heimat von Whiskys wie Bain’s oder Three Ships. Master Distiller Andy Watts hat diese goldenen Momente auf seinem Weg in die Brennerei mit seinem Samsung S10+ festgehalten – ohne Filter oder Nachbearbeitung – und uns diese drei atemberaubenden Aufnahmen zur Veröffentlichung für unsere Leser zur Verfügung gestellt. Danke, Andy!

Wer mehr über die Brennerei erfahren will, der kann sich hier über unseren Besuch dort im Januar des Vorjahres informieren (Teil 1 und Teil 2), ein Videointerview mit Andy Watts können Sie hier sehen. Nun aber viel Vergnügen mit den Bildern, die Sie durch Anklicken vergrößern können.

James Sedgwick Distillery im Morgenrot. Bild (c) Andy Watts
James Sedgwick Distillery im Morgenrot. Bild (c) Andy Watts
James Sedgwick Distillery im Morgenrot. Bild (c) Andy Watts

Wallpaper: Isle of Skye

Zwischen all den Nachrichten muss auch immer wieder einmal Zeit für einfach Schönes sein – das ist mit ein Gedanke, den wir mit unserer Serie „Wallpaper“ verbinden, in der wir unseren Lesern schöne Bilder rund um Whisky in hoher Auflösung und vor allem zur absolut freien Verwendung anbieten. Gerne dann, wenn andere Nachrichten nur tröpfchenweise eintrudeln – so wie heute zum Beispiel.

Diesmal entführen wir Sie mit einem rechtefreien Bild von Susanne Stöckli auf die Isle of Skye – ein Ort, der mit Fotomotiven nicht geizt und oft auch gleich die passende Lichtstimmung dazu liefert. Ein wenig Nachbearbeitung und dann: voila, ein Bild von magischer Schönheit.

Das Bild in seiner vollen Auflösung (7360×4912 Pixel, ca. 13MB), können Sie hier als ZIP-Datei herunterladen, untenstehend finden Sie es als verkleinerte Version zum Ansehen und Anklicken (dann öffnet sich eine größere Fassung). Wie gesagt: Sie können das Bild ganz nach eigenem Gutdünken verwenden, auch für kommerziellen Einsatz. Viel Vergnügen damit!

Exklusiv: Interview mit Stephanie MacLeod, Master Blenderin bei Aberfeldy

Die Destillerie Aberfeldy in der Highland-Region Schottlands blickt auf eine über hundertjährige Tradition zurück. Gegründet 1896 von den Brüdern John und Tommy Dewar, gehört sie seit 1998 zum Bacardi-Konzern, ebenso wie die Brennereien Craigellachie und Aultmore.

Aberfeldy kennt man vor allem durch die Standardabfüllungen mit einem Alter von 12, 16 und 21 Jahren, vor kurzem kamen aber drei neue Abfüllungen in der Serie der „exceptional casks“ in den Handel – allesamt erschaffen von Master Blenderin Stephanie MacLeod. Wie so viele Master Blender hat sie einen wissenschaftlichen Hintergrund – und ein besonderes Talent, das ganz unabhängig davon wohl vorhanden sein muss, wenn man sich in den Bereichen der Sensorik bewegt.

Wir wollten mehr über Stephanie MacLeod und ihre Arbeit wissen und haben bei Aberfeldy um ein schriftliches Interview mit ihr gebeten. Finden Sie nachfolgend unsere Fragen und ihre Antworten zu ihrem Leben, der Brennerei und den Whiskys von dort.


Whiskyexperts: Stephanie MacLeod, gab es in Ihrem Leben einen Punkt als Sie entschieden: Ich will in die Whiskyindustrie einsteigen – oder ist Ihnen das einfach “passiert”?

Stephanie MacLeod: Mein erster Job nach dem Studium war in der Softdrink-Industrie. Ich hatte noch nicht einmal mein erstes Jahr abgeschlossen, als mein ehemaliger Projektleiter von der Universität Strathclyde mich fragte, ob ich mich seiner Gruppe als Forschungswissenschaftlerin anschließen und unter anderem dort die Lehre des schottischen Whiskys studieren möchte. Ich wusste zuerst gar nichts über Whisky. Mir war gar nicht klar, dass ich Whisky mochte, bis ich begann, die Komplexität dieser Spirituose zu erleben. Mich faszinierte die Art und Weise, wie Whisky mit den Sinnen spielt und die Vielzahl von Faktoren, die den Geschmack beeinflussen.  Von da an war ich Feuer & Flamme und es gab kein Zurück mehr.

Whiskyexperts: Wie wird man eigentlich Master Blender? Welchen Werdegang hatten Sie bis zu Ihrer momentanen Position bei Aberfeldy?

Stephanie MacLeod: Es gibt keinen vorgeschriebenen Weg, um Master Blender zu werden – meine Karriere in der Kategorie des schottischen Whiskys begann als Mitarbeiterin an der Universität von Strathclyde, bevor ich begann bei der Destillerie Dewar’s zu arbeiten. Nach etwa einem Jahr begann ich unser erstes Sensorik-Panel zu erstellen – jeder Bestandteil von Dewar’s Whisky wird gerochen und verkostet, um sicherzustellen, dass dieser von höchster Qualität ist. Kurz darauf folgte die Frage, ob ich eine Ausbildung zum Master Blender in Betracht ziehen würde, um die Nachfolge des damaligen Master Blenders anzutreten. Natürlich musste ich keine Sekunde überlegen, dieses Angebot anzunehmen. Im Jahr 2006 wurde ich dann zum Master Blender ernannt.

Whiskyexperts: Ist das ein Beruf, den man erlernen kann oder haben Sie „unerlernbare“ Fähigkeiten, die Sie zu einem guten Blender machen? Oder anders gefragt: Ist es ein Handwerk oder eine Kunst?

Stephanie MacLeod: Die Fähigkeit des Blendens ist ein Gleichgewicht zwischen Kunst und Wissenschaft, welche in höchster Perfektion beherrscht werden muss. Es ist unheimlich wichtig, dass das Wissen über die Generation hinweg weitergegeben wird, aber jeder Master Blender muss auch seine eigenen Erfahrungen sammeln, um seine persönliche Note beifügen zu können.

Whiskyexperts: Kommen wir nun zu Aberfeldy: Wenn Sie den Whisky von Aberfeldy als Person beschreiben müssten, wie würden Sie ihn charakterisieren?

Stephanie MacLeod: Der Charakter von Aberfeldy als junge Spirituose ist fruchtig, grasig und getreidelastig. Beim fortlaufenden Reifeprozess treten Noten von Honig und Heidekraut auf. Spannend ist natürlich, dass der Whisky mit zunehmendem Altem immer mehr den Eichencharakter der Fässer annimmt.

Whiskyexperts: Wie erzeugt man diesen Charakter? Gibt es etwas Spezielles an der Ausstattung von Aberfeldy, und was ist sonst noch daran beteiligt?

Stephanie MacLeod: Der Charakter von Aberfeldy wird durch eine Reihe von verschiedenen Faktoren geprägt, wie der relativ langen Gärung und des erhöhten Kupferkontaktes. Auch die Fässer, die wir für die Reifung verwenden, sind unglaublich wichtig. Wir reifen mit Bourbon-, Sherry-und Refill-Fässern, welche den Geschmack des Whiskys maßgeblich beeinflussen.

Whiskyexperts: Wie erschaffen Sie einen neuen Whisky? Bittet man Sie, ein spezielles Geschmacksprofil zu erstellen oder schlagen Sie etwas selbst vor, weil Sie es für eine passende Ergänzung des Angebotes halten? 

Stephanie MacLeod: Die Herstellung eines neuen Whiskys erfordert ein klares Verständnis des Reifeprozesses, des Charakters der Spirituose und der benötigten Menge – die Anforderung kommt normalerweise von unseren Whiskytrinkern auf der ganzen Welt, aber auch durch Vorschläge von mir und meinem Team.

Whiskyexperts: Wie lange dauert es von der ersten Idee bis zu einem Geschmacksmuster?

Stephanie MacLeod: Das hängt grundsätzlich vom Produkt ab, welches in der Planung ist. Aber in der Regel habe ich ein paar Monate Zeit, um erste Testversionen der Blends zu entwickeln. 

Whiskyexperts: Momentan sehen wir eine Menge von verschiedenen Finishes von verschiedenen Destillerien. Was halten Sie davon? Haben Sie Sorge, dass die Vielfalt die Individualität zerstört (in Bezug auf Destilleriecharakter, regionalem Charakter) oder braucht die Industrie diese Vielfalt?

Stephanie MacLeod: Die verschiedenen Destillerien mit ihren unterschiedlichen Fassausführungen bereichern den gesamtem Markt und zeigen die verschiedenen Facetten dieser spannenden und außergewöhnlichen Spirituose. Der Zweck der Veredelung ist es, das grundgegebene Geschmacksprofil des Whiskys zu ergänzen und nicht zu dominieren. Daher sind die Veredelungen aus den diversen Häusern eine wichtige Methode, um den jeweiligen Charakter der Brennerei darzustellen.

Whiskyexperts: Abschließend: Was sind Ihre Gedanken zu den Chancen und Risiken bei Whisky und den Herstellern in den kommenden Jahren?

Stephanie MacLeod: Die Zukunft ist für schottischen Whisky überaus vielversprechend. Vorausgesetzt, wir halten ihn für unsere bestehenden und zukünftigen Whisky-Liebhaber interessant und relevant. Das planen wir mit außergewöhnlichen Fasskreationen, die wir immer wieder auf dem Markt etablieren möchten. Ein gutes Beispiel hierfür ist der 15 Jahre gereifte Aberfeldy, der in Rotweinfässern aus Pomerol gelagert wird und so ein exquisites Finish erlangt.

Whiskyexperts: Stephanie MacLeod, herzlichen Dank für dieses Interview.

Serge verkostet: Neues und Herkunftsloses von Unabhängigen

Diesmal gibt es bei Serge Valentin auf Whiskyfun einen Kessel Buntes, also eine Verkostung ohne besonderes Motto. Zwei verbindende Dinge gibt es: dass alle Whiskys in letzter Vergangenheit abgefüllt wurden, also zumindest im Jahr 2019, und dass keiner eine genaue Herkunftsangabe trägt.

Und was findet sich da? Nun, die neuen Crabbie Whiskys sind zu finden, eine North Star Spirits Abfüllung, Bottlings von Or Sileis, Asta Morris und Murray MacDavid, sowie ein Whisky von Abbey Whisky. Und alle sind gut bis ausgezeichnet bewertet in dieser Verkostung:

  • Crabbie 8 yo (46%, Single malt, Highland, +/-2019): 84 Punkte
  • Crabbie 12 yo (43%, Single malt, Highland, +/-2019): 86 Punkte
  • Campbeltown Blended Malt 5 yo 2014/2019 (49.1%, North Star Spirits, bourbon hogshead and PX, 378 bottles): 82 Punkte
  • Secret Orkney 2007/2019 (60.9%, Or Sileis, Wanted, hogshead, cask #1, 324 bottles): 88 Punkte
  • Secret Speyside 28 yo 1990/2019 (40.1%, Asta Morris, cask #AM136, 125 bottles): 91 Punkte
  • The Final Drop 46 yo 1971 (49.2%, Murray McDavid, Aficionado Series, 1 bottle): 86 Punkte
  • Anon. 30 yo 1988/2019 ‘Batch 3’ (46.6%, Abbey Whisky, Speyside, 153 bottles): 90 Punkte

Nachdem uns bei allen die Destillerie verschwiegen wird, nehmen wir zur Illustration einfach ein Stimmungsbild aus Schottland…

PR: Neu bei Kirsch Import: Single Cask Seasons Winter 2019 – Caol Ila Sherry Cask und zwei neue Elsburn

Und wieder können wir Ihnen Neues vom Importeur Kirsch Import vorstellen – diesmal einen neuen Caol Ila aus dem Sherry Butt von Signatory und zwei neue Abfüllungen aus der Hammerschmiede: Einmal einen Elsburn Marsala und einmal den Emperors Way – Henry IV.

Hier wie immer die vollständigen Infos:


Let it go, let it gooooooooo: Single Cask Seasons Winter 2019 – Caol Ila Sherry Cask

Elsa würde diesen Whisky kaufen! Wenn dieses Argument nicht zieht, dann überzeugt auf jeden Fall der Inhalt: Ein neunjähriger Caol Ila aus einem Sherry Butt vertritt den Winter für das Jahr 2019 in der Signatory Single Cask Seasons Reihe!

Mit dem Caol Ila Seasons Winter 2019 lassen wir noch einmal den Winter auf die deutsche Whiskywelt los! Dieser Single Malt ist der ideale Begleiter für kalte und ungemütliche Wintertage: rauchig mit dunklen Früchten und angenehm wärmend. 594 Flaschen mit 52,3 % Vol. sind von dieser limitierten Abfüllung erhältlich. Wie immer: Weder gefärbt, noch kühlfiltriert!

Caol Ila 2010/2020
Signatory Single Cask Seasons Winter 2019

9 Jahre
Dest. 09/2010
Abgef. 01/2020
Gereift im Refill Sherry Butt
Fassnr. 316625
52,3 % Vol.
0,7 Liter
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert

Doppeltes Glück aus dem Harz: ElsBurn Marsala Caks & Emperors Way – Henry the IV

Dieser ELSBURN – THE ORIGINAL HERCYNIAN SINGLE MALT WHISKY durfte vom ersten bis zum letzten Tag in ausgesuchten European Oak Hogsheads reifen, welche zuvor über Jahre für die Reifung von bestem Dolce und Abbocato Marsala genutzt wurden.

Dolce Marsala, der Süßeste aller Weine aus der Familie der Marsala-Weine mit einem  Zuckergehalt von mindestens 100 g/l, häufig weit mehr, sowie der halbtrockene Abbocato Marsala hinterließen in den Hogsheads und auch im fertigen Single Malt Whisky deutliche Spuren. Dolce Marsala ist hierbei eine Spur heller, als farbintensiver Sherry oder Portwein.

Farblich ist dieser Malt dennoch dunkel und mit intensiver Mahagonifärbung und aromatisch sehr vielfältig fruchtig.

Insgesamt 1000 Flaschen wurden mit 46%vol. abgefüllt – selbstverständlich kommen alle ElsBurn Single Malts ohne Farbstoffe (non coloured) und ohne Kältefiltration (non chill-filtered) aus.

ElsBurn Marsala

Dest. 2013-2014
Abgef. 01/2020
Gereift in Marsala Hogsheads
1000 Flaschen weltweit
46,0  % Vol.
0,7 Liter
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert

Das zweite Release vom EMPEROR’S WAY – THE PEATED HERCYNIAN SINGLE MALT WHISKY möchte die Hammerschmiede ganz in der Tradition des ersten Release direkt als nächste Aromenbombe abliefern. HENRY IV. durfte vom ersten bis zum letzten Tag in ausgesuchten First Fill European Oak Hogsheads & Octaves reifen, welche zuvor über Jahre für die Reifung von bestem PX Sherry genutzt wurden.
Wer aus dieser Destillerie einen normalen Peated Malt aus einem Ex-Bourbon-Cask erwartet, den werden wir enttäuschen müssen – denn die Hammerschmiede möchten den KAISERWEG beschreiten und ihren Stil des „eklektizistischen“ Whiskys treu bleiben. So haben sie sich auch bei dieser Abfüllung des EMPEROR’S WAY – THE PEATED HERCYNIAN SINGLE MALT WHISKY ausschließlich für die besten Pedro Ximenez Fässer entschieden und den ausgesprochen vollmundigen, saftigen und kräftig rauchigen Whisky in einer standesgemäßen Holzverpackung untergebracht.

An den Namensgeber, den EMPEROR’S WAY, also den Kaiserweg hier im Harz, erinnert auch der Editionsname HENRY IV. Im Jahr 1073 (hier sind wir auch gleich bei der Gesamtauflage der Edition!) floh Heinrich IV. von der Harzburg über den Kaiserweg bis nach Eschwege vor den Sachsen.

Der starke lokale Bezug dieses Single Malts ist ganz klar der Liebe zu den Wurzeln hier im Harz geschuldet: Aus diesem Grund hat man sich wie immer für LOCAL BARLEY (um den Harz lokal angebaute Gerste) der Sorten Catamaran und Golden Promise, sowie für LOCAL PEAT (niedersächsichen Torf) entschieden, was in nicht überbordenden, aber sehr soliden 25ppm im Malz resultierte.

Gelagert wurde das Destillat in PX Sherry Hogsheads und Octaves, was für die ausgesprochene Aromendichte und sehr dunkle Farbe sorgt.

Emperors Way – Henry IV
Hercynian Distilling Co.

Dest. 2012-2016
Abgef. 02/2020
Gereift in PX Sherry Hogsheads & Octaves
100% Peated Malt (Catamaran & Golden Promise)
1073 Flaschen weltweit
56,9  % Vol. Fassstärke
0,7 Liter
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert