Whiskyfun: Angus verkostet 11 alte Laphroaigs zu Ehren seines Vaters

Aus der Islay-Destillerie Laphroaig, übrigens vom Output her die größte der Insel, stammen die nachfolgenden 11 Abfüllungen, die Angus MacRaild – als Samstagsvertretung von Serge Valentin – heute verkostet. Alte Laphroaigs – das weiß man, dass wenig schief gehen kann, wenn man Laphroaig mag. Angus‘ Liebe zu Whisky kam über Laphroaig und seinen Vater, der leider vorige Woche an Lungenkrebs verstarb. Ihm zu Ehren verkostet Angus diesmal 11 Laphroaigs.

Ich glaube, wir sprechen auch im Namen unserer Leser, wenn wir Angus unser Mitgefühl für seinen Verlust aussprechen.

Hier sind die Flaschen der Verkostung und ihre Punktewertungen:

  • Laphroaig 10 yo (40%, OB, miniature, -/+2015): 86 Punkte
  • Laphroaig 10 yo (43%, OB, US import Hiram Walker, late 1980s): 91 Punkte
  • Laphroaig 10 yo (43%, OB, Vinalda import for Portugal, -/+ 1980): 94 Punkte
  • Laphroaig 17 yo 1999/2016 (58.1%, Scotch Malt Whisky Society, #29.190 „Divine dark temptation“, refill sherry butt, 582 bottles): 90 Punkte
  • Laphroaig 21 yo 1998/2019 (54.4%, The Whisky Exchange, cask #117, oloroso sherry finish, 322 bottles): 92 Punkte
  • Laphroaig 28 yo 1989 (90 proof / 51.4%, Private bottling for Club Qing and friends): 91 Punkte
  • Laphroaig 14 yo 1973/1987 (40%, Avery’s of Bristol): 94 Punkte
  • Laphroaig 1968/1983 (43%, Berry Brothers): 94 Punkte
  • Laphroaig 12 yo (80 proof, Cadenhead, 1960s): 93 Punkte
  • Laphroaig 30 yo 1966/1996 (48.9%, Signatory Vintage, cask #561, hogshead, 142 bottles): 94 Punkte
  • Laphroaig 30 yo 1966/1997 (50.6%, Signatory Vintage, cask #1089, hogshead, 130 bottles): 95 Punkte

Fremde Federn (98): Verkostungsnotizen deutschsprachiger Blogger

Jede Woche erscheinen viele neue Whisky-Abfüllungen – und gesellen sich zu den Abertausenden dazu, die es bereits gab oder gibt. Wer soll das alles trinken und herausfinden, was wie schmeckt?

Blogger tun es – und in der Summe ergibt sich durch sie ein recht schöner Überblick über das, was man ins Glas bekommen kann.

„Fremde Federn“ stellt Ihnen seit nun 98 Folgen Samstag für Samstag Verkostungsnotizen der Blogger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vor, die uns von ihnen zugesendet wurden. Aus der Vielzahl von Neuerscheinungen und Klassikern haben die Blogger nach ihren Vorlieben Abfüllungen herausgesucht und für ihre Leser beschrieben.

Hier sind die Tasting Notes jener Blogger, die uns für die aktuelle Ausgabe ihre Links gesendet haben:

Die Notes geben die persönlichen Eindrücke der Blogger wieder und müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen (die ohnehin meist nicht einheitlich ist 😉 ). Viel Vergnügen beim Lesen und bis zur nächsten Ausgabe in einer Woche!


Haben Sie selbst aktuelle Tasting Notes, die wir hier verlinken sollen? Senden Sie uns unter press @ whiskyexperts.net den Link auf Ihre Verkostungsnotizen – bitte mit dem Betreff „Tasting-Link“. Wir publizieren dann jeden Samstag jene Notes, die bis Freitag 12:00 an uns gesendet werden. Wir publizieren die Links, ohne damit die Beiträge dahinter zu werten. Nicht publizieren werden wir Links auf Verkostungsnotizen von Seiten, die entweder kommerziell geführt sind, in Verbindung mit Shops stehen oder solchen, bei denen Tasting Notes nur ein Bestandteil des Outputs der Seite sind, denn wir wollen gezielt der Verkosterszene eine Bühne bieten und für sie zusätzliche Öffentlichkeit schaffen.

Das sind die Diageo Special Releases 2020

Schon vor einigen Tagen konnten wir Ihnen die ersten beiden Diageo Special Releases 2020 vorstellen – nun sind auch die restlichen Etiketten in der us-amerikanischen TTB-Datenbank aufgetaucht. Als Service für unsere Leser stellen wir die beiden bereits bekannten Label an den Anfang unserer Zusammenfassung:

Cragganmore 20yo

Mortlach 21yo

Cardhu 11yo

Wie schon im letzten Jahr gibt es einen Cardhu, diesmal mit 56% vol. in Fasstärke abgefüllt und laut Etikett sanft und hongigsüß, dazu Noten von würziger Eiche.

Talisker 8yo

Der Talisker 8yo feiert sein Comeback – 2019 war er ja 15 Jahre alt. Auch hier wurde in Fasstärke abgefüllt, mit 57,9% vol. Neu ist, dass er ein Rumfinish erhalten hat – sicher eine sehr interessante Kombination.

Pittyvaich 30yo

Im Bourbonfass gefinisht und 30yo alt, aber immer noch 50,8% Fassstärke – der neue Pittyvaich aus der Lost Distillery wird sicher kein Schnäppchen, aber er klingt überaus interessant.

Singleton of Dufftown 17yo

Der Singleton of Dufftown ist zum ersten Mal in Refill Casks gereift – er soll süß und grasig schmecken und wurde natürlich in Fassstärke abgefüllt – mit 55,1% vol. Im vorigen Jahr war die Singleton-Abfüllung ein gerne unterschätzter Geheimtipp – mal sehen, wie es dieses Jahr ausssieht.

Lagavulin 12yo

Ein alter Bekannter, zum zweiten Mal im neuen Design, Fassstärke mit 56,4% Alkoholgehalt. Mit „The King of Islay“ macht er eine starke Ansage – wir werden im Herbst sehen, ob er sie auch erfüllen kann.

Dalwhinnie 30yo

Jahrgang 1989 und laut Label eines der letzten Fässer aus dieser Zeit – beschrieben als Lebendig und elegant zugleich. Abgefüllt mit 51,9% Alkoholstärke. Auch etwas, auf das man sich sehr freuen kann, falls man das nötige Kleingeld besitzt.

Es sind wie im Vorjahr wieder acht Ausgaben, aber wir würden nicht unseren Hut darauf verwetten, dass Diageo nicht noch ein neuntes Ass im Ärmel hat und dieses noch vor der offiziellen Präsentation der Abfüllungen im Herbst aus dem Arm zaubern wird – denn so war es auch 2019. Etwas Spannung bleibt also gewahrt, und was hier vorliegt, ist ohnehin schon sehr interessant. Da kann sich wohl jeder auf eine oder mehrere Abfüllungen freuen…

Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf. 

PR: Diageo informiert über Virtual Fèis ìle 2020 bei Lagavulin und Caol Ila

Aus London, von Diageo UK, erreicht uns eine Information über die Veranstaltungen der beiden zum Konzern gehörigen Destillerien auf Islay, Caol Ila und Lagavulin. Mit Lagavulin geht es heute los, Caol Ila ist dann am Montag dran. Beide Destillerien haben ihr virtuelles Programm auf Facebook geplant, ohne Account dort ist dann leider Mattscheibe.

Hier jedenfalls die Rahmeninfos und die Links zu den beiden Facebook-Pages:


Virtual Fèis ìle 2020

It’s that time of year again – the time when fans of whisky usually travel by plane, train and automobile (and ferry) to the island of Islay. You’d be packing your bags in anticipation of tasting exciting whiskies and meeting friends, both new and old. Meanwhile we’d be polishing the spirit-safes, painting thesigns and pouring new whiskies for you to try. Not this year though. This year everything has changed, everywhere. Fèis Ìle couldn’t possibly go ahead as usual, but as with many things today, it can step into the virtual world instead.

There can be no substitute for sharing a dram in the Lagavulin warehouse, or gazing across the water with a dram of Caol Ila in your hand, but we’re going to do our very best to bring as much of this as possible into your hjomes with our Virtual Fèis ìle. As is tradition we’ll be opening the celebrations with Lagavulin Day on Saturday 23rd May starting at 6pm (UKtime) and then hosting Caol Ila Day on Monday 25th May at 6pm (UKtime) – both LIVE on the Friends of the Classic Malts Page.

Click on Lagavulin or Caol Ila to stay up to date and connect with friends and whisky fans from around the world before we all go live together on Saturday and Monday.

Sign up and stay tuned for the full programme of events coming your way very soon.

P.S. – Before you ask, we will be sharing more information about the Fèis Bottlings from both distilleries very soon – watch this space…

Please do not travel to Islay, we areclosed due to COVID-19 until further notice. We truly look forward to welcoming you again when it is safe to do so.

Schon bald im Handel: Arran The Explorer Series Ausgabe 3 – „Kildonan & Pladda Island“

Und hier noch etwas, was nicht nur die Sammlerherzen in Vorfreude höher schlagen lässt: Arran Whisky hat die dritte Ausgabe der Explorer Series angekündigt: Der Arran The Explorer Series „Kildonan & Pladda Island“ huldigt der Landschaft am Südende der Insel Arran – und wird im Juni veröffentlicht werden. Nähere Angaben zu dem 21 Jahre alten Whisky, der mit über 50% abgefüllt werden wird, sind noch nicht veröffentlicht worden, aber einen kleinen Vorgeschmack auf das Aussehen der Verpackung, die wieder wie schon bei den ersten beiden Ausgaben aus einer Metallbox bestehen wird, können wir Ihnen hier schon geben:

Ein schönes Metallschild wird es auch wieder dazu geben (so wie die Illustrationen auf der Verpackung eine Reproduktion eines Werks von Catriona Tod), und diesmal, so hört man von Arran, ist es keine Trilogie, sondern es wird im kommenden Jahr noch eine vierte Ausgabe der Serie erscheinen.

Vielen Dank an Florian für den Hinweis

TWE: Feis Ile Online 2020 – Die virtuellen Veranstaltungen der kommenden Tage

Nachdem in diesem Jahr die Festivitäten auf Islay coronabedingt ausfallen, ist das Feis Ile in den virtuellen Raum ausgewichen. Über einige der Veranstaltungen, die ab heute und in der nächsten Woche stattfinden werden, haben wir hier immer wieder einmal berichtet – aber eine detaillierte Zusammenfassungen aller Online-Events, die finden Sie auf dem Blog des größten britischen Whiskyhändlers, The Whisky Exchange. Für jeden Tag sind dort die Veranstaltungen mit den entsprechenden Verlinkungen aufgelistet. Wie immer hat jede Brennerei einen eigenen Tag mit eigenem Programm, das wir hier nochmals punktuell zusammenfassen, das Sie aber bei The Whisky Exchange ausführlich präsentiert vorfinden:

  • Heute: Opening des Islay Festival Committees
  • Samstag: Lagavulin
  • Sonntag: Bruichladdich
  • Montag: Caol Ila
  • Dienstag: Laphroaig
  • Mittwoch: Bowmore
  • Donnerstag: Kilchoman
  • Freitag: Bunnahabhain
  • Samstag: Ardbeg

Stellvertretend wollen wir Ihnen hier noch den Einladungsfilm von Laphroaig für deren Aktivitäten am Dienstag präsentieren und übergeben das Bild an Distillery Manager John Campbell:

PR: Pinkernells übernimmt Österreich-Import & -Vertrieb für GlenAllachie

Mit einer Pressemitteilung sind wir über eine Veränderung am österreichischen Whiskymarkt informiert worden: Pinkernells Whisky Market in Salzburg übernimmt den Import und Vertrieb für GlenAllachie in Österreich. Hier die Info dazu:


Pinkernells übernimmt Österreich-Import & -Vertrieb für GlenAllachie

Es gibt Neuigkeiten auf dem österreichischen Whisky-Markt: Ab sofort übernimmt Pinkernells Whisky Market Salzburg den Import und Vertrieb für die renommierte schottische Brennerei GlenAllachie in Österreich. Im Sortiment finden sich die Abfüllungen der Standardlinie ebenso wie jene der Wood-Finish-Serie sowie diverse rare EinzelfassAbfüllungen wie etwa aus der 50th Anniversary Edition.

Seit der Übernahme durch Billy Walker 2017 hat sich die Speyside-Destillerie in Aberlour in Rekordzeit neu aufgestellt. Die Core Range der sherrylastigen, fruchtig-süß-würzigen Whiskys umfasst einen 10-jährigen Cask Strength sowie einen 12-, 15-, 18- und 25-Jährigen. Hinzu kommen mittlerweile zwei Batches mit verschiedenen Wood Finishes (Bourbon, Rye, PX, Port, Moscatel) und mehrere Single-Cask-Editionen. Zum 50. Jubiläum wurde eine Serie ganz besonderer Fässer mit 26 bis 39 Jahre alten Whiskys abgefülltt, die noch in sehr begrenzter Stückzahl erhältlich sind. Auch die von Master Distiller Billy Walker kreierten Heavily Peated Blended Malts „MacNair’s Lum Reek“ (ohne Altersangabe, 12 Jahre und 21 Jahre alt) sind ab sofort verfügbar.

Das komplette GlenAllachie-Sortiment ist im Salzburger Ladengeschäft von Pinkernells Whisky Market am Alten Markt 1 sowie online unter www.pinkernells-shop.at erhältlich. Eine Preisliste für den Großhandel kann unter info@pinkernells.at angefordert werden.

Die Brennerei von der Straße aus. Bild © Whiskyexperts 2018

Serge verkostet: Sechs aus Tormore

Eine relativ junge Brennerei ist Tormore in der Speyside – wenn man ein Alter von 60 Jahren als relativ jung durchgehen lässt. Interessant an ihr ist der Baustil, der ziemlich einzigartig ist und ihr den Status eines Architekturdenkmals verleiht. Erbaut hat sie Sir Albert Richardson, der als Architekt weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt ist:

Groß in der Öffentlichkeit ist sie nicht präsent, und bei Unabhängigen kann man sie im Fachhandel öfter finden als als Originalabfüllung. Das spiegelt sich auch in der Verkostung wider, denn bis auf eine alte Originalabfüllung sind es lauter unabhängige Bottlings, die heute ihren Weg ins Glas finden. Die Bewertung ist nicht besonders frenetisch, einzig eine Abfüllung von Valinch & Mallet kann Serge in der Verkostung überzeugen:

  • Tormore 10 yo (40%, OB, +/-1990): 70 Punkte
  • Tormore 14 yo 1990/2005 (43%, Signatory Vintage, sherry, cask #909168): 72 Punkte
  • Tormore 13 yo (43%, Gordon & MacPhail ‘Discovery’, bourbon, 2018): 78 Punkte
  • Tormore 2004/2017 (59.6%, Gordon & MacPhail, Cask Strength, casks #901-902): 72 Punkte
  • Tormore 23 yo 1995/2018 (60.1%, Gordon & MacPhail, Connoisseurs Choice, 1st fill sherry butt, cask #5383, 615 bottles): 82 Punkte
  • Tormore 25 yo 1992/2017 (50.8%, Valinch & Mallet, bourbon hogshead, cask #17-2501, 149 bottles): 87 Punkte

Und hier noch ein kleines Stück unnützen Wissens, das Sie beiläufig in einer Runde von Genießern über einem Dram Tormore einwerfen können: Tormore besitzt eine Gebäudeuhr, die vier verschiedene schottische Melodien spielen kann – und das jede Viertelstunde.

TTB-Neuheit: The Balvenie Tun 1509 Batch #7

Darf man dem Eintrag in der us-amerikanischen TTB-Datenbank Glauben schenken, dann wird es bald die siebente Auflage des Balvenie Tun 1509 geben. Der The Balvenie Tun 1509 Batch #7 sollte dann laut Etikett mir 52,4% vol. abgefüllt sein und wird im Geschmack wie folgt beschrieben:

Reichhaltig und vielschichtig in der Nase, mit jeder Menge exotischer, aber eleganter Eichennoten. Komplex, reichhaltig und leicht pfeffrig am Gaumen mit kandierten Orangenschalen, Vanille, Honigwaben, getoasteten Haselnüssen und etwas würzigem Ingwer und Muskat im Finish.

Es wird übrigens interessant sein, ob der Schreibfehler „palette“ statt „palate“ (Gaumen) es vom eingereichten Etikett tatsächlich auf die Flasche schafft ;-).

Hier die Etiketten:

Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf. 

Redbreast stellt drittes Dream Cask vor

Heute gibt Redbreast Irish Whiskey die Veröffentlichung seines dritten Dream Cask bekannt. Die Redbreast Dream Cask Ruby Port Edition repräsentiert vier Fässern, die mindestens 28 Jahre lang reiften und miteinander vermählt und in ein Ruby Port Pipe Cask zusammen geführt wurden. Diese vier Fässer sind:

  • Cask 1 – ein Single Pot Still Irish Whiskey, 1989 destilliert, in einem Ex-Bourbon Barrel gelagert und 1995 umgefüllt in ein Ruby Port Fass.
  • Cask 2 – ein Single Pot Still Irish Whiskey, 1991 destilliert, in einem Ex-Bourbon Barrel in Zweitbefüllung gelagert
  • Cask 3 – ein Single Pot Still Irish Whiskey, 1991 destilliert, in einem Ex-Bourbon Barrel in Zweitbefüllung gelagert
  • Cask 4 – ein Single Pot Still Irish Whiskey, 1991 destilliert, in einem Ex-Bourbon Barrel gelagert und 2011 umgefüllt in ein Sherry Butt

Das Ergebnis ist ein weicher und seidiger irischer Whisky mit Noten von kräftigenen Gewürzen, dunkler Schokolade und Zimt, die langsam eine opulente Schicht süßer reifer Pflaumen und exotischer Früchte enthüllen, die an den typischen Redbreast-Stil erinnern – so verspricht es uns die offizielle Beschreibung der mit 51,5 % Vol. abgefüllten Redbreast Dream Cask Ruby Port Edition.

Mitglieder des Clubs von Redbreast, The Birdhouse, können an einer Verkaufs-Verlosung teilnehmen, die vom 25. Mai, 15:00 Uhr (GMT + 1) bis zum 2. Juni um 14:59 Uhr (GMT +1) läuft. Neben ein bisschen Glück brauchen die am Kauf eines Redbreast Dream Cask Ruby Port Edition Interessierten auch noch 490 €, die für eine 500ml-Flasche zu bezahlen sind.

Serge verkostet: Clynelish im Duett

Ja, warum auch nicht! Neben der monatlichen Springbank-Session führt Serge Valentin heute die monatliche Clynelish Session ein. Auch gegen diese Regel haben wir nichts einzuwenden. Erst recht nicht, wenn, wie heute, die Kandidaten der Verkostung auf Whiskyfun mit solch hohen Punkte-Bewertungen glänzen. Unabhängig von ihrem jeweiligen Alter erreichen sie knapp respektive springen sie die 90-Punkte-Marke, wovon Sie sich in unserer Kurzübersicht überzeugen können:

  • Clynelish 8 yo 2011/2020 ‘Reserve Cask Parcel No.2’ (48%, Elixir Distillers) 87 Punkte
  • Clynelish 23 yo 1996/2020 (48.7%, Maltbarn, bourbon, 170 bottles) 90 Punkte

PR: Waterford Distillery startet Single Farm Origin Serie

Die irische Waterford Distillery stellt ihre ersten allgemein erhältlichen und (auch von uns) lang erwarteten Single Malts mit ihrer Single Farm Origin Serie vor: Bannow Island, Ballykilcavan und Ratheadon, jeweils in der Edition 1.1.. Bannow Island und Ballykilcavan kommen Ende Juni in den Whisky-Fachhandel, Ratheadon ist ausschließlich online und in der Destillerie erhältlich. Abgefüllt sind sie mit 50 % Vol. und kommen ohne Färbung, Kühlfiltration oder Zusatzstoffe aus. Die UVP liegt zwischen 70 und 79 €, abhängig vom jeweilgen Land.

Später im Jahr erscheinen in den USA und anderen überseeischen Märkten weitere Abfüllungen der Single Farm Origin Serie. Alle weiteren Informationen zu den Abfüllungen aus Mark Reynier’s Brennerei finden Sie in der folgenden englischsprachigen Pressmitteilung, die wir erhielten und hier gerne mit Ihnen teilen:


WATERFORD DISTILLERY UNVEILS ITS SINGLE FARM ORIGIN SERIES – BARLEY-FORWARD, TERROIR-DRIVEN NATURAL WHISKIES

Terroir-driven whisky producer, Waterford Distillery, unveils its highly anticipated first commercial releases since it began distillation in 2015.

Influenced by the world’s greatest winemakers, Waterford Distillery obsessively brings the same intellectual drive, methodology & rigour to single malt whisky.

Using 100% Irish barley, widely considered to be the world’s finest, its new Single Farm Origin series is an uber-provenance range of limited edition natural whiskies that explore Irish terroir one farm, once place, at a time. They are expressions of precision and rarity, showcasing barley flavours derived from individual Irish farms and harvests.

The distillery’s ultimate aim is that these component single malts come together create the world’s most unique, complex and profound whisky. But as part of this new series they mark the distillery’s first commercial steps to showcase barley-forward, terroir-driven natural whiskies.

THE PRECISION OF PLACE

The first two Single Farm Origin editions use barley originating from unique corners of Ireland:

Bannow Island: Edition 1.1 – distilled from barley grown by Ed Harpur on the extreme southern coast of Co. Wexford, where salt-laden Atlantic winds and sandy soils create a unique, if challenging, terroir.

Ballykilcavan: Edition 1.1 – distilled from barley grown by David Walsh-Kemmis west of the Barrow in Co. Laois in the barley heartlands, where his fertile fields are sheltered by ancient woodland.

Bottled at 50% ABV without colouring, chill-filtration or any additives – totally natural – each Single Farm Origin has a RRP of between €70-79/£70 (depending on location) and will be available in specialist whisky retailers from the end of June 2020.

Different Single Farm Origin bottlings, equally unique, will be released to the US and other overseas markets later in the year, whilst Single Farm Origin: Ratheadon: Edition 1.1 will follow exclusively online and from the distillery itself.

Waterford Distillery Founder and CEO Mark Reynier says:

„I’ve spent a lifetime in the top end of drinks industry – half in fine wine, half in single malt – and Waterford is the culmination of this rather unusual journey. It’s rare one has the chance to breathe life into to such a provocative concept, one of such of precision, challenge and originality.

„For years folk have been hoodwinked on where whisky’s quality truly lies – once stills, then water, now wood. We want to shine the light on what really makes malt whisky the most complex spirit in the world, the primary source of all that extraordinary flavour: barley.

„I can safely say no stone has been left unturned. No challenge unmet. Thanks to unparalleled logistics, great teamwork, and singleminded focus we can now share our inspiration, this vision, that will one day rebalance the way we look at and enjoy this fine spirit. And this is just the beginning.“

COMPARE & CONTRAST

All of Waterford’s whiskies use 100% demonstrably Irish-grown barley – one farm, one terroir, at a time – without adding any imported grains to meet specifications. Following a strict methodology that originates in the greatest vineyards of France, each farm’s crop is kept separate from field to barrel.

Using a mash filter instead of a mash tun, minimum 120-hour fermentations, and exceptionally slow distillations, Waterford produces the most natural and respectful expressions of barley possible. Throughout the entire process, the distillery keeps track of thousands of data points.

TÉIREOIR: TOTALLY TRACEABLE & TRANSPARENT

Every bottle features its own pioneering TÉIREOIR code, which once entered on the website from the end of June will reveal a host of unprecedented and engaging content related to the release.

Using rich photography, and drawing upon the distillery’s unrivalled digital logistics systems, drinkers will be able to explore the place, the harvest, the grower, distillation details as well as view the full spectrum of wood.

Glasgow Distillery veröffentlicht Glasgow 1770 Single Malt Triple Distilled – Release No.1

Die Core Range der Glasgow Distillery ist nun komplett: Als letzte Abfüllung nach dem Original und dem Peated ist nun der Glasgow 1770 Single Malt Triple Distilled – Release No.1 erschienen.

Der Geschmack des dreifach destillierten Whiskys, der in Virgin Oak Casks reifte wird so beschrieben: Er bringt Noten von dunklen Kirschen, Karamell Toffee, gerösteten Mandeln, Lakritze, Vanille und Teeblättern an die Nase. Am Gaumen schmeckt man reife Birnen, Käsekuchen mit Vanille sowie würzige Schokolade.

In Schottland kostet der mit 46% Alkoholstärke abgefüllte Glasgow 1770 Single Malt Triple Distilled – Release No.1 49 Pfund, umgerechnet etwa 55 Euro – in der 50cl-Flasche.

Die nächsten Veröffentlichungen der Brennerei in Glasgow werden nun Single Cask Releases und Limited Editions sein.

The Spirits Business: Die zehn reichsten Menschen im Spirituosengeschäft im Vereinigten Königreich

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Whisky ist big business. Nicht immer geht die Rechnung für die Produzenten auf (Pleitewellen, die die Whiskyindustrie immer wieder betreffen, sind ein beredter Beweis dafür), aber wenn sie aufgeht, dann kann sie die Besitzer von Destillerien sehr reich machen.

In The Spirits Business findet sich ein interessanter Artikel über die zehn reichsten Familien im Spirituosengeschäft in Großbritannien, und natürlich finden sich dabei auch Personen, die vor allem mit Whisky zu tun haben – und zwar die Hälfte aller zehn. Diese Personen oder Familien belegen im Ranking die Plätze zehn, acht, sieben, zwei und eins – was beweist, dass es nicht schadet, eine Destillerie zu besitzen.

Was auffällt: Während bei den anderen Spirituosen es hauptsächlich Einzelpersonen sind, die mit ihren Marken reich geworden sind, sind es bei Whisky vor allem Familien – und dabei solche mit Tradition und Geschichte. Und: Die Familie, die an der Spitze der reichsten Menschen im Spirituosengeschäft steht, ist reicher als alle anderen neun zusammen.

Wenn Sie die Personen kennenlernen wollen, die hinter diesen Erfolgsgeschichten stehen, dann folgen Sie doch einfach unserem Link hier auf den Artikel – sie werden dort übrigens auch einen sehr bekannten Schauspieler finden – allerdings nicht mit Whisky assoziiert…