Die norwegische Myken Destilleri 25km nördlich des Polarkreises ist aufmerksamen Lesern von Whiskyexperts keine unbekannte. Und auch dass Pinkernells Whiskymarket offizieller Importeur der Produkte aus dem hohen Norden ist, haben wir bereits berichten dürfen.
Nun kündigt der Importeur und Distributor von Myken mit dem Peated Sherry 2019 eine neue, limitierte Abfüllung an – alle Infos dazu nachfolgend in der Presseinfo:
Norwegische Spirituosen für den Winter
Pinkernells Whisky Market freut sich, gemeinsam mit Myken den neuen Peated Sherry auf den deutschen und österreichischen Markt zu bringen.
Die Whiskyfreunde werden an dem limitierten „Peated Sherry 2019“ sicherlich ihre Freude haben. Die Kombination aus Torfrauch und süßwürziger Sherryfasslagerung ist in jedem Fall gut geeignet, um uns durch die kalte Jahreszeit zu bringen. Der für Myken typische skandinavische Einschlag rundet dieses Paket hervorragend ab.
Der „Peated Sherry 2019“ ist auf 550 Flaschen limitiert und somit noch rarer, als sein beliebter Vorgänger – der „Hungarian Touch 2019“.
Arctic Single Malt Peated Sherry 2019
Alter: 3 Jahre
Flaschen: 550
Alkoholstärke: 47%
ppm: 35 (am Malz)
Flaschengröße: 0,5l
UVP: 79,00 € (158,- €/Ltr.)
Fässer: 7x 40 Liter Ex-Sherry (seasoned Oloroso)
Der Myken Arctic Single Malt wurde mit entsalztem Meerwasser aus der kommunalen Wasseranlage Mykens auf seine 47% verdünnt.
In Deutschland hat Kammer-Kirsch den Vertrieb des ersten israelischen Single Malt Whiskys übernommen – der erste Whisky der Milk & Honey Distillery für Deutschland wird zwar noch bis Anfang 2020 auf sich warten lassen, aber schon jetzt gibt es New Make und einen Young Single Malt. Besucher der Interwhisky in Frankfurt können sich aber schon auf eine Vorab-Abfüllung eines Single Casks freuen.
Anbei die Pressemitteilung, die wir von Kammer-Kirsch erhalten haben:
M&H Distillery stellt den ersten israelischen Single Malt Whisky vor
Destillerie Kammer-Kirsch übernimmt den Import und Vertrieb in Deutschland
Die 2012 gegründete M&H Distillery ist Israels erste Whiskybrennerei. Das Team der M&H Distillery konzentriert sich vollkommen auf handwerkliche Prozesse und produziert mit großer Leidenschaft hochwertige Spirituosen. Auf dem deutschen Markt ist aus ihrem Sortiment ein New Make, ein Young Single Malt und der Levantine Gin erhältlich. Anfang 2020 wird dann der erste Single Malt Whisky Israels hinzukommen und in einer ersten Allokation in Deutschland verfügbar sein. Exklusiv für die InterWhisky in Frankfurt am Main wird bereits im November 2019 vorab ein erstes Single Cask des Single Malt Whiskys abgefüllt und auf der Whiskymesse vorgestellt.
Die M&H Distillery befindet sich in der pulsierenden Stadt Tel Aviv, die mit einer Reihe von Cocktailbars und Restaurants, die in den letzten Jahren eröffnet wurden, zu einem Ziel für anspruchsvolle Gastronomie-Liebhaber geworden ist.
Aufgrund des heißen Klimas mit hoher Luftfeuchtigkeit reift der Whisky der M&H Distillery sehr schnell und interagiert stark mit dem Holzfass. Dies verleiht selbst einem jungen Destillat viel Geschmack und Eigenschaften eines Whiskys, der sonst in kälterem Klima viel länger reifen müsste. Der aktuelle Young Single Malt wird in drei Fassarten (Bourbon, Rotwein und Islay) gelagert und bietet intensive Noten von schwarzen Kirschen und roten Beerenfrüchten mit Noten von Vanille, Zuckerwatte und einer dezenten Rauchigkeit.
Die Single Cask Exclusive Edition InterWhisky reifte in einem Ex-Bourbon-Fass und wurde anschießend in einem Pedro-Ximénez-Sherryfass veredelt. Dieser ausgewogene und vollmundige Single Malt Whisky zeichnet sich durch sein weiches und zartes Schokoladenaroma aus. Diese limitierte Auflage umfasst nur 100 Flaschen und gibt einen Vorgeschmack auf die für Anfang 2020 geplante Markteinführung des M&H Single Malt Whisky Classic.
Ebenfalls im Kernsortiment der M&H Distillery befindet sich der preisgekrönte Levantine Gin, der mit heimischen Botanicals wie Za’atar, Zitronenschale, Orange und Zitronenverbene überzeugt. Die Brennerei bietet auch einen New Make an, der die Grundlage für alle M&H-Destillate ist, einschließlich des Young Single Malt und des Levantine Gin.
Weitere Informationen über die M&H-Destillerie finden Sie unter www.mh-distillery.com.
Mitte November reiste ein Teil der Redaktion von Whiskyexperts nach Dublin in Irland, um dort einige Brennereien zu besuchen, darunter auch die neue Roe & Co Distillery von Diageo, gelegen in den Liberties und nicht unweit des Standortes der alten, damals weltgrößten und jetzt komplett abgerissenen Roe & Co Brennerei. Davon möchten wir hier berichten.
Bevor wir uns die Destillerie genauer ansehen, hier ein knapp 2 Minuten langes Video, das die Geschichte von Roe & Co anhand einer riesigen Schautafel, die das Stiegenhaus der Brennerei ziert, auflistet. Denn diese Geschichte ist durchaus interessant – und gekennzeichnet von vielen Hochs und Tiefs. Dazwischen sieht man im Video auch die typische Flasche der Abfüllungen von Roe & Co – und die Inspiration für die Flaschenform:
Die heutige Heimat der Destillerie Roe & Co ist ein ehemaliges Kraftwerk, das die Guinness-Brauerei mit Energie versorgte. Der industrielle Bau wurde mit viel Fingerspitzengefühl zu einer modernen und interessanten Brennerei umgebaut:
Die drei Stills (Vision, Virtue und Value) für die Dreifachdestillation sind von außen bereits gut zu sehen und bilden einen Blickfang für vorbeigehende Passanten.
Im Besucherzentrum, das mit viel Gefühl für Markenbranding und Stil eingerichtet ist, sehen wir uns zunächst einmal ein wenig um. Hier gibt es ein kleines Café, jede Menge Merchandise und schon durchaus Informatives zur Brennerei selbst, zum Beispiel auf den Fenstern in den Still Room.
Wir kennen ja auch aus unseren Ländern den Blend von Roe & Co – im nachstehenden Bild sehen Sie die nur in Irland und vornehmlich in der Brennerei erhältliche Komplementärabfüllung, in der das Verhältnis von Grain und Malt umgedreht ist und vornehmlich gut gereifter Whiskey aus Port Pipes zu finden ist. Natürlich ist alles in der Flasche ebenso gesourct wie es das in der weiter verbreiteten Abfüllung ist, denn destilliert wird bei Roe & Co erst seit Juni dieses Jahres, kurz vor der offiziellen Eröffnung der Brennerei für das Publikum am 21. Juni 2019.
Bevor wir nun zur Anlage selbst kommen, ein interessanter Hintergrundaspekt, der sich vielleicht auch schon durch das Styling und die Produktauswahl aufdrängt: Bei Roe & Co hat man nicht den typischen Whiskey- oder Whiskytrinker im Visier, sondern eine für die gesamte Branche auch unserer Meinung nach sehr wichtige Zielgruppe, die momentan aber erst ansatzweise gut bedient wird: Es geht um Menschen, die Whiskey über Mixgetränke kennenlernen und ihre Genussgewohnheiten auch in dieser Schiene kultivieren. Wichtig sind sie deshalb, weil sie sozusagen den Nachwuchs darstellen, und auch geänderte Konsumgewohnheiten repräsentieren.
Wie man dem bei und mit Roe & Co begegnet, dazu etwas später mehr. Nun aber folgen wir unserem Guide Wayne Devlin in den ersten Stock über eine Brücke quer durch den Still Room. Die Brennblasen, die Wash Backs und den Mashtun kann man nämlich aus Sicherheitsgründen nur von dort betrachten – hat aber dafür einen fantastischen Ausblick auf die Gerätschaften:
Oben ist die Wash Still „Vision“ mit 14.000 Liter, hier wird der Alkohol auf 21% destilliert. Nachfolgen die Intermediate Still „Virtue“ mit 6.600 Liter. Der Cut erfolgt bei 50-80% Alkoholstärke.
Ein kurzer Blick nochmals über die Brennblasen hier im nachfolgenden Video:
Auch auf den Mash Tun und die Washbacks werfen wir noch einige Blicke von der Brücke aus. Übrigens: Alle Kupferteile wurden in der Diageo-eigenen Werkstatt der Abercrombie Coppersmiths gefertigt.
Für am Technischen und dem Produktionsablauf Interessierte erzählt Wayne in den nachfolgenden beiden kurzen Videos mehr darüber:
Wir haben ja schon erzählt, dass der Whiskey von Roe & Co für die Whiskyfreunde gedacht ist, die ihm vor allem in Bars und in Mixgetränken kennenlernen. Dementsprechend hat sich Master Blender Caroline Martin auch bemüht, den Whiskey so zu komponieren, dass er in Cocktails gut zur Geltung kommt, ohne sie zu dominieren. Wie viel Arbeit hinter so einem Bemühen steckt, hat man bei Roe & Co in einem eigenen Raum dokumentiert.
In der nun zu sehenden Bottle Wall sind alle Schritte dokumentiert, die letztendlich zur Roe & Co Abfüllung geführt haben:
Über 100 Komponenten wurden von Caroline Martin ausprobiert, verworfen, neu zusammengestellt – und als man mitten im Prozess erkannte, dass der gewünschte mixfähige Whiskey besser 45% Alkoholstärke haben sollte als 40%, hat man nochmals auf Anfang gestellt, weil ein einfaches Hochleveln des Alkoholanteils natürlich nicht funktionierte.
Der Raum lässt den Besucher auch sehr gut die Hauptaromen von Roe & Co anhand eines kleinen Tasting Sets erkennen, ebenso wie die Hauptbestandteile der Malt- und Grainkomponenten:
Der Bezug zum Mixen wird bei Roe & Co auch in einem kleinen Mixkurs, den man im Rahmen des Besuches machen kann, nochmals deutlich herausgestrichen. Dazu kommt man in einen eigenen Raum, wo man zunächst aus den fünf Hauptgeschmacksrichtungen seine bevorzugte herausfinden kann.
Danach mixt man einen Cocktail mit dieser Hauptrichtung, kostet ihn, und fügt dann Roe & Co hinzu. Und tatsächlich ist Roe & Co ein Whiskey gelungen, der alle Geschmacksrichtungen unterstreicht, ohne sie zu verändern oder zu überdecken.
Zur anderen Seite sieht man in einen unveränderten Raum des ehemaligen Kraftwerks, und hinaus auf die Anlagen von Guinness. Im leeren Raum lebten einst 1000 Tauben, jetzt vor allem eine Fuchsfamilie, die unter den Tauben ordentlich aufgeräumt hat.
Wir haben in ihr nochmals den Distillery-Whisky sowie zwei Einzelfassproben, die unverkäuflich sind, verkosten können.
Auch wenn Roe & Co sich an das Bar-Publikum richtet, muss man den Whiskeys, egal in welcher Ausprägung, dennoch auch sehr beeindruckende Trinkbarkeit als „Solo-Vergnügen“ attestieren. Einem guten Whiskey ist es egal, wofür er gedacht ist – er macht Freude.
Später am Abend kommen wir noch einmal an der Destillerie an der James‘ Street vorbei, und am St. Patrick’s Tower, dem letzten Überbleibsel der letzten Blüteperiode irischen Whiskeys in den Liberties in Dublin.
Sollten Sie also einmal nach Dublin kommen (und das zahlt sich allein der Stadt wegen immer aus), dann planen Sie einen Besuch bei Roe & Co unbedingt ein. Die Brennerei ist nicht nur sehenswert, sondern auch in unmittelbarer Nachbarschaft anderer sehenswerter Brennereien wie Pearse Lyons, Teeling – von der Brauerei Guinness ganz zu schweigen….
Und tatsächlich kommt auch die heutige Verkostung von Serge Valentin auf Whiskyfun noch knapp vor Mittag online – diesmal geht es um zwei Whiskys aus der Highland-Destillerie Aberfeldy.
Beide Abfüllungen stammen aus Fässern, in denen zuvor Rotwein (einmal aus Bordeaux, Nummer zwei dann fortifizierter Marsala-Wein) lagerte, und beide schneiden in der Verkostung gut ab, wobei der Offizielle, der neue Aberfeldy 15 yo ‘French Red Wine’ die Nase ganz leicht vorne hat:
Aberfeldy 15 yo ‘French Red Wine’ (43%, OB, batch #2919, 2019): 87 Punkte
Aberfeldy 2000/2018 (50.7%, Malts of Scotland, finished in a Marsala hogshead, cask #MoS18029, 321 bottles): 86 Punkte
Zwei Abfüllungen aus der Destillerie Bladnoch, und zwar aus frühen und sehr frühen Zeiten, haben es gestern spät noch auf die Seite von Serge Valentin geschafft – wir reichen sie heute schnell nach, bevor uns Serge unter Umständen mit neuen Verkostungen überholt.
Hier also die beiden – übrigens excellent bewerteten – Abfüllungen aus der Lowland-Destillerie, die Serge verkostet hat:
Bladnoch 22 yo 1992/2014 (51.6%, The Nectar of The Daily Dram): 89 Punkte
Bladnoch 32 yo 1958/1990 (44.5%, Duthies): 93 Punkte
Die Brennerei Bladnoch in den Lowlands ist die südlichste Destillerie Schottlands
Qualitätssicherung und Diebstahlschutz auch für den Käufer verspricht sich Die Whiskybotschaft, der bekannte Whiskyfachhändler aus Kerken am Niederrhein, von einer Maßnahme, die man ab sofort bei hochpreisigen Abfüllungen zur Anwendung bringen wird: Man beginnt dort, solche Flaschen außen mit einer künstlichen DNA zu versehen, mit deren Hilfe man die Flasche auch nach vielen Jahren eindeutig identifizieren kann.
Mehr dazu in der nachfolgenden Pressemitteilung, die wir von der Whiskybotschaft erhalten haben:
Die Whiskybotschaft führt künstliche DNA ein
Schutz für seine Kunden und Selbstschutz für die Whiskybotschaft verspricht sich Tim Tünnermann, Geschäftsführer der Whiskybotschaft GmbH & Whisky Investments GmbH in Kerken.
Künstliche DNA ist eine undurchsichtige Flüssigkeit, die einen einmaligen Code enthält, welcher in einer Datenbank kostenlos bis zu 5 Jahren gesichert wird. Ein Tropfen dieser Flüssigkeit wird an der Flasche angebracht und ist nur durch UV Licht und Mikroskop zu entdecken.
Wird eine Flasche entwendet und dies der Polizei mitgeteilt, kann die Kripo bei Auffinden gestohlener Flaschen diese über die Datenbank den Besitzer ermitteln.
Für den Käufer erhöht sich damit die Chance, seinen Whisky wiederzubekommen, da der Eigentumsnachweis einfach ist und die Polizei die Flasche dem Besitzer zuordnen kann.
Sollten Kunden nach ein paar Jahren ihren Whisky wieder über die Whiskybotschaft verkaufen wollen, können diese einwandfrei nachweisen, dass die Flasche in der Whiskybotschaft gekauft wurde. Das steigert den Wert des Whiskys nicht unerheblich.
Die künstliche DNA wird hauptsächlich bei teuren Flaschen eingesetzt, da in der Regel limitierte Anfüllungen oder ältere Whiskys von Dieben bevorzugt gestohlen werden.
Dass man für Scotch oft tief in die Tasche greifen muss, ist kein Geheimnis. Dass es aber auch bei amerikanischen Whiskeys echte Super-Premium-Produkte gibt, fällt bei uns in Europa nicht oft auf, denn diese kommen selten bei uns auf den Markt.
Wer den unten beschriebenen Michter’s Celebration Sour Mash Whiskey in der Sammlung haben will, der muss wohl auch in den USA versuchen, eine der 277 Flaschen zu erwerben – und das zu einem Preis von 5.000 Dollar pro Flasche.
Was es über den Verschnitt von sechs Whiskey- und Ryefässern, die zwischen etwas über 10 und 30 Jahre Zeit zur Reife hatten, zu sagen gibt, erfahren Sie aus der untenstehenden Presseaussendung:
Michter’s bringt erstmals seit drei Jahren wieder seinen Celebration Sour Mash Whiskey auf den Markt
LOUISVILLE, Kentucky, 19. November 2019 /PRNewswire/ — Nach drei Jahren Pause wird es im Dezember 2019 wieder eine Abfüllung des Celebration Sour Mash Whiskey von Michter’s geben. Die diesjährige Abfüllung von Michter’s Celebration ist ein Verschnitt aus Whiskeys, die aus sechs sorgfältig ausgewählten Fässern entnommen wurden.
„Die Arbeit an meiner ersten Celebration-Abfüllung hatte für mich geradezu etwas liebevolles. Am Ende habe ich mich für eine Whiskey-Auswahl aus zwei Fässern mit Kentucky Straight Bourbon und vier Fässern mit Kentucky Straight Rye aus unserem Lager entschieden. Jede Celebration-Abfüllung ist etwas Besonderes und einzigartig, und die Abfüllung in diesem Jahr unterscheidet sich eben auch von derjenigen von 2016, bei der der Whiskey aus drei Bourbon-Fässern und drei Rye-Fässern stammte“,
sagte Dan McKee, Chefbrenner von Michter’s.
Um die perfekten Fässer für Michter’s Celebration zu finden, wird unglaublich viel Sorgfalt aufgewendet. Die Reife-Meisterin von Michter’s, Andrea Wilson, konnte feststellen:
„Es geht nicht einfach nur darum, dieses eine großartige Fass ausfindig zu machen und es mit dem anderen großartigen Fass zusammenzubringen. Es geht darum, fantastische Fässer auszusuchen, die derart gut zusammenpassen, dass am Ende ein Ergebnis dabei entsteht, dass großartiger ist als bloß die Summe der einzelnen Teile. Die einzelnen Whiskeys, die in der 2019er Abfüllung zusammenkommen, wurden zwischen etwas über 10 Jahre bis zu über 30 Jahre gelagert.“
Als der Celebration Sour Mash Whiskey von Michter’s 2013 erstmals auf den Markt kam, war das in der Geschichte des Whiskeys in den Vereinigten Staaten ein bedeutender Moment. Zum ersten Mal bot eine amerikanische Whiskey-Brennerei einen Blend mit geringer Auflage zu einem empfohlenen Einzelhandelspreis von mehreren tausend Dollar an. „Damals hatten wir bei Michter’s die Idee, dass ein großartiger Whiskey aus den USA definitiv ein würdiger Gegner für die edelsten Brände aus anderen Weltgegenden sein kann, und deshalb haben wir die erste Abfüllung des Michter’s Celebration Sour Mash Whiskey auf den Markt gebracht“, merkte der Präsident von Michter’s, Joseph J. Magliocco, an.
Von der 2019er Auflage des Michter’s Celebration wird es weltweit gerade einmal 277 Flaschen geben. Der Alkoholgehalt des Whiskeys liegt bei 115,6 Proof / 57,8 % Vol. und soll mit einem empfohlenen Einzelhandelspreis von 5.000 US-Dollar in den Vereinigten Staaten in den Handel kommen.
Michter’s, das seinen Sitz in Louisville hat, kann bei Herstellung und Vertrieb von traditionellen amerikanischen Whiskeys mit kompromissloser Qualität auf eine lange Geschichte zurückblicken. Zum hoch gelobten Produktangebot von Michter’s, bei dem jedes einzelne, in limitierter Auflage hergestellte Erzeugnis zu seiner höchsten Reife gebracht wird, gehören Bourbon-, Rye- und American Whiskeys.
Der deutsche Importeur Kirsch Whisky hat uns über fünf neue Einzelfassabafüllungen aus der Speyside-Brennerei Glenallachie informiert, mit denen man in den nächsten Tagen und Wochen im deutschen Fachhandel rechnen darf. Wir haben hier für Sie alle Eckdaten samt den offiziellen Tasting Notes gesammelt:
GlenAllachie 2006/2019 Virgin Oak
Single Cask Europe Batch #2
13 Jahre
Dest. 19.04.2006
Abgef. 08/2019
Gereift im Virgin Oak Barrel
Fassnr. 1395
270 Flaschen
60,7 % Vol.
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert
Tasting Notes:
In der Nase Butterscotch, Kochbanane, Orangenschale und Muskat. Am Gaumen intensive Wellen von Heidehonig, Butterscotch und Feigen mit Zimt und Orangenschale im Hintergrund.
GlenAllachie 2006/2019 PX Puncheon
Single Cask Europe Batch #2
13 Jahre
Dest. 18.05.2006
Abgef. 08/2019
Gereift im PX Puncheon
Fassnr. 4522
703 Flaschen
60,8 % Vol.
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert
Tasting Notes:
In der Nase Orangenschale, Heidehonig und Minze mit wundervollen Noten von dunkler und Schokolade und Zimt. Am Gaumen pulsierend mit dunkler Schokolade, Mokka und getrockneten Früchten mit Wellen von Heidehonig, Sirup, Orangenschalen und ein Hauch Euklalyptus.
GlenAllachie 2006/2019 Oloroso Puncheon
Single Cask Europe Batch #2
12 Jahre
Dest. 30.05.2007
Abgef. 08/2019
Gereift im Oloroso Puncheon
Fassnr. 4573
704 Flaschen
61,2 % Vol.
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert
Tasting Notes:
In der Nase Kochbananen, Zwetschgen und Maltbonbons, mit frischen Orangenschalen und Zimt. Am Gaumen dunkle Schokolade, Sirup und Rosinen, durchzogen mit frischen Orangenschalen, Honig und Zimt.
GlenAllachie 2006/2019 Madeira Hogshead
Single Cask Europe Batch #2
12 Jahre
Dest. 01.05.2007
Abgef. 08/2019
Gereift im Madeira Hogshead
Fassnr. 3772
289 Flaschen
60,9 % Vol.
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert
Tasting Notes:
In der Nase Kochbananen und Ananas mit Orangenschalen, Rosinen und Minze. Am Gaumen eine Verbindung von Ananas, Orange und Sulatninen mit einem Balance aus Zimt, Minze und Eukalyptus.
GlenAllachie 2006/2019 Port Pipe
Single Cask Europe Batch #2
12 Jahre
Dest. 01.05.2007
Abgef. 08/2019
Gereift im Port Pipe
Fassnr. 1860
638 Flaschen
58,7 % Vol.
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert
Tasting Notes:
In der Nase kommt einem zunächst eine ganze Obstplantage entgegen, dazu Malzbonbons und Orangeschalen mit Noten von Eukalyptus und frischer Minze. Am Gaumen Unmengen von Honig, Sirup, Zwetschgen und dunkler Schokolade mit Orangenschalen, Zimt und einem Hauch Grapefruit.
Von Douglas Laing kommt der bislang älteste Big Peat an die Händler weltweit: Gerade einmal 1500 Flaschen vom Big Peat 33yo Cognac- & Sherry-Fass Finish wird es geben, abgefüllt mit 47.3% Alkoholstärke. Der Preis dafür: 250 britische Pfund (einen Preis in Euro reichen wir noch nach).
Hier die englischsprachigen Infos dazu:
OLDEST EVER BIG PEAT WITH A UNIQUE CASK HERITAGE UNVEILED
The oldest ever Big Peat Islay Malt Scotch Whisky bottling is unveiled today by Douglas Laing & Co.
The family firm, established over 70 years ago, announces their Big Peat 33 Years Old Limited Edition of only 1,500 bottles – a marriage of Single Malts from Islay, finished in a unique combination of French Cognac and Spanish Sherry casks.
Packaged in a premium, textured gift tube with high gloss varnish and intricate foil detailing, the burnt orange and gold colourways give a subtle nod to the Cognac region. Designed to showcase “the more mature side of Big Peat”, “his” latest Limited Edition carries spirit distilled on Islay in 1985, with “a sweet smokiness and a charred meaty, Malted character at its heart”.
In line with the Douglas Laing family philosophy, the spirit within is proudly offered without colouring or chill-filtration, and at a natural Cask Strength of 47.3%.
Fred Laing, creator of Big Peat and Chairman of his family’s firm, comments:
“Having briefly experimented with the first ever Sherry finish for our Big Islay pal back in 2017 (for the Feis Ile Festival bottling) we received some phenomenal feedback and requests, nay, demands, for further such innovation. Knowing some of our Big Peat spirit (our stocks of Islay Single Cask Single Malt) was maturing nicely in a combination of former Cognac and Sherry casks, it was only a matter of time before we’d be tempted to answer those emails with this rather intriguing and timely European triangular connection!”
Big Peat 33 Years Old Cognac & Sherry Finished Limited Edition is available from specialist spirits retailers globally. Just 1,500 bottles exist, expected to retail at £250.
Tasting Notes
On the nose, detect sweet smokiness alongside ripe plums, brown sugar and juicy peaches. The palate bursts with phenols, red apples, smoky bacon and a meaty, Malted character. The finish is long, with toasted almonds, spices and orange marmalade on burnt buttered toast.
Sie hat in der ersten Ausgabe bereits viele Freunde gewonnen, nun kommt sie – so informiert uns Beam Suntory Austria – in einer zweiten Auflage in den Handel: Die Bowmore Vault Edition II Peat Smoke ist ab sofort im ausgewählten Fachhandel verfügbar.
Infos dazu gibt er hier in der Presseaussendung, die wir gerne für Sie publizieren:
Bowmore präsentiert die zweite limitierte Abfüllung der exklusiven Vault Edition Serie
Wien, 19.11.2019 – Bowmore® Islay Single Malt Whisky bringt seinen zweiten Whisky aus der limitierten Vault Edition Serie auf den Markt. Der Bowmore Vault Edition Second Release „Peat Smoke“ reifte unter den einzigartigen Bedingungen der Bowmore „No. 1 Vaults“, dem weltweit ältesten Lagerhaus für Scotch Whisky, und verkörpert das unverkennbar rauchige Aroma der schottischen Destillerie.
Eine einzigartige Kollektion
Vier Hauptaromen zeichnen das beispiellose Sortiment der preisgekrönten Single-Malt-Whiskys von Bowmore aus: rauchig, salzig, süß und fruchtig. Jeder der vier limitierten Whiskys der Vault Edition Serie ist speziell von einem dieser unverwechselbaren Aromen geprägt. Der Name der Vault Edition Kollektion leitet sich von Bowmores berühmtem „No. 1 Vaults“ ab. Das 1779 erbaute Lagerhaus für Scotch Whisky ist das älteste der Welt. Hier lagern so begehrte und sammelwürdige Whiskys wie der legendäre, 50 Jahre alte Black Bowmore. In der einzigartigen Atmosphäre des „No. 1 Vaults“ reift der Single Malt Whisky unter dem Einfluss der rauhen Seeluft zu den perfekt ausgewogenen, aromatischen Whisky-Kreationen von Bowmore. Das Ergebnis ist eine abwechslungsreiche und komplexe Serie für anspruchsvolle Sammler und Genießer, die für jeden Geschmack einen Whisky bereithält und die einzigartige Essenz der Destillerie Bowmore zur Geltung bringt.
Die Entfaltung verborgener Aromen
Der zweite Whisky der Vault Edition Serie ist dem perfekt ausgewogenen rauchigen Charakter von Bowmore Whisky gewidmet. Noten von Torfkohle, angeflammtem Holz und patiniertem Leder vermischen sich mit Toffee, süßen Früchten wie Datteln und Feigen, geräucherten Beef Ribs, einem Hauch von Minze und einem leichten, salzigen Finish. Auch der Bowmore Vault Edition Second Release „Peat Smoke“ reift in handverlesenen Fässern unter den einzigartigen Bedingungen der „No. 1 Vaults“. In dieser seltenen Atmosphäre entfalten sich Aromen verborgener Schichten, die dem Whisky seinen besonders tiefen Charakter verleihen.
David Turner, Bowmore Destillerie Manager, sagt:
„Die No. 1 Vaults sind für uns etwas ganz Besonderes. Die Atmosphäre im Inneren des Lagerhauses spielt eine entscheidende Rolle dabei, die perfekt ausgewogenen, vielschichtigen Whiskys zu erschaffen, für die Bowmore bekannt ist. Unsere Vault Edition Serie ist eine Hommage an dieses einzigartige Lagerhaus und wir sind sehr stolz darauf, nun den Vault Edition „Peat Smoke“ mit seinen unverkennbar rauchigen Aromen präsentieren zu dürfen.“
Der erste Whisky dieser einzigartigen Serie war der Bowmore Vault Edition First Release „Atlantic Sea Salt“. Dieser begehrte Single-Malt-Whisky ist durch das unverwechselbare salzige Aromaprofil von Bowmore geprägt und kombiniert den Geschmack salziger Honigwabe und Atlantik-Gischt mit den Noten von sonnengereiften Früchten, gewürztem Kakao und Blutorange zu einem perfekt ausgewogenen Geschmackserlebnis.
Bowmore Vault Edition II Peat Smoke Tasting Notes
Farbe: Goldbraun
Aroma: Torf, süß, reichhaltige Asche, Karamell, ledrig mit einem würzigen Hauch von Thymian, Rosmarin und Minze
Geschmack: Süße Kirsche, überreife Früchte, Räucherkammer und vulkanische Asche
Abgang: Süß, cremig mit leichter Mineralität
Der Bowmore Vault Edition Peat Smoke (0,7 l, 50,1 % Vol.) ist ab sofort im ausgewählten Fachgroßhandel erhältlich.
Eine neue Kampagne gibt es von Jim Beam fürs Jahresende in Deutschland zu vermelden – und wir haben hier bereits den Film und das Plakatmotiv für Sie. Alles Wissenswerte zur bis Jahresende laufenden Werbekampagne von Beam Suntory unter dem Motto „One Big Family“ in der nachfolgenden Presseinfo:
One Big Family – Jim Beam launcht zum Jahresende humorvollen TV-Spot und nationale Plakatkampagne
Frankfurt am Main, 19. November 2019 – Mit einem neuen, unterhaltsamen TVSpot und einer deutschlandweiten Plakatkampagne unterstreicht Jim Beam seine Rolle als Lifestyle-Marke, die wichtige Werte wie Freundschaft, Zusammenhalt und Miteinander verkörpert und ihre Community als große Familie wertschätzt.
Es ist eine Szene wie aus einem Western. Ein grimmiger Typ betritt eine Bar. „Wer ist Eugen?“, will er wissen. Verunsichertes, verlegenes Schweigen der Gäste. Doch dann der große Wendepunkt im Spot. Einer nach dem anderen, Männer wie Frauen, steht auf und skandieren gemeinsam: „Ich bin Eugen! Ich bin Eugen!“ Die Botschaft, die Jim Beam mit seiner neuen Kampagne sendet: Wir setzen uns füreinander ein und stehen auf für das, was uns wichtig ist – die Gemeinschaft. Am Ende des Spots klärt sich auf, dass der grimmige Kerl, der nach Eugen fragt, gar keine böse Absicht verfolgt. Im Gegenteil: Er will Eugen lediglich sein Portemonnaie zurückgeben, das er gefunden hat. Und so feiern schließlich alle gemeinsam in der Bar und stoßen auf die Jim Beam Familie an, zu der sie gehören. Auf diese Weise transportiert der TVSpot mit einem Augenzwinkern die Message „Wenn du weißt, was richtig ist, verstehen wir uns – Jim Beam“.
„Mit dem besonderen, humorvollen Spot machen wir deutlich, was Jim Beam wichtig ist: Wir verstehen uns als eine große Familie und stehen füreinander ein. Durch diesen Spot wird die Assoziation von Jim Beam mit seiner traditionellen Geschichte erweitert um die Wahrnehmung als Lifestyle Marke insbesondere in der jüngeren Zielgruppe zu stärken.“, erklärt Albrecht Schneider, Marketing Director Beam Suntory Deutschland den Hintergrund der Kampagne. „Die Menschen suchen heute verstärkt nach einem tieferen Sinn, sie wollen verstehen, wofür eine Marke steht“.
Im Mittelpunkt der Marke: Gemeinschaft und Werte Beam Suntory startet die umfangreiche Media-Kampagne mit dem 20- bzw. 25sekündigen TV-Spot ab KW 47. Die Motive der Plakatkampagne werden deutschlandweit ab KW 49 präsentiert. Im Fokus stehen die Städte Berlin, Hamburg, Essen, Dortmund, Köln, Düsseldorf, Frankfurt und Stuttgart. Auf den Megalights und Giant Posters wird Jim Beam White – die weltweite Nummer eins der Bourbons – zu sehen sein. Slogans wie „Enthält jede Menge gute Gespräche“ und „Enthält jede Menge legendäre Abende“ unterstreichen die Botschaft, dass Jim Beam verbindet und am besten mit guten Freunden geteilt wird. Begleitende Aktivierungen, wie Geschenkpackungen und Zweitplatzierungen im Handel, runden die Maßnahmen ab.
Jim Beam – seit sieben Generationen aus Familienhand Seit 1795 stellt die Familie Beam in Kentucky, USA, den weltberühmten Bourbon her. Das bedeutet sieben Generationen, in denen Werte und Wissen weitergegeben und gelebt worden sind. Bis heute steht die Marke für echten Whiskeygenuss, der am höchsten ist, wenn man ihn mit Freunden teilt. Denn das umfangreiche Portfolio von Jim Beam hat eine Antwort auf jeden Geschmack: Es umfasst Premium Bourbons wie Jim Beam Black und Jim Beam Single Barrel, sowie die Flavors Jim Beam Apple, red Stag und Honey. Darüber hinaus zählen die erfrischenden Ready-to-Drink-Mixes Jim Beam Ice Tea, Jim Beam & Cola, Jim Beam & Cola Zero und Jim Beam Lime Splash, am besten frisch gekühlt aus dem Kühlschrank, zur großen Jim Beam Family.
Er gehört zum Winter wie der Schnee – und jetzt ist er wieder neu aufgelegt: Das Bremer Spirituosen Contor, Importeur der Schweizer Whiskys der Brauerei Locher AG, hat uns über das Erscheinen des Säntis Malt Snow White No. 7 mit Calvados-Finish informiert. Einige unserer Leser hatten vielleicht auf einer der letzten Messen die Gelegenheit, diese Abfüllung schon einmal vorab zu probieren – für alle aber hier die gesamten Infos über die neue Abfüllung, gemeinsam mit den Tasting Notes:
Fortsetzung einer weihnachtlichen Whisky-Erfolgsstory aus der Schweiz
Säntis Malt Snow White No. 7 mit Calvados-Finish
Bremen, den 19.11.2019. Die Brauerei Locher AG, die im Jahre 2002 mit den ersten Säntis Malts als Vorreiter der Schweizer Whisky-Produktion in die Geschichtsbücher einging, setzt mit der mittlerweile siebten Abfüllung der beliebten Snow White Reihe ihre weihnachtliche Erfolgsedition fort. Bei Säntis Malt entsteht ein guter Whisky nicht nur durch die Destillation und anschließende Reifung in einem Holzfass. Er entsteht vor allem durch die Leidenschaft aller Beteiligten. Er ist eine Kombination aus perfekter Destillation und der Auswahl besonderer Fässer. Snow White No. 7 lagerte fünf Jahre in historischen, kleinen Bierfässern, in denen über Generationen hinweg das Bier der Appenzeller Brauerei Locher zu ihren Kunden transportiert wurde. Sein unvergleichliches Finish bekam der Whisky durch eine einjährige Lagerung in Calvados Fässern aus dem Traditionshaus von Christian Drouin, das zu den besten Erzeugern des französischen Apfelbranntweins weltweit gehört. Guillaume Drouin, der zusammen mit seinem Vater die Geschäfte des Familienunternehmen führt, erklärt: „Wir freuen uns sehr, dass wir mit einem solch hochwertigen Whisky-Produzenten zusammenarbeiten und Säntis Malt mit einigen unserer Calvados Fässern unterstützen durften.“ Säntis Malt Snow White eignet sich mit seinem jährlich wechselnden Design, das in Zusammenarbeit mit der Appenzeller Grafik-Agentur Sichtwerk AG entwickelt wird, auch hervorragend als Sammlerobjekt.
Die Winter-Edition ist auf 2.000 Flaschen limitiert und ab sofort im deutschen Spirituosen-Fachhandel erhältlich.
Säntis Malt Snow White No. 7 in der 0,5-Liter-Flasche, 48,0 % Vol.; UVP 69,99 Euro
Verkostungsnotizen:
Nase: Bereits beim Eingießen verströmt der Whisky einen betörend frischen Duft von Früchten (Feige, Bratapfel und kandierte Ananas), Karamell und Gewürzen. Deutliche Fassnoten umspielen die Kernaromatik. Noten von Malz, Calvados und getrockneten Apfelringen ergänzen nun den Ersteindruck. Eine außergewöhnliche Nase, die ihresgleichen sucht. Erinnert an rare Abfüllungen von Rhum Agricole mit Calvados Finish – leicht und verspielt.
Gaumen: Kraftvoll mit mächtigen Eichennoten, Vanille und einen Hauch von Crème brûlée; umrahmt von Gewürznelken, Zimt und etwas Pfeffer.
Nachklang: Trotz der dichten Aromen ein ausgewogener und filigraner Abgang mit hellem Apfel, der immer wieder durchscheint.
Eine recht ungewöhnliche Idee hat man sich bei der Highland-Brennerei Aberfeldy für drei 40 Jahre alte Einzelfässer einfallen lassen, die ab sofort dort als Abfüllungen zum Verkauf stehen. Man kann sich seine Flasche nämlich selbst abfüllen – und zwar direkt in einem der destillerie-eigenen Lagerhäuser, in dem die Flaschen Fässer aufbewahrt werden.
Destillerie Aberfeldy. Bildrechte bei Lars Pechmann.
Es handelt sich dabei um die Fässer 5029, 5030 und 5031, drei ex-Bourbon Hogsheads, die jeweils am 22. August 1978 abgefüllt wurden. Fass 5029 kommt mit einer Alkoholstärke von 50.1% in die Flasche und soll Honigsüße und Noten von frischem Gras in der Nase zeigen, mit Nelke und Getreidenoten am Gaumen. Fass 5030 hat noch 47.3% Alkoholstärke, bietet in der Nase Lemon Curd und gebutterten Toast und soll extrem weich am Gaumen sein. Fass 5031 dann hat noch 46.1% Alkoholstärke, Aromen von crème brûlée mit Zitronenduft sowie laut Aberfeldy ein endlos langes Finish.
Man darf sich die Flasche direkt vom Fass selbst abfüllen – Kostenpunkt dafür pro Flasche: nicht ganz unerhebliche £2,500.
Ein Gewinn vor Steuern von 15,6 Millionen Pfund ist eine gute Nachricht – umso mehr, wenn er im Vorjahr noch bei 12,9 Millionen Pfund lag. Diese gute Nachricht konnte Speymalt Whisky Distributors, die Firma hinter dem unabhängigen Abfüller Gordon & MacPhail und der Benromach Distillery, heute der Öffentlichkeit mitteilen.
Das Gewinnwachstum kam nicht vom heimischen Markt, wo man durch die Umstrukturierung des Geschäftes mit einer Konzentration auf Spirituosen sogar ein Minus von 7% verzeichnete, sondern von dem Geschäft in Übersee, das eine Umsatzsteigerung von 32% auf 14,2 Millionen Pfund brachte. Insgesamt steigerte sich der Umsatz von 39 Millionen Pund auf 41 Millionen Pfund, was für das Unternehmen ein Wachstum um 4% bedeutete.
Seitens des Unternehmens betonte man, dass man auch in der Zukunft auf Wachstumskurs bleiben will.
Unser Titelbild zeigt Speymalt Director Stephen Rankin