Leser, die schon länger den Whiskymarkt verfolgen, werden jetzt wahrscheinlich ebenso stutzig werden wie wir es wurden: Holla, einen 34 Jahre alten Dailuaine gab es doch schon mal, und zwar im Jahr 2015? Stimmt, aber der war mit 50.9% Alk./Vol. abgefüllt – und ein Teil der Special Releases von Diageo damals.
Jetzt aber ist da ein Label zu finden, das zu einer Flasche mit 44.3% Alk./Vol. gehört – und bislang gab es weder eine offizielle noch eine unabhängige Abfüllung mit genau dieser Alkoholstärke. Was auch noch interessant ist: Abgesehen von einem Importhinweis auf der Rückseite, findet man nichts über die Abfüllung, auch nicht eine Flaschenanzahl oder über die Fassauswahl.
Insofern ist dies ein sehr eigenartiger Eintrag in der us-amerikanischen TTB-Datenbank, und man könnte nun annehmen, dass er entweder a) fehlerhaft, b) vielleicht eine Abfüllung der Special Releases 2019 darstellen könnte oder eventuell c) eine Abfüllung der nicht breit gehandelten Prestige-Range ist, in der seltene Abfüllungen abgefüllt werden? Denn eine unabhängige Abfüllung kann das nicht sein, da dürfte nämlich der Destilleriename nicht so groß auf dem Label stehen…
Schauen Sie sich das Label mal an und bilden Sie sich Ihre Meinung…
Addendum: Die wahrscheinlichste Auflösung des Rätsels dürfte wohl c) sein, denn offensichtlich handelt es sich um eine Einzelfassabfüllung aus einem Fassaus Privatbesitz:
Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf.
An diesem Sonntag im Juli können wir Ihnen bereits zum 137. mal die Whiskyvideos und Podcasts der Woche vorstellen, in denen wir Beiträge aus dem deutschen Sprachraum zum „Wasser des Lebens“ bringen, die uns von den Vloggern und Podcastern zugesendet wurden. In den Videos werden sowohl neue als auch ältere Abfüllungen verkostet – alles nach dem eigenen Ermessen der Verkoster und ohne kommerziellen Hintergrund.
Die Liste der teilnehmenden Vlogs ist nicht fix: Wenn Sie meinen, dass Ihr Video ebenfalls dazu gehören sollte, dann können Sie unten herausfinden, wie das möglich wäre.
In Folge Nummer 137 haben einen Podcast und diese Videos für Sie vorbereitet:
Whisky & Vinyl – Broadbay (Laphr.) aus der Darkness!-Reihe
Schnaps.Blog – St. Kilian One
Whisky Dodo – Ben Nevis 22 Jahre von Best Dram
Pat Hock – Glentauchers & Highland Park
Malte Talks Malts – Glendronach 21yo „Parilament“
Whisky Evening – Michel Couvreur Malt Whisky aus Frankreich
Malt Mariners – St. Kilian The One
Whisky a. d. S. eines Amerikaners – Oban 2018 DE
Wie wir die Beiträge aussuchen: Die Videos und Podcasts werden uns zugeschickt. Wir treffen dabei keine Auswahl außer jener, dass die von uns gezeigten Blogger/Vlogs schon länger aktiv sein sollten, eine gewisse Anzahl Follower/Hörer/Leser haben. Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann.
Wollen Sie mit Ihrem Beitrag dabei sein? Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu jeweils bis Freitag, 12 Uhr an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird. Bitte halten Sie die eingereichten Videos auch werbefrei, sprich keine Links und Kaufaufforderungen im Video. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!
Am Donnerstag präsentierte die Teeling Distillery bei einem gelungenen Event den ersten Single Pot Still Whiskey aus der eigenen Destillerie in Deutschland. Von Teeling war dafür Commercial Manager Darran Lovely extra nach Fulda angereist – und im Vorfeld konnten wir mit ihm ein interessantes Interview führen, das wir Ihnen heute als unser exklusives Sonntagsvideo präsentieren möchten.
So interessierte uns zum Beispiel die Frage, warum erst Batch #3 den Weg aus Irland gefunden hat – die Antwort von Darran war so einfach wie ehrlich (und für uns nach der Verkostung übrigens auch absolut nachvollziehbar). Außerdem wollten wir von ihm unter anderem wissen, welchen Whiskey man zur Zeit als Distillery Exclusive in der Brennerei in Dublin kaufen kann. Wer also einen Urlaub in Irland und einen Besuch in der Brennerei plant, der weiß dann Bescheid.
Jedenfalls wünschen wir Ihnen viel Vergnügen beim 10 Minuten langen Gespräch mit Darran – und freuen uns darauf, Ihnen etwas später heute auch wieder Verkostungsvideos aus Deutschland vorstellen zu können. Bis dahin einen schönen Sonntag!
Jede Woche erscheinen neue Whisky-Abfüllungen – und gesellen sich zu den zigtausenden dazu, die es bereits gab oder gibt. Wer soll das alles trinken und herausfinden, was wie schmeckt? Blogger tun es – und in der Summe ergibt sich durch sie ein recht schöner Überblick über das, was man ins Glas bekommen kann.
Unsere Rubrik „Fremde Federn“ stellt Ihnen seit nun über einem Jahr Samstag für Samstag Verkostungsnotizen der Blogger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vor, die uns von ihnen zugesendet wurden. Aus der Vielzahl von Neuerscheinungen und Klassikern haben die Blogger nach ihren Vorlieben Abfüllungen herausgesucht und für ihre Leser beschrieben.
Hier sind die Tasting Notes jener Blogger, die uns für die aktuelle Ausgabe ihre Links gesendet haben:
Die Notes geben die persönlichen Eindrücke der Blogger wieder und müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen (die ohnehin meist nicht einheitlich ist 😉 ). Viel Vergnügen beim Lesen und bis zur nächsten Ausgabe in einer Woche!
Haben Sie selbst aktuelle Tasting Notes, die wir hier verlinken sollen? Senden Sie uns unter press @ whiskyexperts.net den Link auf Ihre Verkostungsnotizen – bitte mit dem Betreff „Tasting-Link“. Wir publizieren dann jeden Samstag jene Notes, die bis Freitag 12:00 an uns gesendet werden. Wir publizieren die Links, ohne damit die Beiträge dahinter zu werten. Nicht publizieren werden wir Links auf Verkostungsnotizen von Seiten, die entweder kommerziell geführt sind, in Verbindung mit Shops stehen oder solchen, bei denen Tasting Notes nur ein Bestandteil des Outputs der Seite sind, denn wir wollen gezielt der Verkosterszene eine Bühne bieten und für sie zusätzliche Öffentlichkeit schaffen.
Die meisten Islay-Abfüllungen, die man so im Glas hat, sind jung und kräftig – man will das ja in der Regel auch so. Wer dann hin und wieder einmal zum Beispiel einen über 30 Jahre alten Bunnahabhain oder Caol Ila im Glas hat, der kann davon berichten, dass diese gut gereiften Abfüllungen eine ganz eigene und nicht wirklich mit den Jungspunden vergleichbare Qualität haben.
Und weil wir als Beispiel einen Bunnahabhain mit 30 Jahren angeführt haben: Der wäre in der heutigen Verkostung von Angus MacRaild auf Whiskyfun ein solcher Jungspund, denn hier werden Sie heute nichts jünger als 40 Jahre finden. Die Destillerien heute: Bowmore und eben Bunnahabhain.
Lassen Sie sich also von den Beschreibungen der alten Islay-Whiskys verzaubern, die sich in der Verkostung fanden:
Bunnahabhain 40 yo 1978/2018 (47.8%, Signatory Vintage 30th Anniversary, cask #2578, refill sherry butt, 484 bottles): 90 Punkte
Bunnahabhain 50 yo 1968/2019 (41.8%, Signatory Vintage 30th Anniversary, #12397, refill sherry butt, 323 bottles): 91 Punkte
Bowmore 40 yo 1970/2010 (43.2%, Signatory Vintage ‘Cask Strength Collection’, cask #4467, 1st fill oloroso sherry butt, 489 bottles): 91 Punkte
Bowmore 41 yo 1974/2016 (50.4%, Signatory Vintage ‘Cask Strength Collection’, cask #9007, hogshead, 108 bottles): 87 Punkte
Und da sage noch einer, die Vergangenheit seit bestens erforscht: Laut einem Artikel im Whisky Magazin (unbedingt lesenswert) haben Historiker in einem alten Text den ersten Hinweis auf eine Whiskybrennblase in Schottland gefunden – und zwar in einer alten Handschrift aus dem Jahr 1505 in Aberdeen.
Das ist zwar nicht die erste urkundliche Erwähnung von Whisky in Schottland überhaupt (die datiert ins Jahr 1494 mit einer Bestellung von Zutaten zur Whiskyherstellung in der Lindores Abtei), aber die erste Erwähnung einer technischen Apparatur dazu. Und: Es kann durchaus sein, dass die Bestellung der Zutaten für die Brennblase am Hof gar nicht für Trinkwhisky gedacht war, sondern als wichtiger Zusatzstoff für die Schießpulvererzeugung.
Gefunden hat diesen Hinweis Dr. Claire Hawes in den Burgh Records in Aberdeen, einem Stadtregister mit über 1.5 Millionen Wörtern, im Zuge der Digitalisierung des Archivs. In der Vorbereitung für das Register der Zeit zwischen 1398 und 1511 ist sie über die Erwähnung gestolpert.
Image from page 45 of „The armorial ensigns of the royal burgh of Aberdeen : with some observations on the legend relating to the capture and demolition of the castle“ (1888)
Es ging um die Hinterlassenschaft von Sir Andrew Gray, dessen Besitz aufgelistet wurde. Darunter fand sich auch der Hinweis auf „ane stellatour for aquavite and ros wattir“ – und auch für uns Laien unschwer darin zu erkennen das Wort auqavitae, die historische Bezeichnung des Wassers des Lebens, also Whisky. Ebenfalls enthalten: ros wattir, also Rosenwasser – und damit ist es zumindest recht plausibel, dass der Whisky hier zum Trinken erzeugt wurde.
Vielleicht auch erwähnenswert: Die Forschung wird nun mit einem Zuschuss von 15.000 Pfund weiter finanziert, um vielleicht mehr über diese Brennblase zu erfahren. Geldgeber ist Chivas Brothers, die Besitzer von Glenlivetr und Aberlour.
Der Neubau der Macallan-Destillerie, der im vorigen Jahr im Rahmen einer großen Feier eingeweiht wurde (wir berichteten von dort), ist nach einem Bericht in scotchwhisky.com für den anerkannten RIBA Stirling Prize 2019 nominiert worden, der jedes Jahr für das beste neue britische Gebäude vergeben wird.
Die von den Architekten Rogers Stirk Harbour + Partners entworfene Anlage hat bereits den RIAS Award 2019 und den RIBA Award für Schottland 2019 gewonnen und ist nun auf der sechs Einträge starken Shortlist für den nationalen Preis.
Gelobt wird in der Nominierung die gelungene Integration der Gebäude in die Landschaft der Speyside und die Verbindung zwischen Whiskytechnologie und Architektur.
Anbei nochmals ein paar Eindrücke, die wir zu unserem Besuch bei der Eröffnungsfeier aus der Destillerie festgehalten haben – und ein Video vom Besuch:
Nach den doch recht dicht bestückten Verkostungen der letzten Tage auf Whiskyfun gibt es diesmal bei Serge Valentin wieder ein kleines, aber feines Duo: Er verkostet zwei unabhängige Abfüllungen aus der Glenburgie Destillerie, eine typische Vertreterin der Speyside-Whiskys.
Die beiden gehören allerdings sehr unterschiedlichen Stilrichtungen an: Während die eine Abfüllung aus einem Sherryfass stammt, ist die andere eine reine Bourbonfass-Abfüllung. Insofern ist also die Frage, welche besser schmeckt, von jener nach der besseren Benotung unabhängig zu betrachen, denn da zählt wohl auch mit, welchen Stil man selbst präferiert.
Jetzt aber los: Mit Whiskyexperts und nur bei uns können Sie die heute, am 19. Juli offiziell erscheinende Limited Malthead Edition der DVD „Scotch – A Golden Dream“ gewinnen – und zwar noch dazu ein Unikat – handsigniert mit einer Widmung von Lynne McEwan, der Tochter von Jim McEwan, dem ehemaligen Master Distiller von Bruichladdich. Sie hat eine ganz spezielle Widmung auf die DVD geschrieben, die nicht nur Octomore-Fans Freude machen wird. 😉
Hier ein Paar Infos zum Film und der Limited Malthead Edition:
Scotch – A Golden Dream
Der Film SCOTCH – A GOLDEN DREAM macht sich gemeinsam mit einigen der größten Namen der Branche auf die Spuren des Whisky-Handwerks. Komplett in Schottland vor Ort gedreht, erzählt der Film die Geschichte des „Wassers des Lebens“. Er wirft einen umfassenden Blick auf die Herstellung von Whisky und die faszinierenden Menschen, die damit täglich zu tun haben. SCOTCH – A GOLDEN DREAM ist zugleich auch die Geschichte von Jim McEwan, Brennmeister und Whisky-Legende. In seiner über 50-jährigen Karriere hat er es vom Auszubildenden zu einem der bekanntesten Gesichter der Branche geschafft. Gekrönt wurde sein Werdegang mit der Übernahme der brachliegenden Bruichladdich Distillery auf seiner Heimatinsel Islay, die er zu neuem Weltruhm geführt hat. In einer Reihe persönlicher Interviews mit ihm und einigen der wichtigsten Köpfe der Whiskybranche wie u. a. Dr. Bill Lumsden (Glenmorangie), Georgie Crawford (Lagavulin), Richard Paterson (The Dalmore) und dem Whisky-Experten Charles MacLean werden die Geschichte des und Geschichten um das „Uisge Beatha“ (gäl.: Wasser des Lebens) mit Leben erfüllt.
Die Limited Edition enthält eine Menge Goodies, so zum Beispiel einen Kofferanhänger, eine Karte Islays, einen Artikel über Whiskyfässer, Postkarten und eine Broschüre, in der wir aus jeder arbeitenden Islay-Destillerie einen Einsteiger-Whisky vorstellen.
Und unsere spezielle Unikat-Edition wurde von Lynne McEwan mit „Octomore – Our Favourite Head F**K!“ signiert – eine Hommage an den torfigsten Whisky der Welt, der vielen Peatheads komplett den Kopf verdreht 😉
Und so gewinnen Sie die handisgnierte DVD von „Scotch – A Golden Dream“:
1. Beantworten Sie bitte folgende Gewinnfrage: Bei welcher dieser drei Brennereien war Jim McEwan Master Distiller?
a) Bruichladdich
b) Kilchoman
c) Caol Ila
Kleine Hilfe: Einfach diesen Text hier aufmerksam lesen 😉
2. Die richtige Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „Scotch“!
3. BITTE teilen Sie dieses Gewinnspiel auf Ihren sozialen Netzwerken. Ein wenig gute Nachrede kann auch uns nicht schaden ;-). Das Teilen ist nicht verpflichtend, aber es würde uns freuen.
Unter allen richtigen Antworten mit dem richtigen Betreff, die uns bis 21. Juli 2019, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die drei Gewinnerinnen oder Gewinner der Preise und geben sie am 22. Juli 2019 bekannt. Der Gewinn wird dann von uns versendet.
Pro Person ist nur eine Teilnahmemail möglich!
Teilnahmebedingungen:
Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt, die Gewinnfrage richtig beantwortet und seine Lösung mit dem Betreff „Scotch“ einsendet sowie das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 21. Juli 2019, 23:59 Uhr. Die Gewinnerinnen/die Gewinner werden am 22. Juli 2019 auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Bruichladdich, Polyband.de und Whiskyexperts sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Versand der Pakete erfolgt durch Whiskyexperts Alle Adressdaten werden nach Abschluss des Gewinnspiels gelöscht.
Hinweis zum Datenschutz: Wir erheben nur jene Daten von Teilnehmern, die für die Abwicklung des Gewinnspiels nötig sind (Name, email-Adresse und Postanschrift). Alle in diesem Zusammenhang erhobenen Daten werden nach Abschluss des Gewinnspiels und der erfolgreichen Versendung des Preises ausnahmslos gelöscht und weder für unsere Zwecke weiterverwendet noch an Dritte weitergegeben. Unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier.
Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden – und geben uns auch die Erlaubnis, Ihren Namen und Wohnort im Falle des Gewinns auf unserer Seite veröffentlichen zu dürfen.
Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen!
Mit einem neuen Look für den 21 Jahre alten Royal Salute hat die Marke auch zwei neue Versionen des Blends in dieser Altersstufe eingeführt, darunter auch einen Blend mit Whisky aus Lost Distilleries.
Royal Salute 21yo in neuer Gestaltung
Der neue Look, der von der Künstlerin Kristjana S. Williams entworfen und gestaltet wurde, zeigt Motive aus der königlichen Menagerie und soll auf die royale Herkunft der Marke und ihre „britishness“ hinweisen.
Die beiden neuen Erweiterungen der Standardrange sind die ersten seit 1953. Es handelt sich um den Royal Salute The Malts Blend und um die The Royal Salute The Lost Blend. Kreiert wurden sie von der Master Blenderin Sandy Hyslop.
The Royal Salute The Malts Blend 21yo ist der erste Blended Malt der Marke, und er wurde aus Whiskys von einundnzwanzig verschiedenen Destillerien geblendet.
Im The Royal Salute The Lost Blend 21yo finden sich unter anderem Whiskys aus den Brennereien Imperial und Caperdonich, und zwar in ungetorften und getorften Varianten. Dazu kommt Grain aus Dumbarton, eine ebenfalls nicht mehr existierende Destillerie.
Beide Varianten sind mit 40% Alkoholstärke abgefüllt und werden im Handel etwa 130 Euro kosten.
Die Whiskymesse des Vorjahres ist beendet, und die diesjährige kündigt sich langsam aber deutlich an. Genau in diesem Zeitfenster befindet sich momentan die Villinger Hall of Angels‘ Share. Als kleinen Vorgeschmack auf die Messe 2019 am 09. und 10. November 2019 präsentiert der Veranstalter seinen Messefilm zur Hall of Angels‘ Share 2018 – wie er uns mitteilte. Der Bitte um Veröffentlichung kommen wir natürlich gerne nach und wünschen Ihnen viel Vergnügen mit dem Rückblick auf die Hall of Angels‘ Share 2018. Das Video finden Sie im oberen Bereich unseres Posts und auf Vimeo. Sollten Sie Interesse an einem Besuch der diejährigen Veranstaltungen haben – im folgenden Text finden Sie weitere Information und weiter führende Links.
Messefilm Hall of Angels‘ Share 2018
Die Vorbereitungen zur Hall of Angels‘ Share – Villinger Whiskymesse 2019 sind in vollem Gange
Um einen kleinen Vorgeschmack auf den 09. + 10. November 2019 zu geben und gleichzeitig Vorfreude zu erwecken, kann man sich den Messefilm zur HOAS 2018 anschauen.
Für die Messetastings haben sich bereits viele Referenten angekündigt. In wenigen Tagen werden wir dann die erste Tastingwelle veröffentlichen.
Auch dieses Jahr setzen wir auf eine familiäre Messe mit dem Fokus auf Whisky. Zudem wird es wieder eine Rumlounge geben, die von Jahr zu Jahr wächst.
Unterstützung hinter den Ständen finden wir in den Reihen unserer engagierten Whiskyclubmitglieder, die auch dieses Jahr wieder ihr Wissen einbringen, welches sie u. a. bei den gemeinsamen Whiskyreisen nach Schottland gesammelt haben. Im Mai dieses Jahres war das Ziel unserer 23-köpfigen Gruppe die Region um Campbeltown!
Ein wirklich außergewöhnliches Seminar wird vom 1 bis 3 November 2019 in Göteborg, Schweden stattfinden. Der Monochrome Joker Club lädt zur Verkostung der vollständigen Ichiro’s Malt Card Series, also allen 54 Flaschen dieser Abfüllungs-Reihe!
Die japanische Brennerei Hanyu wurde 1941 errichtet, 2000 stillgelegt und abgerissen. Ichiro Akuto, Enkel des Destillerie-Gründers Isouji Akuto, besaß 400 Fässer aus den Produktionsjahren 1985 bis 2000, mit den Abfüllungen aus seinem Fass-Bestand kreierte er die Hanyu Card Serie. Beginnend 2006 mit dem Karo König (555 Flaschen), wurde diese Serie mit zwei Jokern (3690 und 241 Flaschen) 2014 beendet.
In ihrem Video, welches Sie auf Youtube sowie im oberen Bereich unseres Posts finden, geben Pye Palm und Daniel Jonzon nähere Informationen zu dieser Serie sowie zum Tasting preis. Dieses Event findet vom 1 bis 3 November 2019 in Göteborg im 5-Sterne-Hotel ‚Upper House‘ statt. Die Verkostung wird von Stefan Van Eycken, einem bekannten Whisky-Kenner und Autor, moderiert und geleitet. Die 54 Abfüllungen werden in 4 Flights aufgeteilt, zwei finden am Samstag und die verbleibenden Zwei am Sonntag danach statt. Insgesamt stehen 48 Plätze für diese Verkostung zur Verfügung, von denen zunächst 24 vor dem Sommer vergeben wurden, die Restlichen 24 danachin zwei Teilen. Und wie auf dem Website des Monochrome Joker Club zu lesen ist, gibt es für die mitreisenden Ehepartner eine Champagnerverkostung mit dem Kenner und Champagner-Experten Rickard Juhlin.
Die Kosten für dieses Seminar-Wochenende werden zum Zeitpunkt der Ticketfreigabe bekannt gegeben und durch den Index von Rare Whiskey 101 beeinflusst.
Wer Whiskyexperts schon etwas länger verfolgt, wird sich vielleicht erinnern: Bonhams Hongkong durfte 2015 bei ihrer Auktion im August ein komplett Card Set anbieten.Man erwartete, dass für diese 54 Flaschen erst bei ca. 210.00 bis 270.000 € der Hammer fallen würde. Den Zuschlag bekam der glückliche Bieter bei 433.326 €. Und auch in diesem Jahr finden wir bei Bonhams Hongkong in der Fine & Rare Wine and Whisky 16 Aug 2019 erneut eine komplette Ichiro’s Malt Card Series. Erwartet wird hier ein Preis zwischen 510.000 und 680.000 €.
Junge, fassdominierte Whiskys – was vielleicht zu Beginn wie eine Mode aussah, ist immer öfter bei neuen Abfüllungen zu finden. Serge Valentin steht diesem neuen Stil von Scotch Malt Whisky kritisch gegenüber. Allerdings nicht prinzipiell ablehnend, da er bereits einige Gute dieses Stils probieren durfte. Wie zum Beispiel auch heute. Dem ‘Koval Rye Quarter Cask Wood Finish’ aus der aktuellen The GlenAllachie Wood Finish Serie steht bei seinem heutigen tasting ein fassstarker GlenAllachie Single Cask aus einem First Fill Sherry Hogshead des unabhängigen Abfüllers Signatory gegenüber. Und auch wenn Serge als Traditionalist nicht unbedingt einen großen Gefallen an der Idee fassdominierter junger Whiskys findet – die beiden heutigen Abfüllungen gefallen schon. Und darum geht es ja.
Die beiden heutigen GlenAllachie auf Whiskyfun im Überblick
Glenallachie 8 yo ‘Koval Rye Quarter Cask Wood Finish’ (48%, OB, 2019) 83 Punkte
Glenallachie 11 yo 2007/2019 (61.3%, Signatory Vintage for The Whisky Barrel, Un-chillfiltered Collection, first fill sherry hogshead, cask #900169, 324 bottles) 85 Punkte
Auch Missouri Bourbon erhält den Status, neben Kentucky und Tennessee, eines gesetzlich definierten und geschützten Bourbon Stils in den USA. Am Dienstag wurde dafür die House Bill 266 unterzeichnet. Danach muss Missouri Bourbon nicht nur die bundesstaatlichen Standards für Bourbon erfüllen. Missouri Bourbon muss zudem auch in Missouri gemaischt, fermentiert, in Missouri hergestellten Eichenfässern reifen und auch in diesem Bundesstaat abgefüllt werden. Und ab dem 1. Januar 2020 muss der verwendete Mais ausschließlich in Missouri angebaut worden sein. Das Gesetz tritt am 28. August in Kraft.
Die erst im letzten Jahr gegründete Missouri Craft Distillers Guild trieb diese Maßnahme massiv voran. Und im Vergleich zu Kentucky und Tennessee Bourbon sind die Regeln für Missouri Bourbon noch etwas strikter. Gegenüber dem Whiskyadvocate verdeutlicht dies Don Gosen, Eigentümer of Copper Mule Distillery: „Wir sind in der Lage, einen erstklassigen Bourbon herzustellen und ihn zu einem echten Missouri-Produkt zu machen – nicht nur aus Missouri, sondern auch aus Missouri-Rohstoffen.“