Geschätzte 2 Millionen gefälschte Whiskyflaschen sind in Australien seit 2005 an Konsumenten verkauft worden – das macht Australien zu einem der schlimmsten Regionen für solche Markenfälschungen. Und billig zusammengeschusterter Sprit ist  nicht nur vom Geschmack her kein Kavaliersdelikt – im schlimmsten Fall, man erinnere sich an die Probleme in der Tschechei vor einigen Jahren, kann das „Vergnügen“ auch tödlich enden.

Nun hat die SWA einen entscheidenden Sieg im Kampf um den unverfälschten Whisky in Australien gewonnen: Scotch Whisky ist nun eine „Certification trademark“, was bedeutet, dass das Fälschen von Whisky wesentlich schwerer wird. Australische Firmen haben Scotch mit anderem Alkohol verschnitten und weiter als Scotch verkauft oder billigen Whisky durch das Einsetzen von Eichenstäben ins Fass künstlich gereift – man spricht von 40 Marken, die so gearbeitet haben, und das mag nur die Spitze des Eisbergs gewesen sein – durch die Zertifizierung wird es nun wesentlich einfacher, diese Verfälschungen gesetzlich zu verfolgen und abzustellen.

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David Frost, Chief Executive Officer der Scotch Whisky Association. Bild: SWA
David Frost, Chief Executive Officer der Scotch Whisky Association. Bild: SWA