Montag, 12. Januar 2026, 15:49:25

Stirling Distillery untersucht Aluminium- als Alternative zu Glas-Flaschen

Gemeinsam mit der Heriot-Watt University prüft die Brennerei die Machbarkeit ihrer Abfüllungen in Aluminiumflaschen ab 2027

Die noch junge Stirling Distillery produziert seit dem Oktober 2023 in The Old Smiddy nahe Stirling Castle (wir berichteten). Und war damit nach der Schließung der alten Stirling Distillery im Jahr 1852 die erste Brennerei mit einer Whiskydestillation in der Stadt. Ihr erster Whisky soll 2027 den Markt erreichen, und dieser, ebenso wie die Brennerei selbst, so nachhaltig wie möglich gestaltet sein. Aus diesem Grund untersucht die Destilleris gemeinsam mit der Heriot-Watt University, ob Aluminium eine umweltfreundlichere Alternative zu den gewohnten Glas-Flaschen sein kann.

Kathryn Holm von der Stirling Distillery, die dieses Projekt initiierte, sagte hierzu:

“We want to make our distillery as sustainable as possible ahead of our first mature whisky being released in 2027. The whisky industry is looking at lots of ways to minimise its footprint. We’ve already undertaken a range of sustainability measures – packaging is one of the remaining areas where we can innovate and make an impact. Glass has long been central to whisky’s image; it’s weighty, and evokes the craftsmanship of the spirit. But it is also heavy to transport and relies on high recycling rates to reduce its environmental impact. Aluminium is lighter and widely recycled, so I asked the experts to investigate whether it’s a viable alternative.”

An der Heriot-Watt University wurde der von der Stirling Distillery gelieferte Whisky in Aluminiumflaschen abgefüllt, und über mehrere Monate getestet. Untersucht wurde, ob Aluminium chemisch mit Whisky reagiert und sich dadurch dessen Geschmack verändert, oder, was noch wichtiger ist, Sicherheitsbedenken aufwirft.

Bei den sensorischen Prüfungen des in Aluminium gelagerten Whiskys konnten die Testpersonen keinen Unterschied zwischen Whisky in Aluminium und Whisky in Glas feststellen.

Ein Ergebnis der chemischen Analysen war allerdings: Bestimmte organische Säuren, die natürlicherweise in gereiftem Whisky vorkommen, können mit Aluminium reagieren. Hierdurch kann Aluminium in den Whisky gelangen. Innenbeschichtungen von Aluminiumdosen, wie wir sie bei Hülsenfrüchten und Suppen kennen, reichen nicht aus, um zu verhindern, dass Aluminium in den Whisky übergeht. Der nächste Schritt dieser Forschung wäre die Entwicklung einer Beschichtung, die hohen Alkoholkonzentrationen über einen längeren Zeitraum standhält, ohne sich zu zersetzen.

Die vollständigen Berichte finden Sie auf der Website der Stirling Distillery.

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