glensandhill

Ein etwas seltsam anmutender Streit zwischen der Scotch Whisky Association und einem Brenner aus Bad Elzig beschäftigt gerade einige Anwälte und die Potsdamer Neuen Nachrichten. Die Schotten wollen Norbert Eggenstein verbieten, seinen Whisky und seine Destillerie „Glen Sandhill“ zu nennen. Grund: Die Schotten wollen das „Glen“ für schottische Destillerien reservieren, da man fürchtet, der Konsument könnte meinen, der Whisky der Destillerie Glen Sandhill käme aus Schottland.

Wir wünschen der Scotch Whisky Association herzlich einen „Guten Morgen“ und freuen uns, dass sie aufgewacht ist. Als Frühstückswhisky empfehlen wir dann einen Glen Els aus dem Harz. Den gibt es seit 2005/2006.

2 KOMMENTARE

  1. Vorab danke für die Blumen.
    Da niemals der Versuch unternommen worden ist, Glen Els in das Markenregister einzutragen ist die Marke dereinst nicht in den Fokus der von der SWA Beschäftigten Anwaltssozietäten geraten… und diesen Umstand jetzt heilen zu wollen könnte nicht nur peinlich wirken, sondern wäre rechtlich nicht mehr durchsetzbar.
    Recherche außerhalb der amtlichen Veröffentlichungen ist teuer und verursacht ungewünschten Aufwand – und ein Markenschutz ergibt sich auch ohne Eintragung schlichtweg durch hinreichende Bekanntheit i.S.d. Markendurchsetzung. Daher: DPMA Eintragungskosten sparen und davon lieber ein gutes Fass kaufen!

  2. Hatte die SWA das nicht auch mal bei der kanadischen Brennerei Glenora und ihrem Glen Breton vergeblich mit der gleichen Begründung versucht?