Auf The Scotsman findet sich heute ein Artikel von Philip Gane, dem Capital Projects Manager des James Hutton Instituts in Dundee, einem Labor für die wissenschaftliche Untersuchung von „Land, Wasser und Erntefrüchten“. Er schreibt über Gerste und ihre Bedeutung für die Whiskyindustrie und die Herausforderung, die die geplante Ausweitung ihrer Kapazitäten auf den Anbau der Gerste hat – sieht sie aber auch als eigenständigen wichtigen Exportartikel Schottlands.

Interessant: Gane sieht die strengeren Regeln der EU für die Anwendung von Pflanzenschutzmitteln als Problem für die schottischen Bauern, die Gerste anbauen – durch die strengeren Richtlinien könnte einiges an schottischer Gerste nicht mehr qualitativ hochwertig genug für die Mälzung produziert werden, und müsste dann als Futtermittel verkauft werden – um 50 Pfund statt um 200 Pfund die Tonne. Aus diesem Grund initiiert das Institut gerade ein Forschungsprogramm, um umweltfreundliche Alternativen zur Chemie zu finden.