Uncle Nearest: Insolvenzverwalter bleibt, kein Übergang in Chapter 11 – Fawn Weaver scheitert vor Gericht

Alle Anträge der Weavers wurden abglehnt, nun wird entschieden, ob die Insolvenz auf andere Firmen der Weavers ausgeweitet wird

Nächste Runde im Kampf Farm Credit Mid-America gegen Uncle Nearest: Fawn Weaver, die CEO von Uncle Nearest (der Firma hinter der Nearest Green Distillery) hat ja Anfang der Woche ein Konkursverfahren nach Chapter 11 beantragt und den Hauptgläubige Farm Credit Mid-America wegen einer angeblichen Schmutzkübel-Kampagne verklagt, um die Zuständigkeit des Insolvenzberaters zu beenden und die Geschäfte wieder selbst zu übernehmen (wir berichteten hier).

Geklappt hat das nicht: Gestern hat das Gericht beide Anträge abgelehnt, unter anderem mit der Begründung, dass nur der Insolvenzverwalter selbst einen Konkurs beantragen könne, weil die Weavers nicht mehr zuständig seien. Dieser hat nun selbst noch am Dienstagabend einen beschleunigten Antrag auf Sanktionen gegen Fawn Weaver und/oder ihren Anwalt wegen ihrer „mutwilligen und vorsätzlichen Verletzung der Anordnung dieses Gerichts zur Bestellung des Insolvenzverwalters“ eingeleitet.

Auch Farm Credit Mid-America hatte sich gegen Chapter 11 ausgesprochen und verlangt, dass Philip Young Insolvenzverwalter bleiben solle, zumal die Weavers seit 5 Jahren keine Steuerunterlagen mehr abgegeben hätten und somit ungeeignet wäre.

Der Richter hat die Eingaben der Weavers abgelehnt und Philip Young in der Position des Insolvenzberaters belassen. In Kürze wird er darüber entscheiden, ob die Insolvenz auf weitere Unternehmen der Weavers ausgeweiet werden solle. Laut Farm Credit Mid America und dem Insolvenzverwalter haben sich die Schulden von Uncle Nearest mittlerweile auf 200 Millionen Dollar erhöht (die letzte bekannte Zahl war 115,5 Millionen Dollar).

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