St. Kilian Whisky
 

Gewaltige Investitionen plant Beam Suntory über die nächsten fünf Jahre: Insgesamt etwas mehr als 900 Millionen Dollar will man in den Ausbau der Bourbon-Produktion in den USA investieren und die Destillerien ausbauen. Das gab der Präsident dee Holding, Takeshi Niinami, vor seiner Reise zum Weltwirtschaftsforum in Davos bekannt.

Niinami sagte, dass die Investition auch durch die massive Steuersenkung für Unternehmen in den USA möglich wurde, die die Regierung dort beschlossen hat. Der Großteil des Geldes wird in die Destillerien in Kentucky fließen, die dort Jim Beam und Maker’s Mark produzieren. Man wird die Kapazitäten der Brennereien und die Lagerhäuser ausbauen.

Man werde zudem den Verkauf von Highballs, die mit amerikanischem Whiskey gemacht werden, forcieren und plane dafür eine massive Kampagne. Man wolle so die Zahl der nichtjapanischen Outlets, die Highballs verkaufen (in Japan die wohl beliebteste Darreichungsform von Whisky) von 8000 bis 2020 auf 40.000 erhöhen.

Ebenfalls geplant ist, die Zusammenarbeit zwischen Beam und Suntory zu intensivieren und Austauschprogramme weiter zu entwickeln. So werden jetzt schon Mitarbeiter zwischen Kentucky und der Yamazaki-Destillerie ausgetauscht, damit man gegenseitig von den Erfahrungen profitieren kann. Der neue Roku-Gin ist ein Ergebnis dieser Zusammenarbeit.

Einiges mehr darüber können Sie auf Nikkei.com nachlesen (zwei Artikel frei, danach Paywall).

Yamazaki. Bild © Roman Hurth
Yamazaki. Bild © Roman Hurth