Analysten glauben, dass der negative Ausblick, den Diageo in Bezug auf sein Geschäftsergebnis vorlegte (wir berichteten im September darüber), zu schwarzmalerisch war. Zur Erinnerung: Diageo vermutete, dass das Unternehmen vor allem durch die Stärke des britischen Pfunds bis zu 150 Millionen weniger im Ergebnis einfahren würde.

Nun sagen Fachleute laut einem Artikel in The Scotsman, dass die Mindereinnahmen höchstens 30 bis 40 Millionen Pfund betragen werden. Die aktuelle Schwäche des Pfund sei der bestimmende Faktor für diese Verbesserung.

Auch schätzen die Analysten, dass Diageo zwar nach wie vor in den emerging Markets Schwierigkeiten habe, die Talsohle aber bereits erreicht sein und sich mittelfristig wieder ein Aufschwung bemerkbar machen könnte.