Mittwoch, 19. Januar 2022, 21:05:35

Harpers: Leidet Scotch an einem Kater?

Wenn nichts geschieht, sieht die Zukunft des Scotch düster aus, meint Harpers

Schon vor ein paar Tagen erschien auf harpers.co.uk ein Artikel, der sich mit der momentanen Situation von Scotch auf den Weltmärkten beschäftigt – und unserer Meinung nach eine recht interessante, weil kritische und durchaus fundierte Lektüre ist. Untermauert wird der Artikel mit Zahlen und Beobachtungen – und seine Schlüsse sind alles andere als schmeichehhaft.

Der Tenor des Artikels: Die massiven Absatzrückgänge auf den heimischen und internationalen Märkten könnten auch das Produkt einer verfehlten Strategie sein, und es würde sich rächen, zu sehr auf hochpreisige Artikel und zahlungskräftige Käuferschichten gesetzt zu haben. Der Konsument hätte in der Zwischenzeit attraktive Alternativen zu Scotch gefunden, und man müsse ihn mit leistbareren Angeboten zurückgewinnen.

Dass der Bourbon und der irische Whisky in der Gunst der Käufer zugelegt hätten, sei ein weiteres Zeichen dafür, dass die Whiskyindustrie gut daran täte, sich mehr um die Käufer zu bemühen – sonst drohe dem schottischen Whisky das Schicksal des französischen Weins, der einst Wein von Weltgeltung war und dem die innovativen Weine aus der neuen Welt längst den Rang abgelaufen haben.

Bild: La buveuse („Die Trinkerin“), Portrait der Suzanne Valadon von Toulouse-Lautrec.

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