Der in Kansas ansässige Whiskeyproduzent MGP hat im Jahr 2025 durch die Krise bei amerikanischem Whiskey um 24% weniger Umsatz gemacht (er beträgt nun 536 Millionen Dollar). Der Umsatz bei den braunen Spirituosen, zu denen natürlich auch Whisky zählt, ging dabei sogar um 52% zurück.
MGP stellt neben den Eigenmarken Yellowstone und Penelope vor allem Whiskey und andere Spirituosen für Fremdunternehmen her, die dann unter den entsprechenden Marken verkauft werden. In dieser Beziehung ist MGP einer der größten Anbieter in den USA – und ein großer Teil des Rückgangs kam dadurch zustande, dass Vertragspartner wegen voller Lager und mangelnder Nachfrage ihre Produktionsverträge mit MGP auflösten oder ruhend stellten.
Der konsolidierte Gewinn des Vorjahrs lag bei 199,4 Millionen Dollar, ein Rückgang um 30%.
Julie Francis, die im Vorjahr CEO und Präsident von MGP wurde (wir berichteten darüber hier), sagte dazu:
“From an industry standpoint, we believe that elevated inventory levels will continue to pressure our brown goods business in the near-term. However, we expect improved operational reliability in the Ingredient Solutions segment, continued premium-plus momentum, and accelerated productivity and cost discipline to help partially offset these headwinds – all of which are reflected in our 2026 guidance.”
Für 2026 erwartet man statt den 536 Millionen Dollar aus dem Vorjahr Umsätze zwischen 480 und 500 Millionen Dollar, einen weiteren, wenn auch etwas abgeschwächten Rückgang. Dennoch glaubt man, im Folgejahr wieder UMsatzwachstum zu erzielen:
“As we look ahead, we believe our enhanced strategic clarity, decisive actions, and disciplined execution will position the company to deliver sustained growth off of our 2026 guidance expectations,”
















