Nach längerem Schweigen rund um die Pleite der irischen Waterford Distillery von Mark Reynier gibt es nun einige Neuigkeiten über den status quo zu berichten:
In einem Artikel des Lokalmedium Waterford News ist davon die Rede, dass der frühere Besitzer, Mark Reynier, einen Teil der derzeit in Stafford Bonded’s warehouse in Tramore lagernden Fässer der Brennerei zurückkaufen will. Die Produktionskosten der dort lagernden Fässer wurden 2022 mit 40 Millionen Euro betitelt, der Marktwert mit rund 100 Millionen Euro angegeben. Mark Reynier will davon Fässer im Wert von 12 Millionen Euro zurückkaufen.
Die Fässer und die Brennerei sowie die Marke sind zwei verschiedenen Assets, die getrennt verkauft werden sollen. Für die Destillerie und die Marke soll sich laut dem Artikel die in Columbia, Tennessee, ansässige Tennessee Distilling Group interessieren, die Lohnproduzent für viele, auch bekannte Whiskeymarken ist. Für die Waterford Distillery und die Marke Waterford bietet sie 6 Millionen Euro.
Über beide Ansinnen müssen nun die zur Zeit Verantwortlichen Berater von Interpath Advisory, Mark Degnan und Daryll McKenna, entscheiden. Waterford ging mit offenen Kreditlinien von 70 Millionen Euro bei der HSBC im November 2024 in die Insolvenz.
















