Zeri Neuerscheinungen sind mittels eines Newsletters von Springbank verlautbart worden (beide haben wir bereits zuvor in der us-amerikanischen TTB-Datenbank gefunden, siehe unseren Artikel hier):
Der Springbank Local Barley 9yo ist der vierte von fünf Abfüllungen in dieser Serie und wurde mit 57.7% Alkoholstärke abgefüllt. Die Auflage beträgt bei ihm 9700 Flaschen weltweit. Er wurde aus Optic-Gerste der High Cattadale Farm gebrannt.
Ein Bild der echten Flasche haben wir auch schon – aufgenommen sehr nah an der Quelle :-):
Aus der Glengyle Distillery kommt der neue Kilkerran 8yo Cask Strength, der mit 56.5% abgefüllt wurde. Er ist eine Neuauflage des bestehenden 8yo und wird als Batch immer wieder veröffentlicht werden, da er wie der 12yo zu der Core Range der Destillerie gehört. Hier beträgt die Auflage wie schon bei den vorangegangenen beiden Batches 9000 Flaschen.
Schon vor gut zwei Wochen haben wir von Ronan Currie in eine Videointerview erfahren, dass bei Kilkerran im nächsten Jahr ein stark getorfte Serie veröffentlicht wird, die so wie die Work In Progress des normalen Malts die Entwicklung des Whiskys dokumentieren wird. Der getorfte Kilkerran wird dann mit 80ppm destilliert.
Zwar gibt es hier in Europa noch keine offizielle Ankündigung der neuen Abfüllungen von Mortlach (man hat sich bei Diageo entschlossen, von der Luxuslinie wieder abzurücken und die Serie neu aufzustellen), nun aber haben wir von Diageo International bereits eine Ankündigung einer 14-jährigen Abfüllung von Mortlach für den Global Travel Retail erhalten, die weltweit erhältlich sein soll. Der Mortlach 14yo wird dabei 50 Britische Pfund kosten und sich in das neue Preisgefüge der Standardabfüllungen einfügen.
Alle Infos zum Mortlach 14yo Alexander’s Way und auch einiges zu den anderen Handelsabfüllung in der untenstehenden englischprachigen Pressemitteilung:
MORTLACH LAUNCHES TRAVEL RETAIL EXCLUSIVE SINGLE MALT
New collection from Mortlach showcases the best kept secret in Scotch
8th November 2018: Today, Diageo Global Travel unveiled “Alexander’s Way”, a 14-year-old Mortlach Single Malt, exclusive to travel retail. It forms part of a new four bottle collection including, 12-year-old “Wee Witchie”, 16-year-old “Distiller’s Dram” and 20-year-old “Cowie’s Blue Seal”.
Unveiled at an event in Taiwan, the collection is set to bring the dark side of Speyside to life delighting flavour-seeking travellers with the best kept secret in Scotch. In a region known for its smoother, gentler style of whisky, Mortlach’s exceptional flavour bridges the gap between mellow and smoky.
Mortlach is renowned for its unique and complex distillation process known as “The Way”. The intricateapproach to distillation has remained unchanged since 1896 when it was first used by Dr. Alexander Cowie.
The single malt’s 2.81 distillation process, is a closely guarded secret, handed down through generations of Mortlach distillers. It is this process that shapes Mortlach’s dark, complex and rich character, earning it the nickname, “The Beast of Dufftown”.
Anna MacDonald, Marketing and Innovation Director, Diageo Global Travel, said:
“We’re delighted to introduce Mortlach’s new single malt whisky collection into our Scotch portfolio. Passenger numbers continue to grow worldwide. In Taiwan alone an estimated 38 million1 new passengers are travelling each year. In addition malts are forecast to grow at a faster rate than blends globally, with Asia highlighted as the region likely to see the fastest growth in the next two years, making this the perfect location to launch.
“The whole collection has been created to appeal to explorers, explorers in flavour and, explorers in experiences. This is why we are particularly excited to have a Travel Retail exclusive as part of the collection. ‘Alexander’s Way’ is the spiciest Mortlach expression to date – created to provide travellers with a something they can’t buy anywhere else.”
Each member of the new Mortlach collection reflects the Speyside distillery’s bold flavour in their own exceptional way. Dr Craig Wilson, Mortlach Master Blender, said:
These whiskies really stand out in Speyside. For me it’s the way the unique 2.81 process gives you such an intensely complex liquid and character from the minute it comes off the still; it’s like having three distilleries at the one still house. Our job is to hone the character in the right way to create four well balanced whiskies of unparalleled richness and complexity.”
Mortlach 12-year-old, 14-year-old, 16-year-old and 20-year-old will first launch in Taiwan Travel Retail in November, followed by other markets. All available in 70cl or 75cl, depending on location, RSSP’s are 12-year-old, £31GBP/NT 1250; 14 year old, £50GBP/NT 1600; 16-year-old, £70GBP/NT 2300; 20-year-old £150GBP/NT 5600.
Von irish-whiskeys.de, dem Fachgeschäft für irische Whiskeys, haben wir eine Information über die fünfte Ausgabe ihrer erfolgreichen Eigenabfüllung für den deutschen Markt erhalten. Der Black Rock Batch 5 ist ein neunjähriger, dreifach destillierter Single Grain aus einem Einzelfass und in einer Kleinauflage von 150 Flaschen zum Preis von je € 49,90 erhältlich. Alle weiteren Infos über diesen neuen Iren finden Sie in der nachfolgenden Presseaussendung:
Neu: Black Rock Batch 5 – 9 Jahre Single Grain Whiskey
Die nächste Abfüllung aus der Black Rock Serie ist da. Wieder kein Whiskey, der den Standards ähnelt und den Charakter einer Destillerie besonders hervorbringt. Dieser Whiskey beweist wieder, dass irischer Whiskey nicht immer sanft und mild ist und mit Komplexität und Charakter überzeugen kann.
Diesmal wurde ein 9 Jahre alter Single Grain ausgewählt, der dreifach destilliert wurde. Single Grain Whiskey bringt man nur selten mit Irland in Verbindung, da der Großteil des Grain Whiskeys in blended Whiskeys landet. Hier ist es gelungen ein besonderes Fass Grain Whiskey abzufüllen. Ein besonders komplexer und ausdrucksstarker Whiskey wurde gebottelt.
Der Whiskey reifte 9 Jahre in stark ausgebrannten First Fill Bourbonfässern, wodurch er intensive Aromen erhalten hat. Ein Whiskey, der in der Nase auffällige Vanille- und Fruchtnoten zeigt und dann im Geschmack völlig andere Facetten aufzeigt, mit einer schönen Süße, Holznoten und Würzigkeit.
Der Whiskey wurde nicht gefärbt, nicht kühlgefiltert und jede Flasche ist einzeln nummeriert. Er ist auf 150 Flaschen limitiert.
The Balvenie scheint drei (oder besser gesagt zweieinhalb) neue Abfüllungen vorzubereiten – und dies in einem etwas veränderten Labeldesign. Wir haben die Infos darüber wie immer in der us-amerikanischen TTB-Datenbank gefunden, wo Unternehmen ihre Produkte für den amerikanischen Markt anmelden müssen. Das bedeutet dann natürlich nicht automatisch, dass sie auch bei uns in Europa erscheinen, aber in der Regel kann man ganz gut einschätzen, ob dies der Fall sein könnte.
Balvenie dürfte laut den Eintragungen einen dreiteilige „Story“-Serie vorbereiten, in der verschiedene Menschen aus der Destillerie Geschichten anhand der Whiskys erzählen
Kommen wir also zur ersten Story: The Balvenie „The Sweet Toast of American Oak“ ist ein 12 Jahre alter Whisky, der mit 43% abegfüllt wurde. Er ist „die Geschichte von Kelsey McKechnie, der Fässer aus Kentucky Sweet Oak benutze, um einen noch fruchtigeren Balvenie zu erschaffen“. Hier die Etiketten:
Story Nummer 2 ist der Balvenie „The Week of Peat“ (und damit sozusagen die halbe Neuigkeit), ein 14 Jahre alter getorfter Balvenie, den es ja in dieser Art jährlich gibt. Diesmal ist er untertitelt als „Die Geschichte von Ian Millar, der eine Woche im Jahr Rauch von Torf aus der Speyside nutzt“. Er ist mit 48.3% abgefüllt. Auch hier die Etiketten:
Die Story Nummer 3 ist The Balvenie „A Day of Dark Barley“ – und hier haben wir einen neuen26-jährigen Whisky von The Balvenie. Er die Geschiche von „David C Stewart, der mit Brittle-Barley, also stark gerösteter Gerste, einen Whisky mit dunklen holzigen und rauchigen Noten erschafft“. Abgefüllt ist er mit 47,8% Alkoholstärke. Auch hier bringen wir natürlich wieder die Etiketten für Sie:
Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf.
Gute, alte Abfüllungen aus der Destillerie Springbank gehören zu den Highlights für viele Whiskyfans. Und da scheint es Angus MacRaild, der Vertretung von Serge auf Whiskfun, nicht anders zu gehen, denn in dieser Verkostung heute gibt es keine einzige Flasche, die weniger als 90 Punkte einsammeln kann.
Was ist dabei? Vornehmlich ältere Whiskys aus den Jahren 1950+ bis 1975, und bis auf eine Ausnahme, die vom unabhängigen Abfüller Adelphi stammt, kommt alles entweder direkt aus der Brennerei oder von Cadenhead (die ja so quasi mit Springbank verbunden sind).
Hier die fantastischen Abfüllungen, die heute in der Verkostung waren:
Springbank 22 yo (80 proof, Cadenhead Dumpy, bottled late 1970s): 92 Punkte
Springbank 32 yo 1967/1999 (44.6%, Cadenhead Chairman’s Stock, 228 bottles): 90 Punkte
Springbank 10 yo (57.6%, OB, Sutti Import, early 1980s): 93 Punkte
Springbank 10 yo 1974/1984 (56.7%, OB, Sutti import): 90 Punkte
Springbank 1965/1993 (50.6%, Adelphi): 93 Punkte
Springbank 31 yo 1963/1994 (52.3%, Cadenhead Authentic Collection, Sherrywood): 95 Punkte
Springbank. Bild (c) ALexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Aus Schottland, genauer gesagt aus Elgin, erreicht uns heute die Nachricht über das Redesign einer altbekannten Abfüllungsserie – und das Erscheinen zweier neuer Abfüllungen: Gordon & MacPhail modernisiert den Auftrit seiner Private Collection und bringt einen Inverleven aus der Lost Distillery in Dumbarton in den Lowlands, der 1985 destilliert und dnanach in ein refill Bourbon Barrel mit der Fassnummer 562 gefüllt wurde, sowie einen Glenrothes 1974 aus dem Sherry Puncheon. Die Preise der beiden alten Whiskys sind dem Alter (und der Seltenheit) entsprechend: £1,000 für den Inverleven, der mit 57,4% Alkoholstärke abgefüllt wurde und £1,250 für den Glenrothes mit 49,5% Alkohol.
In der Presseaussendung finden wir übrigens ein interessantes, so noch nie erwähntes Detail: Gordon & MacPhail besitzt zur Zeit in seinen Lagerhäusern noch Fässer aus insgesamt 26 Lost Distilleries – ein echter Schatz!
Hier der Pressetext, mit dem das Redesign und die Abfüllungen vorgestellt werden:
Gordon & MacPhail celebrates its ‘Private Collection’ range with a new look
Single malt Scotch whisky creator Gordon & MacPhail has unveiled a new look for its ‘Private Collection’ range: rare and exclusive single malts personally selected by members of the Urquhart family, owners of the company for four generations.
The first releases comprise an ultra-rare whisky from Inverleven Distillery and a forty-four-year-old single malt distilled at Glenrothes Distillery.
In 1985, Gordon & MacPhail sent Cask 562, a refill bourbon barrel, to the Inverleven Distillery located in Dumbarton within the area known in whisky terms as the ‘Scottish Lowlands’. The distillery had been making spirit for only forty-seven years and new-make would only flow for another six years before the Inverleven still was mothballed. The site was demolished in 2002, never to produce again. This exceptional single malt has matured for thirty-three years before being bottled at cask strength (ABV 57.4%). It retails for £1,000* (RRP).
Among Gordon & MacPhail’s maturing stocks are casks from no fewer than twenty-six closed, mothballed or demolished Scotch distilleries – a liquid archive unrivalled anywhere else in the world.
The second ‘Private Collection’ release dates back to 1974 when a refill Sherry puncheon was filled at Glenrothes Distillery in Speyside. The rich, mahogany whisky has an ABV of 49.5% and retails at £1,250* (RRP).
Presented in ridged heavyweight bottles housed in veneered wooden boxes, both ‘Private Collection’ releases were selected for bottling by Stuart Urquhart, Gordon & MacPhail’s Associate Director of Whisky Supply and member of the fourth generation of the owning family.
Further ultra-rare releases from the new ‘Private Collection’ will be revealed in coming months.
Stephen Rankin, Gordon & MacPhail’s Director of Prestige and member of the Urquhart family, said:
“For over a century my family has been maturing whisky and using our skills, experience, and passion for single malts to recognise exactly the right moment to bottle a spirit that will be loved by discerning whisky drinkers around the globe. These two exquisite malts are complemented perfectly by the beautiful new packaging.”
Metallica hat einen, Bob Dylan hat einen – und jetzt haben die Scorpions ebenfalls einen: Während auf der offiziellen Webseite der deutschen Band zur Zeit noch „coming soon“ steht, tauchen die ersten ausführlicheren Meldungen bereits im Netz auf.
In einer Kooperation mit Mackmyra aus Schweden hat man einen Scorpions Rock n Roll Star Single Malt Whisky Cherry Cask geschaffen. Nein, das ist kein Schreibfehler, sondern zusätzlich zur Reifung in amerikanischen Ex-Bourbonfässern und Oloroso Sherry Casks hat man den Whisky, der mit 40% abgefüllt wurde, zusätzlich in Fässern, die zuvor mit deutschem Kirschwein belegt waren, nachreifen lassen.
Der Whisky wird 59 Euro kosten – wann genau er in den Geschäften erscheint und in welchen Ländern das sein wird, ist im Moment noch nicht zu erfahren. In Schweden kann er allerdings bereits beim System Bolaget, dem staatlichen Alkoholvertrieb, bestellt werden. Genaueres wird man dann wohl aus einer offiziellen deutschen Pressemitteilung erfahren. Bis dahin „behelfen“ wir uns mit dem englischsprachigen Text:
Scorpions celebrate their German roots in brand new whisky!
German heavy rock legends Scorpions continue to make waves, teaming up with Swedish top distillers Mackmyra to release ground-breaking whisky, adding a distinct and original German twist to the drink.
The affectionate relationship between Scorpions and their Swedish audience is not only manifested with the addition of Gothenburg-based drummer Mikkey Dee a couple of years ago; with the release of Scorpions Rock´n Roll Star Single Malt Whisky Cherry Cask, the German-Swedish love affair is taken to the next level.
Matured in American ex-bourbon barrels as well as former Oloroso sherry casks, but with an additional finish in German sweet cherry wine casks, the meeting between German wood-influences and Swedish whisky-craft could not have had a better end result. While maturing spirits in casks that have held sherry, port wine or madeira wine is relatively common in the world of malt whisky, the use of the German ex-sweet cherry casks is guaranteed to pique the interest of the whisky aficionados. The added cherry sweetness to the character complements the vanilla of the ex-bourbon casks and the nutty buttery flavours of the sherry casks beautifully.
The band themselves are thrilled to see the whisky finally be released, and commented:
“Finally, we have our own Scorpions Whisky ready to be released …. we love it ! This particular whisky gets to its perfect maturity in extraordinary German sweet cherry wine casks. We hope you all enjoy it …. let‘s Rock the Night and Taste the Sting!!!”
Angela D’Orazio, master distiller at Mackmyra said:
” Lovely guys to work with! Klaus, Rudolf, Matthias, Mickey and Pawel were very nice and interested in the process. I think we managed to get a smooth whisky with a lovely aroma of fruity vanillas from the bourbon casks, soft buttery tones from the oloroso sherry casks as well as a sweeter touch from the cherry casks. The fact that we got a finish of both cherry and sherry gave the whisky a perfect balance.”
Sari H Wilholm from Brands For Fans said:
“To be able to work with an iconic band like Scorpions has been a blast. They have a classic catalogue of music, to say the least, and we’re really excited to be a part of building a, hopefully, equally iconic catalogue of drinks with the band!”
Als wir vor einigen Tagen erfuhren, dass der ehemalige Brand Director von Johnnie Walker bei Diageo, David Gates, zu BrewDog, dem innovativen schottischen Bierbrauer (und mittlerweile Hersteller von Gin und Wodka) wechselt, war uns das – weil nicht wirklich whiskybezogen – keine Meldung wert.
Nun aber ist dieser Ab- und Zugang unter einem neuen Aspekt zu sehen: Als neuer Leiter von Brewdog Distilling wird sich Gates um den Aufbau der Marke LoneWolf im Bereich Whisky kümmern. Und damit wahrscheinlich für einigen Wirbel in der Branche sorgen.
BrewDog ist bekannt für eine unkonventionelle Herangehensweise an das Business, und Gates hat nun auch angekündigt, dass er den Einstieg von BrewDog ins Whiskybusiness forcieren wird. Seiner Meinung nach leidet die Branche an einem Mangel an Innovation und mit LoneWolf werde man mehr Spielerisches und Kreativität in das Whiskygeschäft bringen, sagt er in einem Artikel der BBC.
Zwei Dinge sind bei BrewDog vorhanden, die tatsächlich einen spektakulären Einstieg in die Branche ermöglichen könnten: Innovationsgeist, gepaart mit excellentem Marketing – und jede Menge Geld. Das wird spannend!
Dass Talisker die einzige Brennerei auf Skye ist, gilt seit einiger Zeit nicht mehr. Bereits zwei Jahre ist die Torabhaig Distillery im Süden der Insel in Produktion, und bereits im nächsten Jahr könnte man dort den ersten eigenen Whisky veröffentlichen.
Ansichten der Destillerie Torabhaig. Bilder: Potstill Vienna
Dass man das seitens Mossburn Distillers, die Muttergesellschaft der Torabhaig Distillery, aber nicht machen wird, erzählt uns Sales Director Bruce Perry in einem Interview, das er uns anlässlich der Aquavitae 2018 in Mülheim gab. Man wird noch etwas warten und derweilen die Produktion auf die möglichen 600.000 Liter im Jahr steigern.
Stolz ist man bei Mossburn Distillers auf die hohe Effizienz von Torabhaig, und man will sie sicherlich auch bei den beiden zusätzlichen Destillerieprojekten in den Lowlands erreichen, bei denen sich zwar offiziell noch nichts in Sachen Bau tut, auf deren möglichen Errichtungsstätten man aber dennoch schon erste Aktivitäten gesichtet hat.
Ein weiteres Thema unseres Gesprächs mit Bruce Perry ist die Tätigkeit von Mossburn Distillers als unabhängiger Abfüller. Bruce stellt die Besonderheiten der aktuellen Bottlings vor und erklärt, warum man sich zum Zusammenbau spezieller Fässer für die Whiskys entschieden hat.
Sehen Sie alles im Detail im obenstehenden fünfminütigen Video, das Sie auch auf unserem Youtube-Kanal finden. Wir ermuntern Sie gerne dazu, ihn zu abonnieren und so unsere Sammlung von mehr als 200 Videos immer aktuell präsentiert zu bekommen.
Brown-Forman hat eine neue Kampagne für Jack Daniel’s vorgestellt – und setzt dabei auf ein neues Plakat, das die Authentizität und Qualität des weltberühmten Tennessee Whiskeys in den Vordergrund stellen soll.
Wir dachten uns, dass sich das neue Sujet, das ja eigentlich für den sogenannten Out Of Home Bereich gedacht ist, auch sehr gut für ein kleines Plakat für die Hausbar eignen könnte – und möchten es Ihnen hier als hochauflösende Datei zum Privatgebrauch zur Verfügung stellen. Mit 1400×2067 Pixel und 300 dpi reicht es für einen Farbausdruck und einen kleinen Bilderrahmen. Sie können es hier in dieser Größe downloaden, unter der Presseaussendung finden Sie es zum Ansehen in komprimierter Form.
Hier aber zunächst einmal die Infos von Brown-Forman zur neuen Kampagne:
JACK DANIEL’S präsentiert eine neue OOH Kampagne
Das aktuelle Plakat ist eine Hommage an den Whiskey JACK DANIEL’S und die Heimat seines Gründers.
Thousands of Whiskeys. Only one Jack.
In der heutigen Zeit sehnen sich Konsumenten nach authentischen Marken mit Geschichte. JACK DANIEL’S ist so eine Marke: Bis heute kommt jeder Tropfen JACK DANIEL’S Whiskey aus Lynchburg, Tennessee. Gründer Jack Daniel legte 1866 den Grundstein für die heute weltbekannte Whiskey-Marke. Von der Verwendung reinsten Quellwassers über den einzigartigen „charcoal mellowing“-Prozess bis zur Lagerung in handgemachten Fässern aus amerikanischer Weißeiche läuft die Herstellung auch über 150 Jahre nach Gründung noch nach Jacks Originalrezept ab.
Aber nicht nur der Inhalt, auch die Flasche selbst, hat längst Kultstatus erreicht. Die ikonische, viereckige Flasche ist der Fokus der aktuellen Plakatkampagne von JACK DANIEL’S. Im Hintergrund sieht man unscharf die Fässer, in denen der Whiskey gelagert wird. Trotz des eher kleinen Bildausschnittes vermittelt das Plakat sofort eine Verbindung zu den Südstaaten, zu deren eindrucksvoller Landschaft, den unverfälschten Leuten.
JACK DANIEL’S hat es geschafft, nicht nur das ursprüngliche Herstellungsverfahren und höchste Qualitätsansprüche, sondern vor allem auch eine unvergleichliche Authentizität zu bewahren. Die Verbindung der Marke mit ihrem Ursprung in Lynchburg, Tennessee und ihrem Gründer Jack ist bis heute ungebrochen. Kein Wunder also, dass nur wenige Worte ausreichen, um alles Wichtige zu sagen: Thousands of Whiskeys. Only one Jack.
Die größte zur Verkostung vorgesehene Whiskysammlung der Welt steht jetzt noch in Schweden im Hotel Skansen (wir berichteten darüber), aber schon bald könnte dieser Guinness-Rekord auf die andere Seite des Globus wandern – und zwar in eine neu geplante Destillerie in Tasmanien.
Konkret geht es um die Ikon Distillery, die Steve Kons in Burnie, am Gelände der ehemaligen Papiermühle entstehen soll. Dazu braucht es eine staatliche Unterstützung von 3 Millionen australischen Dollars, um die man sich momentan bemüht.
Im Zuge des Projekts will Steve Kons natürlich auch ein Besucherzentrum einrichten, und in ihm die besagte Bar mit über 1500 Whiskys, die alle zur Verkostung zur Verfügung stehen.
Momentan wird das Art Deco-Gebäude von ihm renoviert, und die Ausbaupläne sollen dann im nächsten Jahr zur Genehmigung eingereicht werden. Man wird die Produktion im Erdgeschoss ansiedeln, mit den Brennblasen unter dem Bodenniveau, sodass die Besucher sie dann von einer erhöhten Position aus betrachten können. Ebenfalls im Erdgeschoss werden der Empfang und ein Whiskymuseum zu finden sein, in dem die Geschichte des tasmanischen Whiskys gezeigt wird.
Im Stock darüber findet man dann die Bar, private Verkostungsräume und eine Veranstaltungshalle.
Im Artikel auf Theadvocate, wo wir die Informationen gefunden haben, findet sich auch eine Fotostrecke, wo der momentane Zustand des Gebäudes gezeigt wird. Dort sind auch die Pläne für beide Stockwerke sichtbar.
Unser Titelbild zeigt die Papiermühle, in der die neue Brennerei entstehen soll.
Die Papiermühle in Burnie, Tasmanien. In einem der Gebäude soll die Ikon Distillery entstehen. Photo credit: mikecogh on Visualhunt.com / CC BY-SA
Die ersten Infos zum neuen Remarkable Regional Malts 10yo von Douglas Laing haben wir ja bereits gebracht, als die Abfüllung für das Vereinigte Königreich angekündigt wurde – nun ist es aber auch in Deutschland soweit. Wie uns das Bremer Spirituosen Contor, der Importeur für Deutschland mitteilt, ist die neue Abfüllung nun auch hier bei uns erhältlich. In ihr sind Malts aus allen Whiskyregionen Schottlands vertreten, und sie besticht auch durch eine Packung, die ebenfalls den Dreh raus hat.
Aber lesen Sie hier mehr:
Douglas Laing hat den Dreh raus: Remarkable Regional Malts 10 YO – with a Twist veröffentlicht
Der familiengeführte Scotch Whisky Spezialist Douglas Laing & Co. feiert sein 70-jähriges Bestehen mit der Veröffentlichung einer ganz besonderen Kreation. Das 1948 von Fred Douglas Laing gegründete Unternehmen wird aktuell in zweiter und dritter Generation geführt und gilt als eines der innovativsten unabhängigen Spirituosenunternehmen. Dies unterstreichen Sie eindrucksvoll mit der Veröffentlichung der auf 5000 Flaschen limitierten Abfüllung Remarkable Regional Malts 10 YO – with a Twist.
Diese besondere Vermählung enthält Single Malts aus allen schottischen Whiskyregionen und repräsentiert auf bemerkenswerte Weise die Marken der Remarkable Regional Malts von Douglas Laing. Mit einer Reifezeit von 10 Jahren, abgefüllt mit 48 % Vol., ungefiltert und nicht kältefiltriert bietet diese Abfüllung wie keine Zweite den Geschmack ganz Schottlands in einem Glas. Als besonderes Highlight sind die Flaschen einzeln nummeriert worden.
Ein ganz besonderer Hingucker ist die drehbare Verpackung welche auf humorvolle Weise die Charaktere der Remarkable Regional Malts Reihe miteinander verbindet und es zum Beispiel ermöglicht den Kopf des bärtigen Big Peat auf den pelzigen Foxterrier Scallywag zu setzen oder aber den kleinen Mauskörper Timorous Beasties mit dem gut gekleideten Epicurean zu krönen.
Fred Laing, Vorsitzender des Glasgower Familienunternehmens, dazu:
„Unser 70-jähriges Jubiläum war und ist für uns ein großer Anlass den wir gerne feiern. Diese neueste Limited Edition spiegelt sehr stark unseren Fokus und unsere Philosophie wider, exzellente Scotch Whiskys zu veröffentlichen, die Humor mit einer großen, handwerklichen Qualität verbinden ohne sich selbst allzu ernst zu nehmen. Schließlich sollte der Spaß am Whisky nie verloren gehen.“
Die Remarkable Regional Malts 10YO – With a Twist ist ab sofort im Handel Ihres Vertrauens erhältlich.
Tastingnotes:
In der Nase eine süße, buttrige Note von Honig die sich zu einer leichten maritimen Salzigkeit entwickelt. Am Gaumen verbinden sich Aromen von Milchschokolade, Orangenschale und Vanille und werden mit einer schönen Erdigkeit und geräuchertem Speck umspielt. Der fruchtige Abgang ist erfüllt von eingekochten Früchten, Mokka, kandierten Zitronenschalen, schwarzen Pfeffer und gemälzter Gerste.
Zwei Besonderheiten kann The Winter Queen 2nd Edition (über Batch 1 haben wir hier berichtet), der neue Blended Malt von Fusion Whisky und Adelphi, aufweisen, der uns heute in einer Presseaussendung angekündigt wurde: Einmal ist es – ganz in der Tradition des Unternehmens – eine Verbindung von schottischem Whisky und Whisky aus einem anderen Land, kunstvoll geblendet von Adelphi’s Alex Bruce. Und weiters ist es weltweit erst die zweite Flasche, die auf die Blockchain-Technologie setzt und damit ihre Herkunft und Geschichte in neuer, innovativer Weise demonstriert.
Bevor wir uns der ausführlichen Presseaussendung mit den Tasting Notes zuwenden, hier noch einige Fakten zu The Winter Queen in ihrer zweiten Ausgabe:
Verwendete Malts: Bowmore, Mortlach, Teaninich aus Schottland, Zuidam aus Holland.
Der jüngste Whisky ist 19 Jahre alt
Erhältlich bei ausgesuchten Händlern – Preis in UK: ca. £195,-
High-tech blockchain meets 17th-century European history in latest release from pioneering drinks firms Fusion Whisky and Adelphi
The makers of some of the world’s most innovative whiskies have said they are rolling out the use of blockchain technology for their latest blend of Scotch and world whisky.
Fusion Whisky and its partners Adelphi Distillery said their new release, The Winter Queen, was a blend of European history and innovative blockchain technology, and was made by fusing Scotch with malt whisky from the Netherlands.
Image of The Winter Queen whisky from Fusion Whisky and Adelphi. Image: Tina Norris.
The Winter Queen whisky will now go down in history as the second whisky to use blockchain technology following the release of Fusion Whisky’s Australian blend, The Brisbane, in March, and two of Adelphi’s own AD spirits, the second of which was launched last month.
Today’s release is the second expression of The Winter Queen, which was launched in February this year. This historic second edition was released today to commemorate the coronation of Scottish princess Elizabeth Stuart, who was crowned Queen of Bohemia 399 years ago today.
Portrait of Elizabeth Stuart, the Winter Queen, by Gerard van Honthorst. Courtesy of National Gallery, London.
Alex Bruce, master blender and managing director of Adelphi Distillery, said: “Such was the success of and acclaim for The Winter Queen, we were very keen to bring out another edition. This is our most complex fusion to date, with more than six different malt whiskies going into the blend, including Scotch form Bowmore, Mortlach and Teaninich distilleries, and malt whisky from Zuidam Distillery in the Netherlands.”
Mr Bruce said The Winter Queen was also the second whisky to use blockchain, after the distillery pioneered the technology last year with its Adelphi’s AD series of spirits.
Adelphi said the blockchain innovation gave the distillery unprecedented opportunity to detail the provenance of its whisky and AD spirits, and allowed consumers to see every aspect of a whisky’s journey, from the field the barley came from to who bottled it and when. In Fusion Whisky’s case, it also gives the buyer the opportunity to discover more about the historical Scot each whisky celebrates.
The Winter Queen follows Fusion Whisky’s previous releases, The Glover, The E&K and The Brisbane. Each of the whiskies celebrates an influential Scot who had a positive influence in the country the partner whisky is sourced.
The Glover, first released in 2015, was a blend of Scotch and ultra-rare whisky from the legendary Hanyu distillery in Japan. It honoured the life and legacy of Thomas Blake Glover, an Aberdonian merchant and diplomat who was instrumental in Japan’s modernisation in the second half of the 19th century, and who played a part on the foundation of Mitsubishi and the Kirin Group.
Mr Bruce added:
“Like Thomas Glover, many people hadn’t heard of or appreciated the influence Elizabeth Stuart had in 17th-century Europe. She was the eldest daughter of James VI of Scotland and I of England, but was also the grandmother of King George I; and was the link between the Stuart and Hanovarian thrones. But she was herself an extraordinary woman who survived plots, exile and military sieges, and who built up a court in The Hague whose influence stretched across Europe for 40 years or so.”
Blockchain technology allows distilleries and whisky companies to authoritatively demonstrate the whisky’s provenance, and wards against fraud and counterfeit. Fusion Whisky’s partners Adelphi Distillery pioneered the innovation with their AD spirit last year, working with Edinburgh-based tech firm Arc-Net.
Drew Lyall, general manager of Arc-Net, said:
“We are thrilled to be continuing our project with Fusion Whisky and supporting their work as they bring fresh innovation to the industry. The Winter Queen has a wonderful and unique story to tell and the arc-net solution provides Fusion Whisky and Adelphi the means to share that story with their passionate customers.”
Tasting notes for The Winter Queen:
Mahogany in colour, with amber lights.
Slightly nose drying, with blueberry compote, saddle soap and a dusting of coffee powder. Maritime notes also start to become apparent (moss and driftwood).
To taste, Parma Violets with highland toffee and touch of smoke creeping through.
A long finish with hints of dark chocolate and freshly ground coffee in abundance.
FUSION WHISKY and ADELPHI
Edinburgh-based Fusion Whisky partnered with Adelphi Distillery in Fife to produce a series of international blends using Scotch and world whisky, launching its Japanese fusion, The Glover, in 2015. It soon followed with The E&K (India), The Winter Queen (the Netherlands) and The Brisbane (Australia). This pioneering partnership was recognized in the Scotland Food and Drink Awards 2017.
ARC-NET
arc-net, which operates from offices in Belfast and Edinburgh, is a leading blockchain technology provider that offers companies within the food and drink sector a cloud-based data analytics and supply-chain security platform. This platform connects all elements and organisations within the dedicated supply chain, providing a unique traceability solution that safeguards both the brand and the product, as well as the retailer and consumer.
Mit dieser Überschrift kann man die moderne Whiskygemeinschaft in zwei Gruppen spalten: Die eine, die mit einem freundlichen „häh?“ reagiert und eine zweite, bei der vom Willen nicht mehr wirklich regulierbarer Speichelfluss einsetzt. Was man auch noch sagen könnte: Gruppe zwei ist wahrscheinlich deutlich älter als Gruppe 1.
Dumpy Bottles – das sind die bauchigen Flaschen mit dem etwas comicartigen Etikett, in die bis in die späten Achtzigerjahre Cadenhead seine unabhängigen Abfüllungen – nun, eben abfüllte. Und die waren bekannt für eine Whiskyqualität, die manchmal fast schon nicht mehr real war.
Und so wundert es auch nicht, dass heute in der Verkostung ein Whisky mit 13 Jahren Alter aus der Brennerei Laphroaig mit einer fantastischen Wertung von 97 Punkten abschneidet – wohlgemerkt mit einer Stärke von 46% Alkohol – ein Kriterium, das auf Whiskyfun meist mit etwas geringeren Punkten verbunden ist als sie Fassstärken erhalten.
97 Punkte! Aber auch der Rest der Verkostung ist nicht ohne – kein Wunder bei den Namen, die hier auftauchen:
Bruichladdich 25 yo 1958/1984 (92 US proof, Cadenhead Dumpy): 93 Punkte
Caperdonich-Glenlivet 12 yo 1965/1977 (80 proof, Cadenhead Dumpy): 85 Punkte
Convalmore-Glenlivet 16 yo 1962/1979 (80 proof, Cadenhead Dumpy): 90 Punkte
St. Magdalene 20 yo 1964/1984 (46%, Cadenhead Dumpy): 93 Punkte
Glen Grant-Glenlivet 21 yo 1957/1978 (80 proof, Cadenhead Dumpy): 93 Punkte
Highland Park St Magnus Label (circa mid-1970s): 92 Punkte
Highland Park 21yo (80 proof, Cadenhead Dumpy, Mario Rossi import, bottled circa late 1970s): 95 Punkte
Oban 21 yo 1963/1984 (46%, Cadenhead dumpy): 91 Punkte
Bowmore 16 yo (46%, Cadenhead Dumpy, Mario Rossi import, -/+ 1985): 93 Punkte
Laphroaig 13 yo 1967/1980 (46%, Cadenhead Dumpy, Sherry Wood): 97 Punkte
Und natürlich ziert heute Laphroaig unser Titelbild.