Von Glentauchers gibt es viele unabhängige Abfüllungen. Sehr viele. In letzter Zeit sind da vor allem Jünglinge erschienen, hauptsächlich knackig im Alkohol und dabei durchaus mögenswert.
Auch bei der Verkostung von Serge heute spielen die jungen Glentauchers eine wichtige Rolle, aber nicht nur diese. Man findet auch solche, die mittlerweile schon an die zwanzig Jahre zählen, und auch ein halber Methusalem mit knapp 40 Jahren ist in der Verkostung dabei.
Bei den Wertungen ist Serge heute eher zurückhaltend – die fruchtigen Speysider können im Bestfall 88 Punkte erlangen, und dabei gilt, dass die Reife sich auch in den Punkten positiv auswirken konnte. Hier die Wertungen der Verkostung im Einzelnen:
Glentauchers 1997/2016 (43%, Gordon & MacPhail, licensed bottling): 76 Punkte
Glentauchers 2003/2017 (55.6%, Gordon & MacPhail, Cask Strength, refill sherry, casks # 650-652): 85 Punkte
Glentauchers 14 yo 2002/2016 (45.8%, The Single Cask, Singapore, cask # 15827): 81 Punkte
Glentauchers 7 yo 2009/2016 (62.1%, A.D. Rattray, Cask Collection, bourbon, cask # 900217, 326 bottles): 74 Punkte
Die neunte Private Edition von Glenmorangie ist heute offiziell angekündigt worden (und wird im Februar in den Handel kommen). Dr. Bill Lumsden, Glenmorangies Director of Distilling, Whisky Creation und Whisky Stocks, hat ihn wieder, ganz nach der Tradition der ersten acht Private Editions, aus besonderen Fässern komponiert.
Was das Besondere am neuen Glenmorangie Spìos ist, das schildert die Destillerie, die übrigens kurz davor ist, ein neues Still House zu errichten (siehe unseren Bericht hier), in einer Pressemitteilung, die wir heute erhalten haben.
Glenmorangie Spìos – inspiriert von der goldenen Ära
Die neunte Private Edition reifte ausschließlich in Ex-Rye-Whiskey-Fässern
Schottland / München, 30. Januar 2018. Von der goldenen Ära amerikanischer Roggenwhiskeys ist die neueste Ausgabe der Glenmorangie Private Edition geprägt. Mit Raffinesse und subtiler Würze erinnert Glenmorangie Spìos, gälisch für „Gewürz“, an das große Zeitalter amerikanischer Roggen-Whiskeys. Im frühen 20. Jahrhundert in den renommiertesten Saloons des Landes genossen, inspirierte Rye mit seinem unverwechselbaren, würzigen Stil klassische Cocktailrezepte wie den Old Fashioned oder den Manhattan. Doch im Laufe der Zeit schwand die Nachfrage nach Roggen-Whiskey. Als in den 1990er Jahre Dr. Bill Lumsden, Glenmorangies Director of Distilling, Whisky Creation und Whisky Stocks in den USA diese, damals seltenen Whiskeys mit ihren Zimt- und Gewürznelkennoten begegnete, fesselten sie seine Fantasie. Gepaart mit den feinen Noten Glenmorangies und würzigen Roggennoten sah er großes Potential, der prämierten Private Edition einen Hauch amerikanischer Eleganz vergangener Tage zu verleihen.
Für den Glenmorangie Spìos beschaffte Dr. Bill, lange vor der amerikanischen Whiskey-Renaissance, feinste, nur einmal genutzte Rye-Whiskey-Fässer aus dem Herzen Kentuckys. In die schottischen Highlands verschifft, verliehen sie ihre faszinierenden Aromen dem eleganten Glenmorangie Single Malt, der aus den charakteristischen Kupferbrennblasen, den höchsten in Schottland, hervorgeht.
Dr. Bill Lumsden sagt:
„Am würzigen Charakter des amerikanischen Roggenwhiskeys hatte ich schon immer große Freude und fand, dass sich der elegante, komplexe Stil unseres Glenmorangies perfekt mit den Aromen ehemaliger Rye-Eichenfässer ergänzt. Das Ergebnis ist Glenmorangie Spìos – ein substanzreicher delikater Single Malt, der an die goldenen Zeiten amerikanischer Ryes erinnert. Seine frische, kräuterbetonte Nase bringt mir Kirschen, Nelken und den Duft von frisch geschnittenem Gras in den Sinn. Dann explodiert Roggenwürze am Gaumen mit Aromen von Toffee, Nelken und Zimt – vermischt mit butteriger Vanille, ehe ein süßer, langanhaltender Nachhall beginnt.“
Glenmorangie Spìos ist mit 46,0 Volumenprozent Alkohol nicht kühlgefiltert abgefüllt und limitiert ab Februar 2018 im ausgewählten Fachhandel und unter Glenmorangieshop.de für ca. 85,00 € (UVP) erhältlich.
Verkostungsnotiz
Die Farbe: Strohgold. An der Nase: Frisch, kräuterbetont, mit Noten von Kirschen, Gewürznelken, Minztoffee und den Duft frisch geschnittenen Grases. Mit einem Spritzer Wasser weitere zart-duftende Aromen, frisch und klar mit unzähligen Kräuternoten. Geschmack: Eine würzige Textur vom Roggen mit viel Toffee, Gewürznelken, Zimt, Muskatnuss und süße, butterige Vanille. Im Nachhall: Reichhaltig, süß und anhaltend mit mehr Toffee, Paranuss und einer Spur von Zitrusfrüchten.
Gestern kamen die ersten Nachrichten darüber in verschiedensten regionalen Medien: Die Highland-Destillerie Glenmorangie will ein neues Still House bauen und damit die Kapazitäten erweitern.
Die Pläne dafür sind laut scottishconstructionnow bereits eingereicht, mit dem Baubeginn ist heuer im Sommer zu rechnen, wenn die Genehmigung erteilt wird. Die Fertigstellung ist für 2019 anvisiert.
Das neue Gebäude würde zwei weitere Stills enthalten und zusätzlich zu den bestehenden Stills in Betrieb gehen. Auch ein weiteres Gebäude mit neuen Anlagen für das Einmaischen und Fermentieren wird laut den Plänen gebaut werden, so der Artikel.
Die Stills würde natürlich in der Bauart den bestehenden Brennblasen entsprechen (extrem lange Hälse) und so den Spirit im typischen Glenmorangie-Stil erzeugen.
Sollte jemand von Ihnen in der nächsten Zeit nach Changi Airport in Singapur oder zum Taoyuan Airport in Taiwan reisen, dann könnte er dort eine neue und die bislang älteste Singleton of Glendullan kaufen, einen Vierzigjährigen, den es nur dort geben wird.
Die Auflage des mit 58.6% vol./alk. abgefüllten Whiskys ist relativ klein – gerade einmal 600 Flaschen davon sind abgefüllt worden. „Klein“ wäre allerdings das falsche Wort für den Preis: Umgerechnet 2200 Euro muss man dafür auf den Tisch legen.
Der Singleton of Gendullan 40yo ist die erste Veröffentlichung in einer Abfolge von raren Flaschen, die sich Forgotten Drop Series nennt und vom Singleton Master of Malts und Diageo Blender Maureen Robinson zusammengestellt wird.
Wir zeigen Ihnen untenstehend auch das Werbeplakat dafür, das wir auf Moodie Davitt Report gefunden haben.
Es scheint so, als scharre der Nachfolger des Bunnahabhain Toiteach in den Startlöchern: In der us-amerikanischen TTB-Datenbank ist das Artwork zu einem Bunnahabhain Toiteach a dhà aufgetaucht – was übersetzt soviel bedeutet wie „smoky two“. Wie auf dem Rückseitenetikett zu lesen, soll er eine Fortsetzung des rauchigen Toiteach sein, und zur rauchigen Gerste gesellt sich auch ein höherer Anteil an Sherryfässern.
Abgefüllt wird der Bunnahabhain Toiteach a dhà mit 46.3% vol./alk., was die Standardstärke für die Core-Range der Islay-Destillerie (und der beiden anderen zur Distell Group gehörigen Brennereien, Deanston und Tobermory) ist.
Kommt er bei uns oder nur in den USA? Darauf weiß man alleine aus dem Erscheinen in der Datenbank keine Antwort. Wir bleiben auf jeden Fall dran und zeigen Ihnen einmal die Labels der Abfüllung, so wie sie in der Datenbank zu sehen sind:
Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf.
Wenn Martin Markvardsen, Senior Brand Ambassador von Highland Park, auf einer Messe auftaucht, dann hat er meistens eine neue und interessante Abfüllung im Gepäck.
So war es auch in diesem Jahr am vergangenen Wochenende auf der Finest Spirits in München. Dort stellte er den neuen Highland Park The Dark 17yo vor, der ersten Abfüllung eines Duos, das den beiden Sonnenwenden auf Orkney gewidmet ist. The Dark, ein dunkler, äußerst cremiger Whisky aus 100% Oloroso Sherryfässern, symbolisiert die Wintersonnenwende und die sehr kurzen Tage auf den Inseln im Norden Schottlands rund um dieses Datum. The Light, der im Frühsommer erscheinen wird, entspricht dann den langen Tagen rund um die Sommersonnenwende. Er wird das gleiche Alter und die gleiche Alkoholstärke (52.9% vol.) haben, um mit The Dark vergleichbar zu sein.
Abgesehen von der Geschichte rund um die Whisky hat uns natürlich auch interessiert, wie dieser schmeckt. Daher haben wir ihn gemeinsam mit Martin Markvardsen verkostet und dazu auf der Messe ein knapp über fünf Minuten langes Video gemacht. Gleich vorweg: Uns hat er gefallen, seiner Dichte wegen und wegen seines erstaunlich langen Abgangs, der wäremend, aber nicht alkohollastig ist. Überhaupt sind seine fast 53% Alkohol recht schön eingebunden, und der Sherry zeigt sich mit sehr wenig Holz.
Jetzt aber übergeben wir das Wort an Martin Markvardsen – das Video finden Sie obenstehend. Viel Vergnügen!
Man gönnt sich ja sonst nichts – unter diesem Motto könnte man die Verkostung von Ralfy von heute subsummieren, denn das, was er sich ins Glas schenkt, ist kein Whisky, den man sich eben mal schnell irgendwo kauft, um ihn zu verkosten.
Der Brora 30yo aus den Diageo Special Releases stammt aus dem Jahr 2010 und ist im Handel um knapp 1500 Euro erhältlich. Das Problem dabei: Whiskys aus Brora sind nicht nur kostspielig, sondern zumeist auch verdammt gut, sodass man eigentlich auch einen guten Grund hätte, viel Geld auszugeben :-).
Und Ralfy gefällt, was er trinkt (nachdem er seinen Gaumen mit einem Schluck Glenfiddich auf das Kommende vorbereitet hat): Gleich mal 92 Punkte gibt es für den Brora, und danach einen ganz seltenen sogenannten Bottle hug, ein Knuddeln mit der Flasche – was sich Ralfy für sehr, sehr gute Whiskys aufhebt.
Fast 25 Minuten dauert das Video, das Sie obenstehend finden, aber wie immer bei Ralfy ist es sehenswert und voller Infos rund um das Wasser des Lebens.
Übrigens: Ralfy hat den Brora 30yo schon einmal verkostet. Damals (Review #406) gab es 93 Punkte – zu finden hier.
Kaum geht ein Gewinnspiel auf Whiskyexperts zu Ende, beginnt schon das nächste – und diesmal geht es, dank unserer Partner Douglas Laing und Bremer Spirituosen Contor, um drei wundervolle Whiskys aus den Highlands, die wirklich Freude machen.
Wir verlosen ab heute als Hauptpreis den Glengoyne 20yo aus der Old Particular-Serie von Douglas Laing, eine Einzelfassabfüllung aus der südlichsten Highland-Destillerie, und für zwei weitere glückliche Gewinner jeweils einmal den Timorous Beastie 10yo, einen Blended Malt aus der Regional Malts-Serie des unabhängigen Abfüllers.
Warum wir das tun? Nun, weil wir gemeinsam mit dem Importeur und dem Unternehmen ein Jubiläum feiern:
Vor nunmehr 70 Jahren von Fred Douglas Laing gegründet, ist Douglas Laing & Co. einer der führenden unabhängigen Scotch Whisky Blender und Abfüller, spezialisiert auf feinste Single Cask Abfüllungen. Seit 1948 in Familienbesitz, wird das Unternehmen bis heute von der Laing-Familie betrieben. Ganz nach der Unternehmensphilosophie „no colouring – no chillfiltration – no nonsense“ werden die Whiskys mit einer hohen Fassstärke und nicht-kältegefiltert abgefüllt, um den robusten und einzigartigen Charakter des Whisky zu bewahren.
Neben Old Particular umfasst das preisgekrönte Douglas Laing Portfolio Premium-Spezialitäten, wie Big Peat, Directors Cut, Provenance, Regional Malts und Double Barrel.
Schon bald wird Douglas Laing übrigens auch als Whiskyproduzent auftreten: Man hat vor kurzem die Pläne für eine eigene Destillerie vorgestellt (siehe unseren Artikel hier).
Der Hauptgewinn: Old Particular Glengoyne 20yo von Douglas Laing
DOUGLAS LAING‘s Old Particular besteht aus einer Reihe von handverlesenen Single Cask Malts aus ganz Schottland. Das bedeutet jede Flasche stammt jeweils aus nur einem einzelnen Fass, ohne mit anderen vermischt zu werden.
Der Glengoyne 20yo stammt aus einem extra für Deutschland abgefüllten Einzelfass und kam mit 45% Alk./Vol. aus einem im Dezember 1996 befüllten Refill Hogshead im November des Vorjahrs in die Flasche – ohne Färbung und kältefiltriert. Dadurch bleiben die natürlichen enthaltenen Öle, Fette und Enzyme im Whisky und leisten ihren eigenen, besonderen Beitrag zur persönlichen Note des Malts.
In der Nase zeigt der Whisky viel Vanille von der Eiche, dazu Nektarinen und Himbeermarmelade auf Toast. Am Gaumen werden Sie Kokoscreme, hasugemachtes Gebäck und frische Zitrus- und Minznoten finden. Das Finish ist lange und kräuterig, dazu zeigen sich Gerste, gedünstete Sommerfrüchte und angekohlte Eiche.
Gewinn 2 und 3: Douglas Laing’s Timorous Beastie 10yo Highland Malt
Die Idee zu dieser graueneinflößenden Bestie hat ihren Ursprung in dem Gedicht „To a Mouse“ von Robert Burns, dem berühmten schottischen Dichter der Tavernen und Spelunken. Dieses Hochland-Mäuschen ist eine Ode an die Highlands durch seine wundervolle Kombination aus den besten und typischsten schottischen Highland Malt- Whiskys wie Blair Athol, Glen Garioch, The Dalmore und Glengoyne.
Der Timorous Beastie 10yo ist die vierte Abfüllung in der Serie, die eine Altersangabe trägt, nach dem 18yo, dem Vierzigjährigen und dem 21yo. Ohne Kältefiltrierung und ohne Farbstoffe als Small Batch abgefüllt überzeugt er durch seine Highland-Typik.
Die Nase ist sehr süß, wie warmer Sirup, dazu finden sich saftige, reife Nektarinen. Am Gaumen verspürt man cremigen Honig, warmen, mit Butter bestrichenen Toast, zarte Würze und einen unverkennbar getreidigen Charakter. Im Finish schmeckt man Honigwaben, Orangenzesten und sanfte Anklänge von Früchten.
Und so gewinnen Sie den Glengoyne 20yo oder einen von 2 Timorous Beastie 10yo von Douglas Laing:
1. Beantworten Sie bitte folgende Gewinnfrage: In welcher schottischen Stadt baut Douglas Laing die eigene Destillerie (im Artikel oben finden Sie eine Verlinkung, die Ihnen bei der Antwort helfen wird)?
a) Inverness
b) Glasgow
c) Aberdeen
2. Die richtige Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „Douglas Laing“!
3. BITTE teilen Sie dieses Gewinnspiel auf Ihren sozialen Netzwerken. Ein wenig gute Nachrede kann auch uns nicht schaden ;-). Das Teilen ist nicht verpflichtend, aber es würde uns freuen.
Unter allen richtigen Antworten, die uns bis 11. Februar 2018, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinnerinnen oder Gewinner der Preise und geben sie am 12. Februar 2018 bekannt.
Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt, die Gewinnfrage richtig beantwortet, seine Lösung mit dem Betreff „Douglas Laing“ einsendet und das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab 22. Januar 2018 bis 28. Januar 2018, 23:59. Die Preisträger werden am 12. Februar 2018 auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts und BSC sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Die Preise werden durch BSC versendet.
Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden.
Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen!
Keine bestimmte Region, sondern eine Whiskyreise rund um die Welt – das ist das Thema der heutigen Verkostung bei Serge Valentin. Sieben verschiedene Abfüllungen sind es, und man kann dies, was man in solchen Zusammenstellungen bei Serge findet, auch immer als seine kleine und subjektive Standortbestimmung für die Qualität von Whisky außerhalb der klassischen Whiskynationen nehmen. Und da schaut es gar nicht so schlecht aus.
Die heute beteiligten Länder sind Wales, Neuseeland, Kanada, England, Dänemark und Schweden, und die Krone geht diesmal knapp an die nördlichen Nachbarn der Deutschen. Zwischen 79 und 85 Punkten (mit einem Ausreißer von 69 Punkten nach unten) finden sich die Wertungen der Verkostung, und hier sind die Abfüllungen zunächst einmal aufgelistet:
Penderyn 5 yo 2012/2017 ‘Tawny Portwood’ (59.6%, OB, for La Maison du Whisky, Wales, Cellar Book, cask #PT260, 366 bottles): 79 Punkte
High Wheeler 21 yo ‘3070’ (43%, OB, blend, New Zealand Whisky Company, 2017): 79 Punkte
Potter 31 yo 1986/2017 (57.1%, Cadenhead, World Whiskies, Indian corn, Canada, bourbon barrel, 108 bottles): 69 Punkte
English Whisky Co. 5 yo (49.5%, That Boutique-y Whisky Company, England, batch 1, 964 bottles, 2017): 80 Punkte
Isle of Fionia ‘Ardor’ (46.8%, OB, Nyborg Distillery, Denmark, 117th batch, 2017): 85 Punkte
Isle of Fionia ‘Ardor’ (59.8%, OB, Nyborg Distillery, Denmark, 116th batch, 2017) : 84 Punkte
Mackmyra ‘Guldrök Small Batch’ (51.7%, OB, Sweden, for La Maison du Whisky, 300 bottles, 2017): 83 Punkte
Japan vom Feinsten, in einer exklusiven Location in Ludwigslust bei Hamburg samt An- und Abreise sowie Übernachtung und Frühstück – das konnte eine glückliche Leserin oder ein glücklicher Leser von Whiskyexperts gemeinsam mit ihrer oder seiner Begleitung gewinnen. Bis Mitternacht konnte man noch mitspielen (die Teilnehmerzahlen waren wieder umwerfend – vielen Dank dafür), danach war die Glücksfee am Zug.
Gemeinsam mit Suntory Whisky verlosten wir eine Degustation ausgesuchter japanischer Whiskys mit Tanja Bempreiksz, Brand Ambassador Rare Collection, in der Sie nicht nur die hervorragende Qualität der edlen Abfüllungen, sondern auch japanische Küche in Reinkultur erleben können. Alles, was Sie dazu brauchten, war etwas Glück – und Zeit am 24. Februar ab 17 Uhr. Erfahren Sie hier alles über den traumhaften Gewinn:
Gewinnen Sie das Suntory Japan-Whisky-Tasting mit Übernachtung im Hotel de Weimar
1923 hatte Shinjiro Torii die Idee, einen Whisky zu schaffen, der das innerste Wesen der japanischen Natur in sich tragen sollte.
Hergestellt von den besten Handwerksmeistern mit viel Geduld und dem Willen, das Werk der Natur weiter zu vervollkommnen. Er träumte von einem feinen, nuancierten und dennoch komplexen Whisky, der den sehr anspruchsvollen Geschmack der Japaner zufriedenstellen würde.
Inspiriert von der schottischen Whiskytradition, unternahm Torii einen japanischen Annäherungsversuch an den traditionellen Scotch, und das obwohl sich Boden- und Klimaverhältnisse von den schottischen grundlegend unterschieden. Torii wählte die Region Yamazaki in der Nähe von Kyoto als Geburtsstätte des japanischen Whiskys.
Die Resultate dieser faszinierenden Verbindung von japanischer Natur und Seele können Sie nun bei einem exklusiven Event entdecken:
Am Samstag, dem 24. Februar 2018, lädt Sie Suntory Whisky um 17 Uhr ins Hotel de Weimar in die Schlossstraße 15, 19288 Ludwigslust, um dort gemeinsam mit der Brand Ambassador Rare Collection, Tanja Bempreiksz, ausgesuchte Whiskys zu kostbaren Kreationen der japanischen Küche zu verkosten.
Anschließend können Sie und Ihre Begleitung im Hotel de Weimar entspannt übernachten, um am nächsten Tag nach einem ausgedehnten Frühstück ausgeruht die Heimreise antreten zu können.
Übrigens: Auch die An- und Abreise von Ihrem Heimatort zum Tasting sind inkludiert!
Freuen Sie sich auf die exquisite Abfolge der Speisen und japanischen Whiskys während der Degustation:
Empfang
Sushi Interpretation
Glania-Brachmann 98 The Chita Single Grain
Suntory-Menü
Kyushu
Matcha-Tee
Shikoku
Sud, Ente, Koriander, Lorbeer, Japan-Pilz Yamazaki 12 Jahre
Hokkaido
Skrei, Kürbis, Spargel, Kaviar Hakushu 12 Jahre
Honshu
Rind & Hummer, Schwarzer Pfeffer Hibiki 12 Jahre
Der letzte Samurai
Mango, Erdnuss, Pflaume, Tonka Hibiki 17 Jahre
Begleitende Weine
Mosel
Albrecht Kallfelz, Zell-Merl Kallfelz Riesling-Hochgewächs 2016
Ahr
Meyer-Näkel, Dernau Spätburgunder G 2015
An der Bar
Hibiki Harmony
Und der Gewinner ist: Heiko Walter aus 66131 Saarbrücken!
Wir gratulieren ganz herzlich! Beam Suntory Deutschland wird Sie wegen der Reise kontaktieren und alles mit Ihnen vereinbaren. Genießen Sie den wunderbaren Abend und machen Sie ein paar Fotos für uns :-).
Und wenn Sie, liebe Leser, diesmal nicht gewonnen haben, dann bitten wir Sie um nur einige Minuten Geduld – denn gleich geht es weiter mit unserem nächsten, tollen Gewinnspiel.
In den Highlands ist eine der momentan wohl kleinsten Destillerien Schottlands zu finden: Strathearn. Sie gilt mit ihren 18.000 Litern Jahresproduktion gemeinhin als Begründerin der Craft Distillery Szene in Schottland. So klein ist sie, dass es an die zwei Wochen dauern würde, ein größeres Fass (Butt) zu befüllen.
Aber ihre Kleinheit macht sie auch interessant, denn die Brennerei in Methven kann bereits Whisky anbieten. Sie tut dies in Kleinstmengen – erst drei Fässer sind abgefüllt worden, bevor nun im Januar als viertes Fass (und als erste Sherryfass überhaupt) eine Exklusivabfüllung für Deutschland gemacht wurde.
Wir haben Importeur Tom Skowronek von anam n h-Alba auf der Finest Spirits 18 in München getroffen, und ihn zu Strathearn und der Exklusivabfüllung für Deutschland befragt. Sehen Sie obenstehend das Interview mit ihm. Viel Vergügen.
Was gibt es Neues von deutschen Vloggern und Podcastern zu berichten? Welche Abfüllungen haben sie verkostet, welchen Themen haben sie sich gewidment? Seit gut einem Jahr präsentieren wir Ihnen jeden Sonntag Videos und Podcasts, die wir von den Erstellern der Beiträge selbst zur Veröffentlichung erhalten haben – und laden Sie dazu ein, mit Ihnen auf geschmackliche Entdeckungsreise zu gehen.
Hier sind die Videos und Podcasts, die uns die Autoren selbst zugesendet haben, in der Folge 60 unserer Serie:
Alle Videos aus dieser Liste können Sie bei uns auch als Playlist komplett ansehen, entweder hier auf der Seite oder auch auf Youtube – frühere Folgen, bis zurück zu Episode 25, gibt es zudem jeweils als Playlist auf unserer Youtube-Seite.
Wie jede Woche ergeht hier auch unser Aufruf an alle Vlogger und Podcaster: Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird.
Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!
In unserer Rubrik „Sonntagsvideo“ möchten wir uns dem Thema der Whiskyreifung annehmen, und zwar gleich in drei Videos, die wir für Sie zusammengestellt haben.
Zunächst einmal begeben wir uns die die Destillerie Glengoyne, wo uns die Crew erklärt, wie Whisky in den Fässern reift und wie die verschiedenen Aromen zustande kommen. Ein wirklich gut gemachter Film, der zur besseren Verständlichkeit auch untertitelt ist. Sie finden ihn obenstehend.
Film Nummer zwei stammt von Gordon & MacPhail. Auch wenn er nur 30 Sekunden kurz ist, enthält er eine interessante Grafik, die Zeit, Geschmack und Fass miteinander in Beziehung setzt. Sie sehen ihn hier:
Im dritten Film spricht Charlie MacLean, Autor und Whiskykenner, über die Fassreifung – und wie immer tut er es unterhaltsam, aber nicht oberflächlich. Das Video dauert zwei Minuten, und mit allen drei gemeinsam haben Sie eine schöne Übersicht über das Thema erhalten, das nicht nur Einsteigern die Mechanismen hinter der Reifung veranschaulicht:
Heute kommen sie im Duo bei Angus MacRaild, der wie gewohnt die Agenden bei Serge am Samstag übernimmt. Es sind eher Duette als Duelle, denn warum sollten die Abfüllungen in Konkurrenz zueinander treten, wenn sie doch ihre eigenen Werte mit sich bringen?
Konkret sind heute Flaschen mit Whiskys aus den Destillerien Miltonduff, Glen Garioch, Glenmorangie und Highland Park vertreten, und auch wenn manche davon nicht unter eigenem Namen antreten (z.B. Westport, ein teaspooned Glenmorangie), so repräsentieren sie doch jeweils Charakteristisches für die Brennerei – bis auf die letzte der verkosteten ABfüllungen, die auch aus der Destillerie Scapa stammen könnte. Könnte.
Hier also die Abfüllungen aus der Verkostung, die Sie heute wie üblich auf Whiskyfun im Detail nachlesen können:
Miltonduff 10 yo (40%, Gordon & MacPhail, +/-2000?): 83 Punkte
Miltonduff 23 yo 1973 (43%, Hart Brothers, +/-1996): 90 Punkte
Glenmorangie 10 yo (70 proof, OB, UK market, Late 1970s): 84 Punkte
Westport 20 yo 1997/2018 (58%, Dornoch Distillery, cask# 3292, 270 bottles): 83 Punkte
Glen Garioch 24 yo 1992/2017 (46%, Berry Brothers, cask# 3059, Hogshead): 90 Punkte