Wenn man sich die neuesten Zahlen der weltweiten Nummer 2 am Getränkemarkt ansieht (ein chinesischer Konzern hat mittlerweile Diageo an der Spitze abgelöst), dann sehen sie auf den ersten Blick nicht besonders rosig aus. Im letzten Jahr ist der Profit schätzungsweise um über 520 Millionen Pfund geringer ausgefallen als es hätte sein können.
Der Rückgang ist allerdings nicht operativer Schwäche zuzurechnen, sondern widrigen Einflüssen von Wechselkursen. Gesamt läuft es nämlich ganz gut, wie man auf Yahoo nachlesen kann. Die Verkäufe im letzten Halbjahr stiegen um 1.7%, der operationale Profit gar um 6.1%.
Interessant ist, wo die „Goldstücke“ im Portfolio von Diageo zu finden sind, zeigen sie doch, wie sich der Gesamtmarkt mit der Zeit verändert. Baijiu, ein klarer chinesischer Schnaps führt die Wachstumsrate mit +75% an, gefolgt von Tequila mit 43%, der besonders in den USA und Mexiko boomt. Stark ist Gin. Der konnte seine Verkäufe um 16% steigern, etwas, was man auch in der Stärke der öffentlichen Wahrnehmung der Spirituose bemerken kann.
Whisky ist ebenfalls gut unterwegs. 3% für Scotch und 4% für amerikanischen Whiskey sind von einem hohen Ausgangsniveau nicht zu verachten. Wodka hingegen schwächelt. Hier war ein Minus von 3% zu bemerken.
Summa summarum darf Diageo mit den Zahlen zufrieden sein, zumal sich die asiatischen Märkte, aber auch Europa, momentan recht gut entwickeln.
Über Chivas Venture, den Wettbewerb von Chivas für soziale Startups, haben wir schon mehrmals berichtet – zuletzt mit der Aufforderung, sich bei Chivas Venture 2018 zu bewerben.
Jetzt hat der Wettbewerb sein Finale erlebt, und in Deutschland ging – gegen starke Konkurrenz – leaf republic als Sieger hervor, um nun im internationalen Finale um eine Förderung von einer Million Dollar zu kämpfen.
Die Pressemitteilung beschreibt den Wettbewerb und die deutschen Finalisten, wir veröffentlichen sie hier gerne zu Ihrer Information:
Mit Laub die Welt verändern – leaf republic gewinnt deutsches Finale von Chivas Venture 2018
Das Start-Up leaf republic entschied den lokalen Vorentscheid von Chivas Venture 2018 für sich und zieht ins internationale Finale ein. Auf das Unternehmen warten länderübergreifende Workshops, Experten-Coachings sowie die Chance auf einen Förderanteil von bis zu $ 1 Million.
„Gemeinsam waren wir auf der Suche nach den vielversprechendsten Sozialunternehmern Deutschlands. Unternehmer, die mit Innovation und Unternehmergeist die Welt verbessern. Und wir haben sie gefunden!“,
sagte Moderator Amiaz Habtu beim Vorentscheid von Chivas Venture in Berlin. Dort trafen die drei Finalisten leaf republic GmbH, Thriving Green UG und Africa GreenTec AG im entscheidenden Pitch aufeinander. Alle Jungunternehmen beschäftigen sich mit großen globalen Themen: Umweltbelastung, Ernährung und Energie.
Die Chivas Venture Jury hatte bei den spannenden Projekten der drei Finalisten keine leichte Wahl (v.l. Franziska von Hardenberg, Max Thinius, Julia Römer)
Bei so geballter Unternehmer-Power war es für die Jury des Abends – Franziska von Hardenberg (Unternehmerin und Gründerin von Bloomy Days), Max Thinius (Futurologist & Chairman von PlayInnovation) und Julia Römer (Coolar Gründerin und Chivas Venture Finalistin 2016) – nicht einfach, einen Sieger und somit den deutschen Chivas Venture Repräsentanten 2018 zu küren. Am Ende setzte sich das soziale Projekt von leaf republic Gründer Perdram Zolgadri und Co-Gründerin Carolin Fiechter durch. Das junge Unternehmen überzeugte mit ihrem innovativen Ansatz, Laub als nachhaltigen und regenerativen Verpackungsrohstoff zu nutzen, um so der zunehmenden Umweltbelastung durch Papier- und Plastikmüll sowie der Rodung von Wäldern entgegenzuwirken.
Franziska von Hardenberg sagte zur Entscheidung:
„Alle Konzepte, die wir heute gesehen haben, haben das Potenzial die Welt zu verändern. Daher haben wir geschaut wer am meisten von den Coachings profitieren kann, um seinen Impact weiter auszubauen. Beim Gewinner leaf republic haben wir genau das gesehen: viel Goldstaub der durch Unterstützung von Chivas Venture zu einem Goldbarren geformt werden kann.“
„Es ist wichtig, dass es Marken wie Chivas Regal gibt, die vor allem soziale und nachhaltige Projekte fördern und diese somit die nötige Aufmerksamkeit bekommen. Deswegen haben wir hier mitgemacht. Wir sind sehr glücklich und dankbar, dass die Jury unser Potenzial erkannt hat.”,
sagte Pedram Zolgadri von leaf republic nach der Verkündung der Entscheidung.
Leaf republic wird am 24. Mai beim internationalen Finale in Amsterdam antreten. Neben der Chance auf einen Anteil an der Gesamtförderungssumme von bis zu $ 1 Million, erwartet das Start-Up spannende Workshops und Experten-Coachings: Zusammen mit den 28 anderen Länder-Finalisten, nehmen sie vor der internationalen Entscheidung an dem Chivas Venture Accelerator-Programm im The Skoll Centre der University of Oxford teil. Integriert in die weltbekannte Saïd Business School hat The Skoll Centre ein innovatives Programm entwickelt, das den Finalisten die Teilnahme an lehrreichen Workshops zu globalen Fragestellungen ermöglicht und Ihnen die Chance bietet, sich bestmöglich auf den globalen Pitch in Amsterdam vorzubereiten.
Der globale Gründerwettbewerb Chivas Venture soll all jene inspirieren, entdecken und belohnen, die ihr Unternehmen als positive Kraft nutzen wollen. Folgen Sie unseren Finalisten in das internationale Finale und finden Sie regelmäßig weitere Informationen zu Chivas Ventures und Chivas Regals Einsatz für soziales Unternehmertum auf https://www.chivas.com/de-de/the-venture
Über die Finalisten:
leaf republic GmbH
Das Unternehmen leaf republic wurde 2013 gegründet und entwickelt Lebensmittelverpackungen und Einweggeschirr für das 21. Jahrhundert, mit dem Ziel der zunehmenden Umweltbelastung durch Papier- und Plastikmüll sowie der Rodung von Wäldern entgegenzuwirken. Ihre Lösung: Die Nutzung von Laubblättern als regenerativen und nachhaltigen Verpackungsrohstoff – natürlich grün, nachhaltig, nachwachsend und biologisch abbaubar. Ihre Teller und Schalen bestehen aus ganzen, grünen Laubblättern, mit einer Zwischenschicht aus wasserabweisendem Papier, welches jeweils aus dem Verschnitt der Vorproduktion hergestellt wird – ganz im Sinne der Kreislaufwirtschaft. Die Blätter bezieht das junge Unternehmen von Kooperativen aus Indien zu fairen Preisen, was sie durch Entwicklungshilfe-Projekte mit verschiedenen Regierung- und Nicht-Regierungsorganisationen sicherstellen. Ihre Produktion hat leaf republic in München aufgebaut: Hier gibt es weltweit führende Universitäten und Forschungseinrichtungen und jede Menge engagierter Menschen. Seit Anfang 2017 vertreiben sie ihre Teller und Schalen weltweit, sowohl direkt als auch über lokale Partner. Ihr Einweggeschirr wird in Foodtrucks verwendet, bei Caterings, als Take-Away-Geschirr oder privat beim Picknick. Über 700.000 Produkte hat das Unternehmen bisher bereits verkauft. Das bedeutet: Über 700.000-mal wurde kein Baum gefällt und kein Plastikmüll erzeugt. http://leaf-republic.com/language/de/
Thriving Green UG
Thriving Green bekämpft durch den Anbau der Mikroalge Spirulina Hunger und Unterernährung in Entwicklungsländern. Ihr Pilotprojekt ist seit April 2017 in Turkana aktiv. Das Turkana County im Norden Kenias zählt zu den ärmsten, heißesten und trockensten Regionen weltweit. Ein Großteil der Bevölkerung leidet an Unterernährung, da eine lokale Lebensmittelproduktion und klassische Landwirtschaft unmöglich sind. Um dies zu ändern, geht das Start-Up einen neuen Weg mit dem Ziel, Ernährungssicherheit für die Bevölkerung zu schaffen. Ihre Mikroalge Spirulina wächst ertragreich unter extremen Bedingungen, die für Pflanzen tödlich sind. Dabei können pro Hektor zehnmal mehr Menschen versorgt werden als mit Weizen und 25mal als mit Gemüse. Spirulina selbst ist aufgrund des exzellenten Nährstoffprofils als Superfood bekannt. Ein Beispiel: Spirulina enthält sechsmal mehr Protein als Eier und ist damit ein ausgezeichnetes Mittel, um Mangelernährung zu bekämpfen. Der Anbau dieser Mikroalge liefert zudem einen wertvollen Beitrag zum Klima- und Umweltschutz: Spirulina bindet 14mal mehr CO2 als eine vergleichbar große Fläche Regenwald und benötigt pro Kilogramm Lebensmittel nur ein Prozent des Wassers, das bei der Rinderzucht anfällt. https://www.thriving-green.com/
Africa GreenTec AG
Im Frühjahr 2014 wurde Torsten Schreiber, Gründer von Africa GreenTec, vom malischen Energieminister Frankaly Keita zur Besichtigung von Grundlastkraftwerken in Bamako, der Hauptstadt Malis, eingeladen. Hier verursachen die teilweise 60 Jahre alten, extrem ineffizienten Dieselkraftwerke in den umgebenden Wohngebieten problematische Emissionen. Außerdem wird der Dieselkraftstoff hunderte Kilometer weit über Land transportiert, um dann für ca. 1 Euro pro kWh an die Dorfgemeinschaften verkauft zu werden. Zu dem so erzeugten Strom haben darüber hinaus nur 17 Prozent der afrikanischen Bevölkerung Zugang. Schnell wurde deutlich, dass selbst auf lange Sicht mit diesem Modell keine Möglichkeit besteht, bei der Elektrifizierung des Landes und bei der wirtschaftlichen Weiterentwicklung maßgebliche Fortschritte zu erzielen. Africa GreenTec baut, installiert und betreibt den Solartainer. Dieser besteht aus einem 40 Fuß Container, der Solarpanele und die nötige Technik beinhaltet, um vor Ort nach kurzer Aufbauzeit Solarstrom zu produzieren und diesen für den Abend zu speichern. Auf den ersten Blick ist der Solartainer eine reine Solaranlage. Bei genauerem Hinsehen erkennt man jedoch, dass der Strom erst die Grundlage für viele weitere Anwendungen ist. Mit dem Solartainer stellt das Unternehmen so erneuerbare Energie, einen Zugang zum Internet, Wasserreinigung, Kühlmöglichkeiten und E- Mobilität für Transportzwecke bereit. https://www.africagreentec.com/
Nicht direkt mit Whisky, aber sehr wohl mit dem verantwortungsvollen Genuss desselben, hat die Pressemitteilung von Pernod Ricard zu tun, die wir heute erhalten haben. In ihr geht es um eine Zusammenarbeit des Getränkekonzerns mit dem Erasmus Student Network, um gemeinsam den intelligenten Umgang mit Alkohol zu fördern.
Was die Grundintention dahinter war, welche Maßnahmen dafür ergriffen wurden und wie die Ergebnisse überprüft wurden, können Sie dem nachfolgenden Pressetext entnehmen, den wir ungekürzt wiedergeben und mit einer Inforgrafik für Sie aufbereitet haben:
Pernod Ricard und das Erasmus Student Network gehen erneut gemeinsame Wege
Kampagne für verantwortungsvollen Alkoholkonsum kommt bei Studenten gut an
Das gemeinsame Ziel von Pernod Ricard und dem Erasmus Student Network (ESN) ist die Förderung des verantwortungsvollen Alkoholkonsums bei Studenten. Dieses Jahr wird die Partnerschaft zum achten Mal in Folge verlängert. Der Erfolg der Aufklärungskampagne Responsible Party zeigt sich in einer externen, unabhängigen Evaluation der Katholischen Universität Leuven in Belgien: 61% der befragten Erasmus Studenten geben an, ihren Alkoholkonsum nachhaltig verändert zu haben.
Aufklärung von Studenten für Studenten
Bei der Sensibilisierung für den verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol ist der Peer-to-Peer-Approach elementar: Durch Schulungen werden ausgewählte Studenten zu Botschaftern ausgebildet und informieren ihre Kommilitonen am Abend der Party. Die Studenten beweisen regelmäßig ihre Kreativität und ihr Geschick in der Aufklärungsarbeit, sodass durch 589 Responsible Partys in 32 Ländern schon über 367.000 Studenten erreicht werden konnten. Neben der Aufklärung auf Augenhöhe und Ausgabe von Wasser warten jede Menge spielerische Elemente auf die Partygäste.
Unabhängige Studie beweist die Wirksamkeit der Initiative
Erfolg und Wirkung des Projekts wurden in den vergangenen zwei Jahren von der Katholischen Universität Leuven in Belgien untersucht und nun in einer unabhängigen Studie veröffentlicht. Laut der Studie hat das Projekt Responsible Party europaweit positive Auswirkungen auf das Konsumverhalten von Erasmusstudenten, was die Studie der engen und kooperativen Partnerschaft zwischen Pernod Ricard und ESN zuschreibt. 74,5% der Befragten gaben an, die Aussage hinter der Partyreihe gut verstanden zu haben.
Insbesondere die Aufforderungen an Partygäste, gegenseitig aufeinander Acht zu geben sowie die transparente Aufklärung zu Risiken übermäßigen Alkoholkonsums, zeigen bei den Studenten Wirkung. Besonders erfreulich ist, dass 88% der Befragten die Initiative Responsible Party als nützlich einschätzen.
Pernod Ricard und ESN werden sich weiterhin gemeinsam für den bewussten und verantwortungsvollen Konsum von Alkohol in Europa einsetzen.
Unser heutiges Whisky im Bild entführt uns nach Irland, zu einem Schloss im Süden des County Galway. Dunguaire Castle ist keine Burg im klassischen Sinn, sondern ein sogenanntes Tower House, das im Jahr 1520 errichtet wurde, und zwar vom Clan der O’Hynes. Seit 1966 ist es öffentlich zugänglich und veranstaltet unter anderem mittelalterliche Bankette.
Cineasten werden das Dunguaire Castle auch aus dem Film kennen – es war im Film „Sprengkommando Atlantik“ zu sehen.
Unser Wallpaper stammt von Markus Voetter, er hat es rechtefrei der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt – und so können Sie es nach Herzenlust verwendet. Es ist 2.2MB und 5925×3950 Pixel groß und kann hier unkomprimiert heruntergeladen werden. Untenstehend finden Sie es wie üblich verkleinert zum Ansehen.
Lange dauert es ja nicht mehr, dann findet man sich wieder zur mittlerweile vierten Whisky Spring im Schwetzinger Schloss ein. Am 17. und 18. Februar ist dort für das Wochenende der Whiskynabel Deutschlands, mit vielen Ständen und Tastings.
Der Mannheimer Morgen hat in seiner heutigen Online-Ausgabe einen Vorbericht zur Messe gebracht, in dem Veranstalter Joe Seidel mehr über die Veranstaltung erzählt. Mit 40 Ausstellern ist der Saal im Schloss prall gefüllt, und der begrenzende Faktor, so Seidel, war alleine der zur Verfügung stehende Platz.
Bei den Tastings wird es – neben den regulären Verkostungen, in diesem Jahr auch eine Neuheit geben, so der Mannheimer Morgen:
Die Firma Borco hat sich diesmal etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Vor dem Zirkelsaal soll ein echter stilvoller Rolls Royce stehen, der am Samstag „Face to Face“-Tastings bietet. Der Experte sitzt einem also im Auto gegenüber und erläutert seine besten Lebenselexiere.
Die Online-Karten für den Samstag sind schon ausverkauft, für Sonntag gibt es noch welche – und zusätzlich wurde an beiden Tagen ein Kontingent für die Tageskassen aufgelegt, sodass man auch vor Ort noch Karten kaufen kann.
Seit dem Dezember 2016 sind die Pläne zur neuen Toulvaddie-Destillerie der Öffentlichkeit bekannt – die erste Brennerei in Schottland seit über 200 Jahren, die von einer Frau geführt wird. Schon eine Woche darauf konnten wir Heather Nelson, die Iniatorin, in einem exklusiven Audiointerview vorstellen.
Seitdem ist einiges geschehen. Der Bauantrag wurde eingebracht und genehmigt, ein Fasskaufprogramm aufgelegt. Von den ursprünglich 100 angebotenen Fässern zu je 70 Litern sind nur mehr 13 verfügbar (Kostenpunkt jeweils 2000 Pfund).
Zeit also, sich wieder einmal bei Heather umzuhören und mehr über den konkreten Stand der Dinge rund um die Destillerie zu erfahren. Ein wenig gelingt das mit dem Portrait der Gründerin auf King5.com – auch wenn sich daraus mehr über sie als über den Fortschritt des Unternehmens erfahren lässt. Auch ihr Ehemann kommt zu Wort, und wir erfahren zum Beispiel, dass Heather plant, die Brennerei einmal an ihre Tochter zu übergeben, damit sie diese weiterführt.
Wann genau aber Toulvaddie in Betrieb gehen soll und wie weit die Anlage bereits gebaut ist, kann man dem Artikel nicht entnehmen. Auch die Webseite gibt darüber nicht wirklich Auskunft.
Japan vom Feinsten, in einer exklusiven Location in Ludwigslust bei Hamburg samt An- und Abreise sowie Übernachtung und Frühstück – das können eine glückliche Leserin oder ein glücklicher Leser von Whiskyexperts gemeinsam mit ihrer oder seiner Begleitung erleben. Allerdings läuft das Gewinnspiel nur noch bis Sonntag – wenn Sie also dabei sein wollen, müssen Sie JETZT mitmachen.
Gemeinsam mit Suntory Whisky verlosen wir eine Degustation ausgesuchter japanischer Whiskys mit Tanja Bempreiksz, Brand Ambassador Rare Collection, in der Sie nicht nur die hervorragende Qualität der edlen Abfüllungen, sondern auch japanische Küche in Reinkultur erleben können. Alles, was Sie dazu brauchen ist etwas Glück – und Zeit am 24. Februar ab 17 Uhr. Erfahren Sie hier alles über Ihren traumhaften Gewinn:
Gewinnen Sie das Suntory Japan-Whisky-Tasting mit Übernachtung im Hotel de Weimar
1923 hatte Shinjiro Torii die Idee, einen Whisky zu schaffen, der das innerste Wesen der japanischen Natur in sich tragen sollte.
Hergestellt von den besten Handwerksmeistern mit viel Geduld und dem Willen, das Werk der Natur weiter zu vervollkommnen. Er träumte von einem feinen, nuancierten und dennoch komplexen Whisky, der den sehr anspruchsvollen Geschmack der Japaner zufriedenstellen würde.
Inspiriert von der schottischen Whiskytradition, unternahm Torii einen japanischen Annäherungsversuch an den traditionellen Scotch, und das obwohl sich Boden- und Klimaverhältnisse von den schottischen grundlegend unterschieden. Torii wählte die Region Yamazaki in der Nähe von Kyoto als Geburtsstätte des japanischen Whiskys.
Die Resultate dieser faszinierenden Verbindung von japanischer Natur und Seele können Sie nun bei einem exklusiven Event entdecken:
Am Samstag, dem 24. Februar 2018, lädt Sie Suntory Whisky um 17 Uhr ins Hotel de Weimar in die Schlossstraße 15, 19288 Ludwigslust, um dort gemeinsam mit der Brand Ambassador Rare Collection, Tanja Bempreiksz, ausgesuchte Whiskys zu kostbaren Kreationen der japanischen Küche zu verkosten.
Anschließend können Sie und Ihre Begleitung im Hotel de Weimar entspannt übernachten, um am nächsten Tag nach einem ausgedehnten Frühstück ausgeruht die Heimreise antreten zu können.
Übrigens: Auch die An- und Abreise von Ihrem Heimatort zum Tasting sind inkludiert!
Freuen Sie sich auf die exquisite Abfolge der Speisen und japanischen Whiskys während der Degustation:
Empfang
Sushi Interpretation
Glania-Brachmann 98 The Chita Single Grain
Suntory-Menü
Kyushu
Matcha-Tee
Shikoku
Sud, Ente, Koriander, Lorbeer, Japan-Pilz Yamazaki 12 Jahre
Hokkaido
Skrei, Kürbis, Spargel, Kaviar Hakushu 12 Jahre
Honshu
Rind & Hummer, Schwarzer Pfeffer Hibiki 12 Jahre
Der letzte Samurai
Mango, Erdnuss, Pflaume, Tonka Hibiki 17 Jahre
Begleitende Weine
Mosel
Albrecht Kallfelz, Zell-Merl Kallfelz Riesling-Hochgewächs 2016
Ahr
Meyer-Näkel, Dernau Spätburgunder G 2015
An der Bar
Hibiki Harmony
Und so gewinnen Sie das Suntory Japan-Whisky-Tasting mit Übernachtung im Hotel de Weimar, Ludwigslust am 24. 2. 2018 für 2 Personen:
1. Beantworten Sie bitte folgende Gewinnfrage: Welche Region gilt als Geburtsstätte des japanischen Whiskys (kleiner Hinweis: lesen Sie unseren Artikel aufmerksam)?
a) Yamazaki
b) Honda
c) Shitake
2. Die richtige Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „Japan“!
3. BITTE teilen Sie dieses Gewinnspiel auf Ihren sozialen Netzwerken. Ein wenig gute Nachrede kann auch uns nicht schaden ;-). Das Teilen ist nicht verpflichtend, aber es würde uns freuen.
Unter allen richtigen Antworten, die uns bis 28. Januar 2018, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinnerin oder den Gewinner des Preises und geben sie oder ihn am 29. Januar 2018 bekannt.
Pro Person ist nur eine Teilnahmemail möglich!
Teilnahmebedingungen:
Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt, die Gewinnfrage richtig beantwortet, seine Lösung mit dem Betreff „Japan“ einsendet und das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab 22. Januar 2018 bis 28. Januar 2018, 23:59. Der Preisträger wird am 29. Januar 2018 auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts und Beam Suntory Deutschland sind von der Teilnahme ausgeschlossen.
Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden.
Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen!
Das Brühler Whiskyhaus informiert uns heute über zwei Ausgaben ihrer „A Dream of Scotland“ Serie: ein 13 Jahre alter Bruichladdich aus einem Radoux Redwine Cask sowie einen 9 jährigen Caol Ila mit einem Tawny Port Cask Finish. Beide Abfüllungen können morgen online bestellt werden. Die heutige Mitteilung des Brühler Whiskyhaus:
Nachdem Diedrich ja schon vor ein paar Tagen in der Laddie Nerds Gruppe vor lauter Vorfreude verkündet hat, dass es mit dem neuen Bruichladdich aus der „A Dream of Scotland“ Serie bald ernst wird, können wir euch heute verkünden, dass wir morgen Abend um 19:00 Uhr mit dem Vorverkauf der beiden neusten Abfüllungen beginnen werden.
Der 9 Jahre alte Caol Ila schließt unsere Caol Ila „Geister Trilogie“ ab und ist durch das Finish im Tawny Port Cask besonders gefällig geworden. Die süffige Süße lässt aber mehr als genug Platz für die kräftigen Caol Ila Noten. Um ein Bild zu diesem Whisky zu malen: Denkt einfach an einen lauen Sommerabend mit Lagerfeuer. OK, OK – Ihr seid schon leicht beschwipst und lasst Euch gerade die neue Rittersport Schokolade „Portwein-Rauch“ mit 65% Kakaoanteil munden. Als die Schoki gerade auf der Zunge schmilzt und eine herrlich herbe Süße freigesetzt wird, spült Ihr mit einem klassischen, hellfruchtigen Caol Ila mit 53,6% Vol. nach – was für eine geile Kombination 😉
Fazit: Wenn diese Trilogie mal nicht gezeigt hat, was junger Caol Ila so alles kann. Vom ganz jungen, wilden Raubein bis hin zum gefährlich süffigen – vom Portfass geküsten – Vertreter war hier für jeden Islay-Liebhaber wohl etwas mit dabei.
Der zweite Kandidat im Bunde ist ein 13 Jahre alter Bruichladdich, den wir natürlich wieder durch unseren Bruichladdich-Beauftragen Diedrich haben abnehmen lassen. Die Zusammenarbeit mit Diedrich macht so viel Freude, dass wir uns hier nicht auf eine Trilogie beschränken möchten. Von Zeit zu Zeit wollen wir immer wieder Projekte rund um die Brennerie Bruichladdich vorstellen und hoffen, dass ihr mindestens genauso viel Freude daran haben werdet wie wir.
Nun aber zurück zum 13 jährigen Leckerschmecker. Dieser Bruichladdich genoss eine Vollreifung im spanischen Weinfass und wurde mit schlappen 63,5% Vol. abgefüllt. Das Weinfass hat hier volle Arbeit geleistet, Farbe und Aromen lassen Rückschlüsse auf einen schönen schweren Rotwein zu, der mit seinen dunklen Beerenfruchtnoten ein wundervoller Begleiter zum Hirschrücken gewesen wäre. So hat er aber nun dem Islay-Nektar die Grundaromen verpasst. Trotz der wuchtigen Weinfassnote kommen der Keksteig, die von Marco so geliebten Hundefüsschen (wenn auch nur sehr dezent), Meergrass und der klassische Brennereicharakter hier nicht zu kurz.
Bei beiden Abfüllungen finden wir, dass die Kombination aus Weinfass und Whisky ideal gewesen sind, weder das Fass noch der Whisky dominieren und bilden so eine gefährlich, harmonische Mischung aus Brennereicharakter und Fassauswahl.
Und hier nun noch einmal alles in der Zusammenfassung:
Whisky N°1: Caol Ila 9 Jahre – Tawny Port Cask Finish – A Dream of Scotland – High Strength Single Malt Whisky (2008 / 53,6% Vol. / 0,7l) á 66,90 Euro
Whisky N°2: Bruichladdich 13 Jahre – Radoux Redwine Cask – A Dream of Scotland – Single Malt Scotch Whisky (2004 / 63,5% Vol. / 0,5l) á 84,90 Euro
Natürlich wird es beide Abfüllungen auch wieder als 10cl Samplevariante geben: Der Caol Ila liegt dann bei 10,50 Euro, der Bruichladdich bei 17,90 Euro.
Ihr könnt max. 2 Flaschen und 2 Sample pro Sorte bei uns erwerben.
Bitte habt Verständnis, dass wir nur Online-Bestellung über unseren Shop annehmen. Telefonisch Bestellungen, Bestellungen per E-Mail oder Facebook-Nachricht können wir leider nicht berücksichtigen.
Der Vorverkauf startet am Freitag, den 26. Januar 2018 um 19:00 Uhr.
In ganz Schottland und sonstwo auf der Welt feiert man heute die Burns Night, zum Gedenken an Robert Burns, dem man mit dem Attribut „schottischer Nationaldichter“ nur unzureichend gerecht wird. Burns wird von seinen Fans verehrt, ja, gehuldigt, und am heutigen Tag kulminiert diese Bewunderung in zahlreichen Veranstaltungen.
Wer solch eine Burns Night getreu dem schottischen Ritus zelebrieren will, der kann sich auf dieser Seite der BBC minutiöse Anleitungen dazu holen (und die Sache schon mal für 2019 planen und proben, so umfangreich sind sie).
Für den Rest der Whiskyfreunde, die nicht ganz so viel Zeit haben und an keiner Robert Burns Night teilnehmen können, tut es auch ein gutes Glas Whisky und ein Gedicht von Robert Burns, um seinem dichterischen Genie zu gedenken. Wie wäre es mit „To A Rose“, vorgetragen von Schauspieler Alain Cumming ( Mitglied der Royal Shakespeare Company und bekannt aus dem James Bond Film „Goldeneye“)?
Und dann haben wir noch ein Portrait von Robert Burns, das Sie in voller Auflösung hier herunterladen können und unten zum Vergrößern anklicken können.
Gute Nachrichten (nicht nur) für Fans von englischem Whisky In einer Pressemitteilung gibt der Spirituosen- und Ethnofood-Importeur Sierra Madre bekannt, dass man ab sofort den deutschlandweiten Vertrieb des englischen Adnams Whisky übernommen hat, der bei der Adnams Brewery in Southwold hergestellt wird. Damit wird dieser interessante Whisky aus der Stadt an der Ostküste Englands auch bei uns verfügbar.
Insgesamt drei Sorten werden ab sofort im deutschen Fachhandel zu finden sein, die Pressemitteilung beschreibt sie mit allen relevanten Infos und den dazugehörigen Tasting Notes.
Sierra Madre übernimmt den deutschlandweiten Vertrieb von Adnams Whisky
Ab Januar 2018 ergänzt Adnams Whisky aus England mit insgesamt 3 Produkten das Sortiment des Spirituosen- und Ethnofood-Importeurs Sierra Madre GmbH aus Hagen.
Adnams braut seit 1872 feine Ales in Southwold, England und ist berühmt für seine fass-aufbereiteten Ales und Flaschenbiere. Die Leidenschaft für Qualität und Innovation des Adnams´ Team wird durch viele Auszeichnungen und Medaillen bestätigt. 2008 fiel die Entscheidung mit der gleichen Leidenschaft, nur die allerbeste Qualität zu produzieren, das Handwerk der Spirituosenherstellung aufzunehmen. Daraufhin eröffnete 2010 die Adnams Copper House Distillery neben der Brauerei, in der die 3 Whiskys im Copper Still-Verfahren hergestellt werden. Auch im Bereich Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein gilt Adnams als führendes Unternehmen und hat in den letzten Jahren viel Anerkennung erhalten.
Adnams Rye Whisky
Adnams Rye Whisky basiert auf Roggen von John Adnams‘ eigener Farm in Reydon, dessen Brauerei und Destillerie sich nur einige Meilen von seiner Farm in Southwold entfernt befinden.
Roggen wird in Reydon schon seit Jahrhunderten angebaut, worauf auch der Ortsname anspielt. Er setzt sich aus den zwei altenglischen Worten „rey“ (für rye bzw. Roggen) und „don“ (für Hügel) zusammen. Das Dorf befindet sich an der Küste von Suffolk.
Dieser spannende Whisky ermöglicht es dem Adnams-Team, auf rund 140 Jahre Erfahrung beim Brauen und Destillieren zurück zugreifen. Die Maische setzt sich aus 75 % Roggen und 25 % Gerste zusammen. Der Roggen verleiht dem Whisky eine tolle Tiefe und einen ausdrucksstarken Charakter mit einem trockeneren und würzigeren Finish.
Farbe: dunkles Kupfer
Vol.: 47 % vol. – 700 ml
Alter: keine Altersangabe
Fasstyp: neue französische Eiche
mittelstark ausgebrannt
Hefe: Adnams‘ einzigartige, 70 Jahre alte Hefekultur
Filtration: keine Kältefiltration
UVP: 54,95 EUR
Verkostung:
“Angenehme Aromen von warmer Vanille, Rosinenpudding und schwarzen Pfefferkörnern, mit einem weichen, reichhaltigen und würzigen Geschmack.”
John McCarthy, Adnams Head Distiller
Adnams Single Malt Whisky
Der Adnams Single Malt Whiskys basiert zu 100 % auf lokalem Gerstenmalz aus East Anglia (Ostanglien) und wird in small batches (in geringen Mengen) und in liebevoller Handarbeit in Kupferbrennblasen destilliert, bevor er in neuen Fässern aus französischer Eiche aus dem Bordeaux lagert.
Farbe: dunkles Kupfer
Vol.: 40 % vol. – 700 ml
Alter: NAS (keine Altersangabe)
Fasstyp: neue französische Bordeaux-Fässer
mittelstark ausgebrannt
Hefe: die einzigartige, 70 Jahre alte Hefekultur von Adnams (seit 1943 verwendet)
UVP: 39,95 EUR
Verkostung:
“Aprikose und Beeren gesellen sich an der Nase zu herzhafter Würze und einem delikaten, mineralischen Beiklang. Ein angenehmes Mundgefühl wird durch Noten von dünnflüssigem Honig und Gewürzen ergänzt und leitet in ein warmes Finish über, das Lust auf mehr macht.”
John McCarthy, Adnams Head Distiller
Adnams Triple Malt Whisky
Adnams Triple Malt Whisky ist ein wirklich einzigartiges Produkt, für das drei gemälzte Getreidesorten zum Einsatz kamen.
Diese aufregende Spirituose ermöglicht es dem Adnams-Team, rund 140 Jahre Erfahrung mit Brauen und Destillieren in das Produkt einfließen zu lassen. Fachwissen trifft auf ein beachtliches Erbe und innovative, eigens entwickelte Produktionsabläufe. Abgerundet wird das Ganze durch Weizen, Gerste und Hafer. Adnams haben ein Experiment gewagt und die drei Getreidesorten miteinander vermischt, um mit einer ganz besonderen Maische einen Triple Malt Whisky zu kreieren.
WICHTIG: Es handelt sich hier nicht um einen Blend aus drei Single Malt Whiskys, sondern um einen Blend aus drei gemälzten Getreidesorten!
Basiert auf 60 % Weizen, 30 % Gerste und 10 % Hafer. Der Weizen sorgt für extraviel Weichheit; die Gerste fügt Noten von Röstaromen, Toffee und Cerealien hinzu; und der Hafer macht den Whisky cremig und reichhaltig.
Adnams Triple Malt Whisky
Farbe: tiefes Gold
Vol.: 47 % vol. – 700 ml
Alter: NAS (keine Altersangabe)
Fasstyp: neue amerikanische Eichenfässer
mittelstark ausgebrannt
Hefe: die einzigartige, 70 Jahre alte Hefekultur von Adnams (seit 1943 genutzt)
Filtration: keine Kältefiltration
UVP: 49,95 EUR
Verkostung:
“In neuen Fässern aus amerikanischer Weißeiche gereift, um eine ausdrucksstarke, intensive Mischung aus Kokos und Schokolade zu erhalten. Das Aroma gibt sich komplex mit Gewürzen, Kokosnuss und getoasteter Eiche, Zitrusfrucht und süßem Honig.”
John McCarthy, Adnams Head Distiller
Die Regeln für die Produktion von Scotch Whisky sind streng – nicht so streng wie für Bourbon, aber dennoch sehr klar umrissen und strikt. Zu strikt, finden manche Whiskyproduzenten und fordern immer wieder, die Regularien zu überdenken und abzuändern.
Ein Beispiel dafür aus der nahen Vergangenheit war das Bestreben des unabhängigen Abfüllers Compass Box, mehr Transparenz auf die Labels der Flaschen bringen zu können und bei Blends auch die Anteile der verwendeten Whiskys angeben zu dürfen – ein Anliegen, das unter anderem auch von Bruichladdich unterstützt wurde aber letztlich bei der SWA (Scotch Whisky Association) kein Gehör fand.
Jetzt berichtet Herald Scotland von einem weiteren Versuch, die herrschenden Regeln abzuändern und aufzuweichen. Von Diageo sei nun ein bislang geheimes Dokument aufgetaucht, das Änderungen zu bestehenden Regeln vorschlägt und in dem man z.B. Tequila-Fässer als Reifungsmöglichkeit für eine neue Kategorie von Whisky (Scotch whisky infusions, Blends mit Aromastoffen angereichert und mit schwächeren Alkoholstärken abgefüllt) vorschlägt.
Diageo besteht darauf, so der interessante Artikel, dass man sich der Tradition nach wie vor verpflichtet fühle, aber eben auch inovative Wege suche, Whisky zu produzieren und zu vermarkten. Man sieht das auch als Reaktion darauf, dass Scotch seinen weltweiten Anteil von 60% am Spirituosenmarkt wegen starker Konkurrenz nicht mehr halten kann und unter 50% absank. Diageo arbeite nun gemeinsam mit der SWA an Ideen, wie man dieser Entwicklung entgegenwirken könne.
Von der SWA wird allerdings eher Widerstand gegen solche Aufweichungen erwartet. Es wäre nicht das erste Mal, dass die Scotch Whisky Association gegen zu viel Neuerungsgeist einschreitet. So musste zum Beispiel die Eden Mill Distillery Versuche mit speziell geröstetem Malz (chocolate malt wie es für Porter Beer oder süße Stouts verwendet wird) einstellen, weil die SWA dies nicht als klassischen Scotch Whisky anerkannt hätte. Eine Haltung, für die man bei Eden Mill Verständnis zeigte.
Allerdings sieht Paul Miller von Eden Mill durchaus Gefahren im Stillstand und fordert moderate Adaptionen der Vorschriften, um auf geänderte Marktsituationen reagieren zu können. Man müsse der Tradition treu bleiben, aber gleichzeitig Innovation ermöglichen.
Es bleibt abzuwarten, wie intensiv diese Diskussion in nächster Zeit geführt werden wird und wie sehr kommende Marktentwicklungen das Verhältnis zwischen Traditionalisten und Innovatoren verändern werden. Ein schwieriges Thema mit viel Potential zum Guten und Schlechten, meinen wir.
Von irish-whiskeys.de, dem Spezialisten für irische Whiskeys, haben wir Infos über eine neue Whisky-Marke aus Irland erhalten, die nicht nur durch ihr Alter auffällt, sondern auch durch die für Irland auf den ersten Blick ungewöhnliche Schreibweise ohne „e“. Was es mit dem Retronaut Whisky auf sich hat und die offiziellen Tasting Notes dazu können Sie hier lesen, den Whisky erstmals in Deutschland erleben dann ab morgen auf der Finest Spirits in München erleben, wo er am Stand des Importeurs Premiere feiert.
Neu bei irish-whiskeys.de – Retronaut Whisky 17 Jahre Single Malt
Die Blackwater Distillery im Süden Irlands produziert seit 2014 Gin in einer kleinen Craft Distillery im beschaulichen Örtchen Cappoquin. Hier entstehen wunderbare Spirituosen, vorzugsweise verschiedene Gins.
Im Sommer 2018 plant die Blackwater Distillery sich zu vergrößern. In der Nähe der alten Destillerie in Ballyduff wird die neue größere Destillerie entstehen. Hier wird es auch ein Visitor Center geben. Über eine Millionen Euro werden in den Bau der neuen Destillerie investiert.
Um den Start den Bau der Destillerie zu feiern, hat Peter Mulryan den 17-jährigen Retronaut Single Malt Whisky auf den Markt gebracht. Richtig gelesen, er hat einen Whisky herausgebracht, einen irischen Whisky. Peter macht gerne Sachen anders als alle anderen. Früher war es so, dass nur die Whiskeys aus Dublin mit „e“ geschrieben wurden. Sein Whisky stammt nicht aus Dublin und so lässt er das „e“ weg. Seit Jahrzehnten wird Whiskey mit „e“ geschrieben, doch beruft er sich auf eine alte Tradition, in der im Rest von Irland der Whiskey Whisky geschrieben wurde.
Retronaut Whisky ist die Marke, die in den nächsten Jahren die Meilensteine der Blackwater Distillery kennzeichnen wird. Die erste Auskopplung, der 17-jährige Single Malt, wurde die vollen Jahre in Bourbonfässern gereift.
Fünf amerikanische Whiskeys präsentiert Serge Valentin heute in seiner Verkostung – und was uns heute besonders daran gefällt ist der Umstand, dass alle davon bei uns ohne gröbere Schwierigkeiten erhältlich sind (und somit bei Interesse nachverkostet werden können).
Vier Originalabfüllungen sind es, und ein unabhängiger Bourbon von Valinch & Mallet (ein Bottler, dessen Flaschen man auch in Deutschland erhalten kann). Eine der Originalabfüllungen ist ein Rye, der Hudson Manhattan Rye, der wohl noch zu jung ist, um die Bezeichnung Whiskey zu tragen.
Wertungsmäßig bewegen wir uns diesmal im Bereich zwischen 78 und 88 Punkten, wobei der Unabhängige in der heutigen Verkostung die Nase vorne hat:
Buffalo Trace (40%, OB, Kentucky Straight Bourbon, +/-2017): 82 Punkte
Evan Williams ‘White Label’ (50%, OB, Kentucky Straight Bourbon, +/-2017): 78 Punkte
Hudson ‘Manhattan Rye’ (46%, OB, +/-2017): 80 Punkte
FEW ‘Bourbon’ (46.50%, OB, +/-2017): 84 Punkte
Heaven Hill 8 yo (48.8%, Valinch & Mallet, Kentucky Straight Bourbon, 2016): 88 Punkte
Gewaltige Investitionen plant Beam Suntory über die nächsten fünf Jahre: Insgesamt etwas mehr als 900 Millionen Dollar will man in den Ausbau der Bourbon-Produktion in den USA investieren und die Destillerien ausbauen. Das gab der Präsident dee Holding, Takeshi Niinami, vor seiner Reise zum Weltwirtschaftsforum in Davos bekannt.
Niinami sagte, dass die Investition auch durch die massive Steuersenkung für Unternehmen in den USA möglich wurde, die die Regierung dort beschlossen hat. Der Großteil des Geldes wird in die Destillerien in Kentucky fließen, die dort Jim Beam und Maker’s Mark produzieren. Man wird die Kapazitäten der Brennereien und die Lagerhäuser ausbauen.
Man werde zudem den Verkauf von Highballs, die mit amerikanischem Whiskey gemacht werden, forcieren und plane dafür eine massive Kampagne. Man wolle so die Zahl der nichtjapanischen Outlets, die Highballs verkaufen (in Japan die wohl beliebteste Darreichungsform von Whisky) von 8000 bis 2020 auf 40.000 erhöhen.
Ebenfalls geplant ist, die Zusammenarbeit zwischen Beam und Suntory zu intensivieren und Austauschprogramme weiter zu entwickeln. So werden jetzt schon Mitarbeiter zwischen Kentucky und der Yamazaki-Destillerie ausgetauscht, damit man gegenseitig von den Erfahrungen profitieren kann. Der neue Roku-Gin ist ein Ergebnis dieser Zusammenarbeit.
Einiges mehr darüber können Sie auf Nikkei.com nachlesen (zwei Artikel frei, danach Paywall).