Video: Freedom – Schottland in 4K

Unser heutiges Sonntagsvideo ist von der Machart und der Stilistik her experimentierfreudiger als viele, die wir ihnen zuvor ans Herz gelegt haben – und deshalb oder trotzdem eine besondere Empfehlung von uns:

Freedom – Scotland in 4K“ ist ein dynamisch und vor allem perfekt geschnittener Clip mit Szenen aus Schottland, die mit einer DJI Mavick Air und anderen Kameras aufgenommen, dynamisch geschnitten und mit viel Gespür für Drive musikalisch unterlegt wurde. Er wurde konzipiert und erstellt von Rabbitfilms und vor gut einer Woche auf Youtube hochgeladen. Knapp drei Minuten dauern die Aufnahmen, und keine Sekunde davon ist langweilig.

Viel Vergnügen und: Schnallen Sie sich an!

Lagerhaus der Barton 1792 Distillery bricht teilweise zusammen – mit Videolink

In Bardstown, Kentucky, ist es gestern zu einem folgenschweren Ereignis gekommen: Ein Lagerhaus der Barton 1792 Distillery ist teilweise zusammengebrochen – tausende Fässer mit Bourbon stürzten aus zum Teil großer Höhe zu Boden und dürften in der Folge teilweise leck geschlagen sein.

Das Lagerhaus enthielt 18.000 Fässer, die Hälfte ist von dem Einsturz, von dem wir leider noch keine rechtefreien Bilder haben, betroffen. Dabei handelt es sich um Fässer verschiedenen Alters. Die Brennerei, die im Besitz von Sazerac steht, versucht laut dem Bericht der New York Post, den Schaden einzuschätzen.

Der Grund für den Einsturz des in den 40ern gebauten Lagerhauses ist noch nicht bekannt. Erste Proben des Grundwassers zeigen noch keine Verunreinigung, allerdings kann sich das noch ändern. Man hat jedenfalls vorbeugende Maßnahmen gegen eine Verschmutzung eingeleitet.

Menschen kamen bei dem Einsturz nicht zu Schaden.

Bilder des Unglücks können Sie im Artikel der New York Post, bei Fox News und bei Bloomberg sehen. Ein Video bringt unter anderem abc6 News.

Lagerhäuser für Bourbon. Ein Ähnliches ist nun bei Bardstown, Kentucky, teilweise eingestürzt. Photo credit: Chris and/or Kevin on VisualHunt.com / CC BY

 

Whiskyfun: Angus verkostet Linkwood, Bunnahabhain und Highland Park

Drei Dreiergruppen stehen heute zur Verkostung bei Angus MacRaild, der Samstagvertretung von Serge Valentin auf dessen Webseite, an. Sie stammen aus den Brennereien Linkwood, Bunnahabhain und Highland Park, wobei zwei der letzten drei niczht explizit den Namen der Orkneys-Brennerei tragen.

Von 76 bis 92 reichen die bunt durchmischten Ergebnisse diesmal. Das Beste wäre, Sie lesen die Beschreibungen der Verkostung, um ein genaueres Bild zu erhalten – wir tun uns diesmal sehr schwer, in der Buntheit der Abfüllungen ein System auszumachen, das über die 3×3-Gruppierungen hinausgeht. Aber wozu denn auch? Hauptsache, es schmeckt und macht Spaß.

Hier die Abfüllungen und ihre Punkte:

  • Linkwood 24 yo 1992/2017 (40.8%, Berry Brothers for The Whisky Shop Dufftown, hogshead, cask #14442, 55 bottles): 87 Punkte
  • Linkwood 26 yo 1983/2010 (53.1%, Braunstein for DFDS Seaways 150th Anniversary): 86 Punkte
  • Linkwood-Glenlivet 18 yo 1978/1996 (54.6%, Cadenhead Authentic Collection): 76 Punkte
  • Bunnahabhain 28 yo 1989/2018 (43.2%, Thompson Bros, Dornoch Distillery, 208 bottles): 88 Punkte
  • Bunnahabhain 28 yo 1989/2018 (45.1%, Berry Brothers, hogshead, cask #6087): 89 Punkte
  • Bunnahabhain 39 yo 1960/1999 (43.4%, Douglas Laing Old Malt Cask, sherry, 208 bottles): 92 Punkte
  • Unnamed Orkney 13 yo 2005/2018 (56.2%, Signatory for Flanders’ Finest Cask Selection, hogshead, 342 bottles): 90 Punkte
  • Orkney Islands 18 yo 1999/2018 (52.7%, Berry Brothers for The Whisky Shop Dufftown, cask #30): 87 Punkte
  • Highland Park 8 yo half bottle (100 proof, G&M, mid-1970s): 92 Punkte

Und natürlich haben wir hier auch Bilder aller drei Brennereien für Sie:

Bunnahabhain. Bild © Christian Spatt
Highland Park. Photo credit: yashima on VisualHunt / CC BY-SA

Neu: The Lakes Genesis – erster Single Malt aus der The Lakes Distillery (mit Video)

Der erste Single Malt aus der The Lakes Distillery in England steht ganz kurz vor der Veröffentlichung – und man hat sich entschlossen, vor der Quatrefoil-Edition im September (wir berichteten hier darüber) noch eine exklusive Erstausgabe auf dem Markt zu platzieren. Der The Lakes Genesis ist ein fassstarker, dreijähriger Whisky, der in ex-Oloroso sherry hogsheads reifte, die aus europäischer und amerikanischer Eiche gefertigt wurden. Danach wurde er in ex- Orangenwein-Fässern aus Andalusien gefinisht.

Bild © The Lakes Distillery

101 Flaschen wird es von dem in einer Holzbox präsentierten Whisky geben – und wie mittlerweile schon üblich wird er in einer Auktion vergeben werden (und zwar vom 29. Juni bis zum 10. Juli), an der Sie hier ihr Interesse bekunden können. Man vermutet in der Brennerei, dass der Genesis dabei den höchsten jemals für englischen Whisky aufgerufenen Preis erzielen wird können.

Hier lesen Sie, was der Whiskymaker, Dhavall Gandhi (ehemals The Macallan), über The Lakes Genesis zu sagen hat:

Genesis is a work of alchemy – a relentless search to uncover the essence of the distillery and to nurture its true potential. The whisky was first matured in Oloroso hogsheads giving it a vibrant character full of dried ginger and wood-spice. After the initial period of maturation, the whisky was finished in casks made-up of American and European oak to add a layer of dried fruit and vanilla. Finally, these two components were married together in Orange wine casks from Andalucía region of Spain, giving it a spicy and chocolate-orange character. In order for you to experience the full spectrum of flavours, I have decided to bottle this at Cask Strength and Natural Colour. Give it your attention, and it will reveal its true depth. It is a whisky to savour, and to contemplate.

Auch ein Video gibt es zur Abfüllung. Es dauert gut eine Minute und Sie können es auf Youtube und hier sehen:

Glenturret und Cutty Sark stehen zum Verkauf an

Knapp vor dem Beginn des Wochenendes wird noch eine Neuigkeit publik, die einem kleinen Paukenschlag gleicht und noch mehr Bewegung in den schottischen Whiskymarkt bringen wird: Laut Scotchwhisky.com plant die Edrington Group den Verkauf der Destillerie Glenturret und der Marke Cutty Sark.

Man will mit diesem Schritt, so die Edrington Group, den Fokus auf die Premiummarken verstärken – also auf The Macallan, Glenrothes und Highland Park. Man erwartet sich sehr starkes Interesse an der zum Verkauf stehendenden Destillerie und der Marke.

Bei Glenturret will man die Brennerei selbst und das Besucherzentrum verkaufen, das Famous Grouse Experience Center wird dabei geschlossen werden – man will nämlich die Rechte an der Marke Famous Grouse behalten. Die 31 Angestellten dort sollen aber im Zug des Transfers weiter beschäftigt bleiben.

Im Zuge der Verlautbarung wurde auch bekannt, dass man für Glenrothes noch im Sommer seitens der Edrington Group einen Relaunch mit neuer Verpackung und einer neuen Range plant.

Man darf jedenfalls gespannt sein, wer bei Glenturret und Cutty Sark zuschlagen wird…

Glenturret Destillerie, Foto von Garrit, CC-Lizenz

Highland Herold Sommer 2018 erschienen – mit Downloadlink

Der Highland Herold Sommer 2018 ist soeben erschienen – und wie üblich als PDF-Version gratis downloadbar. Die Themen sind wie immer höchst interessant, die Texte kurzweilig zu lesen. Hier ein Blick auf einige Inhalte:

  • Mythos Sherry: In einem umfangreichen Artikel schildert Ernst J. Scheiner die historische Entwicklung der Sherry-Whiskys und der zu ihrer Herstellung so dringend benötigten Sherryfässer. Dabei griff man seitens der Whiskyindustrie und ihrer Zulieferer im Laufe der Geschichte schon auf so manch abenteuerliche Methode zurück, um den stetig wachsenden Bedarf zu decken. Inzwischen ist es für Unternehmen in Andalusien zu einem eigenen Geschäft geworden, vorbelegte Fässer für Brennereien in der ganzen Welt zu produzieren
  • Sherry Basics: Der offiziell als Sherry-Ausbilder anerkannte Sommelier Peer F. Holm verschafft uns einen Überblick über das komplexe Feld der fortified wines aus der D.O. Jerez
  • Whisky Review – Finch Single Malt Sherry: Eine limitierte Sherry-Cask-Abfüllung des Schwäbischen Hochland Whiskys, im Detail besprochen und verkostet von Thorsten Herold
  • Blindverkostung: Verkostungsnotizen von Kristina Wolf und Gerhard Liebl zu vier vollständig in Sherryfässern gereiften Malt Whiskys.

Die aktuelle Augabe können Sie hier herunterladen – wir wünschen viel Vergnügen mit der wie immer interessanten und informativen Lektüre.

Dublin Liberties Distillery und Visitor Center eröffnen im Oktober

Ab Oktober gesellt sich ein weiterer Grund zu den vielen bereits existierenden, Dublin einen Besuch abzustatten: Die Dublin Liberties Distillery wird in diesem Monat nämlich ihr Besucherzentrum eröffnen, berichtet The Whiskybusiness.

Die Eröffnung wurde zu dem Zeitpunkt bekanntgegeben, zu dem die drei Pot Stills der Brennerei aus Deutschland angeliefert wurden. Jede davon ist fast acht Meter hoch und wiegt drei Tonnen. Sie sollen für eine Jahresproduktion von 700.000 Litern Spirit im Jahr sorgen.

20 Jobs sollen in der Destillerie, dem Besucherzentrum und der Bar geschaffen werden, wenn die Brennerei im Oktober den Betrieb aufnimmt. Dann wird man auch die Produktion der eigenen Marken, The Dubliner Irish Whiskey, The Dublin Liberties und The Dead Rabbit Irish Whiskey, in die eigene Destillerie verlegen.

Photo by infomatique on VisualHunt.com / CC BY-SA

Serge verkostet: North Port

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Eine sehr, sehr selten gewordene Lost Distillery ist North Port. In den letzten zehn Jahren sind exakt noch sieben neue Abfüllungen der Brennerei erschienen, und man darf getrost davon ausgehen, dass es keine sieben mehr in den nächsten zehn Jahren sein werden. Geschlossen wurde sie 1983 – wer etwas aus ihr in der Sammlung hat, besitzt eine Reminiszenz an eine vergangene Zeit. Und auch von der Brennerei selbst ist nichts mehr zu sehen.

Von den vier Abfüllungen, die Serge heute verkostet, stammen alle aus einer früheren Periode – sie wurden zwischen 1990 und 2000 abgefüllt. Hier die Flaschen und Wertungen der Verkostung:

  • North Port-Brechin 1970/1990 (40%, Gordon & MacPhail, Connoisseurs Choice): 84 Punkte
  • North Port 23 yo 1971/1995 (54.7%, OB, Rare Malts): 86 Punkte
  • North Port 24 yo 1975/2000 (61.1%, Signatory Vintage, refill sherry, cask #2094, 620 bottles): 76 Punkte
  • North Port 23 yo 1976/2000 (61.3%, Scotch Malt Whisky Society, #74.5): 84 Punkte
Wo einst die Destillerie North Port stand, steht jetzt ein Supermarkt. Bildquelle: Potstill.org

TTB-Datenbank: Mortlach 12yo, Mortlach 16yo, Mortlach 20yo

Es scheint, dass der gestern in der TTB-Datenbank aufgetauchte neue Mortlach 16yo nur ein Teil einer ganzen neuen Range von Abfüllungen aus der Speyside-Destillerie ist – denn kurz nach der Publizierung des ersten Labels (wir berichteten gestern) sind nun zwei weitere Abfüllungen in der Datenbank angemeldet worden:

Der Mortlach 12yo ist, so wie der Mortlach 16yo, mit einem Beinamen bedacht: „The Wee Witchie“. Auch er ist mit 43.4% Alkohol abgefüllt und alle Etiketten sind hier zu finden.

Hier noch einmal das Artwork für den Mortlach 16yo „Distiller’s Dram“:

Top of the line scheint ein neuer Mortlach 20yo „Cwie’s Blue Seal“ zu werden, der aber laut Label nur in einer limitierten Auflage erschienen wird:

Auch dieser Whisky soll mit 43.4% Alkohol in die Flasche kommen. Interessant wird bei allen dreien die Preisgestaltung werden.

Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf. 

TTB-Datenbank: Kommt ein neuer Mortlach 16yo?

Frisch in der us-amerikanischen TTB-Datenbank aufgetaucht sind die Labels zu einem vermutlich neu erscheinenden Mortlach 16yo, „Distiller’s Dram“. Abgefüllt soll er mit 43.4% werden.

Die Flaschenform ist durch das Artwork auch angedeutet: sie scheint der Linie der bisherigen Abfüllungen seit dem Relaunch von Mortlach zu folgen.

Wie immer ist natürlich noch nichts über das tatsächliche Erscheinungsdatum zu erfahren, und auch können wir nicht mit Sicherheit sagen, dass der Mortlach 16yo „Distiller’s Dram“ auch tatsächlich erscheinen wird. Auch welchen Preis Diageo dann eventuell dafür aufrufen wird, ist uns noch unbekannt.

Vielleicht – und das ist aber auch nur eine Vermutung unsererseits – ist es die fehlende Abfüllung in den diesjährigen Special Releases?

Hier jedenfalls die Etiketten:

Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf. 

PR: The Macallan präsentiert neues Design und optimiert globales Portfolio

Aufmerksame Leser von Whiskyexperts werden es bereits seit März wissen, nun aber gibt es die ganzen offiziellen Details dazu: The Macallan hat sein globales Portfolio angepasst und dazu auch das Design der Flaschen bereits im April verändert (in Deutschland stehen sie ab Juni in den Regalen). Die offiziellen Details dazu erläutert die nachfolgende Pressemitteilung von The Macallan:


THE MACALLAN PRÄSENTIERT NEUES DESIGN UND OPTIMIERT SEIN GLOBALES PORTFOLIO

Frankfurt am Main, 21. Juni 2018. Die schottische Destillerie The Macallan hat im April das neue Design ihrer Single-Malt-Serie vorgestellt, deren Roll-out in Deutschland Mitte Juni startet. Darüber hinaus wurde das Portfolio optimiert und nach Fasstypen eingeteilt, um den Konsumenten die Navigation zu erleichtern und einen Whisky für jeden Anlass zu bieten. So wird die Fine-Oak-Serie in Triple Cask Matured umbenannt. Das Herzstück des Portfolios bildet die Trilogie mit Sherry Oak 12, Double Cask 12 und Triple Cask Matured 12.

Inspiriert vom Design des The Macallan Rare Cask und des Rare Cask Black, präsentieren sich alle Flaschen jetzt mit einer markanten, v-förmig in das Glas eingearbeiteten Einkerbung am Übergang zum Flaschenhals. Auch die Umverpackung wurde für ein stimmiges Gesamtbild überarbeitet. Vor allem verfügen die Flaschen nun über einen optimierten Wiederbefüllungs- und Fälschungsschutz, der den Kunden beim Kauf Sicherheit für authentischen Geschmack bietet. Das Team der Destillerie hat all seine Erfahrung und sein Wissen eingebracht, um diese Technologie voranzutreiben und dadurch zu garantieren, dass die Konsumenten stets die einzigartige Qualität von The Macallan genießen.

Design als Spiegel des Geschmacks

Die neue Gestaltung soll dem außergewöhnlichen Inhalt der Flasche gerecht werden, um den es The Macallan und jedem Whisky-Freund weltweit in erster Linie geht. „Wir glauben, dass die neue Flasche in einer Weltklassebar ebenso gut zur Geltung kommt wie zu Hause auf einem Tisch, wo man sie gemeinsam mit Freunden genießt“, sagt Glen Gribbon, Marketingleiter von The Macallan.

Wie Macallan das Portfolio kalibriert

Den Anstoß für die Neugestaltung bildete die Optimierung des Sortiments. Besonders wichtig für The Macallan war es, die Bedürfnisse und Wünsche der Konsumenten miteinzubeziehen. Denn das Ziel besteht darin, einen Whisky für jeden Anlass anzubieten. Die Fine-Oak-Serie, die 2004 eingeführt wurde und in Ex-Bourbon-Fässern sowie in ehemals mit Sherry befüllten Fässern aus Amerika und Europa reift, wird umbenannt in Triple Cask Matured. Das betont die Reifung in drei verschiedenen Fasstypen. Die Umbenennungen der Sherry-Oak-, Double-Cask- und Triple-Cask-Matured-Serien sorgen für einen roten Faden im Portfolio.

„Wir möchten es unseren Fans leicht machen, den für sie passenden Whisky auszuwählen. Was ist einfacher als eine Einteilung in ein, zwei oder drei Fasstypen? Indem wir unser Kernsortiment unter Sherry Oak, Double Cask und Triple Cask Matured bündeln, können wir die Vielfalt der Whiskys, die aus unserer Destillerie kommen, hervorheben. So ermutigen wir neue und bestehende Fans, Single Malts von The Macallan zu vielfältigen Anlässen zu genießen“,

so der Kommentar von Glen Gribbon.

Um das Portfolio global zu vereinheitlichen, wird die Reihe The Macallan 1824 eingestellt. The Macallan Gold wird in der Double-Cask-Serie als Double Cask Gold geführt und The Macallan Amber und Sienna werden nicht mehr produziert. Double Cask 12 Jahre ist seit seiner Einführung im Jahr 2016 ein weltweiter Erfolg für die Marke und wird nun einen höheren Stellenwert bekommen. Für die Zukunft ist geplant, stärkere und ältere Abfüllungen auf den Markt zu bringen.

Serge verkostet: Tullibardine, geboren 1993

Drei unabhängige Abfüllungen aus der Highland-Destillerie Tullibardine, die im Jahr 1993 destilliert wurden und ins Fass kamen, mit einem Bonuswhisky aus der selben Brennerei, diesmal aber aus dem Jahr 1970 und als Originalabfüllung – das ist das Spektrum der heutigen Verkostung bei Serge Valentin.

Die drei Unabhängigen stammen dazu noch aus Bourbon Hogsheads und sind, trotz unterschiedlichem Abfülljahr, allesamt 24 Jahre alt – und tatsächlich liegen sie in den Bewertungen nur einen einzigen Punkt auseinander. Und Serge merkt auch an, dass sie sich im Charakter sehr ähnlich seien. Anders die alte Originalabfüllung: Sie ist gänzlich anders, und laut Serge auch extrem schwer mit einer Wertung zu versehen. Warum, das lesen Sie in den Notizen zur Verkostung.

Hier aber die Abfüllungen und ihre Punkte:

  • Tullibardine 24 yo 1993/2018 (43.6%, Cadenhead, Small Batch bourbon hogshead, 444 bottles): 85 Punkte
  • Tullibardine 24 yo 1993/2017 (48.7%, Maltbarn, bourbon): 85 Punkte
  • Tullibardine 24 yo 1993/2018 (52%, Claxton’s, hogshead, 273 bottles): 84 Punkte
  • Tullibardine 21 yo 1970 (45%, OB, +/-1991): 82 Punkte
Bilder aus Tullibardine. Bild © Bernd Scheer

Ab Freitag: Strafzölle auf US-Whiskey

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Nun ist es also tatsächlich soweit: Im Handelsstreit zwischen den USA und der EU (siehe unseren Bericht hier) wird es ab morgen, Freitag, hohe Zölle auf diverse Waren, die aus den USA importiert werden, geben. Es ist eine Reaktion auf Zollverschärfungen, die die amerikanische Regierung im Kampf gegen das Handelsdefizit des eigenen Landes beschlossen hat.

Die Auswirkungen dieser Strafzölle wird der europäische Konsument in einigen Bereichen spüren. Für Freunde des Whisk(e)ys wird es unmitttelbar deutlich, denn amerikanischer Bourbon und Tennessee-Whiskey werden mit einem Strafzoll von 25% belegt.

Das sollte nicht bedeuten, dass die Preise für Bourbon sofort anziehen, denn bereits importierte Ware sollte natürlich noch zum alten Preis im Umlauf sein, aber die Preissteigerungen werden nicht lange auf sich warten lassen. Und leider hat so eine generelle Verteuerung den Effekt, dass vor allem höherpreisige Ware den Preisanstieg deutlicher transportieren wird.

Weitere Produkte, die nun neben Bourbon teurer werden, sind zum Beispiel Stahlprodukte, Jeans, Erdnussbutter und  Harley-Davidson-Motorräder.

Photo credit: martinnemo on Visualhunt / CC BY

PR: BULLEIT Palooza – Das Bier und Whiskey Festival am 30. Juni in Wien

Am Samstag, den 30. Juni geht es rund in der Wiener Creau im 2. Bezirk – dort veranstaltet Bulleit Frontier Whiskey die Bulleit Palooza – ein Festival mit Whiskey, Musik, Bier, Grillen und vielem mehr. Alexandra Bisanz, Brand Ambassador für BULLEIT Whiskey in Österreich, lädt zu diesem Event ein und verspricht Party bis in die Morgenstunden – wie man der nachfolgenden Pressemitteilung entnehmen kann:


BULLEIT Palooza – Das Bier und Whiskey Festival für urbane Grenzgänger

BULLEIT Palooza – ein Fest im Zeichen des American Spirit. Harte Jungs, heiße Maschinen, coole Bräute und eine Party als gäbe es kein Morgen. Am 30. Juni feiern Frontiermen- and women in der CREAU bis in die Morgenstunden im Stil von BULLEIT Frontier Whiskey.

Ein Festival im Zeichen von Whiskey und Bier. Für Leute, die den American Spirit lieben. Das BULLEIT Palooza rockt am Samstag, 30 Juni die CREAU. “Ausgefallene Talente, Kreative, Künstler, Biker und Grenzgänger vereinen wir an einem Ort. Da entsteht ein Festival der besonderen Art,“ so BulleitBabe aka Alexandra Bisanz, Brand Ambassador für BULLEIT Whiskey in Österreich.

Das mega Programm bietet alles für harte Jungs und coole Bräute. Von live Musik über Burlesque Performers, Motorrädern und Biker Fashion, Handwerk, typisch amerikanischen Jahrmarkt Spielen, ausgefallenem Essen, mit Feuerspuckern und einer Wahrsagerin bis zum Lagerfeuer und heißem DJ Sound. Die fetteste Party des Jahres für Liebhaber der crazy Party-Szene.

BULLEIT Frontier Whiskey verschreibt sich den mutigen Grenzgängern – den urbanen Kreativen, die sich was trauen.

„Wir feiern die legendärste Party des Jahres. Da gibt es kein Morgen“, zwinkert BulleitBabe aka Alexandra Bisanz, Brand Ambassador für BULLEIT Whiskey in Österreich.

Der Brand ist cool und gesellt sich gerne an die Seite gleichgesinnter urbaner Kreativer. Barbershops, Tätowierer, Customizer, Künstler aller Art, Köche, Bartender, Designer uvm. verreint Bulleitbabe am Palooza. „Duh, guys, it´s a Festival“, so BulleitBabe. Das ist die Ideengebung für das BULLEIT Palooza Festival.

BulleitBabe – Queen of Palooza

Bulleitbabe aka Alexandra Bisanz, Brand Ambassador für BULLEIT Whiskey in Österreich, ist die Frau hinter dem Festival. Seit Herbst 2015 ist sie für die Marke zuständig und lebt seit dem was sie liebt: BULLEIT Whiskey.

Alexandra Bisanz – © Katharina Schmalzhofer

Programm:

Special Guest: 50 Year Storm aus England, präsentieren ihren Song: Bulleit.

50 Year Storm

Weitere Künstler: Bad Ass Sound Factory, Cirque Rouge, Tim Slizzer & Geo Popoff, DJ Dennes Deen, Feuerspucker Günther, uvm.

Food and Drinks: El Burro, Sportlertreff, Mint Julep Bar by Bartender’s Ball, Moody Monkey, Zirp Insects uvm. 

Crafted: Happy Needles Tattoo, BOB.BER Store, Grotesque Fashion, uvm.

Specials: Tasting mit Master of Whisky Thomas Plaue, Krav Maga Workshop von KMG Wien

BULLEIT Palooza

Datum: Samstag, 30. Juni 2018
Uhrzeit: Start 15.00 bis open end
Location: CREAU, Meiereistrasse 12, 1020 Wien

Bulleit Palooza auf Facebook: https://www.facebook.com/bulleitpalooza/