Bekommt Jura bald eine zweite Destillerie?

Wird Jura in absehbarer Zeit noch eine zweite Destillerie beheimaten? Pläne dafür gibt es, schenkt man einem Artikel in The Drinks Business Glauben, und dahinter steht niemand Geringerer als der Schwiegervater des Ex-Premiers David Cameron, William Waldorf Astor III.

Der Adelige hat Ende August einige Whiskymarken (Astor Whisky, Corran Whisky, Glenbatrick Whisky und Lord Astor Whisky) registrieren lassen und dabei zu verstehen gegeben, dass er eine Brennerei auf Jura zu errichten plant. Wo genau, das ist nicht bekannt, allerdings besitzt Astor ein 81 Quadratkilometer großes Anwesen auf Jura, das Tarbert Estate. Dem Bericht nach will man noch in diesem Jahr einen Bauantrag bei der Argyle and Bute Council einbringen.

Seine Destillerie wäre die zweite Brennerei auf der Insel, neben der Isle of Jura Distillery, die seit 2014 im Besitz der Alliance Global Group steht und 15 Mitarbeiter beschäftigt.

Paps of Jura. Photo credit: andyspictures via Visualhunt / CC BY

Video-Interview: Jasmin Haider-Stadler (Waldviertler Whisky J.H.)

Auf dem Vienna Bar- & Spirits Festival in der Hofburg Wien hatten wir die Gelegenheit, mit Jasmin Haider-Stadler, Geschäftsführerin der 1. und größten Whiskydestillerie Österreichs, über zwei neue Produkte zu reden, die zur Gala oder kurz davor vorgestellt wurden. Auch freut man sich in der Waldviertler Whiskydestillerie J. Haider über die Auszeichnung zum besten Whisky Österreichs, die man im Rahmen der Veranstaltung erhalten hat.

Das etwas über zwei Minuten lange Interview mit Jasmin Haider-Stadler sehen Sie obenstehend oder auf unserem Youtube-Kanal.

Neben dem im Interview erwähnten 12jährigen Rye-Whisky gibt es noch zwei weitere neue Abfüllungen, die demnächst erscheinen werden – wir stellen alle drei hier nochmals in einer Übersicht vor:

Original Rye Whisky J.H. 12

  • 60% Roggen, 40% Gerstenmalz
  • 12 Jahre gelagert, Österreiche Eiche (3. Befüllung), 46%Vol.

RARE Selection Rye Malt J.H. Finish

  • 100% Roggenmalz, hell geröstet
  • gelagert in österreichischer Eiche (2. Befüllung) mit Finish in gebrauchten Fass des Weingut Christoph Bauer (Likörwein Portweinmethode)
  • Das erste Finish aus dem Hause Haider!

Single Malt J.H. 12 (Single Cask)

  • 100% Gerstenmalz , hell geröstet
  • 12 Jahre gelagert, Österreiche Eiche (3. Befüllung), 46%Vol.
Der neue 12jährige Whisky aus der Whiskydestillerie J. Haider Bild © Whiskyexperts
Der neue Whisky Coffee. Bild © Whiskyexperts

PR: Hamburg Malt Whisky jetzt erhältlich

Aufmerksame Leser unserer Seite werden sich vielleicht daran erinnern, dass die Manufaktur Lehmitz im Sommer für den September ihren ersten Hamburger Malt angekündigt hat. Nun ist es soweit und der Hamburg Malt Whisky ist erhältlich – und wir haben wiederum einen Pressetext erhalten, den wir gerne zu Ihrer Information unverändert veröffentlichen:

Hamburg Malt Whisky jetzt erhältlich

Das „Wasser des Lebens“ auch in Hamburg. Die Manufaktur Lehmitz hat still und heimlich den ersten Hamburg Malt Whisky gelauncht. Seit einigen Tagen ist der Hamburg Malt Whisky erhältlich.

Als nördlichste Hamburger Manufaktur, versteht es die Familie Lehmitz mit den Gegebenheiten in Hamburg sich auseinanderzusetzen. Deshalb wird der Hamburg Malt Whisky in Hamburg nicht gebrannt, sondern ein feines Rohdestillat direkt aus den Destillen nach dem Brennen u.a. aus Schottland geholt.

Reifen tut dieser Whisky dann in der Speicherstadt, bis er soweit zum Abfüllen ist. Die Mindestreife der Hamburg Malt Whiskys beträgt 7 Jahre. Marco Lehmitz, Inhaber der Manufaktur und Destillateurs-Enkel hat verschiedene Fasstypen in dem der Hamburg Malt heranreift.

Der erste Hamburg Malt Whisky reift im ehemaligen Laphroaig Holzfass, die Spezialfüllung reift im ehemaligen Hamburger Rotspon Fass. Die Manufaktur Lehmitz arbeitet eng dabei mit der GS Hamburger Rotspon Manufaktur zusammen.

Nicht nur in Hamburg ist der Hamburg Malt Whisky erhältlich, jedes gut sortierte Tabakfachgeschäft wird mindestens eine Flasche zugeteilt bekommen. Weitere Abfüllungen vom Hamburg Malt werden natürlich folgen. Es wurden in den letzten Wochen eine Fässer noch ins Lager gebracht um auch einen Hamburg Malt mit einem Pedro Ximenez Finish zu erzeugen.

Warum brennt die Manufaktur nicht in Hamburg selbst?

  • Das nordische Klima ist nicht besonders förderlich für das Produkt
  • Weiter ist die Verdunstung (Angelsshare) in trockenen Lagerhallen viel höher als in
    Schottland.
  • Die hohen gesetzlichen Auflagen für die Sicherheit der gesamten Anlage (Trockenschaumanlage, Luftaustauschgebläse, Alkoholdampfschranken)
    (Explosionsbereich 2)

Warum kommt das Rohdestillat aus Schottland?

  • Schottland hat das ideale Hamburger Wetter
  • Bietet mit seiner Nähe zum Meer hervorragende Voraussetzungen
  • ..es schmeckt am besten.

Warum überhaupt einen Whisky aus Hamburg?

  • Es wird Zeit einer anderen Kultspirituose aus Hamburg zu zeigen, das nach Jahrzehnten
    auch etwas Neues in Hamburg sich etablieren möchte.
  • Hamburg zeigt viele Möglichkeiten sich mit Träumen und Ideen zu verwirklichen, die Idee zum Hamburg Malt hatten wir vor über 7 Jahren bei uns in der Familie.

Was wäre passiert, wenn jemand anderes einen Hamburg Malt Whisky herausgebracht hätte:

  • Nichts, wir hätten dann unseren Whisky gar nicht erst als Hamburg Malt herausgebracht
    sondern als „Lehmitz Whisky“, hier im Hamburger Norden kennt uns jeder.

Die Manufaktur hat außer dem Whisky auch noch andere Produkte?

  • Ja, wir haben tolle Rums und andere Spirituosen die u.a. in diesem Jahr schon die eine
    oder andere Goldmedaille auf internationalen Verkostungen abgeräumt haben.

Wie lange gibt es die Manufaktur Lehmitz schon?

  • Unsere Familiengeschichte beginnt 1927 im Herzen von Eimsbüttel, mit einer eigenen
    Weinkellerei und Likörfabrik. Ernst Lehmitz betrieb damals die Weinkellerei und Heino
    Lehmitz, der Sohn von Ernst hat nach der Destillateurslehre die Likörfabrik mit aufgebaut und die Familie Lehmitz hat ganz Hamburg mit den besten Likören und Spirituosen versorgt. Diese Tradition wollten wir gerne wieder aufleben lassen und setzen die Rezepte aus dem Rezeptbuch um.

Wann folgen die nächsten Hamburg Malt Whisky Abfüllungen:

  • Die nächsten Abfülltermine werden voraussichtlich im ersten Quartal 2018 sein.

PR: Bildkalender „Whisky Islands 2018“ erschienen

Von den Gebrüdern Zalewski haben wir auch in diesem Jahr wieder einen Pressetext zu ihrem neuesten Bildkalender zum Thema Schottland und Whisky erhalten. Hier lesen Sie mehr darüber:

Bildkalender „Whisky Islands 2018“ erschienen

Die Zalewski-Brüder haben dieses Jahr wieder einen wunderschönen Schottlandkalender gemacht, der inspiriert ist von den geschichtsträchtigen Whisky Gegenden auf den Inseln Islay und Isle of Skye, sowie auch der Halbinsel Kintyre.

Diesmal sind nicht direkt die Destillerien zu sehen, wie so oft – sondern man spürt Sie in Rücken mit dem Blick zum Meer. Gefühlt hat man den Whisky in der Nase aber den Blick auf die wunderschöne Landschaft.

Die Brüder Oliver und Michael Zalewski haben es wieder geschafft auf einer neuen Schottland Tour über Islay, Kintyre und Isle of Skye die ruhigen und rauen Stimmungen der verschiedenen Inseln einzufangen. Die schottische Landschaft, das Meer und der Whisky sind für sie der Dreizack der Glückseligkeit.

In Reminiszenz an einen guten Whisky kommen die Bilder mit einfachen Zutaten in sehr ausgewogenen Verhältnissen aus. Zwei gutmütige schottische Hochlandrinder, Meeresansichten oder verträumte Schafe im Morgenlicht genügen, um die Inseln in ihrer angenehmen Urigkeit zu charakterisieren. Die Klarheit und Ruhe der teilweise surreal anmutenden Szenerien sind eine Hommage an den unaufgeregten Umgang der Schotten mit ihrem „flüssigen Gold“ und spiegeln gleichzeitig das Leben am scheinbar vergessenen Ende Europas wider.

Mit den 13 großformatigen Aufnahmen auf hochwertigem Papier können Schottlandfans die grandiosen Landschaftenn erleben und vielleicht gemeinsam mit Whiskyfreunden die Vorfreude auf die nächste Reise bei einem guten Tropfen teilen.

Der Kalender ist in Farbe und auf dem starken Papier – 270g/m² Metapaper Extrarough white gedruckt und es gibt Ihn in 2 Formaten: 50×60 cm für 49,90 Euro und in A3 für 20 Euro / Querformat

Beziehen kann man den Kalender hier: https://www.privat-wirtschaft.de/home/42-kalender-2018-whisky-islands-groesse-60-cm-x-50-cm.html

Video: Ralfy verkostet Speymalt/Macallan 1998 (Review #692)

Ralfy hat am Sonntag ein neues Video gepostet, und diesmal beschäftigt er sich mit einem „verkleideten Macallan“. Der Speymalt 1998 stammt von Gordon & MacPhail, ist 18 Jahre alt und ein echter Macallan, den das Unternehmen aus Elgin dank langfristiger Lieferverträge anbieten kann, wenn auch nicht unter dem Namen Macallan. Der Speymalt ist übrigens nicht teaspooned, also mit einem Teelöffel Fremdwhisky technisch zu einem Blended Malt gemacht, wie zum Beispiel der Wardhead (ein Glenfiddich mit etwas Balvenie) oder Burnside (Balvenie mit etwas Glenfiddich), sondern ein Single Malt.

Ralfy findet durchaus Gefallen an diesem Whisky und benotet ihn mit 87 aus 100 Punkten. Warum, wieso und was Ralfy (wie üblich) sonst noch zu erzählen hat, können Sie in obenstehendem Youtube-Video sehen.

Serge verkostet: Balvenie

Drei verschiedene Abfüllungen aus der Destillerie Balvenie stehen heute auf dem Programm von Serge Valentin – und wenn wir unterschiedlich sagen, dann meinen wir diesmal so unterschiedlich wie nur möglich: Ein 20 Jahre alter (wahrscheinlich teaspooned) Balvenie unter Tarnnamen von einem recht neuen Unabhängigen, ein Tun 1509 aus dem gehobenen Standardprogramm der Destillerie und ein Balvenie aus dem Jahr 1961 im Rahmen des DCS Compendiums, destilliert zu einer Zeit, als David Stewart noch nicht bei Balvenie arbeitete.

Und wie schneiden die drei in der Verkostung ab?

  • Burnside 20 yo (51.7%, Chorlton Whisky, hogshead): 86 Punkte
  • Balvenie ‘Tun 1509’ (51.7%, OB, batch #4, 2017): 85 Punkte
  • Balvenie 55 yo 1961/2017 (42.6%, OB, DCS Compendium chapter 3, sherry hogshead, cask #4193, 65-or 80-bottles): 91 Punkte
Balvenie. © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Balvenie. © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen

Reminder: Gewinnen Sie 3×2 Master Selections aus dem Master of American Whiskey Programm

Halbzeit – und wenn Sie noch nicht mitgemacht haben, dann sollten Sie es JETZT tun: Absolute Raritäten, jeweils auf 240 und 180 Flaschen limitiert, können Sie in unserer exklusiven Verlosung gewinnen, die wir gemeinsam mit unserem Partner Brown-Forman Deutschland veranstalten. Es geht um die #MOAW Master of American Whiskey Master Selections von Woodford Reserve und Jack Daniel’s. Diese zwei Single Barrel-Abfüllungen, die von den Finalisten des Bartender-Schulungsprogramms gemeinsam mit den Destillerien handverlesen wurden, zeigen eindrucksvoll, welche Qualität in amerikanischen Whiskeys steckt. Lesen Sie hier mehr darüber:

Brown-Forman Deutschland präsentiert die Master Selections aus dem #MOAW Master of American Whiskey Programm

Die schönste Aufgabe eines Master Distillers wahrzunehmen – in diesen Genuss kamen die fünf Finalisten des ersten #MOAW Master of American Whiskey Programms. Start des umfangreichen, von Brown-Forman Deutschland ins Leben gerufenen Schulungsprogramms für Bartender war im Oktober 2016. Die letzte der insgesamt drei mehrtägigen Staffeln fand als großes Finale in den USA mit persönlichem Empfang durch Jeff Arnett, Master Distiller der JACK DANIEL Distillery in Tennessee, und Chris Morris, Master Distiller der WOODFORD RESERVE Distillery in Kentucky, statt.

Und hier durften die #MOAW Finalisten mitentscheiden, was sonst alleine den Master Distillern vorbehalten ist: Sie testeten den perfekten Reifegrad und waren auf zwei Arten an der Auswahl für die Master Selections JACK DANIEL’S Single Barrel und WOODFORD RESERVE Distiller’s Select beteiligt.

#MOAW Master Select 2017 JACK DANIEL’S Single Barrel

Der mit einem eigenen Master Select 2017 etikettierte JACK DANIEL’S Single Barrel wurde im April 2017 in der JACK DANIEL Distillery in Tennessee von dem Gewinner des #MOAW Programms Florian DrucksJacobsen zusammen mit einem erfahrenen JACK DANIEL Distillery Arbeiter verkostet und ausgesucht.

Die Fässer aus getoastetem Weißeichenholz, die für einen Single Barrel ausgewählt werden, liegen in den obersten Etagen der Lagerhäuser. Durch die saisonalen Temperaturschwankungen reift hier der Whiskey besonders intensiv. Doch weniger als jedes hundertste Fass wählt der Master Distiller anhand seines unverwechselbaren Charakters für einen Single Barrel aus. Pro Fass ergeben sich nur circa 240 Flaschen – die genaue Fass- und Lagerhausnummer sowie das Abfülldatum findet man am Halsetikett jeder Flasche.

#MOAW Selection 2017 Woodford Reserve Distiller’s Select

Für die #MOAW Selection 2017 entschieden im April 2017 die fünf Finalisten des Master of American Whiskey Programms mit Unterstützung von Master Distiller Chris Morris und Elizabeth McCall, dass der Bourbon seine volle Reife erreicht hat. Die limitierte Edition, von der insgesamt nur circa 180 Flaschen existieren, präsentiert sich mit einem eigenen Label.

Der feine weiche Kentucky Straight Bourbon Whiskey der Super Premium Klasse aus der kleinsten und ältesten sich noch in Betrieb befindlichen Destillerie im malerischen Woodford County gilt als Geheimtipp unter Whiskey Connaisseuren. Als einziger amerikanischer Whiskey wird er nicht nur zweifach, sondern in traditionellen, kupfernen „Pot-Stills“ gleich dreifach destilliert. Anschließend reift er in kleinen steinernen Lagerhäusern in Fässern aus amerikanischer Weißeiche.

Und so gewinnen Sie eines der drei Zweiersets der Master Selections aus dem #MOAW Master of American Whiskey Programm:

1. Beantworten Sie bitte folgende Gewinnfrage: Aus welchen beiden US-Bundesstaaten stammen die beiden Whiskeys, die Sie hier gewinnen können?

a) South Carolina + Oregon
b) Utah + New Mexico
c) Kentucky + Tennessee

2. Die richtige Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „#MOAW“!

3. Wenn Sie dieses Gewinnspiel auf Ihren sozialen Netzwerken teilen, würden wir uns sehr darüber freuen. Danke. Es ist aber natürlich keine Bedingung für die Teilnahme.

Unter allen richtigen Antworten, die uns bis 29. Oktober 2017, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die drei Gewinnerinnen oder die Gewinner der Preise und geben sie am 30. Oktober bekannt.

Pro Person ist nur eine Teilnahmemail möglich!

Teilnahmebedingungen:

Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt, die Gewinnfrage richtig beantwortet, seine Lösung mit dem Betreff „#MOAW“ einsendet und das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 29. Oktober 2017, 23:59. Die drei Gewinner werden am 30. Oktober auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts und Brown-Forman Deutschland sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Versand der Flaschen erfolgt durch Brown-Forman Deutschland.

Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden. 

Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen!

Herzlichst,

Ihr Whiskyexperts-Team

 

Traumjob für Fans der schottischen Inseln zu vergeben

Eine Jobgelegenheit wie diese kommt nicht alle Tage, und für die richtige Person ist sie sicherlich das Angebot des Lebens – vorausgesetzt, man liebt die schottischen Inseln, hat keine Angst vor zeitweiliger Einsamkeit und eine tiefe Liebe zur Natur. Kenntnisse in der Kunst des Projektmanagements und guter Umgang mit Geld sollten ebenfalls kein Hindernis darstellen. 

Wie The Scotsman heute berichtet, sucht der National Trust for Scotland (NTS) einen Aufseher für die abgelegenen Inseln, die unter seiner Fürsorge stehen. Man wird in diesem Job die Inseln St. Kilda, Fair Isle, Iona, Canna, Staffa, Mingulay, Pabbay und Berneray und deren historische Stätten beaufsichtigen. Auch sollte man in der Lage sein, gute Beziehungen zur ansässigen Bevölkerung zu knüpfen und aufrecht zu erhalten.

Zum Einstieg beträgt das Jahresgehalt beachtliche £40,645. Bislang gibt es erst fünf Bewerber – der Job wird noch bis zum Freitag, den 27. Oktober ausgeschrieben.

Und falls Sie jetzt Interesse haben, können wir Ihnen natürlich weiterhelfen: Hier finden Sie alles, was Sie zur Bewerbung brauchen. 

Auch für die Insel Staffa würden Sie in Ihrem neuen Job verantwortlich sein… Photo credit: keithloaf1961 via Visual hunt / CC BY-ND

Video: Special Releases 2017 Tasting mit Thomas Plaue – Lagavulin 12yo

Gemeinsam mit Thomas Plaue und ca. 30 whiskybegeisterten Gästen konnten wir am 11. Oktober im Union Jack Whisky Pub in Berlin sämtliche 10 Abfüllungen der Diageo Special Releases 2017 verkosten – alle an einem einzigen Abend, alle fachkundig vorgestellt vom Master of Whisky bei Diageo himself. Wieder durften wir, wie schon im vorigen Jahr, dieses Tasting auf Video aufzeichnen und möchten diese Aufnahmen nun in der nächsten Zeit mit Ihnen hier teilen.

Teil 07 – Lagavulin 12yo:

Ein alter Bekannter in den Special Releases ist der Lagavulin 12yo, ein fassstarker Lagavulin, der rein aus Bourbonfässern stammt (und damit dem Lagavulin 8yo näher ist als dem Lagavulin 16yo):

LAGAVULIN 12 Jahre

  • 56,5 Vol.-%
  • Region: Islay
  • Fass: Wiederbefüllte Hogshead-Fässer aus Amerikanischer Eiche
  • Begrenzte Anzahl weltweit verfügbar
  • UVP: 99 €

Die ausführlichen offiziellen Tasting Notes:

Ein ehrlicher, direkter Lagavulin und ein echter Genuss. Er hat eine große Geschmackstiefe und einen edlen Destilleriecharakter. Vielfältige Natur mit einer Mineralität, die sich zu einem Fruchtaroma mit rauchigen Unterschichten verwandelt. Dieser Whisky ist komplexer und lohnenswerter als sein Alter zunächst annehmen lassen.

Farbe: Sehr blasses, silbernes Gold mit moderater Perlung.

Nase: Schlicht, natürlich und mild. Sauber und frisch, mit anfänglicher intensiver Süße, kribbeligem Rauch zum Schluss und pikanten grünen und erdigen Noten in der Mitte. Im Vordergrund sind Biskuit oder Lakritz, altmodische Seife und nasse Wolle. Das Aroma geht über zu Gezeitenbecken und Sandstränden, mit brennenden Tannennadeln und Farn. Die Rauchigkeit baut sich auf und eine reichhaltige Note von geräuchertem Speck gesellt sich hinzu, wie auch strengere Mineralnoten und abgekühlte Lagerfeuer am Strand. Mit der Zeit nimmt die Süße etwas ab und wird von fruchtigeren Tönen, wie Apfel, süße Birne und gegrillte Banane abgelöst. Ein Tropfen Wasser lässt eine pfefferige Note zum Vorschein kommen und verleiht dem Aroma ein rauchiges Flair.

Körper: Leicht und gleichmäßig ölig.

Gaumen: Leichtes Herangehen mit natürlicher Stärke. Reichhaltig und süß, mit einem Hauch Lakritz, der schnell von grüneren Noten abgelöst wird. Die Süße verteilt sich in der Gaumenmitte. Zuckerrohrsirup wird mit dem pikanten Rauch brennender Blätter und Noten von geräuchertem Fleisch durchflutet. Dieser Rauch wird mit schwarzem Pfeffer, Zimt, Muskatnuss und goldfarbenem Zucker süßer und würziger. Das grüne Aroma kehrt zuletzt als sanft getrocknetes Gras zurück. Wasser (es kann ruhig ein guter Schuss sein) betont die Leichtigkeit, Süße und den Rauch. Der Rauch ist jetzt mineralischer, die Sirup- und Fruchtnoten schlichter, frischer.

Abgang: Süß und von mittlerer Länge, mit einem nachhaltigen rauchigen Nachgeschmack.

Unser Eindruck: Für uns ist der Lagavulin 12yo immer eine Bank, wenn es um einen Kauf aus den Special Releases geht. Preis und Leistung passen hier exzellent, und die jährlichen Abfüllungen unterscheiden sich voneinander genug, um nie Langeweile aufkommen zu lassen. Diesmal zum Beispiel ist der Lagavulin 12yo einen Tick süßer als im Vorjahr. Was aber immer bleibt, ist die beeindruckende Kombination aus Kraft und Eleganz, die dieser schöne Whisky ins Glas bringt.

Bis zur nächsten Folge, ab der es dann um die „big three“ geht: Brora, Port Ellen und den 52jährigen Cambus!

PR: Neu – LWI The Monkey Series No. 1 Irish Single Malt Whiskey 28yo

Aus Ulm erreicht uns eine Presseinfo der Firma Limited Whisky Investment, die gemeinsam mit Sansibar Whisky eine erste eigene Abfüllung auf den Markt gebracht hat. Hier der Text, den wir erhalten haben:

Neu – Limited Whisky Investment „The Monkey Series No. 1“ Irish Single Malt Whiskey 28yo

In Kooperation mit Sansibar Whisky haben wir die erste Eigenabfüllung unserer Firma auf den Markt gebracht. Eine schöne Sammlerrarität, und wenn wir es am Markt richtig sehen, mit dem Irish 28yo von ALOS die einzige aktuell verfügbare 28-jährige Irish Single Malt Whiskey Abfüllung.

Wie stets bei diesen Secret-Distillery-Abfüllungen kann über die Destillerie nur spekuliert werden.

  • Destillation: 1989
  • Abgefüllt: 2017
  • Limited Edition mit 164 einzelnummerierten Flaschen.
  • Ausbau im Bourbon Cask, in Cask Strength von 56,2%.

Der Whiskey ist ab sofort exklusiv in unserem Online-Shop (http://shop.limited-whisky.de) verfügbar, der VK ist 299.- Euro.

Neue Deutsche Whiskyvideos und Podcasts der Woche (46)

Runde 46 ist eingeläutet: Jeden Sonntag präsentieren wir Ihnen hier Videos und Podcasts, die wir von den Erstellern der Beiträge selbst zur Veröffentlichung erhalten haben und mit denen wir Sie einladen wollen, ein wenig auf geschmackliche Entdeckungsreise zu gehen. Hier sind die Beiträge der neuesten Folge unserer Serie, diesmal leider ohne Podcasts:

Alle Videos aus dieser Liste können Sie ab sofort auch als Playlist komplett ansehen – frühere Folgen, bis zurück zu Episode 25, gibt es zudem jeweils als Playlist auf unserer Youtube-Seite

Wie jede Woche ergeht hier auch unser Aufruf an alle Vlogger und Podcaster: Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird.

Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!

Video: Alex Bruce (Ardnamurchan) im Interview – und alle Videos aus Mülheim

Sonntag ist bei uns Videotag, und heute haben wir mal eine kleine Änderung im Programm vorgenommen: Nicht ein Video über eine Destillerie oder eine Landschaft möchten wir Ihnen diesmal ans Herz legen, sondern ein neues Interview aus der Serie, die wir in Mülheim aufgenommen haben – und danach alle insgesamt erschienenen Mülheim-Videos nochmals auflisten. Abgerundet wird das alles dann von einem Resümee von Thilo Marquass, der die Aquavitae ausgerichtet und zu einem jährlichen Erfolg gemacht hat.

Aber zunächst sprechen wir mit Alex Bruce, Master of The Quaich und Managing Director der Adelphi Distillery Ltd. sowie der Ardnamurchan Distillery. In dem Interview geht es um die neueste Abfüllung von dort, die Blockchain-Anwendung, die Bruce zum Industriestandard zu machen hofft und künftige Abfüllungen aus der Destillerie in den westlichen Highlands. Das Interview sehen Sie obenstehend.

Wir würden uns übrigens sehr freuen, wenn Sie unseren Youtube-Kanal abonnieren – bitte folgen Sie dazu einfach diesem Link.

Und hier sind die weiteren Videos, die wir für Sie aus Mülheim mitgebracht und im Laufe der letzten Woche veröffentlicht haben:

Die Preisverleihung des C2C Spirits Cup:

Interview mit Charles MacLean über Rosebank, Port Ellen und Brora:

Interview mit Alba Collection:

Infos über das holländische Maltstock-Festival:

Ken Rose von der Lost Distillery Company:

Wissenswertes über die Belgian Owl Distillery: 

Last, but not least Thilo Marquass mit seinem Fazit zur Messe:

Damit beschließen wir unsere Berichterstattung aus Mülheim von der diesjährigen Aquavitae – aber nicht unsere Serie exklusiver Interviews. Freuen Sie sich auf neun neue Episoden ab morgen! 

Video: Special Releases 2017 Tasting mit Thomas Plaue – Collectivum XXVIII

Gemeinsam mit Thomas Plaue und ca. 30 whiskybegeisterten Gästen konnten wir am 11. Oktober im Union Jack Whisky Pub in Berlin sämtliche 10 Abfüllungen der Diageo Special Releases 2017 verkosten – alle an einem einzigen Abend, alle fachkundig vorgestellt vom Master of Whisky bei Diageo himself. Wieder durften wir, wie schon im vorigen Jahr, dieses Tasting auf Video aufzeichnen und möchten diese Aufnahmen nun in der nächsten Zeit mit Ihnen hier teilen.

Teil 06 – Collectivum XXVIII:

28 der 29 Malt-Destillerien von Diageo (minus der experimentellen Kleinstbrennerei) haben die Malts für diesen Blended Malt beigesteuert. Verderben hier viele Köche den Brei? Oder bringt die Vielfalt Komplexität?

COLLECTIVUM XXVIII

  • Destilliert: NAS 57,3 Vol.-%
  • Region: Speyside, Islay, Island, Lowlands, Highlands
  • Fass: Wiederbefüllte Hogshead-Fässer aus Amerikanischer Eiche, wiederbefüllte Fässern aus europäischer Eiche, ehemalige Weinfässer aus europäischer Eiche und erstbefüllte Bourbonfässer
  • Begrenzte Anzahl weltweit verfügbar
  • UVP: 169 €

Die ausführlichen offiziellen Tasting Notes:

Ein fein abgestimmter Blend mit komplexen Aromen und Geschmacksnoten, der mehr ist als die Summe seiner Teile. Tiefgründig; auf dem Gaumen entfaltet sich ein intensives Spiel von trocken und nussig bis hin zu kräftig und schokoladig, dazu pikante und süße Aromen; gut ausgewogener Blend von sorgfältig ausgewählten Whiskys; mit etwas Wasser erfrischend und sehr gut trinkbar.

Farbe: Blasser, klarer Bernsteinton, mit moderater Perlung.

Nase: Erstaunlich mildes Gefühl. Das Aroma ist insgesamt gut abgestimmt: würzig, süß und fruchtig, mit stacheligen grünen Blättern, Heckenrosen, Herbstwald-Noten, Toffee und üppiger Vanillesauce. Die grünen Akzente dominieren; die säuerlichen Töne werden durch süße braune Butter und eine Spur kandierter Früchte abgemildert. Mit der Zeit treten Kräuternoten hervor, die mit minzigem Toffee und einem Hauch Gebäck einhergehen. Mit Wasser Öffnung der Aromen und insgesamt trockener. Man entdeckt Speyside-Aromen wie aus einem Süßwarenladen, Bonbons und getrocknete Apfelringe sowie blumige Anklänge.

Körper: Kräftig und abgerundet.

Gaumen: Balance von Süße, Säure und trockenen Tanninen. Nüsse und Gewürze dominieren, Haselnüsse und Mandeln gehen mit bitteren Walnüssen und scharfem Zimt einher. Im Hintergrund aufkommende Süße, Bonbons, Gerstenzucker und pikante kandierte Zitrone. Mandeln treten wieder hervor, diesmal gezuckert, um kräftigeren Zitrusaromen zu weichen; all dies wird abgemildert durch Toffee und Zimtfondant, gefolgt von fruchtiger, dunkler Schokolade. Wasser kühlt und lässt eine samtige Süße, Gewürze und eine erfrischende bittere Note entstehen; Rahm, Apfelmus und Milchschokolade verbinden sich mit Eichenholz, Nelken und dunkler Schokolade.

Abgang: Mittellang, mit Buttergebäck, wärmenden Gewürzen und einer dünnen Schicht pikanter Früchte; wie frischer Apfelkuchen aus dem Ofen. Die fruchtige Note von Apfelschalen geht in knackige Birnen über.

Unser Eindruck: Der Collectivum XXVIII ist ein höchst interessanter, komplexer Malt, der kunstvoll komponiert wurde und bei jedem Dram Freude macht. Da drängt sich nichts vor, da wirkt alles harmonisch zusammen. Was Preis und Leistung betrifft, ist er gemeinsam mit dem Lagavulin 12yo ganz weit vorne. Er wirkt nebenbei keineswegs jung, sondern recht gereift. Empfehlenswert!

Bis zur nächsten Folge!

Exklusiv-Video: Interview mit Femke van der Vorst (Belgian Owl Distillery)

Auch in Belgien wird Whisky gemacht, und das nicht erst seit kurzer Zeit. Die Belgian Owl Distillery gibt es seit 2004, und seit 2014 stehen dort die Stills aus der Lost Distillery Caperdonich. Die hat man dort nicht eingebaut, um Caperdonich II zu werden, sondern um den eigenen Stil in größerer Menge produzieren zu können – so groß, dass man sich nun auch auf die Exportmärkte wagen kann.

Dementsprechend war die Belgian Owl Distillery auch zum ersten Mal mit dem Importeur Kirsch Whisky auf der Aquavitae in Mülheim vertreten, und wir nutzten die Gelegenheit, mit der Repräsentantin Femke van der Vorst ein Gespräch über die Destillerie und die Whiskys zu führen. Sie hatte auch schon den ersten Whisky dabei, der auf den Caperdonich Stills gebrannt wurde (und New Make Spirit davon) – wir dürfen gespannt sein, was uns von dort in nächster Zeit erreicht.

Viel Vergnügen mit obenstehendem Interview!