Diageo-Destillerien: Fast 410.000 Besucher zwischen Juli 2016 und Juni 2017

Keine Anzeichen für den Rückgang der Attraktivität der schottischen Destillerien bei Touristen auszumachen: Laut Diageo hat sich die Besucherzahl bei ihren Destillerien im Zeitraum von Juli 2016 auf Juni 2017 um 7 Prozent auf nahezu 410.000 erhöht. Bei dieser Zahl sprechen wir nur von den 12 Besucherzentren, die Diageo in seinen Brennereien eingerichtet hat – im Zeitraum 2015 bis 2016 waren es in ganz Schottland mehr als 1.6 Millionen Besucher, die die Destillerien zählen konnten.

Blair Athol war dabei die am meisten besuchte Destillerie im Besitz von Diageo, mit einer Rekordanzahl von 75.000 Gästen über den Beobachtungszeitraum. Dort hat man sich übrigens etwas Besonders für die Gäste einfallen lassen: Ein zur Bar um- und ausgebauter Mash Tun soll in Zukunft noch mehr Besucher anlocken.

Unser Titelbild zeigt die Destillerie Blair Athol. Bild: Marcel Freudenstein

Neu: The Dalmore Vintage Port Collection

Neues aus der Destillerie Dalmore: Ein neues Trio von The Dalmore wird weltweit bei „ausgesuchten“ Händlern erhältlich sein. The Dalmore Vintage Port Collection besteht aus drei Jahrgangsabfüllungen, die in Tawny Port Pipes gefinisht wurden. Die drei Whiskys sind:

  • Vintage 2001, 40%, ca. 170 Euro (Umrechnung vom Preis in UK)
  • Vintage 1998, 44%, ca. 230 Euro
  • Vintage 1996, 45%, ca. 520 Euro

Jeweils 3000 Flaschen davon wird es weltweit geben, die Auslieferung soll noch im Juli beginnen.

Hier noch die originalen Tasting Notes der drei Abfüllungen:

Vintage 1996

Aroma: Blackcurrants, rich coffee beans and praline chocolate
Palate: Gingerbread, Damson plums and passion fruit
Finish: Caramelised pineapple, Sanguinello blood oranges and marzipan

Vintage 1998

Aroma: English marmalade, Satsuma plums, vanilla and blackcurrants
Palate: Honeyed bananas, blueberries and grape
Finish: Damson plums, dark treacle and Christstollen cake

Vintage 2001

Aroma: Exotic spices, cinnamon, raisins and tangerines dipped in chocolate
Palate: Caramelised peaches, freshly baked bread and Morello cherries
Finish: Turkish delight, figs and coffee

Serge verkostet: Inchgower, 2x jung, 2x alt

Nicht oft sieht man Abfüllungen der Destillerie Inchgower in heimischen Whiskysammlungen – unter den Speyside-Brennereien ist sich nicht die Bekannteste. Einen Blick wert ist sie allemal, denn wenn auch das Meiste aus ihr in Blends wie Bell’s oder Johnnie Walker geht, gibt es doch einiges an Single Malts aus ihr zu entdecken.

Serge macht das heute und verkostet vier Abfüllungen aus der Destillerie – zwei sehr junge Whiskys, und zwei, die schon ordentlich Jahre im Fass verbracht haben. Juwelen hat er heute keine darunter gefunden, die Wertungen zeigen sich eher wenig enthusiastisch:

  • Inchgower 7 yo 2009/2016 (46%, Clan Denny, cask # 11191): 70 Punkte
  • Inchgower 8 yo (46%, James Eadie, first fill bourbon, cask #806342, 328 bottles) : 78 Punkte
  • Inchgower 24 yo 1990/2015 (51.4%, Maltbarn, bourbon): 80 Punkte
  • Inchgower 37 yo 1966/2003 (50.8%, Adelphi, sherry butt, cask #3616, 48 bottles): 82 Punkte

Unser Titelbild zeigt die Destillerie Inchgower. Bildrechte bei Lars Pechmann.

Die Stills von Inchgower

PR: Chivas Regal gratuliert Atsushi Suzuki

Die Chivas Masters 2017 sind mit dem großen Finale in Tokio zu Ende gegangen – und in einem spannenden Finale konnte sich der Bartender aus China mit einem ebenso spannenden Cocktail durchsetzen. Hier die Pressemitteilung zum Event – den Siegercocktail präsentieren wir Ihnen später im Tagesverlauf:

Bartender aus China gewinnt das Internationale Chivas Master Finale 2017 in Tokio

Chivas Regal krönte Atsushi Suzuki aus China zum Sieger der Chivas Masters 2017. Beim fünftägigen Finale in Tokio, Japan, setzte sich Atsushi Suzuki gegen 14 der weltweit besten Bartender durch. Sein Team führte er in der finalen Chivas Masters Collective Team Challenge zum Sieg und wurde anschließend zum Gesamtgewinner des Chivas Masters 2017 gekürt.

Im vierten Chivas Masters Finale wurden die 15 nationalen Gewinner ihres Landes vor die Herausforderung gestellt, die Werte von Chivas Regal – Brotherhood, Collaboration und Generosity – im Wettbewerb zu repräsentieren. Dabei überzeugte Atsushi Suzuki die Expertenjury mit seiner Umsetzung und bewies sich als herausragender Kandidat in einem packenden Finale, das seinen Höhepunkt bei der Preisverleihung in der MIXX Bar des ANA InterContinental Hotels in Tokio fand.

Die japanische Barkultur, die für ihre Handwerkskunst, ihre Gastfreundlichkeit und ihr Auge fürs Detail bekannt ist, wurde von dem gebürtigen Japaner Atsushi Suzuki, während einer Woche voller spannender Einzel- und Team-Challenges, perfekt verkörpert. Der Team Gewinner Drink The Double Talk – mit Chivas Regal 12 kreiert – ist inspiriert von dem Gedanken, dass ein großartiger Drink Menschen unabhängig ihrer Herkunft und Sprache zusammenbringen kann. Genau diesen Gedanken lebte das Team bestehend aus Atsushi Suzuki (China), Haydée Barron Flores (Mexiko) und Ryan Nightingale (Hong Kong) und mit der Unterstützung ihres Jury Mentors Iain Griffiths entwickelten sie den Drink, der zum Teilen einlädt und auf unterschiedliche lokale Vorlieben angepasst werden kann.

Bei der Preisverleihung kommentierte Atsushi Suzuki: 

„Wow, diesen Preis in meiner Heimatstadt zu erhalten, ist eine große Ehre. Für mich ist es ein Sieg für China und Japan gleichermaßen. Und natürlich ist der Sieg nicht allein für mich, sondern für mein großartiges Team Haydée und Ryan sowie mein Sensei Iain. Bei diesem Wettbewerb habe ich Freunde fürs Leben gefunden und gleichzeitig gelernt ein besserer Bartender zu sein“.

Der diesjährige Sieger der Chivas Masters 2017 darf sich auf eine einzigartige Reise nach New Orleans zum Tales of The Cocktail 2017 freuen. Zudem wurde ihm und seinem siegreichen Team eine Flasche Chivas Regal The Icon überreicht.

Max Warner, Global Brand Ambassador von Chivas Regal sagte nach der Preisverleihung in Tokio: 

Das globale Finale der Chivas Masters 2017 hat wieder einmal gezeigt, was großartiges Bartending ausmacht. Atsushi Suzuki verinnerlichte Chivas Regals Gedanken von Gastfreundlichkeit und Zusammenarbeit und repräsentierte diese Werte im Wettbewerb perfekt neben seinen spektakulären Bartender Skills, was ihm beim diesjährigen Finale den entscheidenden Vorteil brachte.

Darüber hinaus sind Teamwork und Zusammenhalt zentrale Eigenschaften, um unvergessliche Drinks zu kreieren und das haben wir während des gesamten Wettbewerbs mit Freude beobachten können. Daher sind wir glücklich, heute alle Gewinner der Chivas Masters Collective Team Challenge für ihren Einsatz zu ehren. Sie haben nicht nur dazu beigetragen, den heutigen Gewinner zum Sieg zu führen, sondern auch gezeigt, wie wichtig Zusammenarbeit und gemeinsamer Erfolg sind. Gratulation an alle, die dabei waren.“

Die diesjährige Jury des Chivas Masters Finals bestand aus international angesehenen Kennern der Szene: Iain Griffiths, Mitbegründer der Mr Lyan Ltd. und Pionier des Gastgewerbes; Micah Melton, Beverage Director der Alinea Group sowie renommierter „Ice Chef“; Chris Lowder, der 2015 zum „New York´s Rising Star Bartender“ gekürt wurde; Dré Masso, ehemaliger Barchef der Potato Head Group in Jakarta, Hong Kong, Singapur und Bali und Rogerio Igarashi Vaz, Besitzer des Tram & Trench in Tokio. Die fünf Juroren bewerteten die Finalisten nicht nur, sondern teilten auch im Zuge inspirierender Workshops ihre Expertise mit den Kandidaten.

Neu in der TTB-Datenbank: Macallan 1969 (Duncan Taylor, The Rarest Collection)

Macallan-Fans müssen jetzt ganz tapfer sein, denn die nachfolgend auf der TTB-Datenbank in den USA aufgetauchte Flasche ist diesmal wirklich das, was der Titel der Abfüllungsserie von Duncan Taylor von sich behauptet: The Rarest.

Es handelt sich dabei um einen Macallan 1969, der mit 40 Prozent abgefüllt wurde. 48 Jahre alt ist der Whisky, der in einem nicht näher bezeichneten Eichenfass lagerte.

Viel dürfte in diesem Fass nicht mehr gewesen sein, gerade einmal 25 Flaschen zu je 750ml sind es, die daraus entnommen wurden (eventuell, aber das ist aus dem Eintrag nicht ersichtlich, kommt noch eine gewisse Anzahl von Abfüllungen mit 0.7l dazu, falls das Bottling nicht nur für die USA geplant ist). Hier die Bilder der Flasche, wie sie in der Datenbank zu finden sind:

Es gab schon einmal einen 42jährigen Macallan aus der Serie, und es ist anzunehmen, dass die Aufmachung der neuen Abfüllung so ähnlich sein wird wie die unten gezeigte:

Über den Preis können wir nur spekulieren – aus unserer Perspektive würden wir ihn eher als „jenseitig“ einschätzen…

Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf. 

TV-Tipp: Schottlands größter Fjord – Edinburgh und der Firth of Forth (NDR, 6.7., 21:00)

Wer heute am Abend etwas schottisches Flair genießen will, der sollte um 21 Uhr den NDR aufdrehen und mit der mare-TV Doku „Schottlands größter Fjord – Edinburgh und der Firth of Forth“ den Meeresarm, der sich von der Hauptstadt Richtung Stirling erstreckt, bereisen. Von der Forth Railway Bridge bis hin zum ebenso imposanten Schiffshebewerk, dem Falkirk Wheel, führt die 45minütige Reise.

Und wer zum Zeitpunkt der Ausstrahlung keine Zeit oder keine Möglichkeit zur Aufzeichnung der Sendung hat, kann sie auf der Programmseite des NDR schon jetzt (und wohl noch einige Zeit) in HD ansehen…

Photo credit: D3RX via VisualHunt.com / CC BY

Whisky im Bild: Ein Besuch bei Glen Scotia (18 Bilder)

Auch heute nehmen wir Sie mit auf einen Besuch einer schottischen Destillerie. Diesmal befinden wir uns in der Whiskyregion Campbeltown – und zwar bei Glen Scotia. Alexandra Kreutz von Genuss am Gaumen in Götzis hat uns 18 Bilder von ihrem Besuch der Brennerei Ende Mai dieses Jahres zur Verfügung gestellt – und wir können Ihnen zeigen, wie Glen Scotia aktuell aussieht.

Viel Vergnügen beim Rundgang!

Glen Scotia. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Glen Scotia. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Glen Scotia. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Glen Scotia. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Glen Scotia. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Glen Scotia. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Glen Scotia. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Glen Scotia. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Glen Scotia. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Glen Scotia. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Glen Scotia. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Glen Scotia. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Glen Scotia. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Glen Scotia. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Glen Scotia. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Glen Scotia. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Glen Scotia. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Glen Scotia. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen

Serge verkostet: Whiskys ohne genaue Herkunftsangabe

Auch heute widmet sich Serge Valentin Whiskys, die keine Herkunftsbezeichnung (oder allenfalls eine sehr vage) auf dem Etikett tragen. Die Gründe der Absenz einer Destillerieangabe auf der Flasche können dabei verschiedene sein: So zum Beispiel hat der Abfüller das Fass nur mit der Auflage bekommen, die Destillerie nicht zu nennen oder er hat sich dazu entschlossen, bei Möglichkeit unter einem Label immer wieder andere Destillerien abzufüllen.

Hier nun die numerischen Ergebnisse der Verkostung von heute – und als Symbolbild einfach mal ein schönes Schottland-Bild, auch wenn keiner der unten angeführten Whiskys dem Geschmack nach wirklich von dort kommen sollte (und wer von Ihnen weiß, wo dieses „dort“ ist? 🙂 )

  • Lismore 21 yo ‘The Legend’ (43%, Lismore, Speyside, single malt, +/-2016): 80 Punkte
  • Chieftain’s Speyside 1997/2015 (57.6%, Ian MacLeod, for Taiwan, first fill sherry butt, cask #5242, 628 bottles): 86 Punkte
  • Speyside 21 yo 1994/2015 (51.7%, The Whisky Agency, Vive la Vie, for China, sherry butt, cask #166956, 110 bottles): 86 Punkte
  • House Malt 25 yo 1990/2016 (54.2%, Wilson & Morgan, single Islay malt, sherry wood, cask #55): 86 Punkte
  • Black Snake ‘VAT No.11 First Venom’ (59.5%, Blackadder, for Taiwan, oloroso, single malt, 433 bottles, 2016): 79 Punkte

White Peak Distillery erhält Baugenehmigung (mit Link zu Video)

Das hat nicht allzu lange gedauert: Am 22. April haben wir darüber berichtet, dass die geplante White Peak Distillery in Ambergate den Bauantrag bei der Amber Valley Borough Council eingebracht hat. Jetzt, knapp über zwei Monate später, ist tatsächlich die Baugenehmigung für die erste Destillerie in Derbyshire erteilt worden.

Die Destillerie wird in den leerstehenden Gebäuden der Derwent Works in Matlock Road, Ambergate, errichtet. Gründer Max Vaughan will sehr rasch mit dem Bau beginnen und noch in diesem Jahr mit Touristenführungen eine zusätzliche Einnahmequelle erschließen. Die Destillerie soll auch bereits Ende dieses Jahres die Produktion aufnehmen, berichtet der Derby Telegraph.

Im Bericht befindet sich auch ein kurzes, stummes Video, das die Gebäude und den momentanen Zustand der Destillerie zeigt.

Der Cromford Canal bei Ambergate. Photo credit: Chris Morriss via Visualhunt.com / CC BY

Bunnahabhain wird um 11 Millionen Pfund renoviert und bringt vier neue Whiskys

11 Millionen Pfund wird sich Besitzer Distell aus Südafrika die Renovierung der Destillerie Bunnahabhain auf Islay kosten lassen, hat General Manager Derek Scott gestern auf einer Veranstaltung in London bekannt gegeben. Über die nächsten drei Jahre wird dieser Betrag in die Brennerei investiert – vor allem, um die Infrastruktur zu verbessern. Scott bezeichnete den Zustand der Destillerie wörtlich als „scruffy“, also schäbig, und meinte, dass in den letzten Jahren zu wenig zur Erhaltung der Brennerei getan wurde.

Was wird geschehen? Im Plan, der von fünf Jahren Bauzeit auf drei Jahre gestrafft wurde, ist der Abriss einiger Gebäude vorgesehen, neue Lagerhäuser in Meeresnähe werden gebaut, ebenso wie ein brandneues Besucherzentrum.

Die Kapazität der Brennerei soll nicht erhöht werden. Laut Derek Scott gibt es keine Probleme mit der Kapazität, man könne im Fall des Falles einiges der Produktion von Whiskys für Blends zu Single Malt Whiskys umleiten. Probleme habe man aber mit dem Mangel an alten Whiskys – die Vorbesitzer hätten einfach zu wenige zurückgelassen.

Trotzdem hat man im Rahmen der Veranstaltung auch den ältesten bislang erhältlichen Whisky aus der Brennerei vorgestellt – zusammen mit drei weiteren Abfüllungen. Wir listen sie für Sie hier punktuell auf:

  • Bunnahabhain Eich Bhana Lìr, Vintage 1969, 46yo, Second Fill Oloroso Sherry Butts, 41.8%, 198 Flaschen, 5000 Pfund (er wurde übrigens bereits 2016 – siehe hier – angekündigt, Grund für die Verzögerung im Erscheinen ist keiner angegeben)

  • Bunnahabhain 2003 Pedro Ximénez Finish, Second Fill Sherry Casks plus 3 Jahre First Fill Oloros Sherry Butts, 54.8%, 5.000 Flaschen, 85 Pfund – für September angekündigt
  • Bunnahabhain 1980 Vintage Canasta Cask Finish, 36yo, Oloroso Sherry Casks, dann einige Monate in Fässern, in denen Oloroso und PX lagerte, 49.5%, 1.200 Flaschen, 1800 Pfund, erscheint im August
  • Bunnahabhain 2004 Moine Brandy Finish, getorft mit 40ppm, Sherry Casks mit 3 Jahren Finish in französischen Brandyfässern, 55.7%, 80 Pfund, erscheint im September
Bunnahabhain © Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen

Neu: Glen Moray Mastery

Zur Feier des 120. Jahrestags der Gründung von Glen Moray hat die Destillerie eine besondere Jubiläumsabfüllung auf den Markt gebracht: Glen Moray Mastery. Dabei handelt es sich um einen Blend von fünf verschiedenen Jahrgängen.

Drei der fünf Jahrgänge stammen aus der Periode der Master Distiller Robert Brown (1959-1987) und Edwin Dodson (1987-2005), zwei aus der Zeit des jetzigen Master Distillers Graham Coull, der auch die Auswahl der Fässer getroffen hat.

Der älteste Whisky im Glen Moray Mastery stammt aus dem Jahr 1979. Verwendet wurden Whiskys aus Madeira-Fässern als Herzstück der Abfüllung, aber auch First Fill Sherry Casks und ein Port-Finish fanden Aufnahme. Der Whisky ist ohne Kühlfiltration mit 52.3% abgefüllt.

Der Geschmack wird wie folgt beschrieben:

Rhabarber-Streuselkuchen mit Zuckerglasur, Schokoladenrosinen und geröstete Mandeln in der Nase, am Gaumen geröstete Kaffeebohnen, geschmolzene dunkle Schokolade und in fortifizierten Wein eingelegte süße Rosinen.

Zu haben ist der Glen Moray Mastery offiziell nur in Großbritannien, bei verschiedenen Händlern und in der Destillerie selbst. Für ihn muss man 800 Pfund auf den Ladentisch legen.

 

Whisky im Bild: Neue Tour durch die Destillerie Arran (22 Bilder)

Wir möchten Sie mit unserem heutigen Whisky im Bild auf eine Besichtigung der Destillerie Arran (eigentlich Lochranza) auf der gleichnamigen Insel mitnehmen – und zwar in ihrem aktuellen Zustand im Mai 2017. Insgesamt 22 Fotos zeigen uns die Brennerei, vom Besuchercafé über die Halle mit den Stills bis hin zum Fasslager.

Die Bilder stammen von Alexandra Kreutz von Genuss am Gaumen in Vorarlberg, sie hat sie von der aktuellen Reise mitgebracht (zusammen mit vielen anderen, die wir Ihnen noch zeigen werden) – ganz herzlichen Dank dafür.

Destillerie Arran. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Destillerie Arran. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Destillerie Arran. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Destillerie Arran. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Destillerie Arran. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Destillerie Arran. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Destillerie Arran. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Destillerie Arran. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Destillerie Arran. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Destillerie Arran. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Destillerie Arran. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Destillerie Arran. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Destillerie Arran. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Destillerie Arran. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Destillerie Arran. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Destillerie Arran. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Destillerie Arran. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Destillerie Arran. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Destillerie Arran. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Destillerie Arran. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Destillerie Arran. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Destillerie Arran. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen

Serge verkostet: Timorous Beastie, Scallywag, Rock Oyster und Highland Malt

So einfach ist es heute nicht, einen passenden Überbegriff für die Session zu finden, die Serge präsentiert – denn ja, es sind alles vatted Malts, also Mischungen aus Single Malts verschiedener Destillerien, aber der Highland Malt, der als erstes am Programm steht, ist wesentlich älter als das, was danach aus der Vatting-Küche von Douglas Laing verkostet wird – und was aktuell in den Läden steht und daher von aktuellem Interesse ist.

Wie schneiden die drei vatted Malts mit Altersangaben von Douglas Laing ab? Würde sie Serge empfehlen? Nicht nur den Punkten nach gefallen sie ihm – und der Favorit heißt Rock Oyster 18yo:

  • Highland Malt 5 yo ‘Manx Millennium Viking Voyage’ (70° proof, Cockburn & Co., 1979): 72 Punkte
  • Timorous Beastie 18 yo (46.8%, Douglas Laing, blended malt, 2017): 86 Punkte
  • Scallywag 13 yo (46%, Douglas Laing, blended malt, 2017): 86 Punkte
  • Rock Oyster 18 yo (46.8%, Douglas Laing, blended malt, 2017) : 89 Punkte 

Douglas McGibbon stellt Clan Denny Rebranding vor

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Douglas McGibbon & Co hat heute das neue Design für seine Clan Denny Single Malts und Clan Denny Single Grains vorgestellt.

Zwei wesentliche Faktoren bestimmen die neuen Verpackungen: Zeit und Herkunft. In gedrängter, aber dennoch recht übersichtlicher Form werden auf den neuen Verpackungen alle wichtigen Angaben zum Whisky gemacht. Hier eine Vergrößerung des Labels des achtjährigen Craigellachie:

Douglas McGibbon & Company wurde von der Familie Laing 1947 gegründet, ein Jahr vor dem Schwesterunternehmen Douglas Laing. Das Rebranding erscheint pünktlich zum 70. Firmenjubliäum des von Fred und Cara Laing geleiteten Unternehmens und wird mit insgesamt neun Abfüllungen (5 Single Malts mit 48% und 4 Single Grains mit 50% abgefüllt) präsentiert. Einige der neuen Abfüllungen sind:

  • Auchentoshan 16 Years Old
  • Glengoyne 20 Years Old
  • Craigellachie 21 Years Old
  • Bowmore 15 Years Old
  • Port Dundas 28 Years Old