Robb Report: Fasslagerung an außergewöhnlichen Plätzen

The Robb Report hat den exotischen Versuchen zur Fasslagerung, die in letzter Zeit geschehen sind, einen Beitrag gewidmet.

Im Artikel geht es zwar nicht nur um Whisky, sondern auch um Experimente bei Cognac und Rum, die dort vor allem mit Bewegtlagerung zu tun haben – aber die Grunderkenntnisse und -aussagen des Artikels gelten natürlich für jede fassgelagerte Spirituosengattung. Zitiert werden Dr. Bill Lumsden, verantwortlich für die Weltraumexperimente bei Ardbeg, und Walker Romanica von Seven Fathoms, die Rumfässer längere Zeit unter Wasser lagerten.

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Dr. Bill Lumsden, Glenmorangie & Ardbeg

Neben den Lagerungsmethoden wird auch auf die verschiedenen Arten von Fassfinishes eingegangen  – nirgendwo wirklich in wissenschaftliche Tiefe, aber interessant zu lesen ist der Beitrag allemal, zeigt er doch auch, dass die Experimente vor allem drei Dingen dienen (ohne wertende Reihenfolge): Dem Geschmack, der Wissenschaft und dem Marketing.

Unser Titelbild zeigt die ISS, auf der über längere Zeit Proben von Whisky aus Ardbeg gelagert wurden.

PR: Wild Geese Irish Whiskey gewinnt Markenverfahren gegen Pernod Ricard

Wild Geese Irish Whiskey hat eine Presseinformation über die Beendigung eines Rechtsstreits mit Pernod Ricard veröffentlicht, in dem es um die Markenrechte am Namen Wild Geese in Australien ging – und um eine Konkurrenzsituation mit Jameson. Details entnehmen Sie bitte dem Pressetext:

Wild Geese Irish Whiskey gewinnt weichenstellendes Gerichtsverfahren bezüglich Markenzeichen in Australien

Das einstimmige Urteil der fünf Richter des australischen Bundesgerichtshofes ist zugunsten von The Wild Geese Irish Whiskey ausgefallen und spricht The Wild Geese damit vollständige Kostenerstattung zu. Das Urteil wird Wild Geese Irish Whiskey den Zugang zum australischen Markt wieder ermöglichen.

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DUBLIN, 18. Juli 2016 – The Wild Geese Irish Whiskey begrüßte das einstimmige Urteil des Bundesgerichtshofes von Australien, das der unabhängigen globalen irischen Whiskey-Marke den erneuten Eintritt in den australischen Markt ermöglicht. Der juristische Sieg ist ein Urteil von fünf Richtern des australischen Bundesgerichtshofes zugunsten einer von Wild Geese Irish Whiskey angestrengten Berufung, bei der es um die Nichtverwendung von Markenzeichen durch Wild Turkey ging.

Das Berufungsverfahren bezieht sich auf den letzten Versuch von Pernod Ricard – damals Eigentümer von Wild Turkey – Wild Geese Irish Whiskey den Markteintritt in die Kategorie Irish Whiskey zu verwehren. Insgesamt betraf dieses juristische Vorgehen mehrere Regionen und umfasste über 50 Gerichtsverfahren im Laufe von 14 Jahren, nachdem sich The Wild Geese geweigert hatte, den Forderungen von Pernod Ricard nachzukommen, dass diesen dort ein Vetorecht gewährt werden solle, wo The Wild Geese Irish Whiskey im Wettbewerb mit Jameson verkauft werden könnte.

Dieses spezielle juristische Vorgehen, das von Pernod Ricard im Jahr 2002 eingeleitet wurde und dann von Campari nach dem Verkauf von Wild Turkey weitergeführt wurde, sollte das Markenzeichen „Wild Geese“ in Australien absichern und damit das Unternehmen Wild Geese Irish Whiskey daran hindern, in einem wichtigen Markt für irischen Whiskey Handel zu treiben.

Bei dem Versuch, den Einflussbereich von The Wild Geese Irish Whiskey einzuschränken, übernahm Wild Turkey im Jahr 2007 das Markenzeichen „Wild Geese“ von den Wild Geese Wines in Australien. Dieses jüngste Urteil hat im Nachhinein festgestellt, dass die Nutzung des Markenzeichens „Wild Geese“ durch Wild Turkey in den Jahren zwischen 2007 und 2010 zwar stattgefunden hat, aber unrechtmäßig war.

Die Berufungsbegründung war so überzeugend, dass die fünf vorsitzenden Richter einstimmig zugunsten von The Wild Geese urteilten und vollständige Kostenerstattung zuerkannten.  Ándre Levy, Mitgründer und Vorstand von The Wild Geese Irish Whiskey, gab folgenden Kommentar zum Urteil ab:

„Dies ist ein wichtiger Tag für uns und die gesamte irische Whiskey-Branche. The Wild Geese Irish Whiskey war in einem 14 Jahre dauernden Rechtsstreit mit Pernod Ricard verwickelt, der über 50 separate Klagen auf der ganzen Welt umfasste, gegen die wir uns alle erfolgreich gewehrt haben. Dazu gehört ebenfalls die USA, wo The Wild Geese als The Wild Geese Soldiers & Heroes vertrieben wird.

Diese Verfahren hatten zum Ziel, den Marktzugang von Wild Geese Irish Whiskey und anderer kleinerer und unabhängiger Marken, die wir vertreten, zu beschränken. Trotz der vermeintlichen Renaissance von irischem Whiskey stellt sich die Wirklichkeit so dar, dass die Branche immer noch von großen Unternehmen wie Pernod Ricard1 dominiert wird.

Wir kämpfen weiterhin für unser Recht, zur Marktkategorie Irish Whiskey beizutragen, an der wir seit 1999 teilnehmen. Aus diesem Grund – um unser kontinuierliches Wachstum und unseren Erfolg sicherzustellen – waren wir zum Kauf von irischem Whiskey zu einem erhöhten Preis von Dritten gezwungen, die auf Whiskey zugreifen konnten, den wir von großen Erzeugern nicht direkt erwerben können.

Taktiken von Großkonzernen verfolgen den Zweck, den Wettbewerb zu beseitigen. Wir verkörpern den Geist und die Haltung von The Wild Geese; es ist nicht nur ein abstrakter Begriff, sondern etwas, über das die großen Konzerne möglicherweise nachdenken sollten.“

Cocktailwonk: Ein Besuch bei Bowmore

Einen sehr ausführlichen und reichhaltig bebilderten Bericht über einen Besuch bei der Destillerie Bowmore auf Islay hat die englischsprachige Site Cocktailwonk veröffentlicht.

Auf dem Rundgang durch die Destillerie und das angrenzende Gelände werden Mr. und Mrs. Wonk von Distillery Manager Eddie MacAffer begleitet – ein Garant für jede Menge Hintergrundinfos und Einblicke in den Betrieb der Destillerie.

Fast 50 Bilder und ein Video begleiten den Artikel, den wir Ihnen zur Lektüre wärmstens ans Herz legen.

Von uns als Appetitanreger einige Außenaufnahmen von Bowmore, für das Innere folgen Sie einfach unserem Link 🙂

Bowmore Distillery. Bildrechte bei Etienne Kientzler
Bowmore Distillery. Bildrechte bei Etienne Kientzler
Bowmore - Foto Copyright Ernie Ernst J. Scheiner. Alle Rechte vorbehalten
Bowmore – Foto Copyright Ernie Ernst J. Scheiner. Alle Rechte vorbehalten
Die Destillerie Bowmore. Foto von Frank Gauert, alle Recht vorbehalten.
Die Destillerie Bowmore. Foto von Frank Gauert, alle Rechte vorbehalten.
Die Destillerie Bowmore. Alle Bildrechte bei Alexander Kohn.
Die Destillerie Bowmore. Alle Bildrechte bei Alexander Kohn.

Paukenschlag: Jack Daniel’s wird liebster Whisky der Briten – noch vor Scotchmarken

Die Meldung des Telegraph von heute bedeutet nicht weniger als eine Revolution in den Trinkgewohnheiten der Briten: Zum ersten Mal ist ein nichtschottischer Whisky der meistgetrunkene Whisky in Großbritannien. Jack Daniel’s Tennessee Whiskey hat im letzten Jahr dank eines Verkaufsplus von 9.3% alle Scotch-Marken überholt.

Bild von Pierre Nel, Flickr
Bild von Pierre Nel, Flickr

Im gleichen Zeitraum verzeichneten die führenden sechs Blends in UK einen Rückgang um 4.4% – ganz besonders schlimm traf es den ehemaligen Marktführer The Famous Grouse, der sich um 14.9% schlechter verkaufte.

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Von Platz 1 verdrängt: The Famous Grouse

Woran liegt es? Vor allem, so der Artikel, an zwei Umständen: Die Whiskytrinker der neuen Generation orientieren sich mehr an der amerikanischen Kultur, und die Händler können mit amerikanischem Whiskey höhere Gewinne erzielen.

Interessante weitere Details finden Sie in unserem Quellartikel.

Unser Titelbild stammt von Graeme Maclean.

Whisky im Bild: Laphroaig vom Meer aus

Fährt man mit dem Boot von Port Ellen aus die Südküste Islays nach Osten entlang, so ist Laphroaig die erste Destillerie, die man zu Gesicht bekommt, gefolgt von Lagavulin und Ardbeg. Vom Meer aus erscheint sie besonders imposant, wie sie sich an die Küstenlinie schmiegt, und die weißen Gebäude leuchten malerisch zwischen dem Blau von See und Himmel hervor.

Das Bild entstand bei unserem Islay-Besuch im Mai und kann durch Anklicken vergrößert werden…

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PR: Überarbeitetes deutschsprachiges Aromenrad auf Alkoblog.de

Die Redaktion von Alkoblog.de hat uns eine Presseinformation über ein von ihnen neu gestaltetes Aromenrad übermittelt, das bei Geschmacksbeschreibungen von Whiskys in Tastings sehr hilfreich sein kann. Es hält sich sehr nahe am von Charlie MacLean entworfenen Whisky Wheel, das unter Whiskyfreunden seit längerem als Standard gilt. Es wurde mit Grafiken ergänzt und neu und lokalisiert übersetzt. Lukas von Alkoblog schreibt dazu:

Wir wollten gerne unser neues Whisky Tasting Wheel im Alkoblog vorstellen. Bei unseren Recherchen im Internet ist uns vor kurzem aufgefallen: Es gibt bisher kein vollständiges, aktuelles und schön gestaltetes Gesschmacksrad in deutscher Sprache. Das wollten wir ändern und haben uns deshalb ans Werk gemacht.

Als Grundlage für unser Alkoblog Tasting Wheel diente das hervorragende Flavour Wheel von Whisky-Experte Charles MacLean in der neuesten Fassung. Wir haben uns bemüht seine Begriffe nicht bloß zu übersetzen, sondern sie zu übertragen und Äquivalente zu finden, um die Geruchs- und Geschmacksnoten für deutsche Genießer verständlich zu machen.

Für die Gestaltung unseres Whisky-Rads konnten wir die argentinische Designerin Varinia Telleria gewinnen, die bereits Infografiken für die bedeutende überregionale Tageszeitung La Nación gestaltet hat. Sie hat rund um unser Tasting Wheel eine farbenfrohe Collage gestaltet, die zeigt, wie vielfältig und aufregend Whisky schmecken kann.

Wir hoffen, dass unser Tasting-Wheel möglichst viele Einsteiger für hochwertigen Scotch Whisky begeistert und dass auch fortgeschrittene Genießer die Grafik beim Tasting einsetzen. Und natürlich würde es uns glücklich machen, wenn darüber ein paar neue Leser unser kleines Whisky-Magazin kennenlernen.

Eine jpg-Version (im Format 1600 x 2262 Pixel) können Sie auf der Alkoblog-Artikelseite durch einen Klick auf das Bild herunterladen (gegebenenfalls dann auch bei uns, wenn wir eine für uns noch offene Frage über das Copyright mit der Alkoblog-Redaktion abgeklärt haben) – für den Download der großen Version ist eine Anmeldung zum Alkoblog Newsletter auf deren Website nötig. Hier jedenfalls ein verkleinertes Vorschaubild:

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Vice Munchies: Kikori Whiskey aus 100% Reis – Interview mit Ann Soh Woods

Whiskeys, in denen Reis verwendet wird, sind nichts absolut Neues und gehen auf einen traditionellen asiatischen Whiskey zurück. In Laos gibt es den Lao-Lao, ein 100% aus Reis gemachter Whiskey, der manchmal zur Aromatisierung mit Honig oder Skorpionen als Zusatz fermentiert wird. Die alkoholisch leichtere Variante davon ist Lao-hai, die aus Tonkrügen getrunken wird (siehe unser Bild).

By Ximo Tur from Galway, Ireland - Drinking lao lao, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2923110
By Ximo Tur from Galway, Ireland – Drinking lao lao, CC BY-SA 2.0,

Garantiert ohne Skorpione und als erster in den USA erhältlicher Whiskey aus 100% Reis erzeugt ist der Kikori, der vom Unternehmen von Ann Soh Woods in Japan hergestellt und mit 41% abgefüllt wird. Vice Munchies hat mit der Firmengründerin über ihre Karriere und den Whiskey gesprochen und das Gespräch als Interview publiziert – recht interessante Sonntagslektüre, wie wir meinen.

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Die Website von Kikori Whiskey erreichen Sie übrigens hier – und falls Sie die hohen Importkosten nicht scheuen und auf den Whiskey neugierig sind, ist hier eine Liste der Shops (inkl. Onlineversand), die den Kikori führen. Die 0,75l-Flasche ist mit ca. 47 Dollar recht preiswert, allerdings kann das mit dem Versand schwierig werden. Aber vielleicht haben Sie ja Freunde in den Staaten?

Video: 360° VR Jack Daniel’s Experience

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Ganz frisch aus den Produktionsstudios kommt unser heutiges Sonntagsvideo. Brown Forman möchte damit ihre Jack Daniel’s ins rechte Licht rücken, und zwar aus allen möglichen Blickwinkeln. Herausgekommen ist ein fast dreiminütiges 360° Video, das aufwendig produziert und interessant anzusehen ist. Sie können es oberhalb des Artikels sehen. Wir empfehlen die beste Auflösung und den Fullscreen-Modus. Mit Bewegungen der Maus können Sie sich während des Videos in alle Richtungen umsehen.

Für alle, die auch einen Blick hinter die Kulissen werfen wollen, haben wir unten auch noch das Making of des Videos bereitgestellt. Hier sieht man, wie so eine Produktion abläuft und welcher technische Aufwand dahintersteht.

Jedenfalls wünschen wir viel Vergnügen mit den Videos und einen schönen Sonntag, an dem wir Sie wie jeden Tag seit März 2013 mit News begleiten werden, wenn sie passieren…

Troymedia: Cadenhead – eine Institution des schottischen Whiskys

Wenn man an unabhängige Abfüller denkt, dann fallen einem zumeist zwei Namen zuerst ein: Gordon & MacPhail als die Größten, und Cadenhead als das älteste Unternehmen der Branche.

Troymedia hat nun Cadenhead einen interessanten Artikel gewidmet, der sich vor allem mit der Geschichte des Abfüllers beschäftigt, aber auch seine momentanen Produktlinien und die Unterschiede zwischen ihnen auflistet.

Im Artikel ist auch erklärt, woher die starken Bande zwischen Cadenhead und der Destillerie Springbank stammen. Insgesamt ein wirklich lesenswerter Beitrag aus der Feder des Historikers und Whiskykenners Joseph V. Micallef.

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Bild: © Copyright kim traynor and licensed for reuse under this Creative Commons Licence

Neuer Black Bull 40yo veröffentlicht

Es ist schon einige Zeit her, seitdem der letzte Batch des Black Bull 40yo von Duncan Taylor erschienen ist – die vorige Ausgabe stammt aus dem Jahr 2011. Jetzt gibt es die neueste Abfüllung, wie zum Beispiel Whiskyintelligence berichtet – und wie immer sind bei diesem Blend die verwendeten Whiskys bekannt: Diesmal handelt es sich um Aberlour 1975, Macallan 1969 und Glenlivet 1968, in einem Mischungsverhältnis von 86% Malt und 14% Grain.

Insgesamt wurden 1500 Flaschen erzeugt, und mit 47.6% abgefüllt. Der Verkaufspreis ist seit 2011, wie zu erwarten, stark angestiegen. Für eine Flasche des neuen Black Bull 40yo muss man momentan in England umgerechnet 900 Euro auf den Tisch legen.

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Neu auf der TTB-Datenbank: Laphroaig 30yo in Fassstärke

Sku’s Recent Eats ist wieder einmal auf der amerikanischen TTB-Datenbank fündig geworden – dort, wo Whiskyfirmen ihre Produkte für die Inverkehrsbringung (was für ein wunderbarer Beamtenausdruck) in den USA anmelden müssen. Das Erscheinen eines Whiskys muss sich dann aber nicht auf die USA beschränken, wodurch die Einträge auch für uns interessant werden.

Auf dieser TTB-Datenbank ist nun von Sku ein 30jähriger Laphroaig in Fassstärke entdeckt worden, mit 53.5% abgefüllt. Er wurde zweifach in ex-Bourbonfässern gereift (double matured) und soll nach gerösteten Mandeln und Salbei schmecken und mit etwas Rauch enden. In die Flasche gefüllt wurde er im Mai 2016 und stammt aus dem Jahr 1985.

Über den Preis wollen wir gar nicht erst laut nachdenken…

Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf. 

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PR: Die Highlights der 14. Auktion bei Kirschner & Sons

Es ist wieder soweit: die neue Auktion des Auktionshauses Kirschner & Sons ist in diesen Minuten online gegangen, und auch diesmal sind wir wieder vorab über einige besondere Flaschen in der Versteigerung informiert worden. Von nun an können Sie um die Auktionslots mitbieten – das Auktionsende ist am Sonntag, den 24. Juli. Hier die vier Highlights, die so wie alle anderen Flaschen mit einem Ausrufpreis von einem Euro starten, in einer Kurzvorstellung:

Highlight Flaschen der Auktion Nr. 14 (15.07.2016 – 24.07.2016)

 

Bruichladdich 40 Years Old 1964/2004

BruichladdichDestilliert wurde dieser 40-jährige Whisky von der Brennerei Bruichladdich im Jahr 1964. Mit einer Fassstärke von 43,1 % wurde er im Jahr 2004 abgefüllt. Lediglich 550 Flaschen kamen auf den Markt. Es handelt sich dabei um die bisher älteste Originalabfüllung der Brennerei.  Bei unserer aktuellen Auktion haben Sie die Gelegenheit diese wahre Islay-Rarität mit der Flaschennummer 60 zu ersteigern.

Hier geht’s zum Artikel.

 

Balvenie The Values Edition

BalvenieDie Balvenie Values Edition ist eine seltene Sonderabfüllung der Speyside-Destillerie, da diese ausschließlich an die Mitarbeiter der Brennerei ausgegeben wurde. Auf dem Etikett sind fünf Werte, für welche das Unternehmen steht, niedergeschrieben. Hierzu zählen z.B. Enthusiasmus oder Verantwortlichkeit.

Hier geht’s zum Artikel.

 

Yamazaki Vintage 1984

yamazakiNeben den zahlreichen anderen japanischen Raritäten befindet sich dieser Yamazaki destilliert im Jahr 1984 in unserer aktuellen Auktion. Herangereift ist dieser besondere Whisky in drei verschiedenen Eichenfässern: amerikanischen, europäischen und japanischen (Mizunara). Dieses wahre Sammlerstück erhielt zudem eine Goldmedaille bei der International Spirit Challenge im Jahr 2010.

Hier geht’s zum Artikel.

 

 

Pappy Van Winkle’s Familiy Reserve 15 Years Old

PappyVanWinkleBei Sammlern und Genießern gleichermaßen beliebt ist dieser 15-jährige amerikanische Bourbon. Es werden nur sehr selten Flaschen der Pappy Van Winkle’s Family Reserve Serie in Umlauf gebracht und diese sind auch meist innerhalb weniger Stunden ausverkauft. Bei uns können Sie sich den Flug über den großen Teich sparen und haben die Möglichkeit diesen Whiskyschatz zu ersteigern.

Hier geht’s zum Artikel.

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Whiskystats.net: Was Whisky kostet – Update für Juni

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Die österreichische Website Whiskystats.net (englischsprachig) bietet Interessierten eine Datenbank mit zehntausenden Preisen für Whiskyflaschen am Sekundärmarkt. Alleine im Juni kamen wieder weit über 3.000 Preise dazu – auf diese Weise hat sich auf Whiskystats.net eine höchst hilfreiche Sammlung an Daten gebildet, mit deren Hilfe man sehr gut die Preisentwicklung am Markt und für die eigene Sammlung (nach einer kostenfreien Registrierung) nachverfolgen kann.

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Whiskystats.net hat nun das neueste Preisupdate für Juni veröffentlicht, und wie man der Analyse der Daten entnehmen kann, geht der Aufwärtstrend ungebremst weiter.
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Weitere Charts zeigen zum Beispiel die Entwicklung japanischer Whiskys und deuten darauf hin, dass der Höhepunkt bei den Preisen für Abfüllungen aus Japan vorläufig bereits überschritten sein dürfte. Auch über Lagavulin ergibt die Analyse Interessantes…

Wer auf Whiskystats.net seine Sammlung verwalten will, der kann das übrigens auch über eine neu erschienene App tun, die man vom Google Play Store kostenlos downloaden kann.

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Whiskyclub FS: Interview mit Shane Fraser (Wolfburn)

Die Webseite des Whiskyclubs Fränkische Schweiz hat ein Interview veröffentlicht, das man dort mit Distillery Manager Shane Fraser von Wolfburn geführt hat. In ihm geht es um die Destillerie, Shanes Werdegang und um neue Whiskys aus Wolfburn, die wir in nächster Zeit erwarten dürfen.

Shane Fraser. Bild: Wolfburn Distilery
Shane Fraser. Bild: Wolfburn Distilery

Shane bestätigt dort unter anderem die von uns veröffentlichten Informationen über den neuen Wolfburn Aurora und die Umbenennung des ersten Whiskys in Wolfburn Northland, und kündigt gleichzeitig zwei fassstarke Varianten der beiden Whiskys an, die seinen Worten nach aber wohl erst 2017 erscheinen werden:

PG: Kannst Du bereits etwas über die Wolfburn Whiskies erzählen, die demnächst auf den Markt kommen werden?

SF: Ja, sicher. Im Lauf des Jahres werden wir unsere erste sherrytönige Kreation mit dem Namen „Aurora“ herausbringen. Sie wird nicht so weit weg von unserer Standardabfüllung sein, aber sie wird eine zusätzliche Süße und Tiefe haben und ich glaube, Liebhaber werden das richtig genießen. Ich muss gestehen, ich habe diesen Whisky an mehr als einer Gelegenheit probiert und ich denke wirklich, dass es ein Weltklasse-Whisky ist. Gleichzeitig bekommt die Wolfburn Standardabfüllung den Namen „Northland“. Nichts an ihm wird sich ändern: Die Standardabfüllung bleibt der gleiche Whisky, der auf exakt dieselbe Art produziert wird, wir haben ihm nur einen Namen gegeben, um ihn vom Aurora abzugrenzen. Übrigens, „Northland“ ist ein altes Wort, das du kaum noch hörst, aber früher wurde es verwendet, um die schottischen Highlands zu beschreiben. Irgendwann werden wir auch Abfüllungen in Fassstärke von beiden Whiskies, dem Northland und dem Aurora auf den Markt bringen. Aber ich denke, das wird vermutlich erst 2017 sein.

Distillery Manager Shaun Fraser vor dem Mashtun. Foto Copyright Mario Prinz
Distillery Manager Shane Fraser vor dem Mashtun. Foto Copyright Mario Prinz