Für ziemliche Aufregung sorgte im Dezember die Ankündigung von Beam Suntory in den USA, die Preise für Booker’s Bourbon, ihren Flagschiff-Whiskey, mit Jahreswechsel zu verdoppeln (wir berichteten hier). Der amerikanische Autor Fred Minnick bringt nun auf seiner Website ein Statement des Unternehmens, das den geplanten Preisanstieg deutlich entschärft.
Man müsse, so Beam Suntory, der Verknappung des Booker’s (man wird nur mehr vier Batches im Jahr produzieren können) zwar Rechnung tragen und auch mit einem höheren Preis regulierend eingreifen, die Preiserhöhung werde aber graduell und nicht auf einmal vorgenommen werden. So müsse der Konsument in diesem Jahr mit Preisen von 70 bis 75 Dollar rechnen, anstelle der angekündigten 100 Dollar.
Auch wenn natürlich kein Preisanstieg angenehm ist, so sind dies doch gute Nachrichten für die Freunde des Bourbons, der den Namen von Booker Noe, dem Vater vom aktuellen Master Distiller Fred Noe, trägt. Diese Änderung in der Preispolitik sollte dann wohl auch in Europa Auswirkungen haben.
Eine sehr ausführliche, englischsprachige Geschichte und Beschreibung der Destillerie Oban können Sie heute auf der Website der Huffington Post nachlesen. Geschrieben hat sie der Autor und Journalist Joseph V Micallef, der unter anderem für CNN tätig ist und mit seinen Büchern über den ersten Weltkrieg und die aktuelle politische Lage im mittleren Osten bekannt ist.
Interessante historische Betrachtungen und Beschreibungen haben in dem Artikel ebenso Platz wie Tasting Notes zur Standardabfüllung, auch findet man alte Aufnahmen der Highland-Destillerie und eine genauere Betrachtung der Anlagen der Brennerei.
Insgesamt eine schöne Lektüre, die auch unseren Artikel zu unserem Whisky des Monats Januar 2017, den schon genannten Oban 14yo, bestens ergänzt.
Wie geht man eigentlich richtig mit geöffneten Whiskyflaschen um? Ist der Inhalt unbegrenzt haltbar? Und wenn nicht, wie verlängert man die Zeit, in der er noch so richtig gut schmeckt?
Auf der Website des mdr findet sich ein Tipp der Umschau-Redaktion, der sich genau dieses Themas annimmt. Zwar geht es generell um Alkoholreste, die ja nach Feiern wie Silvester gerne mal anfallen, aber die Hinweise, die das Magazin für Hochprozentiges gibt, sind richtig, sinnvoll und lesenwert. So wird zum Beispiel die Rolle des Sauerstoffs bei der Veränderung des Geschmacks gut erklärt (wie heftig Sauerstoff mit Whisky reagieren kann erkennt man übrigens schon beim erstmaligen Einschenken: Hier sollte man dem Whisky für den vollen Geschmack ungefähr eine Minute pro im Fass verbrachten Jahr Zeit geben, um sich richtig entfalten zu können). Aber auch das „Wie“ der Lagerung wird besprochen. Hier ein kleiner Auszug mit einer Strategie, die man zum Beispiel statt Umfüllen in kleinere Gebinde anwenden kann:
Für die Reaktion mit Sauerstoff ist die Größe der Kontaktfläche wichtig. Daher reagiert Alkohol in einer fast leeren Flasche viel schneller, als wenn nur wenige Zentimeter aus der Flasche fehlen. Steht also der Alkohol noch im Flaschenhals, dann können Sie das Getränk entsprechend länger aufheben. Bei besonders teuren Getränken kann der Füllstand auch durch das Auffüllen mit kleinen Glaskugeln wieder erhöht und so möglichst viel Sauerstoff aus der Flasche verdrängt werden.
Auch zum Jahresbeginn haben wir für Sie jene deutschsprachigen Videos rund um Whisky gesammelt, über die uns die Vlogger informiert haben. Viel Vergnügen beim Durchstöbern und Ansehen!
Der Whisky Wixer –Blindverkostung #9 (Whisky wird natürlich nicht vorab verraten)
Hier nochmals unser Aufruf an alle Vlogger: Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird.
Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!
Wie Serge einleitend meint, hat er lange Zeit irische Whiskeys etwas links liegengelassen, weil sie ihm generell zu weich und wenig beeindruckend erschienen. Mit diesem schnellen (Vor)urteil war Serge Valentin nicht alleine auf der Welt, aber auch in dessen Überwindung steht er nicht alleine da. Wer sich heute offen und vorurteilslos mit irischem Whiskey beschäftigt, der kann erkennen, dass von der grünen Insel sehr beeindruckende Abfüllungen kommen – besonders jene mit höherem Alter zeigen Eleganz und Intensität. Anders als die Schotten sind sie, ja, aber deswegen nicht schlechter.
Als Beweis für die hohe Qualität älterer irischer Whiskeys können vielleicht auch die Punktewertungen der Verkostung heute dienen, denn die bewegen sich bis auf eine einzige Ausnahme bei 90+ Punkten:
Blarney Stone 25 yo (40°, OB, for Switzerland, 1970s): 69 Punkte
Emerald Isle 24 yo 1991/2016 (57%, Specialty Drinks, cask #8583): 91 Punkte
Cooley 24 yo 1991/2016 (53.8%, Cadenhead, World Whiskies, bourbon barrel, 198 bottles): 91 Punkte
Irish Single Malt 27 yo 1989/2016 (45%, The Whisky Agency and Eiling Lim, barrel, 177 bottles): 90 Punkte
Fine Single Malt Whiskey 26 yo 1989/2016 (47.2%, Whisky-Fässle, barrel): 90 Punkte
Emerald Isle 26 yo 1989/2016 (59.2%, Specialty Drinks, cask #16244): 90 Punkte
Unser erstes Sonntagsvideo im Jahr 2017 (wir hoffen, Sie haben alle den Jahreswechsel bestens und mit viel Spaß hinter sich gebracht) könnte man unter dem Motto „Back to Basics“ beschreiben. Der von der Tourismusorganisation VisitScotland gestaltete vierminütige Videoclip „How Scotch Whisky is Made – From Grain to Glass“ zeigt einfach und verständlich, welche Schritte zur Erzeugung von Whisky notwendig sind. Er tut dies mit schönen Bildern aus den Destillerien und klaren Schautafeln und Diagrammen. Auch die verschiedenen Regionen des schottischen Whiskys werden am Ende kurz besprochen.
Für „alte Whiskyhasen“ sicher nichts Neues, sondern eine Auffrischung vorhandenen Wissens, für Einsteiger eine schöne Einführung ins Thema – ein wenig Englisch sollte man allerdings schon verstehen, und dabei sich auch nicht von einem schottischen Akzent irritieren lassen.
Whisky wird seit jeher nicht nur getrunken, sondern auch gesammelt – sei es, um besondere Tropfen für später aufzuheben oder rein des Sammelns willen. Immer schon, und verstärkt in den letzten Jahren, war Whisky auch ein Gegenstand der Wertanlage – begünstigt durch den Umstand, dass ältere Jahrgänge immer rarer werden und sich der Markt für Whisky global ausweitet.
Märkte sind dynamisch und ändern sich. Gastautor Marco Jansen von der Whisky Investments GmbH wirft für uns vierteljährlich einen Blick auf den Sammlermarkt und berichtet dabei über relevante Ereignisse und Entwicklungen. Hier ist sein aktueller Beitrag:
Der Whisky-Sammlermarkt – Bericht für Q4 2016
Das Jahr 2016 war für den Whiskysammlermarkt ein Außergewöhnliches.
Neben dem historischen „Brexit“-Votum in der Mitte des Jahres, rückte der Markt auf Grund des sich immer weiter verschärfenden Konfliktes zwischen abnehmenden Angebot und größer werdender Nachfrage noch deutlicher als zuvor in den Blick von Sammlern und Investoren.
Um mehr als 30% konnte der APEX 1000, ein von der schottischen Rare Whisky 101 Ltd. berechneter Index für Whiskyraritäten, zulegen. Dem Index liegen die Preisentwicklungen für eintausend besonders nachgefragte Sammlerflaschen zu Grunde und bildet auf Grund der Vielzahl an Datenpunkten die breite Marktentwicklung ab. Fokussiert man den Blick auf die 100 begehrtesten Flaschen fallen die Steigerungen mit einem Plus von mehr als 45% bis Ende November noch deutlicher aus.
Interessantes birgt auch der Blick auf den Index der 1000 sich am schlechtesten entwickelnden Flaschen. Selbst hier war die Entwicklung positiv und die Preise konnten auf Jahresbasis um knapp 1,5% zulegen.
Dennoch wird durch den Performanceunterschied deutlich wie wichtig die richtige Zusammenstellung und Diversifikation eines Whiskyportfolios ist um am Ende nicht mit leeren Händen dazustehen.
Für 2017 muss mit einer Fortsetzung des Preisanstiegs aus 2016 gerechnet werden. Ob dies allerdings im gleichen Tempo wie bisher stattfinden wird, bleibt abzuwarten. Da die Destillerien natürlich auch an der Marktentwicklung teilhaben wollen und neue Releases entsprechend bepreisen, wird es im neuen Jahr für den Sammler noch viel mehr als zuvor auf die Selektion von aussichtsreichen Abfüllungen ankommen um auch in Zukunft von Preissteigerungen zu profitieren.
Autor Marco Jansen, Gesellschafter der Whisky Investments GmbH, arbeitet seit 16 Jahren in der Finanzbranche und sein Betätigungsfeld – neben der Betreuung von vermögenden Privatkunden – sind die internationalen Kapitalmärkte. Vor etwa 10 Jahren entdeckte er bei einer Reise nach Schottland seine Leidenschaft für Single Malt Whisky. Seitdem verfolgt er mit Interesse die Whiskymärkte und eine kleine Sammlung erlesener Tropfen füllt die speziell dafür eingerichtete Vitrine in seiner Heimat am Niederrhein.
(Unser Titelbild zeigt die Catedral do Whisky, die größte Whiskysammlung der Welt)
Eine der größten Whisky-Sammlungen der Welt, die Catedral do Whisky
Auch im neuen Jahr stellen wir Ihnen in unserer regelmäßigen Rubrik “Whisky des Monats” Whiskys vor, die wir besonders mögen und denen wir eine breitere Öffentlichkeit wünschen. Und auch weiterhin bleibt unsere Auswahl sehr subjektiv. Unser erster Whisky des Monats 2017 ist der Oban 14 yo.
Selbst wenn sie es wollten, es ist nicht möglich.
Um sie herum werden die schottischen Brennereien ausgebaut, erweitert, verbessert, verdoppelt und verdreifacht. Nur um die Oban Distillery macht der Expansionskurs der schottischen Whiskyindustrie einen großen Bogen. In einer kleinen Sackgasse mitten im Ortskern gelegen, begrenzt die umgebende Bebauung jeden möglichen Ausbauwunsch. Die Oban Distillery wird scheinbar auf ewig in ihrer jetziger Größe verbleiben.
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Als John und Hugh Stevenson 1793 die Oban Distillery gründeten, war dies noch ganz anders. Der Ort war nicht viel mehr als ein kleines Fischerdorf. Schon knapp 100 Jahre später hatte sich das Stadtbild komplett geändert. Die West Highland Line wurde gebaut, diese Zugstrecke verband Glasgow und Oban. Dampfschiffe fanden im Hafen von Oban einen idealen Ort für die Fährverbindungen zu den Inneren und Äußeren Hebriden. Oban wurde zum Zentrum der West Highlands, und die Stadt rund um die Brennerei wuchs. So war es nur konsequent, dass Diageo (damals noch als United Distillers) den Oban 14 yo als Vertreter der West Highlands in ihre Classic Malts aufnahm und so 1987 die Renaissance des schottischen Single-Malt-Whiskys startete.
Destillerie Oban. Foto von Frank Gauert, alle Rechte vorbehalten.
Doch nicht nur durch die Lage der Brennerei ist die Oban Distillery prädestiniert für eine Präsentation der Vielfalt des schottischen Whiskys. Seine maritimen Noten, gepaart mit einer leichten Grasigkeit und Blumigkeit, kreieren einen eigenständigen Destilleriecharakter. Präsenter als die Whiskys der Lowlands, umschmeichelt der Whisky der Oban Distillery den Gaumen nicht so, wie es die fruchtigen Whiskys aus der Speyside gerne tun. Hinzu kommen Rauchnoten, deutlich feiner als bei den wuchtigen Islay-Whiskys. Sie sorgen hier für eine recht breite und vielfältige Palette der Aromen.
Urheber Björn Rath
Wer einen soliden Daily Dram mit der Angabe eines (für einen Whisky respektablen) Alters mit einem attraktiven PLV sucht, der findet ihn im Oban 14 yo – unsere Empfehlung für den Januar 2017.
Einen haben wir noch für dieses Jahr: Die Destillerie Lagavulin hat heute eine neue Abfüllung bekanntgegeben, einen Lagavulin 1991, begrenzt auf 522 Flaschen. Abgefüllt ist die Einzelfassabfüllung natürlich in Fassstärke: 52.7%. Kosten wird sie die Kleinigkeit von 1494 Pfund.
Alle (!) Einnahmen aus dieser Abfüllung gehen ohne Abzüge an sieben auf Islay ansässige oder tätige gemeinnützige Organisationen, sodass man dort mit einer Spende von insgesamt knapp 780.000 Pfund oder über 100.000 Pfund pro Organisation rechnen kann.
Wir zweifeln nicht daran, dass dieser Lagavulin binnen kurzer Zeit ausverkauft sein wird, und diesmal darf man sich darüber und über den Preis freuen.
Wer daran denkt, ihn sich zuzulegen: Über deutsche Bezugsquellen können wir noch nichts vermelden – in England wird er exklusiv über The Whisky Exchange vertrieben und dort im Rahmen einer Lotterie für Bezugsberechtigungen, die bis 12. Februar dauert, an die Kunden vergeben. Wer mitmachen will, folgt einfach unserem Link.
Nun ist es tatsächlich soweit: Das Jahr 2016 findet sein Ende, 2017 beginnt. Und wer dieses Jahr stilvoll ausklingen lassen will, der kann es mit Nick Offerman und Lagavulin tun – in einem über einstündigen Video, das Sie ziemlich genau um 22:59:25 Uhr starten sollten, damit es mit Neujahr synchron läuft (und noch etwas Luft zum Nachlaufen hat).
Wir wünschen jedenfalls unseren mittlerweile lt. Google Analytics über 35.000 monatlichen Lesern ein glückliches und friedvolles 2017 – und wir freuen uns schon darauf, Sie auch im neuen Whiskyjahr begleiten zu dürfen. Wir sehen uns dann am 1. Januar mit den neuesten Neuigkeiten!
Am letzten Tag des Jahres wollen wir Ihnen nochmals ein schönes Wallpaper präsentieren, und diesmal begeben wir uns in den Nordosten von Skye, zum Old Man of Storr. Aufgenommen wurde das Bild von Thomas Tucker quer über den Loch Leathan, also etwas südöstlich von der markanten Felsformation stehend. 4493×2976 Pixel misst das 4MB große Bild, das Sie in voller Pracht hier herunterladen können. Untenstehend finden Sie es verkleinert zum Ansehen und Genießen.
Übrigens: Auch wenn es heute keine News geben sollte, melden wir uns am Vormittag nochmals mit einer kleinen Anregung für die Silvesterparty. Bis dann 🙂
Die Auktion Nr. 23 im Auktionshaus Kirschner & Sons ist soeben um 12 Uhr live gegangen. Diesmal bietet sie als Highlights Abfüllungen von Bowmore, Brora, Karuizawa und einen 20jährigen Michter’s Single Barrel. Ab sofort können Sie um die Flaschen mitbieten – das Auktionsende ist am Sonntag, den 8. Januar 2017. Hier die vier Highlight-Abfüllungen, die so wie alle anderen Flaschen mit einem Ausrufpreis von einem Euro starten, in einer Kurzvorstellung:
Highlightflaschen der Auktion Nr. 23 (30.12.2016 – 08.01.2017)
Bowmore Mizunara Cask Finish
Bei diesem Whisky handelt es sich um den ersten Bowmore, welcher in japanischen Mizunara Fässern gelagert wurde. Es ist sogar weltweit der ersten Single Malt Whisky (außerhalb Japans) welchem eine solche Ehre zu Teil wurde. Das besondere an der Mizunara Eiche ist, dass diese 300 Jahre lang wachsen bevor Sie gefällt und in traditioneller Handarbeit zu Fässern verarbeitet werden. Auf Grund der schwierigen Herstellung dieser Fässer sind diese weltweit sehr beliebt und nachgefragt. Man sagt den Fässern eine besondere Vanillenote nach, was den Bowmore Mizunara Cask Finish nicht nur für Sammler zu einem der begehrtesten Flaschen auf dem Markt macht.
In der 23. Auktion hat es dieser 20-jährige Bourbon in unsere Highlight-Liste geschafft. Eine solch lange Reifezeit ist für einen Bourbon Whiskey eher ungewöhnlich und deswegen gab das Barrel am Ende auch nicht mehr als 100 Flaschen her. Bei uns haben Sie die seltene Gelegenheit einer dieser besonderen Flaschen (mit der Nummer 67) zu ersteigern.
Neben unseren anderen japanischen Spezialitäten möchten wir Ihnen diesen Karuizawa, destilliert im Jahr 1981, vorstellen. Nach seiner über 30-jährigen Reifezeit verspricht dieser Whisky besondere und kräftige Sherrynoten. Präsentiert wurde dieser Whisky auf der Whisky Show 2014 in London, bei welcher dieser, wie auch die wenigen Flaschen die danach in den Handel gekommen sind, in wenigen Sekunden ausverkauft war.
Mit einer Limitierung auf 1.566 Flaschen rundet dieser Brora die Highlights unserer 23. Auktion ab. Der Special Release von Diageo aus dem Jahr 2012 ist eine Mischung von amerikanischen Eichenfässern aus den Jahren 1976 und 1977. Im Jahr 2012 war dies der bis dahin älteste abgefüllte Whisky aus der im Jahr 1983 geschlossenen Brora Brennerei. Von diesem raren 35-jährigen Whisky bieten wir Ihnen die Flasche mit der Nummer 373 an.
Auf Whiskyfun können Sie heute eine Zusammenstellung der besten verkosteten Whiskys aus jedem Monat des Jahres finden – sozusagen eine Preisverleihung ohne Preise, denn das ganze nennt sich „No Awards“. Drei whiskyrelevante Kategorien gibt es, sowie eine für Malternatives, also Spirituosen, die quasi ein Ersatz für Whisky sein könnten, falls keiner zur Hand ist.
Als kleinen Appetitanreger bringen wir aus jeder Kategorie hier die Nummer 1 eines willkürlich ausgewählten Monats:
Beste Abfüllung, die unlängst veröffentlicht wurde (September 2016):
Ardbeg 21 yo ‘Twenty One’(46%, OB, bourbon casks, 2016)
Bestes altes Bottling (Juni 2016):
Glenfarclas 26 yo 1970/1997 (56.7%, Scotch Malt Whisky Society, #1.77)
Bester preiswerter Whisky (November 2016):
Ben Nevis 10 yo (46%, OB, +/-2016)
Natürlich hat Serge auch den Favoriten des Jahres aus jeder Kategorie gewählt – folgen Sie einfach unserem Link, um diese Favoriten herauszufinden.
The Courier.co.uk berichtet in seiner jüngsten Ausgabe über einen Gewinnrückgang bei Angus Dundee Distillers: Dort sanken die Einnahmen im letzten Finanzzeitraum um 3.4% von 55.2 Millionen Pfund auf 53.31 Millionen Pfund. Der Gewinn sank dabei noch deutlicher – um 12.2% auf 15.86 Millionen Pfund.
Ursache dafür, so ein Sprecher des Unternehmens, seien die Rückgänge der Verkäufe in Übersee. Man werde aber weiter in den Ausbau und die Modernisierung der Anlagen investieren.
Angus Dundee Distillers, Besitzer von Glencadam und Tomintoul, beschäftigte 2016 122 Personen, etwas mehr als die 119 im Jahr davor.