St. Kilian Whisky
 

Wild Geese Irish Whiskey hat eine Presseinformation über die Beendigung eines Rechtsstreits mit Pernod Ricard veröffentlicht, in dem es um die Markenrechte am Namen Wild Geese in Australien ging – und um eine Konkurrenzsituation mit Jameson. Details entnehmen Sie bitte dem Pressetext:

Wild Geese Irish Whiskey gewinnt weichenstellendes Gerichtsverfahren bezüglich Markenzeichen in Australien

Das einstimmige Urteil der fünf Richter des australischen Bundesgerichtshofes ist zugunsten von The Wild Geese Irish Whiskey ausgefallen und spricht The Wild Geese damit vollständige Kostenerstattung zu. Das Urteil wird Wild Geese Irish Whiskey den Zugang zum australischen Markt wieder ermöglichen.

widgeese

DUBLIN, 18. Juli 2016 – The Wild Geese Irish Whiskey begrüßte das einstimmige Urteil des Bundesgerichtshofes von Australien, das der unabhängigen globalen irischen Whiskey-Marke den erneuten Eintritt in den australischen Markt ermöglicht. Der juristische Sieg ist ein Urteil von fünf Richtern des australischen Bundesgerichtshofes zugunsten einer von Wild Geese Irish Whiskey angestrengten Berufung, bei der es um die Nichtverwendung von Markenzeichen durch Wild Turkey ging.

Das Berufungsverfahren bezieht sich auf den letzten Versuch von Pernod Ricard – damals Eigentümer von Wild Turkey – Wild Geese Irish Whiskey den Markteintritt in die Kategorie Irish Whiskey zu verwehren. Insgesamt betraf dieses juristische Vorgehen mehrere Regionen und umfasste über 50 Gerichtsverfahren im Laufe von 14 Jahren, nachdem sich The Wild Geese geweigert hatte, den Forderungen von Pernod Ricard nachzukommen, dass diesen dort ein Vetorecht gewährt werden solle, wo The Wild Geese Irish Whiskey im Wettbewerb mit Jameson verkauft werden könnte.

Dieses spezielle juristische Vorgehen, das von Pernod Ricard im Jahr 2002 eingeleitet wurde und dann von Campari nach dem Verkauf von Wild Turkey weitergeführt wurde, sollte das Markenzeichen „Wild Geese“ in Australien absichern und damit das Unternehmen Wild Geese Irish Whiskey daran hindern, in einem wichtigen Markt für irischen Whiskey Handel zu treiben.

Bei dem Versuch, den Einflussbereich von The Wild Geese Irish Whiskey einzuschränken, übernahm Wild Turkey im Jahr 2007 das Markenzeichen „Wild Geese“ von den Wild Geese Wines in Australien. Dieses jüngste Urteil hat im Nachhinein festgestellt, dass die Nutzung des Markenzeichens „Wild Geese“ durch Wild Turkey in den Jahren zwischen 2007 und 2010 zwar stattgefunden hat, aber unrechtmäßig war.

Die Berufungsbegründung war so überzeugend, dass die fünf vorsitzenden Richter einstimmig zugunsten von The Wild Geese urteilten und vollständige Kostenerstattung zuerkannten.  Ándre Levy, Mitgründer und Vorstand von The Wild Geese Irish Whiskey, gab folgenden Kommentar zum Urteil ab:

„Dies ist ein wichtiger Tag für uns und die gesamte irische Whiskey-Branche. The Wild Geese Irish Whiskey war in einem 14 Jahre dauernden Rechtsstreit mit Pernod Ricard verwickelt, der über 50 separate Klagen auf der ganzen Welt umfasste, gegen die wir uns alle erfolgreich gewehrt haben. Dazu gehört ebenfalls die USA, wo The Wild Geese als The Wild Geese Soldiers & Heroes vertrieben wird.

Diese Verfahren hatten zum Ziel, den Marktzugang von Wild Geese Irish Whiskey und anderer kleinerer und unabhängiger Marken, die wir vertreten, zu beschränken. Trotz der vermeintlichen Renaissance von irischem Whiskey stellt sich die Wirklichkeit so dar, dass die Branche immer noch von großen Unternehmen wie Pernod Ricard1 dominiert wird.

Wir kämpfen weiterhin für unser Recht, zur Marktkategorie Irish Whiskey beizutragen, an der wir seit 1999 teilnehmen. Aus diesem Grund – um unser kontinuierliches Wachstum und unseren Erfolg sicherzustellen – waren wir zum Kauf von irischem Whiskey zu einem erhöhten Preis von Dritten gezwungen, die auf Whiskey zugreifen konnten, den wir von großen Erzeugern nicht direkt erwerben können.

Taktiken von Großkonzernen verfolgen den Zweck, den Wettbewerb zu beseitigen. Wir verkörpern den Geist und die Haltung von The Wild Geese; es ist nicht nur ein abstrakter Begriff, sondern etwas, über das die großen Konzerne möglicherweise nachdenken sollten.“