Die Islay-Brennerei Lagavulin gehört den Favoriten von Angus MacRaild, der heute wie gewohnt Samstag das Verkostungs-Ruder auf Whsiykfun übernimmt. Wir sind es gewohnt, von ihm regelmäßig in die Zeiten längst vergangener Whiskys entführt zu werden, alte Schätze finden dann einen Weg in sein Glas. Doch es müssen für ihn nicht immer solche Raritäten sein. Im heutigen Tasting finden wir drei, recht aktuelle Destillerie-Abfüllungen, die auch nicht durch eine gewisse hohe Exklusivität glänzen. In der Summe erhalten die Drei gute bis sehr gute Bewertungen, wobei Zwei von ihnen etwas hervorstechen:
Abfüllung
Punkte
Lagavulin 10 yo (43%, OB for Travel Retail, -/+2020)
88
Lagavulin 11 yo ‚Offerman Edition‘ Charred Oak Cask (46%, OB, 2022)
84
Lagavulin 12 yo (57.3%, OB ‚Special Releases‘, 2022)
Ein guter Teil der Lebendigkeit der deutschsprachigen Whiskyszene ist jenen Menschen geschuldet, die aus Freude an der Sache nicht nur Whisky genießen, sondern ihre Eindrücke und ihren Genuss mit anderen Menschen teilen, sei es als Verkostungsnotiz oder als Video.
Unsere Serie „Fremde Federn“ am Samstag ist unser Forum für jene Genießer, die Woche für Woche auf ihren Webseiten Whiskys vorstellen und damit Orientierung für andere Whiskyfreunde bieten. Wir möchten damit unseren Lesern zeigen, wie vielfältig Whisky und die Whiskyszene in Deutschland, Österreich und der Schweiz ist.
Auch am Ende des Jahres stellt Ihnen unsere Rubrik deutschsprachige Blogger in der 237. Folge vor – eine Sammlung von Geschmackseindrücken verschiedener Whiskys, die Ihnen vielleicht ein Leitfaden für eigene Entdeckungen sein können. Und wenn Sie sich auf eine eigene Entdeckungsreise begeben wollen, dann finden Sie in unserem Artikel über das richtige Verkosten (vor allem in dem enthaltenen weiterführenden Link) eine hilfreiche Unterstützung.
Die Notes geben die persönlichen Eindrücke der Blogger wieder und müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen. Viel Vergnügen bei der Lektüre und bis zur nächsten Ausgabe in einer Woche!
Haben Sie selbst aktuelle Tasting Notes, die wir hier verlinken sollen? Senden Sie uns unter press @ whiskyexperts.net den Link auf Ihre Verkostungsnotizen – bitte mit dem Betreff „Tasting-Link“. Wir publizieren dann jeden Samstag jene Notes, die bis Freitag 12:00 an uns gesendet werden. Wir publizieren die Links, ohne damit die Beiträge dahinter zu werten. Nicht publizieren werden wir Links auf Verkostungsnotizen von Seiten, die entweder kommerziell geführt sind, kommerzielle Links enthalten. in Verbindung mit Shops stehen oder solchen, bei denen Tasting Notes nur ein untergeordneter Bestandteil des Outputs der Seite sind, denn wir wollen gezielt der Verkosterszene eine Bühne bieten und für sie zusätzliche Öffentlichkeit schaffen.
Noch ist der neue Compass Box „The One I Love“ exklusiv für die Mitglieder der Facebook-Gruppe „I love Compass Box“ erhältlich, aber der deutsche Importeur der Abfüllungen von Compass Box, die Prineus GmbH, stellt in Aussicht, dass eine limitierte Anzahl der Flaschen dieser neuen Abfüllung auch in Deutschland in den Handel kommen wird.
Der mit 48m9% vol. abgefüllte Compass Box „The One I Love“ ist wie immer bei der Firma von John Glaser entweder ein Blend oder, wie in diesem Fall, ein Blended Malt, und die Komponenten sind – auch das ein Markenzeichen von Compass Box – für die Genießer einzusehen:
Das Rezept:
Quelle & Art
Cask Type
%
Geschmacksnoten
Distillery near the town of Aberlour
First-fill Oloroso Sherry
26,6%
Datteln, dunkle Schokolade,
Single Malt
seasoned Butt
Fleischigkeit
Caol Ila Distillery
Refill Sherry Puncheon
26,6%
rauchige Aprikose,
Single Malt
ölige Torfigkeit
Highland Malt Blend
Custom French Oak Barrel,
16,9%
Zimt, Vanille, Tanine
Blended Malt
medium toast
Peated Whisky from Tobermory
Refill Bourbon Barrel
16,5%
intensiver Rauch, Zitrusöle,
Single Malt
pflanzliche Noten
Ardbeg Distillery
Recharred Barrel
7,1%
Teer, Butterscotch,
Single Malt
intensiver Torf
Magic Cask 2019 Remnant
Bourbon Barrels &
6,3%
Vanille, gelbe Äpfel,
Blended Malt
Oloroso Sherry seasoned Butt
Orangenschale
Wann genau der Compass Box „The One I Love“ in Deutschland erhältlich sein wird, und in welcher Menge, wissen wir nicht, auch den Ladenpreis wissen wir nicht – aber wenn er dann nochmals angekündigt werden sollte, werden wir Sie natürlich informieren.
Die Dunnet Bay Distillers In Castletown im Norden Schottlands haben gestern auf ihrer Webseite Infos zu ihren Plänen im Jahr 2023 gepostet. Vor einiger Zeit hat man ja die ersten Whiskyfässer des geplanten Stannergill Whiskysüber Whisky Hammer an interessierte Investoren abgegeben (wir berichteten), nun setzt man die Pläne weiter in die Realität um. So ist man beim Umbau der alten Mühle zumindest schon soweit, dass das erste Warehouse kurz vor der Fertigstellung steht. Und auch die Stills sind bereits bestellt.
Mehr über den Status quo und die Pläne hier, einige weitere Fotos finden Sie beim Originalbeitrag.
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Castletown Mill and Stannergill Whisky into 2023
We are now in the New Year and we thought it was a timely time to bring you a wee update on how our plans are progressing with restoring the old Castletown Mill into the home of Stannergill Whisky. Since the launch of the website early in November 2022, we have been busy packaging up lots of orders and speaking to people about their preferred type of cask. We have received so many encouraging words of support and the belief in this project is fantastic.
In September 2022 we opened our doors to offer a Hard Hat Tour to those interested in seeing the old building. Plans were afoot to host another in October, but unfortunately the weather wasn’t on our side and it had to be cancelled. We are aiming to offer these style of tours more frequently in the coming year so look for the opportunity to have a peak around the building as it currently stands.
The warehouse at the back of the mill is nearing completion and we are in the final stages of having the utilities connected. We had an exciting moment this week when a disused hydro pole in front of the mill was removed – for all the size of a pole it has made an amazing difference to the openness of the view! As you now drive through the ‘planting’ alongside Castletown Mill you may well notice something missing, as the view of the sand dunes is suddenly much clearer in focus.
One of the most obvious aspects of the project is that the old mill building requires a new roof! If you would like to be part of this project then why not Sponsor a Roof Tile on the building? When you sponsor a roof tile we will send you a beautiful Slate Coaster, created by Norse Stone, and in time the co-ordinates of the tile on our roof – meaning when you visit the mill you can take pride in trying to spot your tile!
There are further opportunities to be involved with the restoration and support our project. Our 1818 Society offers a fabulous opportunity to invest in a Limited Edition bottle with an exclusive label designed by Lisa Poulson of Inspired by Caithness. This first release of Stannergill Whisky is a special edition and will only be sent to our 1818 Society members when it is aged 5 years old.
As we move in to 2023 we are feeling very positive about the year ahead, we know it will bring many challenges but we are super supported by a fabulous team of experts. As the current custodians of the mill we look forward to embracing these challenges and adding our chapter in to the rich history of the mill.
Sehr weit geht heute die Whiskyreise von Serge Valentin, bei der er ein halbes Dutzend Whiskys aus Ländern wie Frankreich, Neuseeland, Namibia, Deutschland, England und Kanada verkostet. Die Wertungen sind gut bis sehr gut, großartige Ausreißer gibt es keine.
Uncle Nearest, die auch bei uns erhältliche im Besitz von Afro-Amerikanern stehende Whiskeymarke, will mit der HBCU Old Fashioned Challenge (HBCU steht für Historically Black Colleges and Universities) eine Million Dollar für diese meist unterfinanzierten Colleges und Universitäten aufbringen. Das wird mit verschiedenen Maßnahmen geschehen, zum Beispiel wird Uncle Nearest (übrigens benannt nach dem ersten afro-amerikanischen Master Distiller, Nearest Green) für jede verkaufte Flasche einen Dollar spenden, oder für jeden Old Fashioned in teilnehmenden Bars.
Unsere Verkostung des Uncle Nearest 1884 Tennessee Whiskey können Sie übrigens hier sehen.
Mehr über die Aktion in der nachfolgenden Pressemitteilung:
Presseartikel
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UNCLE NEAREST LAUNCHES INITIATIVE TO RAISE $1 MILLION FOR UNDERFUNDED HISTORICALLY BLACK COLLEGES AND UNIVERSITIES
The Black-Owned and Led Whiskey Company Will Raise Funds Through Sales of Bottles and Its Most-Ordered Cocktail, the Uncle Nearest Old Fashioned
Uncle Nearest Premium Whiskey, the top-selling Black-owned spirits brand in the world, announced the launch of its HBCU Old Fashioned Challenge, a nationwide initiative to raise $1 million dollars for Historically Black Colleges and Universities (HBCUs). Kicked off on Martin Luther King, Jr. Day, and extending through Black History Month and Women’s History Month in February and March, respectively, the program will raise money to be distributed amongst the country’s top 58 ranked HBCUs to use as they see fit.
Through the HBCU Old Fashioned Challenge, Uncle Nearest not only aims to raise money for these institutions, but to shine a light on their contributions to workforce diversity and the role they play in economic mobility. HBCUs make up less than 3% of college institutions, but they enroll 10% of all African American students, and produce almost 20% of all African American graduates. These graduates have gone on to hold high income jobs, making up 40% of Black judges, 50% of Black doctors and lawyers, and 40% of Black engineers. Underfunding of HBCUs leads to lower graduation rates due to student debt and lack of resources, as well as causes understaffing and underrepresentation of Black faculty members.
„Many have opinions about Deion Sanders‘ decision to move from Jackson State, an HBCU, to Colorado. I will tell you what I know to be true: Coach Prime put a much-needed spotlight on how HBCU programs can compete if they are properly funded. He showed us what one person with influence, shining a light on HBCUs, can do to help. Enrollment in HBCUs grew tremendously after Beyonce’s 2019 film, Homecoming. I am certainly no Beyonce, but I have a spotlight on me, and it’s my greatest honor to be able to shift that spotlight where it should be – on our incredible Historically Black Colleges and Universities. When I reached out to share this program, so many of them asked me, ‚What can we do to help?‘ I told each of them that I didn’t want them to do anything. It’s our turn to be torchbearers and give back, asking nothing in return.“
Fawn Weaver, founder and CEO of Uncle Nearest
The launch date of the Uncle Nearest Old Fashioned Challenge on Martin Luther King, Jr. Day, was strategically chosen to spotlight the legacy of HBCUs in the life of one of our greatest American leaders. At the age of 15, following in the footsteps of his father Martin Luther King, Sr., MLK Jr. enrolled at Morehouse College, a historically Black, men’s liberal arts college in Atlanta, Georgia. Both MLK Jr. and Sr. received their undergraduate degrees from Morehouse. The Uncle Nearest Old Fashioned Challenge extends through Women’s History Month as an homage to Spelman College, a historically Black women’s college and the number one ranked HBCU in America.
From January 16 to March 31, 2023, consumers will be able to participate in the challenge in one of four ways:
For every Uncle Nearest Old Fashioned sold at participating bars and restaurants, one dollar will be donated to the challenge.
Uncle Nearest will donate one dollar for each bottle of whiskey sold at participating online and brick-and-mortar retail stores.
ReserveBar will sell Old Fashioned Cocktail Kits, featuring a bottle of Uncle Nearest as well as syrup and bitters from Hella Cocktail Co., the Black-owned bitters and soda company. For every kit sold, both Uncle Nearest and ReserveBar will donate one dollar to the challenge.
During the time period, brand fans can also submit a photo of a homemade Uncle Nearest Old Fashioned at www.oldfashionedcocktail.com. Uncle Nearest will donate one dollar for each image received.
„As a proud Morehouse Man and member of Pi Chapter of Kappa Alpha Psi, I’m honored and grateful to work for a company where I didn’t need to go to the leader and say HBCUs need our help. Fawn came to me and said, ‚We have to do something.‘ Every one of my team members immediately embraced the mission of this initiative, and our distributors, retail stores and outlets, restaurant, hotel, and bar partners came on board. One million dollars is just the beginning. We expect to see this program get bigger and even better every year, and our hope is other corporations will join with their own initiatives to support HBCUs.“
W. Jay Madison, IV, Director of Legacy and Strategic Partnerships for Uncle Nearest
For more information on the HBCU Old Fashioned Challenge, including a list of participating bars, restaurants, and retailers, and to follow along on the road to $1 million raised, please visit www.oldfashionedcocktail.com.
Auch in diesem Jahr wird es wieder einSpirit of Speyside Whisky Festivalgeben, und diesmal wohl hoffentlich zumindest von der Pandemie ungetrübt. Die Veranstalter haben wieder ein dichtes Programm zusammengestellt (es wird am 25. Januar im Detail enthüllt), aber man kann jetzt schon darauf bauen, dass das Festival seinem ausgezeichneten Ruf auch in diesem Jahr wieder gerecht werden wird. Ein Highlight ist schon vorab zu erfahren: Die Destillerie Speyburn wird zu ihrem 125. Geburtstag im Rahmen des Festivals erstmals ihre Türen für die Öffentlichkeit entsperren.
Ab 27. Januar sind die Karten für die begehrten Veranstaltungen vom 27. April bis 1. Mai 2023 in und rund um die Brennereien wieder verfügbar, und wir werden natürlich wieder so wie schon in den Jahren zuvor Sie laufend mit weiteren Infos versorgen. Hier jetzt einmal die Presseaussendung der Veranstalter, die uns gerade erreicht hat:
Presseartikel
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Speyside Whisky Festival to make a spirited return in 2023
19 January 2023
Internationally renowned Spirit of Speyside Whisky Festival has announced its return in spring 2023 – with the highly coveted tickets going on sale this Friday (27 JAN).
Taking place from 26th April to 1st May, this annual celebration of Scotland’s national drink has become one of the largest events of its kind anywhere in the world, bringing thousands of visitors to Speyside each year since its creation in 1999.
With ticket previews available from Wednesday 25th January, this year’s event will offer a bumper programme of whisky-inspired events designed to entice and inform the most experienced of connoisseurs, to the whisky novice.
From distilleries to village halls, to local whisky bars, historic castles and the great outdoors, a range of events will take place throughout the scenic region of Speyside – the biggest whisky producing region in Scotland – located in the Moray area in the north-east of the country.
Supported by Speyside businesses, communities, members and locals, it is this master blend of talent from the iconic whisky making region that makes the Spirit of Speyside Whisky Festival each year. Platinum partners include Highlands and Islands Enterprise (HIE) and Festival Ambassadors of the Year 2022, Steph & Lauren Murray at the Dowans Hotel, as well as some of whisky’s most distinguished brands like The Glenlivet, Diageo, Craigellachie, Benromach, and newcomer to the festival, Speyburn.
To mark the distillery’s 125th Anniversary, Speyburn is joining the Spirit of Speyside Festival and opening its doors to the public for the first time. During the festival, Speyburn will be running two tours, three times a day, led by its Distillery Manager and Senior Brand Ambassador. Guests will discover the history and heritage of Speyburn, and of course, enjoy a dram or two of Speyburn’s award-winning single malt.
With over 500 events planned for this year’s Festival, other highlights include:
Raise A Barrel: Join Balvenie Distillery’s expert cooper Ian McDonald for a morning learning to raise your own barrel. Afterwards share a dram with Ian and hear a story or two.
Tamnavulin Discovery Tour and Tasting Experience: Join Distillery Manager Leon for a guided tour and explore where they craft their exceptional single malt whisky, usually closed to the public. Then enjoy a guided tasting of 4 Tamnavulin expressions and their perfect pairing, complete with a signature Speyside cocktail.
Keith & Dufftown railway „Dram Tram“ evening journey: Take a two-hour evening return train journey from Dufftown station and sample five specially curated whiskies associated with the railway’s original route stations Dufftown, Drummuir, Auchindachy, Earlsmill, and Keith.
19 Holes of Golf and Whisky with Glenfarclas: An exclusive opportunity to play 18 holes of golf at the Elgin Golf Club Championship Course with Glenfarclas manager Callum Fraser, enjoy a tasting in the clubhouse before a two course meal provided by Hardhillock Bar and Bistro.
George McNeil, Chairman of The Spirit of Speyside Whisky Festival, said: “Whether you’re a dram expert or just entering the world of whisky for the first time, we will be delighted to welcome you to Spirit of Speyside Whisky Festival in spring.
“Taking place across Elgin, to Kingussie, to Forres, our comprehensive programme of events brings the journey of Scottish whisky to life for visitors, creating truly world-class and unforgettable experiences set among spectacular scenery.
“Our visitors travel from as many as 35 different countries, bringing everyone together over a shared passion and interest for whisky. I can think of no better antidote to the various challenges of the past few years.”
Tickets for the festival’s top events will be available at the time of launch on 27th January, with previews beginning the 25th. Visitors are encouraged to book early to avoid disappointment and ensure their spot in popular and exclusive activities.
Nicht nur schottische Brennereien haben in ihren Destillerieshops exklusive Bottlings oder solche, die man dort per Hand für sich abfüllen kann – auch in den USA gibt es diese Abfüllungen. Den Woodford Reserve Double Double Oaked gibt es seit 2015 in jährlichen Ausgaben; nun ist jene für 2023 erschienen, und wiederum ist sie nur direkt bei der Destillerie in Versailles, Kentucky (im Besitz von Brown-Forman) erwerbbar.
Der mit 45,2% vol. Alkohol abgefüllte Bourbon stammt aus den Händen von Master Distiller Chris Morris und soll insgesamt würziger als der Double Oaked sein, mit Noten von Ahornsirup, dunklem Butterscotch, Krokantkaramell, Zartbitterschokolade, verbranntem Marshmallow und süßne Hickory-Rauchnoten in der Nase. Gefolgt wird das am Gaumen von Noten von reichhaltigen getrockneten Kirschen, Preiselbeeren, Brombeermarmelade und einem Hauch von reifem Apfel.
Die 0,375ml-Flasche des Woodford Reserve Double Double Oaked2023 Edition kostet 59,99 Dollar – sie ist eine kleine Version der klassischen Woodford Reserve-Flasche.
Da ist etwas Interessantes in der us-amerikanischen TTB-Datenbank noch einmal aufgetaucht: Ein neuer Whisky von Glenfiddich, fast drei Jahrzehnte lang gereift, mit einem sehr exotischen Finish: der Glenfiddich 29yo Grand Yozakura – Japanese Awamori Cask Finish, wohl eine Wiedereinreichung jener Label, über die wir bereits im August des Vorjahres berichten konnten. Geändert hat sich an dem Whisky, der ein Finish in „Island Sake“-Fässern aus der Präfektur Okinawa erhielt, eigentlich nichts: er wird nach wie vor mit 45,1% vol. abgefüllt werden – einzige Änderung ist offensichtlich, dass das Etikett nun in einer Variante die Alkoholangabe sowohl in US-Schreibweise als auch in der für Europa enthält, der Whisky augenscheinlich also hüben wie drübern mit 750ml abgefüllt wird (?).
Es scheint also, dass seine Markteinführung nicht mehr allzu fern ist – hier die Etiketten, sozusagen als kleine Auffrischung der Erinnerung:
Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf.
Künstliche Intelligenz ist momentan in aller Munde – nicht zuletzt dank ChatGPT, einem Chatbot, der auf Fragen informative und fachlich zumeist auch fundierte Antworten geben kann (übrigens auch in deutscher Sprache, wie man an unserem „Interview“ sehen wird.
Wir haben uns dafür interessiert, wie gut ChatGPT über den Whiskymarkt der letzten 20 Jahre Bescheid weiß, wie die künstliche Intelligenz die Zukunft desselben sieht und wie sie zu Whisky als Wertanlage steht. Dabei wollten wir auch sehen, ob die Antworten über Allgemeinplätze hinauskommen und ob man aus den Antworten so etwas wie ein Verständnis der Materie erkennen kann.
Und das kann man tatsächlich, auch wenn es an einigen Stellen etwas hakt und man – zumindest ohne Nachfragen – keine tiefergehenden Antworten erwarten darf. Gut fanden wir zum Beispiel die Zusammenfassung der Innovationen bei Whisky in den letzten 20 Jahren oder die grundlegende Analyse von Whisky als Wertanlage, auch die Literaturliste ist unserer Meinung nach gut zusammengestellt; weniger gut den Umstand, dass in einer Antwort Konzerne als Destillerien bezeichnet wurden.
Zusammenfassen finden wir, dass das Wissen von ChatGPT über den Whiskymarkt ausreichend ist, um Menschen, die sich mit der Materie noch nicht besonders befasst haben, einen guten Überblick über das Thema zu geben. Die Darbietung der Antworten mag etwas formelhaft geschehen (besonders die „Warnhinweise“ am Ende fast jeder Antwort), aber sie ist zielführend und übersichtlich.
Jetzt aber viel Freude mit unserem „Interview“, und falls Sie ChatGPT selbst ausprobieren wollen, können Sie das hier tun (Sie brauchen dafür einen Account, den Sie dort aber schnell anlegen können):
Die Bilder in unserem Artikel sind ebenfalls durch künstliche Intelligenz erzeugt. Sie wurden von der KI „Starry AI“ nach folgender Vorgabe gezeichnet: „Reporter interviewing an android in front of whisky stills“.
Whiskyexperts: Guten Morgen. Wir möchten mit Dir über den Whiskymarkt in den letzten 20 Jahren sprechen. Wie war der Status des Whiskymarkts im Jahr 2000?
ChatGPT: Im Jahr 2000 war der Whiskymarkt vor allem in Schottland und Irland stark vertreten, aber auch in anderen Ländern wie den USA, Kanada und Japan gab es erfolgreiche Whiskyproduzenten. Der Absatz von Whisky hatte in den letzten Jahrzehnten zugenommen, insbesondere für Premium-Marken. Es gab jedoch auch Herausforderungen, wie zum Beispiel den Rückgang des Absatzes von Blend-Whisky und die steigende Konkurrenz durch andere Spirituosen.
Whiskyexperts: Wer waren damals die „big players“ am Markt?
ChatGPT: Im Jahr 2000 waren die „big players“ am Whiskymarkt hauptsächlich große schottische Destillerien wie Diageo, Pernod Ricard und Bacardi, die mit ihren bekannten Marken wie Johnnie Walker, Chivas Regal und Glenlivet einen großen Anteil am globalen Whiskymarkt hatten. Weitere große Unternehmen waren William Grant & Sons, The Macallan und The Glenfiddich Distillery. Es gab auch etablierte Whiskyhersteller aus anderen Ländern wie Japan, USA und Canada, aber ihre Marken hatten nicht die gleiche Bekanntheit und Marktpräsenz wie die schottischen.
Whiskyexperts: Welchen Anteil hatte Single Malt damals am Umsatz?
ChatGPT: Der Anteil von Single Malt am Umsatz des Whiskymarktes im Jahr 2000 war im Vergleich zu heute relativ gering. Single Malt Whisky war vor allem bei Kennern und Sammlern beliebt und hatte einen kleineren Anteil am Gesamtumsatz im Vergleich zu Blend-Whisky. Blend-Whisky, bestehend aus mehreren Single Malts und Grain Whiskys, war die am meisten verkaufte Form von Whisky und hatte einen deutlich größeren Anteil am Gesamtumsatz. Es gab jedoch auch eine steigende Nachfrage nach Single Malt Whisky, insbesondere bei Premium-Marken, und es wurde erwartet, dass dieser Trend in Zukunft anhalten würde.
Whiskyexperts: Welche Unternehmen von damals haben bis heute an Bedeutung gewonnen, welche an Bedeutung verloren?
ChatGPT: Einige Unternehmen, die im Jahr 2000 als „big players“ am Whiskymarkt galten, haben ihre Position bis heute behauptet oder sogar noch ausgebaut. Beispiele hierfür sind Diageo, Pernod Ricard und Bacardi, die weiterhin große Marken wie Johnnie Walker, Chivas Regal und Glenlivet im Portfolio haben und einen großen Anteil am globalen Whiskymarkt halten. William Grant & Sons, The Macallan und The Glenfiddich Distillery sind ebenfalls noch immer führende Unternehmen in der Branche.
Einige Unternehmen haben jedoch an Bedeutung verloren. Einige Gründe dafür können die Veränderungen im Konsumverhalten, wie z.B. der Rückgang des Absatzes von Blend-Whisky und die steigende Konkurrenz durch andere Spirituosen und alkoholfreie Getränke sein. Einige Unternehmen haben sich auf andere Bereiche konzentriert oder haben Schwierigkeiten gehabt, sich an die sich verändernden Marktbedingungen anzupassen.
Auf der anderen Seite haben auch viele kleinere Unternehmen und neue Marken an Bedeutung gewonnen, insbesondere in Schottland, Irland, USA und Japan, und erfreuen sich einer wachsenden Beliebtheit unter Whiskykennern und Sammlern.
Whiskyexperts: Wie hat sich der Markt für Whisky in den letzten 20 Jahren entwickelt?
ChatGPT: Der Markt für Whisky hat sich in den letzten 20 Jahren in vielerlei Hinsicht entwickelt. Einige der wichtigsten Entwicklungen sind:
Steigende Nachfrage nach Premium- und Single Malt Whisky: Im Laufe der Jahre hat sich die Nachfrage nach hochwertigen und exklusiven Whiskys erhöht, insbesondere nach Single Malt Whisky. Dies hat dazu geführt, dass viele Unternehmen ihr Angebot an Premium- und Single Malt Whiskys erweitert haben.
Wachsende Popularität von Whisky aus anderen Ländern: Whisky aus Schottland und Irland bleibt weiterhin die dominierende Kraft auf dem Markt, aber in den letzten Jahren hat sich die Popularität von Whisky aus anderen Ländern wie Japan, USA, Kanada, Taiwan und Indien erhöht.
Veränderungen im Konsumverhalten: Die Art und Weise, wie Whisky konsumiert wird, hat sich im Laufe der Jahre verändert. Es gibt eine zunehmende Nachfrage nach alkoholfreien Getränken und Cocktails, die Whisky beinhalten.
Erhöhte Konkurrenz: Der Whiskymarkt ist in den letzten Jahren immer mehr gewachsen und die Konkurrenz hat zugenommen. Es gibt jetzt mehr Wettbewerber als je zuvor, sowohl von etablierten Unternehmen als auch von neuen Marken.
Veränderungen im Online-Verkauf: Der Online-Verkauf hat sich in den letzten Jahren stark entwickelt und hat dazu beigetragen, dass Whisky leichter zugänglich und für eine breitere Öffentlichkeit erschwinglicher ist.
Insgesamt hat sich der Markt für Whisky in den letzten 20 Jahren stark verändert und weiterhin wachsen, insbesondere in Bezug auf die Nachfrage nach hochwertigen und exklusiven Whiskys, die Popularität von Whisky aus anderen Ländern und die Veränderungen im Konsumverhalten und Online-Verkauf.
Whiskyexperts: Welche Innovationen gab es bei Whisky in den letzten 20 Jahren?
ChatGPT: In den letzten 20 Jahren hat es in der Whiskybranche einige Innovationen gegeben, insbesondere in Bezug auf Produktionstechnologien, Marketing und Verpackung. Einige Beispiele für Innovationen in der Whiskybranche sind:
Neue Produktionstechnologien: Es wurden neue Produktionstechnologien eingesetzt, um die Qualität des Whiskys zu verbessern und die Produktion zu optimieren. Beispile hierfür sind die Verwendung von Computern zur Steuerung des Destillationsprozesses und die Verwendung von neuen Fässern zur Lagerung des Whiskys.
Marketing: Es gab eine Zunahme des Marketings für Whisky, insbesondere im Bereich der Single Malt Whiskys. Destillerien haben begonnen, ihre Geschichten und ihre Produktionsprozesse besser zu kommunizieren, um die Nachfrage nach ihren Produkten zu steigern.
Verpackung: Es gab auch Innovationen bei der Verpackung von Whisky, insbesondere bei der Verwendung von Geschenkverpackungen und speziellen Flaschen-Designs, um die Attraktivität des Produkts zu erhöhen.
Neue Geschmacksrichtungen: Es wurden auch neue Geschmacksrichtungen von Whiskys entwickelt wie z.B. Rauchige Whiskys, die einst eher selten waren und meist auf die Islay Region beschränkt waren, erfreuen sich inzwischen größerer Beliebtheit.
Cask finishing: Eine andere Innovation bezieht sich auf die Methode des „Cask finishing“ (Fassabfüllung) bei der Whiskys in Fässer umgefüllt werden die vorher andere Spirituosen enthielten, um dadurch neue Geschmacksrichtungen zu erhalten.
Es ist wichtig zu beachten, dass Innovationen in der Whiskybranche nicht nur auf technologischen Fortschritt beschränkt sind, sondern auch auf kreative Ideen und Marketingstrategien. Innovationen in der Whiskybranche tragen dazu bei, die Nachfrage nach Whisky zu steigern und die Attraktivität des Produkts zu erhöhen.
Whiskyexperts: Welches waren die schwierigsten Jahre für die Whiskyindustrie seit 2000?
ChatGPT: Seit dem Jahr 2000 hat die Whiskyindustrie einige Herausforderungen und Schwierigkeiten erlebt, insbesondere aufgrund von Änderungen im Markt und in den Konsumgewohnheiten. Einige der schwierigsten Jahre für die Whiskyindustrie seit 2000 sind:
2008-2009: Die Weltwirtschaftskrise hatte einen großen Einfluss auf die Whiskyindustrie und führte zu einem Rückgang des Verbrauchs und der Verkäufe. Viele Unternehmen mussten ihre Produktion einschränken und Stellen abbauen.
2015-2016: Die Whiskyindustrie hatte in diesen Jahren auch mit einer Überproduktion zu kämpfen, was zu einem Rückgang der Preise und einer Verringerung der Nachfrage führte.
2020-2021: Die COVID-19-Pandemie hatte einen großen Einfluss auf die Whiskyindustrie, insbesondere auf die Gastronomie und den Tourismus, die wichtige Absatzmärkte für Whisky darstellen. Einige Unternehmen haben ihre Produktion eingeschränkt und Stellen abgebaut.
Es ist wichtig zu beachten, dass die Whiskyindustrie wie andere Branchen von wirtschaftlichen Veränderungen und Unsicherheiten beeinflusst werden kann.
Whiskyexperts: Welche Entwicklungen erwartest Du in den kommenden Jahren für den Whiskymarkt?
ChatGPT: Es ist schwierig, genau vorherzusagen, wie sich der Whiskymarkt in den kommenden Jahren entwickeln wird, aber es gibt einige Trends und Entwicklungen, die man erwarten kann:
Weiterhin steigende Nachfrage nach Premium- und Single Malt Whisky: Es wird erwartet, dass die Nachfrage nach hochwertigen und exklusiven Whiskys weiterhin steigen wird, insbesondere nach Single Malt Whisky. Dies könnte dazu führen, dass mehr Unternehmen ihr Angebot an Premium- und Single Malt Whiskys erweitern.
Wachsende Popularität von Whisky aus anderen Ländern: Es wird erwartet, dass die Popularität von Whisky aus anderen Ländern weiterhin zunehmen wird, insbesondere aus Ländern wie Japan, USA, Kanada, Taiwan und Indien.
Veränderungen im Konsumverhalten: Es wird erwartet, dass sich die Art und Weise, wie Whisky konsumiert wird, weiterhin verändern wird. Es gibt eine zunehmende Nachfrage nach alkoholfreien Getränken und Cocktails, die Whisky beinhalten.
Erhöhte Konkurrenz: Es wird erwartet, dass die Konkurrenz auf dem Whiskymarkt weiterhin zunehmen wird, sowohl von etablierten Unternehmen als auch von neuen Marken.
Veränderungen im Online-Verkauf: Der Online-Verkauf von Whisky wird voraussichtlich weiter an Bedeutung gewinnen und die Verfügbarkeit von Whisky für eine breitere Öffentlichkeit erhöhen.
Nachhaltigkeit: Es wird erwartet, dass Nachhaltigkeit eine immer größere Rolle in der Whiskyproduktion und -vermarktung spielt, durch beispielsweise die Verwendung von erneuerbaren Energien und die Verringerung von Abfällen.
Regionale und lokale Produkte: Es wird erwartet, dass die Nachfrage nach Whiskys aus kleineren und lokalen Destillerien weiter zunehmen wird, da immer mehr Verbraucher regionale und lokale Produkte bevorzugen.
Es ist wichtig zu beachten, dass sich der Markt im Laufe der Zeit verändern kann und unvorhergesehene Ereignisse und Entwicklungen die Zukunft beeinflussen können.
Whiskyexperts: Erwartest Du für die neuen Destillerien in Schottland und Irland finanzielle Turbulenzen? Werden einige wieder schließen müssen?
ChatGPT: Es ist schwierig, genau vorherzusagen, wie sich die Finanzen neuer Destillerien in Schottland und Irland in Zukunft entwickeln werden, da es von vielen Faktoren abhängt. Es gibt jedoch einige Herausforderungen, denen neue Destillerien gegenüberstehen können:
Wettbewerb: Es gibt eine wachsende Anzahl von neuen Destillerien in Schottland und Irland, was zu einer höheren Konkurrenz führen kann. Es kann für neue Destillerien schwierig sein, sich auf dem Markt zu etablieren und eine ausreichende Nachfrage zu generieren.
Finanzierung: Es kann schwierig sein, ausreichende Finanzierung zu erhalten, um eine neue Destillerie zu errichten und zu betreiben.
Markteinführung: Es kann schwierig sein, eine erfolgreiche Markteinführung für neue Whiskys durchzuführen und eine ausreichende Nachfrage zu generieren.
Regulierung: Es gibt strenge Regulierungen in Bezug auf die Produktion von Whisky, die es neuen Destillerien erschweren können, ihre Produktion aufzubauen und zu skalieren.
Es gibt jedoch auch viele neue Destillerien, die erfolgreich sind und ihre Produktion skalieren konnten. Es ist wichtig zu beachten, dass jede Destillerie ihre eigene Geschichte und Herausforderungen hat und es nicht möglich ist vorherzusagen, wie sich die Finanzen jeder Destillerie entwickeln werden. Es ist auch zu beachten dass die Nachfrage nach Whisky in den letzten Jahren gestiegen ist und es eine Wachstumsprognose für die Zukunft gibt.
Whiskyexperts: Whisky wird zur Zeit auch als Wertanlage gesehen. Hältst Du das für sinnvoll und erfolgsversprechend?
ChatGPT: Whisky kann tatsächlich als Wertanlage betrachtet werden, da die Preise für manche Whiskys in den letzten Jahren gestiegen sind und es eine starke Nachfrage nach hochwertigen und seltenen Whiskys gibt. Es gibt jedoch einige Risiken und Unsicherheiten, die man berücksichtigen sollte, bevor man Whisky als Wertanlage in Betracht zieht.
Ein Vorteil von Whisky als Wertanlage ist, dass es sich um ein physisches Gut handelt, das in der Regel nicht so schnell an Wert verliert wie digitale oder finanzielle Anlagen. Es gibt auch eine starke Nachfrage nach seltenen und hochwertigen Whiskys, insbesondere Single Malt Whiskys, die in den letzten Jahren gestiegen ist.
Es gibt jedoch auch einige Risiken, die man berücksichtigen sollte. Der Whiskymarkt kann volatil sein und die Preise können schnell schwanken, insbesondere bei seltenen und hochwertigen Whiskys. Es gibt auch ein Risiko von Fälschungen und Plagiaten, die den Wert des Whiskys beeinträchtigen können. Es ist auch wichtig zu beachten, dass Whisky als Wertanlage in erster Linie für Sammler und Kenner geeignet ist, die sich gut mit der Materie auskennen und bereit sind, das Risiko einzugehen.
Insgesamt kann Whisky als Wertanlage sinnvoll und erfolgsversprechend sein, aber es ist wichtig, die Risiken und Unsicherheiten zu berücksichtigen und sich gut mit der Materie auszukennen, bevor man in Whisky als Wertanlage investiert. Es ist auch wichtig, eine Diversifikation der Anlagen zu betrachten und nicht das gesamte Vermögen in Whisky zu investieren.
Whiskyexperts: Welche Marken würdest Du für eine Investition in Whisky empfehlen?
ChatGPT: Es gibt viele Whiskymarken, die für eine Investition in Betracht gezogen werden können, abhängig von den persönlichen Präferenzen und Risikotoleranz. Einige der am häufigsten empfohlenen Marken für eine Investition in Whisky sind:
The Macallan: Diese schottische Destillerie ist bekannt für ihre hochwertigen und seltenen Single Malt Whiskys und hat in den letzten Jahren eine starke Wertsteigerung erfahren.
Lagavulin: Eine weitere schottische Destillerie, die für ihre hochwertigen und seltenen Single Malt Whiskys bekannt ist. Lagavulin hat in der Vergangenheit auch eine starke Wertsteigerung erfahren.
Talisker: Eine weitere schottische Destillerie, die hochwertige und seltene Single Malt Whiskys produziert. Talisker hat in der Vergangenheit auch eine starke Wertsteigerung erfahren.
Islay: Eine Region in Schottland, die bekannt ist für ihre torfigen und rauchigen Whiskys. Whiskys von Islay haben in der Vergangenheit eine starke Wertsteigerung erfahren und werden oft als Investitionsmöglichkeit empfohlen.
Karuizawa: Eine japanische Destillerie, die für ihre hochwertigen und seltenen Single Malt Whiskys bekannt ist. Karuizawa hat in der Vergangenheit auch eine starke Wertsteigerung erfahren.
Es ist wichtig zu beachten, dass der Whiskymarkt volatil sein kann und dass die Preise schnell schwanken können. Auch die oben genannten Marken haben in der Vergangenheit eine starke Wertsteigerung erfahren, aber das garantiert nicht, dass sie auch in Zukunft eine starke Wertsteigerung erfahren werden. Es ist wichtig, sich gut mit der Materie auszukennen, die Risiken und Unsicherheiten zu berücksichtigen und eine Diversifikation der Anlagen zu betrachten, bevor man in Whisky als Wertanlage investiert.
Whiskyexperts: Woran kann man erkennen, dass ein Whisky im Wert steigen wird?
ChatGPT: Es gibt keine Garantie dafür, dass ein Whisky im Wert steigen wird, da der Whiskymarkt volatil sein kann und die Preise schnell schwanken können. Es gibt jedoch einige Faktoren, die darauf hinweisen können, dass ein bestimmter Whisky im Wert steigen könnte:
Seltenheit: Whiskys, die selten oder limitiert sind, haben in der Regel eine höhere Nachfrage und können daher im Wert steigen.
Alter: Ältere Whiskys haben in der Regel einen höheren Wert als jüngere Whiskys.
Ruf der Destillerie: Destillerien, die einen guten Ruf haben und für ihre hochwertigen Whiskys bekannt sind, haben in der Regel eine höhere Nachfrage und können daher im Wert steigen.
Kontinuität in der Produktion: Whiskys von Destillerien die ihre Produktion einstellen, können im Wert steigen da sie nicht mehr produziert werden.
Nachfrage: Wenn es eine starke Nachfrage nach einem bestimmten Whisky gibt, kann das darauf hinweisen, dass der Whisky im Wert steigen könnte.
Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass diese Faktoren nicht garantieren, dass ein Whisky im Wert steigen wird.
Whiskyexperts: Bitte sag uns weiterführende Literatur zum Thema Whiskymarkt, auch auf englisch.
ChatGPT: Hier sind einige Bücher und Ressourcen, die weiterführende Informationen zum Thema Whiskymarkt bieten:
„The World Atlas of Whisky“ von Dave Broom – Ein umfassender Leitfaden für Whisky, der die Geschichte, die Produktion und die Regionen der Welt beschreibt, in denen Whisky hergestellt wird.
„Whisky: Technology, Production and Marketing“ von Hans-Georg Jaeger – Ein detailliertes Buch, das die Technologie, Produktion und Marketing von Whisky behandelt.
„Malt Whisky Yearbook“ von Ingvar Ronde – Ein jährlich erscheinendes Handbuch, das Informationen zu Whisky-Destillerien, -Marken und -Trends enthält.
„The Whisky Distilleries of the United Kingdom“ von Alfred Barnard – Ein Klassiker, der erstmals 1887 veröffentlicht wurde, bietet einen Einblick in die Whisky-Destillerien Großbritanniens im 19. Jahrhundert.
„Whiskey: A Global History“ von Kevin R. Kosar – Ein umfassender Einblick in die Geschichte des Whiskeys und seiner Entstehung, Entwicklung und Kultur.
„The Complete Book of Whisky“ von Jim Murray – Ein umfassender Leitfaden für Whisky, der die Geschichte, die Produktion und die Regionen der Welt beschreibt, in denen Whisky hergestellt wird.
„Whisky: The Manual“ von Dave Broom – Ein praktischer Leitfaden für Whisky-Einsteiger, der die Grundlagen der Whisky-Produktion, -Geschmacksrichtungen und -Empfehlungen enthält.
Es gibt viele weitere Ressourcen und Bücher verfügbar, aber diese sollten einen guten Ausgangspunkt bieten, um mehr über den Whiskymarkt zu erfahren.
Whiskyexperts: Vielen Dank für das Gespräch!
ChatGPT: Gerne geschehen, ich bin immer bereit Ihnen zu helfen. Lassen Sie mich wissen, falls Sie noch weitere Fragen haben.
Heute gibt es in der Verkostung bei Serge einmal einen Burnside, also ein Balvenie, an dem höchstwahrscheinlich in einiger Entfernung ein Teelöffel Glenfiddich vorbeigetragen wurde oder sich Glenfiddich in einer homöopathischen D20-Potenz findet, und einmal ein auch als solcher ausgezeichneter Balvenie aus einem Rumfass – und eine recht interessante Frage dazu: Wie sinvoll ist es, ein Destillat, das mit Rum in einem Rumfass (zumindest im Holz) in Verbindung kam, als Single Malt zu bezeichnen, aber einen Whisky, dem höchstens ein paar Tropfen eines anderen Single Malts aus derselben Ortschaft beigemengt wurde, nicht?
Eine Antwort darauf muss man sich selbst geben, hingegen geben wir die Antwort darauf, wie die beiden Abfüllungen in der Verkostung punktemäßig abgeschnitten haben:
Abfüllung
Punkte
Burnside 27 yo 1994/2021 (46.9%, Le Gus’t, blended malt, first fill bourbon hogshead, cask #3522, 231 bottles, 2022)
88
Balvenie 27 yo (48%, OB, ‚A Rare Discovery From Distant Shores‘, Caroni Rum Cask Finish, 2022)
Die Fortschritte bei der Nine Rivers Distillery, eine in China von einem internationalen Konsortium errichteten Whiskybrennerei, verfolgen wir ja schon länger (siehe zum Beispiel unsere Berichte über den Spatenstich oder die Verpflichtung von Stuart McPherson als Master of Wood zu Beginn dieses Jahres).
Heute gibt es ein Video der Baustelle, das von den Verantwortlichen der Brennerei gestern online gestellt wurde. Es zeigt zunächst das Modell der neuen Destillerie, die die größte in China werden soll, in einem Büro und dann, mit einem Drohnenflug hinaus aus dem Fenster die (beeindruckend große) Baustelle. Immer wieder wird eine Computeranimation der Brennerei mit den tatsächlichen Aufnahmen gegengeschnitten.
Die Hanse Spirit 2023 vom 26. bis 28. Januar 2023 in Hamburg wird – nach einer coronabedingten Pause – wieder ein Highlight für Whiskyfreunde nicht nur aus dem Norden werden. Mit ihren zahlreichen Ausstellern, den vielen Tastings und viel Zeit für Plaudern und Probieren lädt sie diesmal in die Messehalle B1 statt in die Fischauktionshalle.
Warum man diesen Wechsel gemacht hat, was man sich von der Messe erwarten kann, das haben wir den Veranstalter Chris Rickert in einem Audiointerview gefragt und ihn dabei gebeten, uns und damit Ihnen mehr über die Hanse Spirit zu erzählen.
Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen mit dem untenstehenden Interview – und wer sich noch ein wenig genauer über die Messe informieren will, der findet hier die Seite mit den Tastings und untenstehend einen Plan mit den Ständen der Aussteller, die an den drei Messetagen ihre Produkte präsentieren:
Millstone 2017/2022 5yo Single Malt Whisky 54,7% vol. 1st Fill Oloroso Sherry Cask No. 170446 Peated
Sample zur Verfügung gestellt von Michel Reick Verkoster: Bernhard Rems
Zwei Dinge müssen unbedingt vorweg erwähnt werden, bevor wir uns konkret mit diesem Whisky beschäftigen: Erstens sind für mich persönlich rauchige Sherryabfüllungen schwierige Genossen, die bei mir nicht wirklich ins Beuteschema passen. Zu schnell schlagen die ins Schwefelige, zu selten haben sie die speckigen Selcharomen, die sie für mich retten. Und zweitens sind mir Whiskys, die mich dann dennoch freudig über den Schatten meiner persönlichen Vorlieben springen lassen, irgendwie besonders lieb.
Und der Millstone ist ein solcher. Produziert in der holländischen Zuidam Distillery (die älteste im Land) und ausgesucht von Michel Reick aka Whisky Druid, hat der Whisky der ausgesuchten Abfüllung von beidem viel: Viel Sherry und viel Rauch (obwohl der zunächst, wenn man ungeduldig ist und gleich mal kosten will, sich dezent zurückhält – aber gib dem Whisky etwas Zeit im Glas, so wird er deutlich präsenter).
Nase: Vor allem jede Menge Süße von Honig und ein zitroniger Unterton, dann dunkle Früchte und das typische Oloroso-Bouquet, das ziemlich schwer und dominant ist, der Rauch kommt anfangs gar nicht durch – das ändert sich erst nach längerer Zeit im Glas, da ist er dann im Vordergrund.
Gaumen: Der Rauch liegt, wenn man dem Whisky Zeit gegeben hat, über allem, aber ohne alles zu verdecken. Da sind dunkle Beeren, Zitronenzeste, etwas Bitterschokolade, Nussigkeit und Eichenwürze vermitteln einen angenehm herben Eindruck. Das ist kein geräucherter Speck und auch kein Schwefelteufel, der Millstone zeigt einen eigenen Charakter mit vielen Nuancen und changierenden Gewichten. Spannend.
Finish: Doch recht lang, der Rauch und die Süße wetteifern um den letzten Eindruck, und auch die Zitrusfrucht und Orangen spielen im Wettstreit mit. Zurück bleibt eine herbe, aber nicht abtrocknende Note.
Alles in allem: Das Fass hat sich Michel Reick nicht umsonst ausgesucht. Spannend ist ein Attribut, das man dem Millstone umhängen kann, weil er in seiner Kategorie doch ein wenig mit den Erwartungen bricht, ohne sie zu verlassen, und für seine fünf Jahre ist er auch erstaunlich nuanciert. Für mich kein Whisky für jeden Tag, aber die Flasche, die da jetzt am Tisch steht, verlockt dann doch immer wieder, ihn zu probieren und sich an ihm zu erfreuen. Schöne Sache, höchst empfehlenswert.