Exklusiv: Gewinnen Sie doch, was Sie wollen! 3x Octomore 12? Oder Bruichladdich Black Art 9.1?

Ist es nicht schön, wenn man sich etwas wünschen kann? Und ist es nicht noch schöner, wenn man es dann auch noch geschenkt bekommt? Ist es. Und darum verlosen wir mit unserem Gewinnspielpartner, der Islay-Brennerei Bruichladdich, diesmal zwei verschiedene Preise zum Aussuchen. Auch wenn Whiskyfreunden die Wahl dabei sicherlich schwer fallen wird.

Gewinnen Sie mit Bruichladdich und Whiskyexperts entweder ein Set aus den drei aktuellen Octomore 12 plus 6 Octomore Gläser, oder den neuen Bruichladdich Black Art 9.1 samt 6 Bruichladdich-Gläser und einen Wasserkrug.

Und damit Ihnen die Entscheidung für einen der beiden Preise leichter fällt, haben wir hier alle Infos zu den Abfüllungen für Sie noch einmal gesammelt:

Gewinnmöglichkeit 1: Octomore 12.1, Octomore 12.2 und Octomore 12.3 mit 6 Octomore-Gläser

Octomore entzieht sich der Logik. Belohnt das Unvernünftige. Es braucht Mut und Glauben. Aber der abenteuerlustige wird belohnt.

Die Branchennorm wird hier nicht akzeptiert. In seiner Überzeugung ist Octomore fünf Jahre alt, super stark getorft und in Fassstärke abgefüllt. Die Macher, sowie die Spirituose selbst, fordern dich heraus, über das Erwartete hinaus zu gehen und neue Geschmackswelten zu erkunden. Diesen endlos verführerischen, zarten und dennoch kraftvoll aufgeladenen Single Malt muss man erlebt haben, um es zu glauben.

Octomore geht jetzt in seine 12. Serie und demonstriert seine 100+ PPM-Fähigkeiten mit Muskelkraft in jedem jugendlichen Tropfen. Wie bei früheren Ausgaben fungiert der Octomore 12.1 als Basis oder Kontrolle des experimentellen Bereichs, als notwendiges Sprungbrett für neue Entdeckungen. Octomore 12.2 bietet eine alternative Reifung zu ihrem .1-Gegenstück, diesmal in einem erhaben ausbalancierten Ex-Sauternes-Fassprofil. Schließlich entdeckt Octomore 12.3 eine spannende, noch nie da gewesene, Kombination aus eigens angebauter Islay Gerste und die Reifung in Sherry Fässern.

Auf einen Blick

OCTOMORE_12.1

  • 100% schottische Gerste (Concerto)
  • Geerntet 2014, destilliert 2015
  • 5 Jahre alt – Zu 100% auf der Insel Islay gereift
  • Full-Term-Reifung in First Fill-American Whiskey-Fässern
  • 130,8PPM / 59,9% vol.

OCTOMORE_12.2

  • 100% schottische Gerste (Concerto)
  • Geerntet 2014, destilliert 2015
  • 5 Jahre alt – Zu 100% auf der Insel Islay gereift
  • Eine 50:50 Kombination aus First- und Second-Fill-American-Whiskey-Fässern (Vatting im Jahre 2019), Anschließend Finishing in franz. First-Fill-Sauternes-Fässern
  • 129,7PPM / 57,3% vol.

OCTOMORE_12.3

  • 100% Concerto-Islay-Gerste der Octomore Farm
  • Geerntet 2014, destilliert 2015  5 Jahre alt – Zu 100% auf der Insel gereift
  • Der Super heavily peated 12.3 besteht aus zwei „Parcels“, die am Ende miteinander vermählt wurden. Parcel Nr.1 (75% des New Make) würde full term in First Fill-American-Whiskey-Fässern gereift. Parcel Nr.2(25%) reifte full term in First-Fill-PX-Sherry-Fässern der Bodega Fernando de Castilla.
  • 118,1PPM / 62,1% vol.

Und damit Sie die Octomore auch stilvoll genießen können, gibt es noch sechs einzigartige Octomore-Gläser dazu.

Gewinnmöglichkeit 2: Bruichladdich Black Art 9.1 mit sechs Bruichladdich-Gläsern und einem Bruichladdich Wasserkrug

Nur wenige hätten sich vorstellen können, was die Bruichladdich Distillery in den Jahrzehnten nach der Renaissance der Brennerei im Jahr 2001 werden würde. Die dynamische Gemeinde auf der Isle of Islay an der Westküste Schottlands würde eine schlummernde viktorianische Brennerei aus der Asche erwecken, um eine progressive Neuinterpretation des schottischen Whiskys zu verfolgen.

Während eine ganze Auswahl jugendlicher Malts veröffentlicht wurde, reiften parallel die vor der Schließung destillierten Single Malts geduldig in den Lagerhäusern am Ufer des Loch Indaal. Diese Fässer wurden von Generation zu Generation weitergegeben, um eines Tages zu einer sorgfältig komponierten Cuvée zu werden.

Mit weniger als 1% aller Single Malts in den Lagerhäusern der Brennerei, sind die ältesten Destillate zu den am meisten geschätzten geworden. Diesem endlichen Black Art Jahrgang 1992 wurde, auf seiner 29-jährigen Reise von Fass zu Fass, größte Aufmerksamkeit geschenkt.

Dieser ungetorfte Scotch Single Malt Whisky wurde in Fässern aus hochwertiger Eiche, unter absoluter Geheimhaltung des Rezepts, gereift. Es ist die neunte Ausgabe und somit die älteste Black Art Abfüllung aller Zeiten. Dies ist die Quintessenz, unvergleichlich, Schwarze Kunst.

Bruichladdich Black Art 09.1 ist ab dem 01. November 2021 online und im Handel erhältlich. Er wurde in der Brennerei auf Islay mit 44,1% Vol. abgefüllt und ersetzt den Black Art 08.1 im aktuellen Bruichladdich-Sortiment.

AUF EINEN BLICK

Bruichladdich Black Art 9.1

  • Neunte Black Art Edition
  • Adams fünfter Black Art
  • Jahrgang 1992
  • 29 Jahre gereift
  • Ungetorfter Islay Single Malt Scotch Whisky
  • Fasstyp: k.A. (Adams Geheimnis)
  • 44,1% vol.

Dazu spendiert Ihnen die Destillerie Bruichladdich noch sechs Whiskygläser und den formschönen Bruichladdich Wasserkrug.

Und so gewinnen Sie Ihren Wunschpreis – entweder das Octomore 12 Set oder das Black Art 9.1 Set:

Sagen Sie uns einfach, welches der beiden Pakete Sie gewinnen wollen:

a. Das Set mit dem Octomore 12.1, 12.2, 12.3 und den sechs dunklen Gläsern
b. Das Set mit dem Bruichladdlich Black Art 9.1, den sechs Gläsern und dem Wasserkrug


Ihre Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „Bruichladdich“!

Unter allen Einsendungen mit der Antwort auf die Gewinnfrage und dem richtigen Betreff, die uns bis 14. November 2021, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinner der Preise und geben sie am 15. November 2021 bekannt. Die Gewinne werden durch unseren Partner Bruichladdich Deutschland versendet.

Ganz wichtig: Pro Haushalt ist nur eine Teilnahmemail möglich! Sie müssen sich also entscheiden.

Die Destillerie Bruichladdich

Teilnahmebedingungen:

Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt, die Gewinnfrage beantwortet und seine Antwort mit dem Betreff „Bruichladdich“ einsendet sowie das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 14. November 2021, 23:59 Uhr. Die Gewinner*innen werden am 15. November 2021 auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts und Bruichladdich sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Gewinn wird von Bruichladdich Deutschland versendet, wir übermitteln dafür die Gewinneradressen an das Unternehmen. Diese Daten werden dort wie alle Adressdaten bei uns nach Abschluss des Gewinnspiels sofort und unwiederbringlich gelöscht.

Hinweis zum Datenschutz: Wir erheben nur jene Daten von Teilnehmern, die für die Abwicklung des Gewinnspiels nötig sind (Name, email-Adresse und Postanschrift). Alle in diesem Zusammenhang erhobenen Daten werden nach Abschluss des Gewinnspiels und der erfolgreichen Versendung des Preises ausnahmslos gelöscht und weder für unsere Zwecke weiterverwendet noch an Dritte weitergegeben. Unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier.

Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden – und geben uns auch die Erlaubnis, Ihren Namen und Wohnort im Falle des Gewinns auf unserer Seite veröffentlichen zu dürfen.

Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen!
Herzlichst,
Ihr Whiskyexperts-Team

Bruichladdich. © Jochen Wied

Serge verkostet: Ardbeg Wu Dram Clan vs. Ardbeg Kingsbury’s für Hong Kong

Zwei besondere Ardbeg-Abfüllungen sind heute in der Verkostung bei Serge Valentin auf Whiskyfun zu finden: Der aktuell erschienene Ardbeg 20yo für den deutschen Wu Dram Clan, und einer mit 21 Jahren für einen den Club Qing Hong Kong.

Die beiden matchen sich auf allerhöchstem Niveau – und es gibt sozusagen zwei Sieger in der Verkostung:

AbfüllungPunkte

Ardbeg 2001/2021 (46.6%, OB for Wu Dram Clan, bourbon barrel, cask #348, 155 bottles)92
Ardbeg 21 yo 1999/2020 (58.2%, Kingsbury for Club Qing Hong Kong, bourbon barrel)92
Bild © Whiskyexperts 2018

Hier sind unsere Gewinner der drei Starward-Sets mit Starward Left-Field und Starward Ginger Beer Cask #6!


In unserem letzten Gewinnspiel machten Sie eine Genussreise ans andere Ende der Welt, zu einer der interessantesten Brennereien außerhalb der „klassischen“ Whiskyregionen. Und genau diese Betonung der eigenen Linie statt Nachahmung der „Klassiker“ macht die Whiskys der Starward Distillery in Melbourne/Australien besonders.

Mit unserem Partner Kirsch Import haben wir drei Starward-Sets mit dem Starward Left-Field und dem Starward Ginger Beer Cask #6 verlost, beides spannende und vergnügliche Whiskys der Extraklasse.

Sind Sie schon neugierig, ob Sie gewonnen haben? Steigern Sie die Spannung noch etwas und lesen Sie mehr über Ihren möglichen Gewinn:

Starward: Whisky aus Australiens Genuss-Hauptstadt

Zwischen Craft Beer und Weinbars, einer hoch gelobten Croissanterie und duftendem Kaffee liegt Starward. Die appetitanregende Atmosphäre ist typisch für die Heimatstadt der urbanen Whiskybrennerei. Melbourne – die Genuss-Metropole Australiens. Eine junge und innovative Food- und Bar-Szene belebt die Stadt an der Südostküste des Kontinents. Von ihr inspiriert produziert die Starward Distillery einen für Australien völlig neuen Whisky, der das Genusserlebnis in den Mittelpunkt stellt, Konventionen den Rücken kehrt – und schlicht all jenes erlaubt, was gefällt und schmeckt.

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Australische Essenzen: Weinfassreifung & wildes Wetter

Starward lebt und macht Whisky anders. Unkonventionell, casual und kulinarisch ist die Destillerie ganz Kind Melbournes. Befreit von Traditionen schaut die Destillerie mit den Augen von Brauern und Winzern auf ihren Whisky. Der entsteht aus Zutaten der Region wie Gerste oder ehemaligen Süß- und Rotweinfässern australischer Weingüter. Was für viele die Ausnahme ist, ist für Starward dabei die Regel: Die Destillate der Melbourner reifen stets für mindestens drei Jahre in den weinseligen Barrels. Viel länger benötigt Starward Whisky nicht für seine fruchtige Reife. Dafür verantwortlich: das wilde Melbourne-Klima. Die sogenannten „four seasons in a day“ entstehen durch trockene, warme Luft aus dem Landesinneren und kalte, feuchte Winde aus der nicht weit entfernten Antarktis. Ständige Wetterwechsel, die einen Whisky entstehen lassen, den es so sonst nirgendwo gibt.

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Single Malt Australian Whisky: Allrounder & Ausnahmetalente

Fruchtig und vielseitig, zugänglich und unkompliziert: Left-Field ist der Inbegriff von Starward. Der Single Malt ist die neueste Standardabfüllung der progressiven Brenner – und ein echter Allrounder. Zu 100 Prozent in teils ausgebrannten Rotweinfässern gereift, hat Left-Field vollmundige Frucht- und würzige Eichennoten zu bieten, die pur, geschüttelt und gerne auch zum BBQ oder Bananenbrot schmecken.
Single Malt Whisky ohne Allüren, mit Vergnügen – das passt auch zu Starwards „Projects“. In ihrem „Labor-Programm“ haben die innovativen Australier Raum für Ideen und neue, einzigartige Ausdrucksformen für ihren Single Malt. Eines der gelungene Experimente: Starward Ginger Beer Cask. Für die komplexe Batch-Abfüllung mit eigener Fangemeinde baut Starward in (Süß-)Weinfässern gereiften Single Malt in den prickelnden Fässern des hauseigenen Ingwerbieres aus.

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Wir verlosen drei Starward-Sets, bestehend aus je einer Flasche der beiden kontrastreichen Single Malts der australischen Brennerei, Starward Left-Field und Starward Ginger Beer Cask #6.

Starward Left-Field, Single Malt Australian Whisky (40% vol., 0,7 Liter):

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Zugänglicher, vielseitiger Single-Malt-Allrounder aus australischer Braugerste mit vollmundigen Frucht- und würzigen Eichennoten. Gereift in ehemaligen, teils ausgebrannten Rotweinfässern der Region (Barossa Valley und Yarra Valley) aus französischer Eiche.

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Starward Ginger Beer Cask #6, Single Malt Australian Whisky (48% vol., 0,5 Liter):

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Innovative Abfüllung der Project-Serie. Single Malt aus australischen Rotwein- und Apera-Fässern, ausgebaut in Ginger Beer Casks, die zuvor mit dem hauseigenen Ingwerbier belegt waren. Spritzig, würzig und süß mit Aromen wie Ingwer, dunkler Schokolade oder Orange.

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Und die Gewinner je eines der 3 Packages mit dem Starward Left-Field und dem Starward Ginger Beer Cask #6 sind:

Lars Svacina aus 21255 Kakenstorf

Christian Lomuscio aus 73079 Süßen

Romina Sommer aus 85053 Ingolstadt

Wir gratulieren den Gewinnern ganz herzlich – die Preise werden Ihnen bald durch unseren Partner Kirsch Import zugesendet. Freuen Sie sich darauf!

Und wenn es diesmal nicht geklappt hat – keine Sorge, es geht sozusagen postwendend weiter mit dem nächsten Gewinnspiel. Neue Chancen, neues Glück!

Herzlichst,
Ihr Whiskyexperts-Team

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Whisky des Monats November 2021: Glen Elgin 12 yo

Ohne große Mühe können für wenig Whisk(e)y sehr viel Geld ausgegeben. Und dafür, so sieht es aus, ist gerade der November genau der richtige Zeitpunkt. In diesem Monat, kurz vor Weihnachten, erscheint jährlich eine große Menge neuer Abfüllungen. So zum Beispiel auch die ‚Besonderen Veröffentlichungen‘, mit besonderem Inhalt, vermehrt mit besonderen Geschichten und jährlich steigendem, besonderem Verkaufspreis. Auf unserer monatlichen Empfehlung nach einer verfügbaren und gut bepreisten Abfüllung mit überzeugender Qualität werden wir in diesem Segment dann auch natürlich nicht fündig. Doch bei diesem Anbieter, Eigentümer vieler schottischen Whisky-Brennereien, können wir auch finden, was unseren Whisky des Monats auszeichnen sollte, auszeichnen muss. Und so empfehlen wir für den November 2021 den Glen Elgin 12 yo.

Bild mit freundlicher Genehmigung von whiskybase.com

Eine kleinere Neben-Rolle bleibt über

Dem Spirituosen-Konzern Diageo gehören, nach letzten Zählungen, 28 Malt-Whisky-Brennereien in Schottland. Andere Quellen sprechen von nur 27 Destillerien. Wir vermuten, es sind aktuell sogar 29 Brennerein. Und unabhängig davon, auf welche Zahl wir uns hier jetzt einigen können, ist und war sie nur eine Momentaufnahme. Durch Schließungen, Neubau und Übernahme ist und war das Single-Malt-Portfolio keine Konstante, und wird es auch nicht sein. Um uns Endverbrauchenden eine gewisse Übersichtlichkeit zu bereiten, werden deren Produkte teilweise in kleinere Einheiten zusammengefasst. Diese Einheiten und sowie ihre Zugehörigkeit sind temporär und flexibel, ein Hidden Malt kann ein Classic Malt und auch ein Rare Malt sein, Special Releases können auch aus den Four Corners of Scotland erscheinen. So wird mancher Brennerei und ihrem Whisky eine wichtige Rolle, besondere Bedeutung und hohe Aufmerksamkeit zugewiesen. Und für manche bleibt nur eine kleinere Neben-Rolle über, wie zum Beispiel für die Brennerei Glen Elgin. Sie taucht zwar ab und zu in den Reihen der besonderen Abfüllungen auf. Doch ein Big Player ist die Brennerei nicht.

Glen Elgin. Bild: Potstill Wien

Keine Destillerie-Führung, deshalb keine Fotos

Es ist wenig überraschend, dass diese Brennerei nicht zu einer der vier Ecken von Diageos Schottland wurde. Im Rahmen dieses £185 Millionen Programms baute der Konzern vier Brennereien zu Eckpfeilern ihres Scotch um. Der Ausbau betraf hauptsächlich das jeweilige Besucherzentrum von Coal Ila (Islay), Clynelish (Highlands), Glenkinnchie (Lowlands) und Cardhu (Speyside, hierzu gehört auch Glen Elgin). Und die Brennerei Glen Elgin verfügt gar nicht über eine so eine Einrichtung, in der touristische Gäste willkommen sind und ihnen die Möglichkeit einer Destillerie-Führung oder nur ein simpler Kauf einer Whisky-Flasche offeriert wird. Nicht nur, dass Glen Elgin nicht die Möglichkeit einer Besichtigung bietet (und deshalb können wir auch keine Fotos aus dem Innenbereich der Destillerie bieten), auch von einem Portfolio ihres Single Malts können wir nicht sprechen. Unsere Empfehlung für diesen Monat ist die einzige, regelmäßig erscheinende und verfügbare Abfüllung aus der Brennerei.

Glen Elgin, Foto von Christopher Gillan, CC-Lizenz

Ein äußerst angenehmer Trinkgenuss

Grund hierfür ist sicherlich nicht eine fehlende Qualität. Im Gegenteil. Ihr Malt geht hauptsächlich in die Herstellung von Blends. Glen Elgin gehörte den White Horse Distillers. Und auch wenn dem gleichnamigen Blend eine bestimmte Islay-Brennerei als dominanter Lieferant der Aromen angesehen wird. Das strukturgebende Rückgrat bilden hier andere Malts, unter anderem der von Glen Elgin. Bei der Verkostung des Glen Elgin 12 yo finden wir eine sehr deutliche Süße und sowie eine einladende, fast überbordende Fruchtigkeit. Die Alkoholstärke von 43% Vol., mit der dieser Malt abgefüllt ist, unterstützt dies noch. Am Gaumen weich mit einer gewissen eleganten Leichtigkeit, wechselt die Süße zu Honignoten, Malz- und Getreidenoten ergänzen die Aromen, und die Fruchtigkeit wird würziger. Das wohltuende Finsh komplettiert einen äußerst angenehmen Trinkgenuss, der in dieser Preisklasse selten so deutlich zu finden ist. Wie wir es hier monatlich gewohnt sind, bewegen wir uns mit dem Glen Elgin 12 yo unterhalb der Marke von 40 €. Für solch einen leckeren Whisky wahrlich nicht zu viel, und auch nicht selbstverständlich. Wenig Geld für wenig Storytelling und wenig Fass-Dominanz. Das gefällt uns sehr. Und wir hoffen, Ihnen auch ebenfalls.

Bild mit freundlicher Genehmigung von whiskybase.com

PR: Elch Whisky – Ein echter Franke bringt zu Weihnachten Genuss in der Geschenkbox

Was schenkt man eigentlich einem Whiskyfreund zu Weihnachten? Sollte Ihnen da der Gedanke kommen, man könnte mit Whisky eigentlich nicht falsch liegen, dann ist die folgende Pressemitteilung vom fränkischen Elch-Whisky, der über die Region hinaus bekannt und beliebt ist, wie für Sie gemacht. Natürlich auch dann, wenn Sie für sich selbst jener zu beschenkende Whiskyfreund sind.

Eine limitierte Weihnachtsabfüllung eines Elch Whiskys in einer schönen Geschenkbox – sollten Sie Gefallen daran finden, finden Sie auch die entsprechende Bestellmöglichkeit im Text unten:


Elch Whisky: Ein echter Franke bringt zu Weihnachten Genuss in der Geschenkbox

Die oberfränkische Whisky-Destillerie Elch bietet mit ihrer limitierten Weihnachtsabfüllung eine Rarität für Liebhaber eines wahren Malt Whiskys – verpackt in einer Geschenkbox mit Verkostungsgläsern.

Eigenständig sollen die Whiskies sein, so beschreiben Georg und Bianca Kugler aus Thuisbrunn ihr Konzept. Dass sie damit Erfolg haben, beweisen nicht zuletzt renommierten Preise wie die 95 Punkte der Whisky Bible 2020 oder mehrfaches Double Gold bei den World Spirits Awards sowie die Empfehlung durch die New York Times.

Nun legen die Oberfranken einen weiteren Beleg für Ihre Kreativität vor, die diesjährige Weihnachtsabfüllung ihres Elch Whiskys. Und als ob die limitierte Edition nicht schon besonders genug wäre, wird diese in einer hochwertigen Geschenkbox präsentiert, die der Illustrator Kai Klimiont aus Hamburg gestaltet hat.

Der markant gestaltete Elch, der sehr menschlich wirkt, steht für den authentischen, starken Charakter des Whiskys, eben ein echter Franke. Da zählen Taten mehr als Wort. Und in der Tat ist das Ergebnis so überzeugend, dass es nicht vieler Worte bedarf.

Deshalb hier knapp die Hard Facts: Am 12. Mai 2016 kam der Tropfen als Erstbefüllung in ein Bourbonfass. Als Kontrast zu den opulenten Aromen der amerikanischen Eiche erfolgte das Finish ab dem 8. Mai 2020 in einem gebrauchten Bourbonfass, das zuvor mit einem selbstgebrauten Stout befüllt worden war. Hier sei kurz erwähnt, dass die Familie Kugler auch Bier braut.

Eine weitere Besonderheit ist der Einsatz von deutschem Torf zum Darren der Gerste. Dieses wird genutzt, da man eben kein Imitat anbieten möchte, sondern einen eigenen Ausdruck sucht.

Das Ergebnis kann sich sehen, riechen und schmecken lassen. Dazu findet der Genießer zwei Spezialgläser von Spiegelau in der Box. Insgesamt wurden nur 360 Flaschen in Fass-Stärke (56,1% vol.) à 500 ml abgefüllt, die zum Fest Freude bringen sollen.

Hier noch die sensorischen Feinheiten des Elchs: In der Nase Schoko und Haselnuss mit zarter Aprikose und Vanille; am Gaumen leichte Bitternote, etwas Pfeffer sowie Bitterschokolade und dunkle Kirschen. Der Nachklang ist erstaunlich weich mit mittlerer Länge.

Zu beziehen ist der Weihnachts-Elch über www.elch-whisky.de. Dabei ist zu beachten, dass die 360 Flaschen ausschließlich in der künstlerischen Geschenkbox zu haben sind.

Neue Deutsche Whiskyvideos und Podcasts der Woche (256)


Willkommen zur 256. Folge der Whiskyvideos und Podcasts der Woche. Wie immer bringen wir in ihr Beiträge aus dem deutschen Sprachraum zum „Wasser des Lebens“, die uns von den Vloggern und Podcastern zugesendet wurden. In den Videos werden sowohl neue als auch ältere Abfüllungen verkostet – alles nach dem eigenen Ermessen der Verkoster und ohne kommerziellen Hintergrund.

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Die Liste der teilnehmenden Vlogs ist nicht fix: Wenn Sie meinen, dass Ihr Video ebenfalls dazu gehören sollte, dann können Sie unten herausfinden, wie das möglich wäre.

In der Ausgabe 256 finden Sie zwei Podcast und zwölf neue Videos:

Podcast – Bourbon News Deutschlan : Episode 2
Podcast – Irish Whiskey News Deutschland: Episode 1

Malts & Metal – Balblair 15

Friendly Mr. Z. – Wolfburn Batch 318

Barrel Beast – Raasay – Batch R-01

Whisky Notes CS – Yoichi 20 vs. Karuizawa „Spirit of Asama“

Whisky Evening – Irish Single Malt von Dingle

Whisky Plausch – Highland Park 15 vs. Highland Park 18

The Whisky Waiter – Macallan The Harmony Collection Rich Cacao

Malte talks Malts – Glenkinchie – 12 Jahre

Pat Hock – Isle of Raasay Single Malt

WhiskyJason – Lindores MCDXCIV (1494) Lowland Single Malt Scotch Whisky

The Malthead – Provenance Serie von Bruichladdich Teil 1

Whisky Enjoy – Boulder Bourbon Whiskey Micro Distillery from Colorado


Wie wir die Beiträge aussuchen: Die Videos und Podcasts werden uns zugeschickt. Wir treffen dabei keine Auswahl außer jener, dass die von uns gezeigten Blogger/Vlogs schon länger aktiv sein sollten, eine gewisse Anzahl Follower/Hörer/Leser haben. Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann.

Wollen Sie mit Ihrem Beitrag dabei sein? Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu jeweils bis Freitag, 12 Uhr an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird. Bitte halten Sie die eingereichten Videos auch werbefrei, sprich keine Links und Kaufaufforderungen im Video. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!

Whisky Cycle – Eine Radreise durch Schottland von Uli Franz (Folge 48)

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Wir freuen uns, Ihnen jeden Sonntag ein Stück einer wunderbaren Geschichte über Schottland, Whisky und das Reisen vorstellen zu dürfen: Exklusiv auf Whiskyexerts präsentieren wir Ihnen Whisky Cycle, das neueste Buch von Uli Franz, als Fortsetzungsgeschichte.

Uli Franz lebt als Schriftsteller im Chiemgau und auf der dalmatinischen Insel Brac’. Von 1977-80 arbeitete er als Zeitungskorrespondent in Peking. Über China und Tibet veröffentlichte er zahlreiche Bücher. Zuletzt erschienen Radgeschichten und „Die Asche meines Vaters“ (Rowohlt Verlag).

Das Buch Whisky Cycle – Eine Radreise durch Schottland (ca. 320 Seiten) ist momentan in der ersten Auflage vergriffen – über Neuigkeiten zu Bestellmöglichkeiten werden wir Sie natürlich rechtzeitig informieren.

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Die Radtour zu 17 schottischen Destillerien. Karte von Alba Collection

-hier geht es zur Folge 47-

Whisky Cycle – Eine Radreise durch Schottland von Uli Franz (Folge 48)

Dicht bei dem Schürzenmann stand eine sportlich schlanke Lady in schwarzem Jogging-Dress mit weißen Streifen. Der Singsang ihrer Stimmen klang fröhlich, vor allem das Lachen der Joggerin. Sie fuhr sich immer wieder durch die schwarze Haarpracht und strich sich widerspenstige Pony Locken aus der Stirn. Als sei er ihr Alter Ego, strich sich der Wirt über die hohe Stirn, aber da gab es nichts zu ordnen. Immer wieder lachte er über ihre Worte und zeigte tadellose Zähne. Schnell wurde offenkundig, die beiden mochten sich und flirteten wie Teenies. Doch kaum entdeckte der Wirt mein weißes Tourenrad, verlor die sportliche Dame schlagartig seine Aufmerksamkeit. Ganz dicht trat er an das Rad heran und musterte die Öldruckbremsen und das Ritzel. Ich hüllte mich in Schweigen und beobachtete nur gespannt wie er die Ausstattung meines Gefährts unter die Lupe nahm. Immer noch schweigend observierte er als nächstes den Umwerfer der Kettenschaltung. Erst nach einer halben Ewigkeit nickte er anerkennend und sagte trocken: „Gutes Rad!“

„Oh, Sie sprechen Deutsch!“

„Ein kleines wenig! Jeden Sommer fahren wir Rad in Deutschland…bye, bye, Jenny, see you…“, rief er dazwischen und wieder zu mir gewandt, fuhr er fort: „Ich bin übrigens Dave, kommen Sie doch rein.“

Gerne nahm ich das Angebot an, schüttelte die dargebotene Hand und stellte mich vor, während ich das Rad an der Hauswand neben der Tür abstellte.

Drinnen an der Theke erzählte er mir ausführlich, dass er seit zehn Jahren jeden Sommer mit seinem Stammtisch, der aus Rennradfahrern bestand, eine Woche in Deutschland radfahre. Letzten Sommer seien sie rheinaufwärts von Düsseldorf nach Basel gefahren. Dieses Jahr wollten sie Bayern erkunden.

Welch ein Geschenk, auf der Suche nach einem Mittagstisch, hatte ich einen Gleichgesinnten gefunden! Prompt erzählte ich ihm von meiner Whiskytour und wie unsere Gemeinsamkeit auf dem Tisch ausgepackt lag, gestand er mir seine Liebe, nein, nicht zu Jenny, sondern zum Single Malt.

Dave setzte mich an einen gedeckten Zweiertisch, reichte mir das Menü und entschuldigte sich, er müsse wieder in die Küche: dort warteten sie schon auf seine Instruktionen. Aus dem Mittagsmenü wählte ich eine Blumenkohlsuppe und einen Gemüse Burger. Zügig kam das Essen und während ich den feingewürzten Burger mit frischen Kräutern genoss, schaute ich mir die kolorierten Zeichnungen von Segelschiffen an den Wänden ringsum an.

Den abgegessenen Teller stellte ich beiseite, als sich Dave wieder zu mir gesellte, diesmal mit einer Flasche in der einen Hand und einem Glencairn Glas in der anderen. „Old Pulteney, zwölf Jahre alt, 40 % vol. Mein Lieblingswhisky“, sagte er, während er die Flasche entkorkte. „Bitte probier, ob er dir auch so mundet wie mir. Nun ja, du hast ja keinen schottischen Gaumen.“ Generös schenkte er mir ein, und gegen das Lampenlicht sah ich funkelnden Bernstein ins bauchige Glas rinnen.

„Aber einen, der in Schottland viel dazu gelernt hat“, erwiderte ich und prostete Dave zu.

Mein erster Pulteney! Eine Premiere. Unter Daves kritischem Blick, schauspielerte ich und übertrieb ein wenig: tief einatmend roch ich erst mal mit rechts, dann mit links. Ungemein fruchtig, der Zwölfjährige. Schon kitzelten Aromen von Apfel und Grapefruit am Nasendach und verlangten nach dem ersten Probeschluck. An der Zungenspitze tauchte wieder viel Süße auf, aber sofort gesellte sich eine feine Salzigkeit, eine leicht bittere Note hinzu. Nein, das war kein rauchiger Torf. Dieser leicht bitteren Würze fehlte das Medizinische und Speckgeräucherte. Beim zweiten Schluck schmeckte ich tiefer im Rachen noch stärker die feine Salznote – befremdend, aber interessant! Im ausgewogenen, nicht allzu langen Abgang war Vanille gebunden, auch Spuren eines kernigen Nussgeschmacks und Fruchtnoten exotischer Herkunft. Wie eine wärmende Schlafdecke legte sich am Ende eine dezente Holznote über den Alkohol. Der Pulteney gefiel mir außerordentlich gut und ich sagte zu Dave, der sich neben mich gesetzt hatte, und ebenfalls trank: „Danke Dave, eine tolle Empfehlung! Diese Balance zwischen süß, nussig und salzig bitter finde ich phänomenal. Ich habe keinen Torfrauch herausgeschmeckt und trotzdem diese leicht bittere Note. Täusche ich mich, oder schmeckte ich wirklich Salz im Kern der Fruchtnote?“

„Nein, du hast recht, das feine Salz kommt von der Meeresluft. Die Destillerie Old Pulteney, übrigens die nördlichste der Highlands, steht direkt an der Nordseeküste. So können die Fässer die Seeluft atmen. Es ist ja nicht so, dass nur Alkohol aus den Fässern entweicht, sondern von außen dringt auch Luft ein. Bei diesem Malt ist es die salzige Seeluft, deshalb sage ich immer, der Old Pulteney ist ein maritimer Malt.“

Der zwölfjährige Pulteney hatte mir ein ganz neues, bis dahin unbekanntes Geschmackserlebnis beschert – einen fruchtigen Malt mit einem salzigen Zünglein. Was hätte naheliegender sein können, als ihm das Prädikat perfekt und vier Stützräder zu geben. So kam es, dass ich the perfect dram Nummer 8 im Crees Pub von Aberdeen entdeckte.

Pulteney Destillerie, Foto von K. Schwebke, CC-Lizenz

Gegenüber Dave behielt ich die maximale Bewertung für mich. Vielleicht, weil mir die ganze Sache mit den Stützrädern doch zu privat war. Vielleicht weil mir in diesem Moment diese höchst persönliche Art von Bewertung gar kindisch vorkam. Auf jeden Fall verabredeten sich Dave, der Rennradfahrer, und Uli, der Tourenradfahrer, nach dem zweiten Glas Pulteney zu einer gemeinsamen Radtour durch Bayern.

Wir fachsimpelten noch eine ganze Weile über Radtechnik, Doping und den neusten Schnickschnack an Ausrüstung, blieben beim Du und tauschten noch unsere Email-Adressen aus. Nach einer sportlichen Umarmung schnappte ich mein Rad am Lenker, hob das linke Bein mit Schwung über das Oberrohr und bekam das hochstehende linke Pedal auch gleich zu fassen. Mit dem rechten Bein am Boden schob ich es schwungvoll an. Im Losfahren winkte ich noch Dave zu und fand, vielfach geübt, im zügigen Antritt schnell die Balance.

Wo alles begann

Die Granitstadt verließ ich unter einem Himmel, der grummelte als gefiele ihm mein Aufbruch nicht. Nun wäre ich gerne noch einen weiteren Bummeltag in Aberdeen geblieben, doch die Küste im Süden lockte mit Sonnenschein.

Nach 24 Stunden Rast war der Akku meiner Muskelkraft wieder geladen, und als ich am Morgen der Weiterfahrt das Fahrrad mit den Taschen belud, fühlte ich mich konditionell voll auf der Höhe. Was wollte ich mehr, das Wetter passte! Zwar grummelte der Himmel, aber mit Regen würde er mich nicht überschütten. Dafür begrüsste mich bereits an der Drehtür des Hotels ein tatkräftiger Wind so herzhaft, dass ich mich wie von einem alten Freund umarmt fühlte. Schon auf den ersten Metern wurde aus freudiger Überraschung Gewissheit: der alte Freund würde sich an meine Versen heften, und zwar mit langem Atem wie sich bald herausstellen sollte. Tatsächlich! Am Ende des Tages verdankte ich ihm, nicht meinen Beinen, den guten Schnitt, den ich bis zum Abend hingelegt hatte. Das waren immerhin 140 Kilometer.

Um 7 Uhr in der Früh fuhr ich im Duthie Park an einem Frauchen vorüber, das seinen Border Collie über Betonquader springen und rennen ließ. Ja, viele Male hin und zurück musste das Tier hetzen, um vermutlich schon in der Früh für den ganzen Tag ausgetobt zu sein. Als ich den hechelnden Hund erblickte, war ich froh, dass ich nicht unter Dressur gehalten wurde, sondern frei wählen konnte, wohin ich fuhr und mit welchem Tempo. Na ja, so ganz stimmte das nicht, denn die Ziele für diesen und die folgenden Tage waren abgesteckt und trugen die Namen Dundee, Fife und Edinburgh.

Doch schon kurz nach dem Aufbruch war mein schöner Plan Makulatur! Die Urbanität von Aberdeen erwies sich als vertrackt und machte mir einen Strich durch die Rechnung – gleich hinter dem Duthie Park verlor ich im Straßengewirr die Orientierung. Ein königsblaues Radschild war nirgendwo zu erspähen, nur riesengroß das blaugelbe Ikea-Logo, das die Gleichförmigkeit eines Industrieparks krönte. So musste ich, um den Weg aus dem Dschungel der wuchernden Großstadt zu finden, mal wieder richtungstechnisch improvisieren.

Am Himmel wurde der helle Fleck, den die Sonne auf die Wolkendecke malte, zum Kompass, der mir zumindest grob die Orientierung aus dem Industriegebiet hinaus gen Süden wies. Über Gehwege und Standstreifen von Autostraßen schaffte ich es schließlich, in ruhigere Gefilde vorzudringen. Hätte ich nicht den Zuspruch des Winds im Rücken gespürt, ich wäre verzweifelt, denn der lückenhaft beschilderte Straßenverlauf lenkte mich mal auf die stark befahrene Angus Coastal, mal ganz nahe an die zersägte Küste der Nordsee heran. Von Kilometer zu Kilometer wuchs meine Ungeduld – verdammt, so viele Umfahrungen, manchmal nur um zwei größere Areale von Feldern herum. Nach nervenzehrenden Umlenkungen wurde es mir schließlich zu bunt und ich entschied mich – königsblaue Beschilderung hin oder her – für eine individuelle Route durch die rollenden Hügel entlang der Nordseeküste.

Die Küste bei Aberdeen

Zu beiden Seiten des frei gewählten Feldwegs stand die Gerste bereits zwei Handbreit auf dem Halm und ihre weißgrünen Fruchtstände schwankten im Wind als verbeugten sie sich vor einem Verehrer, der ihren wahren Wert zu schätzen wusste. Stunden um Stunden ging es durch den unendlich weiten Gerstehain, solange, bis mich meine Blase zum Anhalten zwang. Bot sich jetzt nicht eine gute Gelegenheit, das windbewegte Korn aus der Nähe zu betrachten?

Die Haarspitzen der Ähren blinkten bereits zart silbern und ließen schon jetzt im Juni eine reiche Ernte erahnen. Ein heißer Sommer kündigte sich an, das spürte ich deutlich und auch der kühle Nordwind konnte diese Empfindung nicht stören. Schnell hatte ich mich erleichtert und eigentlich hätte ich gleich wieder in die Pedale steigen und weiterfahren sollen, doch urplötzlich überkam mich inmitten der jungen Gerste der verrückte Wunsch, mich im Umfeld dieser fruchtbaren Pracht auf den Boden zu legen und für immer hier zu bleiben. Was mich in diesem Augenblick überkam, war eine große Ruhe, gepaart mit einer tiefen Dankbarkeit dafür, dass ich über einen Zeitraum von fünf Wochen und über eine Strecke von 1.400 Kilometern das Wachsen des Whiskykorns in vielen Regionen miterleben durfte.

Kurz nach Mittag erreichte ich Dunnottar Castle. Wie ein kariöser Zahn stand die Burgruine vor graugrünen Meereswellen und unter regenschwangeren Wolken. Ihr Anblick drückte aufs Gemüt, zumal ich ihre Geschichte kannte. Getrieben von der Illusion der Unbezwingbarkeit, hatten vor acht Jahrhunderten die schottischen Könige und Klans die Festung auf einer vorgelagerten Felsklippe hoch über dem Meer erbaut. Doch in den Englischen Bürgerkriegen von 1651 war es ein Leichtes für die technisch überlegenen Kanonen von Oliver Cromwell, den Hort der schottischen Kronjuwelen, von Krone, Schwert und Zepter, bis auf die Grundmauern zu zerschießen.

Wieder einmal schaute mir an einem malerischen Ort Schottlands verzweifelter und blutiger Unabhängigkeitskampf ins Gesicht und stimmte mich traurig. An zu vielen Ruinen von Burgen, Schlössern, Klöstern und Kirchen war ich vorbeigekommen, an steinernen Zeugen von Niederlagen, die heute als Touristenspots dienten. Als ich auch noch die Korona bunter Reisebusse auf dem Parkplatz unter der Felsklippe entdeckte, entschied ich mich, ohne Halt weiterzufahren, zumal ich mir kurz zuvor an der Mole von Stonehaven ein Heißgetränk gegönnt und mir vorgenommen hatte, nun in einem Satz bis Dundee durchzufahren.

(Fortsetzung folgt)

EU und USA legen Stahlstreit bei – Strafzölle auf Whisk(e)y fallen

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Eine gute Nachricht kommt vom Treffen der G20 aus Rom: Agenturberichten zufolge haben die USA und die EU ihren Zollstreit rund um die Importe von Stahl und Aluminium, die auch aus dem Streit um Aufträge rund um Aufträge für die Flugzeughersteller Boeing und Airbus resultierten, beigelegt. Details dazu gibt es nicht, man gab lediglich bekannt, dass man den Disput „pausieren“ und auch vor den Gremien der WTO aussetzen werden.

Das bedeutet auch, dass die Strafzölle von 25% auf Whisky und Whiskey Geschichte sind und beide Regionen wieder ungehindert in die jeweilig andere exportieren darf. Ob das auch bedeutet, dass der Preis für Bourbon in der EU um diese 25% sinken wird, bleibt abzuwarten, denn manche Hersteller haben die Strafzölle nicht zur Gänze an den Konsumenten weitergegeben. Hoffentlich aber wird es das verfügbare Angebot us-amerikanischer Whiskeys in Europa verbreitern.

Mit dieser Einigung endet ein seit 2018 andauerndes Ärgernis für Produzenten und Konsumenten auf beiden Seiten des Atlantiks.

Dazu ein brandaktuelles Statement der Distilled Spirit Council, dem Gegenstück der SWA in Schottland (Dank an unseren Leser WhiskyJason für den Hinweis):

Statement by Distilled Spirits Council President & CEO Chris Swonger on the EU-U.S. announcement to remove retaliatory tariffs on American Whiskeys as part of the steel-aluminum dispute agreement

“After three very difficult years of sagging American Whiskey exports, the EU and U.S. are back to a zero-for-zero tariff agreement on distilled spirits, which has been instrumental to our export success and job creation on both sides of the Atlantic since 1997.

“Lifting this tariff burden on American Whiskeys not only boosts U.S. distillers and farmers, it also supports the recovery of EU restaurants, bars and distilleries hit hard by the pandemic.

“With the removal of these EU tariffs, we are energized and ready to ramp up our American Whiskey promotions in the EU to re-introduce America’s native spirits to EU consumers and resume a great American export success story.

“Since the imposition of the EU tariffs, American Whiskey exports to the EU, the U.S. spirits industry’s largest export market, have plunged 37 percent, from $702 million to $440 million (2018-2020). We have a long way to go, but are fully committed to building back American Whiskeys better in the EU.

“Cheers to the Biden administration for their dogged determination to reset trade relations with the EU and bring a stop to the needless damage being done to U.S. businesses caught up in this trade war. The end of this long tariff nightmare is in sight for U.S. distillers, who have struggled with the weight of the tariffs and the pandemic. It’s time for the UK to lift its tariff on American Whiskeys so we can all get back to toasts, not tariffs.”

PR: Neue Abfüllungen aus Irland – Historische Serie Lichtburg #3 + #4 und Historische Serie Hotel Essener Hof

Ein 18 Jahre alter Single Malt Irish Whiskey aus einem ex-Ruby Portfass und einer mit 29 Jahren aus einem ex-Rumfass, das sind die beiden Einzelfässer, die in der Serie Lichtburg von der Rolf Kaspar GmbH nächste Woche in den Fachhandel und bei www.kaspar-spirituosen.de erhältlich sein werden. Der 29-jährige (eines der letzten Fässer dieses Jahrgangs aus dem Bestand von Jack Teeling) wird auch mit 60 Flaschen in der Serie Essener Hof erscheinen, um dort eine numerische Lücke zu schließen.

Hier die genauen Infos dazu direkt vom Importeur:


Neue Abfüllungen aus Irland – Historische Serie Lichtburg #3 + #4 und Historische Serie Hotel Essener Hof

Großartige Einzelfässer aus dem Irland der frühen Neunziger werden naturgemäß seltener. Um so mehr hat es uns gefreut, von Jack Teeling eines der letzten Einzelfässer aus dem legendären Jahrgang 1991 bekommen zu können. Zusammen mit diesem 29 Jahre alten Single Malt wird ein weiteres Einzelfass mit 18 Jahren aus einem ex Ruby Port cask als neue Lichtburg-Abfüllung #3 und #4 in Kürze im Handel erhältlich sein.

Historische Serie Lichtburg #3, ‚Funfun Single Cask‘, 18y, Single Malt Irish Whiskey, ex Ruby Port cask #55116, 302 bottles, 53,8%vol., 0,7l, UVP 129,-EUR inkl. MwSt.

Historische Serie Lichtburg #4, ‚High Noon Single Cask‘, 29y, Single Malt Irish Whiskey, ex rum cask #10679, 60 bottles, 46,5%vol., 0,7l, UVP 395,-EUR inkl. MwSt.

Wichtiger Hinweis: Es gab in der historischen Serie Hotel Essener Hof bisher keine No 11 sondern 60 Flaschen einer ‚Pilotabffüllung‘. Diese Lücke wird jetzt mit 60 Flaschen des 1991er Fasses geschlossen. Es verbleiben 60 Flaschen für die Lichtburg #4.

Der Inhalt ist also identisch, was durch die Fassnummer und Daten auf dem Rückenetikett transparent ist. Die Teilung des Fasses erfolgte, um allen Käufern der 60 Flaschen ‚Pilotabfüllung‘ die Möglichkeit zu geben, die Lücke zu schließen.

Historische Serie Hotel Essener Hof – The Astra Theater Collection, Single Malt Irish Whisky, 1991, 29y, ex rum cask #10679, 60 bottles, 46,5%vol., 0,7l., UVP 395,-EUR inkl. MwSt.

Erhältlich sind diese Abfüllunge im Laufe der kommenden Woche im Fachhandel und beim Importeur Rolf Kaspar GmbH, Ruhrallee 59, 45138 Essen, www.kaspar-spirituosen.de

Nur noch bis Sonntag: Gewinnen Sie drei Starward-Sets mit Starward Left-Field und Starward Ginger Beer Cask #6!


In unserem aktuellen Gewinnspiel machen Sie eine Genussreise ans andere Ende der Welt, zu einer der interessantesten Brennereien außerhalb der „klassischen“ Whiskyregionen. Und genau diese Betonung der eigenen Linie statt Nachahmung der „Klassiker“ macht die Whiskys der Starward Distillery in Melbourne/Australien besonders.

Gewinnen Sie mit unserem Partner Kirsch Import jetzt drei Starward-Sets mit dem Starward Left-Field und dem Starward Ginger Beer Cask #6, beides spannende und vergnügliche Whiskys der Extraklasse.

Machen Sie jetzt mit und nutzen Sie Ihre Chance – am Montag ist es zu spät!

Was Sie da als glücklicher Gewinner schon bald im Glas haben könnten, erzählen wir Ihnen hier (und die Lektüre hilft Ihnen auch bei der Beantwortung unserer Gewinnfrage:

Starward: Whisky aus Australiens Genuss-Hauptstadt

Zwischen Craft Beer und Weinbars, einer hoch gelobten Croissanterie und duftendem Kaffee liegt Starward. Die appetitanregende Atmosphäre ist typisch für die Heimatstadt der urbanen Whiskybrennerei. Melbourne – die Genuss-Metropole Australiens. Eine junge und innovative Food- und Bar-Szene belebt die Stadt an der Südostküste des Kontinents. Von ihr inspiriert produziert die Starward Distillery einen für Australien völlig neuen Whisky, der das Genusserlebnis in den Mittelpunkt stellt, Konventionen den Rücken kehrt – und schlicht all jenes erlaubt, was gefällt und schmeckt.

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Australische Essenzen: Weinfassreifung & wildes Wetter

Starward lebt und macht Whisky anders. Unkonventionell, casual und kulinarisch ist die Destillerie ganz Kind Melbournes. Befreit von Traditionen schaut die Destillerie mit den Augen von Brauern und Winzern auf ihren Whisky. Der entsteht aus Zutaten der Region wie Gerste oder ehemaligen Süß- und Rotweinfässern australischer Weingüter. Was für viele die Ausnahme ist, ist für Starward dabei die Regel: Die Destillate der Melbourner reifen stets für mindestens drei Jahre in den weinseligen Barrels. Viel länger benötigt Starward Whisky nicht für seine fruchtige Reife. Dafür verantwortlich: das wilde Melbourne-Klima. Die sogenannten „four seasons in a day“ entstehen durch trockene, warme Luft aus dem Landesinneren und kalte, feuchte Winde aus der nicht weit entfernten Antarktis. Ständige Wetterwechsel, die einen Whisky entstehen lassen, den es so sonst nirgendwo gibt.

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Single Malt Australian Whisky: Allrounder & Ausnahmetalente

Fruchtig und vielseitig, zugänglich und unkompliziert: Left-Field ist der Inbegriff von Starward. Der Single Malt ist die neueste Standardabfüllung der progressiven Brenner – und ein echter Allrounder. Zu 100 Prozent in teils ausgebrannten Rotweinfässern gereift, hat Left-Field vollmundige Frucht- und würzige Eichennoten zu bieten, die pur, geschüttelt und gerne auch zum BBQ oder Bananenbrot schmecken.
Single Malt Whisky ohne Allüren, mit Vergnügen – das passt auch zu Starwards „Projects“. In ihrem „Labor-Programm“ haben die innovativen Australier Raum für Ideen und neue, einzigartige Ausdrucksformen für ihren Single Malt. Eines der gelungene Experimente: Starward Ginger Beer Cask. Für die komplexe Batch-Abfüllung mit eigener Fangemeinde baut Starward in (Süß-)Weinfässern gereiften Single Malt in den prickelnden Fässern des hauseigenen Ingwerbieres aus.

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Wir verlosen drei Starward-Sets, bestehend aus je einer Flasche der beiden kontrastreichen Single Malts der australischen Brennerei, Starward Left-Field und Starward Ginger Beer Cask #6.

Starward Left-Field, Single Malt Australian Whisky (40% vol., 0,7 Liter):

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Zugänglicher, vielseitiger Single-Malt-Allrounder aus australischer Braugerste mit vollmundigen Frucht- und würzigen Eichennoten. Gereift in ehemaligen, teils ausgebrannten Rotweinfässern der Region (Barossa Valley und Yarra Valley) aus französischer Eiche.

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Starward Ginger Beer Cask #6, Single Malt Australian Whisky (48% vol., 0,5 Liter):

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Innovative Abfüllung der Project-Serie. Single Malt aus australischen Rotwein- und Apera-Fässern, ausgebaut in Ginger Beer Casks, die zuvor mit dem hauseigenen Ingwerbier belegt waren. Spritzig, würzig und süß mit Aromen wie Ingwer, dunkler Schokolade oder Orange.

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Und so gewinnen Sie eines der 3 Packages mit dem Starward Left-Field und dem Starward Ginger Beer Cask #6:

Beantworten Sie folgende Gewinnfrage: Wie bezeichnen die Melbourner das Klima, das die Reifung des Starward Whiskys so besonders macht?

a. „Five continents in a place“
b. „Four seasons in a day“
c. „Three coins in a fountain“

Ihre Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net und zwar mit dem Betreff „Starward“!

Unter allen Einsendungen mit der richtigen Antwort und dem richtigen Betreff, die uns bis 31. Oktober 2021, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinner der Preise und geben sie am 1. November 2021 bekannt. Die Gewinne werden durch unseren Partner Kirsch Import versendet.

Pro Haushalt ist nur eine Teilnahmemail möglich!

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Teilnahmebedingungen:

Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland wohnt, die Gewinnfrage beantwortet und seine Antwort mit dem Betreff „Starward“ einsendet sowie das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 31. Oktober 2021, 23:59 Uhr. Der/die Gewinner*in werden am 1. November 2021 auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts und Kirsch Import sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Gewinn wird von Kirsch Import versendet, wir übermitteln dafür die Gewinneradressen an das Unternehmen. Diese Daten werden dort wie alle Adressdaten bei uns nach Abschluss des Gewinnspiels sofort und unwiederbringlich gelöscht.

Hinweis zum Datenschutz: Wir erheben nur jene Daten von Teilnehmern, die für die Abwicklung des Gewinnspiels nötig sind (Name, email-Adresse und Postanschrift). Alle in diesem Zusammenhang erhobenen Daten werden nach Abschluss des Gewinnspiels und der erfolgreichen Versendung des Preises ausnahmslos gelöscht und weder für unsere Zwecke weiterverwendet noch an Dritte weitergegeben. Unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier.

Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden – und geben uns auch die Erlaubnis, Ihren Namen und Wohnort im Falle des Gewinns auf unserer Seite veröffentlichen zu dürfen.

Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen!
Herzlichst,
Ihr Whiskyexperts-Team

Fremde Federn (173): Verkostungsnotizen deutschsprachiger Blogger

Jede Woche erscheinen viele neue Whisky-Abfüllungen – und gesellen sich zu den Abertausenden dazu, die es bereits gab oder gibt. Wer soll das alles trinken und herausfinden, was wie schmeckt?

Blogger tun es – und in der Summe ergibt sich durch sie ein recht schöner Überblick über das, was man ins Glas bekommen kann.

„Fremde Federn“ stellt Ihnen in der nun 172. Folge Samstag für Samstag Verkostungsnotizen der Blogger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vor – eine Sammlung von Meinungen zu verschiedenen Whiskys, die Ihnen ein wenig ein Leitfaden für eigene Entdeckungen sein können. Und wenn Sie sich auf eine eigene Entdeckungsreise begeben wollen, dann finden Sie in unserem Artikel über das richtige Verkosten (vor allem in dem enthaltenen weiterführenden Link) eine hilfreiche Unterstützung.

Aus der Vielzahl von Neuerscheinungen und Klassikern haben die Blogger nach ihren Vorlieben Abfüllungen herausgesucht und für ihre Leser beschrieben.

Die Notes geben die persönlichen Eindrücke der Blogger wieder und müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen. Viel Vergnügen beim Lesen und bis zur nächsten Ausgabe in einer Woche!


Haben Sie selbst aktuelle Tasting Notes, die wir hier verlinken sollen? Senden Sie uns unter press @ whiskyexperts.net den Link auf Ihre Verkostungsnotizen – bitte mit dem Betreff „Tasting-Link“. Wir publizieren dann jeden Samstag jene Notes, die bis Freitag 12:00 an uns gesendet werden. Wir publizieren die Links, ohne damit die Beiträge dahinter zu werten. Nicht publizieren werden wir Links auf Verkostungsnotizen von Seiten, die entweder kommerziell geführt sind, kommerzielle Links enthalten. in Verbindung mit Shops stehen oder solchen, bei denen Tasting Notes nur ein untergeordneter Bestandteil des Outputs der Seite sind, denn wir wollen gezielt der Verkosterszene eine Bühne bieten und für sie zusätzliche Öffentlichkeit schaffen.

Whiskyfun: Angus verkostet 2x Dailuaine

Auch wenn sich ein Gutteil der heutigen Kolumne von Angus MacRaild auf Whiskyfun um ein Buch von Billy Abbott dreht, in dem es kurz gesagt (und kurz behandelt) um die Philosophie des Whiskys geht, sind es doch die beiden Tasting Notes, die uns im Rahmen dieses Beitrag interessieren. Es geht um Whisky aus der Brennerei Dailuaine, und um unabhängige Abfüllungen von dort (kein Wunder, Origijnalabfüllungen aus dieser Speyside-Brennerei sind fast so selten wie die Tage seit 2013, in denen wir keine News gebracht haben).

Beide Abfüllungen haben ungefähr gleiches Alter – und in der Verkostung sehr ähnliche Benotungen:

AbfüllungPunkte

Dailuaine 13 yo 2008/2021 (57.1%, The Single Cask, cask #301698, bourbon barrel, 276 bottles)86
Dailuaine 12 yo 2008/2020 (57.8%, Watt Whisky, bourbon hogshead, 312 bottles)87

Roe & Co bringt dritten Fassstärke-Whiskey – Ein Grain mit Alligatorfass-Finish

Die Dubliner Destillerie Roe & Co (sie gehört zu Diageo) existiert noch nicht lange genug, um einen eigenen Whiskey anbieten zu können – die Zeit bis dahin verkürzt man aber mit Releases, die den Stil der Brennerei schon wiederspiegeln oder die Komponenten des zu erwartenden Whiskeys näher beleuchten sollen.

Die dritte Fassstärke-Ausgabe aus der Brennerei zählt zu der zweiten Kategorie und beschäftigt sich mit Grain Whiskey. Der 13 Jahre alte Grain wurde in Fässern gefinisht, die stark aus gekohlt wurden. So stark, dass die Fassdauben innen wie Krokodilshaut aussehen – daher auch der Name des Ausbrennungsgrades „alligator char“.

Geschmacklich bringt das „Charren“ in dieser Intensität intensive Vanillenoten, Toffee, Gewürznoten und Panna Cotta sowie „jamaikanisches Ingwerbrot“ am Gaumen und ein pfeffriges Finish.

Abgefüllt wird der neue Roe & Co Cask Strength 2021 mit 58,6% vol., der natürlichen kombinierten Fassstärke der ausgesuchten Fässer, es gibt ihn im Destillerieshop und online um 74 Euro pro Flasche.

PR: The Macallan präsentiert die neue Limited Edition Harmony Collection Rich Cacao

Zeitgleich wurde gestern in vielen Ländern der neue The Macallan Harmony Edition Rich Cacao, eine Zusammenarbeit zwischen Polly Logan, The Macallan Whisky Maker, und Jordi Roca präsentiert. In Österreich war es Niamh Taylor, die für den Importeur Schlumberger den Whisky im Park Hyatt Vienna vorstellte (ein Videointerview mit ihr bringen wir in den nächsten Tagen).

Niamh Taylor bei der Vorstellung des The Macallan Harmony Edition Rich Cacao in Wien. Bild: Whiskyexperts

Hier einmal die Presseaussendung zum The Macallan Harmony Edition Rich Cacao, der übrigens schon der Nase nach seinen Namen mehr als verdient:


THE MACALLAN PRÄSENTIERT DIE NEUE LIMITED EDITION HARMONY COLLECTION RICH CACAO.

THE MACALLAN UND JORDI ROCA WAGEN EINE GEMEINSAME EXKURSION IN DAS UNIVERSUM VON WHISKY UND SCHOKOLADE.

(Wien, 28. Oktober 2021) The Macallan launcht in ausgesuchten Städten wie Madrid, Barcelona, Paris, München, Lissabon, Zürich, Genf, Mailand, Rom  und Wien gleichzeitig am 28.Oktober 2021 The Macallan Harmony Collection Rich Cacao, den ersten Whisky in limitierter Edition aus einer neuen Single Malts-Reihe, bei der die Marke einen weiteren Schritt in Richtung Nachhaltigkeit geht.

Für die erste Edition dieser limitierten Serie mit jährlichen Releases besuchte Polly Logan, The Macallan Whisky Maker, die Stadt Girona in Spanien, um in die Welt der Schokolade einzutauchen und deren Herstellungsprozess und unterschiedliche Geschmacksprofile  zu erforschen.

Polly Logan kooperierte dabei mit dem weltberühmten Patissier und Chocolatier Jordi Roca, dem jüngsten der renommierten Roca-Brüder vom Restaurant El Celler de Can Roca, mit dem The Macallan eine langjährige Beziehung verbindet. Im Rahmen ihrer Forschungsreise besuchte sie Jordis berühmte Schokoladefabrik Casa Cacao in Girona und verbrachte auch viel Zeit mit dessen Meister-Chocolatier Damian Allsop, seine rechte Hand. Die Leidenschaft, das Wissen und die Kreativität der beiden inspirierte Polly zur The Macallan Harmony Collection Rich Cacao, wofür sie sich – zurück in den Lagerhäusern des Macallan Estate – auf die Suche nach köstlichen raren Schokoladenoten in den mit Sherry präparierten Eichenfässern begab.

Jordi Roca und Damian Allsop

Komponiert aus Whiskys aus europäischen und amerikanischen Eichenfässern, ist der außergewöhnlich vollmundige Single Malt von einem intensiven Bitterschokoladearoma charakterisiert, das eine opulente sinnliche Erfahrung garantiert und ihn für ein Pairing mit feinster cremiger Schokolade prädestiniert.

Inspiriert von The Macallans tief verwurzelter Naturverbundenheit seit fast 200 Jahren, erkundet The Harmony Collection die Welt der nachhaltigen Verpackung, in der Naturmaterialien, die das Ende ihres Lebenszyklus erreicht haben, mit innovativen Technologien kombiniert werden, um sie zu neuem Leben zu erwecken und einem neuen Zweck zuzuführen.

Als Hommage an die schokoladige Inspiration ist The Macallan Harmony Collection Rich Cacao in einer zur Gänze wiederverwertbaren und biologisch abbaubaren Präsentationsbox verpackt, die aus natürlichen Abfallprodukten des Schokoladeproduktionsprozesses hergestellt wurde. Die Box wurde aus Schalen der Kakaofrucht gestaltet und vereinigt The Macallans renommierte Handwerkskunst mit zeitgenössischen Verpackungstechniken zur Verminderung von Abfall.

Nachhaltigkeit ist ein konstantes Leitprinzip für The Macallan, seit das Unternehmen 1824 begann, seinen Single Malt inmitten der idyllischen Naturlandschaft rund um das Macallan Estate in Speyside, Schottland, zu produzieren.

Polly Logan, The Macallan Whisky Maker, dazu:

„The Macallan Harmony Collection Rich Cacao ist eine wunderbare Abfüllung, die die Welt des Whiskys mit dem faszinierendem Universum der Schokolade zusammenbringt. Gemeinsam mit Jordi Roca, der als einer der besten und kreativsten Patissiers der Welt gilt, und dem außergewöhnlichen Chocolatier Damian Allsop ging ich auf eine Entdeckungsreise, bei der ich die Handwerkskunst, die Leidenschaft und Kreativität kennenlernte, die mit der Herstellung von Schokolade verbunden sind. Als ich in diese Welt eintauchte, entdeckte ich eine große Synergie zwischen dem Herstellungsprozess von Whisky und jenem von Schokolade. Beide erfordern Zeit und außergewöhnliche Detailgenauigkeit, da selbst kleinste Veränderungen im Produktionsverfahren unterschiedliche aromatische und geschmackliche Veränderungen bewirken können.

Für diese Abfüllung wählte ich eine bestimmte, etwas bittere Schokoladenote aus den traditionellen mit Sherry „gewürzten“ europäischen Eichenfässern von The Macallan aus und kombinierte diese, um etwas Süße hinzuzufügen, mit einer Vanillenote, wie sie mit Sherry präparierte amerikanische Eichenfässer verleihen. Dieser exquisite Single Malt bietet die köstliche Erfahrung des Pairings von Whisky und Schokolade und die Chance, den Genuss eines The Macallan in eine neue Dimension zu heben.“

The Macallan Harmony Collection Rich Cacao wird in Österreich in limitierter Stückzahl wahrscheinlich vor Weihnachten 2021 ab einem UVP à 160,00 € im ausgewählten Whiskyfachhandel, in Bars und Restaurants erhältlich sein.

VERKOSTUNGSNOTIZEN:

The Macallan Harmony Collection Rich Cacao: 0,7l Flasche, 44 Vol.% 

Farbe: geröstete Kakaobohnen.

Aroma: Schokoladenfondant, Honig, Eiche, spritzig frische Limone und Ingwer.

Geschmack: dunkle Schokolade, Honig, Datteln, Vanille und Zimt.

Abgang: lang anhaltend mit intensivem Schokoladenaroma.