Whisky Cycle – Eine Radreise durch Schottland von Uli Franz (Folge 9)

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Wir freuen uns, Ihnen jeden Sonntag ein Stück einer wunderbaren Geschichte über Schottland, Whisky und das Reisen vorstellen zu dürfen: Exklusiv im Vorabdruck präsentieren wir Ihnen Whisky Cycle, das neueste Buch von Uli Franz.

Uli Franz lebt als Schriftsteller im Chiemgau und auf der dalmatinischen Insel Brac’. Von 1977-80 arbeitete er als Zeitungskorrespondent in Peking. Über China und Tibet veröffentlichte er zahlreiche Bücher. Zuletzt erschienen Radgeschichten und „Die Asche meines Vaters“ (Rowohlt Verlag).

Das Buch Whisky Cycle – Eine Radreise durch Schottland (ca. 320 Seiten)  erscheint am 01.02.2021 im Alba Collection Verlag GbR. Es kann zum Preis von 19,- Euro hier vorbestellt werden.

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Die Radtour zu 17 schottischen Destillerien. Karte von Alba Collection

-hier geht es zur Folge 8-

Whisky Cycle – Eine Radreise durch Schottland von Uli Franz (Folge 9)

Punkt 8.30 Uhr, keine  Minute  früher,  schloss  meine  Wirtin  die Verbindungstür zum Speisezimmer auf und wies mir einen eingedeckten Platz neben dem Buffet zu. Alles war für den Gast von Room No. 1 bestens organisiert, das Timing, das Arrangement auf der weißen Tischdecke und auch die Speisenfolge, die ich bereits am Vorabend auf einem Zettel angekreuzt hatte. Der Wunschzettel vom Vorabend war so etwas wie eine Multiple-Choise-Liste. Zwischen Porridge, Pfannkuchen, Schinken mit Eier, Rührei mit Lachs und poschierten Eiern mit vegetarischer Sauce oder dicken Bohnen konnte der Gast wählen. Bunte Säfte, dreieckige  Toastscheiben und Kaffee oder Tee wurden selbstverständlich separat serviert und man konnte diesbezüglich auch mehrmals nachfassen. Jemand wie ich, der täglich zwischen 3000 und 4000 Kalorien verbrannte, jubilierte bei diesen zahlreichen Möglichkeiten, sich den Magen vollzuschlagen. So hatte ich am Vorabend meine Wünsche mit Kreuzchen markiert: Rührei mit Lachs, Porridge und Toastscheiben mit Orangenmarmelade. Für unterwegs steckte ich mir zwei rotbackige Äpfel und vier jener diagonal geschnittenen Toastdreiecke ein. Während sich mein Gaumen mit dem Gegensatz von sehr, sehr süßer Orangenmarmelade und streng gesalzener Butter beschäftigte und Ähnlichkeiten zwischen dem Gegensatz von bitterem Torfrauch und fruchtiger Sherrysüße eines Islay-Whiskys entdeckte, sah ich mir die Exponate auf dem Buffetschrank genauer an.

Aus Kupfer getrieben, standen dicht vor mir zwei befremdende Objekte auf der Anrichte in Augenhöhe. Ihr rötlicher Schimmer ließ sie edel erscheinen, sie schienen gar von innen heraus zu glühen, so blank geputzt standen sie da. Bemerkenswert war ein Gefäß, das einem überdimensionierten Flachmann glich. In der Höhe mochte es 20 Zentimeter messen. Das Ungewöhnliche war aber nicht die

Höhe, sondern die Wölbung in der Breite. Das schlanke Kupfer- gefäß sah aus, als wollte es sich an etwas anschmiegen. Neben ihm stand eine gut 30 Zentimenter hohe, schlanke Kupferröhre, an der eine Messingkette hing und auf deren Spundloch ein abgenutzter Korken steckte. Da ich noch alleine im Frühstücksraum war, fragte ich meine Wirtin nach dem Sinn dieser beiden handlichen Behälter.

„Das sind sogenannte ‚Hunde‘. Vermutlich sagt Ihnen dieser Be- griff nichts“, meinte Mrs. Lorry, die bereits weit fortgeschritten in den Jahren war. „Nicht so wirklich“, antwortete ich. „Sie sehen wie kleine Transportbehälter aus, der breite da könnte ein Flachmann sein, mit dem man eine schöne Portion Whisky für unterwegs mit- nehmen könnte, zum Beispiel auf dem Fahrrad.“

Die gepflegte alte Dame mit der gefönten und schön gerichteten Frisur lächelte und viele Fältchen umspielten ihre Lippen. Zwar schien sie sich über mein Unwissen zu amüsieren, aber das war eher lieb gemeint als überheblich. „Ja, Sie haben nicht ganz unrecht“, meinte sie und hob den Zeigefinger. „Sie müssen wissen, mein verstorbener Mann war der Leiter der Ardbeg Destillerie. In der Zeit seiner Leitungstätigkeit sammelte er als Hobby historische Gegenstände.

Diese beiden Behälter wurden früher von  Arbeitern  benutzt, um Whisky zu stehlen. Der längliche Behälter hier, der wie eine Röhre ausschaut, wurde unter der Hose am Oberschenkel versteckt und mit der Kette um den Bauch fixiert. Der größere Behälter ist deshalb so gewölbt, weil er sich an den Bauch anschmiegen   soll und unauffällig unter die Arbeitsjacke passt. Beide Behälter dienten zum Herausschmuggeln von Whisky aus der Fabrik. Noch vor 30 Jahren wurden alle Arbeiter beim Verlassen der Brennerei kontrolliert, deshalb trugen sie das Diebesgut direkt am Körper unter der Kleidung. Sie dürfen aber nicht meinen, dass diese Arbeiter trinkversessene Diebe waren. Nein, nein, sie stahlen den Whisky aus dem Lagerhaus, um ihn heimlich zu verkaufen und so ihr Einkommen aufzubessern. Damals war der Verdienst viel geringer als heute und viele Familien hatten drei, vier oder mehr Kinder zu ernähren.“

Ich nickte verständnisvoll und zückte auch gleich meine Börse, um die vereinbarten 75 £ für Bed & Breakfast zu begleichen.

Während sie mein Frühstücksservice abräumte, ging ich zurück in mein Winzzimmer zum Zähneputzen und Packen. Guter Dinge verstaute ich die Regenkleidung nach unten, denn die Islay Sonne lachte bereits zum Fenster herein.

Bevor die anderen Gäste hinter der Rigipswand aus den Betten stiegen, war ich startklar, die Taschen verschlossen, die Wasservorräte aufgefüllt. Den winddichten Anorak und die hautenge Thermohose hatte ich übergezogen, denn vor der Haustür belebte eine steife Atlantikbrise den blanken Himmel, die mich vermutlich den ganzen Tag begleiten würde.

In westlicher Richtung fuhr ich auf der Hauptstraße mit ihren leuchtend weißen Häusern aus Port Ellen hinaus und nahm den qualmenden Schornstein der Diageo-Mälzerei aufs Korn. Bereits nach einem Kilometer stemmte sich die erste Steigung auf der Route nach Bridgend empor. Hier musste ich achtgeben.

Port Ellen Mälzerei

Noch am Vorabend hatte mir Kajus empfohlen, bei der ersten Linkskurve von der A 846 auf die subalterne B 8016 abzubiegen, weil auf der nicht soviel Schwerverkehr unterwegs sei. Die Abzweigung auf die verkehrsarme Nebenstrecke fand ich gleich, denn selbst die kleinsten der wenigen Straßen auf Islay sind bestens beschildert.

Hat es sich der Cyclist im Sattel eingerichtet, kann er seine Gedanken schweifen lassen. Prompt begann sich das Kopfkarusell zu drehen und ich erinnerte mich an das Gespräch vom Vorabend. Als ich Kajus nach der besten Inselroute fragte, riet er mir von meinem ursprünglichen Plan ab, via Bowmore die Insel zu queren.

„Der Schwerverkehr nimmt genau diese Strecke auf der A 846, da wirst du zum Gejagten.“

„So viele Laster auf Islay?“ Ungläubig musste ich ihn angesehen haben, denn er antwortete eindringlich: „Wirklich, die drücken aufs Gas. Du musst aufpassen, die hetzen im Akkord über die Insel, um die Mälzabfälle aller Islay Destillerien an die Nordspitze zu bringen, wo sie hinter Port Askaig im Meer verklappt werden.“

Das Wort „verklappt“ hatte mich aufhorchen lassen, deshalb wollte ich von Kajus mehr wissen.

„Das Verklappen“, erzählte er weiter, „ist eigentlich keine Belastung für das Meer, denn es handelt sich bei den ausgelaugten Spelzen um organischen Abfall, der noch viele wertvolle Ballaststoffe enthält. Es ist sogar so, dass die Fische das Extrafutter lieben, genauso wie die Rinder und Schafe. Das Problem ist allerdings, dass nach EU-Verordnung neuerdings die draff-Abfälle aller hiesigen Destillerien an einem einzigen Ort gesammelt und dort kontrolliert und protokolliert ins Meer geleitet werden müssen. Früher entsorgte jede Brennerei für sich die Abfälle an ihrem Standort, so wurden sie punktuell und gut verteilt über die ganze Küste ins Meer gegeben. Jetzt ballt sich alles an einem einzigen Ort an der Nordküste, wodurch dort eine Algenplage zu einem echten Problem geworden ist. Allerdings noch viel schlimmer ist die CO2-Belastung durch die Dieseltrucks zwischen Port Ellen, Bowmore, Port Charlotte und Port Askaig. Diese EU-Vorschrift ist von irgendwelchen Schreibtischtätern ausgeheckt worden und hat zusammen mit anderen stupiden Verordnungen aus Brüssel dazu geführt, dass nicht wenige Islayer für den Brexit stimmten.“

An diese ernüchternden Worte erinnerte ich mich jetzt, als ich  ein tausendfach geflicktes Asphaltband unter  die  Reifen  nahm, ein einspuriges Sträßlein, das sie hier upper road nennen. Bereits nach den ersten Kilometern vermisste ich die saftgrünen Weiden voller Mutterschafe und Lämmer. Ringsum war die Landschaft eher tot als lebendig, weites trauriges Heideland, ein trister baumloser Landstrich, auf dessen sumpfigen Torfböden nur moorbraunes Gestrüpp bodennah kroch.

Die ganze Zeit auf dem einspurigen Sträßlein durchs Hochmoor brauchte ich mich vor dem Gegenverkehr nicht in Acht zu nehmen, denn die wenigen Pick-up, die mir  entgegenkamen,  hielten  an  den Ausweichbuchten an, sobald sie den Cyclisten aus der Ferne erblickten. Erst nachdem ich die Wagen  passiert  hatte,  startete der Fahrer den abgeschalteten Motor und fuhr, ohne Hupen und aufheulenden Motorenlärm, sachte wieder  an.  Jedesmal  grüssten er und alle Insassen und winkten zu mir herüber, manche reckten sogar den Daumen, als bewunderten sie mich für mein Tun. Anfangs schaute ich erstaunt in die Fahrerkabine und wunderte mich doch sehr: wo steckte der Fahrer? Der Sitz gespenstisch leer!

Erst einen Moment später raffte ich: Klar! Du bist ja im Land des Linksverkehrs und dort, wo bei uns der Fahrer sitzt, braucht hier keiner zu sitzen. Wenn dort mal einer oder eine saß, spielte diese Person meist mit dem Handy.

Nach einer schweißtreibenden Stunde Aufwärtstreten, nur unterbrochen von zwei Trinkpausen, hatte ich schließlich den Rubikon erreicht und wurde von der Natur belohnt – mit einem Weitblick auf den tiefblauen Loch Indaal und das weiße Uferstädtchen Bowmore, hervorgegangen aus der ältesten Islay Brennerei.

Bowmore am Abend. Bild © Whiskyexperts 2018

Am höchsten Punkt angekommen, verweilte ich nur Minuten, denn nun folgte eine lange, lässige Abfahrt nach Bridgend. Das Dörflein zeigte mir die kalte Schulter, als legte es keinen Wert auf Durchreisende, die weiter wollten.

Vermutlich empfand ich dieses Gefühl, weil hier der Schwerlastverkehr von und nach Port Askaig mit überhöhter Geschwindigkeit an einer schorfigen Häuserzeile entlang donnerte. Trotzig standen die Steinhäuser mit ihren eingerußten Fassaden an der Durchgangsstraße und rächten sich am heftigen Verkehr mit einem Nadelöhr von Passage. In Bridgend genoss nur einer Weite, das war der Dorfplatz mit dem Krämerladen von Spar, wo ich eine Flasche Wasser kaufte. Die Beine vertrat ich mir unter einer knorrigen Eiche, die noch am Überlegen war, ob sie ihre Sommerblätter schon jetzt im Mai oder erst im Juni sprießen lassen sollte. Da ich an diesem Sonnentag noch einiges vorhatte, fuhr ich gleich weiter in Richtung Blackrock, immer am Ufer von Loch Indaal entlang.

Der Loch hat sich so tief ins Herz der Insel vorgewagt, dass es mir zu Beginn der Umfahrung vorkam, als müsste ich auf eine andere Insel hinüber wechseln, so weit entfernt lag das dunstverschleierte westliche Ufer. Selbst der Wind wehte plötzlich aus einer anderen Richtung und schob mich aus der Flanke über den holprigen und mit Querrillen zerfrästen Asphalt. Zu gerne hätte ich meinen Blick über das nahe verschilfte Ufer und die grasgrünen Hügel hinter dem Straßengraben schweifen lassen, doch das wäre äußerst fahrlässig gewesen. Wachsam musste ich mein Augenmerk nach unten, auf den zerfurchten und geflickten Streuselkuchen von Asphalt richten, um nicht in eine Spurrille oder ein Schlagloch zu geraten. Was die Autofahrer in ihren schallisolierten und gefederten Kabinen kaum tangierte, war des Radfahrers Leid: Schlaglöcher im Asphalt und übereinander gekleisterte Teerfladen, deren Ränder zernagt und aus- gefranst die Asphaltpiste in eine Buckelpiste verwandelten. Nicht nur auf Islay, sondern in ganz Schottland waren die Straßen in einem desolaten Zustand und wurden immer nur an den übelsten Stellen auf einigen Hundert Yards geflickt.

Nach zehn Kilometern Holperfahrt auf der flachen Uferstraße tauchte in der Ferne die Silhouette eines Containerschiffs auf, das im Morgendunst zu ankern schien. Beim Näherkommen wurde aus dem Schiff eine weiße Kaserne.

Nein, das war keine Kaserne, das war die Brennerei Bruichladdich, zu der ich wollte. Die weißen funktionalen Gebäude dicht an der Wasserkante waren mein nächstes Ziel.

Bruichladdich vom Pier aus. Bild © Whiskyexperts

(zur nächsten Folge)

PR: Neu im Programm bei Whiskymax – die neusten Abfüllungen von der Spirit & Cask Range

Der Whisky-Importeur Whiskymax bringt mit seiner eigenen Spirit & Cask Range ausgesuchte Single Malts und Single Casks für Whiskyfreunde. Jetzt gibt es wieder drei interessante Neuheiten, über die Whiskymax mit der nachfolgenden Pressemitteilung informiert:


Neu im Programm bei Whiskymax – die neusten Abfüllungen von der Spirit & Cask Range

Die Spirit & Cask Range ist die Premiummarke des Whisky-Importeurs Whiskymax aus Mainhausen. Hierfür werden alle Fässer persönlich vom Rare Malt Manager ausgesucht und nur die besten Tropfen erscheinen unter dem Label Spirit & Cask Range. Das Portfolio umfasst unter anderem Einzelfass-Abfüllungen, die aus allen Regionen Schottlands kommen. Die einzelnen Fassabfüllungen werden sowohl in Fassstärke als auch in Trinkstärke angeboten und sind selbstverständlich immer unchill-filtered und nie gefärbt.

Folgende Abfüllungen der Spirit & Cask Single Cask Bottlings sind ab sofort bei Whiskymax erhältlich:

Teaninich 2006 55%

  • Destilliert 04.10.2006
  • Abgefüllt 11/2020
  • Fass Nr. 5889  
  • Fasstyp: Pomerol Wine Cask Finish
  • Flaschenanzahl 325 (Weltweit)

Tomatin 2011 54,5%

  • Destilliert 04.05.2011
  • Abgefüllt 06/2020
  • Fass Nr. 9413
  • Fasstyp: Muscat Cask Finish
  • Flaschen Anzahl 288 (Weltweit)

Ledaig 2007 50,7%

  • Destilliert 13.06.2007
  • Abgefüllt 11/2020
  • Fass Nr. 700636
  • Fasstyp: Pomerol Wine Cask Finish
  • Flaschen Anzahl 262 (Weltweit)

Fremde Federn (134): Verkostungsnotizen deutschsprachiger Blogger


Woche für Woche erscheinen viele neue Whisky-Abfüllungen – und gesellen sich zu den Abertausenden dazu, die es bereits gab oder gibt. Wer soll das alles trinken und herausfinden, was wie schmeckt?

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Whiskyblogger tun es – und in der Summe ergibt sich durch sie ein recht schöner Überblick über das, was man ins Glas bekommen kann, was gefällt und was weniger.

„Fremde Federn“ stellt Ihnen in der jetzt bereits 134. Folge Samstag für Samstag Verkostungsnotizen der Blogger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vor. Aus der Vielzahl von Neuerscheinungen und Klassikern haben die Blogger nach ihren Vorlieben Abfüllungen herausgesucht und für ihre Leser beschrieben.

Hier sind die Tasting Notes jener Blogger, die uns für die aktuelle Ausgabe ihre Links gesendet haben:

Die Notes geben die persönlichen Eindrücke der Blogger wieder und müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen. Viel Vergnügen beim Lesen und bis zur nächsten Ausgabe in einer Woche!


Haben Sie selbst aktuelle Tasting Notes, die wir hier verlinken sollen? Senden Sie uns unter press @ whiskyexperts.net den Link auf Ihre Verkostungsnotizen – bitte mit dem Betreff „Tasting-Link“. Wir publizieren dann jeden Samstag jene Notes, die bis Freitag 12:00 an uns gesendet werden. Wir publizieren die Links, ohne damit die Beiträge dahinter zu werten. Nicht publizieren werden wir Links auf Verkostungsnotizen von Seiten, die entweder kommerziell geführt sind, kommerzielle Links enthalten. in Verbindung mit Shops stehen oder solchen, bei denen Tasting Notes nur ein Bestandteil des Outputs der Seite sind, denn wir wollen gezielt der Verkosterszene eine Bühne bieten und für sie zusätzliche Öffentlichkeit schaffen.

Whiskyfun: Angus verkostet drei aus Bunnahabhain

Drei Whiskys aus der Destillerie Bunnahabhain auf Islay sind heute das Futter für die Verkostung, die Angus MacRaild auf Whiskyfun veröffentlicht hat. Alle drei stammen von unabhängigen Abfüllern, und die Bewertungen reichen von einem guten Gut bis zu ausgezeichnet. „Gewinner“ ist ein stark torfiger Bunnahabhain von The Whisky Exchange.

Hier die Übersicht über die Verkostung in tabellarischer Form:

Bunnahabhain 10 yo ‚Batch 22‘ (50.1%, That Boutique-y Whisky Company, 2019, 1161 bottles)84
Bunnahabhain ‚Bn8‘ (58.4%, Elixir Distillers ‚Elements of Islay‘, American oak and ex-sherry hogsheads, 1896 bottles)86
Bunnahabhain 22 yo 1997/2020 (51.3%, The Whisky Exchange ‚Single Casks‘, cask #5448, hogshead, 199 bottles)90
Bunnahabhain. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Bunnahabhain. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Bunnahabhain. Photo credit: Nigel_Brown via Visualhunt.com / CC BY

Glen Grant 72yo von Gordon & MacPhail erlöst bei Auktion in Hong Kong € 45.000,-

Als wir das erste Mal über den Glen Grant 72yo von Gordon & MacPhail berichteten, erwähnten wir auch, dass die erste Flasche bei einer Auktion von Bonham’s in Hong Kong versteigert werden würde. Man erwartete sich von ihr einen Auktionserlös von 30.000 bis 40.000 Euro.

Nun ist die Auktion gelaufen, und der erzielte Preis lag dabei noch über den Erwartungen: Ca. 45.000 Euro inkl. der Gebühren legte der anonym bleibende Käufer umgerechnet für den Whiskys in einem Darlington Kristalldekanter und in einer Holzbox aus dunklem Walnussholz auf den Tresen.

289 weitere Flaschen werden nun in den offiziellen Verkauf kommen – der Preis wird wohl nicht deutlich unter jenem liegen, der in Hong Kong erzielt wurde. Auf dem amerikanischen und europäischen Markt wird man die Decanter übrigens voerst nicht finden, sie sind für den asiatischen Markt abgefüllt…

Sollte Sie interessieren, warum dieser uralte Whisky noch eine Alkoholstärke von über 56% hat – Stuart Urquart, Operations Director von Gordon & MacPhail, hat die Frage exklusiv für unsere Leser hier beantwortet.

PR: Neu – der Sulmgau® Whisky der Whiskystube.de

Ein neuer deutscher Whisky ist aus einer Zusammenarbeit von Ralf Brzeske und Tina Leutze entstanden und hätte eigentlich auf der 0711 Spirits in Stuttgart präsentiert werden sollen. Jetzt ist der Sulmgau® Whisky aus rauchigem Gerstenmalz stattdessen über den Webshop der Whiskystube erhältlich – Bezugsmöglichkeit und Hintergrundinfos zum Whisky finden Sie nachfolgend:


Neu – der Sulmgau® Whisky der Whiskystube.de

Am 17. November 2016 brannten Ralf Brzeske und Tina Leutze einen Rohbrand aus rauchigem Gerstenmalz. Die Brennerei befindet sich in Stühlingen, Ortsteil Weizen, bei der „Sauschwänzlebahn“.

Ralf Brzeske und Tina Leutze

Da dieser Rohbrand aber in Neckarsulm lagern und abgefüllt werden soll, musste auch ein passender regionaler Name her. Nach langem Suchen wurde Herr Brzeske fündig: „Sulmgau Whisky“ soll er heißen, benannt nach der alten Bezeichnung für die Region, in der heute die Stadt Neckarsulm liegt. Die erste schriftliche Erwähnung der Region findet sich in der Schenkungsurkunde vom 10. Juli 771 an das Kloster Lorsch. Die Stadt Neckarsulm feiert daher 2021 ihr 1250-jähriges Jubiläum. Im gleichen Jahr erscheint nun der Sulmgau Whisky und hätte eigentlich heute auf der 0711 Spirits in Stuttgart präsentiert werden sollen. Einige Flaschen sind schon in der Vorbestellung reserviert worden und werden termingerecht ausgeliefert.

Der Whisky istSulmgau® Whisky alt, lagerte mehr als zwei Jahre in einem Akazienfass um dann in ein Kastanienfass umzuziehen. Nach der Reduktion mit Wasser hat er einen Alkoholgehalt von 47% Vol. Die 7 soll dabei an das Datum 10.7.771 erinnern, welches in der Urkunde steht.

Der Preis je 0,5-l-Flasche beträgt: 55,-€. Erhältlich ist er im Onlineshop der Whiskystube.de

PR: Dewar’s® veröffentlicht Blended Scotch mit Port Cask Finish

Von Dewar’s wurden wir über einen neuen Blended Scotch Whisky in der Range informiert: Der DEWAR’S Portuguese Smooth ist ein acht Jahre alter Blend, der ein Finish in Portweinfässern erhielt. Angekündigt ist er jetzt nur für die USA, und nachdem auch die beiden ersten Abfüllungen der Cask Serie (Rum und Meczal-Finish) nur über verschlungene Pfade bei uns zu finden waren, ist die Hoffnung auf ein Erscheinen bei uns eher gering und man wird sie wohl nur über Eigenimport erhalten.

Hier jedenfalls alle Infos dazu, und zwei Cocktail-Rezepte, die sich mit der neuen Abfüllung mixen lassen:


DEWAR’S® Brings Together The Unexpected Through The Launch Of A New Port Cask Finished Scotch Whisky

Designed to Spark Curiosity and delight the senses, DEWAR’S 8 Year Old Portuguese Smooth Port Cask Finish Is the Third Iteration in the Brand’s Cask-Finished Innovation Series

DEWAR’S® Scotch Whisky, the world’s most awarded blended Scotch whisky, announces the launch of DEWAR’S Portuguese Smooth, showcasing the exciting flavors that are crafted when Scotland meets Portugal in a bottle. Marking the brand’s 175th anniversary this year, this new iteration of the DEWAR’S Cask Series features DEWAR’S 8 year old double-aged blended Scotch whisky, finished in ruby port casks for a rich, full-bodied blend.

Following the successful launches of DEWAR’S Caribbean Smooth Rum Cask Finish and DEWAR’S Ilegal Smooth Mezcal Cask Finish, the third edition in the brand’s double-aged blended Scotch cask-finished series reflects the brand’s passion for harmoniously bringing together unexpected flavor traits for a richer taste and experience. Perfect for both whisky aficionados and amateurs alike, DEWAR’S Portuguese Smooth features flavor notes of freshly sliced ripe apricots, honeydew melon, red cherries and black currants drizzled with heather honey – all enveloped in rich creamy notes of vanilla.

„The whisky category has a certain mythology of its own, replete with traditional conventions. We created the DEWAR’S cask-finished series to break the mold and evolve those traditions by bringing two product elaboration cultures together – in this case from Scotland and Portugal – to create something richer. Though we can’t travel to the Highlands of Scotland or the Douro Valley of Portugal this year, we crafted DEWAR’S Portuguese Smooth to engage all those with wanderlust and curiosity. The brand has long been driven by a natural curiosity and, with 2021 ringing in our 175th anniversary, we hope that DEWAR’S Portuguese Smooth will inspire people to look beyond the obvious, or their ‚usual tipple‘, and to discover a new whisky that will enthrall the senses and delight the palate. It is about enjoyment, not rules, and through this we are certain that this great whisky will challenge some pre-conceived notions of what standard blended scotch whisky is about,“ says Brian Cox, Vice President, DEWAR’S Scotch Whisky, North America.

„With its full bodied yet refined mouthfeel and unique flavor profile – which features subtle notes of stone fruits, dark red fruits and honey – DEWAR’S Portuguese Smooth is designed to be a veritable celebration of the two cultures of Scotland and Portugal. Thanks to a unique production process where the 8 year old scotch is double aged for extra smoothness and then finished in casks that previously held fine ruby port wines, DEWAR’S Portuguese Smooth has a satisfyingly unusual, yet super smooth, taste that is ideally enjoyed anyway you like – be it neat, on the rocks, in a highball or as a great alternative to beer and wine for food pairings. It’s really about your mood, time, place and company – be it in person or remotely,“ says Stephanie MacleodMaster Blender for DEWAR’S.

Signature cocktails include The Spiced Tonic Highball and The Ginger Highball which reimagines the classic highball with a refreshing blend of stone fruit and baking spice flavors.

DEWAR’S Portuguese Smooth 8 year old port cask finish will be available in a 750ML bottle with an SRP of $21.99 and will retail in all fine wine & spirits retailers nationwide. For more information on DEWAR’S Portuguese Smooth and the rest of DEWAR’S whisky products, please visit www.dewars.com or on FacebookInstagram and YouTube.

DEWAR’S PORTUGUESE SMOOTH SIGNATURE SERVE: SPICED TONIC HIGHBALL

Ingredients:
2oz Dewar’s Portuguese Smooth
Fever Tree Aromatic Tonic

Glass:
Highball

Garnish:
Orange wedge

Method: Add whisky to chilled highball glass, fill with ice and top with soda. Garnish with the orange.

DEWAR’S PORTUGUESE SMOOTH SIGNATURE SERVE: GINGER HIGHBALL

Ingredients:
2oz Dewar’s Portuguese Smooth
Fever Tree Ginger ale

Glass:
Highball

Garnish:
Lemon peel

Method: Add whisky to chilled highball glass, fill with ice and top with ginger ale.  Garnish with lemon.

PR: Farthofers-Fassproben-Freitag – Live-Tasting auf Zoom am 19. und 26. Februar

Die österreichische Destillerie Farthofer hat sich für den Lockdown eine interessante Idee einfallen lassen. Jeweils am 19. und 26. Februar jeweils von 20:00 Uhr bis 21:00 Uhr findet der Farthofers-Fassproben-Freitag statt, ein Online-Tasting auf Zoom, bei dem noch nicht veröffentlichte Whiskys der niederösterreichischen Brennerei statt. Bestellungen der Samples sind aus Österreich und Deutschland möglich.

Mehr über den Farthofers-Fassproben-Freitag in der nachfolgenden Pressenotiz:


Farthofers-Fassproben-Freitag – Live-Tasting auf Zoom am 19. und 26. Februar

Weil auch wir im Lockkdown keine Gäste und Kunden in unserer Mostelleria empfangen dürfen, den Austausch und das gemeinsame Genießen aber über alles schätzen, haben wir den Farthofers-Fassproben-Freitag ins Leben gerufen. Dafür schicken wir Interessierten kurzerhand ein Probierpaket mit jeweils drei unserer Bio-Whiskies nach Hause – alle vorgestellten Whiskies werden erst nach den FFF im Verkauf sein.

Am Freitag, 19. Februar und Freitag, 26. Februar, laden wir jeweils von 20:00 Uhr bis 21:00 Uhr zum  Farthofers-Fassproben-Freitag ein. Wir schicken Ihnen ein exklusives Whisky-Kostpaket mit drei ausgewählten Fassproben zu je 50 ml inklusive einer Spezialmalzprobe von Schlägler Roggen nach Hause. Zudem erhalten Sie eine Verkostungsnotiz sowie den Teilnahmelink für die Live-Verkostung (via ZOOM).

Doris Farthofer wird zunächst auf unsere „Vom Feld in die Flasche“ Arbeitsweise und unsere Kreislaufwirtschaft eingehen. Anschließend verkostet Brennmeister Josef Farthofer LIVE online die drei Fassproben, wo wir uns schon auf einen regen Austausch freuen. Abschließend wird unser Barkeeper Florian einen Special-Whisky-Drink für Sie mixen.

Die Proben können Sie ab sofort zum Preis von € 39,- auf unserer Webseite bestellen (dort können Sie auch den Tag, an dem Sie teilnehmen wollen, aussuchen) – die Lieferzeit nach Österreich beträgt ca. 3-5 Tage, nach Deutschland 5-7 Tage.

Wir freuen uns auf Ihren virtuellen Besuch und das gemeinsame Verkosten!

Doris und Josef Farthofer

Limburger Whisky-Festival für 2021 offiziell abgesagt

Auch das Jahr 2021 werden wir ohne das Limburger Whisky-Festival verbringen müssen. Aufgrund der aktuellen Lage der Corona-Pandemie haben Jens-Uwe Altmann und das Team Whisky-Fair das diesjährige Festival 2021 offiziell abgesagt. Sie werden in diesem Jahr nicht auf einen Ersatztermin ausweichen, die Messe ist für dieses Jahr komplett abgesagt. Allerdings gilt für sie das Motto: “Aufgeschoben ist nicht aufgehoben!“. Ihren Blick richten sie zuversichtlich auf das nächste Jahr. Das Festival wird im Jahr 2022 am letzten Aprilwochenende, dem 23.04. und dem 24.04.2022, stattfinden.
Das offizielle Statement zum Limburger Whisky-Festival finden Sie auf Facebook. Da dieses Medium nicht allen zur Verfügung steht, präsentieren wir dieses hier:

****WICHTIGE FESTIVAL NEWS******


Liebe Freundinnen und Freunde des Whisky-Festivals in Limburg,

wir müssen Euch leider mitteilen, dass wir aufgrund der aktuellen Lage der Corona-Pandemie das diesjährige Limburger Whisky-Festival 2021 offiziell absagen.

Getreu dem Motto: “Aufgeschoben ist nicht aufgehoben!“ richten wir unseren Blick zuversichtlich auf das Jahr 2022!Das Festival wird im Jahr 2022 am letzten Aprilwochenende, dem 23.04. und dem 24.04.2022, stattfinden.

Hinsichtlich der bereits bezahlten Vorverkaufstickets haben wir folgendes beschlossen: Sie können entweder die Tickets im gebuchten Umfang für die Veranstaltung am 23./24.04.2022 nutzen oder Sie stornieren Ihre Buchung und der bereits gezahlte Betrag wird erstattet.

Wir hoffen, dass Sie, Ihre Verwandten und Bekannten gut – vor allem gesund – durch diese von der Corona-Krise geprägten Zeit kommen.

Auf ein baldiges und unbeschwertes Wiedersehen im kommenden Jahr freut sich das Team der Whisky-Fair!

Mit freundlichen Grüßen
Jens-Uwe Altmann
Team Whisky-Fair

PR: Neues von Kirsch Import – Westward hebt American Single Malt auf ein neues Level

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Die Westward Distillery, 2004 gegründet von Christian Krogstad, arbeitet nach dem „Grain to Glass“ Prinzip und produziert American Single Malt. Kirsch Import stellt uns in der heutigen Presseaussendung diese Brennerei aus Portland im US-Bundesstaat Oregon sowie ihren Westward American Single Malt Whiskey vor. Alles Weitere erfahren Sie in der folgenden Aussendung:


Gebraut wie Pale Ale, gebrannt wie Single Malt, gereift wie Bourbon:
Westward hebt American Single Malt auf ein neues Level

Kein Rye Whiskey. Kein Bourbon Whiskey. Auch kein Corn Whiskey. Westward ist American Single Malt. Damit zählt der Whiskey aus Portland im US-Bundesstaat Oregon zu einer Kategorie, die sich auf dem Vormarsch befindet. Wird auch Zeit, fragt man etwa Westward. Die Craft Distillery zählt zum Gründungskreis der American Single Malt Whiskey Commission. 2016 von 16 Brennereien ins Leben gerufen, arbeitet die Vereinigung daran, analog zu u.a. Schottland Standards für die US-amerikanische Kategorie der Single Malts gesetzlich zu verankern.

100 Prozent Gerstenmalz, destilliert in einer einzigen Brennerei in den Vereinigten Staaten zu nicht mehr als 80% vol., gereift in Eichenfässern von max. 700 Litern Fassungsvermögen und abgefüllt mit mindestens 40% vol. – für die Westward Distillery, die nach dem „Grain to Glass“ Prinzip arbeitet, eine Selbstverständlichkeit. Das liegt auch deshalb nahe, weil die 2004 von Master Distiller Christian Krogstad gegründete Whiskeybrennerei das Hauptanbaugebiet für Gerste in den USA ihr Zuhause nennt.

Westward Single Malt verkörpert den Pazifischen Nordwesten. Unscharf begrenzt von den Bundesstaaten Oregon, Washington und Idaho, zählt die Region vermutlich zu einer der schönsten in den USA. Und die lockt nicht nur mit schneebedeckten Berggipfeln, reißenden Strömen, üppigen Wäldern oder wildromantischen Küsten: In Portland schlägt zudem das Herz der US-amerikanischen Craft Beer Szene. So startet auch Westward Single Malt als Bier. Genauer gesagt als aromenintensives Pale Ale, in der Destillerie gebraut aus regionalem Gerstenmalz, fermentiert mit Ale Yeast.

Während sich die Craft Brenner dabei gern Zeit lassen, für maximale Aromen bei niedrigen Temperaturen und langsam fermentieren sowie zweifach destillieren, benötigt der Whiskey der US-Amerikaner nur wenige Jahre für seine kräftige, doch ausbalancierte Reife. Dafür verantwortlich: das Oregon eigene Klima. Westwards Single Malt, abgefüllt in neue, leicht ausgebrannte Eichenfässer aus den USA, entfaltet sich zwischen heißen, trockenen Sommern und kalten, nassen Wintern – spannende klimatische Unterschiede, denen nicht viele Brennereien ausgesetzt sind.

Mindestens drei Jahre lassen Christian Krogstad und sein Team aus Whiskeyhandwerkern ihren Single Malt ruhen. In einem spielerisch „mingling“ genannten Prozess wird der Inhalt aus meist nicht mehr als 10-20 Fässern zu kleinen Batches vermählt, die das charakteristische Geschmacksprofil von Westward Single Malt einfangen: elegant, robust und fruchtig, mit cremigen Vanille- und braunen Zuckernoten sowie Aromen von Backgewürz, üppiger Frucht, süßem Malz und einem von Tabak, dunkler Schokolade und Leder geprägten Finish.

Diese Aromen erkunden neugierige Genießer bei idealer Trinkstärke von 45% vol. – pur, auf Eis oder in einer der köstlichen Old-Fashioned-Varianten, die das Team entwickelt hat. Der authentische American Single Malt ist weder kühlfiltriert noch gefärbt, sondern verdankt seine schöne Bernsteinfarbe der wechselhaften Reife in Eichenfässern. Das zurückhaltende, von der „Wild West Vergangenheit“ der Region inspirierte Design lässt diese voll zur Geltung kommen.

Westward American Single Malt Whiskey
Grain to Glass

Mind. 3 Jahre
Fasstyp: neue, leicht ausgebrannte amerikanische Eichenfässer
45% vol.
0,7 Liter
Nicht kühlfiltriert
Nicht gefärbt
UVP: 64,90 €

Speyside Distillery gibt Neubaupläne bekannt

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Die Speyside Distillery hat für die Zukunft große Pläne. Im letzten Monat erweiterte die Brennerei ihr Team um Martin MacLeod und Raymond MacKay (wir berichteten). Und heute gibt die Brennerei ihre Neubaupläne bekannt.

Die Pläne sind allerdings noch nicht vollständig ausgearbeitet. Das Design sowie die Entscheidung über den genauen Standort der Brennerei sind derzeit noch nicht abgeschlossen. Doch wird die neue Brennerei ebenfalls in der Region Speyside sein. Die aktuelle Brennerei liegt in der Nähe von Kingussie am Fuße des Cairngorms National Park.

Die Speyside Distillery

Diageo mit erwartetem Umsatz- und Gewinnrückgang

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Anfang August präsentierte der Spirituosenkonzen Diageo seine Zahlen für das erste Halbjahr 2020. Die covid-Pandemie traf Diageo sehr hart und notierte 47,1% weniger Gewinn. Doch gleichzeitig zeigte man sich leicht zuversichtlich und erwartet für das zweite Halbjahr weniger deutliche Rückgänge (wir berichteten). Und sollte recht behalten. In dieser Woche präsentierte der Konzern seine Zahlen für das zweite Halbjahr 2020:

  • Der ausgewiesene Nettoumsatz ging um 4,5% zurück auf 6,9 Milliarden Pfund
  • Der operative Gewinn sank im Berichtszeitraum um 8,3 Prozent auf 2,2 Milliarden Pfund
  • Nordamerika legte um 12,3% zu und glich die Rückgänge in anderen Regionen aus

Analysten hatten insgesamt allerdings noch schlechtere Zahlen befürchtet. Zur weiteren Geschäftsentwicklung gibt es vom Vorstand Diageos keine Voraussagen. Die noch andauernde Pandemie-Situation und ihre nicht vorhersehbare weitere Entwicklung lässt dies nicht zu.

Serge verkostet: Weitere Dailuaine

Weiter mit Dailuaine geht es auf Whiskyfun. Nach der gestrigen Session mit neun unabhängigen Abfüllungen kommen heute nochmal acht weitere dazu. Damit schließt Serge Valentin auch erst einmal Verkostungen mit Whiskys dieser Speyside-Brennerei. Wie Sie in unserer Tabelle entnehmen können, erhalten die Kandidaten des zweiten Teils der Dailuaine-Session auf Whiskyfun ein klein weinig bessere Benotungen:

Dailuaine 27 yo 1983/2010 (46%, Mo Or Collection, bourbon hogshead, cask #869, 407 bottles)89
Dailuaine 9 yo (46%, James Eadie, Small Batch, 1st and refill bourbon, 703 bottles, 2018) 84
Dailuaine 2008/2018 (49.2%, Or Sileis, sherry hogshead, cask #18898, 135 bottles)82
Dailuaine 12 yo 2008/2020 (57.8%, Watt Whisky, 312 bottles)89
Dailuaine 11 yo (54.3%, James Eadie, PX finish, 271 bottles, 2018)84
Dailuaine-Glenlivet 10 yo 2008/2019 (59.8%, Cadenhead, Small Batch)80
Dailuaine-Glenlivet 10 yo 2008/2019 (60.6%, Cadenhead, Authentic Collection, bourbon hogshead, 294 bottles)87
Dailuaine 27 yo 1962/1989 (50.8%, Cadenhead, Authentic Collection, USA, 75cl)88

Hanse Spirit 2021 abgesagt

Das Team der Hanse Spirit rund um Chris Rickert hat darauf gehofft, Anfang des Jahres schon etwas klarer sehen zu können, was die Lage rund um Corona für dieses Jahr betrifft – aber die Unabwägbarkeiten sind dann doch zu groß gewesen, um das Risiko einer Planung der Messe für heuer einzugehen. Schweren Herzens hat man sich daher dazu entschlossen, die Messe für dieses Jahr komplett abzusagen und auch nicht zu verschieben:

Liebe Freundinnen & Freunde der HANSE SPIRIT in Hamburg,

es fällt uns nicht leicht Euch das mitzuteilen, aber wir haben heute beschlossen die HANSE SPIRIT für und in 2021 komplett abzusagen.

Wir Ihr Euch vorstellen könnt, ist uns das nicht leicht gefallen. Eigentlich wäre morgen die klassische HANSE SPIRIT gestartet. Den Termin hatten wir ja aber dann schon vor Monaten in den Juni 2021 verlegt.

Auch der Termin ist mehr als unsicher und wurde nach einer Meinungsbildumfrage unter unseren Stamm-Ausstellern mit deutlichem Ergebnis nun endgültig von uns gestrichen.

Eine weitere Verschiebung innerhalb von 2021 sehen wir als unglücklich an. Wir wollen unsere Aussteller nicht dazu drängen sich für oder gegen andere Mitveranstalter in Deutschland zu entscheiden, die bereits Ihre angestammten Plätze in der zweiten Jahreshälfte haben. Zudem haben diverse Aussteller mitgeteilt, dass sie dieses Jahr an gar keinen Veranstaltungen teilnehmen wollen oder besser werden. Wollen würden alle gern.

Unser reservierter Termin für das Jahr 2022 ist somit der 27. bis 29. Januar 2022 in der Altonaer Fischauktionshalle in Hamburg.

Bis dahin werden wir die Zeit nutzen Euch über unsere Aussteller und uns in regelmäßigen Abständen über Social Media zu informieren. Wir werden unsere Homepage etc. deutlich ausbauen.

Unsere Juniper- & Sugarcane Days am 10. & 11. September 2021 beim Museum der Arbeit gedenken wir durchzuführen. Da stehen die Chancen im Blick auf die Jahreszeit im letzten Jahr ganz gut.

Wir hoffen Ihr denkt ab und an mal an uns, bleibt uns gewogen bis sich die Wogen der Pandemie weiter geglättet haben und dass wir uns dann so schnell wie möglich wieder sehen!Stay safe. Stay healthy and show respect to others!

Euer Chris & das TEAM!

Wir freuen uns dann bereits jetzt auf die Messe im nächsten Jahr!