Willkommen zur 184. Folge der Whiskyvideos und Podcasts der Woche. Wie immer bringen wir in ihr Beiträge aus dem deutschen Sprachraum zum „Wasser des Lebens“, die uns von den Vloggern und Podcastern zugesendet wurden. In den Videos werden sowohl neue als auch ältere Abfüllungen verkostet – alles nach dem eigenen Ermessen der Verkoster und ohne kommerziellen Hintergrund.
Die Liste der teilnehmenden Vlogs und Podcasts ist nicht fix: Wenn Sie meinen, dass Ihr Video ebenfalls dazu gehören sollte, dann können Sie unten herausfinden, wie das möglich wäre.
In Ausgabe 184 finden Sie einen Podcast und sieben neue Videos:
Whisky Plausch – Deanston Virgin Oak & 10yo Red Wine CF
World Wide Whisky – Bunnahabhain Mòine
Whisky & Vinyl – SMWS 134.6 – Paul John 5 Jahre
Whisky Evening – Bunnahabhain 12yo im Wandel der Zeit
Pat Hock – Glen Garioch Virgin Oak Batch 2
https://youtu.be/Hywf0y9_XN8
WhiskyJason – Bulleit 12 Jahre Straight Rye
Whisky in Drag – Port Charlotte OLC: 01 vs. PC 10yo
Wie wir die Beiträge aussuchen: Die Videos und Podcasts werden uns zugeschickt. Wir treffen dabei keine Auswahl außer jener, dass die von uns gezeigten Blogger/Vlogs schon länger aktiv sein sollten, eine gewisse Anzahl Follower/Hörer/Leser haben. Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann.
Wollen Sie mit Ihrem Beitrag dabei sein? Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu jeweils bis Freitag, 12 Uhr an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird. Bitte halten Sie die eingereichten Videos auch werbefrei, sprich keine Links und Kaufaufforderungen im Video. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!
Mit unserem Sonntagsvideo entführen wir Sie diesmal nach Irland, genauer gesagt an die Westküste der grünen Insel, auf die Dingle-Halbinsel, die nach dem gleichnamigen Ort benannt ist, der auch Namensgeber für die dort ansässige Dingle Distillery ist.
Tim Ngewena hat mit seiner Mavic Air Drone dort ein wunderbares Video aufgenommen und auf Vimeo als Public Domain-Beitrag online gestellt – vielen Dank dafür, Patrick. Die meisten Aufnahmen stammen aus Kilshanning West, Cappagh Cross, Candeehy, Mount Brandon, Brandon Point, und einige wenige auch aus dem Killarney National Park.
Viel Vergnügen mit dem superben Video in 4k, und wir freuen uns darauf, Ihnen am Vormittag auch noch die Whiskyvideos und Podcasts deutschsprachiger Whiskyfreune präsentieren zu dürfen – in der schon 184. Folge! Bis dahin, und haben Sie einen wunderschönen Sonntag!
Bei unserem Blick in die TTB-Datenbank haben wir wieder einmal eine interessante potentielle Neuheit gefunden – diesmal aus der Speyside-Brennerei Glenlivet: Dort bereitet man einen The Glenlivet 12yo Illicit Stills vor, eine Hommage an die illegale Fertigung von Whisky bei Glenlivet, bevor die Destillerie 1824 offiziell lizensiert wurde.
Es scheint so, als würde der mit 48% ALkoholstärke abgefüllte Glenlivet kein Solitär werden. Die Limited Edition, zu der es allerdings am Etikett weder Flaschenanzahl noch eine Fassart angeführt gibt, ist wohl Teil einer Serie namens „The Original Stories“. Es steht anzunehmen, dass man damit auf die Ursprünge der Brennerei referenzieren will.
Und so sieht die neue Abfüllung aus:
Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf.
Zwei neue Händlerabfüllungen aus Deutschland können wir vermelden – besser gesagt die Zusammenarbeit zwischen deinwhisky.de und dem unabhängigen Abfüller Mancarella: Ein Secret Highland 1985 und ein Blended Malt aus dem Jahr 2001 sind ab sofort im Webshop von deinwhisky zu bestellen. Hier alle relevanten Infos samt den Links für Schnellentschlossene:
PR: deinwhisky.de und Mancarella Whisky starten Joint Bottling Serie
Mit zwei spannenden Abfüllungen starten der unabhängige Abfüller Mancarella Whisky und der Whisky-Versand deinwhisky.de eine neue Joint Bottling Serie, mit dem Ziel, zukünftig eine größere Auswahl an speziell selektierten herausragenden Abfüllungen unter dem Label von Mancarella Whisky anbieten zu können.
Der unabhängige Abfüller Dino Mancarella steht seit 2017 für limitierte Abfüllungen mit Fokus auf hoher Qualität zu bestmöglichem Preis. Dabei kommt es Dino Mancarella vor allem auf Genuss und Spaß am eigenen Produkt an und so stehen Qualität und Geschmack bei der Auswahl der Whiskys an oberster Stelle – damit nur die besten und am fairsten bepreisten Tropfen ihren Weg in sein Portfolio finden.
Erst kürzlich erschien mit einem 26-jährigen Secret Speyside eine Mancarella-Exklusivabfüllung für deinwhisky.de, welche für große Begeisterung sorgte.
Zum Einstand des Joint-Bottlings wurden zwei herausragende Whiskys ausgewählt, die sowohl Dino Mancarella, als auch Sebastian Becker, Inhaber von deinwhisky.de, vollkommen überzeugt haben.
Der erste Whisky ist ein 18-jähriger Blended Malt von 2001, gereift in einem Sherry Butt und limitiert auf 344 Flaschen. Ein wunderbar fruchtiger, harmonischer Whisky mit üppigen dunklen Früchten und einer süßen Honignote. Der Whisky wurde in Fassstärke mit 46,1% vol. auf insgesamt 344 Flaschen abgefüllt.
Mit einem stolzen Alter von 35 Jahren überzeugt die zweite Abfüllung – ein Secret Highland aus dem Jahr 1985. Eine sehr komplexe und elegante Old School Abfüllung, welche an die 70er Jahre erinnert. Eine Kombination aus Honig, Wachs, Gewürzen und Kräutern mit einer leichten Teenote. Leichte Süße, Mandarine und Orange und etwas Eiche zum Schluss mit einem langanhaltenden Abgang. Lediglich 114 Flaschen wurden von diesem herausragenden Whisky in natürlicher Fassstärke mit 48,8% vol. abgefüllt.
Jede Woche erscheinen viele neue Whisky-Abfüllungen – und gesellen sich zu den Abertausenden dazu, die es bereits gab oder gibt. Wer soll das alles trinken und herausfinden, was wie schmeckt?
Blogger tun es – und in der Summe ergibt sich durch sie ein recht schöner Überblick über das, was man ins Glas bekommen kann.
„Fremde Federn“ stellt Ihnen schon in der 101. Folge Samstag für Samstag Verkostungsnotizen der Blogger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vor, die uns von ihnen zugesendet wurden. Aus der Vielzahl von Neuerscheinungen und Klassikern haben die Blogger nach ihren Vorlieben Abfüllungen herausgesucht und für ihre Leser beschrieben.
Hier sind die Tasting Notes jener Blogger, die uns für die aktuelle Ausgabe ihre Links gesendet haben:
Die Notes geben die persönlichen Eindrücke der Blogger wieder und müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen (die ohnehin meist nicht einheitlich ist 😉 ). Viel Vergnügen beim Lesen und bis zur nächsten Ausgabe in einer Woche!
Haben Sie selbst aktuelle Tasting Notes, die wir hier verlinken sollen? Senden Sie uns unter press @ whiskyexperts.net den Link auf Ihre Verkostungsnotizen – bitte mit dem Betreff „Tasting-Link“. Wir publizieren dann jeden Samstag jene Notes, die bis Freitag 12:00 an uns gesendet werden. Wir publizieren die Links, ohne damit die Beiträge dahinter zu werten. Nicht publizieren werden wir Links auf Verkostungsnotizen von Seiten, die entweder kommerziell geführt sind, in Verbindung mit Shops stehen oder solchen, bei denen Tasting Notes nur ein Bestandteil des Outputs der Seite sind, denn wir wollen gezielt der Verkosterszene eine Bühne bieten und für sie zusätzliche Öffentlichkeit schaffen.
Auch an diesem Samstag ist Angus MacRaild mit Pairings beschäftigt, während er wie üblich Serge Valentin auf Whiskyfun vertritt. Diesmal sind es Pärchen aus der Speyside, aus den Highlands und zwei Abfüllungen aus ungenannten Islay-Brennereien.
Ohne viel Vorrede hier die verkosteten Flaschen, bei denen sich heute viele mit eher mauen Wertungen finden:
Milton-duff-Glenlivet 12 yo (43%, OB, German import, -/+ 1980): 69 Punkte
Miltonduff 8 yo 2009/2018 (62.1%, The Whiskyfind ?Filmnik – District 9?, cask #701586, bourbon barrel, 240 bottles): 79 Punkte
Glen Elgin NAS (43%, OB ?White Horse?, for Japanese market, -/+ 1990): 85 Punkte
Glen Elgin 12 yo 2006 (55.6%, Scotch Malt Whisky Society #85.51 „Elbow grease and bath salts“, refill hogshead, 278 bottles): 85 Punkte
Macduff 10 yo (50.2%, The Boutique-y Whisky Co ?Batch 8?, 1160 bottles): 75 Punkte
Macduff 1982/1994 (60%, Scotch Malt Whisky Society, #6.17): 86 Punkte
Glenlossie 42 yo 1975/2017 (44.3%, Cadenhead Single Cask „175th Anniversary“ hogshead, 138 bottles): 91 Punkte
Glenlossie 33 yo 1984/2018 (56.7%, Signatory Vintage 30th Anniversary, cask #2533, refill sherry butt, 530 bottles): 91 Punkte
Glenglassaugh 40 yo 1978/2018 (40.9%, Signatory Vintage 30th Anniversary, hogshead, cask #258, 154 bottles): 77 Punkte
Glenglassaugh 2011/2018 (53.5%, Bramble Whisky Company, 1st fill sherry, 376 bottles): 82 Punkte
Aerolite Lindsay 10 yo (46%, Atom Brands, 2019): 84 Punkte
Islay #3 13 yo „Batch 4“ (48.6%, That Boutique-y Whisky Co, 1479 bottles): 89 Punkte
Für das Titelbild haben wir uns heute Glenglassaugh ausgesucht…
Während Deutschland den Vatertag schon gefeiert hat, steht er in anderen Ländern morgen, am Sonntag, noch bevor – aber hey, welches Fest kann man nicht zumindest doppelt feiern?
Gemeinsam mit unserem Gewinnspielpartner Pernod Ricard Österreich verlosen wir daher drei Packages von Chivas Regal mit jeweils einem Blend und schönen Zugaben, mit denen man den Vatertag hervorragend und stilvoll (nach)feiern kann. Drei glückliche Gewinner können sich dann jeweils über eine Flasche Chivas Regal 12yo, Chivas Regal XV oder Chivas Regal 18yo freuen – jeweils mit zwei speziellen Tumblern und einer exklusiven Chivas Regal Tragetasche.
Aber Achtung! Das Gewinnspiel läuft nur mehr heute und morgen – also machen Sie jetzt gleich mit!
Hier sind unsere Preise und jeweils eine Genussidee dazu:
Das mindestens 12-jährige Heranreifen in ausgesuchten Eichenfässern und das auf hoher Destillierkunst beruhende dreifache Blending geben dem Chivas Regal 12 yo seinen reichen und fruchtigen Geschmack. Dazu gibt es zwei Tumbler und die Chivas Regal Tragetasche.
Zubereitung: Zutaten im Rührglas kaltrühren und in einer Cocktailschale straight up servieren.
Vatertagspackage Chivas Regal Whisky XV „Der Weltenbummler”
Chivas Regal XV, der mindestens 15 Jahre reift erhält sein besonderes Finish in Cognac Eichenfässern und dadurch seine fruchtigen Aromen von Birnen vermischt mit Karamell. Auch hier spendiert Pernod Ricard Österreich zwei Tumbler und die Chivas Regal Tragetasche dazu.
Drinkrezept: CHIVAS REGAL XV Bright Light
5cl Chivas Regal XV 5cl naturtrüber Apfelsaft 1cl MONIN Honigsirup 1 Zimstange, 4 Himbeeren
Zubereitung: Zutaten in einem Rührglas kaltrühren und auf einem Eisblock im Tumbler servieren. Mit einer Apfelspirale oder Himbeeren dekorieren.
Chivas Regal 18 yo zeichnet sich durch einen langsamen Reifeprozess, darunter beste Malts aus dem Speyside, unter anderem Strathisla und Longmorn, in Kombination mit den Geheimnissen des Master Blender Colin Scott, aus. Natürlich gibt es auch dazu die Tragetasche von Chivas Regal und zwei Tumbler.
Drinkrezept: CHIVAS REGAL 18YO Sir Winston – Perfect Serve
6cl Chivas Regal 18yo Im Tumbler mit Eisblock Dazu getrocknete Marillen, Bitterschokolade oder gebrannte Nüsse
Zigarren-Empfehlung: Pairing mit Davidoff Winston Churchill Toro The Commander.
Und so gewinnen Sie eines der drei Vatertagspackages von Chivas Regal samt Tumblern und Tragetasche:
1. Sagen Sie uns einfach, mit wem Sie Ihren Gewinn genießen wollen, und warum:
2. Schicken Sie uns Ihre Antwort gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „Chivas Regal“!
3. BITTE teilen Sie dieses Gewinnspiel auf Ihren sozialen Netzwerken. Ein wenig gute Nachrede kann auch uns nicht schaden ;-). Das Teilen ist nicht verpflichtend, aber es würde uns freuen.
Unter allen richtigen Antworten mit dem richtigen Betreff, die uns bis 14. Juni 2020, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinnerin oder den Gewinner des Preises und geben sie am 15. Juni 2020 bekannt. Die Gewinne werden danach durch Pernod Ricard Österreich versendet.
Pro Haushalt ist nur eine Teilnahmemail möglich!
Teilnahmebedingungen:
Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt, die Gewinnfrage richtig beantwortet und seine Lösung mit dem Betreff „Chivas Regal“ einsendet sowie das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 14. Juni 2020, 23:59 Uhr. Die Gewinnerinnen/die Gewinner werden am 15. Juni 2020 auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts und Pernod Ricard Österreich sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Versand des Preises erfolgt durch Pernod Ricard Österreich, wir übermitteln dafür die Gewinneradressen an das Unternehmen. Diese Daten werden dort wie alle Adressdaten bei uns nach Abschluss des Gewinnspiels sofort und unwiderbringlich gelöscht.
Hinweis zum Datenschutz: Wir erheben nur jene Daten von Teilnehmern, die für die Abwicklung des Gewinnspiels nötig sind (Name, email-Adresse und Postanschrift). Alle in diesem Zusammenhang erhobenen Daten werden nach Abschluss des Gewinnspiels und der erfolgreichen Versendung des Preises ausnahmslos gelöscht und weder für unsere Zwecke weiterverwendet noch an Dritte weitergegeben. Unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier.
Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden – und geben uns auch die Erlaubnis, Ihren Namen und Wohnort im Falle des Gewinns auf unserer Seite veröffentlichen zu dürfen.
Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen!
Normalerweise arbeiten in Schottland 133 Whisky-Brennereien. Normalerweise werden 1,3 Milliarden Flaschen an 175 Märkte geliefert. Normalerweise finden in Schottland im Frühjahr und Sommer viele verschiedene Whisky-Festivals statt. Normalerweise besuchen mehr als zwei Millionen Besucher die Brennereien. Seitdem die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie in Kraft traten, musste sich der Sektor Scotch Whisky neuen Herausforderungen stellen, die einzelne Bereiche und Destillerien unterschiedlich betraf, und mit denen unterschiedlich umgegangen wurde.
Der Artikel „The impact of Covid-19 on the Scotch sector“ auf der Website von The Spirit Business erschien in der Juni-Ausgabe des Print-Magazins. Und deshalb ist in diesem natürlich noch nicht die gestrige Ankündigung der schottischen Regierung berücksichtigt. Diese kündigt die Öffnung von Gaststätten, Besucherzentren und weitere Einrichtungen des Tourismus für den 15. Juli an. Der Bereich Whisky-Tourismus kann erst einmal nur von inländischen Besuchern profitieren. Für internationale Besucher Großbritanniens gilt seit dem 8. Juni eine 14-tägige Quarantäne. Die Sicherheits-Richtlinien für die Arbeitsplätze im Gastgewerbe- und Tourismussektor sollen am 18. Juni veröffentlicht werden (wir berichteten).
Die Brennereien betrafen die einzelnen Corona-Maßnahmen unterschiedlich:
The Glenturret Distillery in der Speyside beispielsweise stellt die Produktion komplett ein. In der Brennerei muss noch sehr viel ohne Computer und deshalb händisch umgesetzt werden. General Manager John Laurie versuchte die neuen Richtlinien zu entschlüsseln und entschied dann, dass die Schließung der Brenerei der einfachere Weg sei.
Kilchoman hatte vor dem Herunterfahren aufgrund des Coronavirus gerade umfangreiche Erweiterungsarbeiten am Standort abgeschlossen. Ein neues Besucherzentrum wurde erst vor kurzem eröffnet, jedoch konnten bisher keine Gäste begrüßt werden.
Die Speyside-Brennerei Glen Moray konnte die Produktion dank vieler Maßnahmen aufrecht halten. Den Mitarbeitenden stellt die Brennerei Händedesinfektionsmittel und Masken zur Verfügung. Gestaffelte Pausenzeiten sowie die Start- und Endzeiten reduzieren den Kontakt der Mitarbeitenden auf ein Minimum. Das Besucherzentrum musste allerdings schließen.
Getränkekonzern Distell hat einen großen Teil seiner Produktion seiner Whisky-Brennereien Tobermory, Bunnahabhain und Deanston auf die Herstellung von Hand-Desinfektionsmitteln verlagert. Für die Blending- und Abfüllanlage gelten „sehr strenge“ Auflagen. Diese umfassen unter anderem weniger Personal, versetzte Pausen und physische Barrieren.
Der Artikel „The impact of Covid-19 on the Scotch sector“ bei The Spirit Business stellt die Situation vieler weiterer Destillerien sowie anderer Bereiche der Scotch Whisky Industrie dar und bietet so einen äußerst umfassendes Bild dieses wichtigen Segments der schottischen Wirtschaft. Mehr als höchst lesenswert, und deshalb eine deutliche Lese-Empfehlung aus der Redaktion!
Aus dem Hause des unabhängigen Whisky-Produzenten Douglas Laing erhielten wir heute eine Presseaussendung mit Informationen zur neuen Abfüllung The Epicurean Cask Strength Edinburgh Edition. Dieses auf 600 Flaschen limitierte Bottling ist ein Blend von Single Cask Single Malt Whiskys der Lowlands und eine spezielle Abfüllung zu Ehren der schottischen Hauptstadt. Sie ist diesen Monat bei Whisky-Fachhändlern erhältlich, der empfohlene Verkaufspreis beträgt 49,99 £. Weitere Informationen zur The Epicurean Cask Strength Edinburgh Edition, mit 53,3% Vol. und ohne Färbung oder Kühlfiltration abgefüllt, finden Sie in der nun folgenden englischsprachigen Pressemitteilung:
Douglas Laing Unveils The Epicurean Cask Strength Edinburgh Edition
Independent Scotch Whisky firm, Douglas Laing & Co today unveils The Epicurean Cask Strength Edinburgh Limited Edition of only 600 bottles.
Honouring Scotland’s Capital, the unique “recipe” for the special bottling is the result of a creative collaboration between Douglas Laing & Co and some of Edinburgh’s finest bartenders and spirit experts. A one-off event was held at leading bar “Nauticus” in Edinburgh, during which the VIP attendees masterfully married together various samples of Single Cask Single Malt Whiskies from the Lowlands with the aim of creating a perfectly balanced end product with depth and character. Each unique blend of Single Malts was then judged with the winning recipe becoming this limited edition release of just 600 bottles. A blind tasting by Douglas Laing’s Chairman, Fred Laing, saw Lindsay Blair of 56 North crowned the winner.
The resulting Whisky is said to burst with lively green fruits, sweet barley and tangy citrus with just a touch of spice. Bottled at 53.3% alcohol strength and offered without colouring or chill-filtration, its high strength is said to ensure the natural robust character of the capital city spirit shines through – even when mixed.
Cara Laing, Director of Whisky, comments on the new release:
“The Epicurean’s Cask Strength Edinburgh Edition celebrates our Capital City and its impressive array of bars and spirit experts. With summer just around the corner, this is perfect timing to release this fresh and zesty Lowland Malt. We’d recommend enjoying it straight-up or long with ginger ale or apple juice to further enhance those tangy, slightly spicy sweet flavours.”
The Epicurean Cask Strength Edinburgh Edition is available from June 2020, from specialist Whisky retailers with an expected retail price of £49.99.
Ihre gemeinsame Nearest & Jack Advancement Initiative stellen die beiden Tennessee Destillerien Jack Daniel’s Distillery und Nearest Green Distillery in einer Presseaussendung vor. Um die Vielfalt in der amerikanischen Whisky-Industrie und die Präsenz Afroamerikaner in Führungspositionen im Bereich Whiskey zu erhöhen, sagen Beide eine gemeinsame Unterstützung in Höhe von 5 Mio. US$ zu. Mit diesen Geldern soll die Nearest Green School of Distilling geschaffen, das Leadership Acceleration Program (LAP) für Lehrstellen entwickelt und das Business Incubation Program (BIP) eingerichtet werden. Alle weiteren details entnehmen Sie bitte der folgenden englischsprachigen Pressemitteilung:
Uncle Nearest And Jack Daniel’s Join Forces To Launch The Nearest & Jack Advancement Initiative To Increase Diversity In American Whiskey Industry
Together the Two Tennessee Distilleries Have Pledged $5 Million to Advance African American Leadership in Whiskey
LYNCHBURG, Tenn., June 11, 2020 /PRNewswire/ — The Jack Daniel Distillery and the Nearest Green Distillery announced today the Nearest & Jack Advancement Initiative to further diversity within the American whiskey industry. Both companies are supporting it equally with an initial combined pledge of $5 million to help create the Nearest Green School of Distilling, develop the Leadership Acceleration Program (LAP) for apprenticeships and establish the Business Incubation Program (BIP), focused on providing expertise and resources to African Americans entering the spirits industry as entrepreneurs. This joint initiative will be guided by an advisory board with members from both organizations.
Motlow State College, the fastest growing college in Tennessee, has worked with leaders from both companies for the past year to develop a curriculum for the Nearest Green School of Distilling. The STEM based and employable skills focused program has passed Motlow State requirements and is now awaiting approval from the Tennessee Board of Regents to begin moving toward accreditation by the institutions accrediting body SACSCOC. The certificate program may be offered as early as Fall 2021.
The Leadership Acceleration Program (LAP) will offer apprenticeships specifically to African Americans already in the whiskey industry, who are wanting to become a head distiller, head of maturation or production manager. The inaugural apprentices have already been identified and will begin shadowing at top distilleries throughout the country.
The third arm of the Nearest & Jack Advancement Initiative is the Business Incubation Program (BIP) that will offer African American entrepreneurs mentorship in all areas of the distilling business, including access to top marketing firms, branding executives, expanded distribution networks and other assets and opportunities to grow their spirits businesses.
„Generally, when companies talk about the need to improve diversity, few immediate action steps follow,“ said Fawn Weaver, CEO, Uncle Nearest Premium Whiskey. „Our group is different. We are doers, and we all agreed to work together to improve diversity in our industry, and specifically, a way to get African Americans into top positions within our industry. Nearest Green taught Jack Daniel how to make Tennessee whiskey and we’re incredibly proud our companies are joining forces to further their legacies of excellence, and to make distilling and the whiskey industry we love more diverse.“
„Given our deep commitment to diversity and inclusion, I am thrilled we are coming together in this way today,“ said Lawson Whiting, President and Chief Executive Officer, Brown-Forman Corporation, the parent company of Jack Daniel’s. „This collaboration allows the extraordinary friendship of Nearest and Jack, and the hope they embodied during racially divided times in our country’s history, to help us advance the next generation of African American leaders in our industry.“
Zum World Whisky Day 2020 präsentierten die Irish Distillers die dritte Edition des Redbreast Dream Cask vor. Dieser ist eine Komposition vier Fässern, die mindestens 28 Jahre lang reiften, miteinander vermählt und in ein Ruby Port Pipe Cask zusammen geführt wurden. Diese Fässer ergaben 912 Flaschen der Redbreast Dream Cask Ruby Port Edition, abgefüllt mit 51,5% Vol.. Interessierte konnten an einer Verlosung teilnehmen, wenn sie Mitglied des Redbreast Online-Mitgliederclub Birdhouse waren, und hier dann den Kauf einer Flasche zum empfohlenen Verkaufspreis von 490 € gewinnen (wir berichteten).
Zum ersten Mal bot Redbrast für ihre Redbreast Dream Cask diesen Weg der Verkaufsverlosung. Und von der Resonanz ist man überwältigt. Für den Kauf einer der 912 Flaschen des neuen Redbreast Dream Cask Ruby Port Edition meldeten sich insgesamt 7.400 Personen an. Wer hier keine Abfüllung ergattern konnte, dem ergibt sich eine weitere Gelegenheit. Der Celtic Whisky Shop in Dublin versteigert die Abfüllung mit der Nummer 1. Der Erlös dieser Auktion kommt der Organisation Mary’s Meals Ireland zu Gute. Die Wohltätigkeitsorganisation unterstützt benachteiligte Kindern mit Lebensmitteln. Wir gehen allerdings davon aus, dass hier 490 € nicht ausreichen werden, um bei der Versteigerung erfolgreich zu sein.
Der anstehende Brexit stand in den vergangenen Monaten deutlich im Hintergrund des Nachrichten-Geschehens. Einerseits dominierte Covid-19 und die Maßnahmen gegen dies Pandemie die News. Und anderseits gab es wohl auch nichts Neues zu vermelden. „In vier Verhandlungsrunden“, so schreibt der Spiegel, „gab es aber keine wesentlichen Fortschritte. London weigert sich bisher, Sozial-, Umwelt- und Verbraucherstandards der EU im Gegenzug für einen weitgehend ungehinderten Zugang zum europäischen Binnenmarkt zu akzeptieren. Hoch umstritten ist auch der weitere Zugang für EU-Fischer zu britischen Fanggründen.“
Um hier jetzt Bewegung in die festgefahrenen Verhandlungen über die künftigen Beziehungen zwischen Großbritannien und der EU zu bringen, verständigten sich beide Seiten auf Beratungen „auf hoher Ebene“ per Video-Konferenz. In den nächsten fünf Wochen sollen die Gespräche nun intensiviert werden. Dazu möchte man diese in jeder Woche zwischen dem 29. Juni und Ende Juli führen.
Etwas Zeit ist noch. Bis Ende des Jahres gilt für die Beziehungen zweischen Großbritannien und der Europäischen Union noch eine Übergangsphase, in der GB im Binnenmarkt der EU und in der Zollunion verbleibt.
Ein überaus spannendes Projekt stellt uns die Virginia Polytechnic Institute and State University in ihrer Pressemitteilung vor. Die Aufgabe: Veröffentlichte Whisky-Rezensionen erfassen, systematisch analysieren und durch maschinelles Lernen einen Schritt Richtung Standardisierung der Beschreibung von Aromen gehen. Hierzu werden 6.500 veröffentlichte Whisky-Rezensionen mit jeweils etwa 50 bis 100 Wörtern erfasst, um dann eine gemeinsame Sprache in den Beschreinungen der Aromen zu finden. Als Ergebnis wollen die Wissenschaftler dann entwickeln, wie Whisky konsistent und systematisch beschrieben werden kann. Alle weitere Details zu diesem interdisziplinären Forschungsprojekt finden Sie in der folgenden englischsprachigen Pressemitteilung:
Fluent in flavor: Using machine learning to build a flavor language for whiskey
June 10, 2020 Smoke. Coal dust. Fine leather. Dark berry fruit. Coffee grounds.
So many descriptors and personal perceptions swirl around a glass of whiskey. Published whiskey reviews include sensory and nonsensory descriptions of thousands of these distilled spirits.
Finding meaning in and understanding these descriptors is at the heart of discriminating whiskey connoisseurs’ debates. But even for the not-so-discriminating, all of these words can be confusing for investigating the flavor and value of a bourbon that costs $130 a bottle – when a $55 similar substitute would do.
A research project by Department of Food Science and Technology researchers Jacob Lahne and Leah Hamilton and University Libraries’ data consultants Chreston Miller, and Michael Stamper received a SEAD Major Grant from The Institute for Creativity, Arts, and Technology (ICAT) to create a tool that finds a common language in a data set of 6,500 published whiskey reviews of about 50 to 100 words each.
ICAT awards SEAD grants to projects that bring together scientists, engineers, artists, and designers to tackle some of the world’s most complex challenges. Figuring out how to consistently and systematically describe whiskey could be an important and complex challenge for many, but beyond this specific food product, the deep learning tool this project creates could be used for all research that uses descriptive data.
The team is applying Natural Language Processing (NLP), a subfield of linguistics, computer science, information engineering, and artificial intelligence that involves programming computers to process and analyze large amounts of natural language data — whiskey descriptors.
This data science technique offers researchers opportunities to analyze more data than what was possible through the traditional time-intensive and expensive manual text analysis process. According to the project team, there have been no previous attempts to apply this sort of NLP approach for sensory-evaluation purposes.
“We don’t know anyone else who has tried to take these reviews, which are in descriptive but messy natural language, and systematically analyze them this way. One of the nice things about whiskey is its enthusiast market,” said Lahne. “People care about taste deeply. Whiskey lives or dies by sensory perception. These reviews are in metaphorical, messy, natural language. What we’re trying to get to is some shared concept about taste.”
Hamilton said they may even be able to make connections among the descriptors used, the production process, and the geographical origin of the liquor.
“This tool will analyze free-response comments and identify which words are describing flavor and separate them from what’s not descriptive,” said Hamilton. “It will also identify which words are related and describe the same flavor. This will ultimately be helpful to consumers who may want to buy something that’s close to a high-dollar whiskey but is more affordable.”
As a computer scientist with a research interest in qualitative data, Miller is excited about what this project could mean as a proof of concept for a larger proposal.
“There is value in a tool with deep learning, a subset of machine learning,” said Miller. “Deep learning is a machine learning technique that uses the technique of Deep Neural Networks, based on how neurons in the brain function, to automatically learn features of the data which then aids in identification. By training the tool, we are able to comb through more information and make sense of it more quickly and efficiently than a human. If we throw enough data at it, the peculiarities are diluted. This is a booming area of research and one that is very exciting.”
When the team has its common language defined, they will pass the data to Stamper, information visualization and interaction designer, to create the user stories, flows, and interfaces that audiences will use to interact with, and draw insight and meaning from the data.
“We will define our target audiences and build an interface to communicate the data. We can use visualizations to see how we can dig deeper into the information,” said Stamper. “The data is so rich that the visualization types that we’ll be able to incorporate can include networks, geospatial, and temporal – it’s just figuring out what will work best for making the information in the data meaningful to those who are interested in seeing and interacting with it.”
Upon the completion of the year-long process, the team will raise a glass to future research that could build upon this novel approach they have
Um die Ausbreitung des Covid-19-Virus einzudämmen, wurde in Großbritannien die Schließung von Gaststätten und ähnlichen öffentlichen Räumen am 20. März angeordnet. Seitdem ist das öffentliche Leben deutlich stiller als zuvor. Viele Whisky-Liebende auf der ganzen Welt hatten mit den Einschränkungen in ihren Ländern zu tun und legten zudem noch ihre Whisky-Reisepläne auf Eis. Denn die Besucherzentren der schottischen Destillerien wurden geschlossen. Mit mehr als zwei Millionen Besucher jährlich hat sich der Sektor de Whisky-Tourismus zu einem äußerst bedeutenden Segment entwickelt – für die Brennereien, als auch für ganz Schottland.
Die schottische Regierung hat nun angekündigt, dass ab dem 15. Juli Gaststätten, Besucherzentren und weitere Einrichtungen des Tourismus wieder öffnen dürfen. Dieser Termin gil natürlich unter Vorbehalt, die weiteren Entwicklunge der Pandemie müssen beobachtet werden wie zuvor auch. Doch die Unternehmen sollen sich schon einmal auf die Wiedereröffnung am 15. Juli vorbereiten. Die Sicherheits-Richtlinien für die Arbeitsplätze im Gastgewerbe- und Tourismussektor sollen am 18. Juni veröffentlicht werden.