Mittwoch, 25. November 2020, 14:07:04

The Spirit Business: Die Auswirkungen von Covid-19 auf den Sektor Scotch

Der Artikel bietet einen hervorragenden Überblick, wie die Whisky-Industrie von den Maßnahmen gegen die Pandemie betroffen wurde

Beam 2020 Bowmore

Normalerweise arbeiten in Schottland 133 Whisky-Brennereien. Normalerweise werden 1,3 Milliarden Flaschen an 175 Märkte geliefert. Normalerweise finden in Schottland im Frühjahr und Sommer viele verschiedene Whisky-Festivals statt. Normalerweise besuchen mehr als zwei Millionen Besucher die Brennereien. Seitdem die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie in Kraft traten, musste sich der Sektor Scotch Whisky neuen Herausforderungen stellen, die einzelne Bereiche und Destillerien unterschiedlich betraf, und mit denen unterschiedlich umgegangen wurde.

Der Artikel The impact of Covid-19 on the Scotch sector auf der Website von The Spirit Business erschien in der Juni-Ausgabe des Print-Magazins. Und deshalb ist in diesem natürlich noch nicht die gestrige Ankündigung der schottischen Regierung berücksichtigt. Diese kündigt die Öffnung von Gaststätten, Besucherzentren und weitere Einrichtungen des Tourismus für den 15. Juli an. Der Bereich Whisky-Tourismus kann erst einmal nur von inländischen Besuchern profitieren. Für internationale Besucher Großbritanniens gilt seit dem 8. Juni eine 14-tägige Quarantäne. Die Sicherheits-Richtlinien für die Arbeitsplätze im Gastgewerbe- und Tourismussektor sollen am 18. Juni veröffentlicht werden (wir berichteten).

Die Brennereien betrafen die einzelnen Corona-Maßnahmen unterschiedlich:

The Glenturret Distillery in der Speyside beispielsweise stellt die Produktion komplett ein. In der Brennerei muss noch sehr viel ohne Computer und deshalb händisch umgesetzt werden. General Manager John Laurie versuchte die neuen Richtlinien zu entschlüsseln und entschied dann, dass die Schließung der Brenerei der einfachere Weg sei.


Kilchoman
hatte vor dem Herunterfahren aufgrund des Coronavirus gerade umfangreiche Erweiterungsarbeiten am Standort abgeschlossen. Ein neues Besucherzentrum wurde erst vor kurzem eröffnet, jedoch konnten bisher keine Gäste begrüßt werden.

Die Speyside-Brennerei Glen Moray konnte die Produktion dank vieler Maßnahmen aufrecht halten. Den Mitarbeitenden stellt die Brennerei Händedesinfektionsmittel und Masken zur Verfügung. Gestaffelte Pausenzeiten sowie die Start- und Endzeiten reduzieren den Kontakt der Mitarbeitenden auf ein Minimum. Das Besucherzentrum musste allerdings schließen.

Getränkekonzern Distell hat einen großen Teil seiner Produktion seiner Whisky-Brennereien Tobermory, Bunnahabhain und Deanston auf die Herstellung von Hand-Desinfektionsmitteln verlagert. Für die Blending- und Abfüllanlage gelten „sehr strenge“ Auflagen. Diese umfassen unter anderem weniger Personal, versetzte Pausen und physische Barrieren.

Der Artikel „The impact of Covid-19 on the Scotch sector“ bei The Spirit Business stellt die Situation vieler weiterer Destillerien sowie anderer Bereiche der Scotch Whisky Industrie dar und bietet so einen äußerst umfassendes Bild dieses wichtigen Segments der schottischen Wirtschaft. Mehr als höchst lesenswert, und deshalb eine deutliche Lese-Empfehlung aus der Redaktion!

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