Lesestoff fürs Wochenende: In diesen Minuten ist der neue The Highland Herold in der Ausgabe Nr. 49 für den Winter 2020 erschienen – und wie immer bietet er interessanten und vertiefenden Lesestoff zu vielen Themen rund um das Wasser des Lebens.
Das sind die Inhalte der neuen Ausgabe:
All Hands on: Ernie Scheiner schreibt über Springbank, die archaischste der Scotch Whisky Distilleries. Ergänzt wird der Artikel durch Blindverkostungsnotizen von Maggie Miller und Arthur Nägele.
Whisky-Doris: Christian Kemper hat Doris und Herbert Debbeler in Falkensee besucht und mit den beiden über ihre Abfüllungen gesprochen. Blindverkostungsnotizen zum neuen Christmas Malt steuern Julia Nourney und Gerhard Liebl bei.
Michter’s: Die Small Batch und Single Barrel Bottlings der Kentucky-Brennerei sind weltweit im Handel. Frank Winters Artikel wird begleitet durch Blindverkostungsnotizen von Julia Nourney und Gerhard Liebl.
Feuer und Flamme: Julia Nourney erklärt, was es im Bezug auf Reifefässer bedeutet, wenn von „Toasting“ oder „Charring“ die Rede ist.
Nc’Nean Organic Whisky: Eine junge Brennerei in den schottischen Highlands produziert seit 2017 auf möglichst nachhaltige Weise ihren Bio-Whisky.
Torabhaig Inaugural Release: Die erste Abfüllung der neuen Torabhaig Distillery auf der Isle of Skye kommt im Frühjahr 2021 in den Handel.
Den neuen Highland Herold #49, Winterausgabe 2020, finden Sie hier kostenlos zum Herunterladen. Wir wünschen wie immer viel Vergnügen damit!
Jede Woche erscheinen viele neue Whisky-Abfüllungen – und gesellen sich zu den Abertausenden dazu, die es bereits gab oder gibt. Wer soll das alles trinken und herausfinden, was wie schmeckt?
Blogger tun es – und in der Summe ergibt sich durch sie ein recht schöner Überblick über das, was man ins Glas bekommen kann.
„Fremde Federn“ stellt Ihnen in der nun bereits 126. Folge Samstag für Samstag Verkostungsnotizen der Blogger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vor, die uns von ihnen zugesendet wurden. Aus der Vielzahl von Neuerscheinungen und Klassikern haben die Blogger nach ihren Vorlieben Abfüllungen herausgesucht und für ihre Leser beschrieben.
Hier sind die Tasting Notes jener Blogger, die uns für die aktuelle Ausgabe ihre Links gesendet haben:
Die Notes geben die persönlichen Eindrücke der Blogger wieder und müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen. Viel Vergnügen beim Lesen und bis zur nächsten Ausgabe in einer Woche!
Haben Sie selbst aktuelle Tasting Notes, die wir hier verlinken sollen? Senden Sie uns unter press @ whiskyexperts.net den Link auf Ihre Verkostungsnotizen – bitte mit dem Betreff „Tasting-Link“. Wir publizieren dann jeden Samstag jene Notes, die bis Freitag 12:00 an uns gesendet werden. Wir publizieren die Links, ohne damit die Beiträge dahinter zu werten. Nicht publizieren werden wir Links auf Verkostungsnotizen von Seiten, die entweder kommerziell geführt sind, kommerzielle Links enthalten. in Verbindung mit Shops stehen oder solchen, bei denen Tasting Notes nur ein Bestandteil des Outputs der Seite sind, denn wir wollen gezielt der Verkosterszene eine Bühne bieten und für sie zusätzliche Öffentlichkeit schaffen.
Vier Abfülungen ohne klare Herkunftsangabe, weil geblendet, dafür allesamt aus Sherryfässern – das ist das, was uns Angus MacRaild heute als Samstagvertretung von Serge Valentin heute in seiner Verkostung präsentiert.
Hier sind die vier Kandidaten der heutigen Verkostung und die Punktwertungen:
House Malt 15 yo 2004/2020 (40%, The Whisky Cellar, refill sherry butt)
78
A Fine Christmas Malt 19 yo (44.5%, The Whisky Exchange, blended malt, sherry, 1918 bottles, 2020)
87
Burnside 25 yo 1994/2020 Blended Malt (47.6%, Archives ‘The Fishes of Samoa’, cask #7103, sherry butt, 58 bottles)
91
The Wine Society Highland Single Malt 30 yo 1989/2019 (46%, The Wine Society, 7 hogsheads and 3 butts, 2064 bottles)
89
Und weil es diesmal um keine Brennerei im Konkreten geht, einfach mal ein Winterbild aus Schottland, eines der Pentland Hills bei Edinburgh – weil Sherrywhiskys einfach schön zum Winter passen…
Friends of Laphroaig haben jetzt die Möglichkeit, einem Freund oder einer Freundin eine besondere Freude zu bereiten: mit einer Weihnachtsdose, in der sich nicht nur eine kleine Flasche Laphroaig 10 Years Old findet, sondern auch handgefertigtes Stollengebäck, das mit mehrere Tage in Laphroaig eingelegte Rosinen gebacken und danach mit Laphroaig Puderzucker umhüllt wurde.
Zudem gibt es – ebenfalls in der Weihnachtsdose, eine exklusive Christbaumkugel – und das Ganze sieht dann so aus:
Der Clou an der ganzen Sache: Die Dose kostet nichts – lediglich die Versandkosten sind zu bezahlen. Und: Man kann sie sich nicht selbst schicken, sondern „nur“ einem Freund oder einer Freundin eine Freude machen.
Sollten Sie also bereits ein Mitglied der Friends of Laphroaig sein, schauen Sie jetzt in ihr Postfach – dort finden Sie die Mail mit dem Link auf das Geschenk – und machen Sie jemandem eine Freude. Und wenn Sie noch kein Mitglied sind: Mit der Seriennummer, die Sie in jedem Heftchen bei jeder Flasche Laphroaig werden, können Sie sich auf der Webseite anmelden. Für diese Aktion wird es wohl zu knapp – aber das war sicher nicht das letzte Goodie, das es bei den Friends of Laphroaig geben wird…
Tilo Schnabel, der Mann hinter den unabhängigen Abfüllungen von The Caskhound & Òigridh Òrail, kündigt in einer Presseaussendung vier neue Whiskys an – und er zieht Bilanz seines ersten Jahres als Independent Bottler. Mehr dazu untenstehend:
The Caskhound & Òigridh Òrail – Bottling Winter 2020
„We wish you a Malty Christmas“ – getreu diesem Motto präsentiert Tilo Schnabel, Mastermind von The Caskhound und Òigridh Òrail, vier neue Single Cask-Abfüllungen, die allen Whiskyfreunden die Advents- und Weihnachts-zeit versüßen.
Dabei bleibt die Spürnase für feinen Whisky auch bei der vierten Abfüllungsreihe in diesem Jahr seiner wichtigsten Prämisse treu: ehrlichen Trinkwhisky ohne Allüren, aber dafür mit viel Herz und Geschmack anzubieten – natürlich in Fassstärke, ungefärbt und nicht kühlfiltriert.
ANNANDALE Peated Lowland Single Malt Scotch Whisky, fast 5 Jahre alt (2015/2020), 61,0 % ABV,Matured in a First Fill Oloroso Sherry Butt, Auflage 130 Flaschen (0,7 l) à 74,90 Euro
ARDMORE Highland Single Malt Scotch Whisky, 10 Jahre alt (2009/2020), 58,8 % ABV,Matured in a Bourbon Barrel, Auflage 294 Flaschen (0,5 l) à 42,90 Euro
TORMORE Speyside Single Malt Scotch Whisky, 12 Jahre alt (2008/2020), 56,5 % ABV,Bourbon Barrel Matured + Sherry Quarter Cask Finish*, Auflage 184 Flaschen (0,5 l) à 49,90 Euro
GLENALLACHIE Speyside Single Malt Scotch Whisky, 11 Jahre (2008/2020), 63,6 % ABV,Bourbon Hogshead Matured + First Fill Port Wood Finish**, Auflage 428 Flaschen (0,5 l) à 54,90 Euro
* Finish für 179 Tage | ** Finish für 17 Monate
Eine winterliche Reise durch Schottland
Das CASKHOUND Bottling Winter 2020 kommt dabei fast einer kleinen Reise durch die schottischen Whiskyregionen gleich: von der jugendlichen Kraft des Lowlanders Annandale, über den rauchig-malzigen Highland Malt Ardmore mit der besonderen Prise Schinkenspeck führt unser Weg in die Speyside, vertreten durch die Destillerien Tormore und Glenallachie. Diese beiden Single Malts wissen mit ihrer Balance aus intensiven Bourbon Cask-Noten und den aus den Finishes resultierenden fruchtig-würzigen Sherry- & Port-Aromen zu begeistern.
Rückblick auf ein erfolgreiches Jahr
Manche Jahre kommen und gehen … das Jahr 2020 wird wohl für die meisten von uns einen bleibenden Eindruck hinterlassen, in jeder Beziehung. Das gilt auch für Tilo Schnabel, der sich im Frühjahr 2020 trotz der sich abzeichnenden Krise nicht davon abbringen ließ, mit der Gründung von THE CASKHOUND einen lang gehegten Traum in die Tat umzusetzen. 10 Monate später, mit zwei verschiedenen Label als unabhängiger Abfüller am Markt präsent, mit insgesamt über 20 Abfüllungen in den Regalen und bei Kunden und Whiskyhändlern gleichermaßen bekannt und geschätzt, kann der CASKHOUND sein erstes Jahr als großen Erfolg bezeichnen. Das ist nicht selbstverständlich, spornt aber sehr für 2021 an – und dass Tilo Schnabel die Messlatte im nächsten Jahr durchaus gerne höher setzen möchte, glaubt man dem Kuchener gerne. Erste Schritte dazu sind bereits getan, und Whiskyfreunde können sich auf so einige spannende Abfüllungen im kommenden Jahr freuen.
Haben wir Sie hinreichend neugierig gemacht? Bestellen Sie die Abfüllungen von THE CASKHOUND direkt im Shop unter www.thecaskhound.de oder besuchen Sie doch unsere ausgewählten Handelspartner (Liste im Shop).
Zwei neue Bottlings aus Einzelfässern gibt es beim unabhängigen deutschen Abfüller 82 Chapters to Newcastle – ein Fettercairn und ein Glenshiel, beide in Deutschland mit viel Liebe „nachbehandelt“ und danach abgefüllt. Hier alle Informationen dazu, und natürlich auch die Bezugsquelle:
82 Chapters to Newcastle bringt zwei neue Single Casks
Tubist was du trinkst
82 Chapters to Newcastle bringt Whisky heraus, der über 10 Monate im Ex Marsala Fass mit Tubamusik vom Co-Gründer beschallt wurde. Daneben ein Fettercairn, mit Finish im Spätburgunder Fass vom und im Staatlichen Hofkeller.
NACH LANGER PAUSE, BESSER SPÄT(-BURGUNDERFINISH) ALS NIE!
Chapter #5 – Fettercairn Single Cask – Finish im Ex 1st Fill Pinot Noir (Spätburgunder) Fass – 8 Jahre – 50% vol. – Finished and bottled in Germany
Dieser Whisky wurde 2011 gebrannt und im Frühling 2019 nach Würzburg importiert. Dort wurde er für 14 Monate in den Rotweinkeller des Staatlichen Hofkellers Würzburg eingelagert. Das älteste Weingut Deutschlands stellte hierfür nicht nur seine Jahrhunderte alten Gewölbekeller (UNESCO Weltkulturerbe) zur Verfügung, sondern sogar ein Spätburgunder Fass.
TUBA KICKS BRASS!
Chapter #6 – Glenshiel Single Cask – Finish im Ex 1st Fill Marsala Fass – 9 Jahre – 49%vol. – Finished and bottled in Germany
Ein fruchtiger Whisky mit Finish im Ex- Marsala Fass, welches Tag & Nacht mit Tuba-Musik beschallt wurde. Aber warum Tuba? Ganz einfach: Bernhard von 82 Chapters to Newcastle schwingt seit Jahrzehnten leidenschaftlich die Tuba. Er war schon so oft auf YouTube, er ist quasi ein YouTuba. Mit seiner Brass-Band „B4“ war er deutscher Meister und erst letztes Jahr tourte er mit der Tuba durch Mexiko. Die (mit einem Augenzwinkern zur verstehende) Theorie ist, dass sich das Fass durch die Vibration konstant leicht in Schwingung befindet. So sollte der Inhalt besser mit der Fass-Innenwand interagieren.
Unser Gastautor Stefan Bügler, dem wir schon vielbeachtete Artikel über ein Fest bei der Lindores Abbey Distillery, über Glen Scotia (Teil 1 und Teil 2), über St. Kilian (Teil 1 und 2) und einen über Springbank (Teil 1 und Teil 2) verdanken, hat für seine fünfte Kollaboration mit Whiskyexperts die Destillerie InchDairnie im Kingdom of Fife besucht, um dort tief in die Geheimnisse der für die Öffentlichkeit nicht zugängliche Brennerei einzutauchen.
Kommen Sie mit ihm und uns in die versteckte Brennerei in den Lowlands, die im Dezember 2015 zu produzieren begann, und lesen Sie in drei Teilen, was Inchdairnie so außergewöhnlich macht. Wir starten heute mit Teil 1, den zweiten Teil lesen Sie am Montag, das Finale dann am Dienstag:
Treffpunkt: The hidden distillery close to water – eine Trilogie – Die Entstehung
Der geneigte Abonnent von Whiskyexperts.net erhält gefühlt wöchentlich die Nachricht über die Entstehung einer neuen Whisky-Brennerei irgendwo auf dieser Welt. Derzeitiger Hotspot ist scheinbar Irland. Lange belegte Schottland diesen Platz mit sieben neueröffneten Brennereien in den 2000ern und 26 in den 2010ern, bei einer eröffneten und wieder geschlossenen (Loch Ewe) – ergibt das 32 neue Produktionsstandorte seit 2004.
In der Regel folgten die Schotten dabei einem Grundkonzept: es wird auf historische Gebäude zurückgegriffen, ggf. sogar mit Brennereivergangenheit. Mitunter gibt es neue Energiekonzepte und in der Regel ein Besucherzentrum und ein Fassprogramm flankiert vom Verkauf von Spirit/Gin/Vodka oder ausgewählten Whiskies anderer Brennereien, um die Zeit bis zur Vermarktung der ersten eigenen Whiskyproduktion finanziell zu überstehen.
Drei Ausnahmen fallen mir ein:
Auf Lindores Abbey trifft zwar vieles o.g. zu, aber es gibt keinen bedeutsameren Ort für eine Brennerei als die Wiege des schottischen Whiskies (erste schottische Dokumentation der Destillation gemälzter Gerste durch Friar John Cor in Lindores Abbey für den König James IV. in den Exchequer Rolls von 1494).
Man nehme ein Geheimnis, Gewässer, Wälder, Berge und ein Königreich und hat genug Stoff für ein Märchen. Die Geschichte von InchDairnie – das bedeutet so viel wie “geheime Brennerei nahe am Wasser” – ist jedoch viel moderner und industrieller. Die Brennerei liegt unweit der Lomond Hills im „Kingdom of Fife“ versteckt hinter vielen Bäumen und Verteilerkreisen.
InchDairnie – die geheime Brennerei nahe am Wasser
Nur wenigen ist der Name der Brennerei überhaupt schon bekannt. Bei meiner Vorrecherche fand ich vor allem zwei Worte, die häufig im Zusammenhang mit InchDairnie benutzt wurden: “Innovation” und “Geschmack”. Wie sich bei meinem Besuch zeigte, stehen diese Worte für ein innovatives Geschäftsmodell, eine neu durchdachte Produktion, umfassend analysierte Rohstoffe und eine neue vielfältige Geschmackswelt. Hört sich diese Definition für Sie märchenhaft an? Dann begleiten Sie mich zu einer Brennerei, die nicht viel länger im Geheimen bleiben wird.
Besucher, die den Weg zur Brennerei gefunden haben, treffen hinter dem weit geöffneten Tor schnell auf ein Schild auf dem steht
„Sorry, were are not open to visitors – we are busy making whisky.“
Ich fahre weiter, denn ich habe einen Termin. Aber spätestens jetzt wird klar, dass hier eine andere Whiskygeschichte geschrieben wird als anderswo in Schottland in diesen Zeiten.
Die modernen Produktions- und Verwaltungsgebäude sowie die Lagerhäuser strahlen gesundes Selbstbewusstsein aus, das ich auch sofort bei Ian Palmer wahrnehme. Er ist Gründer und Managing Director von InchDairnie. Rund 40 Jahre Erfahrung in der Whiskyindustrie vereinigt er mit seinen vorherigen Stationen bei Invergordon, Kyndal und Glen Turner (Glen Moray und Starlaw Distillery). Ian ist ein „Whisky Man“ durch und durch und so fällt es nicht schwer sofort im Thema zu sein.
“Die Idee für InchDairnie kam mir etwa im Jahr 2007. Viele Firmen, die Malt Whisky produzierten, schränkten ihre Verkäufe an Dritte stark ein. Ein über lange Zeit gewachsener Wirtschaftszweig kleinerer „Blending Houses“ wurde so mehr und mehr vom Produktfluss abgeschnitten. Blends machen rund 90% des Whiskymarktes aus und selbst wenn man die Industriegiganten, die mehr oder weniger ihren eigenen Bedarf decken, herausrechnet, bleibt das Marktvolumen riesig. Also fragte ich mich: ‚wer wird diese Firmen in der Zukunft beliefern?’ Die Antwort auf die Frage reifte in mir in den darauffolgenden Jahren,“ erinnert sich Ian.
Das Ian sich überhaupt diese Frage stellte liegt spätestens in seiner zweiten Anstellung als Ingenieur bei der Invergordon Distillery vor etwa 28 Jahren begründet, nachdem er zuvor in der Greenwich Distillery in London arbeitete.
„Als junger Ingenieur hatte ich die Gelegenheit das Design von Brennereien in praktischer Tiefe zu studieren. Die Greenwich Distillery wurde von Frilli Srl. gebaut, einer italienischen Firma bei Sienna, die seit 1912 Brennblasen und sogar komplette Brennereien nach den Vorstellungen des Kunden fertigt. Dann kam ich über Invergordon zur Glen Moray Distillery, die auch Frilli Brennblasen nutzt. Bei Planung und Bau der Starlaw Grain Distillery von 2007 bis 2010 griffen wir auch auf die vielseitigen Italiener zurück“, berichtet sich Ian. Es sollte nicht seine letzte Begegnung mit Frilli sein.
Mit seiner Antwort im Kopf gründete Ian im Jahr 2011 John Fergus & Co., die später als Holding Company für InchDairnie Distillery fungieren sollte. Doch drei weitere Jahre dauerte es noch bis zum ersten Spatenstich. Eine Zeit, die Ian für die Konzeption nutzte: „Ich suchte nach innovativen Ansätzen für die Whiskyherstellung, um energieeffizient den bestmöglichen Geschmack zu erzielen. Dazu haben wir uns mit einem weißen Stück Papier hingesetzt und die Definition von Scotch Whisky aufgeschrieben. Wir haben dann jeden Produktionsschritt kritisch beleuchtet und neue Wege skizziert, eine Brennerei zu bauen und Whisky zu produzieren. InchDairnie entwickelte sich so Schritt für Schritt“, sagt Ian. „Freunde aus der Industrie und meinem privaten Umfeld machten sich allerdings Sorgen, ob ich mit dem innovativen Konzept nicht ein zu großes Risiko eingehen würde. Aber die meisten vergessen, dass das größte Risiko, das ich eingehen kann, ist, es nicht einzugehen. Denn durch Risikomanagement kann ich es minimieren. Ich bin Ingenieur, ich mag Strukturen und Rahmenkonzepte, die wir bei der Planung von InchDairnie und der heranreifenden Whiskies neu geschaffen haben.“
Das Resultat war ein stimmiges innovatives Brennereikonzept, durch das er 70% seiner zukünftigen Produktion schon an Blending Houses verkauft hatte, bevor der Bau von InchDairnie überhaupt begann. „Dadurch hatte ich den kompletten Betrieb der Brennerei finanziert und die Freiheit gewonnen, mit der verbleibenden Produktionskapazität von rund 500.000 Liter reinen Alkohols pro Jahr (LPA) eine Produktpalette nach meinen eigenen Vorstellungen zu schaffen: mit maximalem Geschmack“, sagt Ian.
Ian’s Businessplan hätte ich sehr gerne gelesen. Das Privileg hatte sein jetziger Investor und starker strategischer Partner MacDuff International Ltd. aus Glasgow. MacDuff ist ein „Blending House“ mit den Marken Grand Macnish, Lauder’s und Islay Mist, das zukünftig auch Malt Whisky aus der InchDairnie Distillery in seinen Blends verwenden wird.
“Wir haben im Jahr 2014 endlich mit dem Bau begonnen und uns natürlich die Expertise von Frilli gesichert. Es dauerte 18 Monate bis wir im Dezember 2015 mit dem Destillieren anfangen konnten. Kaum jemand aus der Industrie und auch nicht die Whiskyfans haben das mitbekommen, bis wir am 17. Mai 2016 offiziell InchDairnie eröffnet haben“, lächelt Ian. „Seitdem produzieren wir zwei Millionen LPA. Das bedeutet eine Produktion von je 40.000 Liter reinem Alkohol in 50 Wochen pro Jahr. Das ist für eine neue Brennerei eine unglaubliche Menge, die aber erst durch unsere Verträge mit den Blending Houses möglich wird. Wir haben das Produktionsgebäude zudem so gestaltet, dass wir unsere Kapazität mit relativ geringem Kapitaleinsatz und zwei weiteren Brennblasen noch verdoppeln können.“
Das Geheimnis um das innovative Geschäftsmodell hinsichtlich der Finanzierung von InchDairnie ist somit gelüftet.
Die vielleicht unbekannteste schottische Single Malt Destillerie ist, mangels einer offiziellen Range (es gibt genau eine Originalabfüllung, und das auch erst seit 2018 – schauen Sie mal unter dem Newsbit in den Empfehlungen der Redaktion), Marketing und Zugänglichkeit, Allt-A-Bhainne in der Speyside. Sie ist auch weitestgehend von allem Zauber, der Brennereien umgibt, befreit, denn sie ist im Jahr 1975 schlicht und funktional erbaut worden und läuft weitgehend automatisch, um Whisky für die Blends von Pernod Ricard zu produzieren.
Dennoch findet man nicht so selten Whiskys aus ihr bei unabhängigen Abfüllern, und zwei davon hat Serge Valentin heute verkostet:
Allt-A-Bhainne 10 yo 2008/2019 (46.5%, House of McCallum, cask #172, 432 bottles)
85
Allt-A-Bhainne 27 yo 1992/2020 (49.2%, The Whisky Cask Company, bourbon, cask #1800472, 272 bottles)
89
Allt-á-Bhainne Destillerie, Foto von Ingo Wölbern, Public Domain
Helen Mulholland, die Master Blenderin von Bushmills Irish Whiskey, ist von Drinks Ireland | Irish Whiskey Association bei den Chaieman’s Award als Legende des Irischen Whiskeys (Legend of Irish Whiskey) ausgezeichnet worden.
Wir gratulieren ganz herzlich zu dieser verdienten Anerkennung und bringen die englischsprachige Pressemitteilung dazu, die wir von der Destillerie erhalten haben:
BUSHMILLS® IRISH WHISKEY MASTER BLENDER RECOGNISED AS A LEGEND OF IRISH WHISKEY
Helen Mulholland, Master Blender for Bushmills® Irish Whiskey, has been recognised by Drinks Ireland | Irish Whiskey Association at their Chairman’s Awards for her outstanding contribution to the development of the Irish whiskey industry and has also become the first woman to receive a Chairman’s Award.
Helen Mulholland
Drinks Ireland | Irish Whiskey Association is the representative association for the Irish whiskey industry. The Association’s Chairman’s Awards recognise the people, distilleries and industry partners that have made an outstanding contribution to the development of the Irish whiskey industry and category.
Known for her passion for innovation, Helen has overseen a number of new product launches during her time at The Old Bushmills Distillery, the world’s oldest licenced whiskey distillery, including THE STEAMSHIP COLLECTION™, the brand’s first global travel retail exclusive range.
Most recently, Bushmills Irish Whiskey has launched The Causeway Collection, a new series of extremely rare and unique cask finished single malt whiskeys from The Old Bushmills Distillery which has been inspired by the natural wonder of the Giant’s Causeway.
The Causeway Collection references vary in age from 9 to 30 years old and have launched to widespread acclaim in sevenmarkets to date. Bushmills has allowed these uncommon casks unprecedented years of rest, decades in some cases, creating unique waves of flavour, every bit as dramatic as the Northern Irish coastline.
In her more than 25 years at Bushmills Irish Whiskey, Helen has blazed a trail for women in the industry. She is the first woman to receive a Chairman’s Award and has inspired many women in the industry in distilling, scientific and technical roles.
Speaking about the honour, Helen said:
“I am delighted to accept the Chairman’s Award from the Irish Whiskey Association and honoured to be among so many titans in our industry. I have truly enjoyed my 25 plus years at The Old Bushmills Distillery, and I look forward to many more. I often say I have one of the best jobs in the world and it is an honour to see my work recognised in this way.
“Since I started at the distillery, my passion has been to develop new whiskeys and experiment with different casks and flavours. There’s nothing better than introducing a new Irish whiskey to the market and that is why I am so excited about the new Causeway Collection. The whiskeys in this Collection, all non chill-filtered and some of the first cask strength whiskeys to be released by us in over 15 years, are among Bushmills’ greatest treasures. We can’t wait to share them with the world. With these new exclusive releases, we celebrate our passion for single malt, showcase our rare and unique casks, and honour our 400 year heritage.
“Throughout my time in the industry, global volumes of Irish whiskey have increased sevenfold and the number of distilleries on the island of Ireland has grown from three to more than thirty! I could not feel more privileged to be in involved in such an unprecedented transformation.”
Helen and five other individuals were honoured for their outstanding contributions to the Irish whiskey industry on Thursday evening at the virtual Chairman’s Awards ceremony.
David Stapleton, Chairman of Drinks Ireland | Irish Whiskey Association, said:
“I am honoured to present the Chairman’s Awards to such a talented and tenacious group of people who have contributed significantly to the revival of the Irish whiskey industry. The awardees represent the dynamism and ingenuity which is central to our industry.
“I am also delighted that this year marks the first time a woman will receive a Chairman’s Award, which is reflective of the growing number of women working in the industry.”
Wegen eines Serverupdates müssen wir Whiskyexperts am Freitag am Morgen ab ca. 7:30 für 30 bis 60 Minuten vom Netz nehmen und werden in dieser Zeit leider nicht erreichbar sein. Wir bitten dies zu entschuldigen – wir sind bemüht, die Downtime so kurz wie möglich zu halten.
Die diesjährigen Germany’s Best Whisky Awards gehen in den Taunus, nach Kerken sowie nach Nürnberg. Dies teilt die Medienbotschaft Verlag und Events GmbH in ihrer heutigen Presseaussendung mit. Wir gratulieren den Gewinnern ganz herzlich und teilen mit Ihnen die Pressemitteilung, die wir erhielten:
Germany’s Best Whisky Awards 2020
Awards gehen in den Taunus, nach Kerken sowie nach Nürnberg
Passend zu Weihnachten erschien soeben der neue „Whisky Guide Deutschland 2021“. Das Standardwerk präsentiert bereits zum 14. Mal die besten Adressen der deutschen Whiskyszene – von Whisky-Brennereien über Whisky-Bars bis hin zu hochspezialisierten Fachgeschäften für Whisky-Liebhaber. Und wie in jedem Jahr Usus, werden auf Basis der Guide-Recherchen wiederum die Awards für die besten Adressen des Jahres verliehen. Der Jubel dürfte nun wohl in drei Orten des Landes recht groß sein: im Taunus, in Kerken am Niederrhein sowie in Nürnberg …
Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah. Dieser vertraute Satz gilt nicht zuletzt für Deutschlands Whiskyszene. „Sie nimmt in vielen Bereichen weltweit eine Spitzenstellung ein“, wie Heinfried Tacke, Autor des Whisky Guides, nicht müde wird, immer wieder zu betonen. Und er fügt hinzu: „Vielen im Land war bzw. ist gar nicht bewusst, wie viele tolle Adressen wir gerade für die Liebhaber der goldenen Tropfen im Glas haben. Deswegen gibt es diesen Guide, der übrigens gerade in einem so schwierigen Jahr wie diesem noch einmal mehr unter Beweis stellt, wie hingebungsvoll und zugleich widerständig diese Szene ist – trotz zahlreicher Hindernisse und Einschränkungen!“
Umso glücklicher ist man so über die Möglichkeit, auch in diesem Jahr wieder die damit verbundenen „Germany’s Best Whisky Awards“ zu verleihen, gestiftet vom Verleger und Herausgeber des Fachmagazins „Der Whisky-Botschafter“ und des Whiskys Guides Deutschlands, Christian H. Rosenberg. Nach strengen Kriterien bemessen und gekürt, gehen diese Preise Jahr für Jahr an jene sechs Adressen, die sich als die Besten der Besten in den Kategorien Bar und Shop erwiesen haben. Zudem werden jährlich zwei Ehrenpreise für „Best Whisky International“ und „Best Whisky Motion“ vergeben. Allen voran der letztgenannte Award mauserte sich in all den Jahren der „Germany’s Best Whisky Awards“ zu einer viel beachteten Würdigung eines herausragenden Lebenswerks in der Whiskywelt. Erstmals in der Geschichte der Awards geht diese Auszeichnung nicht an eine einzelne Person, sondern an einen Whiskyclub.
Die einzige Würdigung, die so leider noch aussteht, ist die Kür der besten deutschen Whiskys des Jahres 2020. Bislang verhinderte der aktuelle Lockdown die Durchführung der dafür notwendigen Blindverkostung. Die Auszeichnung verschiebt sich deswegen auf ein späteres Datum.
Germany’s Best Whisky Bar 2020
1. Platz:
Hotel Forellenhof, Bundenbach-Rudolfshaus Gerd Weckmüller
2. Platz
Loch Ness, Berlin Christian Mirus
3. Platz
Xaver Lounge & Whisky Bar Hotel-Restaurant Zum Dragoner, Peiting Monika Pummer & Team
Germany’s Best Whisky Shop 2020
1. Platz:
Die Whiskybotschaft – Bar, Lounge & Shop, Kerken Tim & Michaela Tünnermann
2. Platz
The Quaich – Whisk(e)y Lounge, Neubrandenburg Mario Sammler
Auch in diesem Jahr erscheint wieder, wie Medienbotschaft Verlag und Events GmbH in ihrer Presseausseundung mitteil, der Whisky Guide Deutschland. Die 14. Auflage umfasst diesmal über 500 Seiten. Der Whisky Guide Deutschland ist regulär in gut sortierten Fachgeschäften wie auch per Bestellung direkt beim Verlag unter www.medienbotschaft.com erhältlich und kostet 19,90 Euro. Hier alle weiteren Infos rund um den Whisky Guide Deutschland 2021:
Whisky Guide Deutschland 2021
Das Jahrbuch einer einzigartigen Liebhaberei
Der neue Whisky Guide Deutschland ist da. Das Standardwerk erscheint bereits in der 14. Auflage. Jährlich aktualisiert ist das über 500 Seiten umfassende Buch ein allseits begehrter Ratgeber, der „wohl zu den wichtigsten Publikationen zum Thema Whisky in deutscher Sprache“ gehört, wie Gerald Erdrich, Präsident der deutschen Sektion der „Keeper of the Quaich“, nicht zum ersten Mal betont. Und „obwohl das Jahr 2020 für viele von uns sicherlich eine immense Herausforderung darstellte, präsentiert sich die Whiskyszene unseres Landes viel robuster als erwartet“, schickt der Autor des Guides, Heinfried Tacke, sichtlich erleichtert hinterher.
Insofern ist die Neuauflage des Whisky Guides Deutschland 2021 auch ein Zeichen der Hoffnung und Ermunterung. „Ganz ehrlich. Im Frühjahr waren die Zweifel schon sehr groß, ob das Buch in diesem Jahr überhaupt erscheinen kann. Umso mehr sind wir jetzt alle sehr froh, dass es allen widrigen Umständen zum Trotz dennoch zu einer Neuauflage kommen konnte“, so der Autor und er ergänzt, „ … ich bin mir ganz sicher, die Leser werden dies merken: In dem Guide steckt in diesem Jahr einfach noch mehr Konzentration und Hingabe als je zuvor. Schwierige Zeiten fordern zwar ihren Tribut, bringen aber gerade deswegen auch die Qualität und tatsächliche Substanz von etwas noch deutlicher zum Vorschein. Und das spürt man auf jeder Seite des Guides.“
Erneut leistet der Guide derart wieder wertvolle Lotsendienste zu allem, was die heimische Whiskywelt auszeichnet und spannend macht. Wie ein Seismograph hat das Buch das Ohr am Geschehen der besten Whisky-Adressen in Deutschland, bereitet die wichtigsten Entwicklungen und Trends in der globalen Whiskywelt auf und spart auch sonst nicht mit Tipps und Ratschlägen für eine Liebhaberei, die ihresgleichen sucht. Frisch aufgenommen wurde zudem ein neues Kapitel unter dem Titel „Whisky Wissen“, das auf bislang ungekannte Weise mit chemischem Wissen viele neue Einsichten ins Mysterium Whisky liefert. „Auch das wird sicher als ein ganz eigenes Schmuckstück in unserer neuen Ausgabe wahrgenommen werden“, ist sich der Guide-Autor über diesen umfangreichen Gastbeitrag von Dr. Heinz Weinberger sicher.
Der Whisky Guide Deutschland ist regulär in gut sortierten Fachgeschäften und per Bestellung direkt beim Verlag unter www.medienbotschaft.com erhältlich.
Heinfried Tacke Whisky Guide Deutschland 2021 Wegemarken zum grenzenlosen Genuss
Eine ganz besondere Empfehlung zum diesjährigen Weihnachtsfest stellt Kirsch Import in seinem heutigen Schreiben vor: ElsBurn Cosy Winter VI. Die diesjährige Auflage des Hercynian Single Malt ist exklusiv abgefüllt für Kirsch Import und reifte in einer Kombination aus Süd- und Süßweinfässern. Malaga-, Sherry- und Ruby-Portweinfässer wählten die Harzer Brenner für ihren Winter-Whisky aus. Hier alle weiteren Infos zum ElsBurn Cosy Winter VI:
Der Dram zu Wham und Weihnachten: ElsBurn Cosy Winter VI lädt zu gemütlichen Genussmomenten ein
Last Christmas, we gave you a dram…
Und das tun wir auch in diesem Jahr wieder: Exklusiv abgefüllt für die Kunden von Kirsch Import steht der ElsBurn Cosy Winter VI in den Startlöchern. Die diesjährige Auflage des Hercynian Single Malt ist der flüssige Ersatz für den Weihnachtsmarktbesuch. Mit Rauchschinken und malziger Süße, Würze und Rosinen sowie dunkler Schokolade und Mandeln erinnert das Geschmacksprofil des winterlichen Drams an den herrlichen Moment des Eintretens in den warmen Lichtkegel einer Weihnachtsmarkthütte, die mit köstlichen Gerüchen lockt.
Cosy Winter verströmt Gemütlichkeit – ganz wie der Name verspricht. Für den warmen Bernsteinton der sechsten Abfüllung der Reihe ist eine meisterliche Kombination aus Süd- und Süßweinfässern verantwortlich. Malaga-, Sherry- und Ruby-Portweinfässer wählten die Harzer Brenner für ihren Winter-Whisky aus. Für Lagerfeuer-Feeling haben sie diese mit „gently woodsmoked“, also leicht rauchigem Hercynian Single Malt befüllt. Der Dram für die kalte Jahreszeit wurde in natürlicher Form – ohne Färbung und Kühlfiltration – sowie in aromatischer Fassstärke von 52,2% vol. in genau 1.000 Flaschen abgefüllt.
ElsBurn Cosy Winter VI – 2020 Release
Hercynian Single malt Whisky Exclusively bottled for Kirsch Whisky
Fass-Typen: First Fill Malaga Casks, First Fill Sherry Cask, First Fill Ruby Port Casks 1.000 Flaschen 52,2% vol. Cask Strength Nicht kühlfiltriert Nicht gefärbt
UVP: 79,90 €
Tasting Notes
Nase: Ein Hauch Rauch und das Aroma von Räucherschinken werden durch süße, malzige Noten ausbalanciert.
Gaumen: Kraftvoll und vollmundig mit dunklen Früchten und Rosinen, der Süße von Mandeln und etwas Zuckerwatte. Dazu kommen dunkle Schokolade und leichter, würziger Rauch.
Nachklang: Lang und harmonisch klingt der Whisky mit Frucht, Eichenwürze und Schokolade aus.
Die InchDairnie Distillery veröffentlicht als erste Single Malt-Brennerei in Schottland ihre CO2-Bilanz. Wie die Brennerei in ihrer heutigen Presseaussendung schreibt, wurden die Arbeiten zur Erstellung des Berichts von Eunomia Research & Consulting mit Sitz in Bristol durchgeführt. Die Destillerie wurde erst 2016 erbaut und ist auf einen geringen Energiebedarf ausgelegt, bei dem Energie recycelt und im Rahmen des Destillationsprozesses wiederverwendet wird. Ihren erste Abfüllung wird erst 2029 erscheinen, wie eine Countdown-Uhr auf der Website der Brennerei bereits ankündigt.
3rd. December 2020 InchDairnie Distillery has today released and published its carbon footprint calculation. In doing so the Fife distillery becomes the first single malt distillery in Scotland to publish its Carbon Footprint Report.
Managing Director Ian Palmer explains the background to be the first to release a Carbon Footprint Calculation and Report.
“Sustainability is important to InchDairnie Distillery and our report intends to set the standard. It is often found in the whisky industry there is a lot of ‘talk’ about sustainability and not enough hard evidence. Here at InchDairnie, we aim to shift this by publishing an independently produced carbon footprint report, with evidence‐based data.”.
The work in developing the report was carried out by Eunomia Research & Consulting based in Bristol. The innovative InchDairnie Distillery is designed to have low energy demand, where energy is recycled and reused within the distilling process. Some of the heat recovered is used to heat the offices in the winter. The Distillery is part of the circular economy, co‐products, draff and pot ale, are sent to a local Anaerobic Digestion plant, which produces gas which in turn is supplied into the same grid as the distillery draws from. As Ian Palmer states “InchDairnie Distillery is proud to be a part of this circular economy”.
Ian Palmer, Gründer und Geschäftsführer der InchDairnie Distillery – Copyright Stefan Bügler
Innovation is very important at InchDairnie Distillery. The distillery not only uses spring barley, the industry norm, but also the rare winter barley as it distils according to the seasons. It has also created industry firsts in distilling rye and oats. Whisky Writer Dave Broom sums it up in saying “In terms of flavour innovation other distillers will be looking at InchDairnie Distillery for years to come.”.
InchDairnie Distillery began distilling in 2016 and does not plan to release any whiskies until they are ready. Looking at the website www.inchdairniedistillery.com this patience is uniquely evident with a countdown clock for the InchDairnie single malt release in 2029. As such InchDairnie Distillery has yet to launch a product and therefore the report incorporates everything from the beginning of production, mashing through fermentation and distillation through to maturation but not onto the bottled product yet.
Ian Palmer explains “Here at InchDairnie we pay close attention to sustainable and environmental initiatives and recently entered the Green Distilleries competition, launched by the UK Government in September 2020. We also support the Scotch Whisky Association’s environmental strategy and endeavour to help achieve the goals set out in the document.”. The distillery is now beginning to collect rainwater from its warehouse roofs in order to reduce its water demand. The distillery also works with likeminded suppliers such as Muntons who supply malted barley and malted rye to the distillery.
In order to allow customers and consumers to make an informed decision about the products they buy, InchDairnie Distillery acknowledges a need to create a standardised methodology in calculating and publishing environmental impact and sustainability measures in the whisky industry. There are growing calls for standardisation as cited in the recent Financial Times article ‘Could carbon labelling soon become routine?’.
As this report is the first of its kind, InchDairnie Distillery welcomes discussion and feedback about the methodology and results and actively encourages contact at carbonfootprint@inchdairniedistillery.com