Ohne Kühlfiltrierung, in seiner natürlichen Farbe, mit 46 % Vol. abgefüllt und einer Altersangabe. Dies sind die Eigenschaften, die ein Single Malt vorweisen muss, um von Ralfy Mitchell das Label „integrity malt“ verliehen zu bekommen. All dies weist der GlenDronach 15yo auf, dem Ralfy sich in seiner aktuellen Review #829 widmet. Bereits im April 2011, in seiner Review #195, stellte er diesen Whisky vor, der damals neu auf dem Markt erschien.
In diesen vergangenen neun Jahren hat sich bei GlenDronach viel verändert. Die Destillerie hat einen neuen Besitzer, eine neue Blenderin, und auch das Whiskygeschäft erfuhr in diesen neun Jahren manche Änderung. Deshalb stellt Ralfy in seinem fast 15-minütigen Video dies alles dar, bevor er ihn verkostet und den aktuellen GlenDronach 15yo mit 84 Punkte bewertet. Im Vergleich: In seiner Review #195 erhielt der damals neu eingeführte GlenDronach 15yo Revival satte 90 Punkte. Ob und wie sich dieser Single Malt verändert hat, erfahren Sie im Video, welches Sie im oberen Bereich unseres Posts finden, und natürlich auch auf Youtube. Viele Vergnügen.
Aufgrund der Maßnahmen und Verordnungen, die im Kampf gegen die Covid-19- Pandemie eingeführt wurden, wurden viele Messen und Veranstaltungen abgesagt. Der Bar Convent Berlin sucht hier neue Wege und Möglichkeiten, trotzdem in diesem Jahr diese Veranstaltung realisieren zu können und wählt hier ein alternativen Konzept aus Live- und Digital-Event. Alle weiteren Infos zum diesjährigen BCB und dem neuen Konzept finden Sie in der folgenden Pressemitteilung:
„Pouring Digital“: BCB 2020 findet als Special Edition statt
Der Bar Convent Berlin 2020 geht in der Corona-Krise neue Wege und bringt seine Community in diesem Jahr in Form einer BCB Special Edition zusammen. Aufgrund der Vorgaben der Behörden kann die Messe nicht in der geplanten Konzeption stattfinden. Ursprünglich war geplant, den BCB vom 12. bs 14. Oktober auf dem Berliner Messegelände zu veranstalten. Unter dem Titel „Pouring Digital“ arbeitet das BCB Team an einem alternativen Konzept aus Live- und Digital-Event.
„Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst, zum einen als Messe, die viele tausend Menschen an einem Ort vereint, zum anderen aber auch als Teil einer global vernetzten Barszene. Einer Barszene, die möglicherweise vor ihrer größten Herausforderung überhaupt steht“, sagt BCB Director Petra Lassahn. „So ist es unser Ziel, im Herbst ein alternatives Veranstaltungsformat zu bieten. Wenn unsere Aussteller und Besucher nicht zu uns kommen können, dann müssen wir zu ihnen kommen.“
Aktuell arbeitet das BCB Team gemeinsam mit Partnern an einem Konzept, wie der Spirit des BCB, die Vorträge, Events und das Miteinander in diesem Jahr als Live- und Digital-Event stattfinden können. Dabei spielen Online-Angebote die größte Rolle, es wird aber auch geprüft, wie Bars als Herzstück der Messe und alternative Locations mit einbezogen werden können. Viele Aussteller aus der gesamten Branche haben sich gerade in diesen Krisenzeiten eine Alternative gewünscht, einen Ort, an dem sie sich austauschen und zusammenkommen können. „Gerade weil die Branche weltweit an den Folgen der Covid-19- Pandemie leidet, brauchen wir einen Treffpunkt, um Kraft zu schöpfen, voneinander zu lernen, Ideen auszutauschen und mit Zuversicht wieder nach vorne zu schauen“, so Petra weiter.
Über die weiteren Planungen für 2020 wird das BCB Team zeitnah informieren. 2021 wird der BCB dann mit seinem ursprünglich für dieses Jahr geplanten, neuen Konzept City Life Spirits auf dem Messegelände Berlin stattfinden.
Bis zum Erwachsen sein dauert es noch ein klein wenig, doch die in Norfolk beheimatete The English Whisky Co. ist mit ihren Whiskys auf einem sehr guten Weg dahin. Im Dezember 2017 veröffentlichte die Brennerei ihre erste zehnjährige Abfüllung. Dieses Single Cask Bottling mit einer Auflage von 210 Flaschen war augenblicklich ausverkauft (wir berichteten). In der letzten Woche präsentierte die Destillerie mit The English 11year old nun ihren neuen ältesten Single Malt, diesmal in einer deutlich höheren Auflage. Insgesamt 2.466 Flaschen mit 46% Vol. füllte die Brennerei ab, der Preis im Online-Shop der Destillerie beträgt £ 59,95, was etwa 67 € entspricht. Und nur noch wenige Abfüllung sind „in stock“.
Mit einem nachvollziehbarem Stolz präsentiert Geschäftsführer Andrew Nelstrop nach anderthalb Jahrzehnten die erste Abfüllung der The English Whisky Co. mit einer Altersangabe. Dieser Single Malt bietet, so sie offiziellen Tasting Notes, eine komplexe Nase mit Zitrusfrüchten, Bratäpfeln und Mandelnoten. Am Gaumen mit einem fruchtigen Geschmack und Eichentönen, endet der Whisky mit einem vollem, öligen und leicht trockenen Finish.
Die Londoner Bimber Distillery veröffentlicht morgen sieben neue Abfüllungen. Neben dem Release Bimber Ex-Bourbon Oak Casks Small Batch erscheien noch sechs Einzelfass-Abfüllungen. Drei dieser Bottlings sind exklusiv für den britischen Markt, die anderen Drei sind für die Märkte in Belgien, Dänemark, Frankreich, Deutschland, Italien, Niederlande, Polen, Singapur und Taiwan vorgesehen.
Bimber Ex-Bourbon Oak Casks Small Batch ist ein Vatting von Whiskys aus Ex-Bourbon-Fässern, die 2016, dem ersten Produktionsjahr der Brennerei befüllt wurden. Abgefüllt in Fassstärke mit 51,8 % Vol., sind 1.948 Flaschen erhältlich. Die offiziellen Tasting Notes versprechen in der Nase unter anderem Noten grüner Apfelschalen und getrocknetem Steinobst. Am Gaumen zeigen sich die Aromen heller Früchte und gebackener Aprikosen mit einer gewissen Pfefferigkeit. Im Finish begleite das Pfefferige eine anhaltenden Süße.
Für etwas mehr als 70 € (£65) ist Bimber Ex-Bourbon Oak Casks Small Batch ab morgen online im Shop der Destillerie erhältlich, wobei der Kauf auf eine Flasche der unterschiedlichen Abfüllungen pro Person beschränkt ist.
Die sechs Single Cask Releases
Exklusiv für Großbritannien Veröffentlichungsdatum: 9. Juni 2020
Bereits Ende des letzten Sommers (wir berichteten) kündigte die Highland-Destillerie Fettercairn die Erweiterung ihrer Standard-Range für das erste Quartal 2020 an. Mit einer kleinen Verspätung präsentiert der Brennerei-Eigentümer Whyte & Mackay nun den ersten Neuzugang. Für den Fettercairn 16 Year Old verwendete die Brennerei chocolate malted barley, also stark geröstetes Gerstenmalz. Nach einer Lagerung in erst befüllten Bourbon-Fässern folgte eine zweijährige Reifung in Sherry- und Portfässern. Abgefüllt ist der Single Malt mit 46,4 % Vol..
Wie im letzten Jahr angekündigt, ist dieser neue Fettercairn in der 1-Liter-Flasche für £80 (etwa 90 €) im globalen Reisehandel erhältlich. Zusätzlich erscheint diese Abfüllung auch im Fachhandel. Nach der exklusiven Markteinführung durch eine Whiksy-Handelskette in Großbritannien soll der Fettercairn 16 Year Old danach weltweit im Fachhandel erhältlich sein. Die unverbindliche Preisempfehlung für die 0,7-Liter-Flasche beträgt £69.99, also etwas mehr als 80 €.
Während Deutschland den Vatertag schon gefeiert hat, steht er in anderen Ländern am 14. Juni noch bevor – aber hey, welches Fest kann man nicht zumindest doppelt feiern?
Gemeinsam mit unserem Gewinnspielpartner Pernod Ricard Österreich verlosen wir daher drei Packages von Chivas Regal mit jeweils einem Blend und schönen Zugaben, mit denen man den Vatertag hervorragend und stilvoll (nach)feiern kann. Drei glückliche Gewinner können sich dann jeweils über eine Flasche Chivas Regal 12yo, Chivas Regal XV oder Chivas Regal 18yo freuen – jeweils mit zwei speziellen Tumblern und einer exklusiven Chivas Regal Tragetasche. Hier sind unsere Preise und jeweils eine Genussidee dazu:
Das mindestens 12-jährige Heranreifen in ausgesuchten Eichenfässern und das auf hoher Destillierkunst beruhende dreifache Blending geben dem Chivas Regal 12 yo seinen reichen und fruchtigen Geschmack. Dazu gibt es zwei Tumbler und die Chivas Regal Tragetasche.
Zubereitung: Zutaten im Rührglas kaltrühren und in einer Cocktailschale straight up servieren.
Vatertagspackage Chivas Regal Whisky XV „Der Weltenbummler”
Chivas Regal XV, der mindestens 15 Jahre reift erhält sein besonderes Finish in Cognac Eichenfässern und dadurch seine fruchtigen Aromen von Birnen vermischt mit Karamell. Auch hier spendiert Pernod Ricard Österreich zwei Tumbler und die Chivas Regal Tragetasche dazu.
Drinkrezept: CHIVAS REGAL XV Bright Light
5cl Chivas Regal XV 5cl naturtrüber Apfelsaft 1cl MONIN Honigsirup 1 Zimstange, 4 Himbeeren
Zubereitung: Zutaten in einem Rührglas kaltrühren und auf einem Eisblock im Tumbler servieren. Mit einer Apfelspirale oder Himbeeren dekorieren.
Chivas Regal 18 yo zeichnet sich durch einen langsamen Reifeprozess, darunter beste Malts aus dem Speyside, unter anderem Strathisla und Longmorn, in Kombination mit den Geheimnissen des Master Blender Colin Scott, aus. Natürlich gibt es auch dazu die Tragetasche von Chivas Regal und zwei Tumbler.
Drinkrezept: CHIVAS REGAL 18YO Sir Winston – Perfect Serve
6cl Chivas Regal 18yo Im Tumbler mit Eisblock Dazu getrocknete Marillen, Bitterschokolade oder gebrannte Nüsse
Zigarren-Empfehlung: Pairing mit Davidoff Winston Churchill Toro The Commander.
Und so gewinnen Sie eines der drei Genießersets von Chivas Regal samt Tumblern und Tragetasche:
1. Sagen Sie uns einfach, mit wem Sie Ihren Gewinn genießen wollen, und warum:
2. Schicken Sie uns Ihre Antwort gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „Chivas Regal“!
3. BITTE teilen Sie dieses Gewinnspiel auf Ihren sozialen Netzwerken. Ein wenig gute Nachrede kann auch uns nicht schaden ;-). Das Teilen ist nicht verpflichtend, aber es würde uns freuen.
Unter allen richtigen Antworten mit dem richtigen Betreff, die uns bis 14. Juni 2020, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinnerin oder den Gewinner des Preises und geben sie am 15. Juni 2020 bekannt. Die Gewinne werden danach durch Pernod Ricard Österreich versendet.
Pro Haushalt ist nur eine Teilnahmemail möglich!
Teilnahmebedingungen:
Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt, die Gewinnfrage richtig beantwortet und seine Lösung mit dem Betreff „Chivas Regal“ einsendet sowie das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 14. Juni 2020, 23:59 Uhr. Die Gewinnerinnen/die Gewinner werden am 15. Juni 2020 auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts und Pernod Ricard Österreich sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Versand des Preises erfolgt durch Pernod Ricard Österreich, wir übermitteln dafür die Gewinneradressen an das Unternehmen. Diese Daten werden dort wie alle Adressdaten bei uns nach Abschluss des Gewinnspiels sofort und unwiderbringlich gelöscht.
Hinweis zum Datenschutz: Wir erheben nur jene Daten von Teilnehmern, die für die Abwicklung des Gewinnspiels nötig sind (Name, email-Adresse und Postanschrift). Alle in diesem Zusammenhang erhobenen Daten werden nach Abschluss des Gewinnspiels und der erfolgreichen Versendung des Preises ausnahmslos gelöscht und weder für unsere Zwecke weiterverwendet noch an Dritte weitergegeben. Unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier.
Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden – und geben uns auch die Erlaubnis, Ihren Namen und Wohnort im Falle des Gewinns auf unserer Seite veröffentlichen zu dürfen.
Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen!
Irish Whiskey erfreut sich in den letzten Jahren wieder einer großen Popularität, und kann jährlich neue, höhere Absatzzahlen präsentieren. Auf der einen Seite haben wir natürlich mit Jameson einen Big Player, auf der anderen Seite eine steig wachsende Zahl kleiner Brennereien. Hinzu kommen noch unabhängige Abfüller, bei denen wir vermehrt Bottlings mit Destillat aus Irland finden können. Dies zusammen bildet einen sehr spannendes und dynamisches Angebot. Und die politische Begleitumstände der irischen Insel lassen wir hier mal außen vor.
Serge Valentin hat sich heute eine kleine Session zusammengestellt, die den aktuellen Stand des Irish Whiskeys gut repräsentiert. Die beiden Abfüllungen der Dubliner Destillerie Teeling ergänzen vier recht aktuelle Indie-Bottlings. Die Bewertungen dieser Iren bewegen sich, bis auf eine Aunahme, deutlich auf die 90-Punkte Marke zu, wie Sie in unser Kurzübersicht sehen:
Teeling 14 yo ‘Brabazon Series 03’ (49.5%, OB, Irish, single malt, Perdo Ximenez, 10000 bottles, 2020) 87 Punkte
Irish Single Malt 16 yo 2003/2019 (51.9%, The Whisky Agency, barrel) 80 Punkte
Irish Single Malt 21 yo 1998/2019 (51.9%, The Whisky Agency, barrel, 208 bottles) 89 Punkte
Irish Single Malt 29 yo 1990/2019 (48.5%, The Whisky Agency, barrel) 89 Punkte
Teeling 28 yo 1991/2020 (46%, OB, 4000 bottles) 90 Punkte
A Drop of The Irish (59.6%, Blackadder, hogshead, cask #DI 2018-1, 333 bottles, 2018) 86 Punkte
Willkommen zur 183. Folge der Whiskyvideos und Podcasts der Woche. Wie immer bringen wir in ihr Beiträge aus dem deutschen Sprachraum zum „Wasser des Lebens“, die uns von den Vloggern und Podcastern zugesendet wurden. In den Videos werden sowohl neue als auch ältere Abfüllungen verkostet – alles nach dem eigenen Ermessen der Verkoster und ohne kommerziellen Hintergrund.
Die Liste der teilnehmenden Vlogs und Podcasts ist nicht fix: Wenn Sie meinen, dass Ihr Video ebenfalls dazu gehören sollte, dann können Sie unten herausfinden, wie das möglich wäre.
In Ausgabe 182 finden Sie zwei Podcasts und acht neue Videos:
Wie wir die Beiträge aussuchen: Die Videos und Podcasts werden uns zugeschickt. Wir treffen dabei keine Auswahl außer jener, dass die von uns gezeigten Blogger/Vlogs schon länger aktiv sein sollten, eine gewisse Anzahl Follower/Hörer/Leser haben. Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann.
Wollen Sie mit Ihrem Beitrag dabei sein? Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu jeweils bis Freitag, 12 Uhr an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird. Bitte halten Sie die eingereichten Videos auch werbefrei, sprich keine Links und Kaufaufforderungen im Video. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!
Schon Mitte März berichteten wir darüber, dass Mickey Heads seine Funktion als Distillery Manager bei Ardbeg zurücklegen wird. Bis September wird er noch bleiben – und man bereitet bei Ardbeg offensichtlich schon ein „kleines Abschiedsgeschenk“ von ihm an die Committee-Mitglieder vor: Die „End of an Era Edition“, der Ardbeg Arrrrrrrdbeg wird ein mit 51,8% vol. abgefüllter Ardbeg werden, der in ex-Ryefässern gereift ist. Eine Altersangabe ist auf dem Ardbeg Arrrrrrrdbeg nicht zu finden, wohl aber kann man auf der Rückseite Tasting Notes nachlesen, die übersetzt etwa so lauten:
An der Nase wandelt sich das Aroma von über Holzfeuer geräucherte Bananen und Birnen langsam in Vanille und Roggenduft. Ein würziges Mundgefühl vermittelt fruchtige Aromen, Anis, geräuchertes Toffee und eine Spur Sauerteigkekse. Das lange Finish bringt sanften Rauch.
Auf der Vorderseite der Flasche findet sich eine Zeichnung von Mickey als Piratenkapitän, auf der Rückseite (auf der er als „Pirate of the Hebridean“ tituliert wird) die Angaben zum Whisky und die Unterschriften seiner Wegbegleiter bei Ardbeg.
Weil es bekannt ist, dass der Abgang von Mickey Heads im September stattfinden wird, würden wir das Erscheinen der Committee-Abfüllung für diesen Zeitpunkt vermuten, aber wie gesagt: vermuten.
Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf.
Unser heutiges Sonntagsvideo entführt Sie nach Irland – und auf eine „Zeitreise“. Eoghan Bell hat über die Jahre Zeitrafferaufnahmen in den Gegenden von Croagh Patrick, Boyle, Glenveagh National Park und den Nachthimmel bei Longford Head und Malin Head aufgenommen. Das Ergebnis sind wunderschöne und musikalisch stimmig unterlegte drei Minuten in 4k – die Sie vielleicht am Abend bei einem Glas irischem Whiskey genießen können.
Viel Vergnügen mit dem Video hier oder auf Youtube – und wir sehen uns später wieder mit den Videotastings und Podcasts der Woche. Bis dahin einen schönen Sonntag noch aus der Whiskyexperts-Redaktion!
Jede Woche erscheinen viele neue Whisky-Abfüllungen – und gesellen sich zu den Abertausenden dazu, die es bereits gab oder gibt. Wer soll das alles trinken und herausfinden, was wie schmeckt?
Blogger tun es – und in der Summe ergibt sich durch sie ein recht schöner Überblick über das, was man ins Glas bekommen kann.
Heute feiern die „Fremden Federn“ ein Jubiläum: Bereits in Folge 100 stellen wir Ihnen Samstag für Samstag Verkostungsnotizen der Blogger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vor. Aus der Vielzahl von Neuerscheinungen und Klassikern haben die Blogger nach ihren Vorlieben Abfüllungen herausgesucht und für ihre Leser beschrieben.
Wir möchten uns ganz herzlich bei den Bloggern bedanken, die diese Rubrik seit über zwei Jahren mit Leben erfüllen und damit einen wichtigen Beitrag zur Whiskykultur im deutschsprachigen Raum leisten. Vielen Dank für die mittlerweile weit über 1000 Einsendungen – und wir freuen uns über jede weitere!
Hier sind die Tasting Notes jener Blogger, die uns für die Jubiläumsusgabe ihre Links gesendet haben:
Die Notes geben die persönlichen Eindrücke der Blogger wieder und müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen (die ohnehin meist nicht einheitlich ist 😉 ). Viel Vergnügen beim Lesen und bis zur nächsten Ausgabe in einer Woche!
Haben Sie selbst aktuelle Tasting Notes, die wir hier verlinken sollen? Senden Sie uns unter press @ whiskyexperts.net den Link auf Ihre Verkostungsnotizen – bitte mit dem Betreff „Tasting-Link“. Wir publizieren dann jeden Samstag jene Notes, die bis Freitag 12:00 an uns gesendet werden. Wir publizieren die Links, ohne damit die Beiträge dahinter zu werten. Nicht publizieren werden wir Links auf Verkostungsnotizen von Seiten, die entweder kommerziell geführt sind, in Verbindung mit Shops stehen oder solchen, bei denen Tasting Notes nur ein Bestandteil des Outputs der Seite sind, denn wir wollen gezielt der Verkosterszene eine Bühne bieten und für sie zusätzliche Öffentlichkeit schaffen.
Regelmäßig gibt es in Schottland ein Sterben der Brennereien. Wenn sich der Geschmack der Konsumenten verändert hat. Wenn Kriege und Wirtschaftskrisen ein gewinnbringendes Arbeiten unmöglich machen. Oder wenn eine Anlage neu gebaut wird und die alte stillgelegt.
Vom letzten dieser Destillieriensterben in den 80ern des vorigen Jahrhunderts sind noch einige Whiskys übrig – entweder in (nur mehr selten) Fässern oder bereits in Flaschen. Und diese Abfüllungen sind nicht nur geschmacklich interessant (nicht immer gut), sondern natürlich auch geschichtlich. Einen Schluck aus einer Lost Distillery zu genießen ist immer etwas Besonderes – auch für Angus MacRaild, der heute wie üblich Serge auf Whiskyfun vertritt und sich geschlossene Destillerien zum Thema der Verkostung gemacht hat.
Hier die Abfüllungen von heute und ihre Wertungen:
Glen Flagler „All Malt“ NAS (70 proof, OB, 1970s): 78 Punkte
Glen Flagler 23 yo 1972/1996 (51.3%, Signatory Vintage, cask #228442, 255 bottles): 88 Punkte
Littlemill 27 yo 1992/2020 (52.3%, The Whisky Agency, hogshead, 260 bottles): 91 Punkte
Imperial 30 yo 1990/2020 (43.5%, Thompson Brothers, refill barrel, 134 bottles): 87 Punkte
Glenugie 30 yo 1977/2007 (46.3%, Signatory Vintage „Cask Strength Collection“, cask #5507, hogshead, 243 bottles): 88 Punkte
Glen Albyn 10 yo (43.4%, OB, D&C Import Italy, 1960s) – Glen Mhor 8 yo (100 proof, Gordon & MacPhail, miniature, 1970s): 84 Punkte
Glen Mhor 8 yo (100 proof, Gordon & MacPhail, miniature, 1970s): 93 Punkte
Glenury Royal 23 yo 1971/1995 (61.3%, OB „Rare Malts“, sherry): 91 Punkte
Brora 34 yo 1970/2004 (56.9%, Douglas Laing „Platinum Selection“, 157 bottles): 93 Punkte
Clynelish 12 yo (56.9%, OB for Edward & Edward, rotation 1969): 95 Punkte
Die letzten Reste von Littlemill vor der Verbauung. Foto von Potstill.org
Am Montag um 17 Uhr unserer Zeit können die Feis Ile Abfüllungen von Caol Ila und Lagavulin online von Diageo bezogen werden – nachdem man sie ja in diesem Jahr nicht auf Islay selbst besorgen konnte. Leider, und das muss man voraussenden, nur dann, wenn man für den Versand eine UK-Adresse angeben kann – aus zollrechtlichen Gründen. Aber vielleicht hat man ja Freunde, die die Flaschen weiterleiten können…
Vom Caol Ila gibt es 6000 Flaschen, vom Lagavulin wurden 3000 Flaschen abgefüllt. Beide Flaschen können wir Ihnen hier im Detail vorstellen, mit den englischsprachigen Tasting Notes:
Lagavulin 20 Years Old Fèis Ìle 2020
Alkoholgehalt: 54%
Fass: Refill & PX/Oloroso treated hogsheads
Limitierung: 6000
Preis: £190
In Brief: A classic mature Lagavulin with a delightfully subtle extra twist of richness and power on the palate and in the finish. A powerful, smoothly sweet-smoky and delicious Lagavulin, from casks skillfully combined to enhance its spicy richness whilst keeping the keynote aromas and tastes.
Appearance: 18 carat gold. Good beading.
Nose: Feisty, with initial prickle and a spicy top note. Water brings up those pungent Lagavulin aromas of cake mix, digestive biscuits, linseed oil and eucalyptus. Scented bonfire smoke.
Body: Medium to full.
Palate: At natural strength, smooth in texture with an immediately powerful sweet and smoky taste. Waves of smoke, and fruity in the development. Drying lightly. Good at natural strength and also with a drop of water, which makes this a richly textured, sweet and smoky dram.
Finish: Long, warming and drying, leaving a pleasant smokiness on the breath. Water softens the effect, while still leaving a pleasantly smoky aftertaste.
Caol Ila 16 Years Old Fèis Ìle 2020
Alkoholgehalt: 53.9%
Fass: Refill then Amoroso-treated hogsheads
Limitierung: 3000
Preis: £120
In Brief: A richer Caol Ila with subtle aromas and sweet cleansing flavours on the palate. A powerful, smoothly sweet and delicious Caol Ila, its classic sweetness and power enhanced by secondary maturation.
Appearance: 18 carat gold. Long legs.
Nose: Some prickle at first and a sweet top note. Water brings up antiseptic notes reminiscent of carbolic soap.
Body: Medium.
Palate: At natural strength, rich and thick in texture with an immediately very sweet, powerful taste. The spiciness of stem ginger and deep fruitiness, backed by faint smoke. Good at natural strength and softened with a drop of water, a deliciously sweet and gingery dram.
Finish: Rich, long and lasting. Leaves a delicious aftertaste.
Ein Rye-Whisky aus Bayern? Gibt es jetzt von SLYRS. Wie uns die Brennerei heute mitteilt, wird die neueste Abfüllung ab 22. Juni in den Vertrieb kommen, ist aber jetzt bereits im Onlineshop der Brennerei bestellbar. Der SLYRS Bavarian RYE Whisky soll durch seinen bayerischen Urkorn-Roggen besonders mild im Geschmack sein, frische und fruchtige Töne dominieren.
Was es über den neuen SLYRS Bavarian RYE aus den „crocodile toasted american oak casks“ zu sagen gibt, finden Sie nachstehend – gemeinsam mit den offiziellen Tasting Notes:
Der neue SLYRS Bavarian RYE Whisky kommt!
Liebe Freunde und Partner der SLYRS Destillerie, nach mehreren Jahren Entwicklung, Verfeinerung und dreijähriger Reife können wir ihn nun endlich vorstellen – den ersten SLYRS Bavarian RYE Whisky. Das erste Mal beschreitet SLYRS Whisky neue Wege mit einem auf Roggen basierten Whisky. Entdecken Sie eine neue Whisky Spezialität aus dem Hause SLYRS!
Bavarian RYE aus regionalen Zutaten
Bei SLYRS arbeiten erfahrene Whisky Destillateure zusammen und nutzen hochwertiges Equipment und exzellente Fässer, um kleine, exklusive Batches zu kreieren. So stammt auch der neue SLYRS Bavarian RYE aus der Entwicklung eines Spezialisten, des Braumeisters Philip Zollner. Er hat aus regionalen bayrischen Zutaten, kräftigem Roggen, frischer Gerste und feinstem Weizen, einen unvergleichlichen SLYRS kreiert. Auch für den neuen SLYRS Bavarian RYE verwenden unsere Destillateure reines Quellwasser aus den Bergen, die uns am Schliersee umgeben.
Ab dem 22. Juni im Großhandel erhältlich, ab jetzt in unserem Onlineshop vorbestellbar.
300 Jahre Erfahrung in einem Glas Whisky
Seit über 300 Jahren wird in den USA Whisky in all seinen Ursprungsformen gebrannt. Der Rye war dabei zunächst eine Spezialität des Nordostens. In Pennsylvania, später Kentucky, Indiana und anderen Staaten wird heute noch diese Brenntraditionen gepflegt und einige der besten Rye Whiskys der Welt destilliert. Um diese Kultur kennenzulernen sind Masterdestiller Hans Kemenater und Slyrs Mitbegründer Anton Stetter mehrere Wochen lang durch die Herkunftsorte des Rye Whisky gereist und haben die besten Tropfen verkostet. Sie haben Farmer, befreundete Destillateure und deren Destillen besucht und sich ausgetauscht. Dieses Know How haben sie schließlich in die Rezeptur des neuen SLYRS Bavarian RYE unter Leitung von Philip Zollner einfließen lassen.
Wie schmeckt der neue SLYRS Bavarian RYE Whisky?
In den Geschmack unseres neuen RYE fließen vielfältige Noten und Aromen ein. Das „Bayerische Urkorn“ Roggen verleiht dem Whisky einen besonders milden Geschmack. Das süßliche Roggenmalz gibt ihm seine Hauptnote und wird durch ein angenehmes Gersten- und Weizenbouquet verfeinert.
Es dominieren fruchtige Töne, die durch einem Hauch von Zimt unterstrichen werden. Das Gesamtergebnis ist frisch, aber dennoch anspruchsvoll und eine wahren Entdeckung für alle Whisky-Liebhaber. Wer seinen Whisky im Cocktail, auf Eis oder in einem Tumbler genießen möchte, wird auch an warmen Sommerabenden in unserem SLYRS Bavarian RYE Whisky den idealen Begleiter finden.
TASTING NOTE
FARBE helles Goldgelb
GERUCH Sehr fruchtig nach reifen Früchten, leichte Zimt Note.
GESCHMACK Angenehm mild mit gut eingebundener süßlich-würziger Note. Leicht herb nach Süßholz, Zimt und Piment.
NACHKLANG Lang, dezent trocken leicht pfeffrig mit sehr ausgewogenem Mundgefühl.