Oben gestanden sind wahrscheinlich schon einige unserer Leser, auf den Cliffs of Moher in Irland – einem wirklich wunderschönen und beeindruckenden Ort, der nicht umsonst ein absoluter Magnet für Touristen ist.
Wir wollen Ihnen aber heute die Cliffs of Moher in einer Weise zeigen, wie Sie sie wahrscheinlich noch nicht gesehen haben: mit den Augen eines Vogels oder besser gesagt einer Drone. Cliffs of Moher UHD drone footage 2019 von Eyezone Studio auf Youtube nimmt Sie mit an den Rand der Klippen, darunter und darüber – und es ist gut vorstellbar, dass der Thermik wegen das Fliegen dort gar nicht so leicht ist.
Genießen Sie jedenfalls die gut zwei Minuten mit spektakulären Bildern – unser heutiges Sonntagsvideo. Wir melden uns dann später wieder mit den Whiskyvideos der Woche, in denen Blogger aus Deutschland und Österreich interessante Abfüllungen verkosten. Bis dahin einen schönen Sonntag!
Die fünfte Single Cask Abfüllung von Simple Sample ist erschienen – diesmal hat der unabhängige Abfüller aus Deutschland einen 11 Jahre alten Single Grain aus der Brennerei Invergordon abgefüllt, der die letzten 3 Monate des Reifungsprozesses in einem Sherry-Octave-Fass verbrachte.
Hier alle Infos zum neuen Bottling, inklusive der Bestellmöglichkeit:
Single Cask Bottling #5 – Invergordon Octave Cask by Simple Sample
Ja, ihr seht richtig, wir haben einen Invergordon – Single Grain Whisky abgefüllt!
Warum Invergordon und dann auch noch Single Grain?
Weil es für uns einer der unterschätztesten Whiskys ist die wir uns so vorstellen können. Wir konnten in der Vergangenheit unzählige Abfüllungen der Brennerei verkosten, von 8 Jahre bis über 30 Jahre alt und alle waren durchweg einfach nur wahnsinnig gut.
Die Entscheidung für ein eigenes Fass Invergordon Whisky fiel aber bei einem Blindtasting von uns.
Dort hatten wir ebenfalls einen Invergordon mit reingepackt und die Teilnehmer hatten ihn „blind“ zu dem besten Whisky des Sets gekürt; und er hatte sehr starke Konkurrenz.
Zudem sind die Fässer, auch mit den interessanten Finishes, noch zu einem relativ guten Preis zu bekommen.
Was ist an dem Invergordon besonders?
Er reifte für etwa 10 Jahre und 9 Monate in klassischen Ex-Bourbon Fässern. Danach bekam er ein intensives Finish in extra kleinen Sherry-Octave Fässern von 3 Monaten.
Ein Sherry-Octave Fass ist in etwa nur 50 Liter groß. Durch diese extrem kleinen Fässer fällt das Finish sehr intensiv aus und es werden jede Menge Aromen aus dem Fass gezogen, jedoch ohne überladen zu wirken.
Und genau das merkt man auch am Whisky!
Tasting Notes
Ohne großes Tam Tam, hier stichpunktartig die Notes:
Nase
Kräftiger, dunkel gerösteter Espresso
Kaffee, Kaffee, Kaffee
Milchschokolade und Karamell
Langsam kommt eine schöne Getreidenote hinzu
Karamellisiertes Popcorn
Zum Ende hin „erwachsener“ werdend mit Bittermandel und Marzipan
Kaum alkoholische Note, trotz Fassstärke und „The Nose“
Geschmack
Sehr „dick“, cremig und ölig
Erst süß mit Milchschokolade und Teig, erinnert an American Cookies
Dezenter weißer Pfeffer und Nelken, die den kompletten Geschmack eine würzige Untermalung verleihen
Die Süße weicht zum Ende hin, es erscheinen wieder Mandeln und Marzipan, aber auch Zimt
Abgang
Lang und intensiv
Kräftige Gewürze schmeckt man noch lange nach der Verkostung
Keine Süße mehr, die Mandeln sind wieder allgegenwärtig
Trotzallem wirkt der Alkohol perfekt eingebunden und es wird zu keiner Zeit unangenehm kräftig
Offizielles Verkostungsvideo:
https://www.youtube.com/watch?v=s82Le5VSn5g
Zusammenfassung
Invergordon Single Grain Whisky
11 Jahre alt
55,0%vol. Fassstärke
Sherry Octave Finish von 3 Monaten
Limitiert auf 146 Flaschen zu je 0,5l
Handgravierte Flasche
49,90€ inklusive 2,5cl Sample (100 ml = 9,50 €)
Wo kann ich ihn kaufen?
Die 0,5l Flasche kostet 49,90€ und wird inklusive 2,5cl Sample geliefert.
Lasst euch diesen Tropfen nicht entgehen! Wir sind der Meinung, hier wieder etwas besonderes gefunden zu haben und den Platz in unseren Single Cask Bottlings hat er mehr als verdient.
Eine vertikale Verkostung, also eine, die einer speziellen Destillerie gewidmet ist und sich immer tiefer in die flüssige Geschichte der Brennerei gräbt, steht heute bei Angus MacRaild auf Whiskyfun an. Es geht um Bowmore, der Traditionsbrennerei auf Islay, und die Jahrgänge, die sich im Glas finden, reichen von 2002 bis 1956.
Sehen wir uns also an, wie Angus die Abfüllungen der heutigen Verkostung bewertet:
Bowmore 17 yo 2002/2019 (53.6%, Cadenhead Single Cask, bourbon hogshead, 294 bottles): 89 Punkte
Bowmore 18 yo 2001/2020 (55.2%, North Star, refill barrel, 190 bottles): 90 Punkte
Bowmore 11 yo 2000/2011 (58.5%, Cadenhead Authentic Collection, bourbon barrel, 234 bottles): 87 Punkte
Bowmore 11 yo 1999/2010 (58.1%, Scotch Malt Whisky Society, #3.168 ‘After Dark’, first fill sherry butt, 269 bottles): 88 Punkte
Bowmore 13 yo 1996/2009 (46%, The Whisky Vault, cask #9600015/16, refill sherry, 50 bottles): 88 Punkte
Bowmore 20 yo 1995/2015 (55.9%, Scotch Malt Whisky Society, #3.253 ‘Manzanilla in Manila’, refill bourbon hogshead, 242 bottles): 89 Punkte
Bowmore 1993/2005 (56.8%, Berry Brothers, cask #500061): 91 Punkte
Bowmore 26 yo 1992/2018 (50.1%, OB for Canada, 1st fill sherry puncheon, 535 bottles): 86 Punkte
Fiona MacLeod 33 yo (46.3%, The Character Of Islay Whisky Company, bottled 2020): 75 Punkte
Bowmore 22 yo 1976/1994 (52.2%, Scotch Malt Whisky Society, #3.27, 280 bottles): 86 Punkte
Bowmore 12 yo (43%, OB, miniature, 1980s): 84 Punkte
Bowmore 32 yo 1968/2000 (45.5%, OB, 1860 bottles): 91 Punkte
Bowmore 1956 (43%, OB for Italy, Soffiantino import, sherry, 1980s): 95 Punkte
Jede Woche erscheinen viele neue Whisky-Abfüllungen – und gesellen sich zu den Abertausenden dazu, die es bereits gab oder gibt. Wer soll das alles trinken und herausfinden, was wie schmeckt?
Blogger tun es – und in der Summe ergibt sich durch sie ein recht schöner Überblick über das, was man ins Glas bekommen kann.
„Fremde Federn“ stellt Ihnen schon in der 113. Folge Samstag für Samstag Verkostungsnotizen der Blogger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vor, die uns von ihnen zugesendet wurden. Aus der Vielzahl von Neuerscheinungen und Klassikern haben die Blogger nach ihren Vorlieben Abfüllungen herausgesucht und für ihre Leser beschrieben.
Hier sind die Tasting Notes jener Blogger, die uns für die aktuelle Ausgabe ihre Links gesendet haben:
Die Notes geben die persönlichen Eindrücke der Blogger wieder und müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen (die ohnehin meist nicht einheitlich ist 😉 ). Viel Vergnügen beim Lesen und bis zur nächsten Ausgabe in einer Woche!
Haben Sie selbst aktuelle Tasting Notes, die wir hier verlinken sollen? Senden Sie uns unter press @ whiskyexperts.net den Link auf Ihre Verkostungsnotizen – bitte mit dem Betreff „Tasting-Link“. Wir publizieren dann jeden Samstag jene Notes, die bis Freitag 12:00 an uns gesendet werden. Wir publizieren die Links, ohne damit die Beiträge dahinter zu werten. Nicht publizieren werden wir Links auf Verkostungsnotizen von Seiten, die entweder kommerziell geführt sind, in Verbindung mit Shops stehen oder solchen, bei denen Tasting Notes nur ein Bestandteil des Outputs der Seite sind, denn wir wollen gezielt der Verkosterszene eine Bühne bieten und für sie zusätzliche Öffentlichkeit schaffen.
Jährlich stellt sich die Whiskywelt erneut die Frage: Welchen Whisky wird Jim Murray in seiner Whisky Bible als seinen „Whisky des Jahres“ auszeichnen? Seine Entscheidung ist niemals unumstritten – es wird also wohl auch heuer wieder Debatten darum geben.
Hinter diesen Debatten tritt dann aber oft die Tatsache zurück, dass das Buch mit seinen 4500 verkosteten Whiskys, 1.251 davon neu, ein Standard-Ratgeber für jene ist, die sich über die Vielfalt von Whiskys informieren will – und das über den Tellerrand der klassischen Produktionsränder hinaus, denn es finden sich Abfüllungen aus 30 Ländern weltweit. Man mag mit Murray’s Bewertungen konform gehen oder nicht, fast eine Million verkaufte Exemplare seiner „Whisky Bible“ sprechen aber dafür, dass sie Beachtung finden und gerne genutzt werden.
Die neue Ausgabe, Jim Murray’s Whisky Bible 2021, ist ab sofort auf einer eigenen Webseite um £14.99 bestellbar, auch als signierte Ausgabe oder mit persönlicher Widmung. Zusätzlich gibt es eine eigene Ausgabe für Nordamerika, in der die Whiskys aus den USA und Kanada vorab besprochen werden.
Der Marke Jack Daniel’s im Gesamten geht es gut – man hat für das abgelaufene Geschäftsjahr einen Zuwachs von 3% verzeichnen können. Aber dennoch läuten beim Mutterkonzern Brown-Forman alle ALarmglocken: Das Kernprodukt schwächelt massiv – und das nicht nur wegen der Pandemie.
Über 10% Rückgang musste das Kernstück der Marke, Jack Daniel’s Old No, 7 Brand, hinnehmen, natürlich zum Großteil der Pandemie und dem Schließen der Bars geschuldet. Aber weil der Trend weltweit gesamt mehr und mehr zum Heimkonsum geht, schwächelt diese Marke, die fast in jeder Bar weltweit vertreten ist, insgesamt, so der CEO von Brown-Forman, Lawson Whiting. Insgesamtg sei man mit den Wachstumsraten der Marke über die letzten Jahre nicht besonders glücklich.
Als Mittel gegen diese Wachstumsschwäche setzt man auf verstärkte Kommunikation, und man war vor der Pandemie schon dabei gewesen, eine neue Agentur zu finden, die neue Wege suchen sollte, den Konsumenten auch außerhalb der Bars und daheim zu erreichen. Dies hatte sich durch Covid-19 allerdings etwas verzögert. Dennoch: Mit ersten Ergebnissen sei schon bald zu rechnen.
Und man setze auch auf den langfristigen Trend, so Brown-Forman weiter, dass sich Spirituosen generell immer besser entwickeln und Marktanteile von Wein und Bier gewinnen werden. Spirituosen hätten besonders im hochpreisigen Segment den widrigen Auswirkungen der globalen Krise besser widerstanden als andere Alkoholikas.
Nachdem Colin Gordon von Lagavulin zu Ardbeg als Distillery Manager wechselte, nachdem Mickey Heads sich aus dem operativen Geschäft zurückzieht, dreht sich das Personalkarussell auf Islay munter weiter. Wie Diageo heute bekanntgab, wechselt der derzeitige Distillery Manager von Caol Ila, Pierrick Guillaume, in die gleiche Position bei Lagavulin – dessen Posten bei Caol Ila übernimmt nun Samuel Hale, der zur Zeit die ehemalige Position von Colin Gordon als Manager der Port Ellen Maltings innehat. Damit ist diese Position unseres Wissens nach momentan vakant.
Pierrick Guillaume kam von Mortlach und Talisker 2017 zu Caol Ila.
Hier auch noch die offizielle Pressemitteilung:
NEW MANAGER ANNOUNCED FOR LAGAVULIN DISTILLERY
A new manager has been appointed to run the iconic Lagavulin Distillery on Islay, it was announced today.
Pierrick Guillaume will make the short journey from the Caol Ila Distillery at the other side of Islay, where he is currently the manager, to take up the coveted role running one of Scotch whisky’s most revered distilleries.
The promotion marks the latest step in an eight-year Diageo career for Pierrick that has already involved roles at great Scotch distilleries as Mortlach and Talisker distilleries.
Since moving to Islay to manage Caol Ila in 2017, Pierrick has built his reputation as a distiller and a passionate whisky brand ambassador, honing the skills that he will now take to one of the most prestigious distilling jobs in the world of whisky.
On his appointment, Pierrick said:
“It is a great honour to be asked to take on the role of Lagavulin Distillery Manager. Lagavulin is a whisky that is revered around the world and it’s a great privilege to be joining the outstanding team that makes this exceptional Scotch whisky and I can’t wait to get started.”
Pierrick’s role at Caol Ila will be taken on by Samuel Hale who is currently manager of Diageo’s Port Ellen Maltings on Islay.
Sean Priestley, Diageo Senior Manager on Islay, said:
“We’re lucky to have such a strong team of whisky makers on Islay and I’m delighted that after doing a great job at Caol Ila, Pierrick is now moving to Lagavulin.”
Noch nicht einmal veröffentlicht und schon ausverkauft – die Erstausgabe des Whiskys der Isle of Raasay Distillery in der Höhe von 7500 Flaschen ist bereits völlig abverkauft – 4350 Flaschen davon bei einem Online-Vorverkauf.
Ganz die Hoffnung auf eine der begehrten Flaschen aufgeben muss man aber deswegen nicht – 3150 Flaschen sind in den Handel oder in Lokale in der ganzen Welt gegangen, sodass einige natürlich dann auch im Fachhandel zu finden sein werden. Der leicht getorfte Whisky (15-20ppm) stammt übrigens aus First Fill American Oak Fässern und reifte danach in Rotweinfässern aus der Region Bordeaux.
Hier die gesamte Pressemitteilung – und wenn die Flaschen in unseren Ländern erhältlich sein werden, lesen Sie es natürlich hier auf Whiskyexperts:
ISLE OF RAASAY DISTILLERY’S INAUGURAL RELEASE SELLS OUT BEFORE LAUNCH
ONLINE INAUGURAL PRE-SALES NOW CLOSED
The Isle of Raasay Distillery’s inaugural single malt release, due to launch in November 2020, has sold out.
The distillery set aside 4,350 bottles for online pre-sale out of a total expected out-turn of 7,500 bottles at 52% abv, non-chill filtered and natural colour. The remaining bottles have been snapped up by a selection of international markets, specialist retailers, restaurants, and bars.
The Isle of Raasay Single Malt Inaugural Release is an elegant, lightly peated (15-20 Peat or Phenol Parts Per Million) dram that is rich in dark fruit flavours.
Made with 100% Scottish barley, distillers’ yeast, and Raasay water from the distillery’s own well, this historic release was matured in first fill American oak and is finishing maturation in 21 exclusive first fill Bordeaux red wine casks. Every drop is distilled, matured and bottled on the Isle of Raasay.
Commenting, Isle of Raasay Distillery Co-founder Alasdair Day said:
“We are delighted to have sold out of our Isle of Raasay Single Malt Inaugural Release before it’s bottled in November.
“This is the first legal whisky from an island rooted in centuries of illicit distilling, so it really is a piece of Scotch whisky history!
“We have created an elegant, lightly peated dram that’s rich in dark fruit flavours, with a nice level of peatiness to warm the taste buds like a warm island welcome!
“If you have missed out, we will let you know at the time of bottling where you can get your hands on a bottle via our trade partners in the UK, Germany, France, Sweden, Italy, Denmark, Switzerland, the Philippines, South Africa, Canada, South Korea, Japan and China.
“We’d like to thank everyone who has supported the distillery and become part of our story so far.”
The distillery also recently launched The ’45 cask programme, making the American oak barrels used to mature this historic release available as part of their Raasay Rising cask programme. The cask programme includes a bottle of the inaugural release single malt, a night’s stay at the distillery’s whisky hotel, and the chance to fill your own cask.
Keep an eye on @RaasayDistillery’s social media for a competition launching in October to win one of the coveted bottles of this inaugural release.
Natürlich geht es auch heute bei Serge Valentin mit der Verkostung der Abfüllungen aus den neuen Special Releases 2020 von Diageo weiter, diesmal mit dem Singleton of Dufftown 17yo aus dem Refill American Hogshead. Ihm zur Seite gestellt wird ein 19 Jahre alter Whisky von Gordon & MacPhail aus der gleichen Brennerei, der aus First Fill Bourbon Casks stammt.
Die Abfüllung aus den Special Releases hat in der Verkostung die Nase vorne, auch wenn Serge meint, sie wäre nicht gerade sehr zugänglich – aber das mache auch einen Teil ihres Charmes aus:
Dufftown 1999/2018 (54.5%, Gordon & MacPhail, Connoisseurs Choice, first fill bourbon, 163 bottles): 80 Punkte
The Singleton (of Dufftown) 17 yo 2002/2020 (55.1%, OB, Special Releases 2020, refill American oak hogshead): 85 unkte
Destillerie Dufftown. Bildrechte bei Lars Pechmann.
Für Freunde des fassstarken Whiskys aus dem Sherryfass gibt es – im ersten Nachdenken – momentan drei Destilerien, die dieses Verlangen mit einer gewissen Regelmäßigkeit durch Neuauflagen ihrer speziellen Abfüllungen stillen: Glendronach, Glengoyne und Tamdhu. Tamdhu hat nun mit dem Tamdhu Batch Strength No. 005 einen weiteren Whisky in der eigenen Serie veröffentlicht – diesmal ist dieser mit 59,8% vol. abgefüllt, er stammt aus Fässern, die mit Oloroso Sherry aus Jerez in Spanien präpariert waren.
Vielleicht an dieser Stelle hier ein kleiner Einschub: Da die Nachfrage an Sherryfässern den Konsum des ursprünglichen Inhalts bei weitem übersteigt, ist man dazu übergegangen, Fässer mit Sherry zu präparieren, um diese Nachfrage befriedigen zu können. Früher waren Sherryfässer über viele Jahre als solche verwendet, das bedeutete, dass der Sherry lange Zeit hatte, ins Holz einzudringen – heute muss das alles schnell gehen und es wird im großen Umfang speziell für die Whiskydestillerien extra gemacht.
Zurück zu der neuen Abfüllung aus der Speyside-Brennerei Tamdhu (die so wie Glengoyne zu Ian MacLeods Distillers gehört): Der Whisky soll nach Angaben der Brennerei in der Nase Noten warmer Vanille, Zimt und gerösteten brasilianischen Nüssen bieten, am Gaumen dann den Geschmack von Sommerbeeren, Zitrus, Eiche, und frisch gebackenen Cookies.
After a multi-award-winning year for No. 004, I know Batch Strength No.005 will impress everyone who samples it – with its complex richness, deep intensity and long, rewarding finish. This annual Tamdhu release always goes down well as it is a brilliant showcase of the beautiful colour and flavour derived from our exclusively sherry oak cask maturation process.
Sandy McIntyre, Tamdhu Distillery Manager
Zur Zeit gibt es den Tamdhu Batch Strength No. 005 nur auf der Webseite der Brennerei, aber er wird noch im Laufe dieses Monats im Handel auftauchen. Der Preis in UK: knapp 80 Pfund pro Flasche.
Wie Whiskyblogger Fred Minnick in den USA heute berichtet, wird sich Jeff Arnett nach 20 Jahren als Master Distiller bei Jack Daniel’s zurückziehen. In einer email schreibt Arnett, dass der Rückzug seine eigene Entscheidung war und dass er bereits konkrete Pläne für seine Zukunft hat, die er zum passenden Zeitpunkt auch mitteilen wird.
Wer ihn bei der Brennerei ersetzen wird, will die Destillerie in Tennessee in den kommenden Wochen bekanntgeben.
Dazu gibt es auch eine Pressemitteilung des Unternehmens, die wir Ihnen hier ungekürzt in der englischen Originalsprache wiedergeben:
Jack Daniel’s Master Distiller Jeff Arnett Stepping Down After Nearly 20 Years at Iconic Tennessee Whiskey Brand
YNCHBURG, Tenn.–Following a nearly 20-year career at the Jack Daniel Distillery, where he served as Master Distiller for the last 12, Jeff Arnett is stepping down from his position, the company announced today.
Appointed Master Distiller in April 2008, Jeff has stewarded the iconic Tennessee Whiskey and been instrumental to the growth of Jack Daniel’s, which is now sold in more than 170 countries around the world. Jack Daniel’s is the #1 selling whiskey in the world.
“When Jeff became the Master Distiller, we said that he would carry on the long tradition of folks who have made the world’s best whiskey for more than 150 years, and that’s exactly what he’s done,” said Larry Combs, Jack Daniel Distillery SVP and General Manager. “He has worked tirelessly on behalf of the distillery and brought with him the creativity and the expertise that makes Jack Daniel’s the most valuable whiskey brand in the world. We thank him for his leadership not only at Jack Daniel’s but in the whiskey industry and wish him all the best.”
In 2017, Jeff was named Master Distiller of the Year by Whisky Magazine and he has served on the board of the Tennessee Distillers Guild since 2016, most recently as Vice President. Under Arnett’s tenure, his know-how combined with his curiosity as a whiskey maker have contributed to numerous innovations by the Jack Daniel Distillery, including the introduction of super-premium whiskeys such as Sinatra Select, Single Barrel Barrel Proof, Single Barrel “Heritage Barrel” and the Tennessee Tasters’ limited edition series. Several flavored whiskeys were also launched under his watch, including Jack Daniel’s Tennessee Honey, Tennessee Fire and Tennessee Apple. He most recently lent his expertise towards the crafting of Jack Daniel’s Tennessee Rye, the first new grain bill from the Jack Daniel Distillery since Prohibition.
“The last 20 years at the Jack Daniel Distillery have been an incredible chapter in my life and I look forward to spending some time to think about what the next chapter will hold,” said Arnett. “I wish everyone in Lynchburg the best and I am appreciative of the support and confidence they have shown in me to represent Jack Daniel’s to the world during my time there. It has been an honor and privilege to be one of only a handful of people to have served as the Master Distiller of this wonderful brand known around the world as simply ‘Jack’.”
As Master Distiller, Arnett has been responsible for the overall whiskey-making operations in Lynchburg, Tennessee. Prior to that position, he oversaw quality control and the Jack Daniel’s Single Barrel program. Throughout his time at the distillery, he worked in a variety of capacities including warehousing, maturation, distillation, charcoal mellowing management, barrel quality and bottling, and enjoyed a long tenure on the Master Tasters’ panel. Jeff has also traveled the world to share the story of Jack Daniel’s and sip whiskey with old and new friends alike.
The distillery said it would have an announcement on Arnett’s replacement in the coming weeks.
Der sich in Familienbesitz befindende Whisky-Hersteller, Blender und Abfüller Hunter Laing & Co. kündigt für seine Hepburn’s Choice-Reihe ein brandneues Erscheinungsbild an. Jede Abfüllung, ob als Einzelfass oder als small batch, zeigt nun die Charakteristika einer schottischen Brennerei. Die Farben des neuen Designs kennzeichnen die Whisky-Region der Brennerei und geben so den Verbrauchern einen schnellen und praktischen Hinweis auf das Geschmacksprofil. Dies teilte uns Hunter Laing in der heutigen Presseaussendung mit, die Sie folgend im Original finden. Hepburn’s Choice im neuen Look wird ab Anfang September weltweit erhältlich sein.
Hepburn’s Choice range undergoes vibrant re-brand
Hunter Laing & Co. reveals new look and feel for the range inspired by the directors’ grandfather who travelled the globe in the 1960s with his role in the Diplomatic Service The family owned Scotch whisky distiller, blender and bottler Hunter Laing & Co. announces a brand-new look and feel for the Hepburn’s Choice range. The new-look collection will be available worldwide from early September.
Each bottling, whether as a single cask or small batch, showcases the characteristics of a Scottish distillery. The colours of the new design denote the whisky region of the distillery, giving consumers a quick and handy reference as to flavour profile.
The range is named in honour of the directors’ late maternal grandfather, William Hepburn, who travelled the globe with his role in the Diplomatic Service. The new design harks back to the 1960s and William’s heyday, when he lived in places as diverse as Hong Kong, Istanbul, and Nairobi.
The Hepburn’s Choice range is bottled at 46% ABV and without artificial colouring or chill-filtration. The collection is also available to purchase from Ardnahoe Distillery which reopened to the public on Monday 20th of July.
Commenting on the new design, Stewart Laing, Managing Director, said:
“We’re extremely proud of the new design. We aimed to produce a refreshing, vibrant look and feel that would catch the eye of whisky fans worldwide, with a nod to our family heritage.”
Adding to his father’s comments, Scott Laing, Business Development Director, said:
“The new look of Hepburn’s Choice is colourful, eye-catching and exciting, which we know will create intrigue with loyal fans of the range and whisky enthusiasts around the world. “Our range is bottled as 70cls and has been matured in a variety of different casks. The liquid is as good as ever, and we can’t wait to see people’s reaction to the new branding. “My grandfather’s long experience of attending embassy functions gave him a fine sense of appreciation for his homeland’s whiskies. We believe these bottlings would indeed have been ‘Hepburn’s Choice’.”
Die Geschichte von Johnnie Walker, dessen Wurzeln bis ins Jahr 1820 zurückreichen, ist auch die Geschichte des Scotch Whisky. Aber wer war John Walker? Und wie ist sein Geschäft aus den Regalen eines kleinen Lebensmittelladens in Kilmarnock zum weltweit führenden Scotch gewachsen? Diesen Fragen geht Dr. Nicholas Morgan nach, und stellt seine Antworten in seinem Buch „A Long Stride“ vor. Wie uns Diageo heute informierte, wird es am 29. Oktober erscheinen und über Amazon und Waterstones erhältlich sein. Alles Weitere zu ‚A Long Stride‘, dessenn Erscheinen mit mit dem 200-jährigen Jubiläum von John Walker zusammenfällt, entnehmen Sie bitte der folgenden, englischsprachigen Presseaussendung.
200 years. Iconic whiskies. Countless fans.
This is the first in depth account of the history of the Johnnie Walker brand and business, shedding new light on the creation and evolution of the world’s No.1 Scotch. A must read for whisky lovers, brand marketeers and those curious to know how people can shape the values of a business to ensure longstanding global success.
The history of Johnnie Walker, tracing its roots back to 1820, is also the history of Scotch whisky. But who was John Walker – the man who started the story? And how did his business grow from the shelves of a small grocery shop in Kilmarnock to become the world’s No. 1 Scotch?
A Long Stride tells the story of how John Walker and a succession of ingenious and progressive business leaders embraced their Scottish roots to walk confidently on an international stage. By doing things their own way, Johnnie Walker overturned the conventions of late Victorian and Edwardian Britain, survived two world wars and flourished despite the Great Depression to become the first truly global whisky brand, revolutionising the world of advertising along the way.
Ultimately the story is a testament to how an obsession with quality and a relentless drive to always move forward created a Scotch whisky brand loved in every corner of the world.
From the 48th inductee to the Whisky Hall of Fame and the winner of the Outstanding Achievement in Scotch Whisky Award, Dr Nicholas Morgan, comes the fascinating history of Johnnie Walker. This book is the product of years of research by Dr Morgan and decades working in the whisky industry, which also sheds light on the development of Scotch as a popular drink in the UK and around the world.
The publication coincides with the 200th anniversary of John Walker starting out on this incredible journey by the opening of his grocer, laying the foundations for the Johnnie Walker business, which has since grown to be the biggest Scotch whisky brand in the world . A Long Stride is the perfect gift for whisky fans and aficionados.
A Long Stride brings to life the remarkable characters who shaped the business and brand from its earliest beginnings to the present day. Meticulously researched and using previously undiscovered archive material, the book explores the relentless tenacity, focus on quality and desire for innovation that still informs the brand today.
Über einen Wechsel auf der Position des Finance & Administration Director informiert uns heute Pernod Ricard Deutschland. Joelle Ferran hat seit dem 1. September diese Position inne. Romain Benoist, der die Position bisher innehatte, wechselt nach sieben Jahren zurück in das Headquarter nach Paris. Alle weiteren Informationen finden Sie in der folgende Presseaussendung:
Pernod Ricard Deutschland und Western Europe: Joelle Ferran ist neuer Finance & Administration Director
Joelle Ferran übernimmt seit 1. September die Position des Finance & Administration Director für Pernod Ricard Deutschland. Romain Benoist, der die Position bisher innehatte, wechselt nach sieben Jahren zurück in das Headquarter nach Paris.
Joelle Ferran: Finance & Administration Director
«Ich freue mich, nach sieben Jahren als CFO von Pernod Ricard Deutschland den Staffelstab an jemanden weiterzureichen, der mit viel Energie und neuen Impulsen das Management Board bereichert» erklärt Romain Benoist.
Diese neue Energie bringt Joelle Ferran ab September 2020 mit. Seit 2017 war sie für Pernod Ricard als Finance Director Travel Retail Caribbean & Central America tätig. Als neuer Finance & Administration Director wird sie an den Managing Director Pernod Ricard Deutschland und Western Europe Tim Paech berichten und Mitglied des Management Boards der Western Europe Entity. « Ich freue mich auf die neuen Herausforderungen und die Zusammenarbeit sowie den Austausch im Team », sagt Joelle Ferran.
Seit 2004 für Pernod Ricard tätig
Joelle Ferran hat einen Abschluss in Business Administration von der NEOMA Business School und begann ihre Karriere bei Pernod Ricard bereits 2004 – als Finance Analyst in Mexiko. 2009 kam sie als Senior Manager Financial Planning & Analysis zu Travel Retail Americas. 2011 erhielt sie die Beförderung zum Director of Financial Planning & Analysis.
Pernod Ricard Deutschland heißt Joelle herzlich willkommen und bedankt sich bei Romain für seinen langjährigen Beitrag.