PR: Glenfiddich – Interview mit Malt Master Brian Kinsman

Glenfiddich möchte die Menschen, die den Whisky in der Speyside Brennerei erzeugen, mit einer Serie von PR-Artikeln näher vorstellen und ihre Arbeit etwas besser verständlich machen. Abgeschlossen wird diese vierteilige Serie mit dem Interview mit Malt Master Brian Kinsman, dem Kopf hinter den Abfüllungen bei Glenfdiddich.

Alle Fragen und Antworten stammen aus dem uns zugesendeten PR-Text:


WIE SIEHT DER ARBEITSALLTAG EINES MALT MASTERS AUS? WAS SIND SEINE AUFGABEN?

In erster Linie bin ich dafür verantwortlich, dass die bekannte Qualität von Glenfiddich bestehen bleibt und zwar von der Abfüllung eines neuen Destillats in die Fässer, bis hin zu den fertigen Flaschen, die weltweit verschickt werden.

Brian Kinsman. Fotocredit: William Grant & Sons Group

WAS MACHT EINEN GUTEN MALT MASTER AUS?

Das Wichtigste in meinem Job ist das Nosing, also das Riechen der einzelnen Destillate und der Aromen. Alles was ich mache, beruht auf meinen sensorischen Fähigkeiten. In einer normalen Arbeitswoche prüfe ich auf diese Weise hunderte Proben. Das sind zum einen neue Destillate, aber auch bereits abgefüllte Flaschen, die fertig für den Versand sind. Um meinen Geruchssinn voll zu entwickeln und die Vielschichtigkeit der Produkte von William Grant & Sons zu erkennen, war ich acht Jahre bei meinem Vorgänger David Stewart in der Ausbildung. Dadurch konnte ich auch sehen, wie sich Glenfiddich über die Jahre entwickelt hat.

WIE VIELE WHISKYS WERDEN TÄGLICH GETESTET?

Das kommt ganz darauf an. Normalerweise verbringe ich rund zwei bis drei Stunden in unserem Sample Raum. An manchen Tagen prüfe ich nur circa 20 bis 30 Proben aus der Tagesproduktion. Aber es gibt auch Tage, an denen ich zwischen 200 und 300 Proben teste. Die Bandbreite der Proben ist dabei sehr groß und reicht von neuen Whisky-Kreationen über bereits abgefüllte Flaschen hin zu Vintage-Lagerungen. Neben Glenfiddich prüfe ich auch andere Spirituosen aus dem Hause William Grant & Sons.

Fotocredit: William Grant & Sons Group

GLENFIDDICH GEHT MIT SEINER EXPERIMENTAL SERIES IMMER WIEDER NEUE WEGE, DER FIRE & CANE IST DAS JÜNGSTE BEISPIEL AUS DIESER REIHE. GIBT ES NOCH EIN EXPERIMENT, DAS SIE REIZEN WÜRDE?

Diese Liste ist wirklich lang! Jedes Jahr starten wir viele verschiedene Experimente, die teilweise mehrere Jahre in Anspruch nehmen. Auch aktuell laufen wieder dutzende Testreihen in unseren Warehouses. Was ich besonders spannend finde ist, die grundlegenden Aromen von Whisky zu erforschen, also die Rohstoffe wie Wasser, Hefe und Gerstenmalz und zu schauen, was hier noch herausgeholt werden kann. Leider nehmen diese Experimente sehr viel Zeit in Anspruch, so dass ich diese zwar häufig noch anstoßen kann, es aber möglicherweise nicht mehr zu Ende bringen kann

SCHEITERN EXPERIMENTE AUCH MAL?

Da wir aus jeder Entwicklung etwas lernen, scheitern Experimente nie. Wir nehmen immer etwas mit. Es kommt auch vor, dass wir am Ende eines Experimentes einen hervorragenden Whisky haben, dann aber entscheiden, dass er nicht zum Stil von Glenfiddich passt und wir die Idee darum nicht weiterverfolgen.

ERINNERN SIE SICH NOCH AN IHREN ERSTEN ARBEITSTAG BEI GLENFIDDICH?

Ja, als wäre es gestern gewesen! Ich habe im Januar 1997 als Chemiker im Labor angefangen und war sofort von den langen, langen Reihen an verschiedenen Flaschen im Sample-Raum begeistert. Ich hatte sofort das Gefühl, dass ich genau dorthin gehöre!

PR: Octomore 10 jetzt auch in Österreich erhältlich

In Deutschland gibt es sie ja schon einige Zeit, in Österreich sind sie nun auch ab sofort erhältlich: die Ausgaben der 10. Auflage von Octomore, dem stark getorften Single Malt aus der Brennerei Bruichladdich auf Islay.

Alles Wissenswerte dazu hat der Importeur TopSpirit hier in der nachfolgenden Pressemitteilung zusammengestellt:


OCTOMORE 10`s ist die 10. Edition des meist getorften Single Malt Scotch Whisky der Welt, die bereits mit Oktober 2019 in Österreich erhältlich ist, solange der Vorrat reicht.

(Wien, Oktober 2019) Octomore Single Malt Whisky stellt tradiertes Wissen infrage, seit er 2002 erstmals destilliert wurde. Octomore ist bekannt als der am meisten getorften Whisky der Welt und wurde als solcher von seiner treuen Anhängerschaft seit der ersten Edition mit Begeisterung aufgenommen und unterstützt. Der Name Octomore steht mittlerweile für einen Klassiker unter den Kultwhiskys, für deren Fans ein Scotch nicht rauchig genug sein. Und eben diese Whiskygemeinde forderte immer stärker getorfte Whiskys, die eigentlich nur mehr nach ihren immer höheren PPM Zahlen beurteilt wurden. Head Distiller Adam Hannet hinterfragte jedoch, ob dies auch die zukünftige Ausrichtung der Octomore Serie sein sollte und wählte für die neue Edition ganz bewusst einen deutlich reduzierten und somit für diesen Whisky eigentlich untypischen Rauchcharakter. Die noch im Warehouse verbliebenen Octomore Fässer aus einer Zeit, als es noch nicht um immer höhere Phenolwerte ging, warteten seiner Ansicht nach nur auf den richtigen Moment, die Welt mit ihrem einzigartigen Charakter zu überraschen. Adam musste warten, bis die Whiskywelt für eine völlig neue Art von Octomore bereit war. Einen Octomore, der nicht mehr zwingend der meist getorfteste Whisky der Welt sein muss, um zu reüssieren und von der Whiskygemeinde anerkannt zu werden.

In der zehnten Edition wird erlebbar was viele schon ahnten. Das wahre Geheimnis hinter der Kultmarke Octomore ist nicht die Höhe des PPM Gehalts, sondern vielmehr was die Kombination aus Gerstenmalz und Torf in jedem Batch hervorzubringen vermag. Der Phenolgehalt war stets eine spannende, jedoch leider überhaupt nicht planbare oder gar vom Menschen manipulierbare Komponente. Deshalb war es jetzt an der Zeit mit dem Wettlauf um immer höhere PPM Werte aufzuhören und im Sinne der Bruichladdich Philosophie, Dinge immer wieder zu hinterfragen, um die Welt mit neuen Kreationen zu überraschen. Deshalb wird der Fokus für Octomore grundlegend neu ausgerichtet – vom meist getorften zum komplexesten, vielschichtigen und ausdruckstärksten Single Malt der Welt.

Die zehnte Edition steht für Geschmack, Facettenreichtum und menschliche Intuition, in der Herkunft und Handwerk den Ton bestimmen und dem Whisky in seiner puren Ausdrucksform die große Bühne überlassen.

Octomore 10.1 und 10.3 ist ab sofort im ausgesuchten Spirituosenfachhandel in Österreich erhältlich solange der Vorrat reicht. Octomore 10.4 wird im Jänner 2020 erhältlich sein.

10.1 – Der 2013 aus schottischer Gerste destillierte Octomore 10.1 ist der Maßstab der 10er-Serie.

Mit einer bewussten Beschränkung der Lagerdauer in ehemaligen amerikanischen Eichenfässern auf nur 5 Jahre und abgefüllt bei 59,8 Vol.-%, bringt die Edition 10.1 Charakter und Präsenz des Octomore optimal zur Geltung. Durch die Kombination von Rauchigkeit und reduzierter Reifezeit zeigt dieser 10.1 vor allem das wahre Potenzial einer wohlüberlegten, geduldigen Destillation auf. Wie alle Spirituosen der Destillerie Bruichladdich reift er ausschließlich auf Islay, wo er auch abgefüllt wurde.

Fakten auf einen Blick:

  • gesamte Reifung in amerikanischen First-Fill- Whiskeyfässern von Jim Beam, Heaven Hill, Buffalo Trace und Jack Daniels
  • destilliert 2013, Erntejahr 2012
  • zu 100 % in Schottland kultivierte Concerto-Gerste
  • fünf Jahre alt
  • 107 PPM
  • abgefüllt bei 59,8 Vol.-%
  • limitiert auf insgesamt 42.000 Flaschen

10.3 – Der 2013 aus der Ernte des Jahres 2012 destillierte Octomore 10.3 ist dem Farmer James Brown zu verdanken.

Er nahm die Herausforderung an, Islay-Gerste vor Ort zu kultivieren und machte das Beste aus den klimatischen Bedingungen der feuchten, wilden Westküste, um den Einfluss des Islay- Terroir mit geradezu strosphärischer Rauchigkeit zu kombinieren. Der 10.3 wurde erstmals sechs Jahre gereift – allerdings, was entscheidend ist, ausschließlich in ehemaliger amerikanischer Eiche. Diese Quercus Alba Fässer von erstklassiger Qualität haben die Octomore-Spirituose im Warehouse 16, in unmittelbarer Nachbarschaft unserer Edition 10.1, behutsam hervorgebracht und geprägt. Da unsere schottische Gerste und die Islay-Gerste dieselbe Behandlung erfahren, auf niedrigen PPM Gehalt getorft werden und ausschließlich amerikanische Eiche und Concerto-Gerste Verwendung finden, ist der Geschmacksunterschied auf die lokalen Wachstumsbedingungen der Gerste zurückzuführen. Dieser einzigartige Single Malt von einer Farm, einem Feld, einem Jahrgang wird bei 61,3 Vol.-% abgefüllt.

Fakten auf einen Blick:

  • gesamte Reifung in amerikanischen First-Fill- Whiskeyfässern von Jim Beam, Heaven Hill, Buffalo Trace und Jack Daniels
  • destilliert 2013, Erntejahr 2012
  • zu 100 % auf der Octomore Farm in Islay kultivierte Concerto-Gerste
  • sechs Jahre alt
  • 114 PPM
  • abgefüllt bei 61,3 Vol.-%
  • limitiert auf insgesamt 24.000 Flaschen

10.4 – Octomore hinterfragt Konventionen seit seiner Entstehung im Jahr 2008.

 

Viele Vorurteile wurden bereits überwunden, das hartnäckigste, das es noch zu entkräften gilt, ist allerdings jenes des Alters. Heißt älter wirklich zwangsläufig besser?

Dieser 2016 aus der Ernte des Jahres 2015 destillierte Octomore ist mit drei Jahren der jüngste, vielleicht aber auch der beeindruckendste, der je auf den Markt kam. Unter all den gewichtigen Vertretern seiner Kategorie wohl ein Einzelgänger, weiß er dennoch oder gerade deshalb in all seinen Komponenten mit erstaunlicher Tiefe, Ausgewogenheit und Contenance zu überzeugen. Achtundzwanzig Fässer aus Limousineiche wurden stark getoastet, bevor sie ihren Weg in das Warehouse 12 zur Abfüllung fanden. Diese unbenutzten Eichenfässer haben häufig einen hohen Tanningehalt, der etwas bitter und übermächtig sein kann, durch eine starke Toastung wurde der Tanningehalt jedoch reduziert und einem trockenen fruchtigen Charakter der Weg geebnet, der ebenso makellos wie abgerundet ist. Octomore 10.4 wird im Jänner 2020 in Österreich erhältlich sein und bei 63,5 Vol.-% abgefüllt.

Fakten auf einen Blick:

  • gesamte Reifung in französischen Virgin-Oak-Fässern
  • destilliert 2016, Erntejahr 2015
  • zu 100 % in Schottland kultivierte Concerto-Gerste
  • drei Jahre alt
  • 88 PPM
  • abgefüllt bei 63,5 Vol.-%
  • limitiert auf 12.000 Flaschen

Jetzt gewinnen: 3x Panorama-Wandkalender „Mystic malts and modern times“ von Gudrun und Heinz Fesl

Bei unserem neuesten Gewinnspiel geht es um Schottland für daheim – in Form von wunderschönen Kalendern von Gudrun und Heinz Fesl. Gemeinsam mit ihnen verlosen wir wie schon in den Vorjahren 3 Panorama-Wandkalender mit traumhaften Aufnahmen für das Jahr 2020 – das ideale Geschenk für sich selbst oder andere Whiskyfreunde.

Bevor wir Ihnen aber sagen, wie Sie die Kalender gewinnen können, einige Informationen dazu, die Ihnen auch bei der Beantwortung der Gewinnfrage helfen werden, und die wir von Gudrun und Heinz Fesl erhalten haben:

Der Wandkalender  „Mystic malts and modern times“

Heinz Fesl war der erste, der die Themen Schottland und seine Whiskys kombiniert hat und präsentiert uns seinen inzwischen siebzehnten Panorama-Wandkalender „Mystic malts and modern times“

Seine Spezialität ist die Panoramafotografie in höchster Bild und Druckqualität. Der neue Panorama-Wandkalender „Mystic malts and modern times“ – Schottland 2020 zeigt wieder eindrucksvolle  Stimmungen von Schottlands Landschaften, Küsten und Leuchttürmen sowie besondere Aufnahmen von den Destillerien: Ardbeg, Glengyle, Raasay, Glenfarclas, Macallan new und die für Besucher nicht zugängliche Forsyths Coppersmiths in Rothes, wo in langer Tradition die besten Brennblasen hergestellt werden. Der besondere Reiz bei diesem Kalender liegt in den Panoramabildern, der speziellen Bildkompositionen und dem einzigartigen Kalenderkonzept.

Der Kalender besteht wie seine Vorgänger aus 13 Panoramabildern im Format 45 x 17 cm und Detailbildern im Format 15 x 11 cm bis 22 x 11 cm. Die Sinnsprüche bei diesem Kalender wurden am berühmten Makars´ Court am „The Writers Museum“ in Edinburgh entdeckt. Hier finden Sie Werke von Sir Walter Scott, Robert Burns, Robert Louis Stevenson und vielen anderen schottischen Dichtern und Denkern.

Die Sinnsprüche und das Kalendarium sind zwei bzw. dreisprachig – deutsch – englisch – gälisch.

Der Kalender hat aufgeklappt die Maße 49 x 44 cm. Die Papier- und Druckqualität sowie die Einzelverpackung entsprechen dem sehr hohen Qualitätsstandard des Kalenders 2019 und sind mit Fachvergrößerungen durchaus vergleichbar.

Es ist auch ein Tischkalender mit einem Standfuss aus Fassdauben erhältlich.

Bei der „Straight from the Cask“ Idee wurden stimmungsvolle Bilder in einer besonders authentischen Präsentation verwirklicht; die doppelseitig bedruckten Kalenderblätter werden von einem Sockel gehalten, der aus alten Whisky – Fass – Dauben gefertigt wurde. Damit ist höchste Individualität geboten, denn keiner dieser Holzsockel gleicht dem anderen. Die doppelseitigen Kalenderblätter tragen auf der einen Seite Fotos der großartigen Landschaften und auf der anderen Motive aus den Destillerien. Der Betrachter kann sich so „seinen“ Kalender selbst zusammenstellen.

Natürlich ist der Sockel wiederverwendbar, die Kalenderblätter der Folgejahre können nachbestellt werden.

Produktinfo zu den Kalendern:

  • UV LE Offsetdruck mit partiellen UV Lack, höchste Schärfe und natürliche Farben
  • 250 g/m2 auf gestrichenem Papier
  • Der Wandkalender ist mit Spiraldraht gebunden und Hängebohrungen versehen – jeder Kalender ist einzeln in einer stabiler Kalenderverpackung verpackt
  • Layout, Druck und Produktion in Deutschland/München
  • keine Kunststoffverpackung oder Folien
  • Empfohlener Verkaufspreis
  • Panorama Wandkalender 29,90 EUR
  • Panorama-Tischkalender mit Fassdaube 16,95 EUR

Die Kalender sind ausschließlich im Whiskyfachhandel oder unter www.heinz-fesl.de erhältlich. Dort sehen Sie unter „Dealer“ eine Liste der Fachhändler.

Und so gewinnen Sie einen der drei Panorama-Wandkalender „Mystic malts and modern times“  von Gudrun und Heinz Fesl:

1. Beantworten Sie bitte folgende Gewinnfrage: In welchem Ort in Schottland werden die meisten Brennblasen für Schottlands Whiskydestillerien und weltweit gefertigt?

a) Speyside Cooperage in Craigellachie
b) Forsyth’s Coppersmith in Rothes

2. Die richtige Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „Kalender“!

3. BITTE teilen Sie dieses Gewinnspiel auf Ihren sozialen Netzwerken. Ein wenig gute Nachrede kann auch uns nicht schaden ;-). Das Teilen ist nicht verpflichtend, aber es würde uns freuen.

Unter allen richtigen Antworten mit dem richtigen Betreff, die uns bis 27. Oktober 2019, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinnerin oder den Gewinner der Preise und geben sie am 28. Oktober 2019 bekannt. Die Gewinne werden danach durch Gudrun und Heinz Fesl versendet.

Pro Haushalt ist nur eine Teilnahmemail möglich!

Teilnahmebedingungen:

Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt, die Gewinnfrage richtig beantwortet und seine Lösung mit dem Betreff „Kalender“ einsendet sowie das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 27. Oktober 2019, 23:59 Uhr. Die Gewinnerinnen/die Gewinner werden am 28. Oktober 2019 auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Versand des Preises erfolgt durch Gudrun und Heinz Fesl, wir übermitteln dafür die Gewinneradressen an das Unternehmen. Diese Daten werden dort wie alle Adressdaten bei uns nach Abschluss des Gewinnspiels sofort und unwiderbringlich gelöscht.

Hinweis zum Datenschutz: Wir erheben nur jene Daten von Teilnehmern, die für die Abwicklung des Gewinnspiels nötig sind (Name, email-Adresse und Postanschrift). Alle in diesem Zusammenhang erhobenen Daten werden nach Abschluss des Gewinnspiels und der erfolgreichen Versendung des Preises ausnahmslos gelöscht und weder für unsere Zwecke weiterverwendet noch an Dritte weitergegeben. Unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier.

Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden – und geben uns auch die Erlaubnis, Ihren Namen und Wohnort im Falle des Gewinns auf unserer Seite veröffentlichen zu dürfen. 

Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen!

Herzlichst,

Ihr Whiskyexperts-Team

PR: Neues aus dem Alba-Collection Verlag

Wenn es um präzise Karten mit den Standorten der Whisky-Destillerien geht, so ist ein deutscher Verlag weltweit anerkannt: Der Alba-Collection Verlag deckt mit seinen Karten mittlerweile nahezu alle interessanten Regionen weltweit bestens ab.

Aber Karten sind nur so gut, wie sie aktuell sind – und auch hier ist der Alba-Collection Verlag führend und stets auf der Höhe der Zeit: Gerade hat man dort die Karten für die DACH-Region (also Deutschland, Österreich und die Schweiz) auf den neuesten Stand gebracht. Mehr dazu in der nachfolgenden Pressemitteilung:


Neuerscheinung Poster und Tastingmap „Whisky Distilleries in Germany – Austria – Switzerland“

Unsere Karte „Whisky Distilleries in Germany – Austria – Switzerland“ war zugegeben in die Jahre gekommen.

Ein Grund für uns diese einer gründlichen Aktualisierung zu unterziehen. 

Die Anzahl der Whisky produzierenden Destillerien im deutschsprachigen Raum wuchs in den vergangenen Jahren stetig und ein Ende scheint nicht in Sicht zu sein.

Allein die reinen Zahlen der Whisky Destillerien im deutschsprachigen Raum sind recht eindrucksvoll. Da kann man mit Blick auf die jährlichen Produktionsmengen unterschiedlicher Auffassung sein, aber es gibt noch andere Zahlen.

So wurden in Deutschland im Jahr 2017 rund 70 Millionen Flaschen Whisky verkauft. 3% davon waren deutscher Whisky. Nun kann man wieder der Meinung sein: „3% Marktanteil ist nicht der Rede wert.“ Aber 3% sind einfach eine beachtliche Anzahl von 2,1 Millionen Flaschen. 

Würde man die Anzahl der Whisky Destillerien der jeweiligen Länder in einer Art Nationenwertung zusammenfassen, dann wären Deutschland, Österreich und Schweiz allesamt  in den Top Ten zufinden.

           Land        Whisky Destillerien*

1          USA              1523
2          Deutschland       242
3          Schottland        163
4          Australien        123
5          Indien            120
6          Frankreich         89
7          Österreich         75
8          Irland             63
9          Schweiz            49
10        Kanada              45
11        Japan               37


* in Planung / in Bau befindliche Destillerien sind eingerechnet

Neu erschienen sind:

  • Poster „Whisky Distilleries in Germany – Austria – Switzerland“ im Format 70 x 100 cm

  1. aktualisierte Auflage; ISBN 978-3-944148-48-9
  • Tastingmap „Whisky Distilleries in Germany – Austria – Switzerland“ im Format 21 x 29,7 cm

  Neuerscheinung; ISBN 978-3-944148-82-3

Die Tastingmap wurde komplett überarbeitet und erscheint nun im neuen Tastingmap-Format 21 x 29,7 cm.

Das Format ist etwas kleiner geworden, das alte Format war 24 x 34 cm.

Dafür gibt es mehr Inhalt, besser strukturiert und übersichtlicher. Auf der einen Seite ist Germany mit 242 Destillerien und auf der anderen Seite Österreich mit 75 und die Schweiz mit 49 Destillerien abgebildet.

Mit dem Erscheinen der Tasting „Whisky Distilleries in Germany – Austria – Switzerland“ im neuem Format, sind die Tastingmap für Germany, Österreich, Schweiz, Liechtenstein im alten Format nicht mehr Bestandteil unseres Verlagsprogramms und nur noch auf Anfrage erhältlich.

Poster und Tastingmap sind im gut sortiertem Whiskyfachhandel, im Buchhandel und direkt beim Verlag (www.alba-collection.com) erhältlich.

Serge verkostet: Glen Grant 21yo vs. Glen Grant 62yo

Gordon & MacPhail hat vor einigen Tagen den neuen Mr George Centenary Edition, einen 62 Jahre alten Glen Grant aus dem Jahr 1956 vorgestellt – Grund genug für Serge Valentin, ihn gegen einen 21 Jahre alten Glen Grant zu verkosten, der schon vor 25 Jahren auf den Markt gekommen ist.

Interessant bei so alten Whiskys wie der Mr George Centenary Edition ist vor allem, ob dieser schon seine beste Zeit hinter sich hat und entweder überholzt oder einfach matt geworden ist. Nun, wenn man den Notes von Serge glauben schenken darf, dann ist der Glen Grant 62yo keines von beiden, sondern einfach ein hervorragender, gut gereifter Whisky höchster Qualität.

Hier die beiden Wertungen der Verkostung:

  • Glen Grant 21 yo 1972 (43%, Whyte & Whyte, USA, cask #158, +/-1993): 88 Punkte
  • Glen Grant 62 yo 1956/2019 (51.7%, Gordon & MacPhail, Mr George Centenary Edition, first fill sherry butt, cask #4455, 235 bottles): 93 Punkte

Das sind die Gewinner der drei Amrut „Koffersets“ mit je vier Abfüllungen!

Danke, danke, danke! Es ist überwältigend, wie viele Whiskyfreunde um das Kofferset von Amrut mit je vier Abfüllungen zu 0,7 Liter, das wir gemeinsam mit unserem Partner Kirsch Whisky verlosten, mitgespielt haben.

Bevor wir Ihnen aber nun sagen, wer sich diesmal glücklich schätzen darf, hier nochmals einige Infos zur Brennerei und zum Gewinn. Wer Amrut darüber hinaus näher kennen lernen will (und das empfehlen wir sehr), der kann unsere Berichte vom Besuch im Vorjahr nachlesen und nachsehen – hier und hier):

 

Die Marke Amrut: Single Malt mit indischen Wurzeln

Indische Gerste vom Fuße des Himalayas und Quellwasser aus dem Gebirge – schon ein Blick auf die Zutaten verrät: Amrut Indian Single Malt Whisky aus dem südindischen Bangalore ist untrennbar mit seiner Heimat verbunden. Das gilt auch für seinen Namen: Laut indischer Mythologie wühlten Götter und Dämonen das Meer auf. Den Fluten entsprang ein goldenes Gefäß – darin das Elixier des Lebens: Amrut.

Eine Auswahl an Amrut-Abfüllungen im HQ in Bangalore. Bild © Whiskyexperts

Die Brennerei: 900 Meter über dem Meeresspiegel

Gegründet im Jahr 1948 von J.N. Radhakrishna, waren die Amrut Distilleries in ihrer Anfangszeit einer der größten Zulieferer für „Indian made Liquor“ an das indische Militär. Nach dem frühzeitigen Tod Radhakrishnas übernahm sein Sohn das Unternehmen – und baute Amrut zu einer weltweit respektierten und nachgefragten Marke auf.

Die Destillerie Amrut. Bild © Whiskyexperts

Neben seinen ungetorften Whiskys aus indischer Gerste produziert Amrut auch Single Malt aus getorftem Malz, das aus Schottland kommt. Für ein natürliches Aroma wird das Getreide bei Amrut ausschließlich in kleinen Chargen gemaischt. Die Reifung erfolgt unter tropischen Bedingungen – rund 900 Meter über dem Meeresspiegel in Bangalore. Durch das Klima reifen die Malts wesentlisch schneller als zum Beispiel in Schottland und gewinnen in kürzerer Zeit mehr Aromenvielfalt. Amrut Single Malt Whiskys werden allesamt weder kühlfiltriert noch gefärbt.

Stills bei Amrut. Bild © Whiskyexperts

Die Spirits: International ausgezeichneter Single Malt Whisky

Amrut Single Malt Whisky ist das Ergebnis jahrelanger Forschung. Das Ziel: einen indischen Whisky produzieren, der es mit den besten der Welt aufnehmen kann. Mit Erfolg, wie zahlreiche internationale Auszeichnungen zeigen – darunter der Gold Award bei der IWSC 2016. Neben seinen Whiskys produziert Amrut – ebenfalls international ausgezeichneten – Rum.

Das Kofferset: Amrut x4

Mit dem Amrut Kofferset können Sie vier der Abfüllungen aus der Brennerei in Bangalore genießen – wir verlosen insgesamtg drei dieser Koffer mit vier Flaschen zu je 0,7 Liter Inhalt: 

  • Amrut Single Malt (46% alk. vol.) – aus nordinischer Gerste vom Fuße des Himalayas, in ex-Bourbonfässern gereift
  • Amrut Single Malt peated (46% alk. vol.) – aus schottischer getorfter Gerste. Am Gaumen fruchtig, in der Nase und im Finish der Torfrauch. Ein Erlebnis!
  • Amrut Fusion (50% alk. vol.) – wie der Name schon sagt: eine Fusion aus getorfter schottischer Gerste und ungetorfter nordindischer Gerste, separat eingemaischt und destilliert, in amerikanischen Weißeichenfässern gereift.
  • Amrut Cask Strength (61,8% alk. vol.) – wunderschön ausbalanciert zwischen Gewürzen und Frucht, kraftvoll und beeindruckend

Und hier sind die drei Gewinner des Amrut „Koffersets“ mit den vier Abfüllungen:

Werner Guth aus 17291 Prenzlau

Kay-Uwe Wendlandt aus 96117 Memmelsdorf

Karsten Clauß aus 45470 Mülheim 

Wir gratulieren recht herzlich und freuen uns mit Ihnen! Die Gewinne werden Ihnen in den nächsten Tagen durch Kirsch Whisky übermittelt.

Erlauben Sie uns diesmal noch ein Wort in eigener Sache: Liebe Familie (?) S. aus der Nähe des Ammersees! Es ist eigentlich etwas beleidigend, wenn Sie uns automatisiert Teilnahmemails mit wechselnden Namen und gleichen Adressen zusenden und glauben uns übertölpeln zu können weil Sie hoffen, es würde uns nicht auffallen, dass enorm viele Personen gleichen Nachnamens die selbe Meldeadresse benutzen. Probieren Sie das bitte nicht mehr! Es grenzt an einen Betrugsversuch und zeugt von einem ziemlich bedenklichen Charakter. Allen anderen Teilnehmern sei versichert: Wir achten im Sinn der Fairness sorgsam darauf, dass unsere Teilnahmebedingungen eingehalten werden (wir haben sie, um solche Versuche zu unterbinden, für das nächste Gewinnspiel nochmals präzisiert) und dass JEDER eine faire Chance bekommt, zu unseren Gewinnern zu zählen – auch wenn das für uns eine Menge Verwaltungsaufwand bedeutet.

Apropos nächstes Gewinnspiel: Das startet noch heute :-). Wer also diesmal leer ausgegangen ist, bekommt postwendend eine neue Chance. Bis dann!

Herzlichst,

Ihr Whiskyexperts-Team

TTB-Neuheit: Kommt Jane Walker wieder?

Im letzten Jahr war die Veröffentlichung des Blends Jane Walker 12yo ein gut gemeintes Unterfangen von Diageo, um mit Teilen der Verkaufserlöse den Elizabeth Cady Stanton and Susan B. Anthony Statue Fund zu unterstützen, der sich für die Errichtung eines Denkmals für die Sufragetten Amerikas im Central Park in New York einsetzt (wir berichteten hier).

Daraus wurde dann ein veritabler Shitstorm in den sozialen Medien, weil man Diageo unterstellte, Frauen zum Alkoholkonsum animieren zu wollen – und danach ein Protest des Vorsitzenden des East Ayrshire Council, Douglas Reidd, der die Veröffentlichung der Jane Walker Edition als „Schlag ins Gesicht der Menschen von Kilmarnock“ bezeichnete, weil Johnnie Walker keine Kunstfigur, sondern eine für die Region wichtige geschichtliche Person und daher kein Objekt für Marketingspielereien sei (und zudem hat man zuvor 700 Arbeitsplätze durch die Schließung einer Abfüllanlage von Johnnie Walker verloren). Unseren bericht darüber können Sie hier nachlesen.

Wir berechtigt die Aufregung in beiden Fällen gewesen sein mag, obliegt nicht unserer Beurteilung – für Diageo war sie offensichtlich kein Grund, keine zweite Auflage zu machen (wahrscheinlich wieder mit einer Spendenaktion verbunden), zumindest sind die Label für die neue Jane Walker 10yo auf der us-amerikanischen TTB-Datenbank aufgetaucht. 41.9% Alkoholstärke dürfen wir uns von diesem Blend erwarten.

Und so sehen die Etiketten aus:

Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf. 

Feuer in der GlenWyvis Distillerie

In der GlenWyvis Distillery bei Dingwall in den schottischen Highlands ist am 18. Oktober am Nachmittag ein Feuer ausgebrochen. Es begann in den Lagerräumen für Holzschnitzel, die die Brennerei als umweltfreundliche Energiequelle nutzt. Entdeckt wurde der Brand durch die Angestellten der Brennerei.

Die alarmierte Feuerwehr ist mit drei Löschzügen und Atemschutzgeräten zur Feuerbekäömpfung angerückt. Die Bekämpfung erwies sich als langwierig, erst seit acht Uhr abends ist der Brand gelöscht und der Lagerraum völlig geleert, aber die Brandursache noch immer offen.

Die Leitung der von der Community finanzierten Destillerie bedankte sich ausdrücklich bei den Einsatzkräften und den Mitarbeitern der Brennerei für deren raschen und umsichtigen Einsatz.

Ob die Produktion der Brennerei (sie begann mit dem Brennen am 25. 1. 2018) durch den Brand in Mitleidenschaft gezogen wurde, lässt sich durch den Artikel in The Scotsman nicht sagen.

Glen Wyvis Distillery. Bild © Petra Milde
GlenWyvis kurz vor der Fertigstellung

Neue Deutsche Whiskyvideos der Woche (150)

Willkommen zur 150. Folge der Whiskyvideos und Podcasts der Woche, eine Jubiläumsausgabe knapp vor dem dreijährigen Bestehen dieser Rubrik. Entstanden ist diese nach einem Vlogger- und Bloggertreffen im Brühler Whiskyhaus. Viele, die wir dort persönlich getroffen haben, sind auch jetzt, nach fast drei Jahren, mit ihren Beiträgen immer wieder mal dabei – und ebenso viele Neue, die in diesen drei Jahren begonnen haben, Content für Whiskyfreunde zu produzieren. Wir freuen uns sehr, wenn wir ein wenig zur Verbreitung dieser Inhalte beitragen können. 

Wie immer bringen wir in diesem wöchentlichen Artikel Beiträge aus dem deutschen Sprachraum zum „Wasser des Lebens“, die uns von den Vloggern und Podcastern zugesendet wurden. In den Videos werden sowohl neue als auch ältere Abfüllungen verkostet – alles nach dem eigenen Ermessen der Verkoster und ohne kommerziellen Hintergrund.

Die Liste der teilnehmenden Vlogs ist nicht fix: Wenn Sie meinen, dass Ihr Video ebenfalls dazu gehören sollte, dann können Sie unten herausfinden, wie das möglich wäre.

In Ausgabe 150 finden Sie diese neun neuen Videos:

Whisky a.d. Sicht e. Amerikaners – Craigellachie 23yo

Whisky Babbler – Port Charlotte 10 Jahre MBI 2008-2018

Malt Mariners – Tomatin 14yo Port Casks

Whisky Evening – Benrinnes 21yo The Old Friends

taste. – Bushmills 12yo Distillery Reserve

Whisky & Vinyl – Laphroaig An Cuan Mòr

Whisky Enjoy – James Oliver Bourbon

Whisky Plausch – Vital Spark 12

Pat Hock – Scarabus VS. Cask Islay

Wie wir die Beiträge aussuchen: Die Videos und Podcasts werden uns zugeschickt. Wir treffen dabei keine Auswahl außer jener, dass die von uns gezeigten Blogger/Vlogs schon länger aktiv sein sollten, eine gewisse Anzahl Follower/Hörer/Leser haben. Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann.

Wollen Sie mit Ihrem Beitrag dabei sein? Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu jeweils bis Freitag, 12 Uhr an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird. Bitte halten Sie die eingereichten Videos auch werbefrei, sprich keine Links und Kaufaufforderungen im Video. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!

Photo credit: Wiertz Sébastien on Visual Hunt / CC BY

Video: Whiskyexperts Classics – Unser Besuch in der Jim Beam Distillery in Kentucky

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Unser heutiges Sonntagsvideo nimmt sie mit zur Jim Beam Distillery in Kentucky, die wir im July des Vorjahrs besucht haben. In 38 Minuten führen wir Sie durch das Besucherzentrum und die Destillerie.

Fahren Sie mit uns mit dem Bus über das Gelände der Brennerei, kommen Sie ins nachgebaute Pumphouse und danach in eine Versuchsanlage, wo unser Guide die Herstellung von Bourbon erläutert, die sich doch etwas von der von Malt Whisky unterscheidet. Danach geht es in die eigentliche Destillerie und anschließend sehen wir die Entleerung von Fässern der Marke Knob Creek, befüllen eine eigene Flasche und gehen dann ins „Bourbon Jail“, wo man von älteren Abfüllungen Beispielflaschen aufbewahrt

Bevor wir uns ein Lagerhaus ansehen, werfen wir auch einen Blick auf eine Ausstellung aller Porzellandekanter, die bei Jim Beam jemals hergestellt wurden.

Viel Vergnügen mit unserem Whiskyexperts-Klassiker von Youtube, und wir sind noch am Vormittag mit den neuen Whiskyvideos der Woche (diesmal mit unserer Jubiläumsausgabe) wieder für Sie da! Bis dahin wünschen wir einen wunderschönen Sonntag.

Nur bis Sonntag: 3 x das Amrut „Kofferset“ mit je vier Abfüllungen gewinnen!

Es ist höchste Eisenbahn – denn nur noch bis zum Sonntag läuft unser neuestes Gewinnspiel, das sie auf den indischen Subkontinent entführt – und in eine Destillerie, die ihre Anerkennung zuerst in Schottland, der Heimat des Whiskys, gewonnen hat – um dann weltweit Furore zu machen: Amrut.

Gemeinsam mit unserem Partner Kirsch Whisky verlosen wir 3 x das Amrut „Kofferset“ mit je vier Abfüllungen zu 0,7 Liter, mit dem Sie die ausgezeichnete Qualität und Geschmacksvielfalt des ersten indischen Single Malts in vielen Facetten kennen lernen können. Ein traumhafter Gewinn für alle, die das Besondere abseits des Üblichen suchen.

Vorab aber einmal einige Infos zur Brennerei und zum Gewinn (das Lesen hilft auch bei der Beantwortung unserer Preisfrage). Wer Amrut näher kennen lernen will, der kann unsere Berichte vom Besuch im Vorjahr nachlesen und nachsehen – hier und hier):

Die Marke Amrut: Single Malt mit indischen Wurzeln

Indische Gerste vom Fuße des Himalayas und Quellwasser aus dem Gebirge – schon ein Blick auf die Zutaten verrät: Amrut Indian Single Malt Whisky aus dem südindischen Bangalore ist untrennbar mit seiner Heimat verbunden. Das gilt auch für seinen Namen: Laut indischer Mythologie wühlten Götter und Dämonen das Meer auf. Den Fluten entsprang ein goldenes Gefäß – darin das Elixier des Lebens: Amrut.

Eine Auswahl an Amrut-Abfüllungen im HQ in Bangalore. Bild © Whiskyexperts

Die Brennerei: 900 Meter über dem Meeresspiegel

Gegründet im Jahr 1948 von J.N. Radhakrishna, waren die Amrut Distilleries in ihrer Anfangszeit einer der größten Zulieferer für „Indian made Liquor“ an das indische Militär. Nach dem frühzeitigen Tod Radhakrishnas übernahm sein Sohn das Unternehmen – und baute Amrut zu einer weltweit respektierten und nachgefragten Marke auf.

Die Destillerie Amrut. Bild © Whiskyexperts

Neben seinen ungetorften Whiskys aus indischer Gerste produziert Amrut auch Single Malt aus getorftem Malz, das aus Schottland kommt. Für ein natürliches Aroma wird das Getreide bei Amrut ausschließlich in kleinen Chargen gemaischt. Die Reifung erfolgt unter tropischen Bedingungen – rund 900 Meter über dem Meeresspiegel in Bangalore. Durch das Klima reifen die Malts wesentlisch schneller als zum Beispiel in Schottland und gewinnen in kürzerer Zeit mehr Aromenvielfalt. Amrut Single Malt Whiskys werden allesamt weder kühlfiltriert noch gefärbt.

Stills bei Amrut. Bild © Whiskyexperts

Die Spirits: International ausgezeichneter Single Malt Whisky

Amrut Single Malt Whisky ist das Ergebnis jahrelanger Forschung. Das Ziel: einen indischen Whisky produzieren, der es mit den besten der Welt aufnehmen kann. Mit Erfolg, wie zahlreiche internationale Auszeichnungen zeigen – darunter der Gold Award bei der IWSC 2016. Neben seinen Whiskys produziert Amrut – ebenfalls international ausgezeichneten – Rum.

Das Kofferset: Amrut x4

Mit dem Amrut Kofferset können Sie vier der Abfüllungen aus der Brennerei in Bangalore genießen – wir verlosen insgesamtg drei dieser Koffer mit vier Flaschen zu je 0,7 Liter Inhalt: 

  • Amrut Single Malt (46% alk. vol.) – aus nordinischer Gerste vom Fuße des Himalayas, in ex-Bourbonfässern gereift
  • Amrut Single Malt peated (46% alk. vol.) – aus schottischer getorfter Gerste. Am Gaumen fruchtig, in der Nase und im Finish der Torfrauch. Ein Erlebnis!
  • Amrut Fusion (50% alk. vol.) – wie der Name schon sagt: eine Fusion aus getorfter schottischer Gerste und ungetorfter nordindischer Gerste, separat eingemaischt und destilliert, in amerikanischen Weißeichenfässern gereift.
  • Amrut Cask Strength (61,8% alk. vol.) – wunderschön ausbalanciert zwischen Gewürzen und Frucht, kraftvoll und beeindruckend

Und so gewinnen Sie eines der drei Amrut Koffersets mit je vier Abfüllungen:

1. Beantworten Sie bitte folgende Gewinnfrage: Wo produziert die indische Amrut Distillery ihre Single Malts?

a) Mumbai
b) Dehli
c) Bangalore

2. Die richtige Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „Amrut“!

3. BITTE teilen Sie dieses Gewinnspiel auf Ihren sozialen Netzwerken. Ein wenig gute Nachrede kann auch uns nicht schaden ;-). Das Teilen ist nicht verpflichtend, aber es würde uns freuen.

Unter allen richtigen Antworten mit dem richtigen Betreff, die uns bis 20. Oktober 2019, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinnerin oder den Gewinner der Preise und geben sie am 21. Oktober 2019 bekannt. Die Gewinne werden danach durch Kirsch Whisky versendet.

Pro Person ist nur eine Teilnahmemail möglich!

Teilnahmebedingungen:

Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt, die Gewinnfrage richtig beantwortet und seine Lösung mit dem Betreff „Amrut“ einsendet sowie das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 20. Oktober 2019, 23:59 Uhr. Die Gewinnerinnen/die Gewinner werden am 211. Oktober 2019 auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts und Kirsch Whisky sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Versand des Preises erfolgt durch Kirsch Whisky, wir übermitteln dafür die Gewinneradressen an das Unternehmen. Diese Daten werden dort wie alle Adressdaten bei uns nach Abschluss des Gewinnspiels sofort und unwiderbringlich gelöscht.

Hinweis zum Datenschutz: Wir erheben nur jene Daten von Teilnehmern, die für die Abwicklung des Gewinnspiels nötig sind (Name, email-Adresse und Postanschrift). Alle in diesem Zusammenhang erhobenen Daten werden nach Abschluss des Gewinnspiels und der erfolgreichen Versendung des Preises ausnahmslos gelöscht und weder für unsere Zwecke weiterverwendet noch an Dritte weitergegeben. Unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier.

Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden – und geben uns auch die Erlaubnis, Ihren Namen und Wohnort im Falle des Gewinns auf unserer Seite veröffentlichen zu dürfen. 

Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen!

Herzlichst,

Ihr Whiskyexperts-Team

Whiskystats: Auktionspreise für Whisky geben im September weiter nach

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Whiskystats beobachtet seit langer Zeit die Preise von Abfüllungen am Sekundärmarkt. Seit 2013 sind diese gestiegen, wenn auch immer wieder mit kleineren Dellen.

Nach dem Höchststand im Juli dieses Jahres gibt es nun die zweite Abwärtsbewegung im Index der 500 meistgehandelten Flaschen, wenn auch etwas abgeschwächt zum Vormonat. Im September ist der Index um 1.2% gesunken, das ergibt ein Minust von 5% seit Juli.

Interessant ist diesmal, dass sich die Abwärtsbewegung in allen Whiskyregionen wiederspiegelt. Und auch bei den Destillerien sind momentan nur Hanyu, Yamazaki, Macallan und Dalmore im Plus, während es bei Brora, Rosebank, Bowmore, Springbank, Laphroiag und Glendronach teils kräftig abwärts ging.

Grund dafür könnte laut Whiskystats die große Menge der angebotenen Flaschen sein, die nur im März dieses Jahres größer war. Es ist aber durchaus auch denkbar, dass der Markt insgesamt nun (zumindest im September) vom Wachstumskurs abgekommen ist.

Mehr dazu im Artikel auf Whiskystats. Wie immer Danke an Jedi für den Hinweis.

Fremde Federn (67): Verkostungsnotizen deutschsprachiger Blogger

Jede Woche erscheinen viele neue Whisky-Abfüllungen – und gesellen sich zu den Abertausenden dazu, die es bereits gab oder gibt. Wer soll das alles trinken und herausfinden, was wie schmeckt?

Blogger tun es – und in der Summe ergibt sich durch sie ein recht schöner Überblick über das, was man ins Glas bekommen kann.

Unsere Rubrik „Fremde Federn“ stellt Ihnen seit nun über einem Jahr Samstag für Samstag Verkostungsnotizen der Blogger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vor, die uns von ihnen zugesendet wurden. Aus der Vielzahl von Neuerscheinungen und Klassikern haben die Blogger nach ihren Vorlieben Abfüllungen herausgesucht und für ihre Leser beschrieben.

Hier sind die Tasting Notes jener Blogger, die uns für die aktuelle Ausgabe Nummer 66 ihre Links gesendet haben:

Die Notes geben die persönlichen Eindrücke der Blogger wieder und müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen (die ohnehin meist nicht einheitlich ist 😉 ). Viel Vergnügen beim Lesen und bis zur nächsten Ausgabe in einer Woche!

Haben Sie selbst aktuelle Tasting Notes, die wir hier verlinken sollen? Senden Sie uns unter press @ whiskyexperts.net den Link auf Ihre Verkostungsnotizen – bitte mit dem Betreff „Tasting-Link“. Wir publizieren dann jeden Samstag jene Notes, die bis Freitag 12:00 an uns gesendet werden. Wir publizieren die Links, ohne damit die Beiträge dahinter zu werten. Nicht publizieren werden wir Links auf Verkostungsnotizen von Seiten, die entweder kommerziell geführt sind, in Verbindung mit Shops stehen oder solchen, bei denen Tasting Notes nur ein Bestandteil des Outputs der Seite sind, denn wir wollen gezielt der Verkosterszene eine Bühne bieten und für sie zusätzliche Öffentlichkeit schaffen.

Whiskyfun: Angus verkostet zwei Lagavulin – und schreibt über scotchwhisky.com

Die Verkostung von zwei Abfüllungen von Lagavulin auf Whiskyfun durch Angus MacRaild heute ist nur so etwas wie ein Epitaph zu seinem Hauptthema, dem Ende von scotchwhisky.com, der englischsprachigen Newssite für Whisky.

Angus, selbst natürlich mit Whiskyfun und als Whiskysponge schreibend in Sachen Whisky unterwegs, versucht das Ende der Seite und vor allem dessen Gründe zu analysieren. Seiner Meinung nach zeigt es auf, dass es wohl unmöglich geworden sei, eine Publikation nur durch Werbeeinnahmen so zu finanzieren, dass man das Fortbestehen auf längere Zeit sichern kann, und dass auch die Whiskyindustrie selbst einen Teil zum Ende beigetragen hat, weil sie „klassische“ Publikationen weniger unterstütze als sogenannte Influencer. Auch wäre ein Teil der Verantwortung für das Scheitern bei scotchwhisky.com selbst gelegen, da man dort seiner Meinung nach versucht habe, zu viel auf einmal zu sein: Nachrichtenseite, Magazin für tiefergehende Artikel und eine Art Lexikon für Whisky. Dabei hätte man sich einfach übernommen, so Angus, und wäre an die eigenen Grenzen gestoßen.

Was nun wirklich der Grund für das Scheitern von scotchwhisky.com war, das kann er und das können wir nur vermuten. Die von ihm angeführten Gründe werden aber wohl allesamt eine Rolle gespielt haben. Sie zeigen uns, wie wichtig es ist, auf die Kernkompetenzen fokussiert zu bleiben und dabei keine Kompromisse einzugehen.

Für uns bedeutet das, und dessen sind wir uns immer bewusst, auch abseits der Verkommnisse rund um scotchwhisky.com: rasche, präzise Information zu bieten und dabei journalistische Integrität konsequent hochzuhalten. 

Hier nun aber die beiden Lagavulin, die er heute verkostete:

  • Lagavulin 7 yo 2010/2019 (59.6%, OB ‘Hand Fill’, cask #711810, refill bourbon): 87 Punkte
  • Lagavulin 1988/2000 (46%, Moon Import ‘In the pink’, cask #2032, 341 bottles): 92 Punkte
Lagavulin. Bild © Diageo