Die Gewinner der drei handsignierten Whiskys von Kingsbarns und von Wemyss Malts sind…

Bis buchstäblich zur letzten Minute sind die Teilnahmemails für unser Gewinnspiel eingetrudelt. Kein Wunder, die Preise hatten es in sich: Kingsbarns, eine der neuesten Destillerien in Schottland und das Projekt einer mit Whisky zutiefst verbundenen Familie, Wemyss, hat uns und unserem Partner Alba Import, der die Whiskys der Brennerei und des unabhängigen Abfüllers in Deutschland vertreibt, drei Flaschen aus dem Sortiment zur Verfügung gestellt.

Das Besondere an ihnen: Alle drei Flaschen sind vom Gründer William Wemyss persönlich handsigniert und daher besondere Unikate.

Danke jedenfalls für die tolle Teilnahme! Bevor wir aber die Gewinner der drei Abfüllungen vorstellen, noch ein paar Infos zur Destillerie und der Familie Wemyss:

Die Kingsbarns Distillery – ein Traum der Familie Wemyss wurde Wirklichkeit

Am St. Andrews Day 2014 erfüllte sich der erste Teil eines Traumes der Familie Wemyss: In Fife in den schottischen Lowlands öffnete die eigene Brennerei ihre Pforten für Besucher. Lange hatte man auf diesen Moment hingeplant und gebaut, denn die Familie, bereits seit langem als unabhängiger Abfüller erfolgreich, wollte unbedingt auch einen eigenen Whisky brennen.

Die Kingsbarns Distillery in den Lowlands bei Fife – im Besitz der Familie Wemyss

Als unabhängiger Abfüller mit den Wemyss Malts bediente man sich bei den im eigenen Besitz befindlichen Fässern – und nutzte die Expertise von Whiskylegende Charles Maclean, dessen Wissen die Wemyss-Familie immer wieder in die Zusammenstellung der Bottlings einfließen ließ.

Die Geschwister Isabella und William Wemyss im Vordergrund, mit dem Distillery Team. (Photograph: MAVERICK PHOTO AGENCY)

Mit der Wemyss Family Collection schuf man eine Serie von kunstvoll geblendeten Whiskys aus eigenen Beständen, die dann abgefüllt wurden, wenn der Fasseinfluss und die Reifung des Spirits ihre perfekte Balance fanden. Die Familie Wemyss war also nicht nur für die Fassselektion, sondern auch für das Woodmanagement verantwortlich, da man von den Destillerien New Make Spirit einkaufte und selbst zur Reifung führte. Die Whiskys werden in 46% Trinkstärke, unchill-filtered und natural colour abgefüllt.

Die neuesten Kreationen aus der Wemyss Family Collection sind der Blooming Gorse und der Flaming Feast.

Aber zurück zum selbst gebrannten Whisky: Im Januar 2015 begann die erste Destillation in der Kingsbarns Distillery – und vier Jahre Jahre später konnte man stolz den ersten eigenen Whisky für die breite Öffentlichkeit präsentieren: Kingsbarns „Dream to Dram“.

„Dream to Dram“, „Blooming Gorse“ und „Flaming Feast“ sind die drei ausgezeichneten Whiskys, die Sie bei uns als von William Wemyss handsignierte Unikate gewinnen konnten:

Kingsbarns „Dream to Dram“

Der lang gehegte Traum, Single Malt Whisky im „Kingdom of Fife“ an der schottischen Ostküste (Region Lowlands) zu destillieren, zu reifen und zu genießen, wurde in Form der ersten General Release von Kingsbarns Distillery wahr. Dem KINGSBARNS ‚DREAM TO DRAM‘. Dream to Dram wurde komponiert aus 90% frischen ex Bourbon Fässern und 10% sogenannten STR-Fässern. Das sind portugiesische Rotweinfässer, die in einem speziellen Verfahren schonend ausgetoastet werden, bevor sie neu befüllt werden (STR steht für shaved, toasted, recharred). Durch diese Zusammensetzung aus verschiedenen Fassarten hat der junge Kingsbarns Single Malt schon eine schöne Aromentiefe

Der Name dieses neuen schottischen Single Malts spiegelt die Vision der Familie Wemyss wieder, die Kunst der Whisky-Destillation zurück in ihre Heimat nach Fife zu bringen. Die Abfüllung ist ein rein regionales Produkt mit all seinen Tugenden. Behutsam von Hand produziert, ausschließlich mit lokalem Getreide von den umliegenden, goldenen Gerstenfeldern im Osten von Fife.

Das Ergebnis ist ein herrlich blumiger und überaus fruchtiger komplexer Malt Whisky, der schon in seiner Jugend Freude bereitet.

Die Verpackung von Dream to Dram kommt in zarten Blautönen, gepaart mit Braun und Gold daher – Symbol für die natürlichen Elemente, die seine Herkunft umgarnen. Das Motiv der Taube erinnert an das historische Wahrzeichen der Brennerei, die aus einer renovierten Farm aus dem frühen 19. Jahrhundert hervorgegangen ist: ein Taubenschlag.

Und den Kingsbarns „Dream to Dram“ gewonnen hat:

Julian Miklikowski aus 45129 Essen

Wemyss Family Collection ‘Blooming Gorse’

„Bloomig Gorse“ ist die ein Teil des aktuellen Abfüllungs-Duos in der Wemyss Family Collection. Zwei Highland Single Malts wurden kunstvoll geblendet – sie stammen aus 15 1st Fill ex-Bourbon Barrels und vier 1st Fill ex-Bourbon Hogsheads. Der nicht gefärbte und nicht kühlfiltrierte Whisky bietet einen Geschmack nach Kokos, Vanille und Stechginsterblüten. Von ihm wurden 6900 Flaschen abgefüllt.

Die originalen Tasting Notes lesen sich so:

Nose: A fresh, bright nose with vanilla and coconut notes that weave amongst the nutty and fruity spirit to evoke the aromas of freshly bloomed gorse flowers, geraniums, honey nut cereal and roasted cashew nuts.

Palate: The initial top notes are that of rich porridge sweetened with floral honey. The mouth feel is smooth and creamy with a mild spice and tingle on the palate and the flavour of desiccated coconut .

Finish: Medium length with lingering coconut and vanilla.

„Blooming Gorse“ repräsentiert die sanfte, weiche Seite des typischen Highland-Whiskys. Der komplexe und florale Charakter macht ihn zu einem idealen Aperitiv-Whisky.

Und den Wemyss Family Collection ‘Blooming Gorse’ gewonnen hat:

Günter Bornwasser aus 65589 Hadamar

Wemyss Family Collection ‘Flaming Feast’

„Flaming Feast“ ist gemeinsam mit „Blooming Gorse“ die aktuelle Abfüllung in der Wemyss Family Colection. Hier findet sich süßer, rauchiger Highland-Malt, der in 1st Fill ex-Bourbon Barrels reifte. Aus einer anderen Insel-Destillerie stammt der zweite Bestandteil: Intensiv rauchiger Malt mit einem öligen, maritimen Charakter aus 2 ausgekratzten und wieder ausgebrannten Hogsheads.

Hier wurden 6000 Flaschen mit 46% Alkoholstärke abgefüllt, natürlich ungefärbt und ohne Kühlfiltration.

Auch hier die englischsprachigen Tasting Notes:

Nose: The initial nose is sweet and candy like; foam shrimps and strawberry bonbons. Mineralic notes emerge in the form of limestone and fresh seaside air. A mild and perfumed smoke is only hinted at like a distant beachside bonfire.

Palate: A complex battle between sweet and savoury with heather honey, cinder toffee and marshmallows. The savoury and maritime notes take form as rollmops or salted oat cakes and scallops cooked in butter with tarragon.

Finish: Burnt wholemeal toast smeared with chunky peanut butter and a peppery spice.  

„Flaming Feast“ überzeugt durch das Zusammenwirken von süßer und kräftiger Rauchigkeit und der typischen Süße von Highland-Whiskys.

Lasssen wir noch den Wemyss Blender Steven Shand zu Wort kommen. Er erklärt den Gedanken hinter diesen Blended Malts so:

 “The brief we set for these blended malts was to really illustrate the diversity of Highland malt whisky and show that there really is no one Highland regional style. Casks selected for the Family Collection are always very well balanced with active oak therefore the recipes were purposely kept simple. We selected casks from only a few single malt varieties for each blend to find complementing flavours that establish depth and complexity once combined and left to marry.”

Und den Wemyss Family Collection ‘Flaming Feast’ gewonnen hat:

Marcel Paschilke aus 30177 Hannover

Wir gratulieren allen Gewinnern aufs Herzlichste. Die Preise werden Ihnen in den nächsten Tagen von Alba-Import zugesendet.

Danke fürs Mitmachen, und schon heute geht es mit dem nächsten Gewinnspiel bei uns weiter!

Herzlichst,

Ihr Whiskyexperts-Team

Neue Deutsche Whiskyvideos und Podcasts der Woche (141)

Es ist schon die 141. Folge der Whiskyvideos und Podcasts der Woche, die wir Ihnen an diesem Sonntag vorstellen können. Wie immer bringen wir in ihr Beiträge aus dem deutschen Sprachraum zum „Wasser des Lebens“, die uns von den Vloggern und Podcastern zugesendet wurden. In den Videos werden sowohl neue als auch ältere Abfüllungen verkostet – alles nach dem eigenen Ermessen der Verkoster und ohne kommerziellen Hintergrund.

Die Liste der teilnehmenden Vlogs ist nicht fix: Wenn Sie meinen, dass Ihr Video ebenfalls dazu gehören sollte, dann können Sie unten herausfinden, wie das möglich wäre.

In Ausgabe 141 finden Sie einen Podcast und diese Videos – wir befinden uns immer noch in der eher ausgedünnten Hochsommerphase:

Dramgood – Mortlach SV 1988/2001 43% Vol. (Cask 2638)

Hier geht es zum Podcast

Whisky a.d. Sicht e. Amerikaners – Barrell Whiskey Project

Whisky Evening – Glen Garioch 15yo Sherry Cask Matured

Pat Hock – Das Whisky ABC: Inchgower & Jura

Malt Mariners – Ballechin – Oloroso Sherry Cask No. 17

Wie wir die Beiträge aussuchen: Die Videos und Podcasts werden uns zugeschickt. Wir treffen dabei keine Auswahl außer jener, dass die von uns gezeigten Blogger/Vlogs schon länger aktiv sein sollten, eine gewisse Anzahl Follower/Hörer/Leser haben. Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann.

Wollen Sie mit Ihrem Beitrag dabei sein? Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu jeweils bis Freitag, 12 Uhr an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird. Bitte halten Sie die eingereichten Videos auch werbefrei, sprich keine Links und Kaufaufforderungen im Video. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!

Photo credit: Wiertz Sébastien on Visual Hunt / CC BY

Whiskyexperts Classics: Video-Interview mit Billy Walker (GlenAllachie)

Für das heutige Sonntagsvideo haben wir uns wieder einen Klassiker aus den beliebtesten Videos aus unserer Redaktion ausgesucht. Diesmal möchten wir Ihnen ein Interview mit Billy Walker zeigen, das wir anlässlich unseres Besuches bei Glenallachie im Vorjahr aufgenommen haben.

Wir wollten wissen, warum Billy Walker Glenallachie kaufte, wenn er soch zuvor drei andere Destillerien um viel Geld verkaufte und damit eigentlich in den wohlverdienten Ruhestand hätte gehen können? Und auch: Warum gerade diese Brennerei und was er mit ihr vorhat, warum und wie man auch mit Torf experimentiert und mehr – das alles können Sie in unserem exklusiven Interview von ca. sieben Minuten Länge erfahren, das Sie auch auf unserem Youtube-Kanal finden.

Wir wünschen viel Vergnügen damit und natürlich auch einen angenehmen und schönen Sonntag, den wir wie gewohnt wieder mit den Whiskyvideos der Woche würzen wollen…

Nur bis Sonntag: Gewinnen Sie drei handsignierte Whiskys von Kingsbarns und von Wemyss Malts!

Schon mitgemacht? Wenn nicht, dann wird es aber höchste Zeit, denn die tollen Preise gibt es nur noch bis Sonntag zu gewinnen: Kingsbarns, eine der neuesten Destillerien in Schottland und das Projekt einer mit Whisky zutiefst verbundenen Familie, Wemyss, hat uns und unserem Partner Alba Import, der die Whiskys der Brennerei und des unabhängigen Abfüllers in Deutschland vertreibt, drei Flaschen aus dem Sortiment zur Verfügung gestellt.

Das Besondere an ihnen: Alle drei Flaschen sind vom Gründer William Wemyss persönlich handsigniert und daher besondere Unikate.

Bevor wir Ihnen aber die drei Abfüllungen vorstellen, noch ein paar Infos zur Destillerie und der Familie Wemyss:

Die Kingsbarns Distillery – ein Traum der Familie Wemyss wurde Wirklichkeit

Am St. Andrews Day 2014 erfüllte sich der erste Teil eines Traumes der Familie Wemyss: In Fife in den schottischen Lowlands öffnete die eigene Brennerei ihre Pforten für Besucher. Lange hatte man auf diesen Moment hingeplant und gebaut, denn die Familie, bereits seit langem als unabhängiger Abfüller erfolgreich, wollte unbedingt auch einen eigenen Whisky brennen.

Die Kingsbarns Distillery in den Lowlands bei Fife – im Besitz der Familie Wemyss

Als unabhängiger Abfüller mit den Wemyss Malts bediente man sich bei den im eigenen Besitz befindlichen Fässern – und nutzte die Expertise von Whiskylegende Charles Maclean, dessen Wissen die Wemyss-Familie immer wieder in die Zusammenstellung der Bottlings einfließen ließ.

Die Geschwister Isabella und William Wemyss im Vordergrund, mit dem Distillery Team. (Photograph: MAVERICK PHOTO AGENCY)

Mit der Wemyss Family Collection schuf man eine Serie von kunstvoll geblendeten Whiskys aus eigenen Beständen, die dann abgefüllt wurden, wenn der Fasseinfluss und die Reifung des Spirits ihre perfekte Balance fanden. Die Familie Wemyss war also nicht nur für die Fassselektion, sondern auch für das Woodmanagement verantwortlich, da man von den Destillerien New Make Spirit einkaufte und selbst zur Reifung führte. Die Whiskys werden in 46% Trinkstärke, unchill-filtered und natural colour abgefüllt.

Die neuesten Kreationen aus der Wemyss Family Collection sind der Blooming Gorse und der Flaming Feast.

Aber zurück zum selbst gebrannten Whisky: Im Januar 2015 begann die erste Destillation in der Kingsbarns Distillery – und vier Jahre Jahre später konnte man stolz den ersten eigenen Whisky für die breite Öffentlichkeit präsentieren: Kingsbarns „Dream to Dram“.

„Dream to Dram“, „Blooming Gorse“ und „Flaming Feast“ sind die drei ausgezeichneten Whiskys, die Sie bei uns als von William Wemyss handsignierte Unikate gewinnen können:

Kingsbarns „Dream to Dram“

Der lang gehegte Traum, Single Malt Whisky im „Kingdom of Fife“ an der schottischen Ostküste (Region Lowlands) zu destillieren, zu reifen und zu genießen, wurde in Form der ersten General Release von Kingsbarns Distillery wahr. Dem KINGSBARNS ‚DREAM TO DRAM‘. Dream to Dram wurde komponiert aus 90% frischen ex Bourbon Fässern und 10% sogenannten STR-Fässern. Das sind portugiesische Rotweinfässer, die in einem speziellen Verfahren schonend ausgetoastet werden, bevor sie neu befüllt werden (STR steht für shaved, toasted, recharred). Durch diese Zusammensetzung aus verschiedenen Fassarten hat der junge Kingsbarns Single Malt schon eine schöne Aromentiefe

Der Name dieses neuen schottischen Single Malts spiegelt die Vision der Familie Wemyss wieder, die Kunst der Whisky-Destillation zurück in ihre Heimat nach Fife zu bringen. Die Abfüllung ist ein rein regionales Produkt mit all seinen Tugenden. Behutsam von Hand produziert, ausschließlich mit lokalem Getreide von den umliegenden, goldenen Gerstenfeldern im Osten von Fife.

Das Ergebnis ist ein herrlich blumiger und überaus fruchtiger komplexer Malt Whisky, der schon in seiner Jugend Freude bereitet.

Die Verpackung von Dream to Dram kommt in zarten Blautönen, gepaart mit Braun und Gold daher – Symbol für die natürlichen Elemente, die seine Herkunft umgarnen. Das Motiv der Taube erinnert an das historische Wahrzeichen der Brennerei, die aus einer renovierten Farm aus dem frühen 19. Jahrhundert hervorgegangen ist: ein Taubenschlag.

Wemyss Family Collection ‘Blooming Gorse’

„Bloomig Gorse“ ist die ein Teil des aktuellen Abfüllungs-Duos in der Wemyss Family Collection. Zwei Highland Single Malts wurden kunstvoll geblendet – sie stammen aus 15 1st Fill ex-Bourbon Barrels und vier 1st Fill ex-Bourbon Hogsheads. Der nicht gefärbte und nicht kühlfiltrierte Whisky bietet einen Geschmack nach Kokos, Vanille und Stechginsterblüten. Von ihm wurden 6900 Flaschen abgefüllt.

Die originalen Tasting Notes lesen sich so:

Nose: A fresh, bright nose with vanilla and coconut notes that weave amongst the nutty and fruity spirit to evoke the aromas of freshly bloomed gorse flowers, geraniums, honey nut cereal and roasted cashew nuts.

Palate: The initial top notes are that of rich porridge sweetened with floral honey. The mouth feel is smooth and creamy with a mild spice and tingle on the palate and the flavour of desiccated coconut .

Finish: Medium length with lingering coconut and vanilla.

„Blooming Gorse“ repräsentiert die sanfte, weiche Seite des typischen Highland-Whiskys. Der komplexe und florale Charakter macht ihn zu einem idealen Aperitiv-Whisky.

Wemyss Family Collection ‘Flaming Feast’

„Flaming Feast“ ist gemeinsam mit „Blooming Gorse“ die aktuelle Abfüllung in der Wemyss Family Colection. Hier findet sich süßer, rauchiger Highland-Malt, der in 1st Fill ex-Bourbon Barrels reifte. Aus einer anderen Insel-Destillerie stammt der zweite Bestandteil: Intensiv rauchiger Malt mit einem öligen, maritimen Charakter aus 2 ausgekratzten und wieder ausgebrannten Hogsheads.

Hier wurden 6000 Flaschen mit 46% Alkoholstärke abgefüllt, natürlich ungefärbt und ohne Kühlfiltration.

Auch hier die englischsprachigen Tasting Notes:

Nose: The initial nose is sweet and candy like; foam shrimps and strawberry bonbons. Mineralic notes emerge in the form of limestone and fresh seaside air. A mild and perfumed smoke is only hinted at like a distant beachside bonfire.

Palate: A complex battle between sweet and savoury with heather honey, cinder toffee and marshmallows. The savoury and maritime notes take form as rollmops or salted oat cakes and scallops cooked in butter with tarragon.

Finish: Burnt wholemeal toast smeared with chunky peanut butter and a peppery spice.  

„Flaming Feast“ überzeugt durch das Zusammenwirken von süßer und kräftiger Rauchigkeit und der typischen Süße von Highland-Whiskys.

Lasssen wir noch den Wemyss Blender Steven Shand zu Wort kommen. Er erklärt den Gedanken hinter diesen Blended Malts so:

 “The brief we set for these blended malts was to really illustrate the diversity of Highland malt whisky and show that there really is no one Highland regional style. Casks selected for the Family Collection are always very well balanced with active oak therefore the recipes were purposely kept simple. We selected casks from only a few single malt varieties for each blend to find complementing flavours that establish depth and complexity once combined and left to marry.”

Und so gewinnen Sie einen der drei handsignierten Whiskys von Wemyss und Kingsbarns:

1. Beantworten Sie bitte folgende Gewinnfrage: In welcher Whiskyregion befindet sich die Kingsbarns Distillery?

a) Islay
b) Highlands
c) Lowlands

Kleine Hilfe: Einfach diesen Text hier aufmerksam lesen 😉

2. Die richtige Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „Kingsbarns“!

3. BITTE teilen Sie dieses Gewinnspiel auf Ihren sozialen Netzwerken. Ein wenig gute Nachrede kann auch uns nicht schaden ;-). Das Teilen ist nicht verpflichtend, aber es würde uns freuen.

Unter allen richtigen Antworten mit dem richtigen Betreff, die uns bis 18. August 2019, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die zwei Gewinnerinnen oder Gewinner der Preise und geben sie am 19. August 2019 bekannt. Die Gewinne werden danach durch Alba-Import versendet.

Pro Person ist nur eine Teilnahmemail möglich!

Die Stills bei Kingsbarns

Teilnahmebedingungen:

Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt, die Gewinnfrage richtig beantwortet und seine Lösung mit dem Betreff „Kingsbarns“ einsendet sowie das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 18. August 2019, 23:59 Uhr. Die Gewinnerinnen/die Gewinner werden am 19. August 2019 auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Kingsbarns, alba-import.de und Whiskyexperts sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Versand der Pakete erfolgt durch Alba Import. Alle Adressdaten werden nach Abschluss des Gewinnspiels gelöscht.

Hinweis zum Datenschutz: Wir erheben nur jene Daten von Teilnehmern, die für die Abwicklung des Gewinnspiels nötig sind (Name, email-Adresse und Postanschrift). Alle in diesem Zusammenhang erhobenen Daten werden nach Abschluss des Gewinnspiels und der erfolgreichen Versendung des Preises ausnahmslos gelöscht und weder für unsere Zwecke weiterverwendet noch an Dritte weitergegeben. Unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier.

Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden – und geben uns auch die Erlaubnis, Ihren Namen und Wohnort im Falle des Gewinns auf unserer Seite veröffentlichen zu dürfen. 

Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen!

Herzlichst,

Ihr Whiskyexperts-Team

TTB-Neuheit: Glenmorangie Truffle Oak Reserve 26yo

Schon 2005 gab es einmal eine Ausgabe des Glenmorangie Truffle Oak, damals allerdings im „zarten“ Alter von 12 Jahren. Nun ist in der us-amerikanischen TTB-Datenbank ein neues Etikett aufgetaucht, von einem Glenmorangie Truffle Oak Reserve 26yo, und diese Abfüllung könnte aus den gleichen Fassbeständen stammen wie damals, sind doch die beiden Bottlings jeweils im Jahr 1993 destilliert worden.

Diesmal ist die 26 Jahre alte Ausgabe mit 55.7% alk./vol. abgefüllt. Hier die Etiketten mit etwas mehr Details:

Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf. 

Fremde Federn (58): Verkostungsnotizen deutschsprachiger Blogger

Jede Woche erscheinen neue Whisky-Abfüllungen – und gesellen sich zu den zigtausenden dazu, die es bereits gab oder gibt. Wer soll das alles trinken und herausfinden, was wie schmeckt? Blogger tun es – und in der Summe ergibt sich durch sie ein recht schöner Überblick über das, was man ins Glas bekommen kann.

Unsere Rubrik „Fremde Federn“ stellt Ihnen seit nun über einem Jahr Samstag für Samstag Verkostungsnotizen der Blogger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vor, die uns von ihnen zugesendet wurden. Aus der Vielzahl von Neuerscheinungen und Klassikern haben die Blogger nach ihren Vorlieben Abfüllungen herausgesucht und für ihre Leser beschrieben.

Hier sind die Tasting Notes jener Blogger, die uns für die aktuelle Ausgabe Nummer 58 ihre Links gesendet haben:

Die Notes geben die persönlichen Eindrücke der Blogger wieder und müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen (die ohnehin meist nicht einheitlich ist 😉 ). Viel Vergnügen beim Lesen und bis zur nächsten Ausgabe in einer Woche!

Haben Sie selbst aktuelle Tasting Notes, die wir hier verlinken sollen? Senden Sie uns unter press @ whiskyexperts.net den Link auf Ihre Verkostungsnotizen – bitte mit dem Betreff „Tasting-Link“. Wir publizieren dann jeden Samstag jene Notes, die bis Freitag 12:00 an uns gesendet werden. Wir publizieren die Links, ohne damit die Beiträge dahinter zu werten. Nicht publizieren werden wir Links auf Verkostungsnotizen von Seiten, die entweder kommerziell geführt sind, in Verbindung mit Shops stehen oder solchen, bei denen Tasting Notes nur ein Bestandteil des Outputs der Seite sind, denn wir wollen gezielt der Verkosterszene eine Bühne bieten und für sie zusätzliche Öffentlichkeit schaffen.

Diageo-Mitarbeiter in Schottland stimmen für Streik

Wir haben ja bereits über die Verwerfungen zwischen Diageo und den Mitarbeitern in Schottland berichtet, die sich um die geplante Gehaltserhöhung entzündeten (man empfand die angebotenen 2.8% als zu niedrig), und dass danach die Abstimmung über einen Streik geplant wurde.

Nun ist diese Abstimmung zu Ende gegangen, und laut einem Bericht in The Scotsman haben sich die Mitarbeiter für den Streik entschieden. Wann genau er stattfinden wird, das ist noch nicht festgelegt. Und auch ob es zu ihm kommen wird, ist noch offen, denn wie The Scotsman schreibt, sind die Gesprächskanäle in dieser Causa noch offen.

Bei Diageo bereitet man sich dennoch auf den Streik vor und hat bereits diverse Vorsorgemaßnahmen getroffen. Eine Sprecherin des Unternehmens im Originalton:

We have well developed contingency plans in the event of industrial action but remain committed to seeking a resolution and ensuring our employees receive an increase on their pay, alongside maintaining the competitiveness of our operations.

Wir bleiben auf jeden Fall in der Sache für Sie dran.

PR: Whisky Illuminati bringen dreiteilige Solaria-Serie

In einer englischsprachigen Presseaussendung kündigt der unabhängige Abfüller „Whisky Illuminati“ mit der dreiteiligen Solaria-Serie eine nach eigenen Worten „Weltneuheit“ für Whiskygenießer an: Erstmals wird von einem Whiskyfass über meherer Jahre in drei Tranchen ein und derselbe Spirit abgefüllt, um so den Reifungsprozess zu verdeutlichen. Das bedeutet, dass man die Fässer immer nur zum Teil leert und den verbleibenden Rest weiterreifen lässt.

Insgesamt fünf Speyside-Whiskys sollen so abgefüllt werden, und zwar Royal Brackla, Glentauchers, Aultmore, Craigellachie und einer aus einer nicht genannten Brennerei unter dem Namen „Artis Secretum„. Alle Whiskys wurden 2011 ins Fass gegeben, sodass sie nun bei der Erstveröffentlichung rund um 8 Jahre alt sind. Weitere Releases sollen dann 2021 und 2023 erfolgen. Im ersten Batch sind es jeweils 100 bis 150 Flaschen, die abgefüllt werden. Preis pro Flasche: jeweils 120 Britische Pfund.

Alle weiteren Details zu der Serie und zu den Whiskys können Sie der nachfolgenden englischsprachigen Pressemitteilung entnehmen. Ob und wie diese Flaschen auch in Deutschland auf den Markt kommen werden, ist nicht angeführt – sollten wir mehr dazu erfahren (entweder vom Abfüller oder einem Importeur), werden wir diese Info natürlich weitergeben:


WHISKY ILLUMINATI LAUNCHES FIRST-OF-ITS-KIND SOLARIA SERIES

The three-part release of the Solaria Series follows the inaugural Candlelight Series launched in 2018

 Whisky Illuminati, an independent bottler specialising in premium single cask Scotch whisky, today unveils what it believes to be an industry first with the launch of the Solaria Series: a three-part bottling of five Speyside single malt whiskies.

Offering something genuinely unique to whisky enthusiasts, the Solaria Series will give consumers the opportunity to explore how Scotch whisky evolves in the cask over time, thanks to its three-part bottling which will be released over the next four years. Following the first edition (1:3) release in 2019, there will be a second release in 2021, with the final batch set for release in 2023.

In edition one of the Solaria Series, only 150 bottles from three of the Sherry Butts, 120 from another lower fill Butt and 100 from the Hogshead will be released. The remaining whisky will stay in the cask for a further two years before Edition 2:3 is released, followed by Edition 3:3 in 2023.

The Solaria Series comprises five single malt Scotch whiskies from Speyside distilleries:

  • Solaria Series distilled at Royal Brackla Distillery, with an outturn of 150 (68.0% ABV)
  • Solaria Series distilled at Aultmore Distillery, with an outturn of 120 (67.5% ABV)
  • Solaria Series distilled at Glentauchers Distillery, with an outturn of 150 (63.4% ABV)
  • Solaria Series distilled at Craigellachie Distillery, with an outturn of 100 (67.9% ABV)
  • Solaria Series distilled at ‘Artis Secretum¹’, with an outturn of 150 (67.1% ABV)

Each release was matured in first-fill Spanish Oak Sherry Butt casks, with the exception of the Solaria Series from Craigellachie Distillery, which was matured in a first-fill Spanish Oak Sherry Hogshead cask.

Described by Whisky Illuminati co-founder, Keith Bonnington, as a “rare first for the Scotch whisky industry”, each of the 2011 Vintage Single Casks bottled as part of the Solaria Series were hand selected by a panel of experts with over 200 years of industry experience.

Bonnington noted:

“This is a unique opportunity for whisky drinkers to buy into a developing cask of single malt Scotch whisky, and to fully appreciate how the character evolves in the wood over a period of four years.

“We selected 100% first fill ex-Sherry Casks from Spain to mature the new-make spirit, with the aim of drawing out maximum impact from the wood to deliver the depth of flavour and colour desired over time.”

Bonnington added: “Our policy of bottling at natural cask strength without adding colour or chill-filtering means that each whisky is bottled at between 63% and 68% alcohol by volume, exactly as they appear right now in the cask. To fully enjoy the multitude of complex flavours, gradually adding water to taste is encouraged.

“How they develop in the oak over the duration of the three releases is completely in the hands of mother nature and that anticipation of their natural development is what makes this series so exciting.

“What is certain, is that these 2011 Vintage casks are made from the highest quality European oak, sourced from one of Spain’s finest Sherry Bodegas, and I’m confident that the whisky will develop and mellow marvellously over the next few years”.

The launch of the Solaria Series follows Whisky Illuminati’s inaugural Candlelight Series, which was released in 2018 to high acclaim from many leading whisky writers and experts², and sold internationally in markets including China, Taiwan, South Africa and the United States.

Solaria Series will be available to purchase from select specialist whisky retailers this month, August, including Master of Malt and Selfridges, at a UK RRP of around £120 each. Buyers of the first release will automatically be offered the opportunity to purchase the second and third editions upon release.

Whisky fans interested in learning more about the Solaria Series and future releases can visit www.whiskyilluminati.com or contact info@whiskyilluminati.com to find out more.

Solaria Series distilled at Royal Brackla Distillery

  • Distilled at Royal Brackla Distillery, Speyside; 2011 Vintage Cask #900077; Spanish Oak Sherry Butt; RRP £120
  • Number of bottles available (First Release) – 150

Tasting notes

  • Colour: Burnished copper
  • Nose: Baked dark fruit cake, cocoa with cinnamon hints
  • Taste: Red grape tang with salted caramel and butterscotch
  • Finish: Sea salt spray with lingering butterscotch sweetness

Solaria Series distilled at Aultmore Distillery

  • Distilled at Aultmore Distillery, Speyside, 2011 Vintage Cask #900367; Spanish Oak Sherry Butt; RRP £120
  • Number of bottles available (First Release) – 120

Tasting notes

  • Colour: Polished mahogany
  • Nose: Roasted coffee beans, honey and silk toffee
  • Taste: Mocha, cocoa and date and walnut loaf
  • Finish: Coffee cake with dark honey and pink peppercorns

Solaria Series distilled at Glentauchers Distillery

  • Distilled at Glentauchers Distillery, Speyside, 2011 Vintage Cask #900364; Spanish Oak Sherry Butt; RRP £120
  • Number of bottles available (First Release) – 150

Tasting notes

  • Colour: Old oak
  • Nose: Weighty with citrus orange peel and burnt caramel
  • Taste: Honeycomb, liquorice and cinnamon spice
  • Finish: Lingering orange peel and dark liquorice

Solaria Series distilled at Craigellachie Distillery

  • Distilled at Craigellachie Distillery, Speyside, 2011 Vintage Cask #900328; Spanish Oak Sherry Hogshead; RRP £120
  • Number of bottles available (First Release) – 100

Tasting notes

  • Colour: Chestnut
  • Nose: Thick cut orange marmalade and warm clove
  • Taste: Chocolate orange and toasted praline
  • Finish: Citrus orange with bittersweet chocolate

Solaria Series distilled at ‘Artis Secretum’

  • Distilled at “Artis Secretum”, Speyside, 2011 Vintage Cask #900284; Spanish Oak Sherry Butt; RRP £120
  • Number of bottles available (First Release) – 150

Tasting notes

  • Colour: Russet brown
  • Nose: Dark treacle, ripe plums, black cherry and sweet spice
  • Taste: Cake spice and mixed fruit peel. Nutmeg and ginger biscuits
  • Finish: Dry and lingering with ginger spice

Whisky im Bild: Die Schönheit Irlands – Samuel Beckett Bridge

Es freut uns sehr, Ihnen wieder eine kleine Miniserie mit fantastischen Aufnahmen im Rahmen unserer Rubrik „Whisky im Bild präsentieren zu dürfen: „Die Schönheit Irlands“ stellt zehn wunderschöne Plätze der grünen Insel Irland vor – kunstfertig eingefangen durch das Talent und Können des Fotografen Siegfried Klingls. Der Franke, der schon unsere Sonderserie „Die Schönheit Schottlands“ gestaltete, ist Betriebswirt und ein leidenschaftlicher Landschaftsfotograf. Der Whiskyliebhaber konnte auf seiner letzten Irlandreise die schönsten Plätze der Insel mit seiner Kamera einfangen – und wir dürfen sie Ihnen hier vorstellen, leider nun schon zum vorletzten Mal.

9. Samuel-Beckett-Bridge

Die nach dem irischen Schriftsteller benannte und 2009 eröffnete Brücke über den Fluss Liffey hat eine einzigartige Architektur. Die Schrägseilbrücke ähnelt dem Wahrzeichen der Irenen – die Harfe; sie ragt, seitlich aufgestellt, über den Fluss. Die Brücke ist 120m lang und ist 48m hoch. Sie steht nur auf einem Fundament, auf dem sie drehbar gelagert ist. Daher kann die Brücke um 90Grad geschwenkt werden, wenn große Schiffe den Fluss passieren. Der spanische Architekt Santiago Calatrava hat auch die 2003 in Dublin fertiggestellte James Joyce Bridge entworfen.

Samuel-Beckett-Bridge in Dublin. Bildverwendung auf Whiskyexperts mit freundlicher Genehmigung © Siegfried Klingl, alle weiteren Rechte vorbehalten

Weitere eindrucksvolle Bilder von Siegfried Klingl finden Sie auch auf seinem Instagram-Account.

Bisher erschienen:

Serge verkostet: Braeval aka Braes of Glenlivet

Braeval und Braes of Glenlivet haben zwei Dinge gemeinsam: Zum sind beides Namen der selben Brennerei (der letztere ist historisch gesehen älter), und zum anderen sind sie nicht besonders weit bekannt. Die Destillerie aus der Speyside arbeitet hauptsächlich für Blends, und wenn man sie als Abfüllung findet, dann bei Unabhängigen.

Drei davon hat Serge Valentin heute verkostet, und hier sind die Resultate:

  • Braeval 1998/2018 (59%, Gordon & MacPhail, Connoisseurs Choice, refill American hogshead, cask #26004, 185 bottles): 81 Punkte
  • Braeval 22 yo 1994/ 2017 (53.2%, Le Gus’t, bourbon, cask #165365, 178 bottles): 85 Punkte
  • Braes of Glenlivet 1991/2018 (55.6%, Or Sileis, bourbon hogshead, cask #7859, 138 bottles): 88 Punkte
Braeval. Bild © Potstill Vienna

SWA zieht Klage gegen Destillerie in Virginia zurück

Im Juli brachten wir auf Whiskyexperts einen Bericht über eine angestrebte Klage der Scotch Whisky Association (SWA) gegen die us-amerikanische Virigina Distilling Company wegen der Verwendung des Begriffes „Highland“ in der Bezeichnung ihres Whiskys. Der SWA nach sei dieser Begriff schottischen Whiskys vorbehalten. Die Begründung der Klage formulierte die SWA gegenüber der Öffentlichkeit so:

„The SWA works to protect the intellectual property of Scotch Whisky, and consistently takes action across the globe. This is vital to protecting Scotland’s national drink and is a deterrent to those who seek to take advantage of the quality reputation of Scotch Whisky.

“In this instance, we believe that Virginia Distillery’s products are being passed off as Scotch Whisky, particular on account of their use of the term ‘Highland’ which is reserved exclusively for Scotch Whisky under US Federal Regulations.

“These proceedings were not taken lightly, but only after more than 12 months of attempts by the SWA to resolve this issue privately with the company in question. The Association would still welcome a resolution of the matter without the need for Federal Court involvement.”

Nun haben die Anwälte der SWA einen formellen Antrag zur Zurückziehung der Klage vor dem Gericht in Delaware, wo diese eingebracht wurde, gestellt, schreibt Citynews Vancouver in einer kurzen Notiz.

Seitens der Brennerei heißt es, dass man sich gemeinsam mit der SWA um eine freundschaftliche und außergerichtliche Einigung bemühe.

Sollten wir weitere Neuigkeiten zu dieser Causa erfahren, werden wir natürlich wieder darüber berichten.

Bild © Virginia Distillery Company

PR: Whisky Palatina – die Pfälzer Whiskymesse

Die nach Eigendarstellung „kleinste Whiskymesse Deutschlands“, die Whisky Palatina, steht nun zum zweiten Mal vor der Türe. Am 13. und 14. September 2019 öffnet sie in Einselthum im Zellertal die Pforten für ihre Besucher. Whiskyfreunde finden dort ein interessantes Programm und jede Menge Abfüllungen.

Was genau die Whisky Palatina in diesem Jahr zu bieten hat, können Sie in der untenstehende Presseinformation nachlesen:


Whisky Palatina – die Pfälzer Whiskymesse

Nach der erfolgreichen Premiere im September 2018 geht die Whisky Palatina – die Pfälzer Whiskymesse am 13. und 14. September 2019 in die zweite Runde. Austragungsort ist wie im vergangenen Jahr der Ort Einselthum im schönen Zellertal; die Messe wird im Bürgerhaus ihre Tore öffnen, während die optional zubuchbaren Tastings im Tasting Room im Haus der Vereine (50 m entfernt) stattfinden werden. Die Messe für Genießer und Liebhaber der edlen Spirituose Single Malt Whisky ist dabei die einzige Whiskymesse auf der linken Rheinseite zwischen der deutsch-französischen Grenze und Köln. Zugleich ist die Whisky Palatina die wohl kleinste deutsche Whiskymesse, ein Aspekt, der in der Planung des Events von Beginn an bewusst so gewählt wurde, um eine familiäre Atmosphäre zu schaffen und es den Besuchern zu ermöglichen, intensiv mit den Ausstellern – deutsche Whiskyproduzenten, Fachhändler, Markenbotschafter etc. – in persönlichen Kontakt zu kommen. Daher ist die Whisky Palatina – im typisch pfälzischen Stil – bewusst überschaubar gestaltet, um eine besondere Atmosphäre zu schaffen, in der anspruchsvolle Genießer ebenso auf ihre Kosten kommen wie WhiskyBegeisterte und Neugierige.

Dieses Jahr konnten dabei einige neue Aussteller gewonnen werden, sodass die Zahl der Aussteller noch einmal leicht erhöht werden konnte. Neben zahlreichen schottischen Whiskys werden auch wieder deutsche Single Malts präsentiert, u.a. auch Pfälzer Malt Whiskys (u.a. der Palatinatus aus der Destillerie Sippel aus Weinheim am Berg sowie die Saillt Mòr aus der Destillerie Hauer aus Bad Dürkheim). Darüber hinaus werden weitere hochwertige Whiskys aus anderen Ländern vertreten sein (z.B. der schwedische Single Malt Mackmyra und Whiskys aus der irischen Destillerie Glendalough).

Den Besucher erwartet eine breite Aromen- und Angebotsvielfalt, die neben Originalabfüllungen v.a. schottischer und deutscher, aber auch internationaler Brennereien auch Abfüllungen sog. unabhängiger Abfüller sowie besondere Raritäten umfasst. Für diese Vielfalt sorgen 2019 insgesamt 15 Aussteller (Brennereien, Fachhändler, unabhängige Abfüller, Raritätenhändler).

Über beide Tage verteilt präsentieren zudem Whisky-Experten in vielfältigen Tastings und Masterclasses ausgewählte Tröpfchen und bringen dem interessierten Publikum Herstellung und Genuss von Whisky näher. Den Tagesabschluss und Höhepunkt bildet jeweils
das musikalische Tasting „Whisky&Music“ mit dem international bekannten schottischen Singer-Songwriter Robin Laing, auch bekannt als „The Whisky Bard“, den wir für diese exklusiven Gigs gewinnen konnten. Ein weiteres Highlight, auf das wir sehr stolz sind, bietet der in Whiskykreisen sehr bekannte Mark Armin Giesler, Brand Ambassador für BeamSuntory, der samstags auf der Whisky Palatina anzutreffen sein wird und eine exklusive Highland Park Masterclass durchführen wird, die übrigens bereits ausverkauft ist. Mark A. Giesler hat das Handwerk des Whiskybrennens in Schottland von der Pike auf gelernt und ist der erste und bislang einzige Deutsche, der eine schottische Whiskybrennerei geleitet hat.

Auch der Markenbotschafter der schwedischen Brennerei Mackmyra, Jens Fezer, ist auf der Whisky Palatina mit von der Partie und bietet eine Mackmyra Masterclass an. Daneben freuen wir uns auf Thomas „Tom“ Weinberger, der Marketingchef des großen deutschen Whiskyherstellers Slyrs aus Bayern. Neben über 20 Jahren Erfahrung im Bar- und Spirituosenbereich sowie Dozententätigkeit an der Barschule München ist Thomas zweimaliger Guiness-Weltrekordhalter im Speed-Cocktailmixen – eine beeindruckende Vita.

Auch einige geladene Ehrengäste werden auf der Whisky Palatina anzutreffen sein. So hat u.a. die amtierende Deutsche Weinprinzessin Inga Storck ihr Kommen angekündigt.

Ein Zutritt zur Messe selbst ist aus Gründen des Jugendschutzes nur für Personen über 18 Jahren gestattet.

Öffnungszeiten:

Fr, 13.9.2019 (16-22 Uhr) Sa, 14.9.2018 (12-20 Uhr)

Wer wir sind: Die Greenville Malt Society

Die Greenville Malt Society – ein kleiner, privater Whisky-Club (2008 gegründet) besteht aktuell aus 8 Mitgliedern, die sich regelmäßig zu gemeinsamen Whisky-Verkostungen und zum Austausch über das „Wasser des Lebens“ treffen. Da viele Mitglieder in Führungspositionen tätig sind (u.a. Schulleitung, Process Management eines großen Chemieunternehmens, Lehrerausbildung etc.) und darüber hinaus zahlreiche weitere Erfahrungen in der Organisation von größeren Veranstaltungen (Fastnachts-Prunksitzungen, Schulfeste, Whisky-Tastings (z.B. „Whisky meets Wine“ 2015) etc.) mitbringen, vereint der Club hier einschlägige Kompetenzen, die für die Planung einer solchen Veranstaltung notwendig sind.

Als Non-Profit-Vereinigung geht es uns dabei ausdrücklich nicht um eigenen wirtschaftlichen Gewinn; vielmehr steht der kulturelle und soziale Zugewinn für alle Beteiligten im Fokus.

Wo kann man sich informieren?

Interessierte können sich auf unserer Homepage www.whisky-palatina.de über die Veranstaltung informieren. Auch die Ticketbestellung läuft über den Ticketshopbereich der Homepage. Ferner ist ein Blog mit aktuellen Informationen integriert. Auch besteht die Möglichkeit, sich für unseren Newsletter anzumelden, um hinsichtlich der Pfälzer Whiskymesse auf dem Laufenden zu bleiben.

Neu: Bowmore 36 Year Old Dragon Edition

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Die Islay-Destillerie Bowmore greift ihre erfolgreiche Dragon Edition wieder auf und präsentiert einen neue Version: Bowmore 36 Year Old Dragon Edition. Bereits in den 90er Jahren erschien 30 Year Old Sea Dragon in einer Keramikflasche. Dieser Abfüllung folgten 2006 und 2012 für zwei spätere Ausgaben in Glasflaschen. Die neue Bowmore Dragon Edition ist der erste einer Reihe von vier Whiskys, die zu Ehren der „Vier Wächter“ in der chinesischen Mythologie herausgebracht werden – wie Scotwhisky.com erläutert.

Der Bowmore 36 Year Old Dragon Edition reifte ausschließlich in ehemaligen Sherry-Fässern, welche im ältesten Warehouse von Bowmore, dem No.1 Vaults, lagerten. Abgefüllt ist dieser Bowmore mit 51,8 % Vol., und ist während des Whisky L Festivals in Shanghai und über ausgewählte Einzelhändler exklusiv in China erhältlich. Ganze 888 Flaschen wurden abgefüllt, der Kostenpunkt für ein Exemplar beträgt $2.000, was umgerechnet in Euro etwa 1.800 € entspricht und nur auf den ersten Blick günstiger erscheint.

Ehepaar aus Bonnybridge verklagt Diageo

Spirituosen-Gigant Diageo sieht sich mit einer Klage konfrontiert. Ein Ehepaar aus Bonnybridge in Schottland hat beim Edinburgh Sessions Court die notwendigen Dokumente dafür eingereicht. Es geht um die Whisky-Lagerhäuser in Bonnybridge und den ‚Whiskypilz‘.

Im Jahr 2002 kauften Thomas und Gail Chalmers ein Haus in Bonnybridge. Hier liegt auch ein großer Komplex von Ware Houses, in denen Diageo seinen Whisky lagert und reifen lässt. Und wie bei vielen anderen Whisky Ware Houses auch, sind die dort entstehenden Alkoholdämpfe eine ideale Lebensgrundlage für Baudoinia compniacensis, ein schwarzer Pilz, der üblicherweise an den Wänden der Ware Houses zu sehen ist.

Doch dieser Pilz bleibt nicht an den Whisky-Lagerstätten, er breitet sich aus und findet seine Heimat auch an anderen Gebäuden in der Nähe. Und darum geht es in der Klage der Eheleute Chalmers. Schon ein Jahr, nachdem sie ihr neues Heim in Bonnybridge bezogen, sahen sie sich gezwungen, das Haus einer gründlichen Reinigung zu unterziehen und so diesen schwarzen Pilz wieder los zu werden. Für schwierig zu erreichende Bereiche des Hauses beauftragten sie einen Dienstleister, des weiteren mussten sie auch Geld für die Reinigung ihrer Terrasse und des Sonnendecks mit Hochdruckreinigern ausgeben, den Gartenzaun neu streichen, um die Verfärbung zu überdeckenen und beschädigte Gartenmöbel auszutauschen, wie The Drinks Business in ihrem Artikel ausführt. Insgesamt mindert dies alles auch den Wert ihres Eigenheimes, in ihrer Klage beziffern sie den Schaden auf £40.000.

Diageo sieht dies natürlich anders. Gegenüber The Drinks Business äußert sich ein Sprecher des Unternehmens:

„In vielen Gebäuden in Schottland ist jedoch eine sichtbare Schwärzung der Außenseiten zu beobachten, auch dort, wo es keine Whisky-Lager gibt. Daher ist es sehr schwierig zu sagen, dass dies durch einen einzelnen Umweltfaktor verursacht wird.“

Diageo sah sich in der Vergangenheit mehrmals mit klagenden Anwohnern wegen dieses schwarzen Pilzes konfrontiert. 2014 klagten Anwohner des Ortes Banbeath (wir berichteten). Und auch andere Whisky-Produzenten sahen sich mit Klagen konfrontiert: Im schottischen Städchen Beith starteten Anwohner eine „Stoppt Chivas“-Kampagne (auch hier berichten wir). Dort sollen die im Ort gelegenen Lagerhäuser von Chivas Brothers dafür gesorgt haben, dass die Mauern ihrer Kleinstadt in den Lowlands mit dem „Whiskypilz“ überzogen waren.

Ein von Baudoinia compniacensis, dem „Angel’s Share-Pilz“ befallenes Whiskylagerhaus in Willowyard, Beith, North Ayrshire, Schottland. Bild von Rosser1954 Roger Griffith, CC-Lizenz.