Die nordirische Copeland Distillery startet in ihrer neuen Brennerei in Donaghadee, etwa 30 km östlich von Belfast, mit der Produktion. Begonnen wird mit der Herstellung von Gin, bereits in den kommen Monaten soll dann auch Whiskey folgen.
Nach nur 10 Monaten Bauzeit ist aus dem ehemaligen Gemeindezentrum und Kino des Ortes eine neue Destillerie geworden (wir berichteten bereits im Februar über dieses Vorhaben). Am 12. September wird das Besucherzentrum für die Öffentlichkeit geöffnet. Und auch wenn die Brennerei mit der Destillation ihres Whiskeys noch nicht begonnen hat, kann dieser schon im Vorfeld erworben werden. In der ‘The 125’ Single Cask Edition können Privatleute eines von 125 Fässern erwerben. Zur Auswahl stehen 100 Ex-Bourbon Fässer, 20 First Fill Quarter Casks und 5 ‚Fresh‘ Sherry Butts und/oder Port Pipes. Nähere Details finden Sie online in der Broschüre zu diesem Fasskauf-Programm.
Wem ein ganzes Fass zu viel Whiskey auf einmal ist, muss noch etwas warten, kann sich allerdings schon auf Copeland Abfüllungen mit Fass-Finishes wie Bourbon, Cognac, Rum, Amontillado und Fino-Sherry freuen, wie The Spirits Business ausführt.
Für die Bimber Distillery steht ein besonderes Ereignis bevor: Am 13. September wird ihr erster Whisky erscheinen. Drei Jahre reifte dieser in fünf Pedro Ximénez-Fässern. Insgesamt werden 1.000 Flaschen, abgefüllt in Fassstärke mit 54,2 % Vol., erhältlich sein.
In Großbritannien werden 800 Flaschen dieser Abfüllung über den Online-Händler The Whiskey Exchange für £120 pro Flasche vertrieben. Die restlichen 200 Flaschen sind für den weltweiten Markt vorgesehen. Und der Bimber Distillery ist es wichtig, dass dieses limitierte Abfüllung nicht gesammelt, sondern auch verkostet wird. Um hierfür die Motivation erhöhen, verlost Bimber 10 Teilnahmen einer privaten Verkostung des zweiten Bimber Release, welches im Herbst erscheinen wird. Wer auf den verschieden sozialen Kanälen im Internet ein Foto einer deutlichen entkorkten Flasche des ersten Bimber Whiskys mit dem Hashtag #WeAreBimber veröffentlicht, nimmt an dieser Verlosung automatisch teil.
Bei scotchwhisky.com sind bereits nähere Details zur zweiten Abfüllung der Bimber Distillery zu lesen. Diese kommt aus Recharred American Oak Casks, wird aller Voraussicht nach im Oktober erscheinen und soll £65 kosten.
Von Genuss am Gaumen, dem Importeur von „The Single Cask“ in Österreich, haben wir Nachricht erhalten, dass fünf neue Bottlings des unabhängigen Abfüllers aus UK nun in Österreich erhältlich sind (Preise zu den Abfüllungen bitte bei Ihrem Händler erfragen).
Wir haben zu den fünf Bottlings alle relevanten Infos und die Tasting Notes erhalten (zum Dailuaine können wir Ihnen allerdings leider kein Stimmungsbild liefern) – hier sind sie:
Clandestine Islay Malt 2006 – 12 Jahre
Region: Isle of Islay
Details: Fassstärke 60,6% Vol., 0,7 l
Lagerung: in einem 1st Fill Bourbon Barrel – Cask Nr. LPH01
am 14.09.2006 destilliert, am 29.03.2019 abgefüllt
nur 197 Flaschen abgefüllt
Verkostung:
tolle BBQ Rauchnoten mit Anklängen von angeröstetem Fleisch in der Nase, sehr salzig & ölig mit Karamell & angebranntem Zucker, am Gaumen zeigen sich frische Früchte – Zitrus & Salz mit einem – für Islay sehr bekannten – medizinischen Touch, seidiges & sehr komplexes Mundgefühl, das Finish gehört nicht zu den längsten, zeigt sich aber wunderbar rund & sanft mit tollen Anklängen von Torf und einigen tropischen Zitrus-Tönen
Dailuaine 2011 – 7 Jahre
Region: Speyside
Details: Fassstärke 59,2% Vol., 0,7 l
Lagerung: in einem 2nd Fill Firkin – Cask Nr. 800449B
am 28.11.2011 destilliert, am 13.02.2019 abgefüllt
nur 76 Flaschen abgefüllt
Verkostung:
sehr wachsige & fruchtige Nase mit Noten von Erdbeeren & Honig und einer tollen Sherry-Süße, die aber nicht zu süß und zu tannin-lastig ist, am Gaumen intensiv & süß mit Noten von Toffee-Äpfeln & Erdbeer-Eiscreme, zudem zeigen sich im Hintergrund zarte Gewürze und ein Touch von Kohle, sehr elegantes & komplexes Finish, das sich unglaublich vielschichtig präsentiert – Schalen von roten Äpfeln, geröstete Walnüsse und ein Hauch von Marzipan
Fettercairn 2006 – 12 Jahre
Region: Highlands
Details: Fassstärke 55,1% Vol., 0,7 l
Lagerung: in einem 1st Fill Bourbon Barrel – Cask Nr. 107721
am 20.11.2006 destilliert, am 18.04.2019 abgefüllt
nur 225 Flaschen abgefüllt
Verkostung:
Sanfte Noten von Cerealien in der Nase – ebenso Grist & Stroh mit Anklängen von delikaten Früchten und einem Touch von Anis, am Gaumen sehr sanft & süß mit abermals intensiven Malz- & Stroh-Noten, anhaltendes Finish mit Unmengen an Vanille Eiche & zartem Karamell, ebenso Noten von Pfirsich & Sahne-Creme
Ledaig 1993 – 26 Jahre
Region: Islands – Isle of Mull
Details: Fassstärke 43,5% Vol., 0,7 l
Lagerung: in einem Bourbon Barrel – Cask Nr. 244
am 05.03.1993 destilliert, am 13.03.2019 abgefüllt
nur 46 Flaschen abgefüllt
Verkostung:
in der Nase mehr blumige Heidenoten, wie sein Schwesternfass, dafür etwas sanfter im Rauch und mit mehr Früchten & grasigen Aromen, am Gaumen delikat & frisch – anregende & wärmende Gewürze und viel Eichen-Einflüsse in Form von Toffee- & „Salted Caramell“-Noten, üppiges & komplexes Finish, das noch lange nachhallt
Staoisha 2013 – 5 Jahre
Region: Isle of Islay – Bunnahabhain
Details: Fassstärke 59,3% Vol., 0,7 l
Lagerung: in einem 1st Fill Bourbon Barrel – Cask Nr. 940
am 28.10.2013 destilliert, am 18.04.2019 abgefüllt
nur 258 Flaschen abgefüllt
Verkostung:
delikate & wohlgerundete Nase, trotz des jugendlichen Alters – es zeigen sich tolle Noten von Torf-Rauch, Eiche & Schokolade mit einigen grünen Noten & ein Touch von klebrigem Toffee-Pudding, am Gaumen ölig & reich an Torf-Aromen in Kombination mit erdigen, grünen Noten zu Beginn, nach und nach zeigen sich tolle Noten von Honigwaben, Rosinen & einem Touch von Rum-Süße, ein überraschendes langes Finish mit üppigen Eichen-Noten, sanfter Heide, Meeresluft & einem wärmendem Rauch wie von Tabak
Nicht ganz nur auf Whisky bezogen, aber sicher für unsere Leser aus der Whiskyproduktion interessant: Das Institut für Gärungsgewerbe und Biotechnologie zu Berlin (IfGB) veranstaltet in diesem Jahr bereits das 17. IfGB-Forum Spirituosen und Brennerei – es findet vom 9. bis 11. September statt. Dieses Forum ist immer ein Platz für den Informationsaustausch mit Kollegen, Zulieferern, Instituten und Ministerien – und einige wenige Plätz sind noch buchbar.
Details dazu entnehmen Sie bitte der nachfolgenden Pressemitteilung:
Das 17. IfGB-Forum ist sehr gut gebucht – eine Anmeldung ist noch möglich
(Berlin, 14. August 2019) Die Veranstalter des 17. IfGB-Forums Spirituosen und Brennerei (Berlin 9. bis 11. September) freuen sich über bisher 100 Teilnehmer. Die bisher angemeldeten Branchenexperten stammen aus ganz Deutschland, Österreich, der Schweiz, Luxemburg, Italien, Großbritannien und Tschechien. Vertreten sind die großen Spirituosenhersteller wie Berentzen, Destillerie Franz Bauer, Diwisa, Friedrich Schwarze, Henkell Freixenet, Mast Jägermeister, Pircher und Verpoorten. Daneben nutzen aber auch die kleineren mittelständischen Unternehmen wie die Eifel-Destillerie, Humbel und die Meissener Spezialitätenbrennerei die Chance auf einen Informationsaustausch mit Kollegen, Instituten, Zulieferern und Ministerien.
Die Veranstaltung startet in diesem Jahr bereits am Montag mit einem Vorabendtreffen am Institut für Gärungsgewerbe und Biotechnologie in Berlin-Wedding. Führungen durch das neue Fortbildungszentrum für die Getränkebranche stellen die unterschiedlichen Arbeitsbereiche der Versuchs- und Lehranstalt für Brauerei in Berlin e.V. und des IfGB vor. Auch die Preussische Spirituosen Manufaktur (PSM) wird ihre Tore öffnen und ihre Produkte zur Verkostung anbieten.
Der erste Vortragstag wird von Werner Albrecht vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft moderiert. Schwerpunkte der Vorträge liegen auf den Rahmenbedingungen der Spirituosenproduktion und -vermarktung sowie Glas und Verpackung für Spirituosen. Ein besonderes Highlight wird die Besichtigung des Ardagh-Glaswerks in Neuenhagen bei Berlin sein. Dort präsentiert Werksleiter Craig MacMain mit seinem Team eines der modernsten Glaswerke Europas. „Allein der Facettenreichtum unserer Sponsoren Ardagh, Lallemand und Ellerhold ermöglicht es uns, sehr unterschiedliche Themenschwerpunkte zu behandeln“, freut sich VLB-Geschäftsführer Dr. Josef Fontaine.
Nach der Besichtigung findet der Begrüßungsabend im Schlossgut Altlandsberg vor den Toren Berlins statt. „Wer dann noch wissbegierig ist, kann im Laufe des Abends an Kurzführungen durch die im Schlossgut angesiedelte Sozietätsbrauerei und Brennerei teilnehmen“, erläutert IfGB-Koordinatorin Wiebke Künnemann.
Der Mittwoch startet mit einem Hefe- und Fermentationsschwerpunkt. Lorenz Humbel und Daniel Pulver werden ihr Projekt Kirschbrandherstellung unter Verwendung von Wildhefen vorstellen. Eine Verkostung wird diesen Doppelvortrag begleiten. Auf die kontrollierte Gärung geht Karl Burger vom Co-Sponsor Lallemand ein. Mit besonderer Spannung wird auch die Präsentation von Theo Ligthart über das Freimeisterkollektiv erwartet. Sind es doch inzwischen oft die kleineren, unabhängigen Brenner und Spirituosenhersteller wie Lorenz Humbel, die neue (oder wiederentdeckte, vergessene traditionelle) Wege beschreiten. Wege, die am Ende auch für die Großen gangbar sind. Der Qualitätssicherung ist ein Themenblock eingeräumt, der Wissenschaftler renommierter Forschungsinstitute aus Lemgo, Weinsberg, Stuttgart und Berlin zusammenbringt. Dass hochwertige Produkte sicher und ansprechend verpackt sein sollten und welche Möglichkeiten es dafür gibt, zeigen die Sponsoren Ardagh sowie Goetz + Müller.
Auch das Rahmenprogramm eröffnet vielfältige Möglichkeiten des Networkings. Noch sind Restplätze zu vergeben, das IfGB verzichtet auf eine Anmeldungs-Deadline.
Das IfGB-Forum ist die führende deutschsprachige Fachtagung für die Spirituosen- und Brennereibranche. Hier treffen sich die Entscheider der Spirituosenproduzenten, aber auch Experten der Verbände, der Forschungsinstitute, der Hochschulen sowie der Zulieferindustrie. Das 16. IfGB-Forum 2018 zog rund 120 Teilnehmer aus Deutschland, Österreich, Frankreich, Großbritannien, Italien und der Schweiz nach Friedrichshafen am Bodensee.
Das IfGB
Veranstalter ist das Institut für Gärungsgewerbe und Biotechnologie zu Berlin. Im Jahre 1874 in Berlin gegründet, hat es seinen Sitz seit 1897 in Berlin-Wedding. Seit 2002 ist die Versuchs- und Lehranstalt für Brauerei in Berlin (VLB) e.V. alleiniger Träger des IfGB. Unter dem Label IfGB führt die VLB Tagungen und Fortbildungen für die Spirituosenbranche durch. Das Institut ist neutraler Partner der Spirituosen- und Brennereibranche. Aus- und Fortbildungsangebote für Destillateure gehören ebenso zu den Serviceleistungen wie Sensorikschulungen, Spirituosenanalytik und die Ausstattung von QS-Laboratorien.
Hauptsponsor Ardagh
Die Ardagh Glass GmbH entschied Ende der 1990er-Jahre, das 1889 als Stralauer Glashütte in Berlin gegründete Unternehmen aus der Stadt auszulagern. 1995 wurde die Produktion von Glasbehältern für regionale und internationale Lebensmittel- und Getränkehersteller im neuen Werk in Neuenhagen bei Berlin aufgenommen. Die Ardagh Group hat jüngst einen zweistelligen Millionenbetrag investiert, um u.a. die Glasschmelzwanne zu erneuern und zwei moderne Glasproduktionsmaschinen zu installieren. Außerdem wurde ein neues Leitsystem mit modernsten Überwachungssystemen implementiert.
Die Ardagh Group ist einer der führenden Anbieter moderner Verpackungslösungen. Die großen Spirituosenhersteller wie Absolut Vodka, Bombay Sapphire oder Wodka Gorbatschow schätzen vor allem die verlässliche Qualität bei innovativem Design. Die Ardagh Group betreibt weltweit mehr als 100 Metall- und Glasfabriken und beschäftigt rund 23 000 Mitarbeiter.
Chivas Brothers will die Destillerie Aberlour massiv ausbauen, berichtet The Press and Journal heute in seiner Online-Ausgabe.
Die eingereichten Dokumente enthalten den Bau eines neuen Still Houses, einen neuen Tun Room, ein neues Mash House und eine ausgebaute Zufahrt sowie mehr Parkplätze für Besucher. Die eingereichten Pläne werden am Dienstag nächster Woche von den Behörden besprochen. Falls keine Einwände bestehen, wird man seitens Aberlour daran gehen, die detaillierten Pläne für den Ausbau zu zeichnen.
Man möchte mit der Erweiterung die Kapazität der Whiskyproduktion stark vergrößern, um damit auf die gestiegene weltweite Nachfrage reagieren zu können, sagt Chivas Brothers. Man werde auch die lokale Bevölkerung in Meetings über die Pläne informieren.
Die Destillerie Brora veröffentlicht anlässlich ihres 200. Geburtstages eine Sonderabfüllung eines 40 Jahre alten Single Malts aus der im Wiederaufbau befindlichen Highland-Destillerie, 1819 Flaschen davon wird es geben, abgefüllt mit Fassstärke von 49,2% alk./vol, zu einem Verkaufspreis von 4500 Pfund.
Alle weiteren Details zum Brora 40yo wie zum Beispiel die offiziellen Tasting Notes finden sich in der englischsprachigen Pressemitteilung:
A RARE SINGLE MALT SCOTCH WHISKY RELEASE FROM VINTAGE STOCKS OF A DISTILLING ICON, SOON TO RETURN
From August, the revered ghost distillery Brora will reveal one of its oldest ever releases,a year ahead of its re-opening. Brora 40-Year-Old is a limited-edition Single Malt bottled to commemorate two centuries in the lifetime of a distilling icon. Drawn from one dozen casks of vintage stocks from 1978, each of the 1,819 bottles, reflecting the year the distillery opened, offers a rare glimpse into a golden era of Brora’s past.
Nestled on the windswept Sutherland coast in North East Scotland, Brora was founded in 1819. Generations later in 1983, its stills fell silent and the historic distillery was closed, suspended in time. In the years since, the whisky resting within its final casks, developed an extraordinary rich complexity through further ageing, and scarce releases found the highest acclaim.
From 2020, Brora’s gates will open after some 36 years of quiet, following meticulous, brick-by-brick restoration currently underway to bring the legendary whisky house back to life. To welcome this new era and celebrate the past craftsmen that made Brora over its 200-year history, comes this new release 40-year-old expression. Diageo Master Blender Dr Craig Wilson has selected just twelve American oak hogshead casks from Brora’s vintage stocks to celebrate a moment of the distillery’s history: The Age of Peat. Dr Craig Wilson explains:“Of all the stories of Brora, there is one that seemed particularly fitting to tell on its 200th Anniversary. From 1969-83, there was a new experimentation phase in production and the Brora distillers created a smoky malt used heavily-peated Northern Highland barley. Used primarily in blends at the time, the few casks that are left from this Age of Peat, matured remarkably well and what remains is a multi-layered and complex Single Malt of astonishing quality. Little did the craftsmen at the time know, they had created a masterpiece. It is emblematic of the varied past of the distillery that makes it so special to all that know it: a humble story of experimentation, craft and happy coincidence.”
In searching for the casks for this release, Dr Wilson worked alongside the Diageo Archive Team that had unearthed original Brora production records as part of their ongoing work to assist in the distillery restoration. This allowed the master blender to identify the years at which this now revered smoky style of Brora was at its peak, and following careful nosing of the individual casks, Dr Wilson made his selection: a 1978 40-year-old Single Malt of immense complexity that perfectly reflected this moment of Brora’s past. Encased in a deep burgundy velvet display case, the bottle is adorned with the Brora emblem of the Scottish Wild Cat – crest of the distillery’s founder, the Duke of Sutherland. This is the first commercial release from Brora since the 2017 Special Releases and will be available starting this month at the suggested retail price of £4,500.
Brora 40-Year-Old: 200th Anniversary Limited Edition will be available globally through selected luxury retailers.
A fine, elegant old coastal malt with rich fruit sweetness and compelling
smokiness, held in perfect balance and a vigour remarkable for its age
Appearance: Clear amber. Fine long beading. Good viscosity
Nose: Cautious, with slight pickle at first, then sweet, smoky-peat wafts of
treacle toffee, smoke with iodine. Rich, sweet fruit. Ripe figs. Raisins. Fire
and brimstone. With water, hessian sacking, fine tweed, notes of the
warehouse; all lightly harmonious, with elements of land, sea and sky.
Body: Medium, smooth.
Palate: An exquisitely smooth, lightly waxy texture and a powerful, rich,
darkly sweet, savoury then finally smoky taste, with great balance, length
and persistence. Richly winey and fruity throughout, with dried figs and
dates. Spiciness and growing smoky warmth; white pepper. Best straight
but also deliciously drinkable with a dash of water, which adds to the
sweetness and brings up a minty note; suggesting mint imperials, whilst
dialling back the darker character. All this is still underpinned by a
smokiness that is also held more in check but still very much present.
Finish: Long, rich and sweetly warming, with more white pepper,
subsiding to leave a lightly smoky aftertaste. With water, much sweeter and
more mint-cool, and at the very end lightly drying
Das Private Banking Magazin bringt heute in seiner Onlineausgabe einen Artikel zu Whisky als Anlageform, verfasst von unserem Gastautor Marco Jansen von whisky-investments.de, der uns immer rund um den Quartalswechsel mit seinen Einsichten in den Sammlermarkt für Whisky versorgt.
Im Artikel namens „Seltene Whiskys auf Rendite-Höhenflug“ erfahren wir, dass Whisky-Raritäten laut der Publikation „Knight Frank Luxury Investment Index“ in den letzten 10 Jahren 600% Wertsteigerung erlebten und somit alle anderen Anlageformen weit hinter sich ließen. Ob und wie lange dieser Boom noch anhalten wird, das wird im Artikel ebenso behandelt wie einige Überlegungen, welche Auswirkungen ein Brexit auf den Wert von Whisky haben könnte. Hier ein kurzer Ausschnitt:
Auch ein bevorstehender Brexit – wenn er denn irgendwann kommt – dürften dem Sammler und Anleger in Single Malt Whisky keine Sorgenfalten auf die Stirn treiben. Erhöhte Produktions- sowie Transportkosten, Handelshemmnisse und neue Steuern werden im Brexit-Fall die Preise für Whiskys wohl steigen lassen – ein deutlicher Vorteil für den, der sich mit seiner Anlage bereits positioniert hat. Bestätigt wird dies durch einen Blick auf den Sekundärmarkt. Die Umsätze an den Auktionsbörsen legen Jahr für Jahr deutlich zu. Meldungen über Auktionspreise von bis zu einer Million Pfund, beispielsweise für den besonders seltenen Single Malt der Destillerie Macallan, erregen Aufmerksamkeit. Anzeichen einer Whisky-Blase sind nicht auszumachen. Das Marktumfeld lässt deutlich erkennen, dass die Aussichten für die Whisky-Sammlermärkte weiter gut und die Chancen für ein erfolgreiches Investment weiter gegeben sind.
Wer seine Whiskys kugelsicher geschützt lagern will, kann um 6.000 Dollar (plus Fracht) in Taiwan diesen Whiskytresor bestellen. Erzeuger und Besitzer der Bildrechte: whiskyvault.tw
Whisky, der in Fässer aus japanischer Mizunara-Eiche gelagert ist, gilt als Rariät. Kein Wunder, denn diese Fässer sind relativ selten (und recht teuer). Noch viel ungewöhnlicher ist aber, wenn eine deutsche Destillerie ihren Whisky in solchen Fässern lagert – oder lagern kann.
Genau das ist jetzt in Rüdenau bei den St. Kilian Distillers geschehen. Auf Facebook schreibt Master Distiller Mario Rudolf:
Heute füllen wir ganz besondere Fässer…
Quercus Mongolica ssp. Crispula (besser bekannt als Mizunara Eiche)
Diese medium toasted Fässer haben wir direkt aus Japan beziehen können. Das Holz ist mindestens 250 Jahre alt und diese besondere Eichen wuchsen auf Hokkaido im Norden Japans. Die japanische Küferei Ariake ist berühmt für die hohe Qualität.
Unzählige Verkostungen von Abfüllungen mit Mizunara Reifung haben uns überzeugt diese Fässer zu belegen mit unseren New Makes. Mild und rauchig.
Wir sind gespannt welche Magie diese Fässer entfachen in den nächsten Monaten und Jahren.
Neugierig, wie wir sind, haben wir natürlich nachgefragt und weitere Infos für Sie erfahren:
Die Fässer kamen, weil das schonender für das Holz ist, per Luftfracht. Das Holz für die vier Fässer wurde 18 Monate lang in Japan kontrolliert luftgetrocknet.
Insgesamt werden heute vier Fässer zu je 225 Liter befüllt. Zwei davon werden mit ungetorftem, zwei mit getorftem Spirit belegt. Mario Rudolf hat sich für eine Vollreifung des Spirits in den Fässern entschieden, um das Optimum aus ihnen herauszuholen. Dementspechend legt man sich nicht fest, was die Reifungsdauer betrifft. Man wird die Fässer regelmäßig verkosten, um dann zu entscheiden, ob sie für eine Abfüllung reif sind und macht dies einzig und allein vom Geschmack abhängig.
Wir sind jedenfalls ebenso gespannt wie die Leute bei St. Kilian und werden natürlich über den Fortgang der „japanisch-deutschen Freundschaft“ berichten…
Bild: St. Kilian Distillers, mit freundlicher GenehmigungBild: St. Kilian Distillers, mit freundlicher GenehmigungBild: St. Kilian Distillers, mit freundlicher GenehmigungBild: St. Kilian Distillers, mit freundlicher Genehmigung
Indien, Japan und Taiwan, das sind die drei Länder, aus denen Serge Valentin sich heute für seine Verkostung bedient. Und es ist schön, dass die vermeintlichen „Exoten“ mehr und mehr Beachtung finden, kommen doch aus dieser Region häufiger denn je sehr gute bis hervorragende Abfüllungen.
Die drei heute in der Verkostung präsentierten Whiskys stammen aus den Destillerien Paul John in Goa/Indien, der ehemaligen Karuizawa Distillery in Miyota in Japan und der King Car Distillery in Yuanshan, Taiwan. Und so wurden sie bewertet:
Paul John 6 yo 2011/2018 (56.6%, Cadenhead, Small Batch, India, 564 bottles): 84 Punkte
Karuizawa ‘Ambassador’s Collection’ (59.1%, Elixir Distillers for The Ben, sherry, 2 bottles): 93 Punkte
Kavalan 2013/2018 ‘Solist’ (59.4%, OB, Taiwan, for Pangu, Vinho Barriques, cask #W131002018A, 221 bottles): 86 Punkte
Unser Titelbild zeigt die Paul John Distillery in Goa – und wenn sie mehr von ihr sehen wollen, werfen Sie doch einen Blick auf unseren Bildbericht (Teil 1 und Teil 2) von dort…
Es freut uns sehr, Ihnen wieder eine kleine Miniserie mit fantastischen Aufnahmen im Rahmen unserer Rubrik „Whisky im Bild präsentieren zu dürfen: „Die Schönheit Irlands“ stellt zehn wunderschöne Plätze der grünen Insel Irland vor – kunstfertig eingefangen durch das Talent und Können des Fotografen Siegfried Klingls. Der Franke, der schon unsere Sonderserie „Die Schönheit Schottlands“ gestaltete, ist Betriebswirt und ein leidenschaftlicher Landschaftsfotograf. Der Whiskyliebhaber konnte auf seiner letzten Irlandreise die schönsten Plätze der Insel mit seiner Kamera einfangen – und wir dürfen sie Ihnen hier vorstellen.
8. Glencar Waterfall
Dieser faszinierende Wasserfall, der aus einem moosbewachsenen Felsen 15m in die Tiefe stürzt, wurde von dem irischen Schriftsteller William Butler Yeats in mehreren seine Gedichte verewigt.
Die felsigen Klippen erstrecken sich vom flachen Bergrücken des Ben Bullen bis zu den tiefen Gewässern des Lough Glencar. Das idyllische Tal Glencar liegt südlich des Berges, abseits des Touristentrubels und bei dem kleinen romantisch anmutenden Spaziergang zum Wasserfall verwundert es nicht, daß Schriftsteller wie William Butler Yeats in diesem wunderschönen Naturschauspiel Inspiration und Ruhe fanden.
Heute möchten wir einmal etwas tun, was wir sehr selten machen: Über uns selbst sprechen. Wir möchten mit Ihnen gemeinsam einen Blick auf einen erfreulichen Meilenstein werfen, den wir gerade geschafft haben.
Mit diesem Beitrag hier haben wir heute 1.000 Artikel seit Jahresbeginn für Sie geschrieben (und über 10.000 insgesamt seit unserem Bestehen). Fast fünf Beiträge sind das täglich gewesen in den letzten 224 Tagen, von Montag bis Sonntag, ohne Pause. In diesen 224 Tagen haben über 290.000 Leser unser Angebot genutzt und dabei über 1.3 Millionen Pageviews generiert. Für dieses Interesse und auch für die vielen positiven Reaktionen und Anregungen möchten wir uns hiermit herzlich bedanken.
Dieses schöne Wachstum (im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sind es +25%) macht es auch notwendig, dass wir unsere Technik den neuen Bedürfnissen anpassen. Daher werden wir am Dienstag, den 20. August nach 20 Uhr umfassende Wartungsarbeiten an unserer Serverstruktur vornehmen, in deren Verlauf die Seite auch mehrmals nicht erreichbar sein wird. Wenn alles nach Plan läuft, sollten diese Arbeiten gegen Mitternacht beendet sein. Wir bitten um ihr Verständnis.
Jedenfalls freut es uns, dass wir auf so regen Zuspruch stoßen. Er ist uns Verpflichtung, weiter mit voller Kraft für Sie zu arbeiten.
Zwei interessante Produktneuheiten des Importeurs und Distributors Kirsch Whisky dürfen wir Ihnen heute vorstellen: Einen 12 Jahre alten Glenburgie aus dem First Fill Sherry Butt und den neuen Darkness 8yo von Atom Brands (Boutique-y). Beide sollte es demnächst beim Händler Ihres Vertrauens geben – dort ist dann auch der Verkaufspreis zu erfahren.
Was es zu den beiden Neuen zu sagen gibt, können Sie untenstehend nachlesen:
Single Cask Seasons Summer 2019: Glenburgie 2007/2019 1st Fill Sherry Butt
Der Single Cask Seasons Summer 2019 ist bereits die 20. Abfüllung der Serie (Sonderabfüllungen ausgeschlossen). Durch den Sommer geleitet uns in diesem Jahr ein 12-jähriger Glenburgie aus einem 1st Fill Sherry Butt. Abgefüllt mit 48,7 % Vol. kamen insgesamt 747 Flaschen aus dem Fass. Wie immer: Nicht gefärbt und nicht kühlfiltriert.
Glenburgie 2007/2019
Single Cask Seasons Summer 2019
12 Jahre
Dest. 06/2007
Abgef. 06/2019
Gereift im 1st Fill Sherry Butt
Fassnr. 900080
747 Flaschen
48,7 % Vol.
Nicht gefärbt
Nicht kühlfiltriert
Subtilität, Ausgeglichenheit und Eleganz haben hier keinen Platz: DARKNESS 8 y.o. – Sherry Cask Finish
Willkommen zu einem neuen Level an Intensivität und Tiefe: Willkommen bei DARKNESS!
Die Abfüllungen der Darkness Serie aus dem Hause Atom Brands (Boutique-y) bestechen durch intensive und ausgeprägte Aromen, die vorallem durch das Finish in Octave Fässern entstehen. Whiskys wie der 8-jährige Broadbay haben sich schon in die Herzen vieler Whiskyliebhaber gebrannt. Mit dem DARKNESS 8 y.o. bringt Atom Brands nun einen Standard-Whisky dieser Serie auf den Markt. Nach 8-jähriger Reifung in ex-Bourbon Fässern bekommt er ein 3-monatiges Finish in maßgeschneiderten Oloroso Sherry Octave Fässern.
Das Finish in den Sherry Octave Fässern macht sich schon in der Nase bemerkbar: Fruchtig, nussig und eine verführerische Süße. Im Mund dann Toffee, kandierte Mandeln, getrocknete Früchte und ein nachklingendes-, pikantes Mundgefühl. Am Ende kommt eine ganz leichte Rauchnote die in einer langanhaltenden Süße endet.
Heaven Hill Brands, die Muttergesellschaft der Heaven Hill Distillery, hat um 266 Millionen Dollar die kanadische Whiskymarke Black Velvet von Constellation Brands gekauft. Zum Deal gehört auch die Produktionstätte in Lethbridge, Alberta, und einige Submarken, die dort ebenfalls produziert werden.
Der Nettoumsatz der gekauften Marke beträgt 67 Millionen Dollar, sodass der Kaufpreis knapp unter vier Jahresumsätzen liegt. Black Velvet als Marke gehörte 2017 zu den zehn meistverkauften Whiskys der Welt.
Für Heaven Hill füllt Black Velvet laut eigenen Angaben eine bedeutende Lücke im eigenen Portfolio, weil man damit die Verkaufsaktivitäten bei importiertem Whisky bedeutend ausbauen kann. Für Constellation Brands ist der Verkauf in den eigenen Worten eine strategische Entscheidung, um sich mehr im Higher-End-Markt, der besonders schnell wächst, engagieren zu können.
Die Session mit Grain Whiskys von gestern bei Serge Valentin findet heute ihre Fortsetzung, mit drei Single Grains aus Cameronbridge und einem aus der Brennerei Invergordon.
Der jüngste Whisky heute ist 26 Jahre alt, aber das Alter schützt die Cameronbridge in der Verkostung nicht vor einer eher mittelmäßigen Bewertung. Nur der (recht alte) Invergordon schafft es heute über die 85 Punkte.