Sherrybombenalarm! Eine Konstante in der Welt der stark sherrylastigen Whiskys ist der Aberlour A’bunadh. Einer der frühen Alterslosen, aus einer Zeit, als diesem No Age Statement noch nicht der Ruch anhing, der es jetzt umfängt – mit Batches von anfangs genial bis später hin und wieder mau und mit einer großen Fangemeinde. Der letzte A’bunadh, der vom diensttuenden Redakteur (Bernhard Rems) gekostet wurde, war der Batch #45, und hier schlug er mit erfreulichen, aber nicht überwältigenden 86 Punkten zu Buche. Ralfy verkostet in seinem Video nun Batch #48, der eben erst erschienen ist – und dieser bekommt von ihm 84 von 100 Punkten. Grund: Er scheint für ihn weniger reif zu sein als frühere Batches, und schon gar nicht vergleichbar mit den ersten Batches, die – so die landläufige Meinung unter Whiskyfreunden – schlichtweg grandios waren.

Naja, auch in Aberlour liegt nicht eine endlose Anzahl an Spitzenfässern in den Lagerhäusern, auch dort wird die gesteigerte Nachfrage zwangsläugfig ihren qualitativen Tribut fordern. Wie hier entgegenwirken? Auch zu diesem Thema sagt Ralfy einiges – zum Beispiel zum Thema Fasserneuerung. Wie immer: sehenswert.