Serge verkostet: Glen Spey als Duo

Die beiden aktuellen unabhängigen Abfüllungen von Spirit of Scotland und Signatory Vintage wissen zu gefallen

Unter den vielen Malt Destillerien, die in Schottland vorzufinden sind, steht ein Teil nicht so im Rampenlicht, wie die Großen der Branche. Während für diese eine Markenidentität entwickelt ist, sieht die Scotch Whisky Branche für die weiteren, etwas verkürzt, die Rolle der Arbeits-Pferde vor. Ihr Malt Whisky bildet oft das sogenannte Rückgrat bekannter Blended Whiskys. Und dies aufgrund der hohen Qualität ihres Malt Whiskys.

Wie beispielsweise die Speyside-Brennerei Glen Spey. Der Malt der zu Diageo gehörenden Destillerie bildet das Herzstück des Blends J&B, hingegen sind Distillerie-Abfüllungen rar. Unabhängige Abfüller greifen jedoch, bei Verfügbarkeit, gerne für ihre Bottlings zu. Serge Valentin stellt heute seine Notes zu zwei aktuellen Indie-Abfüllungen von Spirit of Scotland und Signatory Vintage vor. Ein Blick auf seine Benotungen deuten auf zwei guten Abfüllungen, seine Verkostungsnotizen geben einen tieferen Eindruck:

AbfüllungPunkte

Glen Spey 11 yo 2014/2026 (57.4%, Spirit of Scotland, Jas. Gordon, refill bourbon barrel, cask #802954, 244 bottles)85
Glen Spey 18 yo 2007/2026 (57.4%, Signatory Vintage, Cask Strength Collection, 1st fill sherry butt, cask #4, 662 bottles)83 
Destillerie Glen Spey. Bildrechte bei Lars Pechmann.
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